Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Harisch, Monika; BEd Dipl.Päd. MA MA Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; HS-Prof Dr. Dipl.Päd. MA Priv.-Doz.
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Latschen, Doris; Master of Education BEd BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Exzellente Bildung braucht moderne Lernräume (vgl. Groß 2022). Um Zukunftskompetenzen optimal vermitteln zu können und innovative Lehr- und Lernmethoden einsetzen zu können, ist es erforderlich an tertiären Bildungseinrichtungen zukunftsorientierte Lernräume zu entwickeln. Bereits Messner et. al halten fest, dass es“ in der Ausbildung künftiger Lehrpersonen längst nicht mehr [reicht]”, den Studierenden nur “einen Rucksack an Wissen und Fertigkeiten zu packen, mit welchen die späteren Berufsaufgaben lebenslang gemeistert werden.” (Messner et. al 2009, S. 12) Vielmehr besteht der Anspruch, selbstgesteuerte Lernprozesse zu fördern und zu begleiten sowie Konzepte zu entwickeln und Räumlichkeiten bereitzustellen, die aktives Lernen der Studierenden ermöglichen (Messner et. al 2009/ Rummler 2014/ Günther et al. 2019).

Zukunftsfähige Lehr- und Lernraumgestaltung erfordert auch eine neue Lernkultur. Dabei spielen eine Neuausrichtung der Lehre in Hinblick auf mehr Studierendenorientierung, aktive Lernprozesse und mediengestützte Lernarrangements eine wichtige Rolle. Wie van Ackeren et al. (2017, S. 17) betonen, eignen sich mediengestützte Lernarrangements unter anderem dafür, „die Selbststeuerung beim Lernen, kooperative Szenarien, flexible Angebote zur Individualisierung von Lernangeboten“ zu unterstützen. Im geplanten Projekt wird deshalb das Vorhaben verfolgt, einen Lernraum für aktive Lernprozesse an der PHK zu installieren und zu hinterfragen, wie die Gestaltung eines Lernraumes Literacy neue Formen des Lernens und Lehrens im Bereich der literalen Kompetenzen/Fachbereich Deutsch der Primar- und Sekundarstufe sinnvoll unterstützen kann.
Entstehen soll eine ganzheitliche Gesamtlernarchitektur, die physische und virtuelle Lernräume miteinander vereint und Raum für neue Lerngelegenheiten und -szenarien schafft. Der Begriff Lernarchitektur wird als theoretischer Überbegriff verwendet, der die Wechselbeziehung von Architektur und Pädagogik erklärt.
Um Bildung zukunftsorientiert zu gestalten, soll der Lernraum Literacy mit flexiblem Mobiliar und “state of the art” Technologie ausgestattet werden, die es Lehramtsstudierenden ermöglicht, aktive Lernerfahrungen in verschiedenen Lernsettings zu machen und auch ihre digitalen Schlüsselkompetenzen zu erweitern (vgl. Dondi et al. 2021). Um sich in einer stetig wandelnden Welt orientieren zu können und bestehen zu können braucht es Fähigkeiten, die als Future Skills oder 21st Century Skills beschreiben werden. Neben überfachlichen Kompetenzen wie beispielsweise analytisches und kritisches Denken oder Kommunikation geht es auch um kreatives Problemlösen sowie Kollaboration. Da diese Fähigkeiten nicht ausschließlich durch Wissensvermittlung erreicht werden, reichen traditionelle Lernraumstrukturen und –ausstattungen nicht mehr aus.
Studierende können im Lernraum Literacy nicht nur die Einsatzbereiche verschiedener moderner Technologien für den Deutschunterricht testen und ihr Wissen anschließend in die Schulen tragen, sondern werden auch zu lebenslangem Lernen befähigt. Damit verbunden ist ein Perspektivenwechsel vom Lehren zum Lernen eine neue Lernkultur im Fachbereich der literalen Kompetenz/Deutsch, die für eine moderne Lehrer*innenausbildung an der Hochschule unumgänglich ist.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Fogale, Matteo; Prof. Mag.
Menegale, Marcella; Prof. Mag.
Perini, Rosalba; Prof. Mag.
Serragiotto, Graziano; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Das Projekt umfasst die Erstellung von Unterrichtsmaterial in Friulanisch, die Fortbildung der Lehrer/innen und die wissenschaftliche Begleitung. Es werden 12 Bildungsseminare und 14 Workshops in der Gesamtdauer von 90 UE abgehalten. Die Seminare zielen auf die Schulung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen. Es werden Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen, verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem werden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, etc.) in der Zusammenarbeit mit 6 Sekundarschulen entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Wobak, Maria; BEd Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Zuge der Tertiarisierung der Ausbildung von Pflichtschullehrer/innen durch die Etablierung von Pädagogischen Hochschulen rücken zunehmend Fragen in der Vordergrund, wie z. B. „Wer sind Lehrer/innenbildner/innen?“ oder „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“ Die Berufsgruppe der Lehrer/innenbilder/innen – sofern man überhaupt von „einer“ Berufsgruppe ausgehen kann – ist insofern besonders, als sie sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen – meist ohne Lehrerfahrung in Schulen –, die aus dem universitären Bereich kommen (Murray & Male 2005, Yogev & Yogev 2006, Swennen & Snoek 2012, Murray 2014, Tannehill 2014).
Auch wenn das Forschungsgebiet international neu ist, gibt es doch schon einige Studien zu „identity of teacher educators“ (Swennen & Snoek 2012, Tack & Vanderlinde 2014). In Hinblick auf die internationalen Studien resümiert Izadinia allerdings, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (Izadinia 2014, S. 427). Im deutschsprachigen Raum gibt es zu keinem der angesprochenen Themen ausreichend empirischen Daten.
Im Anschluss an das 2014 bis 2015 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführte Pilotprojekt „Lehrer/innenbildner/innen als Forscher/innen?“ (2014-2015) wird das Projekt nun in einem mixed-method-Ansatz weiterverfolgt: Zum einen befindet sich ein Erhebungsinstrument zur Berufsrolle (2017-2018) im Einsatz, zum anderen wird in einer qualitativen Studie (Interviews) der Frage nachgegangen, wie lehrende Mitarbeiter/innen der PH Kärnten ihre Tätigkeiten beschreiben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thoma, Nadja; Dr.
Projektleitung intern
Angerer-Pitschko, Magdalena; IL Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kresitschnig, Jennifer; Mag. Dr.
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krause, Sabine; Univ.-Prof. Dr.
Abel, Andrea (EURAC Research Bozen); Dr.
Platzgummer, Verena (EURAC Research Bozen); Dr.
Jernej, Sigrid (BAfEP Kärnten); Mag, MSc
Malle, Julia (BAfEP Kärnten); MSc
Nuart, Elisabeth (Berufsgruppe der elementaren Bildungseinrichtungen Kärntens (BEBEK)); Mag.
Kooperationspartner
EURAC Research – Europäische Akademie Bozen/Bolzano, Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit – Projektkoordination
Universität Innsbruck
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das Projekt erforscht Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung in der pädagogischen Professionalisierung für den Kindergarten. Zwei Gruppen von Citizen Scientists werden in die wissenschaftliche Arbeit
eingebunden: a) Schüler*innen einer berufsbildenden höheren Schule für Elementarpädagogik1, die ihre biographischen und pädagogischen Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit einbringen und reflektieren sowie während ihrer Kindergartenpraktika kleine ethnographische Studien in Kindergärten durchführen; b)
Elementarpädagog*innen, die in Kärntner und Südtiroler Kindergärten arbeiten, und die Erfahrungen mit
Mehrsprachigkeit und sprachlicher Bildung aus ihrer pädagogischen Praxis einbringen und reflektieren. Auf der Basis des empirischen Materials, das von den Citizen Scientists eingebracht wird, werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur pädagogischen Professionalisierung für die Elementarpädagogik in sprachlich heterogenen Migrationsgesellschaften generiert, Empfehlungen für die pädagogische Praxis formuliert und ein Weiterbildungskonzept für Elementarpädagog*innen in mehrsprachigen Regionen
entwickelt. Das Projekt findet unter Beteiligung eines wissenschaftlichen Teams der Universität Innsbruck,
der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Forschungsinstitution EURAC Research statt.
Das Projekt verfolgt drei Hauptziele:
(1) Die biographischen und pädagogischen Erfahrungen der Schüler*innen mit Mehrsprachigkeit (vgl. etwa
Schnitzer, 2018; Thoma, 2018) werden in Form von Erzählungen ‚zur Sprache gebracht‘. Fokussiert
werden dabei Erfahrungen an Bildungsinstitutionen und bildungsinstitutionellen Übergängen. Die Schüler*innen reflektieren mit Unterstützung der Wissenschaftler*innen ihre eigene Involviertheit (Messerschmidt, 2016) in gesellschaftliche und bildungsinstitutionelle Zugehörigkeitsräume und deren
Bedeutung für ihre pädagogische Professionalisierung.
(2) Die Schüler*innen werden sukzessive in die ethnographische Forschung (Breidenstein et al., 2020) eingeführt. Im Rahmen ihrer Praktika an Kindergärten erproben und reflektieren sie unter wissenschaftlicher Anleitung ethnographische Methoden. Da Beobachtungsmethoden auch Teil der professionellen Arbeit in pädagogischen Feldern sind, trägt dieser Fokus zu ihrer Ausbildung bei. Daneben haben die Schüler*innen eine aktive Rolle in der Wissensproduktion zu sprachlichen und sprachfördernden Praktiken in Kindergärten sowie damit verbundenen Inklusions- und Exklusionsprozessen.
(3) Es werden Erfahrungen von bereits im Beruf stehenden Kindergartenpädagog:innen in Kärnten und
Südtirol erhoben, die als Citizen Scientists eingebunden werden. Das Forschungsinteresse gilt pädagogischen Erfahrungen und Haltungen zu Mehrsprachigkeit in zwei sprachlich heterogenen Regionen in Österreich und Italien. In Workshops analysieren die Citizen Scientists Ausschnitte aus dem eingebrachten Material gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen und tragen mit ihren
Interpretationen zur Wissensproduktion bei.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Mairitsch, Astrid; Mag. Prof. / 2500 Institut für Geisteswissenschaften und kulturelle Bildung
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Nationen, die ihre Lehrerinnen und Lehrer unterstützen und wertschätzen, haben ein starkes Berufsideal für das Unterrichten [und] behandeln den Lehrberuf als einen essentiellen Beruf (Darling-Hammond, 2017). Leider fühlen sich 49,5% der Lehrer:innen in Österreich in ihrem Beruf nicht wertgeschätzt und wünschen sich einen höheren gesellschaftlichen Status (European Commission Final Report, 2013). Ein Einfluss auf den Status von Lehrkräften in der Gesellschaft besteht darin, wie der Beruf in den Medien dargestellt wird. In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl von Studien, die die Macht der Medien bei der Gestaltung der gesellschaftlichen Wahrnehmung untersuchten (z. B. Curran, 2002; Hanna et al., 2011; McCombs, 2014). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Art und Weise, wie ein bestimmter Beruf in den Medien dargestellt wird, folglich die Wahrnehmung der Gesellschaft prägen und dem Beruf einen bestimmten Status zuweisen kann.
Aufgrund des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie beschloss die österreichische Regierung, am 10. März 2020 erste Maßnahmen zu ergreifen, indem sie Universitäten, Theater und Kinos schloss, gefolgt von einer vollständigen Schließung der Schulen am 16. März 2020. Von einem Tag auf den anderen wurde als vorübergehende Lösung der Fernunterricht eingeführt (Bozkurt & Sharma, 2020), da argumentiert wurde, dass „im Umfeld der sozialen Distanzierung Bildung am besten virtuell erreicht werden kann“ (Schwartz et al., 2020, S. 3). Während die Schulen geschlossen waren, mussten die Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten und ihnen beim Lernen helfen, was in vielen Fällen eine große Stressquelle mit sich brachte (Arvisais et al., 2020). Diese unerwartete Verlagerung vom Unterricht in der Klasse zum Online-Unterricht machte eines deutlich, nämlich dass staatliche Initiativen zur Aufrechterhaltung des Lernens der Schüler ohne den Einsatz einer unschätzbaren Bildungsressource nicht wirksam sein können: dem Fachwissen der Lehrer (Arvisais et al., 2020).
Diese Studie versucht zu verstehen, wie Lehrer – und der Lehrerberuf selbst – in der meistgelesenen bezahlten österreichischen Zeitung (i.e., Kronen Zeitung) während der ersten Welle der COVID-19-Pandemiekrise, beginnend am 10. März 2020 bis zum 20. September 2020, dargestellt werden. Das Korpus wird aus der Perspektive der kritischen Diskursanalyse (CDA) analysiert, um zu untersuchen, wie Lehrer:innen in diesen Zeitungen dargestellt werden und inwiefern sich die Darstellung von Lehrer:innen über diese Zeitspanne hinweg unterscheidet. Die Ergebnisse der Analyse werden im Hinblick auf mögliche Implikationen diskutiert, wie die öffentliche Wahrnehmung des Lehrerberufs verbessert werden könnte und welche Auswirkungen dies auf das Wohlbefinden der Lehrer:innen hätte. Diese Studie könnte als bahnbrechende Untersuchung über die Darstellung von Lehrer:innen im Journalismus dienen, die künftige Forschungen in anderen Ländern und Kontexten anregen könnte.
Beschreibung (engl.)
Around the world, teacher status is shockingly low (Varkey Foundation, 2018), which stands in stark contrast to the extraordinary work that teachers do every day. […]
As a result of the unexpected events of the COVID-19 pandemic crisis, several jobs, including the teaching profession, have been revalued by society (Kramer & Kramer, 2020). Teachers across the globe have found themselves in the “heart of the national crisis” (Goldberg, 2019). During the crisis, they are struggling to take care of their students’ wellbeing, whilst having to follow new and everchanging series of educational reforms, and still trying to maintain a healthy work-life balance in times of a crisis. Although several polls and articles concluded that a newly found appreciation of teachers had been sparked across society (García, 2020; Queens University Belfast, 2020; UNICEF, 2020), it remains questionable whether this appreciative tenor coloured society’s beliefs only for a short period, or whether this could have resulted in a long- term improved valorisation of the teaching profession. In regard to newspaper coverage specifically, more research is needed to find out how the pandemic crisis has affected the portrayal of teachers and the teaching profession on a whole.
In this research project, the most read daily paid-for newspaper in Austria is examined as to how the teaching profession is portrayed during the emergence of the COVID-19 pandemic crisis in Austria. A corpus of articles collected between 10th March 2020 and 10th July 2020 is created. These dates mark the first educational measures taken by the Austrian government in light of the pandemic crisis until the end of the first week of the new school year in the winter term 2020. All articles will be analysed from a critical discourse analysis (CDA) perspective to explore how teachers are portrayed in these newspapers by analysing the meaning of texts as opposed to merely quantifying textual features. Subsequently, this project tries to elicit what implicit messages can be deduced about the portrayal of teachers and the teaching profession in print media and thus reflect on the possible effects on perceived teacher status.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Maltrovsky, Eva; Mag. Dr.
Projektleitung intern
MALTROVSKY, Eva Maria; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aigner-Silvestrini, Gerda; MMag.
Maltrovsky, Eva-Maria; Mag. Dr. Prof.
Rauter, Gundl; Mag. Dr. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Im Projekt geht es um die Frage des Zusammenspiels von Ästhetik im Sinne von sinnlicher Wahrnehmung, Lernkultur und Lernräumen.
Es ist in drei Teile gegliedert:
– Ästhetik – Bildung: Schaffung von Atmosphäre (im Sinne von J. Kunstmann) zur Förderung von Lernprozessen und Bildung.
– Raumsoziologie im pädagogischen Umfeld – Schaffung von Zwischenräumen und Definition der Leere im Lernraum.
– Untersuchung von ästhetischen Grundprinzipien gelungener Präsentation im Hinblick auf ihre Flexibilität und Wandelbarkeit im Lebensraum Schule.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Glas, Gernot; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gollowitsch, Karin; Mag.
Zorzenoni, Eduard; Mag.
Starzacher, Marion; DI arch. Dr. tech.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Volksschule „Stattegg“
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, basierend auf den Forderungen des neuen Lehrplans, Grundkompetenzen für das Fach Technik und Design (Technisches und Textiles Werken) zu konkretisieren und kompetenzorientierte Aufgabenstellungen zu entwickeln, welche in den einzelnen Schulstufen praktisch erprobt und evaluiert werden. Bei der Ausarbeitung der Aufgabenstellungen werden einerseits auf die Unterrichtsschwerpunkte des Gesamtunterrichts sowie andererseits auf Querverbindungen zu anderen Fächern Bezug genommen. Es sollen eine Auswahl an Aufgabenstellungen erarbeitet werden, welche die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen berücksichtigen, damit die Lehrpersonen an den unterschiedlichen Schulen die für ihre Klasse geeigneten Aufgaben auswählen können. Dabei soll auf eine sinnvolle Verzahnung der traditionellen Fächer Technisches Werken und Textiles Werken geachtet werden, welche im neuen Lehrplan als ein Fach mit der Bezeichnung Technik und Design konzipiert wurden.
Nicht zuletzt sollen die ausgearbeiteten Aufgabenstellungen in einem Praxishandbuch oder einer Handreichung für Lehrpersonen der Volksschule zusammenfließen und so einen nachhaltigen Wissenstransfer ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Kinda-Berlakovich, Zorka; Dr. Mag.
Projektleitung intern
Kinda-Berlakovich, Andrea Zorka; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Die Kroaten, die ab 1533 im heutigen Burgenland angesiedelt wurden, brachten auch die kroatische Sprache in ihren verschiedenen Dialekten mit. Houtzagers (Universität Groningen) stellt in seinen Untersuchen (insbesondere 2014) fest, dass eine qualitätsvolle linguistische Feldforschung hier allererste Priorität haben müsse, da der Einfluss der zunehmenden Anglisierung der Sprache und die vorhandene Assimilation die bisher erhaltenen Dialektformen immer mehr verdrängt. Das vorliegende Projekt, als selbständiger Teil eines groß angelegten Forschungsprojekts des Kroatischen Kultur- und Dokumentationszentrums, soll die Verbindung der seinerzeitigen Herkunftsregionen in Kroatien zum heutigen Burgenlandkroatisch und die externen Einflüsse auf die verschiedenen Dialekte hinsichtlich der umgebenden Sprachenlandschaft mittels sprachwissenschaftlicher Methoden herstellen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr. habil.
Projektleitung intern
Telsnig, Frank; Mag. BEd Dipl.Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Jürgen; BEd Bakk.phil. MA
Kracke, Bärbel; Prof. Dr.
Kracke, Silvio; BA, MSc
Zenz, Sabine; Mag. Dr. MEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken, spielt die berufliche Erstausbildung auch zukünftig eine Schlüsselrolle. Die Polytechnische Schule (PTS) ist im Bildungssystem der Standardweg von der Mittelschule zur Lehrausbildung, aber nur rund 30 % der Lehrlinge nutzen gegebenenfalls wegen einer negativen Reputation des Schultyps diesen Zugang zur Lehre. Die Potenziale der PTS bei der Unterstützung der Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf scheinen trotz positiver Evaluationsergebnisse nicht gesehen zu
werden (Bauer & Kainzmayer, 2017; Telsnig 2020). Die bisherigen Studien aber erlauben noch keine Aussagen zur individuellen Entwicklung der Berufswahl oder zur Bedeutung der verschiedenen im neuen Lehrplan der PTS verankerten Angebote schulischer Berufsorientierung. Hier setzt die geplante
Längsschnittstudie an.
In vier Bundesländern in Österreich werden Schüler:innen in PTSn über ein Schuljahr hinweg dreimal zu ihren Berufswünschen, der Berufswahlklarheit und ihrer Berufswahlkompetenz online befragt. Die Erfassung von biographischen Daten ermöglicht Analysen zur Relevanz der Heterogenität der Stichprobe. Zudem werden Einschätzungen der Jugendlichen zu curricularen verankerten Strukturen zur Förderung der Berufsorientierung erhoben (z.B. Orientierungsphase, Schnuppertage). Die Berufswahlkompetenz wird mittels eines etablierten Kurzfragebogens (Lipowski et al., 2021) erfasst, der in Kooperation mit den Autor:innen weiterentwickelt wird.

Die bundeslandübergreifende Längsschnittstudie untersucht
(1) die Entwicklung der Berufswahlkompetenz, der Berufswahlklarheit und Lehrstellensuche von Schüler:innen an PTSn in vier Bundesländern Österreichs über das Schuljahr,
(2) deren Zusammenhang mit Heterogenitätsmerkmalen
(3) sowie die Nützlichkeit der schulischen Berufsorientierungsmaßnahmen an PTSn, insbesondere der
curricularen Strukturmerkmale (z.B. Orientierungsphase, Schnupperpraktika, SEL-Gespräche) aus Sicht der Schüler:innen. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, das Potenzial der PTSn zur Unterstützung der Jugendlichen in der
Berufsfindung zu reflektieren und Implikationen für die Weiterentwicklung der schulischen Berufsorientierung in den PTSn abzuleiten. Das längsschnittliche Design ermöglicht – im Vergleich zu Vorstudien in Kärnten (Telsnig 2020) und einem Evaluationsbericht (Bauer & Kainzmayer, 2017) – Erkenntnisse zur individuellen Entwicklung der Berufsfindung an PTSn nach Einführung des neuen Lehrplans.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; BEd
Projektleitung intern
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Die Initiative „Coding und Robotik für alle“ geht auf die wichtigste Entwicklung in der Informationstechnik (vgl. Bachinger, 2016, S. 19) – Robotik und Automatisierungen – ein. Für Futschek (2016) wäre sogar eine Weiterentwicklung in der Industrie, der Wirtschaft und der Wissenschaft ohne zielgerichtet eingesetzte Algorithmen unvorstellbar und er plädiert deswegen für ein eigenes Unterrichtsfach sowie eine Integration in bestehende Unterrichtsfächer der Schule (vgl. Futschek, 2016, S. 4).
Neue Medien und hochtechnologische Roboter halten in den nächsten Jahren Einzug in das gesellschaftliche, private und rechtliche Leben (vgl. Schuhr, 2015, S. 226). Und gerade aufgrund der ethischen Fragen, die sich beispielsweise ob selbstfahrender Autos ergeben, muss Schule unsere Kinder und Jugendlichen zu kritischen und mündigen digitalen Bürgerinnen und Bürgern erziehen.

Die Initiative der PH Burgenland „Coding und Robotik für alle“ bietet erstmals in Österreich dieses von Experten geforderte Unterrichtsfach – im Rahmen des NAWI Unterrichts – an. Über zwei Jahre hinweg wird somit der Kompetenzerwerb hinsichtlich „Computational thinking“ ermöglicht und komplexes Problemlösen gefördert (vgl. Futschek, 2016, S. 3).

Die PH Burgenland unterstützt die Initiative „Coding und Robotik für alle“ mit über 100 kohärenten und praxiserprobten Unterrichtsszenarien für die Sek1, die mittels multimedialen E-Büchern entlang des Wechselspiels zwischen Coding – Erstellung einer Kodierung – und Robotik – der technischen Umsetzung des Programms – praktisch im Unterricht eingesetzt werden können. Kompetenzorientierte Abschnittsplanungen zu den einzelnen Themengebieten runden das Angebot ab und bieten zusätzliche Ideen für den Einsatz in unterschiedlichen Unterrichtsfächern.
Virtuelle Theorien finden sich in der physischen Praxis und umgekehrt. Kodierungen werden durch diverse Roboter-Systeme zum Leben erweckt und technische Aspekte können virtuell analysiert und digitalisiert werden. Als pädagogisches Konzept im Hintergrund dient – innerhalb unterschiedlicher Unterrichtsprinzipien – das Mobile Seamless Learning, dass kognitive Aspekte vor technische Aspekte stellt. Wong und Looi (2011) definierten Mobile Seamless Learning als ein Konzept, welches eine Verbindung von mobilem und durchgängigem Lernen darstellt. Smartphones sind ein fixer Bestandteil im Leben von Schülern und Schülerinnen geworden. Dadurch ist es möglich, nicht nur die Grenzen vom formalen und informellen Lernen verschwinden zu lassen, sondern zusätzlich auch den sozialen Prozess des Lernens zu unterstützen (vgl. Wong und Looi, 2011, S. 2379).

Der im Rahmen dieses Projektes entwickelte Prototyp denkt neben der Ebene der Schüler und Schülerinnen auch die Ebenen der Lehrpersonen und der Schule mit.

Die Lehrerinnen werden im Rahmen einer Entwicklungsbegleitung kurz vor und während der Transferphase mit Seminaren der PH Burgenland unterstützt, um ihnen die Gelegenheit zu bieten, nicht nur explizites sondern auch implizites Wissen, wie Vorerfahrungen mit Technologie und Technik, für die Gruppe nutzbar zu machen.
Dieser Prozess wird online begleitet und setzt sich eine Vernetzung verschiedener Kategorien von Online Communities (vgl. Seufert, 2007) zum Ziel. Durch diese Kooperations- und Austauschmöglichkeiten an und zwischen den Schulen kann die Wirksamkeit des Lernens auf beiden Ebenen (Schülerinnen und Lehrerinnen) unterstützt werden und zur Entfaltung kommen.

Auf der Ebene Schule werden organisatorische und technische Voraussetzungen mittels einer Checkliste erläutert.

Die Projektpartner BUZ Neutal und PH Burgenland transferieren ab dem Schuljahr 2017/18 diesen Prototyp an 10 Schulen im Burgenland.

Beschreibung (engl.)
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Bericht