Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2019
Beschreibung
Professionelles pädagogisches Handeln zeichnet sich durch Entscheidungen aus, die auf der Basis von Professionswissen und einem Berufsethos gefällt werden. In der Lehrer/-innenbildung ist die Aneignung professionellen Wissens zentral, während die Entwicklung eines Berufsethos vernachlässigt wird. Die moralischen Aspekte sind in den Curricula kaum verankert. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Ethos im Verlauf des Studiums von selbst entwickelt. Aktuelle Untersuchungen widersprechen dieser Annahme.

Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist berufsmoralische Aspekte im Kontext wissensbezogener Lehrveranstaltungen zu integrieren. Es wird angenommen, dass das Lehr- und Lernmodell VaKE (Values and Knowledge Education) dazu beitragen kann. Auf der Basis sozialkonstruktivistischer Ansätze zum Lernen in der Erwachsenbildung in der Tradition des situierten Lernens von Lave und Wenger (1991), der situierten Kognition von Brown, Collins und Duguid (1989) und der Entwicklung ethischer Kompetenz nach Kohlberg (1984) erfolgt eine Modifikation von VaKE, welche den Anforderungen einer professionellen Ausbildung gerecht wird. Ausgehend von authentischen moralischen Fallgeschichten, das sind moralisch relevante herausfordernde Situationen aus der Unterrichtspraxis der Lehramtsstudierenden, werden sowohl professionelles Wissen angeeignet als auch die Entwicklung eines professionellen Ethos in Form von moralischer Urteilskompetenz gefördert. Das Ziel der Untersuchung liegt in der theoretischen und praktischen Ausdifferenzierung der Methode, sodass Erkenntnisse über förderliche Elemente als auch Schwierigkeiten und Probleme in der Durchführung gewonnen werden können.

Die Hypothesen lauten, dass beim Einsatz der modifizierten VaKE-Methode im Vergleich zu einer traditionellen Lehr- und Lernmethode 1) das moralische Urteil, 2) das moralische Handeln stärker gefördert und es Unterschiede in der Wahrnehmung 3) des Lernprozesses, 4) des Lernklimas und 5) des Lernergebnisses gibt.

Die Hypothesenprüfung erfolgt mittels eines quasi-experimentellen Untersuchungsdesigns mit Prä und Posttest und einer Kontrollgruppe. Nachträglich wird das Erleben der Studierenden erhoben. Die Teilnehmer/-innen der Untersuchung sind Lehramtsstudierende für Neue Mittelschulen der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Als Instrumente werden der moralische Urteilstest MUT (zur Erhebung der Urteilskompetenz), Fragebögen mit offenen Fragen (zur Erhebung der Anwendung moralischen Handlungswissens) und leitfadengestützte Interviews (zur Erhebung des subjektiven Erlebens) verwendet. Das moralische Urteil wird mit dem Moralischen-Urteils-Test erhoben. Berufsmoralisches Handeln wird über einen Fragebogen mit offenen Fragen zur Lösung von interpersonalen Konfliktsituationen gemessen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Permanschlager, Wolfgang; Mag.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Permanschlager, Wolfgang; Mag.
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Seyfried, Clemens; Dr.
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Reitinger, Daniela; MA ECED
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
I. Ausgangspunkt:

– Organisation der schulischen Nachmittagsbetreuung
– Verbesserung der Sinnhaftigkeit von Angeboten
– Evaluierung des Konzeptes „Sing4Life“

II. Allgemeine handlungsleitende Forschungsinteressen:

Auf welche Resonanz stößt das Angebot „Sing4Life“ bei den partizipierenden Schülerinnen und Schülern?

Inwiefern unterscheiden sich Einschätzungen von Schülerinnen und Schülern, die beim Nachmittagsbetreuungsangebot „Sing4Life“ partizipieren, von Schülerinnen und Schülern aus herkömmlichen Nachmittagsbetreuungsangeboten hinsichtlich der Entfaltung diverser Kriterien a) selbstbestimmungsorientierten, b) vertrauensbasierten und c) forschenden Lernens im Kontext der Nachmittagsbetreuung?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Dähling, Christoph;
Standop, Jutta;
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Bonn
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Auf der Grundlage einer Pilotstudie (siehe Projekt „Förderung interkulturellen Lernens mit virtuellem Problem-Based Learning“) zielt das Projekt auf die Förderung interkultureller Kompetenzen bei Lehramtsstudierenden in einer problembasierten und virtuellen Lernumgebung. Die Hypothese lautet, dass bei einer Kooperation von Studierenden aus verschiedenen Kulturen interkulturelle Kompetenzen (interkulturelle Intelligenz, kritisches Denken) gefördert werden. In einem quasiexperimentellen Untersuchungsdesign lernen in der Experimentalgruppe Studierende der Universität Bonn mit Studierenden der PHDL in einem problembasierten virtuellen Lernsetting. In der Kontrollgruppe erfolgt keine binationale Kooperation. Abhängige Variablen sind interkulturelle Intelligenz, kritisches Denken und Lernerfahrung. Ausgangspunkt des Lernprozesses sind in beiden Untersuchungsgruppen selbst erlebte interkulturelle problematische Entscheidungssituationen (critical incidents). Datenerhebungsinstrumente sind die Cultural Intelligence Scale (CQS), virtuell erstellte Concept Maps und Logbooks.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauer, Beatrix; HS-Prof.in MEd. Dr. Dipl.Päd.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses Projekt beschäftigt sich mit den Programmen ÖKOLOG und PILGRIM vor und zeigt auf, welche diesbezüglichen Initiativen an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PHDL) seit 2015 gesetzt wurden. Im Implementierungszeitraum entstanden an der Hochschule entwicklungsrelevante Fragen hinsichtlich kontextbezogener Wahrnehmungen betroffener Personengruppen (Lehrende, Mitarbeitende, Studierende), die zugleich das Erkenntnisinteresse der hier dargestellten Evaluierungsstudie repräsentieren. Anhand einer Onlinebefragung zu zwei Messzeitpunkten wurden Daten zur Erörterung der Forschungsfragen gesammelt. Die quantitativ-deskriptiven, inferenzstatistischen und quantitativ-inhaltsanalytischen Ergebnisse wurden bereits einer Veröffentlichung zugeführt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die PHDL gesetzte Initiativen hinsichtlich der ins Auge gefassten Programme seit 2015 gezielt verfolgt und diese Bemühungen von allen betroffenen Gruppen positiv wahrgenommen werden. Die PHDL ist damit auf einem konstruktiven Weg, insofern die Initiative ÖKOLOG/PILGRIM – unter Berücksichtigung der hier angeführten Evaluierungsergebnisse – von allen Involvierten bzw. Betroffenen gemeinsam konsequent weiter vorangetrieben wird.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; Univ.Prof.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
A key issue in educators’ professionalism is their ability to apply scientific theories in their practice. However, as has been repeated over and over again there is a problem to do so. There are many reasons why a direct application of scientific knowledge (“theory”) in practice is im-possible. The research proposed here aims at further elaborating this theory of tact and testing hypotheses de-rived from this theory.The present project is the first attempt for a comprehensive theory-based empirical analysis of tact, which is highly needed given the importance of tact in professionalism.The proposal addresses a theory of the theory-practice relationship. The term theory is used here in two ways: There are theories about education that the practitioner might use in his or her practice about optimal actions to achieve educational goals), which will be called theories1. And there are theories that address the relationship between theories1 and practice, which will be called theories2. A theory of tact is a theory2. For the analysis of the relationship between theories1 and practice it is necessary to distinguish scientific and subjective theories1 (and theories2); the former are those developed and tested through re-search while the latter are those the practitioners use. Practice is defined as the attempt to achieve goals in single situations. In educational practice, at least one of these goals must be educational. Scientific theories1 cannot be translated directly into practice, among others, for several reasons (e.g.:Since theories1 are systems of statements, while practice is action, there cannot be a direct relationship). Tact has been very important in the German geisteswissenschaftliche Pädagogik, but it is also one of the most ambiguous concepts. One reason for this is that a comprehensive theory2 of tact is still missing. Our theory2 of tact it is already quite elaborated. Three general areas will be addressed: (1) a general list of elements, (2) the use of the CAPS theory1 and (3) the use of theories1. Two types of theory2 of tact are distinguished. The first is a micro-analytic theory2 in which the practitioner’s thoughts in actual practical contexts are addressed successively situation by situation The second is a macro-analytic theory2 whose content are general principles a practitioner defends; the relationship with concrete actions in practical contexts is limited. Based on the theory2 presented above, a tentative set of very general hypotheses is proposed
Beschreibung (engl.)
A key issue in educators’ professionalism is their ability to apply scientific theories in their practice. However, as has been repeated over and over again there is a problem to do so. There are many reasons why a direct application of scientific knowledge (“theory”) in practice is im-possible. The research proposed here aims at further elaborating this theory of tact and testing hypotheses de-rived from this theory.The present project is the first attempt for a comprehensive theory-based empirical analysis of tact, which is highly needed given the importance of tact in professionalism.The proposal addresses a theory of the theory-practice relationship. The term theory is used here in two ways: There are theories about education that the practitioner might use in his or her practice about optimal actions to achieve educational goals), which will be called theories1. And there are theories that address the relationship between theories1 and practice, which will be called theories2. A theory of tact is a theory2. For the analysis of the relationship between theories1 and practice it is necessary to distinguish scientific and subjective theories1 (and theories2); the former are those developed and tested through re-search while the latter are those the practitioners use. Practice is defined as the attempt to achieve goals in single situations. In educational practice, at least one of these goals must be educational. Scientific theories1 cannot be translated directly into practice, among others, for several reasons (e.g.:Since theories1 are systems of statements, while practice is action, there cannot be a direct relationship). Tact has been very important in the German geisteswissenschaftliche Pädagogik, but it is also one of the most ambiguous concepts. One reason for this is that a comprehensive theory2 of tact is still missing. Our theory2 of tact it is already quite elaborated. Three general areas will be addressed: (1) a general list of elements, (2) the use of the CAPS theory1 and (3) the use of theories1. Two types of theory2 of tact are distinguished. The first is a micro-analytic theory2 in which the practitioner’s thoughts in actual practical contexts are addressed successively situation by situation The second is a macro-analytic theory2 whose content are general principles a practitioner defends; the relationship with concrete actions in practical contexts is limited. Based on the theory2 presented above, a tentative set of very general hypotheses is proposed
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Bachl, Wolfgang; Dipl.Päd. BEd
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Boxhofer, Emmerich;
Grabner, Veronika; Dipl.Päd. BA BA M.A. M.A.
Keplinger, Franz; Hofrat Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; BA BEd MA Prof.
Kitzmüller, Bernhard; BA
Nausner, Ernst;
Neulinger, Anna; Mag. BA
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Seyfried, Clemens; Dr.
Svoboda, Ursula;
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Wöß, Elke Martina; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Fragen der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung sind für jede Bildungsinstitution von Relevanz. In der Ausbildung von Lehrpersonen kann von einer zweifachen Relevanz gesprochen werden. Einerseits geht es wie in jeder Bildungsinstitution darum, dass die Leistungen der Lernenden auf der Basis lernpsychologischer und gesetzlicher Grundlagen festgestellt und bewertet werden. Andererseits setzen sich Lehramtsstudierende während ihrer Ausbildung selber mit der Thematik auseinander und es wird erwartet, dass sie in ihrem eigenen Unterricht geeignete Methoden verwenden. Auf diesem Hintergrund erweist es sich als sinnvoll, wenn das System der Leistungsfeststellung und -bewertung einer Ausbildungsinstitution auf der Basis neuer Erkenntnisse kritisch analysiert und adaptiert wird. Dieser Analyseprozess findet gegenwärtig an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz statt. Dazu wurde eine Interessensgemeinschaft Innovative Grading IG2 implementiert, die das Ziel verfolgt, Alternativen zur herkömmlichen Ziffernzensur zu untersuchen und gegebenenfalls in der Hochschule einzusetzen. Dieses Vorgehen stellt eine Maßnahme des Qualitätsmanagements der Pädagogischen Hochschule dar.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Rominger, Christian; Mag. Dr.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schneckenleitner, Eva; Mag. BA
Seyfried, Clemens; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fink, Andreas; Assoz. Univ-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
This study showed for the first time a stable and replicable pattern of brain activity during reflections of pedagogically relevant situations. The process of reflecting was associated with increased TRP in the upper alpha band at occipital sites. Interestingly, virtually the same pattern of brain activity was observed six weeks after the first assessment session (in a subgroup with no intervention). In addition, the pattern of TRP was found to be modulated by individual differences in reflection-competence, the propensity to take own beliefs, thoughts, and intentions, and the beliefs, thoughts and intentions of the observed into account (i.e., interpretations with observer-awareness; Frith, 1992; Weinberger & Seyfried, 2009). Specifically, higher reflection-competence was associated with increased TRP at occipital sites.
Taken together, the results suggested that reflections, as an important concept of pedagogical education (Jay & Johnson, 2002; Körkkö et al., 2016), were reflected in reliable functional EEG brain activation patterns, and secondly this EEG pattern was modulated by individual differences in reflection-competence.
Not least, this study also concludes that students’ reflection-competence can be supported with the SURE training (Seyfried, 2002). SURE might help teacher students to increase their situational reflection competence, what seems to be an indispensable condition for a professional performance based on their experiences in classrooms and other pedagogical settings (vgl. Seyfried & Reitinger 2013).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Projektleitung intern
Waid, Albin; Dr. BA BEd MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayer, Peter Johann; M.F.A.
Waid, Sarah; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Sir Ken Robinson definiert in seinen international viel beachteten bildungstheoretischen Arbeiten die Kultivierung von Kreativität als den Dreh- und Angelpunkt einer umfassenden Reform von Erziehung und Bildung (Robinson, 2015). In der Entwicklung einer theoretisch fundierten und zugleich anwendungsorientierten Psychologie der Kreativität fließen seine Vorarbeiten genauso mit ein wie die neurowissenschaftlich inspirierte Evolutionstheorie der Kreativität nach Arne Dietrich (2015) und die für die pädagogische Arbeit direkt relevante Operationalisierung von Kreativität nach Geoff Petty (2017). Es geht dabei um die Frage, wie es gelingen kann, dass Schule und Hochschule wieder zu Orten werden, an denen alle Menschen einen persönlichen und direkten Zugang zu ihren kreativen Ressourcen und Potentialen erfahren können. Kreativität wird dabei mit Robinson (2011) als Prozess verstanden, „der etwas Originelles hervorbringt, das einen Wert besitzt und die dem Menschen eigene Fantasie“ (Waid, 2018, S. 9) zum Ausdruck bringt. Die Entwicklung einer Psychologie der Kreativität bedient sich dabei unterschiedlichen Erkenntniswegen: (1) in Kooperation mit der KinderKreativUni der Kunstuniversität Linz (Claudia Hutterer und Isabella Fackler) werden die Bildungsbiografien von Lehrerinnen und Lehrern im Hinblick auf die Aspekte „Kreativität“ und „Kreativitätsförderung“ unter Verwendung eines Online-Fragebogens untersucht sowie die Psychologie der Kreativität im Anwendungsfeld des kreativen Gestaltens und in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des Menschen beschrieben (Waid, 2018), (2) in Kooperation mit der Universität der Algarve (Jorge Santos) wurde im Rahmen einer Erasmus+ Dozentenmobilität unter dem Titel „Make creativity work“ ein multidisziplinäres Fortbildungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt, das die Psychologie der Kreativität an die Fachdidaktiken und Fachwissenschaften der Musikalischen Bildung und Theaterpädagogik anbindet, (3) im Rahmen hochschuldidaktischer Initiativen wird die Psychologie der Kreativität explizit und implizit als Inhalt und handlungsleitendes Prinzip aufgegriffen. Diese hochschuldidaktischen Innovationen werden wissenschaftlich begleitet und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Damit stellt die hier beschriebene Entwicklung einer Psychologie der Kreativität eine wichtige inhaltliche Säule einer Positiven Pädagogischen Psychologie dar.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Kiener, Andreas;
Projektleitung intern
Kiener, Andreas; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im Informatikunterricht ist es Schülerinnen und Schülern mit relativ einfachen Kenntnissen möglich, technische Produkte, welche noch dazu greifbar sind, zu gestalten. Mit Design-Based-Learning (DBL) steht eine Methode zur Verfügung mit der ein Informatikunterricht für das Gestalten von Informatiksystemen, durchgeführt werden kann. Um die Entwicklung der Lernenden bezüglich Informatiksystemen (z.B. Roboter), über das Gestalten von Informatiksystemen, zu untersuchen wird das Inventar zu den Grunderfahrungen des Informatikunterrichts herangezogen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist, die Auswirkungen von DBL auf die Entwicklung der Lernenden hin Hinblick auf die Grunderfahrungen des Informatikunterrichts zu untersuchen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Fürlinger, Margarete; Mag. OSR Prof.
Projektleitung intern
Fürlinger, Margarete Charlotte; Mag.
Mattes, Ursula; MEd. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Der Begriff „Kompetenz“ wird heute zunehmend gebraucht und für unterschiedliche Bereiche sowie vielfältige Sachverhalte herangezogen. Um eine Definition für die vorliegende Thematik einzugrenzen, soll auf Solzbacher (2003) verwiesen werden, der mit diesem Begriff „die Verhaltensdispositionen eines Menschen“ bezeichnet, die ihn befähigen, „Tätigkeiten bzw. Handlungen erfolgreich und selbstorganisiert“ auszuführen (Solzbacher 2003, S. 64. In: Karner 2012, S. 8). In dieser Definition weist der Terminus „selbstorganisiert“ bereits auf das reflexive Element der Thematik hin sowie auch auf die Verknüpfung von selbst organisier- ten, konstruktiven Lernprozessen mit der Reflexion mentaler Rückkoppelungs- prozesse (Karner 2012, S. 8).
Die aktuellen Entwicklungen an Pädagogischen Hochschulen tendieren im Be- reich der Schulpraxis zunehmend in Richtung Begleitung seitens der Lehrenden sowie forcierte Selbsteinschätzung seitens der Studierenden (Karner 2012, S. 12). Beer & Beer nennen dazu die „Selbstwirksamkeitsüberzeugung von Lernenden“ als einen Aspekt guter Hochschullehre (Beer & Beer 2016, S. 18).
Genau hier setzt das Projekt Lesefreu(n)de an.
Beschreibung (engl.)
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