Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 –
Beschreibung
Die Forschung zum Gesundheitsverhalten ist von zentraler Bedeutung, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen wirksam zu begegnen. Gesundheitsverhalten umfasst alle Verhaltensweisen, die die Gesundheit erhalten, fördern oder beeinträchtigen können. Insbesondere Bewegung und Ernährung nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, da sie maßgeblich mit der Entstehung, dem Verlauf und der Prävention zahlreicher chronischer Erkrankungen verbunden sind. Angesichts steigender Prävalenzen von Übergewicht, Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewinnt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Verhaltensweisen zunehmend an gesellschaftlicher Relevanz.

Bewegung und körperliche Aktivität gelten als zentrale Schutzfaktoren für die physische und psychische Gesundheit. Dennoch zeigen Studien, dass ein großer Teil der Bevölkerung die empfohlenen Bewegungsumfänge nicht erreicht. Forschung im Bereich des Bewegungsverhaltens ist notwendig, um zu verstehen, welche individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren Bewegung fördern oder hemmen. Dazu zählen unter anderem Motivation, Selbstwirksamkeit, soziale Unterstützung, aber auch Umweltbedingungen wie Infrastruktur, Arbeitsbedingungen oder digitale Mediennutzung. Nur auf Grundlage solcher Erkenntnisse lassen sich zielgruppenspezifische und nachhaltige Interventionen entwickeln, die Menschen langfristig zu einem aktiven Lebensstil befähigen.

Auch das Ernährungsverhalten hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Eine unausgewogene Ernährung mit hohem Energiegehalt und geringer Nährstoffdichte trägt zur Entwicklung chronischer Erkrankungen bei und beeinflusst somit die Lebensqualität. Gleichzeitig ist Ernährung stark kulturell, sozial und ökonomisch geprägt. Forschung zur Ernährung ermöglicht es, komplexe Entscheidungsprozesse beim Essverhalten besser zu verstehen und Wechselwirkungen zwischen Wissen, Einstellungen, Verfügbarkeit von Lebensmitteln und tatsächlichem Verhalten zu analysieren. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um wirksame Strategien der Ernährungsbildung, Prävention und Gesundheitspolitik zu entwickeln.

Die besondere Bedeutung der Forschung liegt zudem in der Wechselwirkung von Bewegung und Ernährung. Beide Verhaltensweisen beeinflussen sich gegenseitig und entfalten ihre gesundheitlichen Effekte häufig erst im Zusammenspiel. Forschung, die diese Zusammenhänge integriert betrachtet, trägt zu einem umfassenderen Verständnis von Energiehaushalt, Körperzusammensetzung und Stoffwechselprozessen bei. Dadurch können ganzheitliche Präventions- und Interventionsansätze entwickelt werden, die über isolierte Maßnahmen hinausgehen.

Darüber hinaus ist die Forschung zum Gesundheitsverhalten essenziell, um gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren. Sozioökonomische Faktoren haben einen erheblichen Einfluss auf Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse helfen, vulnerable Gruppen zu identifizieren und Maßnahmen zu entwickeln, die Chancengleichheit im Zugang zu gesundheitsförderlichen Lebensbedingungen verbessern. Dabei kommt auch der Schule eine wichtige Rolle zu, da in diesem Setting ein Großteil der Kinder und Jugendlichen unabhängig von den sozioökonomischen Voraussetzungen erreicht und miteingebunden werden können.

Insgesamt liefert die Forschung im Bereich Gesundheitsverhalten mit Schwerpunkt auf Bewegung und Ernährung eine unverzichtbare Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen in Prävention, Gesundheitsförderung und Politik. Sie trägt dazu bei, individuelle Handlungskompetenzen zu stärken, strukturelle Rahmenbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten und langfristig die Lebensqualität sowie die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Helm, Christoph; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sengschmid, Eva; BA BSc MSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Der sich zuspitzende Lehrkräftemangel in Österreich geht mit einer steigenden Zahl an fachfremd unterrichtenden Lehrpersonen einher. Dies wirft die grundsätzliche Frage auf, wie Fachfremder Unterricht (FFU) das österreichische Bildungssystem beeinflusst. Im Nationalen Bildungsbericht monieren Weber et al. (2018), dass für Österreich keine wissenschaftlich belastbaren Befunde vorliegen; weder zum Ausmaß oder zur Verteilung von FFU, noch zu den Effekten des FFU auf Schüler:innenoutcomes und Lehrer:innenprofessionsmerkmale.

Darüber hinaus kann moniert werden, dass auch die Frage nach der Wirksamkeit von Kompensationsmaßnahmen (z.B. Nachqualifizierungsprogrammen von FFU-Lehrkräften) und ganz allgemein die Frage nach den Potentialen und Vorzügen des FFU bisher wissenschaftlich ungeklärt blieb. Nur durch verstärkte Forschung in diesen Bereichen, so Weber et al. (2018), können Evidenzen geschaffen werden, die eine Bewältigung der mit dem FFU einhergehenden Herausforderungen im Schulsystems gewährleisten. Solche Evidenzen sind aber auch nötig, um die Chancen des FFU zu ergreifen und zu nützen.

Die nachfolgenden PhD-Projekte leisten hierzu einen substanziellen Beitrag, da sie sowohl Wissen auf der Systemebene zur Verfügung stellt als auch konkrete Vorschläge zum Umgang mit dem Phänomen FFU generieren.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 –
Beschreibung
Die Erforschung des Bewegungsverhaltens, der Fitness und der motorischen Kompetenz besitzt eine hohe gesellschaftliche, gesundheitliche und bildungspolitische Relevanz. Bewegung stellt eine grundlegende Voraussetzung für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung des Menschen dar. Gleichzeitig zeigen nationale wie internationale Studien, dass Bewegungsmangel und geringe körperliche Leistungsfähigkeit in allen Altersgruppen zunehmen. Diese Entwicklung macht deutlich, dass fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse notwendig sind, um Ursachen, Auswirkungen und wirksame Interventionsmöglichkeiten besser zu verstehen.

Bewegungsverhalten beschreibt, wie häufig, intensiv und in welchen Kontexten sich Menschen bewegen. Es wird durch individuelle Faktoren und Umweltbedingungen (z.B.: Bewegungsräume, soziale Einflüsse) beeinflusst. Aus schulischer Sicht ist auch der positive Zusammenhang zwischen kognitiver und schulischer Leistungsfähigkeit mit körperlicher Bewegung relevant.

Fitness, insbesondere die gesundheitsbezogene Fitness, ist zudem eng mit dem Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen verbunden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und muskuloskelettale Beschwerden stehen nachweislich im Zusammenhang mit geringer körperlicher Leistungsfähigkeit. Forschung zur Fitness liefert wichtige Erkenntnisse über Dosis-Wirkungs-Beziehungen von Bewegung, alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede sowie langfristige Effekte körperlicher Aktivität. Diese Erkenntnisse sind unverzichtbar für evidenzbasierte Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung.

Neben der körperlichen Fitness bildet die motorische Kompetenz die Grundlage für eine aktive Lebensführung. Sie umfasst die Fähigkeit, Bewegungen zielgerichtet, sicher und effizient auszuführen. Besonders im Kindes- und Jugendalter spielt sie eine zentrale Rolle, da motorische Defizite häufig mit geringerer Bewegungsbeteiligung, niedrigerem Selbstkonzept und sozialer Ausgrenzung einhergehen. Forschung zur motorischen Kompetenz hilft zu verstehen, wie motorische Fähigkeiten entstehen, wie sie sich entwickeln und welche pädagogischen oder trainingsbezogenen Maßnahmen ihre Förderung unterstützen können. Langfristig trägt dies dazu bei, Bewegung als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags zu etablieren.

Insgesamt besteht ein direkter Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung, Fitness und motorischer Kompetenzen. Dem entsprechend erhöht sich durch einen Mangel an Fitness und motorischer Kompetenz die Wahrscheinlichkeit für unzureichende körperliche Bewegung. Forschung in diesem Bereich ermöglicht es, Bewegungsmuster differenziert zu analysieren und Risikogruppen zu identifizieren. Auf dieser Basis können gezielte Maßnahmen zur Bewegungsförderung entwickelt werden, die über allgemeine Empfehlungen hinausgehen und an Lebenswelten angepasst sind.

Darüber hinaus ist die Forschung in diesen Bereichen für Bildungssysteme von großer Bedeutung. Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Bewegung, kognitiver Leistungsfähigkeit und psychosozialem Wohlbefinden liefern Argumente für die Stärkung von Bewegung und Sport in Schule, Ausbildung und Studium. Auch im Kontext des demografischen Wandels gewinnt die Forschung an Relevanz, da sie Ansätze aufzeigt, wie Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten werden können.

Dem entsprechend bildet die Forschung zu Bewegungsverhalten, Fitness und motorischer Kompetenz eine zentrale Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen in Gesundheitswesen, Bildung und Politik. Sie ermöglicht es, gesellschaftlichen Herausforderungen wie Bewegungsmangel, gesundheitlicher Ungleichheit und steigenden Krankheitskosten wirksam zu begegnen und nachhaltige Strategien für eine aktive und gesunde Bevölkerung zu entwickeln.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr. Prof.
Feyerer, Jakob; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Ziel
Die Jugendstudie zu den Werthaltungen junger Menschen in Österreich soll 2025 wieder erscheinen. Die repräsentative Studie gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in ganz Österreich und fokussiert die Fragen: Was hat sich bei jungen Menschen in Österreich seit 2020 verändert? Wie sehen sie nach den Jahren der Pandemie und angesichts von Krieg und Klimakrise ihre Zukunft? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. In diesem Alter stellen sich Jugendliche ihren Entwicklungsaufgaben, festigen ihre Werte und machen sich konkrete Gedanken zu ihrem zukünftigen Lebensweg.

Vorgehen
In den teilnehmenden Bundesländern wäre eine Partnerschaft zwischen den Fachabteilungen der Länder und den jeweiligen Pädagogischen Hochschulen zielführend. Die Pädagogischen Hochschulen verfügen über Kompetenz im Bereich der empirischen Jugend- und Bildungsforschung und haben Zugang zu den Schulen. Die Erhebungen werden im Klassenverband in allen Schultypen geplant. Das Sample für die Bundesländer wird mit Unterstützung der Statistikabteilung des Landes Vorarlberg erstellt. Pro Bundesland wird eine Beteiligung von rund 1.500 Schüler:innen angestrebt. Die Fachabteilungen profitieren von den Ergebnissen für ihre weiteren Planungen im Jugendbereich.

Methode
Die Daten der Jugendstudie werden im Rahmen einer standardisierten Befragung erhoben. In allen teilnehmenden Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Voraussichtliche Themenfelder sind Freizeit, Freund:innen, Beruf, Zukunftsperspektiven, Ängste, Wertorientierungen, Partnerschaft, Religion, Gesundheit, Politik, Zusammenleben, Schule und Bildung. Zudem sind drei bis vier weitere Schwerpunkte (z.B. zu Nachhaltigkeit und Klima, Medien, soziale Beziehungen, Mehrsprachigkeit) geplant, wovon jedes Bundesland je nach Interesse einen auswählt. Eine qualitative Vertiefungsstudie wird ebenfalls angestrebt.

Nutzung der Ergebnisse
Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Buchpublikation veröffentlicht. Weitere Publikationen sind erwünscht. Die Bundesländer und teilnehmenden Pädagogischen Hochschulen erhalten zudem die jeweiligen bundeslandspezifischen Daten für bundeslandspezifische Publikationen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 –
Beschreibung
Die Professionalisierung von Pädagog*innen im Bereich der Berufspädagogik stellt eine zentrale Aufgabe des Instituts für Berufspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich dar.

Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunkts stehen aktuelle Fragestellungen der Pädagog*innenbildung im Bereich der Berufspädagogik. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und zur Professionalisierung von Lehrkräften zu gewinnen. Der Fokus liegt derzeit insbesondere auf zwei Themenbereichen:

Online-Lehre: Im Rahmen der digitalen Hochschullehre untersuchen wir die Gestaltung von Online-Phasen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung sozialer und kognitiver Präsenz durch die Lehrpräsenz im Online-Setting. Hierbei orientieren wir uns am Community of Inquiry Framework, das als theoretische Grundlage für die Entwicklung und Analyse von Online-Lernumgebungen dient.
Künstliche Intelligenz (KI): Ein weiterer Schwerpunkt ist der sinnvolle Einsatz von KI-Technologien in der Hochschullehre. Wir erforschen sowohl die praktischen Einsatzmöglichkeiten als auch die Akzeptanz und Nutzung durch Lehrkräfte. Zudem entwickeln wir hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote, die Lehrpersonen den reflektierten und kompetenten Umgang mit KI in der Lehre ermöglichen sollen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Projektleitung intern
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Dr Cuelittle erforscht die Potenziale der fremdsprachendidaktischen Verwendung literarisch-kreativer Texte im Englischunterricht an Sekundarschulen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 –
Beschreibung
Die erste Berufswahl und der Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. den Beruf ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe für Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Dieser erste Übergang in das Berufsleben legt die Grundlage für weitere berufliche Entscheidungen, für die (dauerhafte) Integration in das Erwerbsleben und die Teilhabe an der Gesellschaft. In diesem Forschungsschwerpunkt sollen Gelingensbedingungen beruflicher Übergänge im Laufe der Berufsbiographie. Ein besonderer Fokus liegt auf Personengruppen, die in besonderer Weise der Gefahr der Benachteiligung unterliegen und somit besonderer Unterstützung bedürfen. In diesem Publikationsschwerpunkt beschäftige ich mich vorwiegend mit Maßnahmen der Berufsorientierung und deren Wirkung, aber auch mit Fragen der beruflichen Identifikation mit dem Verbleib in Beruf und Betrieb nach der Erstausbildung. Es werden Problemstellungen und Angebote der Bildungspraxis vor dem Hintergrund von theoretischen Ansätzen und empirischen Befunden diskutiert. Auch berufliche Übergänge im Erwachsenenalter wie von Lehrpersonen oder Professor:innen werden in den Blick genommen.
Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Lage und zu Perspektiven der (jungen) Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in Österreich im Übergang Schule-Beruf zu gewinnen, besondere Herausforderungen zu identifizieren, Maßnahmen zu evaluieren und in Entwicklungsprojekten zur Verbesserung von deren Chancen beizutragen.
Der Fokus dieses FORVET-Schwerpunkts liegt auf den folgenden Themenbereichen:
1. Berufsorientierung und Unterstützung im Übergang Schule-Beruf, insbesondere in Bildungsgängen der Berufsvorbereitung wie der PTS sowie insbesondere mit Blick auf vulnerable Gruppen.
2. Prävention von Schul- und Ausbildungsabbruch in der Sekundarstufe 2
3. Mentale Gesundheit im Übergang Schule-Beruf und der dualen Ausbildung

4. Beziehungsgestaltung in Schule als soziale Ressource der Lern- und Gesundheitsförderung insbesondere in beruflichen Übergängen
5. Identifikation mit Beruf und Betrieb – Status quo und Entwicklung insbesondere im Lauf der Berufsausbildung
6. Beruflichkeitsbewusstsein als Quelle intrinsischer Tätigkeitsmotivation in Berufskarrieren über die Lebensspanne (z.B. von Lehkräften in der Berufsbildung oder in wissenschaftlichen Karrieren von Professor:innen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik)

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kirchhoff, Jochen;
Projektleitung intern
Kirchhoff, Jochen; Dr. MA OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Konzeptualisierung, Validierung und Implementierung von Digitalen Tools zur Unterstützung beim Aufbau fachdidaktischer Kompetenzen von Master-Studierenden im Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung durch MicroTeachings. Die Digitalen Tools umfassen Videographien der MicroTeachings mit KI-gestützter Transkription (noScribe), strukturiertes Peer- und Experten-Feedback durch das Webportal „individual feedback online“ (OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung) und Selbst-Evaluation durch fachdidaktische qualitative Analyse der Unterrichtsvideographien mithilfe von MAXQDA und purposeful practice der Master-Studierenden in nachfolgenden, weiteren MicroTeachings.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 –
Beschreibung
Berufsbildende und auch die Berufsschulen leisten einen Beitrag zur Demokratie- und Umwelterziehung der Jugendlichen. Zudem sollten zukünftige Fachkräfte auf den Umgang mit ethischen Herausforderungen im Beruf vorbereitet werden. Sie sollten in der Lage sein, berufliche Ideal- und Wertevorstellungen zu entwickeln und unter gegebenen, teils restriktiven Bedingungen und Vorgaben (z.B. des Unternehmens/der Institution) zu balancieren, Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Verantwortung abzuwägen sowie in den gegebenen Spielräumen verantwortungsvoll und ethisch angemessen zu handeln. In diesem Forschungsschwerpunkt interessiert uns, wie (zukünftig) Berufstätige darauf vorbereitet werden können, Entscheidungen in moralrelevanten Situationen zu begründen und in Übereinstimmung mit ihren Urteilen zu handeln. In diesem Publikationsschwerpunkt werden Fragestellungen der moralpsychologischen Grundlagenforschung zu Entscheiden und Handeln in ethisch relevanten Situationen ebenso diskutiert wie Konzepte der Demokratie-, Moral- und Umwelterziehung in beruflichen Kontexten entwickelt, implementiert und evaluiert.
Der Fokus unserer Forschung liegt insbesondere auf den folgenden Themenbereichen:
1. Didaktische Gestaltung und Qualität von (Gruppen-)Diskussionen, Argumentation und Kommunikation zu ethischen Konflikten im Beruf
2. Lehrkräfteethos, insbesondere als Sozialfacette des Ethos von Berufspädagog:innen und betrieblichen Ausbilder:innen mit dem Blick auf die Gestaltung der Lehrkräfte-Schüler:innen-Beziehung und der Gestaltung sozialer Beziehungen unter Lernenden
3. Gelingensbedingungen und ethische Herausforderungen
Kooperation: im Kontext von Teamarbeit am (digitalen) Arbeitsplatz, unter Lehrkräften oder in Gruppenarbeiten in Lehr-Lern-Umgebungen der Berufsbildung oder der Hochschullehre
4. Der Happy Victimzer im Erwachsenenalter: Das Zusammenspiel von Kognition und Emotion in ethischen Konflikten insbesondere in beruflichen Kontexten
5. Partizipation in Schule und Ausbildung
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Katharina;
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Dem aktuellen Mangel an Lehrpersonen in Österreich wird bildungspolitisch in vielfältiger Weise entgegengewirkt, etwa durch die Verkürzung des Studiums, dem Zulassen von Quereinsteiger*innen als Lehrpersonen oder durch die Rückholung pensionierter Lehrpersonen in den aktiven Schuldienst. Über die letztgenannte Maßnahme ist wenig bekannt und noch weniger dokumentiert. Nur wenige pensionierte Lehrpersonen haben im Schuljahr 2022/23 die Möglichkeit wahrgenommen, nach ihrer Pensionierung wieder zu unterrichten. Welche Erfahrungen diese bei der Rückholung in den aktiven Schuldienst gemacht haben, steht im Zentrum der vorliegenden Studie. Wir gehen davon aus, dass sowohl finanzielle Aspekte, sowie auch gesundheitliche, arbeitsplatzbezogene (schulorganisatorische) und familiäre Faktoren bei der Entscheidung, wieder zu unterrichten, eine Rolle spielen. Ziel der Studie ist die Exploration der bisherigen Erfahrungen mit diesem bildungspolitischen Modell aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Expert*innen und der Sicht von pensionierten Lehrpersonen. Die Forschungsfrage lautet: Wie wird der akute Lehrer*innenmangel von Expert*innen aus der Bildungspolitik sowie pensionierten Lehrpersonen wahrgenommen und eingedämmt? Im Zentrum der qualitativen Studie stehen zwei Formen des qualitativen Interviews: das Expert*inneninterview nach Bogner et al. (2002) mit bildungspolitisch Verantwortlichen und das episodische Interview nach Flick (1995) mit pensionierten Lehrpersonen.

Publikationen:
– Resch, K. (2026 in revision). Education policy and urgent teacher shortage in Austria: Exploring the influential role of education policy making on the teaching profession from an uncertainty lens. In Rambla, X. & Larson, A. (eds.). Handbook on Politics and Education: Understanding the shaping of national and global policies. Bloomsbury.

– Resch, K. (2025). Lehrpersonen im Ruhestand kehren in den aktiven Schuldienst zurück – eine explorative Studie zur Eindämmung des Lehrer*innenmangels. Zeitschrift für Bildungsforschung. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00519-z –

– Resch, K. (2025). Retired teachers return to school to tackle teacher shortages in Austrian schools. An untapped reserve or emergency response? European Journal of Teacher Education. DOI:10.1080/02619768.2025.2531930

Beschreibung (engl.)
There are a number of educational policy measures which are meant to counteract the current teacher shortage in Austria, such as the general cutback of the teacher education programme, the admission of career changers into the field of teacher education or the returning of retired teachers into school-teaching. Not much is known and even less is reported about the last-mentioned policy measure. Only a few retired teachers returned into active teaching in the schoolyear of 2022/23. Which experiences they have made in the framework of their return, is the centrepiece of this study. We assume that multiple dimensions play a role in the decision-making process to return to school-teaching, such as finances, health, family and workplace-related factors. The main aim of the study at hand is the exploration of these experiences from two perspectives: the perspective of experts and of retired teachers themselves. The research question we aim to answer is: How can the current teacher shortage be described and how is it embanked in the opinions of experts in educational policy and retired teachers? For this purpose, two forms of qualitative interviews are conducted: the expert interview (Bogner et al.,2002) with experts from educational policy and the episodic interview (Flick, 1995) with retired teachers.
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