Forschungsschwerpunkt: Kompetenzorientierung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Sturm, Hildegard; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Arbeiterkammer Steiermark
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Das Konzept: Seit 2008 begleiten Mitarbeiterinnen des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement der PH Steiermark Neue Mittelschulen beim Prozess der Implementierung. Im Lauf dieser Jahre ist sichtbar geworden, wie intensiv an vielen Schulen an der Implementierung des Modells gearbeitet wird. Gerade im Bereich der Kompetenzorientierung besteht die Ansicht, dass die Neuen Mittelschulen eine Vorreiterrolle einnehmen könnten, da sich hier schon sehr viel Praxiswissen angesammelt hat. Dieses wartet darauf, in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht zu werden. Daher wird am Institut an der Herausgabe eines Buches zum Thema „Kompetenzorientierung in der Sekundarstufe“ gearbeitet, das Anfang 2016 erscheinen soll. Zum Forschungsprojekt: Fixer Bestandteil des Buchprojekts ist eine wissenschaftliche Begleitung in Form eines Forschungsprojekts mit der Leitfrage „Wie und wo spüren die Schüler/innen die Kompetenzorientierung der Schulentwicklungsvorhaben des Standortes (schon)?“. Die Aufnahme des Beitrages in das Buch ist an die Beteiligung an der Schüler/innenbefragung im Rahmen dieses Forschungsprojektes geknüpft. Für das Buch sind jedoch nicht die Einzelergebnisse interessant, sondern ein Gesamtüberblick über die Neuen Mittelschulen der Steiermark. Die Einzelergebnisse werden aber dem jeweiligen Standort für dessen eigene Entwicklungsarbeit zur Verfügung gestellt. 700 Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen von steirischen Neuen Mittelschulen nehmen an einer quantitativen Befragung teil. Der Fragebogen wird auf Basis des Modells von Erpenbeck/Arnold erstellt. Elf Schulleiter und Schulleiterinnen nehmen an einer qualitativen Befragung teil. In den Expert/inneninterviews werden Fragen zur Kompetenzorientierung in der Praxis, zum Handeln von Schulleitung und zur Steuerung von Maßnahmen thematisiert. Die Forscherinnen führen während des Projekts ein Forschungstagebuch. Zum Inhalt des Buches: Im Zentrum des Buches stehen Beispiele innovativer Konzepte von Schulen. Diese werden durch wissenschaftlich-systemische Fachbeiträge ergänzt (Kompetenzbegriff: Karl Klement, Kompetenzen & Nachhaltigkeit: Olivia de Fontana, Co-Teaching und Kompetenzorientierung: Angela Gastager, Ergebnisse einer großflächigen Schüler/innenbefragung: Brigitte Pelzmann und Hildegard Sturm). Die Autor/inn/en der Praxis-Beiträge sind Schulleiter/innen und Schulentwicklungsteams aus elf steirischen Neuen Mittelschulen. Im Zuge der Einführung von bundesweiten Qualitätsinitiativen wie beispielsweise „SQA: Schulqualität in der Allgemeinbildung“ richtet sich in vielen Ebenen des Bildungssystems die Aufmerksamkeit verstärkt auf Qualitäts- und Schulentwicklung. Damit Schulentwicklungsprozesse koordiniert und erfolgreich aufgesetzt und durchgeführt werden können, orientiert man sich weit über den deutschsprachigen Raum hinaus an Rolffs Modell der Schulentwicklung. Dieses verbindet die interdependenten Bereiche Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Unterrichtsentwicklung. Das Buch versteht sich in diesem Sinne als Nachschlagewerk, Ideensammlung, Handbuch, Leitfaden und richtet sich an Schulleitungen, Personen mit Schulentwicklungsinteresse, an die Schulaufsicht in ihrer Funktion als Qualitätssicherungsorgan, an Schulentwicklungs-Berater/innen und Bildungsexpert/inn/en. Die Drucklegung wird von der Arbeiterkammer Steiermark unterstützt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Neureiter, Herbert; B.Ed.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Inhalt und Ziel
Das Projekt versucht Selbstregulation im Rahmen des täglichen Mathematikunterrichts (Sek. 1 und VS) zu fördern. Ziel ist zu untersuchen, inwieweit es möglich ist, mit verschiedenen Unterrichtsarrangements die Selbstregulation positiv zu beeinflussen. Gelingen soll dies, indem die Schülerinnen und Schüler zuerst lernen, sich selbst und ihre Lernstrategien einzuschätzen, Ziele zu setzen und versuchen, diese mit geeigneten Lernstrategien zu erreichen bzw. bei Nichterreichung lernen, Adaptierungen vorzunehmen. Dabei werden bestehende und neu entwickelte Unterrichtsmodelle und Materialien an vier Schulstandorten untersucht bzw. erprobt.
Im Vorhaben wird an den Schulstandorten je Schule eine Klasse in den Blick genommen, in denen kompetenzorientiertes und selbstorganisiertes Lernen im Unterricht Ziel ist. Dabei sind u. a. folgende Fragen zentral:
Wie gelingt es Selbstregulation im Rahmen des täglichen Mathematikunterrichts zu fördern?
Mit welchen mathematischen Aufgabenstellungen mit Fokus auf Problemlösen gelingt dies am besten?
Ist im Laufe des Trainings eine kognitive, soziale, emotionale und volitionale Verbesserung durch die Lehrpersonen und von den Schülerinnen und Schülern selbst beobachtbar und erkennbar?

Methode
Mithilfe von zwei Fragebögen wird der Pre-und Post-Zustand zu drei Testzeitpunkten bezüglich der Lernstrategien und Lern- und Leistungsmotivation erhoben. Beide Fragebögen beinhalten wichtige Komponenten von selbstregulatorischen Kompetenzen und ihr Wissen darüber. Zur Unterstützung der Selbstregulation hinsichtlich Zielklarheit, Zielbildung und Selbsteinschätzung werden über den Untersuchungszeitraum hinweg von Seiten der Schülerinnen und Schüler regelmäßig Aufzeichnungen geführt. Zur kognitiven Aktivierung wird an zwei Schulstandorten in je einer Klasse (5. Schulstufe) ein dafür eigens entwickeltes Unterrichtskonzept (inkl. Lernmaterial) im regulären Mathematikunterricht eingesetzt. Schwerpunkt dabei ist das Bewusstmachen von Lernstrategien, die im Besonderen für das Fach Mathematik wichtig sind (z. B. heuristische Hilfsmittel, Strategien und Prinzipien). Zur Kontrolle wird an zwei anderen Schulstandorten nur der Pre- und Post-Zustand zusammen mit den regelmäßigen Aufzeichnungen erhoben.
Als Auswertungsmethode(n) ist ein qualitativer und ein quantitativer Zugang (mixed methods) vorgesehen. Die Fragebögen werden nach deskriptiven und inferenzstatistischen Methoden ausgewertet (T-Tests, ANOVAs, MANOVAs). Die Lernprotokolle werden mithilfe von MAXQDA qualitativ und quantitativ interpretiert und analysiert.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Jäckl, Caroline; Mag. / Europa Büro, Bildungsdirektion für Wien
Projektleitung intern
Aspalter, Christian; Hochschulprofessor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ensbacher-Roubin, Jadwiga; Mag. BEd
Holub, Barbara; VOL Hochschulprofessorin Institutsleiterin Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Musilek-Hofer, Monika; Mag. Dr. Prof.
Sorger, Brigitte; Hochschulprofessorin Mag. Dr.
Wöhrer, Linda; Mag. BEd MA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Fachkräftemangel, geringe Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsmarktmobilität spiegeln sich als gemeinsames Problem der Region in den aktuellen AT/HU-PISA Ergebnissen der OECD wider. Die Messungen zeigen unter-/durchschnittliches Abschneiden in Literacy, Mathematik und Naturwissenschaften. Diese Fertigkeiten sind aber neben interkulturellen-sozialen Kompetenzen Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Übergeordnetes Ziel von CODES ist daher grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen systematisch so aufzubauen, dass als positive Veränderung bereits von der Grundschule an Bildungsmaßnahmen zur kontinuierlichen Stärkung dieser Schlüsselkompetenzen bei unseren Schüler/innen gesetzt werden können.

Geplante Herangehensweise ist die Implementierung eines dauerhaften Gesamtmaßnahmenpakets für Grundschullehrer/innen der Klassen 1-4 (6- bis 10-Jährige) unter Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen in der Programmregion.

Dies ist durch 3 Aktivitäten gekennzeichnet:

1. Einrichtung regionaler Informations- & Beratungsstellen als Teil des grenzüberschreitenden Netzwerks,
2. Entwicklung & Pilotierung von kompetenzorientierten Unterrichtsmaterialien,
3. Bildungsprogramme für Grundschullehrer/innen und Ausbildung von Multiplikator/innen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Mittnik, Philipp; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Mittnik, Philipp; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2014
Beschreibung
Evaluierung von Reifeprüfungsaufgaben im Unterrichtsfach Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung unter Aspekten der Kompetenzorientierung und weiteren fachdidaktischen Parametern
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Fürlinger, Margarete; Mag. OSR Prof.
Projektleitung intern
Fürlinger, Margarete Charlotte; Mag. OSR Prof.
Mattes, Ursula; MEd. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Der Begriff „Kompetenz“ wird heute zunehmend gebraucht und für unterschiedliche Bereiche sowie vielfältige Sachverhalte herangezogen. Um eine Definition für die vorliegende Thematik einzugrenzen, soll auf Solzbacher (2003) verwiesen werden, der mit diesem Begriff „die Verhaltensdispositionen eines Menschen“ bezeichnet, die ihn befähigen, „Tätigkeiten bzw. Handlungen erfolgreich und selbstorganisiert“ auszuführen (Solzbacher 2003, S. 64. In: Karner 2012, S. 8). In dieser Definition weist der Terminus „selbstorganisiert“ bereits auf das reflexive Element der Thematik hin sowie auch auf die Verknüpfung von selbst organisier- ten, konstruktiven Lernprozessen mit der Reflexion mentaler Rückkoppelungs- prozesse (Karner 2012, S. 8).
Die aktuellen Entwicklungen an Pädagogischen Hochschulen tendieren im Be- reich der Schulpraxis zunehmend in Richtung Begleitung seitens der Lehrenden sowie forcierte Selbsteinschätzung seitens der Studierenden (Karner 2012, S. 12). Beer & Beer nennen dazu die „Selbstwirksamkeitsüberzeugung von Lernenden“ als einen Aspekt guter Hochschullehre (Beer & Beer 2016, S. 18).
Genau hier setzt das Projekt Lesefreu(n)de an.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmidt-Hönig, Kerstin; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Schmidt-Hönig, Kerstin; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Jarau, Stefan; Dr. (PH Vorarlberg)
Nowy-Rummel, Silvia; Mag. (PH Salzburg)
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Schwerpunktband 7/8-2021 mit dem Titel: Paradigmenwechsel im Sachunterricht soll der Paradigmenwechsel, der sich im neuen Lehrplan 2020 abzeichnet, für Lehrer*innen verständlich und umsetzbar aufbereitet werden. Der Sachunterricht der Primarstufe soll die Schüler*innen durch kompetenzorientierte Aufgabenstellungen zum konzeptuellen Denken führen. Die Beiträge dieses Sammelbandes befassen sich mit diversen Aspekten eines Sachunterrichts für das 21. Jahrhundert, neben Bezug zum neuen Lehrplan 2020 und zeigen die Vielperspektivität das Faches und seiner Didaktik auf. Das Projekt umfasst die Koordination des Bandes sowie das Verfassen des Grundlagenartikels.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Medeni, Elif; MEd.
Tabaalite, Driss; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Medeni, Elif; MEd.
Tabaalite, Driss; Mag. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sakka, Lotfi; BEd
Stanfel, Gernot;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen des Entwicklungsprojektes geht es um die Erstellung eines Leitfadens (Handbuch) zur Planung und Durchführung eines kompetenzorientierten Islamischen Religionsunterrichts in Bezug auf die curricular-modularen Schwerpunktsetzungen. Der Umgang mit der Unterrichtspraxis des IRUs und deren Reflexion gemäß dem Drei-Stufen-Kompetenzmodell, Vergleichen-Überprüfen-Weiterdenken, stehen dabei im Mittelpunkt. Es sollen didaktisch-methodische Empfehlungen und Hilfestellungen anhand ausgewählter Themenbereiche erarbeitet werden, die von beispielhaften Modellen einer entsprechenden Unterrichtsplanung mit besonderem Fokus auf den Transfer von Theorie zur Praxis gerahmt wird.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Ritzer, Georg; Dr.
Projektleitung intern
Neuhold, Johann; Prof. OStR BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Spath, Barbara; Prof. BEd.
Höfer, Ralf Alexander; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Die Evaluierung soll die konkrete Umsetzung des Lehrplans durch die ReligionslehrerInnen untersuchen, analysieren und Anregungen zu seiner Weiterentwicklung, insbesondere auch hinsichtlich der Inklusion, präsentieren. Weiters soll der Frage nachgegangen werden, welche Unterstützungs- und Begleitangebote für die Arbeit mit dem Lehrplan durch die Fortbildung zur Verfügung gestellt werden müssen.
Forschungsfragen des Projektes EULe:
• Allgemeinen Erfahrungen bei der Einführung des Lehrplans aus Sicht der Lehrpersonen
• Erfahrungen der ReligionslehrerInnen bei der Arbeit mit dem Lehrplan
• Rolle des Lehrplans bei der Planung und Durchführung von Religionsunterricht in Richtung möglicher Veränderung
• Kompetenzen der SchülerInnen nach Meinung von ReligionslehrerIn-nen
• Herausforderungen für SchülerInnen durch den neuen Lehrplan
• Frage nach subjektiven Theorien im Hinblick auf das Thema Inklusion bei SchülerInnen
Beschreibung (engl.)
The evaluation should examine and analyse the concrete implementation of the curriculum by the teachers of religion and present suggestions for its further development, especially with regard to inclusion. Furthermore, the question will be investigated which support and accompanying offers for the work with the curriculum must be made available by the advanced training.
Research questions of the EULe project:
• General experiences with the introduction of the curriculum from the perspective of the teachers
• Experiences of the teachers of religion in working with the curriculum
• The role of the curriculum in the planning and implementation of religious education in the direction of possible change
• Competences of pupils in the opinion of religion teachers
• Challenges for pupils through the new curriculum
• Question about subjective theories with regard to the topic of inclusion among pupils
URL
Bericht