Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 –
Beschreibung
Die Erforschung des Bewegungsverhaltens, der Fitness und der motorischen Kompetenz besitzt eine hohe gesellschaftliche, gesundheitliche und bildungspolitische Relevanz. Bewegung stellt eine grundlegende Voraussetzung für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung des Menschen dar. Gleichzeitig zeigen nationale wie internationale Studien, dass Bewegungsmangel und geringe körperliche Leistungsfähigkeit in allen Altersgruppen zunehmen. Diese Entwicklung macht deutlich, dass fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse notwendig sind, um Ursachen, Auswirkungen und wirksame Interventionsmöglichkeiten besser zu verstehen.

Bewegungsverhalten beschreibt, wie häufig, intensiv und in welchen Kontexten sich Menschen bewegen. Es wird durch individuelle Faktoren und Umweltbedingungen (z.B.: Bewegungsräume, soziale Einflüsse) beeinflusst. Aus schulischer Sicht ist auch der positive Zusammenhang zwischen kognitiver und schulischer Leistungsfähigkeit mit körperlicher Bewegung relevant.

Fitness, insbesondere die gesundheitsbezogene Fitness, ist zudem eng mit dem Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen verbunden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und muskuloskelettale Beschwerden stehen nachweislich im Zusammenhang mit geringer körperlicher Leistungsfähigkeit. Forschung zur Fitness liefert wichtige Erkenntnisse über Dosis-Wirkungs-Beziehungen von Bewegung, alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede sowie langfristige Effekte körperlicher Aktivität. Diese Erkenntnisse sind unverzichtbar für evidenzbasierte Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung.

Neben der körperlichen Fitness bildet die motorische Kompetenz die Grundlage für eine aktive Lebensführung. Sie umfasst die Fähigkeit, Bewegungen zielgerichtet, sicher und effizient auszuführen. Besonders im Kindes- und Jugendalter spielt sie eine zentrale Rolle, da motorische Defizite häufig mit geringerer Bewegungsbeteiligung, niedrigerem Selbstkonzept und sozialer Ausgrenzung einhergehen. Forschung zur motorischen Kompetenz hilft zu verstehen, wie motorische Fähigkeiten entstehen, wie sie sich entwickeln und welche pädagogischen oder trainingsbezogenen Maßnahmen ihre Förderung unterstützen können. Langfristig trägt dies dazu bei, Bewegung als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags zu etablieren.

Insgesamt besteht ein direkter Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung, Fitness und motorischer Kompetenzen. Dem entsprechend erhöht sich durch einen Mangel an Fitness und motorischer Kompetenz die Wahrscheinlichkeit für unzureichende körperliche Bewegung. Forschung in diesem Bereich ermöglicht es, Bewegungsmuster differenziert zu analysieren und Risikogruppen zu identifizieren. Auf dieser Basis können gezielte Maßnahmen zur Bewegungsförderung entwickelt werden, die über allgemeine Empfehlungen hinausgehen und an Lebenswelten angepasst sind.

Darüber hinaus ist die Forschung in diesen Bereichen für Bildungssysteme von großer Bedeutung. Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Bewegung, kognitiver Leistungsfähigkeit und psychosozialem Wohlbefinden liefern Argumente für die Stärkung von Bewegung und Sport in Schule, Ausbildung und Studium. Auch im Kontext des demografischen Wandels gewinnt die Forschung an Relevanz, da sie Ansätze aufzeigt, wie Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten werden können.

Dem entsprechend bildet die Forschung zu Bewegungsverhalten, Fitness und motorischer Kompetenz eine zentrale Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen in Gesundheitswesen, Bildung und Politik. Sie ermöglicht es, gesellschaftlichen Herausforderungen wie Bewegungsmangel, gesundheitlicher Ungleichheit und steigenden Krankheitskosten wirksam zu begegnen und nachhaltige Strategien für eine aktive und gesunde Bevölkerung zu entwickeln.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Campus-Community-Partnerships (CCPs) haben sich in den vergangenen Jahren für die innovative Hochschullehre, die angewandte Forschung und die Weiterentwicklung der Third Mission von Hochschulen als besonders relevant herausgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Ereignisse wird die Zusammenarbeit von Hochschulen mit Partner*innen außerhalb der Hochschulen in Form von Campus-Community Partnerships zunehmend relevanter, um gesellschaftspolitische Probleme gemeinsam und transdisziplinär zu lösen. Ein aktueller empirischer Überblick zur Zusammenarbeit von Hochschulen mit Praxispartner*innen aus der Zivilgesellschaft liegt für den deutschsprachigen Raum nicht vor. Dem widmet sich das Projekt. Insgesamt wurden 107 Hochschullehrende und 43 Hochschulleitungen in Österreich befragt. Parallel fanden Befragungen in Deutschland und der Schweiz statt. Die Studie stellt die einzige dieser Art für den deutschsprachigen Raum dar. Ergebnisse: Slepcevic-Zach, P., Fahrenwald, C., Resch K. (2023): Themenheft “Campus-Community-Partnerships: Zukunftspartnerschaften zwischen Hochschule und Gesellschaft” Zeitschrift für Hochschulentwicklung 18(2): https://zfhe.at/index.php/zfhe/issue/view/79
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB)
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr. Prof.
Feyerer, Jakob; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Ziel
Die Jugendstudie zu den Werthaltungen junger Menschen in Österreich soll 2025 wieder erscheinen. Die repräsentative Studie gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in ganz Österreich und fokussiert die Fragen: Was hat sich bei jungen Menschen in Österreich seit 2020 verändert? Wie sehen sie nach den Jahren der Pandemie und angesichts von Krieg und Klimakrise ihre Zukunft? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. In diesem Alter stellen sich Jugendliche ihren Entwicklungsaufgaben, festigen ihre Werte und machen sich konkrete Gedanken zu ihrem zukünftigen Lebensweg.

Vorgehen
In den teilnehmenden Bundesländern wäre eine Partnerschaft zwischen den Fachabteilungen der Länder und den jeweiligen Pädagogischen Hochschulen zielführend. Die Pädagogischen Hochschulen verfügen über Kompetenz im Bereich der empirischen Jugend- und Bildungsforschung und haben Zugang zu den Schulen. Die Erhebungen werden im Klassenverband in allen Schultypen geplant. Das Sample für die Bundesländer wird mit Unterstützung der Statistikabteilung des Landes Vorarlberg erstellt. Pro Bundesland wird eine Beteiligung von rund 1.500 Schüler:innen angestrebt. Die Fachabteilungen profitieren von den Ergebnissen für ihre weiteren Planungen im Jugendbereich.

Methode
Die Daten der Jugendstudie werden im Rahmen einer standardisierten Befragung erhoben. In allen teilnehmenden Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Voraussichtliche Themenfelder sind Freizeit, Freund:innen, Beruf, Zukunftsperspektiven, Ängste, Wertorientierungen, Partnerschaft, Religion, Gesundheit, Politik, Zusammenleben, Schule und Bildung. Zudem sind drei bis vier weitere Schwerpunkte (z.B. zu Nachhaltigkeit und Klima, Medien, soziale Beziehungen, Mehrsprachigkeit) geplant, wovon jedes Bundesland je nach Interesse einen auswählt. Eine qualitative Vertiefungsstudie wird ebenfalls angestrebt.

Nutzung der Ergebnisse
Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Buchpublikation veröffentlicht. Weitere Publikationen sind erwünscht. Die Bundesländer und teilnehmenden Pädagogischen Hochschulen erhalten zudem die jeweiligen bundeslandspezifischen Daten für bundeslandspezifische Publikationen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB)
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Projektleitung intern
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Dr Cuelittle erforscht die Potenziale der fremdsprachendidaktischen Verwendung literarisch-kreativer Texte im Englischunterricht an Sekundarschulen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Christina Maria; BEd MEd
, N.N., Masterstudierende;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 –
Beschreibung
Individuelle Coping-Strategien im Umgang mit Herausforderungen im Alltag werden früh geprägt, im Idealfall gefördert und weiterentwickelt. Viele Kinder und Jugendliche erleben allerdings das schulische Umfeld und das Lernen als stark belastend. Auch für Studierende und Erwachsene im Berufsleben sind persönliche Coping-Strategien wichtige Gesundheitsressourcen. Die frühe Entwicklung und potentielle Förderung von Resilienz ist eine Grundlage für physische, psychische und sozio-emotionale Gesundheit und Lernen, und ist jedenfalls gesellschaftlich relevant.

** Sozialpädagogische Grundlagen:
Wirksame Ressourcen werden durch tierische Begleiter bei Kindern und Erwachsenen beobachtet. Die Förderung von Mensch-Natur-Beziehungen ist auch in den Lehrplänen aller Schulstufen ein fächerübergreifendes Bildungsziel im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung, i.e. SDGs. Tiergestützte Interventionen werden gezielt im Kontext von bindungsgeleiteter Pädagogik eingesetzt. Die Wirksamkeit solcher Interventionen ist belegbar und wird oft mit der Biophilie als Basis und der Du-Evidenz erklärt. Biophilie ist das dem Menschen universell angeborene Interesse für lebende Organismen und naturnahe Umgebungen. Wenig empirische Belege gibt es für die dahinterliegende Ontogenie und Mechanismen, wie z. B. physiologische Prozesse sowie zum Potential von Bindungsoffenheit.

** Coping und Flexibilität:
In seltenen Längsschnittstudien wurden die potentiellen Auswirkungen familiärer Bedingungen während des frühen Aufwachsens (Krieg und Hunger) auf die Entwicklung von Verhalten und Resilienz an Menschen beobachtet. Kontrollierte Studien mit Menschen sind ethisch limitiert und daher selten. Allerdings können mithilfe von Experimenten an Tiermodellen wichtige Erkenntnisse für die Bedingungen von Resilienz und Lernen ergänzt werden (zB soziale Kompetenzen, Verhalten, stress coping). Fischer et al. (2024; 2025) zeigen in Experimenten mit hochsozialen Buntbarschen, dass Resilienz – zusätzlich zu früh geprägten „sozialen Wurzeln“ – laufend Energiereserven benötigt und, dass Verhaltensflexibilität und Lernen nicht durch die Häufigkeit von Stress-Ereignissen beeinflusst wird, sondern durch die Fähigkeit zum zeitnahen Beenden von Stressreaktionen („stress recovery“).

** Mechanismen bindungsgeleiteter Pädagogik:
Stress recovery wird bei Menschen auch durch Musik erreicht, wir hören Musik zur Entspannung und Musik wird auch in therapeutischen Kontexten eingesetzt. Es ist allerdings auch hier wenig untersucht, welche Mechanismen die Wirkungen von Musik auf die subjektiv erlebte Stressbelastung erklären und die technische Umsetzung solcher Studien ist komplex. In ersten Experimenten beobachteten wir zuletzt effektivere Stress-Regulation (i. e. RMSSD) bei aktiv musizierenden Probanden als beim passiv Musikhören.
Ein weiterer Fokus ist die potentielle verhaltensphysiologische Synchronisation zwischen Lehrperson und Schüler*in. Die Synchronisation wird oft als Indikator für Bindungsoffenheit genannt, auch wenn derzeit noch unklar ist, welche Regulationsmechanismen hier wirken. Eine erste Einzelfallstudie zeigte synchrone HR-Muster zwischen Lehrperson und Schüler während rhythmischer Interventionen im pädagogischen Kontext. In einem quasi-experimentellen Ansatz werden nun diese Wirkungen auf die HR und HRV von Lehrperson und Schüler*in an einer größeren Stichprobe überprüft.

*** Erträge für die Praxis:
a.) Grundlagenverständnis für die Entwicklung persönlicher Ressourcen und der komplexen Wechselwirkungen zwischen Stress und Lernen
b.) Empirische Evidenzen für den gezielten Einsatz von tiergestützter Pädagogik zur Förderung von Resilienz und Lernen
c.) Evidenzbasierte Empfehlungen für bindungsgeleitetes Musizieren zur Förderung von Resilienz und Coping in der Inklusiven Pädagogik.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 –
Beschreibung
Die Professionalisierung von Pädagog*innen im Bereich der Berufspädagogik stellt eine zentrale Aufgabe des Instituts für Berufspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich dar.

Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunkts stehen aktuelle Fragestellungen der Pädagog*innenbildung im Bereich der Berufspädagogik. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und zur Professionalisierung von Lehrkräften zu gewinnen. Der Fokus liegt derzeit insbesondere auf zwei Themenbereichen:

Online-Lehre: Im Rahmen der digitalen Hochschullehre untersuchen wir die Gestaltung von Online-Phasen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung sozialer und kognitiver Präsenz durch die Lehrpräsenz im Online-Setting. Hierbei orientieren wir uns am Community of Inquiry Framework, das als theoretische Grundlage für die Entwicklung und Analyse von Online-Lernumgebungen dient.
Künstliche Intelligenz (KI): Ein weiterer Schwerpunkt ist der sinnvolle Einsatz von KI-Technologien in der Hochschullehre. Wir erforschen sowohl die praktischen Einsatzmöglichkeiten als auch die Akzeptanz und Nutzung durch Lehrkräfte. Zudem entwickeln wir hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote, die Lehrpersonen den reflektierten und kompetenten Umgang mit KI in der Lehre ermöglichen sollen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Claudia;
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Bridge-App is the follow-up project to FLAME-1 (2020 – 2024). The aim of this project is to develop and test a custom-made web-based environment in order to examine the potential interplay between task motivation and foreign language aptitude at primary school level. Such aptitude-treatment fits (ATI, Vatz et al., 2013) have been a common research subject in general gifted education for many years but turn out to be underre-searched with respect to domain-specific areas (Granena, 2019; Granena & Yilmaz, 2018). Although domain-specificity is currently receiving increasing attention in inter-national gifted education projects (Olszewski-Kubilius et al., 2023; Preckel et al., 2020; Reutlinger et al., 2020), a gap must be noted for the area of modern foreign language teaching and learning (Tellier & Roehr-Brackin, 2013).
Bridge-App builds on is predecessor project, which, in a two-year cross-sectional mixed-methods ATI pilot study with self-regulating interventions, produced typical dis-ordinal ATI effects (Resch et al., 2024). However, weaknesses in this research design and contradictions in the data triangulation necessitated a more fine-grained and con-trollable web-based intervention, which will now serve as both task-based intervention and data collection tool.
Bridge-App is divided into 3 phases. First, app content will be created and im-plemented. Then, in phase 2, an exploratory proof-of-concept study will test the feasi-bility of the app idea and determine, in how far potential interactions between task mo-tivation and aptitude can in fact be scrutinized with such an approach. This includes the technical implementation of the app, how user-friendly it is, in how far central in-fluencing factors can be statistically controlled, and the extent to which the resulting data set can be meaningfully statistically modeled. Phase 3 includes the main study with a convenience sample of around 250 4th Austrian grade students; in this study, for-eign language aptitude, enjoyment, processing speed, context factors and user behavior will be related to task motivation by means of structural equation modelling (Hair & Alamer, 2022).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kirchhoff, Jochen;
Projektleitung intern
Kirchhoff, Jochen; Dr. MA OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Konzeptualisierung, Validierung und Implementierung von Digitalen Tools zur Unterstützung beim Aufbau fachdidaktischer Kompetenzen von Master-Studierenden im Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung durch MicroTeachings. Die Digitalen Tools umfassen Videographien der MicroTeachings mit KI-gestützter Transkription (noScribe), strukturiertes Peer- und Experten-Feedback durch das Webportal „individual feedback online“ (OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung) und Selbst-Evaluation durch fachdidaktische qualitative Analyse der Unterrichtsvideographien mithilfe von MAXQDA und purposeful practice der Master-Studierenden in nachfolgenden, weiteren MicroTeachings.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht