Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt „Bau schlau! – Von neuen Technologien (KI) und nachhaltigen Lösungen bis zu spannenden Berufsfeldern der Zukunft“ fokussiert auf die Vermittlung von Wissen über Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Technologien im Bauwesen an Schüler:innen der Volks- und Mittelschule. Ziel ist es, die Bedeutung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen für zukünftige Berufe in der Baubranche praxisnah und inspirierend zu vermitteln. KI gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl im Alltag von Kindern, als auch im Bauwesen, wo sie bei Planung, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit eingesetzt wird. Studien zeigen, dass junge Menschen KI als wichtig für ihre persönliche und berufliche Zukunft betrachten, jedoch fehlt es im Bildungssystem häufig an praxisnahen und altersgerechten Zugängen. Das Projekt verbindet KI mit den lebensnahen Themen Bauen, Wohnen und Natur, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Mit dem interdisziplinären Ansatz der Bionik lernen Kinder, wie sich Vorbilder aus der Natur auf technische Innovationen übertragen lassen, z. B. durch Biomimikry oder Origami-Techniken zur Optimierung von adaptiven Baumaterialien und Produkten. Praktische Beispiele wie die KI-gestützte Optimierungen von Bienenbeuten verdeutlichen den Mehrwert generativer Designs. Spannende Technologien wie KI-gestützte Gebäudediagnostik, Drohnentechnologie, der Aufbau digitaler Gebäudezwillinge und Visualisierung mit AR/VR-Brillen bei der Bauplanung werden durch eigenes Experimentieren erlebbar. Dies fördert nicht nur das Verständnis für moderne Werkzeuge, sondern weckt auch Interesse an neuen, spannenden technischen Berufsfeldern – insbesondere bei Mädchen. Dank der Digitalisierung verlieren traditionelle körperliche Anforderungen in der Baubranche an Bedeutung, während die Verknüpfung mit Innovation, Design und Architektur zusätzlich inspiriert. Ein ausgewogenes Projektteam und weibliche Role-Models helfen, Rollenklischees aufzubrechen und weibliches Potenzial für technische Berufe zu mobilisieren. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung. Inhaltlich zeigt es, wie digitale Technologien einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bauwesen leisten können. Zudem entwickelt es innovative Bildungsangebote, die durch den Verein klasse!forschung und die Projektpartner dauerhaft in Schulen eingesetzt werden, um Wissen zu vermitteln und für nachhaltige Lösungen zu begeistern. Die enge Zusammenarbeit mit der FH Kufstein, der Universität Innsbruck, RIEDERBAU, Revitalyze und der PH-Tirol vereint wissenschaftliche Expertise mit praxisorientiertem Know-how. Gemeinsam wird der Innovationsprozess – von der ersten Idee über die Grundlagenforschung und angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in der Wirtschaft – greifbar vermittelt. Die, stark von der Baubranche geprägte Region Kufstein, profitiert von den Projektergebnissen, durch das Partnernetzwerk und die entwickelten Angebote eröffnen sich neue Perspektiven für nachhaltige Berufsfelder und zukunftsweisende Karrieremöglichkeiten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Überall, Martina; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Überall, Martina; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der One Health Ansatz betont die untrennbare Verbindung von Mensch, Tier und Umwelt und fordert interdisziplinäre Lösungen für Herausforderungen wie die Klima- und die Gesundheitskrise. Schulen spielen eine tragende Rolle bei der Vermittlung von Kompetenzen zur Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft. Ziel dieses Projekts ist es mittels Design-based Research zu erforschen, wie ein entsprechendes Lehr-Lern-Angebot für Multiplikator:innen gestaltet werden muss.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt fußt auf einem aktuellen Profession(alisierung)sansatz, der Meta-Reflexivität. Im Kontext dieses Ansatzes, der Profession(alisierung) ganzheitlich, in der Verzahnung von struktur- und kompetenztheoretischen sowie biographischen Perspektiven in den Blick nimmt, ist (Meta-)Reflexivität ein wesentliches Merkmal einer professionellen Lehrpersonenidentität – nicht zuletzt zentral für pädagogisch-professionelle Haltung(sentwicklung). Reflexion und Reflexivität sind wesentlich für pädagogisch-professionelles Handeln. Wichtig ist, dass Reflexion zielgerichtet und unter Verwendung relevanter Inhalte erfolgt und Reflexivität entsprechend zielgerichtet sowie professionsspezifisch angebahnt und weiterentwickelt wird. Wenngleich Konsens über die Bedeutsamkeit sowie zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Beschreibung von Reflexion und Reflexivität existieren, scheinen die Begriffe resp. das dahinterstehende Konzept vage und nebulös – sowohl seitens (angehender) Lehrpersonen als auch seitens ihrer Ausbildungspersonen. Dabei ist eine klare Reflexionsideologie entscheidend für ihre Operationalisierung.

Überlegungen zu einer validen Konzeptionalisierung von Reflexion und Reflexivität werfen Fragen danach auf, welche Konzepte in aktuellen Bildungsinstitutionen vorherrschen und als Grundlage zur Förderung von Reflexion und Reflexivität dienen. Hieraus ergeben sich wiederum einerseits Fragen nach Möglichkeiten zur gezielten Förderung sowie zu einer (wenn möglich) validen Evaluation von Reflexion und Reflexivität. Dem vorliegenden Forschungsprojekt liegen daher ein theoretisch-empirisches und ein konzeptionelles Desiderat für die hochschuldidaktische Entwicklungsforschung zu Grunde, und es werden sowohl theoretische als auch konzeptionelle Ziele verfolgt:
Zunächst soll untersucht werden, welche Konzepte von Reflexion und Reflexivität bei Akteuren/Organen tertiärer Bildungsinstitutionen existieren und wie sie aktuell operationalisiert werden. Darauf aufbauend (induktiv) soll ferner theoriebasiert (deduktiv), u.a. rekurrierend auf Kompetenzmodelle Reflexivität (Reflexionskompetenz) modelliert und ein Konzept für die Operationalisierung theoretisch fundierter sowie zielgerichteter Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen (weiter-)entwickelt werden.
In einem Mixed Method Design werden Curricula mit Blick auf Reflexions- und Reflexivitätsförderung analysiert und Daten zu subjektiven Theorien zum Thema Reflexion und Reflexivität sowie zu Reflexionsförderkonzepten von Hochschulehrpersonen mittels leitfadengestützer Interviews und Fragebögen erhoben und qualitativ inhaltsanalytisch sowie deskriptiv-quantitativ ausgewertet. Wissensstände zum Konzept und zur Bedeutung von Reflexion und Reflexivität von Seiten der Studierenden werden ebenfalls erhoben und ausgewertet. Studentische Reflexivität (operationalisiert über ein Reflexionskompetenzmodell) werden über schriftlich externalisierte Reflexionsprozesse qualitativ inhaltsanalytisch analysiert und mit Blick auf komplexe Coderelationsanalysen untersucht. Ausgehend von einem Design-based-Research-Ansatz (McKenney & Reeves, 2018) wird hochschuldidaktisch entwicklungsorientiert, d.h. konzeptionell, theoriegeleitet und praxisorientiert, nach einem adäquaten Format für gezielte und theoretisch fundierte Förderung von (Meta-)Reflexivität geforscht. Für die (Weiter-)Entwicklung dieses anvisierten hochschuldidaktischen Konzepts werden die genannten Datenerhebungs- und -auswertungsmethoden trianguliert.

Beschreibung (engl.)
The project is based on a current profession(alisation) approach, meta-reflexivity. In the context of this approach, which takes a holistic view of profession(alisation) by dovetailing structural, competence theory and biographical perspectives, (meta)reflexivity is an essential feature of a professional teacher’s identity – not least central to pedagogical-professional attitude(development). Reflection and reflexivity are essential for pedagogical-professional behaviour. It is important that reflection takes place in a targeted manner and using relevant content and that reflexivity is initiated and further developed in a targeted and profession-specific manner. Although there is a consensus on the importance of reflection and reflexivity and numerous proposals for promoting and describing them, the terms and the concept behind them seem vague and nebulous – both on the part of (prospective) teachers and their trainers. A clear ideology of reflection is crucial for its operationalisation.

Reflections on a valid conceptualisation of reflection and reflexivity raise questions about which concepts prevail in current educational institutions and serve as a basis for promoting reflection and reflexivity. This, in turn, raises questions about the possibilities for targeted promotion and (if possible) valid evaluation of reflection and reflexivity. The present research project is therefore based on a theoretical-empirical and a conceptual desideratum for higher education didactic development research, and both theoretical and conceptual objectives are pursued:
Firstly, it will be investigated which concepts of reflection and reflexivity exist among actors/organisations of tertiary educational institutions and how they are currently operationalised. Building on this (inductively), a theory-based (deductive) model of reflexivity (reflective competence) will be developed, drawing on competence models, among other things, and a concept for the operationalisation of theoretically sound and targeted promotion of reflective competence of prospective teachers will be (further) developed.
In a mixed-method design, curricula are analysed with a view to promoting reflection and reflexivity and data on subjective theories on the topic of reflection and reflexivity as well as on concepts for promoting reflection among university teachers are collected using guided interviews and questionnaires and evaluated qualitatively in terms of content analysis and descriptively and quantitatively. Students‘ knowledge of the concept and importance of reflection and reflexivity is also collected and analysed. Student reflexivity (operationalised via a reflection competence model) is analysed qualitatively and content-analytically via written externalised reflection processes and examined with a view to complex coderelation analyses. Based on a design-based research approach (McKenney & Reeves, 2018), research will be conducted into an adequate format for the targeted and theoretically sound promotion of (meta-)reflexivity in a development-oriented, i.e. conceptual, theory-led and practice-orientated manner in higher education didactics. The aforementioned data collection and evaluation methods are triangulated for the (further) development of this envisaged higher education didactic concept.

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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Galle, Marco; Dr.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Luzern
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt widmet sich der Förderung mathematischer Basiskompetenzen durch personalisiertes Lernen im Bereich rationaler Zahlen in der Sekundarstufe I. In Zusammenarbeit mit 20 Lehrpersonen aus der Schweiz und Österreich werden vier personalisierte Lernangebote entwickelt, erprobt und als Open Educational Resources veröffentlicht. Für die Umsetzung der Lernangebote ist Teamarbeit wichtig. Als qualitätssteigernd gilt Kooperation, die auf die Lernprozesse der Schüler:innen fokussiert. Die Lernangebote ermöglichen es Schüler:innen, ihren Lernweg aktiv mitzugestalten – in Bezug auf Inhalte, Tempo und Lernform. Damit wird ein Unterrichtsansatz gefördert, der individuelle Lernvoraussetzungen ernst nimmt und zu mehr Chancengerechtigkeit beiträgt. Parallel werden die Lehrpersonen in fachlichen und didaktischen Themen – insbesondere zum Aufbau tragfähiger Grundvorstellungen, zu Darstellungen rationaler Zahlen und zur lernzentrierten Kooperation – weitergebildet. Die entwickelten personalisierten Lernangebote werden von den Lehrpersonen in ihrem eigenen Unterricht erprobt und das erworbene Wissen zu den Workshopthemen von ihnen angewendet. Während der Umsetzung erfolgt eine individuelle Beratung der Lehrpersonen durch das Projektteam. In den Workshops werden Erfahrungen der Umsetzung reflektiert und die Lernangebote weiterentwickelt. Die Lernangebote werden als Open Educational Resources publiziert. Die Inhalte der Workshops werden als Online-Weiterbildungsangebot veröffentlicht. Zudem werden praxisbezogene Beiträge für Schulen und Fachbeiträge für die Fachcommunity veröffentlicht. Die landesgrenzenüberschreitende Kooperation schafft Raum für neue Impulse. Ein weiterer Fokus liegt auf der Dissemination: Die entwickelten Materialien werden mit didaktischen Kommentaren veröffentlicht, ergänzt durch praxisnahe Beiträge, ein Online-Weiterbildungsangebot und wissenschaftliche Publikationen. Eine begleitende Evaluation sichert die Qualität der Materialien und bietet Erkenntnisse zur nachhaltigen Implementierung personalisierter Lernarrangements in der schulischen Praxis. Die Implementierung der personalisierten Lernangebote fördert die Kooperation in den Schulen der teilnehmenden Lehrpersonen und setzt Entwicklungsimpulse. Im und über das Projekt hinaus wird erstens ein Verständnis von einem modernen und lernwirksamen Unterricht vermittelt, welcher kooperativ und personalisiert gestaltet wird. Zweitens soll die Bedeutsamkeit von rationalen Zahlen für die gesellschaftliche Teilhabe unterstrichen werden.
Beschreibung (engl.)
This project is dedicated to strengthening fundamental mathematical competencies through personalized learning in the domain of rational numbers at the lower secondary level. In collaboration with 20 teachers from Switzerland and Austria, four personalized learning modules are being developed, implemented in classrooms, and published as Open Educational Resources (OER). Teamwork is essential for implementing these learning modules. A key quality-enhancing factor is collaboration that focuses on students’ learning processes. The modules are designed to allow students to actively shape their own learning paths—regarding content, pace, and learning methods. This approach promotes a more inclusive form of teaching that takes individual learning needs seriously and contributes to greater educational equity. At the same time, the participating teachers receive professional development in both subject-specific and pedagogical areas—particularly in building conceptual understanding, using representations of rational numbers, and applying student-centered collaboration. The personalized learning modules are implemented in the teachers’ own classrooms, and the knowledge gained through the workshops is directly applied. During the implementation phase, the project team provides individual coaching to support the teachers. In the workshops, teachers reflect on their experiences and collaboratively refine the learning materials. The finalized modules are published as OER, and the workshop content is made available as an online training course. In addition, practice-oriented contributions for schools and academic articles for the professional community are developed. The cross-border collaboration opens space for new ideas and impulses for school and teaching development. A further focus is on dissemination: the developed materials are accompanied by didactic commentaries and disseminated through online courses, practice resources, and academic publications. A formative evaluation ensures the quality of the materials and provides insights for the sustainable implementation of personalized learning approaches in everyday school practice. The implementation of personalized learning modules fosters cooperation within schools and generates development impulses. Both within and beyond the project, it promotes an understanding of modern, effective teaching that is cooperative and learner-centered. Furthermore, the project underscores the societal relevance of rational number competencies.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Grünwald, Jan; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Mozarteum
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.
Mediale Kommunikation

​Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.

Nachwuchsforscher:innen
Aktuelle PhD-Kandidat:innen und Doktorand:innen spielen für die Kommunikation innerhalb der Hochschullandschaft eine entscheidende Rolle – um den Diskurs bidirektional führen, und somit kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Third Mission & Öffentlichkeit
Nach außen möchten wir die heterogene Gesellschaft mit all ihren unterschiedlichen Altersgruppen, sowie den verschiedenen sozialen und kulturellen Backgrounds unabhängig von ihrer Nähe zur Bildungslandschaft erreichen.

Das geplante Maßnahmenpaket umfasst demnach konkret die Produktion von drei Videos für jede dieser Zielgruppen. Für eine möglichst breitangelegte mediale Vermittlung erweitern wir die digitale Kommunikation durch Workshops (zu den Themen Kommunikation und Wissenschaftskommunikation), sowie der Erstellung/Verbreitung eines Policy-Papers, um analoge Komponenten.

Der Content der verschiedenen Ebenen wird dabei nicht inhaltsgleich reproduziert, sondern je nach Focus Group und Anwendungsfeld, bzw. Umsetzung adaptiert. Somit entsteht zum einen für Personen, die mehrere Maßnahmen erleben, ein individueller Mehrwert anstatt einer Übersättigung – und zum anderen reichern sich die verschiedenen Inhalte gegenseitig an, speziell innerhalb der Schnittmengen unserer Zielgruppen. Der daraus resultierende Diskurs bzw. Austausch soll vor allem in den Workshops aktiv aufgegriffen und genutzt werden – wodurch wiederum essenzielle Themen des Forschungsprojekts durch partizipative Vermittlung evoziert werden.

Aufgrund der Integration dieser Aktivitäten in das bestehende Doktoratscurriculum werden Synergien geschaffen, die eine dynamische, interdisziplinär vernetzte und partizipativ orientierte Forschungsgemeinschaft fördern. Diese geht über die traditionellen, disziplinären Grenzen hinaus und schafft neue Möglichkeiten für Kooperation und Austausch.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Wirtschaftliche Bildung ist ein zentraler Qualifikationsbereich, damit Schüler/innen nachhaltig entscheidungs- und handlungsfähig werden. Schon in der SSI ist es sehr wichtig die oft sperrigen bzw. komplexen Themen für die Zielgruppe anschlussfähig zu machen. Mittels Online-Umfrage sollen möglichst viele Tiroler GW LehrerInnen im Bereich der SSI erreicht
werden. Dabei geht es in erster Linie um eine Bedarfserhebung (hinsichtlich Fortbildungen in den für
die SSI relevanten Themenbereichen der Wirtschaftskunde – bezüglich Fachwissen und Fachdidaktik)
Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage soll eine verbesserte Planung für zukünftige
Fortbildungsangebote möglich sein. Erstellung eines Konzepts für einen eventuellen Lehrgang (zur Wirtschaftskunde in der SSI) für Lehrpersonen, die GW in der SSI unterrichten, aber dafür keine spezielle Ausbildung haben.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Furlan, Patricia; BEd MEd
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Reiter, Christine; Mag.
Stangl, Theresa Sophie; BA M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Der Bundesschwerpunkt Deutsch hat zum Ziel, Lehrende aus dem Blickwinkel der Fachdidaktik Deutsch für den Unterricht in der Primarstufe zu unterstützen. Somit setzt der Bundesschwerpunkt einen Fokus auf lernförderlichen und anregenden Unterricht, der diversitäts- und sprachsensibel angelegt ist und analoge sowie digitale Materialien und Herangehensweisen gezielt auswählt und einsetzt. Wichtig ist hierbei besonders die Evidenzbasierung. Im Kontext von Vielfalt, deren Wahrnehmung und produktivem Einbeziehen in den Unterricht soll ein Deutschunterricht im digitalen Zeitalter anvisiert werden, der die Kinder mit all ihrem Wissen und ihren Facetten einbezieht.
Arbeitsschwerpunkte des Bundesschwerpunkts sind:
• Forschung zu Grundkompetenzen im Bereich Deutsch in der Primarstufe und Updates zu wissenschaftlichen Erkenntnissen
• Forschung und Entwicklung von fachdidaktischen Konzepten zur Förderung der Grundkompetenzen im Bereich Deutsch in der Primarstufe, z.B. Lesestrategien für die Primarstufe, Konzepte für binnendifferenzierte Leseförderung inkl. frühlesende Kinder
• Konzeptentwicklung für die Sprachförderung von bildungsbenachteiligten Schüler:innen in der Primarstufe, mit Fokus auf Diversitätssensiblem Unterricht(en)
• Forschung im Bereich digitale Schule / digitale Fachdidaktik Deutsch
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Klein, Agnes; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2024
Beschreibung
Im Fokus dieses Projekts steht die Frage, welche Reime und Lieder der Ungarndeutschen heute noch existieren. Die erstellte digitale Plattform beinhaltet eine Sammlung von Reimen und Liedern, die in Kindergärten, Schulen, aber auch zu Hause in der Sprachübung eingesetzt werden können. Sie sind in der Mundart zu hören, um die Eltern und Erzieher:innen zu motivieren, sie den Kindern beizubringen und um ihnen neue sprachliche Erfahrungen zu ermöglichen. Um das Verstehen zu erleichtern, können sie auch im Standarddeutsch gelesen werden. Die gesammelten Reime und Lieder wurden nach den Altersbesonderheiten der Kinder eingeteilt, in welchem Alter sie zum Spielen, Sprechen usw. geeignet sind. Diese Art von Kommunikation, die ritualisiert und prototypisch ist, hilft beim Spracherwerb, denn es ist ein Zusammenspiel der Erfahrungen, die die Kinder im Laufe der Jahre als aktive Zuhörer:innen über und durch die Sprache erwerben. Die Kinder können die Wörter nach dem Verstehen aussprechen, sie werden die Satz- und Wortakzente sowie den Sprachrhythmus anwenden und üben. Zahlreiche Satzmuster und Wörter stehen den Kindern zur Verfügung. Im Kindergarten oder in der Schule können den Kindern keine Dialekte beigebracht werden, aber sie können sie kennenlernen, mit ihnen in Berührung kommen und sie als Neues erfahren, auch können sie einzelne Satzmodelle, Wörter, Sprüche oder Reime gemeinsam erwerben, wodurch der ganze Prozess interessanter, erlebnisreicher und spielerisch gestaltet und eine Gemeinschaft entstehen kann.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Verschiedene Abbildungen (u.a. Fotos) sind ein wichtiger Bestandteil der GW-Schulbücher. Oft haben
diese Fotos allerdings eher Dekorationsfunktion und dienen weniger als Grundlage für
kompetenzorientiertes Arbeiten. Eine objektive Analyse der GW-Schulbücher (SSI) soll die
unterschiedliche Funktion der verwendeten Abbildungen aufzeigen und einen besseren bzw.
schnelleren Vergleich der Schulbücher für Lehrpersonen ermöglichen aber auch Hinweise an die
Autoren darstellen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Lucas; Prof.
Projektleitung intern
König, Lucas; Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Die Diskussion um den Bildungswert des Werkens findet seinen Ursprung bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts, sodass sich über die Zeit hinweg bereits zahlreiche Konzepte und Fachmodelle dessen Potenziale für Schule und Bildung angenommen haben. Obgleich sich diese Anzahl stetig erweitert hat, wurde deren historische Entstehung und Entwicklung nur bedingt bis kaum dokumentiert. Dies führt in der fachgeschichtlichen Rekonstruktion, aber im Besonderen auch in der eigenen Fachbegründung zu offenen Lücken, deren Schließung es bedarf. Die Studie untersucht historisch-systematisch das Werken in seinen Bezugsdisziplinen und stellt die Bildungspotenziale sowie die methodischen und didaktischen Prinzipien heraus. Darauf aufbauend sollen Ansätze zu einer interdisziplinären Didaktik gezeichnet und mögliche Perspektiven des Werkens im gegenwärtigen Bildungsdiskurs formuliert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht