Forschungsschwerpunkt: …

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Agostini, Evi; Dr. (Universität Wien)
Projektleitung intern
Di Giusto, Elisabeth; M.Ed. BEd OStR Prof.
Thielmann, Anja; Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Freie Universität Bozen
Leibniz Universität Hannover, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Universität Westmazedonien, Universität Westmakedonien
Universität Wien / Aula
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Professionalisierung in den Mittelpunkt, Qualitätssicherung für Bildungsarbeit, Leistungen der SuS standen im Mittelpunkt, Schlüsselkompetenzen für LLL stetig weiterentwickeln
Beschreibung (engl.)
Professionalization in the focus, quality assurance for educational work, achievements of the pupils were in the focus, key competences for LLL constantly develop further.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hartl, Klaudius; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hartl, Klaudius; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Die Geschichte des Faches „Technisches Werken“ lässt auf sehr heterogene werkpädagogische Konzepte zurückblicken. Einer der Gründe liegt im Einwirken sehr unterschiedlicher Motive und abweichender Anschauungen auf seine Fachstruktur und seine
Bezugsdisziplinen. Zudem kennzeichnet eine ausgeprägte Kontextfähigkeit zu verschiedensten Fachdisziplinen sein pädagogisches Potenzial. Dieses schwächt aber auch seine
Legitimation als eigenes Unterrichtsfach, wenn die Bestimmung seines Wesens und seiner fachlichen Eigenheit nicht erfolgt oder unzulänglich bleibt. Eine inhaltliche Abgrenzung
ist nötig, um sich als autarker Unterrichtsgegenstand im schulischen Fächerkanon zu positionieren. Die Zusammen- legung der Fächer „Technisches Werken“ und „Textiles Werken“ in der Sekundarstufe verschärft diese Problematik. Genderargumente wie das Auflösen traditioneller Rollenbilder wurden ins Treffen geführt, aber weder eine inhaltliche noch eine überlegte bildungstheoretische Fundierung ging diesem massiven Eingriff in die Fachstrukturen voraus. Auch der neue Lehrplan wird dem Anspruch, die fachliche Mitte schlüssig zu bestimmen, nicht in der nötigen Schärfe gerecht. Aus diesem
Problemkomplex ergibt sich die Notwendigkeit einer Grundlagen forschung für ein Fach „Werken“. Diese muss von zwei Enden unternommen werden: zum einen von den fachlichen Bezugsbereichen, zum anderen von einer übergeordneten Idee von Bildung
– beides eingebunden in einen schulpraktischen und lebensweltlichen Sinnzusammenhang. Aussichtsreich erscheint ein ganzheitlicher Ansatz, der von einer innigen Korrelation
von Mensch und Werk ausgeht. Für eine tragfähige Konzeption sind – ausgehend von der skizzierten Problemstellung – folgende Fragen angemessen zu beantworten:
• Welche fachlichen Bezugsfelder legitimieren ein eigenes Fach „Werken“ im Kontext zu seiner bildungstheoretischen Ausrichtung?
• Welche Merkmale sind maßgeblich für ein Bildungsfach „Werken“ im Sinne der Allgemeinbildung und bestimmen seine fachliche Mitte?
• Welche Grundlinien ergeben sich für ein Bildungsfach „Werken“ aus einem ganzheitlichen Ansatz?
• Welche Konzepte in der Geschichte der Werkpädagogik, der Bildungswissenschaft und der philosophischen Anthropologie liefern lohnende Ansätze und Beiträge?
• Welchen Stellenwert haben aktiv-handelnde und gestaltende Begegnungen mit der Lebenswelt im Sinne der Bildung?
• Welche Integrationsleistungen kann ein Bildungsfach „Werken“ im Ensemble des Bildungskanons erbringen?
Beschreibung (engl.)
Schlagwörter:
Werken in mehrperspektivischer Betrachtung,
Technik als weitreichende Kulturleistung,
lebensweltlicher Sinnzusammenhang,
Technik und humanes Welt- und Menschenbild,
pädagogische Erschließung der „Leondardo-Welt“ – das ganze Werk – der ganze Mensch
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Bericht