Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „Feministisches Forumtheater“ fragt danach, in welcher Weise und mit welchen Effekten die Methoden des Forumtheaters in Schulen eingesetzt werden können, um geschlechtercodierte Einschätzungen dessen, was sich in Bildungsinstitutionen als legitimes Wissen erweist, aufzudecken, um die Reflexionskraft und Handlungsmacht Lernender durch die Verkörperung von Themen, Situationen und Problemen – multisensorische Methoden – zu stärken und um reflexive Geschlechterpädagogik in Schulen zu etablieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Projekt beschäftigt sich mit der Fragen, wie/ auf welche Weise eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und politischer Bildung durch Leichte und Einfache Sprache gelingen/erfolgen kann?
• Welche Adaptionen sind im Regelwerk bzw. den Empfehlungen für Leichte und Einfache Sprache notwendig für eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und Politischer Bildung?
• Welche Beispiele liegen in Leichter und Einfacher Sprache für Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung vor und welche Ergebnisse zeigen deren Analyse?
• Welche Gütekriterien sind in Leichter und Einfacher Sprache für die Vermittlung von kompetenzorientiertem Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung erforderlich?
• Welche weiteren (über Leichte Sprache hinausgehenden) sprachfördernden Maßnahmen sind im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht erforderlich, um historisches Denken zu entwickeln?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schönbaß, Doris; Prof. Mag. Dr. / 501660 Pädagogische Hochschule Salzburg
Projektleitung intern
Schönbaß, Doris Gertrud; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Forschungsstand: Die Digitalisierung prägt die Lese-/Medienlandschaft durch ihr rasantes Tempo und die immer größere Vielzahl neuer Medien. War vor 20 Jahren (vor Smartphones, IPods, E-Books, soz. Netzwerken, WhatsApp…) Lesen am Screen noch die Ausnahme, so ist heute ein Leben ohne digitales Lesen undenkbar. Die Leseforschung (s.o.) ist sich des zentralen Stellenwerts der digitalen Lesekompetenz vollauf bewusst, in den letzten Jahren entstanden demnach bereits vermehrt Forschungsstudien zum digitalen Leseverhalten (Feierabend/Rathgeb, Philipp, Singer/Alexander etc). Die Auswirkungen der erhöhten Notwendigkeit und starken Ausweitung digitalen Lesens durchs Distance-Learning auf die diesbzgl. Einstellungen junger Menschen wird Gegenstand neuer Forschung.

Das instrumentelle Lesen von Sachliteratur zum Wissenserwerb, zum Informationsaustausch etc. ist bereits in den letzten rund zwei Jahrzehnten immer stärker mittels digitalem Text erfolgt. Durch die Covid-Maßnahmen verlagerte sich der Wissenserwerb noch einmal stärker von der face-to-face Vermittlung auf digitale Lektüre. Wie dieser Trend von jungen Menschen erlebt wurde bzw. wird und ob die schul-/ausbildungsspezifische Notwendigkeit und Gewöhnung ans digitale Lesen auch einen Anstieg bzw. eine höhere Akzeptanz des digitalen Lesens in der Freizeit, nicht zuletzt auch beim belletristischen Lesen, bewirkt hat, soll untersucht werden.
Hierbei stehen folgende zwei – gegensätzliche – (!) Thesen im Raum:
Einerseits könnte die notwendigerweise verstärkte Digitalisierung durch online-Lehr-/Lernformen zum Booster für eine digitale Lesekultur geworden sein; konkret durch die erweiterte und verbesserte Medienausstattung, den Medienbesitz der Jugendlichen, der vor den Homeschooling-Phasen z.T. noch nicht gegeben war (jede/r Schüler/in der Sekundarstufe verfügt spätestens seit Corona über eine eigenen Laptop/Tablet, über verbesserte IT-Rahmenbedingungen, z.B. Internetzugang etc.). Die Nutzung digitaler Medien zum Lesen, zum Downloaden von Textdokumenten etc wurde zum selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts. Für Studierende gilt dies noch in einem wesentlich höheren Ausmaß, da an den Universitäten und Hochschulen ganze vier Semester (SoSe 2020 bis einschließlich WS 2022) de facto nur online-Lehre stattfand. Zur digitalen Ausstattung kommt als weiterer Faktor noch die damit einhergehende Gewöhnung an digitales Lesen – auch jene Schüler/innen und Studierenden, die an sich keine Affinität für digitale Lektüre hatten, waren gezwungen, sich damit „anzufreunden“.
Die konträre These ist, dass durch die (von außen verpflichtend) gesteigerte Nutzung digitaler Medien, durch den quantitativ massiv erhöhten digitalen Lektürekonsum und die Notwendigkeit, anstelle realer Lehr-Lernsituation meist mehrere Stunden täglich Screen-lesend zuzubringen, ein Übersättigungsgrad erreicht wurde. Dieser kann – gerade bei Assoziation digitaler Medien mit beruflicher Pflichterfüllung – zu einer Abkehr von digitalen Lesemedien in der Freizeit führen.
Beide Thesen hinsichtlich der Auswirkungen der Covid-Umstände, nämlich dass diese ein „Upgrading“ der digitalen Lesekultur, allein aus pragmatischen Gründen, bewirkt hätten, oder aber in Wahrheit eher das Gegenteil, nämlich ein „Downgrading“ zumindest im privaten Bereich, in der subjektiven Beliebtheit – sind plausibel. Welche bei den befragten Jugendlichen und Studierenden stärker zutrifft, sollen die Erhebungen zeigen.
Neben den Covid-bedingten aktuellen Forschungsdesideraten werden in Anknüpfung an die beiden Studien aus 2013 und 2018 nach wie vor auch die generellen Lesehaltungen, Lektüregewohnheiten und -interessen – digital, aber ebenso analog – erhoben.

Beschreibung (engl.)
Die Befragten sind, so wie 2013 und 2018, Schüler/innen der Sekundarstufe 2 und Lehramtsstudierende. Die Erhebungen werden mittels Fragebogen durchgeführt, sie finden für die Schüler/innen direkt an den Schulen statt, für die Primarstufenstudierenden an der PH Salzburg und für die Sekundarstufenstudierenden wahlweise auch an der PH Salzburg oder am FB Germanistik/Unipark (je nachdem, in welcher Zeitschiene/LV die Erhebungen zeitlich platziert werden).
Die Erhebungen werden von Schönbaß in Kooperation mit den jeweiligen Lehrpersonen abgewickelt.
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Schmid, Florian; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
mBET-excellence wird als Coaching für begabte und leistungsstarke Studierende der PH Salzburg konzipiert, entwickelt, evaluiert und zu einem disseminationsfähigen Begabungscoaching für Studierende aller Fachgruppen und Institutionen optimiert. Es ist von Interesse, ob und wie sich das Verständnis der Studierenden von Begabung sowie ihres Expertisierungsprozesses, ihrer intensiven Übungseinheiten im Sinne des deliberate practice, etc. im Zuge der Teilnahme am Freifach mBET-excellence-Coaching ändert. Weiters soll untersucht werden, ob es bei den Studierenden einen Zuwachs an Selbstwirksamkeit und selbsteingeschätzten Kompetenzen gibt sowie welche Tools und Gelingensbedingungen des Coaching-Prozesses dafür relevant sind. Das Untersuchungsdesign ist längsschnittlich multi-methodal mit mehreren Messzeitpunkten der Coachees angelegt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Die systematische Erfassung von multidimensionalen Ausgangsvoraussetzungen für das Lernen im schulischen Kontext ist ein wichtiger Teil der Professionskompetenz von Lehrpersonen (z.B.: Hattie, 2003). Eine systematisierte und mehrperspektivische (Lehrer*in, Eltern, Schüler*in) Erfassung der Merkmale in Form eines semiformellen Diagnostikums hat sich zur Beurteilung der Ausgangsvoraussetzungen bewährt (Stahl, Rogl & Schmid, 2016). Um Lösungen zur Förderung gemeinsam (Lehrer*in, Eltern, Schüler*in) zu generieren liefert die lösungsorientierte Gesprächsführung mit der wohlwollenden lethologischen Haltung (sowohl beim Umgang mit Einschätzungsdaten aus der semiformellen Diagnostik als auch bei der Generierung von Förderinterventionen) den Rahmen.
Das wissenschaftlich fundierte Diagnoseverfahren mBET (Begabungsdomänen und moderierende Persönlichkeits- und Umweltmerkmale) soll um das Feld der chronischen Erkrankungen und kognitiven Beeinträchtigungen ausgeweitet werden. Die lösungsorientierte Gesprächsführung des mBET schließt als 2. Stufe an die semiformelle diagnostische Sammlung an und generiert partnerschaftlich (Schüler/in, Eltern, Lehrer/in) adäquate Interventionen und Maßnahmen. So kann in verschiedenen Bereichen die Heterogenität in Schulen gewährleistet werden.
Die UNESCO-Initiative „Education for All“ bekräftigt die Förderung aller Schüler*innen. Das mBET inclusiv kann ein Lösungsansatz sein, um allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer Herkunft und den ihnen zugänglichen außerschulischen Förderoptionen individuelle Förderung zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Milz, Sandra;
Projektleitung intern
Gottein, Hans-Peter; Dr. MA.
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Vorage, Marcel Wilhelmus; MEd Dr. MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Wie Lernende ihre eigenen Bedürfnisse und Bedürfnisse anderer bewusster wahrnehmen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Forschung und gleichzeitig in den Lehrplänen als Lernziel verankert. Lernende der Volksschule und der Sekundarstufe I entdecken aktiv, welche Bedürfnisse für sie von besonderer Relevanz sind, wie sie diese (versuchen zu) befriedigen und welche ihrer Bedürfnisse unzureichend befriedigt werden. Sie nehmen als Expert_Innen ihrer eigenen Lebenswelt über einen Zeitraum von vier Jahren teil. Im Rahmen für das Projekt konzipierter und vom Projektteam durchgeführter Unterrichtseinheiten generieren Schüler_Innen in ihrer Klasse anonymisierte, quantitative und qualitative Daten. Diese ermöglichen es, ein besseres Bild der Bedürfniskonzeptionen von Schüler_Innen zu erhalten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Windischbauer, Elfriede; HProf.Mag.Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Prof.Mag.
Projektleitung intern
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt dient der Rassismus-Prävention. Lange wurde in Österreich darauf verwiesen, dass die Habsburger-Monarchie nur sehr kurz wenige, kleine Inseln als Kolonien besessen habe und daher nicht am Kolonialismus beteiligt gewesen sei. Dabei wird ignoriert, dass koloniales Denken und koloniale Sprachpraxis teilweise bis heute auch das Denken in Österreich beeinflusst(e), wie man u.a. an rassistischen Spielzeugen, rassistischen Liedern und den oben genannten Beispielen sehen kann. Im neuen Lehrplan ist die Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Rassismus vorgesehen, gleichzeitig liegt jedoch bisher wenig theoriegeleitetes Unterrichtsmaterial vor – insbesondere in Hinblick auf den österreichischen Blickpunkt. Das Projekt möchte daher solche Themen aufgreifen und es sollen theoriegeleitete Unterrichtsmaterialien für die Primar- und Sekundarstufe entwickelt werden, die Lehrer*innen in Fort- und Weiterbildungen und in Form von Publikationen zur Verfügung gestellt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS-Prof., Dr.
Projektleitung intern
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
INSERT ist eine Abkürzung und bedeutet „International Research Network for Socio-Economic Education and Reflection“. Der Zusatz MONEY weist auf den Themenschwerpunkt Finanzbildung hin.
Das Projektnetzwerk verfolgt drei Ziele:

(1) Gestaltung innovativer Lern-Lehr-Arrangements durch GW-Lehrkräfte gemeinsam mit GW-Fachdidaktiker*innen
(2) Entwicklung eines Evaluationsinstruments für Lehr-Lern-Arrangements zur ökonomischen Bildung inklusive der finanziellen Bildung
(3) Durchführung von fachdidaktischer Begleitforschung und Publikation der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in einschlägigen Journalen

Entsprechend der einzelnen Forschungsfragen kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Für die Forschungsfrage a) werden mit Hilfe der inhaltsstrukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring 2008) zentrale Aspekte aus einer Umfrage herausgearbeitet und Tiefeninterviews (kommunikative Validierung) mit Fachdidaktiker*innen, Lehrpersonen, Stakeholder*innen und Studierenden geführt.
Für Forschungsfrage b) werden auf Basis hermeneutischer Analysen (Oevermann et al. 1979; Soeffner 1979) Guidelines zur Materialerstellung im Bereich „Geld und Finanzen“ erarbeitet. Diese sind die Basis für die Materialgestaltung von wirtschaftsbezogenen Lehr-Lern-Arrangements. Die schriftlichen Erfahrungen von GW-Lehrpersonen bei der Implementierung der Lehr-Lern-Arrangements werden mit Hilfe der inhaltsstrukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse auf Basis einer induktiven Kategorienbildung analysiert (Mayring 2008).

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Welche Kern-Elemente benötigt eine sich antirassistisch, post-/dekolonial und queerfeministisch verstehende zeitgemässe antirassistische Pädagogik in der Migrationsgesellschaft, welche im Zentrum migrationsgesellschaftlicher Lehramtscurricularisierung steht als eine herrschaftskritische Bildung und epistemische Kritik von bisheriger wissenschaftlicher Wissensproduktion in der Lehrer:innenbildung?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Karl, Kristina; Mag.a
Projektleitung intern
Karl, Kristina Maria; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Diese Arbeit soll einen Beitrag zur empirischen Beforschung fachspezifischer Kompetenzen leisten indem sie versucht fachspezifische Kompetenzentwicklungsprozesse von Lehramtsstudierenden über die Dauer ihres Bachelorstudiums zu erfassen, diese vergleichbar zu machen und den darin offen gelegten Entwicklungsprozess diskutieren. Dabei lag der Fokus unter anderem auf der Entwicklung eines Instrumentariums mit dessen Hilfe durch die Erschließungen fachspezifischer historischer Lernprozesse der Kompetenzerwerb zumindest in Teilaspekten zu beobachten und abzuleiten möglich ist.

Die Forschungsfragen dazu lauten:
• Inwiefern sind zukünftige Geschichtslehrer/innen in der Lage historische Ereignisse und belegbare Aussagen aus Quellen durch Sinnbildung zu einer Geschichte zu verbinden und diese in historisch reflektierter Weise zu erzählen?
• Wie entwickeln sich ausgewählte Aspekte historischen Denkens bei Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ über den Verlauf ihrer Ausbildung? Insgesamt liegen 178 Texte von Studierenden vor, die an diesen Studien teilnahmen. Die Dokumente wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse und MAXQDA bearbeitet.

Zwischen 2016 und 2019 wurden zwei Studien (je am Anfang und am Ende des Bachelorstudiums) mit insgesamt 178 Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ sowie den Lehramtsfächern „Physik“ und „Chemie“ durchgeführt. Durch die gewählte Vergleichskohorte aus den Naturwissenschaften soll vor allem die Fachspezifik der der untersuchten Kompetenzen – im Hinblick auf das Schreiben derartiger Darstellungen – herausgestellt werden. Als Erhebungsinstrument wurden anstrukturierte Testaufgaben gestaltet, die per Paper & Pencil Methode von den Studierenden bearbeitet wurden. Die Probanden schrieben entlang einer vorgegebenen Aufgabenstellung und durch Einbeziehung von dem ihnen zur Verfügung gestellten Material je ein Essay (einen fachlichen Text unter Verwendung des Materials entlang der Fragestellung).

Zur Auswertung der Daten wurde der Zugang der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz gewählt. (Kuckartz, 2018; Mayring, 2015) Die Analyse des gesamten Materials nach den zuvor festgelegten Kodiereinheiten erfolgte mithilfe des Programms MAXQDA (VERBI Software, 2017). Bei der Auswertung standen fachspezifische Aspekte im Mittelpunkt, die auf die Ausprägung der Kompetenzen historischen Denkens schließen lassen, welche in folgende 6 Kategorien unterteilt wurden: Kontextualisierung, Perspektivität, Fachsprache, Zeitlichkeit, Belegbarkeit und Materialbezug und Kohärenz.

Die Arbeit birgt somit auch die Chance zur Orientierung und Qualitätssicherung in der Lehrerausbildung. Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse können zentralen Herausforderungen aber auch offengelegte Lücken in der Ausbildung der zukünftigen Geschichtelehrer/innen, als auch ihr Umgang mit Geschichte diskutiert werden.

Beschreibung (engl.)
The debate around the effectiveness of teacher education has led to an increased interest in structure and development of teachers‘ professional competence. In the case of history education we still miss a method for measuring historical competencies altogether with empirical data about the development of historical competencies during basic teachers‘ education. My thesis provides theoretical basis as well as initial empirical results of writing tasks of students of history education. The focus was set on the development of an instrument with the help of which the acquisition of competences can be observed and derived at least in partial aspects by the development of subject-specific historical learning processes.
With regard to the scientific fields of teachers‘ professional competence and writing in history, this contribution focuses on the process of developing historical knowledge during future history teachers training (bachelor degree). The key finding is the students developement of historical thinking and their ability to transfer their knowledge to situations and tasks that are unknown to them.
A total of 178 texts are available from students who took part in these studies. The documents were processed using qualitative content analysis and MAXQDA. The work offers the opportunity for orientation and quality assurance in teacher training. On the basis of the available findings we can discuss central challenges but also revealed gaps in the training of future history teachers and their handling of history.
URL
Bericht