Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Projekt beschäftigt sich mit der Fragen, wie/ auf welche Weise eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und politischer Bildung durch Leichte und Einfache Sprache gelingen/erfolgen kann?
• Welche Adaptionen sind im Regelwerk bzw. den Empfehlungen für Leichte und Einfache Sprache notwendig für eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und Politischer Bildung?
• Welche Beispiele liegen in Leichter und Einfacher Sprache für Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung vor und welche Ergebnisse zeigen deren Analyse?
• Welche Gütekriterien sind in Leichter und Einfacher Sprache für die Vermittlung von kompetenzorientiertem Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung erforderlich?
• Welche weiteren (über Leichte Sprache hinausgehenden) sprachfördernden Maßnahmen sind im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht erforderlich, um historisches Denken zu entwickeln?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Welche Kern-Elemente benötigt eine sich antirassistisch, post-/dekolonial und queerfeministisch verstehende zeitgemässe antirassistische Pädagogik in der Migrationsgesellschaft, welche im Zentrum migrationsgesellschaftlicher Lehramtscurricularisierung steht als eine herrschaftskritische Bildung und epistemische Kritik von bisheriger wissenschaftlicher Wissensproduktion in der Lehrer:innenbildung?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Schmid, Florian; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
mBET-excellence wird als Coaching für begabte und leistungsstarke Studierende der PH Salzburg konzipiert, entwickelt, evaluiert und zu einem disseminationsfähigen Begabungscoaching für Studierende aller Fachgruppen und Institutionen optimiert. Es ist von Interesse, ob und wie sich das Verständnis der Studierenden von Begabung sowie ihres Expertisierungsprozesses, ihrer intensiven Übungseinheiten im Sinne des deliberate practice, etc. im Zuge der Teilnahme am Freifach mBET-excellence-Coaching ändert. Weiters soll untersucht werden, ob es bei den Studierenden einen Zuwachs an Selbstwirksamkeit und selbsteingeschätzten Kompetenzen gibt sowie welche Tools und Gelingensbedingungen des Coaching-Prozesses dafür relevant sind. Das Untersuchungsdesign ist längsschnittlich multi-methodal mit mehreren Messzeitpunkten der Coachees angelegt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Milz, Sandra;
Projektleitung intern
Gottein, Hans-Peter; Dr. MA.
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Vorage, Marcel Wilhelmus; MEd Dr. MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Wie Lernende ihre eigenen Bedürfnisse und Bedürfnisse anderer bewusster wahrnehmen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Forschung und gleichzeitig in den Lehrplänen als Lernziel verankert. Lernende der Volksschule und der Sekundarstufe I entdecken aktiv, welche Bedürfnisse für sie von besonderer Relevanz sind, wie sie diese (versuchen zu) befriedigen und welche ihrer Bedürfnisse unzureichend befriedigt werden. Sie nehmen als Expert_Innen ihrer eigenen Lebenswelt über einen Zeitraum von vier Jahren teil. Im Rahmen für das Projekt konzipierter und vom Projektteam durchgeführter Unterrichtseinheiten generieren Schüler_Innen in ihrer Klasse anonymisierte, quantitative und qualitative Daten. Diese ermöglichen es, ein besseres Bild der Bedürfniskonzeptionen von Schüler_Innen zu erhalten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS-Prof., Dr.
Projektleitung intern
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
INSERT ist eine Abkürzung und bedeutet „International Research Network for Socio-Economic Education and Reflection“. Der Zusatz MONEY weist auf den Themenschwerpunkt Finanzbildung hin.
Das Projektnetzwerk verfolgt drei Ziele:

(1) Gestaltung innovativer Lern-Lehr-Arrangements durch GW-Lehrkräfte gemeinsam mit GW-Fachdidaktiker*innen
(2) Entwicklung eines Evaluationsinstruments für Lehr-Lern-Arrangements zur ökonomischen Bildung inklusive der finanziellen Bildung
(3) Durchführung von fachdidaktischer Begleitforschung und Publikation der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in einschlägigen Journalen

Entsprechend der einzelnen Forschungsfragen kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Für die Forschungsfrage a) werden mit Hilfe der inhaltsstrukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring 2008) zentrale Aspekte aus einer Umfrage herausgearbeitet und Tiefeninterviews (kommunikative Validierung) mit Fachdidaktiker*innen, Lehrpersonen, Stakeholder*innen und Studierenden geführt.
Für Forschungsfrage b) werden auf Basis hermeneutischer Analysen (Oevermann et al. 1979; Soeffner 1979) Guidelines zur Materialerstellung im Bereich „Geld und Finanzen“ erarbeitet. Diese sind die Basis für die Materialgestaltung von wirtschaftsbezogenen Lehr-Lern-Arrangements. Die schriftlichen Erfahrungen von GW-Lehrpersonen bei der Implementierung der Lehr-Lern-Arrangements werden mit Hilfe der inhaltsstrukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse auf Basis einer induktiven Kategorienbildung analysiert (Mayring 2008).

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Karl, Kristina; Mag.a
Projektleitung intern
Karl, Kristina Maria; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Diese Arbeit soll einen Beitrag zur empirischen Beforschung fachspezifischer Kompetenzen leisten indem sie versucht fachspezifische Kompetenzentwicklungsprozesse von Lehramtsstudierenden über die Dauer ihres Bachelorstudiums zu erfassen, diese vergleichbar zu machen und den darin offen gelegten Entwicklungsprozess diskutieren. Dabei lag der Fokus unter anderem auf der Entwicklung eines Instrumentariums mit dessen Hilfe durch die Erschließungen fachspezifischer historischer Lernprozesse der Kompetenzerwerb zumindest in Teilaspekten zu beobachten und abzuleiten möglich ist.

Die Forschungsfragen dazu lauten:
• Inwiefern sind zukünftige Geschichtslehrer/innen in der Lage historische Ereignisse und belegbare Aussagen aus Quellen durch Sinnbildung zu einer Geschichte zu verbinden und diese in historisch reflektierter Weise zu erzählen?
• Wie entwickeln sich ausgewählte Aspekte historischen Denkens bei Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ über den Verlauf ihrer Ausbildung? Insgesamt liegen 178 Texte von Studierenden vor, die an diesen Studien teilnahmen. Die Dokumente wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse und MAXQDA bearbeitet.

Zwischen 2016 und 2019 wurden zwei Studien (je am Anfang und am Ende des Bachelorstudiums) mit insgesamt 178 Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ sowie den Lehramtsfächern „Physik“ und „Chemie“ durchgeführt. Durch die gewählte Vergleichskohorte aus den Naturwissenschaften soll vor allem die Fachspezifik der der untersuchten Kompetenzen – im Hinblick auf das Schreiben derartiger Darstellungen – herausgestellt werden. Als Erhebungsinstrument wurden anstrukturierte Testaufgaben gestaltet, die per Paper & Pencil Methode von den Studierenden bearbeitet wurden. Die Probanden schrieben entlang einer vorgegebenen Aufgabenstellung und durch Einbeziehung von dem ihnen zur Verfügung gestellten Material je ein Essay (einen fachlichen Text unter Verwendung des Materials entlang der Fragestellung).

Zur Auswertung der Daten wurde der Zugang der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz gewählt. (Kuckartz, 2018; Mayring, 2015) Die Analyse des gesamten Materials nach den zuvor festgelegten Kodiereinheiten erfolgte mithilfe des Programms MAXQDA (VERBI Software, 2017). Bei der Auswertung standen fachspezifische Aspekte im Mittelpunkt, die auf die Ausprägung der Kompetenzen historischen Denkens schließen lassen, welche in folgende 6 Kategorien unterteilt wurden: Kontextualisierung, Perspektivität, Fachsprache, Zeitlichkeit, Belegbarkeit und Materialbezug und Kohärenz.

Die Arbeit birgt somit auch die Chance zur Orientierung und Qualitätssicherung in der Lehrerausbildung. Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse können zentralen Herausforderungen aber auch offengelegte Lücken in der Ausbildung der zukünftigen Geschichtelehrer/innen, als auch ihr Umgang mit Geschichte diskutiert werden.

Beschreibung (engl.)
The debate around the effectiveness of teacher education has led to an increased interest in structure and development of teachers‘ professional competence. In the case of history education we still miss a method for measuring historical competencies altogether with empirical data about the development of historical competencies during basic teachers‘ education. My thesis provides theoretical basis as well as initial empirical results of writing tasks of students of history education. The focus was set on the development of an instrument with the help of which the acquisition of competences can be observed and derived at least in partial aspects by the development of subject-specific historical learning processes.
With regard to the scientific fields of teachers‘ professional competence and writing in history, this contribution focuses on the process of developing historical knowledge during future history teachers training (bachelor degree). The key finding is the students developement of historical thinking and their ability to transfer their knowledge to situations and tasks that are unknown to them.
A total of 178 texts are available from students who took part in these studies. The documents were processed using qualitative content analysis and MAXQDA. The work offers the opportunity for orientation and quality assurance in teacher training. On the basis of the available findings we can discuss central challenges but also revealed gaps in the training of future history teachers and their handling of history.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Winkler, Doris; BEd Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes soll erstens im Rahmen einer Langzeit- und Längsschnittstudie der Frage nachgegangen werden, über welche mathematischen Eigenkompetenzen Studierende am Beginn und am Ende des Lehramtsstudiums Primarstufe an der pädagogischen Hochschule Salzburg (und auch weiteren Pädagogischen Hochschulen in Österreich) verfügen (F1). Parallel dazu sollen innerhalb der Laufzeit dieses Projekts jährlich Erhebungen der neuen Jahrgangsstufen am Studienbeginn (während der gesamten Projektlaufzeit) stattfinden und der Frage nachgegangen werden, ob es zu Leistungsunterschieden verschiedener Jahrgangsstufen kommt und der unbelegte, aber oftmals anekdotenhaft erwähnte Leistungsabfall im Laufe der Zeit auch wirklich stattfindet. Die dabei betrachteten mathematischen Kompetenzen orientieren sich am Niveau für M8 (Niveau Ende Sekundarstufe 1) und werden mittels eines hierfür entwickelten (adaptierten) Mathematiktests erhoben. Zweitens sollen gleichzeitig auch affektierte Merkmale der Studierenden mittels eines entsprechenden Fragebogens erhoben werden. Hintergrund ist, dass neben fachlichem Wissen zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden (in unserem Fall der Studierenden) als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert werden (Krapp 1993). Die erfassten Merkmale umfassen Einstellungen, Interessen, Selbstwirksamkeit, Lernstrategien und Selbstkonzept in Bezug auf Mathematik (F2). Drittens soll auf Basis der Ergebnisse bezüglich F1 und F2 die Mathematikausbildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg evaluiert und weiterentwickelt werden. Hierfür werden beispielsweise aus den Ergebnissen zu bestimmten mathematischen Aufgaben oder Themenfeldern Möglichkeiten für die inhaltliche Gestaltung einer Mathematik-LV abgeleitet und im Sinn einer evidenzbasierten Lehre in die LVs implementiert. Zum Beispiel könnten spezielle Fördermaßnahmen für Studierendengruppen mit bestimmten über die Tests festgestellten Schwierigkeiten angeboten oder in die Lehrveranstaltungen integriert werden. Und zu gut der letzt werden auch die mathematischen Kompetenzen (F1) wie auch affektierten Merkmale (F2) von Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe im Verbund Süd-Ost mit jenen von Schüler*innen der 12. und 13. Schulstufe an AHS und BHS verglichen. Dabei soll in Erfahrung gebracht werden, ob und inwieweit sich die Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe von jenen, die gerade ihren Schulabschluss machen, hinsichtlich der besagten Kompetenzen und Merkmale unterscheiden und der in diesem Kontext mangelnden Datengrundlage hinsichtlich der Studierenden, die sich für ein Lehramtsstudiums der Primarsstufe entscheiden, Rechnung getragen werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Jonas, Eva; Univ.-Prof.in
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Die hohe Quote der prüfungsinaktiven Studierenden stellt Universitäten österreichweit vor eine Herausforderung. Viele
Studierende entscheiden sich zwar aktiv für ein Studium, erzielen aber dann keine angemessenen Fortschritte. Die
Ursachen sind vielfältig und variieren je nach Studiengang und Studierendengruppe, wie etwa „First Generation
Students“ (FGS) oder strukturell benachteiligte Studierende. Das Gefühl „nicht dazu zu gehören“ ist dabei ein
grundlegendes Problem, welches noch verstärkt wird, wenn Informations- und Interaktionsdefizite im Studium vorliegen.
FGS stehen beispielsweise dem Unverständnis der Herkunftsfamilie gegenüber sowie dem Druck, alles alleine schaffen
zu müssen (Bernhardt et al., 2013). Finanzielle und soziale Hürden addieren sich zu fehlendem Wissen über nächste
Schritte und notwendige Handlungen für ein erfolgreiches Studium.Insbesondere bei Schwierigkeiten und Rückschlägen im Studium entsteht ein ungünstiger Kreislauf aus Frustration,
Stress, sozialer Isolation, Angst, vermehrten Zweifeln, Hemmung und Passivität. Unklarheiten, wie es weitergehen
könnte, tragen zu der bangen Frage bei, ob man selbst am richtigen Platz und auf dem richtigen Weg ist. V.a.
Studierende aus gesellschaftlich benachteiligten Gruppen sind sehr sensibel für Signale mangelnder sozialer
Zugehörigkeit und attribuieren Leistungsschwierigkeiten und Rückschläge im Studium oftmals auf die eigene
mangelnde Passung, was den ungünstigen Kreislauf verstärkt (Walton & Cohen, 2007). Damit einhergehende
Studienverzögerungen und finanzielle Belastungen führen häufig zum Studienabbruch.
Das Gefühl „nicht dazu zu gehören“ kann sich auch aus der mangelnden Identifikation mit dem eigenen Studienfach
ergeben. So fühlen sich z.B. Lehramtsstudierende trotz einer School of Education aufgrund ihrer unterschiedlichen
Fächer an mehreren Fachbereichen meist nicht richtig zugehörig (vgl. Hochschulrektorenkonferenz, 2013) und
entwickeln keine Fachidentität. Diese wäre jedoch sowohl für das Commitment als auch für die Qualität des fachlichen
Wissens von Bedeutung. Eine fachkulturelle Heterogenität, mangelnde Verinnerlichung von „fachspezifischen Denkund
Handlungsmustern“ und strukturelle Rahmenbedingungen erschweren die universitäre Sozialisation (Alheit, 2014;
Vosgerau, 2005).
Nutzen und Ziele des Projekts
Um die soziale Zugehörigkeit zur Universität Salzburg und die Identifikation mit dem eigenen Studienfach zu erhöhen,
soll die soziale Vernetzung der Studierenden auf verschiedenen Ebenen durch ein Community Networking & Mentoring
Projekt gefördert werden. Möglichkeiten der Digitalisierung werden hierbei sinnvoll eingesetzt und mit dem Erleben
eines echten sozialen Austausches so verbunden, dass unterstützende Peer-Kontakte aufgebaut, die Identifikation mit
erfolgreich Studierenden gefördert, das Selbstmanagement nachhaltig gestärkt und die Studien- und Prüfungsaktivität
erhöht werden.
a) Förderung des sozialen Kontaktes und fachlichen Austausches zwischen Studierenden eines Studienfaches und
zwischen Lehramt- und Hauptfachstudierenden (PLUS & PH),
b) Austausch mit Vorbildern und Rollenmodellen im Rahmen eines online gestützten Peer-Mentoring Programms für
Studienanfänger/innen,
c) Verminderung der Risikofaktoren für Studieninaktivität indem gefährdete Studierende gezielt auf persönlicher,
fachlicher und struktureller Ebene unterstützt werden.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dannowsky, Janika Stephanie; BA. MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt ist die Beobachtung, dass u.a. die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Interaktion, sprachbewusste Unterrichtsgestaltung und -gesprächsführung sowie (äußere) Mehrsprachigkeit in Qualifizierungskonzepten oft aufgegriffen werden, während andere Formen sprachlicher Heterogenität kaum berücksichtigt scheinen (vgl. auch die Kritik in Rödel & Simon, 2019; Kainhofer & Weiß, 2020; Kainhofer, 2021).
Eine systematische Analyse und Aufarbeitung bestehender Konzepte mit unterschiedlichem Zielgruppenfokus und bezüglich der Repräsentiertheit sprachlicher Varietäten, unterschiedlicher Sprachlerndispositionen und spezifischer (bildungs-)sprachlicher Mittel steht jedoch aus.
Im Projekt sollen vorliegende Qualifizierungskonzepte und -materialien für die Professionalisierung von Pädagog*innen für sprachliche Bildung für die Elementar-, Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe mit Hinblick auf (i) die Repräsentiertheit unterschiedlicher Formen sprachlicher Heterogenität, (ii) die Repräsentiertheit von unterschiedlichen, v.a. komplexeren bildungssprachlich relevanten, sprachlichen Mustern sowie (iii) die Repräsentiertheit unterschiedlicher Varietäten der Sprachverwendung analysiert werden.
Es soll geklärt werden, ob und inwiefern vorliegende Qualifizierungskonzepte für die Professionalisierung von (angehenden) Pädagog*innen für sprachliche Bildung für unterschiedliche Stufen des Bildungssystems unter inklusiver Perspektive geeignet sind, etwa indem auch auf die Ausbildung von kritischer Varietätenkompetenz, differenzierte Kompetenzen im Umgang mit äußerer und innerer Mehrsprachigkeit, aber auch Kompetenzen im pädagogisch-didaktischen Umgang mit unterschiedlichen Formen von sprachlichen Einschränkungen und eine alters- und entwicklungsadäquate, diversitätssensible, Lerndispositionen berücksichtigende und stärkenorientierte Planungs- und Handlungskompetenz abgezielt wird – bzw. unter Verwendung der jeweiligen Qualifizierungskonzepte und -materialien abgezielt werden kann.
Methode: Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Analyseschemas sowie kriteriengestützte Evaluierung und Analyse ausgewählter Qualifizierungskonzepte und -materialien für die sprachliche Bildung für die Elementar-, Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe hinsichtlich der genannten Aspekte
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fuchs, Eva; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Neben spezifischem Wissen und Planungs-/Handlungskompetenzen sind für sprachliche Bildung insbesondere Wahrnehmungen sowie Einstellungen und Haltungen zentral (z.B. Becker-Mrotzek & Roth, 2017). Erkenntnisse der Professionalisierungsforschung deuten auf sukzessiven Kompetenzaufbau von der Ausbildung bis zur Praxis/Weiterqualifizierung bei entsprechendem Angebot hin (z.B. Jungmann, Koch & Etzien, 2013 zu Sprachförderkompetenz). Individuelle Haltungen und der Habitus der Institution sind ebenso entscheidend (z.B. Bock, 2020), weiters sprachbiografische Aspekte. Oft wird v.a. auf Deutsch als Zweitsprache im Schulkontext abgezielt (Ender, Greiner & Strasser, 2020), zu anderen Aspekten, zumal im tertiären Bereich, bestehen Forschungslücken (Dannerer & Mauser, 2018).
Die inklusive PH Salzburg bekennt sich in ihrem Strategiepapier zur sprachlichen Bildung zu einer breiten, systematischen und nachhaltigen Verankerung von Sprachbildung in all ihren Aufgaben- und Kompetenzbereichen. Ausgangspunkt für eine qualitätsgesicherte Umsetzung muss eine empirische Erhebung des Ist-Standes sein, die bisher noch aussteht. Hier setzt das Projekt an: als perzeptiv-attitudinale Studie, die – um dem vielschichtigen Untersuchungsgegenstand gerecht zu werden – wissenschaftsdömänenübergreifend (u.a. Sprach(en)didaktik, Soziolinguistik, Professionalisierungsforschung) angelegt ist.
Konkret sollen im Forschungsprojekt insbesondere Aspekte in Zusammenhang mit folgenden Bereichen beforscht werden:
– Konzepte von sprachlicher Bildung und Sprachförderung bei unterschiedlichen Akteur*innen der PH Salzburg
– Wahrnehmungen und Einstellungen zu sprachlicher Bildung und Sprachförderung in inklusiven pädagogischen Settings, z.B. zu innerer und äußerer Mehrsprachigkeit, sprachlichen Registern, unterschiedlichen Aspekten sprachlicher Heterogenität (inkl. eingeschränkten Sprachkompetenzen) sowie normativen Aspekten der Sprachverwendung
– Wahrnehmung der derzeitigen Umsetzung von sprachlicher Bildung und Sprachförderung an der PH Salzburg
– Zusammenhänge mit der eigenen Sprachbiografie, dem berichteten Sprachgebrauch oder anderen soziodemografischen Angaben
Beschreibung (engl.)
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Bericht