Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Demmig, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Demmig, Silvia; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss

Die Lehrenden in Oberösterreich sind zunehmend verunsichert, wie sie mit den in Bezug auf unterschiedliche Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit sehr heterogenen Lerngruppen umgehen sollen. Die Kognitionen und das Handeln der Lehrenden in Bezug auf dieses Handlungsfeld sollen im Mittelpunkt des Projektinteresses stehen.

Das Konzept der Language Awareness ist seit Langem ein in Europa favorisierter Weg, um mit dieser sprachlichen Heterogenität der Schulklassen konstruktiv umzugehen. Im Projekt soll zunächst geprüft werden, ob sich das Konzept das Sprachbewusstheit im Rahmen der oberösterreichischen Schulen als so weit beschreibbar und operationalisierbar erweist, dass auch Folgestudien über den Zusammenhang von Language Awareness der Lehrenden (im Folgenden Teacher Language Awareness (TLA ) genannt) und dem Lernen der SchülerInnen (wie im ADEQUA-Projekt, das weiter unten beschrieben wird) möglich sind. Langfristiges Ziel ist es somit, auf beiden Ebenen, dem Lernen der SchülerInnen und dem Handeln der Lehrenden Elemente der Language Awareness zu identifiziern und miteinander in Beziehung zu setzen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof. / 401660 Pädagogische Hochschule OÖ
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier können die Entwicklung von emotionalen und sozialen Kompetenzen enorm fördern. Die Wirkungen von tiergestützten schulischen Interventionen auf
kognitiver Ebene wurden bisher empirisch nur selten belegt. Aktuell vermuten wir, dass primär sozio‐emotionale Veränderungen auf Grund von tiergestützten Erfahrungen auftreten, und diese dann sekundär auch beim Lernen, also auf kognitiver Ebene förderlich sind / sein können. Hier sollen drei (für Schule und erfolgreiches Lernen relevante) Wirkungen von Mensch‐Tier‐Beziehung auf mehreren Ebenen empirisch überprüft werden. (a) Ontogenetisch – es geht um Heimtiere als
„soziale Kumpane“ während des Aufwachsens. Überprüft wird die soziale Pufferwirkung von Heimtierbeziehungen auf die Entwicklung von Resilienz und Impulskontrolle von Schulkindern; (b) Akute Interventionen – es sollen Fallbeispiele für die verhaltensphysiologischen Wirkungen
kurzfristiger tiergestützter Angebote dargestellt werden; in intensiver Begleitung von bindungsgeleiteten Paar‐Interventionen werden Veränderungen in Verhalten, Stressbelastung und Impulskontrolle von Kindern während einzelner Pferdegestützter Einheiten erhoben; (c)
Langfristige Interventionen – Unter Lehrpersonen ist es zunehmend populär, ihren (speziell ausgebildeten) Hund als sogen. „Co‐Pädagogen“ mit ins Klassenzimmer bringen. Die Wirksamkeit von „Präsenzhunden“ auf das soziale Klassenklima und die Einstellung zu Schule und Lernen sind belegt. Hier sollen nun auch die Wirkungen von Schulhunden auf die Belastbarkeit und Impulskontrolle (emotional) und auf Lernerfolge (kognitiv) von Schüler/innen und Lehrpersonen
näher untersucht werden. Die individuelle Stressbelastung von Kindern soll anhand von Stresshormonen aus Speichelproben erhoben werden. Zur Erhebung von Impulskontrolle werden
Fragebögen und experimentelle Tests eingesetzt. Auch eine (d) interkulturelle Informationsbroschüre soll erstellt werden, die v.a. Eltern informieren soll, welche potenziellen und für das Lernen förderlichen Wirkungen die schulischen Erfahrungen mit dem Hund haben können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Keppelmueller, Joachim; HS-Prof. Mag. Dr. BEd OStR
Projektleitung intern
Keppelmueller, Joachim; Dr., BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reinhart, Ulrike; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Kleidung und Körperschmuck gelten als Teil des individuellen Ausdrucks. So gibt es im Gegensatz zu verschiedenen anderen Berufszweigen für Lehrerinnen und Lehrer auch keine allgemeingültigen Vorschriften zum Thema Kleidung und Körperschmuck. Im deutschsprachigen Raum existieren bislang keine Untersuchungen, in welcher Weise sich Piercings und/oder Tattoos bei Lehrpersonen auf deren Wahrnehmung durch Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen auswirken. Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, ob das Vorhandensein von sichtbaren Tattoos bei (angehenden) Lehrkräften die Beurteilung der pädagogischen Kompetenzen durch Studierende beeinflusst. Das experimentelle Design basiert auf zwei Videosequenzen von „gutem Unterricht“, wobei nur in einer Variante am Ende der Sequenz zu erkennen ist, dass die unterrichtende Lehrkraft tätowiert ist.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Das Programm „Sparkling Science“ hat in den letzten zehn Jahren eine Fülle von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Schule angeregt. Im vorliegenden Projekt hinterfragen wir kritisch, welchen Mehrwert die Teilnahme an einem solchen Projektangebot explizit für die Bildungsseite darstellen kann. Gleichzeitig bieten die Kooperationen im Rahmen des Programms „Sparkling Science“ auch Lehramtsstudierenden wertvolle Gelegenheiten, pädagogisches Professionswissen zu generieren und Lerninhalte sowie inklusive Aspekte des Lernens in neuen Zusammenhängen zu erkennen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2023
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dressnandt, Doris;
Kladnik, Christine; IL MA. Prof.
Prammer-Semmler, Eva; MA.
Steiner, Regina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im Modul BWG 2 (1. Und 2. Semester) die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents, die in der zweiten Entwicklungsphase dann „bedeutungsvolle Lernereignisse“ (BeLe) umbenannt wurden, werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Es ist von Interesse, Professionalisierungsprozesse von Studierenden zu beobachten, um daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung von Lehre zu ziehen. Wir folgen in der Professionalisierungsdebatte dem strukturtheoretischen Ansatz von Oevermann (1997: 81ff). Dort wird Profession als Antwort auf Krisenfälle verstanden. Bildung wird nicht nur als routinierter, standardisierbarer Prozess angesehen, sondern als störanfälliger und individueller, der ein gemeinsames Handeln von Lernenden und Lehrenden erfordert. Professionalisierung ist dann notwendig, wenn es nicht möglich ist, Handeln durch eindeutige Vorgaben und Regeln zu strukturieren und Handlungsroutinen zu entwickeln (vgl. Oevermann 2002: 19ff). Wissen kann hier nicht pragmatisch, sondern muss fallspezifisch angewandt werden.
Folgende Fragestellung leiten das Forschungsinteresse:
1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden?
2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden?
3. Welche Veränderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben?
4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet?
2018/19 Neu
Aufgrund einiger Tagungsteilnahmen und einer Publikation widmen wir uns seit 2018 einer weiteren Forschungsfrage:
• Wie denken Studierenden über Heterogenität?
• Im Ringen um Struktur und Ordnung – welche Erklärungen (Kategorisierungen) finden Sie zur Beschreibung von Heterogenitätsphänomenen?
• Welche Maßnahmen lassen sich dazu für die Lehre an der Hochschule ableiten?
2019/2020 Neu
• Im Arbeitsprozess wurde ersichtlich, dass bezüglich der Auswertung der Interviews neben der Inhaltsanalyse mit MaxQda auch eine Hermeneutische Analyse zu interessanten Ergebnissen führen könnte. Die beiden Fragestellungen aus den Interviews 1 bis 4
„Was ist eine gute Lehrerin“ und „Was ist guter Unterricht?“ eignen sich im Längsschnitt in besonderer Weise.
• In der letzten Interviewwelle wurde eine kommunikative Validierung vorgenommen, auch deren Analyse kann zu einer abschließenden Betrachtung des Projektes beitragen.
• Auf der Datengrundlage aus den Lerntagebüchern wurden Ergebnisse über die Herstellung einer „pädagogischen Ordnung“ (Bourdieu 1990) bezüglich Heterogenität zusammen gefasst. Auch das ist eine interessante Frage, die wir an diese Datenmaterial stellen können.
• Welche Implikationen für die hochschulische Lehre lassen sich daraus ableiten?
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2024
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Rankin, Tom; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
ProGram 2 is the follow-up project to ProGram-1 (2020 – 2024). Similar to ProGram-1, the pro-ject focuses on the interplay between explicit and verbalizable knowledge as well as implicitly acquired linguistic competence. The studies resulting from ProGram (Rankin & Wagner, 2023, 2024) as well as psycholinguistic research over the last 25 years have clearly shown that both competences can diverge in the course of language acquisition but nevertheless complement each other fruitfully; from a pedagogical perspective, both types of knowledge are essential for future language teachers. Based on Rankin and Wagner (2023, 2024), ProGram 2 examines this inter-play in several quantitative experimental studies with regard to various English grammatical phenomena. These phenomena are characterized by the fact that they are generally only taught in a rudimentary way in Austrian schools and university contexts and at the same time can hardly be derived from spontaneous linguistic input. Nevertheless, they are both an integral part of the linguistic competence C1-C2 (proficient or near-native language skills). Guided by both empirically and hermeneutically oriented research questions, this project will first shed light on the above-mentioned interplay between explicit knowledge and implicit and then, building on these insights, outline implications for potential curricular revisions in teacher training.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Erling, Elizabeth; Dr.
Projektleitung intern
Erling, Elizabeth; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Ungspråk-Ö builds upon pioneering work from the original Norwegian Ungspråk project, which explored multilingualism in secondary school learners of English and its implications for English language education and educational policy. Building on this work, we aim to explore the lan-guage repertoires and beliefs about multilingualism (BAM) among lower secondary school stu-dents, particularly those from lower socioeconomic backgrounds. This research is motivated by the recognition of a critical gap in understanding language learning dynamics among this demo-graphic within the Austrian educational landscape. Research questions guiding Ungspråk-Ö are multifaceted. Firstly, we seek to validate the questionnaire used in the original Ungspråk project for the Austrian context. This involves ensuring that the questionnaire accurately captures the nuances of language repertoires and beliefs among Austrian students. Secondly, we aim to iden-tify predictors of multilingual identities, examining factors such as language habits, migration background, extracurricular activities, and stays abroad. Thirdly, we explore potential differ-ences in multilingual identities between students attending vocationally oriented middle schools (MS) and academically oriented general academic secondary schools (AHS). Finally, we investi-gate the influence of foreign language enjoyment and motivation on multilingual identities, seek-ing to understand in how far both constructs predict BAM, and how these factors interact with school type. Methodologically, Ungspråk-Ö adopts an exploratory mixed-methods convergent parallel design. This approach allows for the integration of both quantitative and qualitative data collection and analysis, offering a comprehensive understanding of language learning dy-namics. The translation of the questionnaire into German and its adaptation to the Austrian context precedes validation studies with small-scale samples and large-scale surveys involving approximately 400 lower secondary students from diverse socioeconomic backgrounds. Statistical analyses include exploratory and confirmatory factor analyses, mixed ordinal regression, and member checking for data triangulation, ensuring the robustness and reliability of our findings. Ultimately, the findings of Ungspråk-Ö have the potential to inform targeted educational strate-gies aimed at improving English language education outcomes, particularly among students from marginalized backgrounds. By understanding and addressing the diverse linguistic needs and multilingual resources of lower secondary school pupils, Ungspråk-Ö will be instrumental in helping acknowledge these premises as pedagogical assets and affordances.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spann, Harald; Mag. Dr. Dr.
Projektleitung intern
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt erforscht die Potenziale der fremdsprachendidaktischen Verwendung literarisch-kreativer Texte im Englischunterricht an Sekundarschulen. Da die Rolle von literarischen Texten im Fremdsprachenunterricht in Fachkreisen unterschiedlich bewertet wird (Tsang et al., 2023) und die empirische Datenlage zu ihrem Wert noch relativ dünn ist (Hall, 2015), stellt sich vor dem Hintergrund der 2023 in Kraft getretenen neuen Lehrpläne für das Unterrichtsfach Englisch (Erste/Zweite lebende Fremdsprache in der Sekundarstufe) die Frage, welchen Beitrag diese Texte zur Erreichung der neuen curricularen Ziele leisten können und wie dabei die Arbeit mit literarischen und kreativen Texten in das Unterrichtsfach Englisch integriert werden kann. Dieses Projekt hat zum Ziel, Antworten auf diese Frage zu liefern, um dadurch einen Beitrag zur Theorie und Praxis der fremdsprachlichen Literaturdidaktik und in weiterer Folge zur stärkeren Verankerung literarisch-kreativer Unterrichtsarbeit im Sekundarschulbereich zu leisten. Zur Erreichung dieses Ziels kommen sowohl empirisch-qualitative als auch hermeneutische Methoden zur Anwendung. In einem ersten Schritt wird eine Bestandsaufnahme zur literarisch-kreativen Unterrichtspraxis an Sekundarschulen durchgeführt. Diese basiert zum einen auf einer empirisch-qualitativen Untersuchung, in der Lehrer*innen zu ihren Einstellungen, Erwartungshaltungen, Erfahrungen und subjektiv wahrgenommenen Herausforderungen hinsichtlich ihrer Arbeit mit literarisch-kreativen Texten befragt werden. Zum anderen werden in Österreich derzeit gängige Englischlehrwerke hinsichtlich ihres literarisch-kreativen Text- und Methodenangebots einer umfassenden Lehrwerkanalyse unterzogen. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme wird in einem nächsten Schritt ein literaturdidaktischer Methoden- und Aufgabenpool erstellt und unter Heranziehung vorliegender Kompetenzmodelle (z.B. Alter & Ratheiser, 2018) in den Kompetenzrastern des Lehrplans 2023 verortet. Schließlich werden diese Aufgaben und Methoden durch Aktionsforschung (Altrichter et al., 2018) an Sekundarschulen erprobt und weiterentwickelt. Ein prioritäres Ziel ist hier die Erstellung von Fallstudien (Case Studies) zur literaturdidaktischen Unterrichtsarbeit, die in weiterer Folge für die fachdidaktische Erstausbildung (Bachelor- und Masterprogramm) und Fortbildung von Englischlehrpersonen herangezogen werden können.
Beschreibung (engl.)
This research project explores the potential of using literary and creative texts in English teaching and learning in secondary schools. As there are different accounts of the role of literature in foreign language education (Tsang et al., 2023) and more empirical evidence is needed to prove its value (Hall, 2015), the question arises as to what and how literary and creative texts can contribute to achieving the new curricular goals in light of the new Austrian curricula 2023 for the subject English (secondary education). Focusing on these questions, the aim of this project is to investigate this potential, thus, making a contribution to both the theory and practice of teaching and learning with literary texts, and subsequently, enhancing its role in EFL secondary school contexts. To this end, empirical-qualitative and hermeneutic methods will be used. The first step is to take stock of literary-creative teaching practice in secondary schools. Here, an empirical-qualitative study will be carried out in which English teachers will be interviewed about their teaching practices, their subjective beliefs about using literary texts in the classroom, their expectations and the challenges they face. In addition, EFL course books currently used in Austrian schools will be analysed in terms of the literary-creative texts and methods they offer. Based on these findings, a pool of methods and tasks will be created, which, building on current competence models (e.g. Alter & Ratheiser, 2018), will be integrated into the competence matrices specified in the new Austrian curricula 2023. Finally, these tasks and methods will be tried out and further developed in secondary schools through action research (Altrichter et al., 2018). Here, a key objective is to design case studies on the teaching with literary texts, which, in turn, can be used for methodology courses in initial EFL teacher education (Bachelor’s and Master’s programmes) and EFL further education.
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Bericht