Projektdetails
Koch, Anne;
Der Spruch von Antoine de Saint-Exupery versucht einen Erklärungsansatz für menschliches Verhalten zu liefern. Menschen sind keine Maschinen, die wie in der operant-behavioristischen Sicht programmiert werden und dann richtig
funktionieren. Genauso wenig ist die Geburt eines Kindes, wie Talcott Parsons meint, eine „invasion of a barbarian“, der erst gezähmt werden muss. Menschen suchen von Geburt an Herausforderungen nicht aufgrund einer Programmierung
oder weil sie dazu „gezwungen“ werden, sondern weil das ihrer Natur entspricht.
„Development, when viewed from this perspective, as Piaget and a few other pioneering psychologists, such as Heinz Werner, have done, is really quite a different matter. It is a more constructive matter, a more human matter. Development is not something done to the child by the social world, but, rather, it is something the child does actively, with the support and nourishment of the social world.” (Deci 1995, S. 79)
Dies führt zu einer holistischen Betrachtung von Lernen und menschlicher Entwicklung, die eine breitere und tiefere Perspektive von Bildung in kognitiver und affektiver Hinsicht berücksichtigt. John Hare (2010, S. 7) beschreibt die “Vision”
von Holistischer Bildung:
“The aim of holistic education must be to prepare students for a fulfilling and productive life in which their skills and attributes are constantly challenged, developed and applied as part of their lifelong learning. It is an educational journey of personal discovery starting within formal education and then continuing throughout life. The learning and life experiences are continuous with individuals gaining in different ways from the various situations and demands that they are presented with.”
Dabei spielt die Motivation sowohl in der Entwicklung des Menschen im Allgemeinen als auch im Lehr-/Lernprozess im Besonderen eine wichtige Rolle. Ein wissenschaftlich anerkannter theoretischer Zugang ist in der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation von Deci und Ryan zu finden, welcher den holistic psychological theories zugeordnet werden kann. Im vorliegenden Projekt werden Potentiale der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation sowie motivationale Faktoren im pädagogischen Kontext diskutiert, wobei eine holistische Sichtweise den Hintergrund dazu bildet.
“Here’s the crazy virtual reality demo I did live on stage at Oculus Connect today. The idea is that virtual reality puts people first. It’s all about who you’re with. Once you’re in there, you can do anything you want together – travel to Mars, play games,
fight with swords, watch movies or teleport home to see your family. You have an environment where you can experience anything.”
Virtual Reality has become a hype in recent years, thanks especially to new hardware and software packages. But this hype already existed in the 1990s and it was being speculated that Virtual Reality would soon enter the classroom. Aaron
Walsh founded the Immersive Education Initiative (http://immersiveeducation.org). At universities, the possibilities of VR were being investigated (e.g., Virtual Harlem at the University of Arizona). But the technology didn’t manage to establish itself in the teaching/learning context. The Internet bandwidths were too low, the technical requirements for schools and university much too high. This has changed in recent years. The development of new, cheaper technologies as well as fast internet connections have created the prerequisites for the use of virtual and augmented reality in the teaching/learning process.
The aim of this project is to consider virtual and augmented reality in the teaching and learning context of schools and universities. Starting from the principles of learning and action theory according to Baumgartner and Kalz 2004, possible
potential applications of VR / AR in the teaching / learning context are described and linked to the theoretical teaching / learning paradigm.
1. Was waren die Stärken Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
2. Was waren die Schwächen Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
3. Welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?
4. Welche Risiken für die Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?
Die teilnehmenden Studierenden werden jährlich befragt. Es macht Sinn den aktuellen Studienjahrgang 2015/16 in der Längsschnittanalyse zu begleiten. Da das Studienjahr aber schon zu Ende ist, müsste die erste Fragebogenerhebung im Oktober 2016 (gleich zu Beginn des neuen Studienjahres) stattfinden. Es ist empfehlenswert, wenn die Datenerhebung (Dauer ca. 30-45 Minuten) im Rahmen einer Lehrveranstaltung stattfindet, da bei einer freiwilligen Teilnahme zur Beantwortung der Fragen die Rücklaufquote erfahrungsgemäß zu gering ist. Hierbei ist eine Unterstützung durch das Institut Ausbildung notwendig (z.B. bei der Auswahl der betreffenden Lehrveranstaltungen). Prinzipiell haben sich SWOT-Analysen für die begleitende Evaluierung von Curriculum-Implementationen in der beruflichen Ausbildung bewährt (z.B. Lanning et al. 2012).
2. Auf der Basis der durch die SWOT-Analysen erhaltenen Daten finden im letzten Studiensemester Fokusgruppen-Interviews mit einigen Studierendengruppen statt (summative Evaluation). Diese Interviews haben einerseits zum Ziel, die Zuverlässigkeit der bisher gewonnenen inhaltsanalytisch ausgewerteten Daten zu überprüfen (Triangulation), als auch vertiefende Einblicke in die Qualität des Studiums zu gewinnen.
3. Schließlich findet eine quantitative Befragung mit einem Fragebogen statt, der sich auf Aspekte des Curriculums bezieht, wie z.B. dem zugrundeliegenden Bildungsbegriff, den Zielen des Studiums, den curricularen Prinzipien und den Querschnittsthemen. Diese Fragebogenerhebung wird gegen Ende des Studiums in elektronischer Form durchgeführt (summative Evaluation).
Insbesondere die Instrumente 2 und 3 können und sollen auf institutionsspezifische Aspekte (z.B. Bezug zu interreligiösen Themen) eingehen.