Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Baum, Antonia; Dr.in
Musil, Katharina; MMag. Dr.
Stary, Christian; Univ.Prof. Dr.
Wallner, Günter; Univ.-Prof.
Projektleitung intern
Musil, Katharina; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Effective transformation of educational ecosystems towards Future Skills-promotive Project-based Learning (PjBL) can be significantly facilitated by a specific coaching procedure for teachers. However, its digitalization is still lacking an engaging implementation. Digitally coached deployment of PjBL in higher education can open up new ways to ensure equitable access and opportunities for learners and teachers, equipping both with today’s necessary skills to navigate and critically engage with a digital society. PjBL fosters media literacy, a deeper understanding of the mechanisms behind (digital) economies, and generates interdisciplinary knowledge for learners, while offering involvement with external, non-academic stakeholders and communities within the learning process. Current technologies, including web-based reflection tools, have the potential to support the enhancement of PjBL processes for all learners and thereby facilitate individual and organizational transformation. However, aside from adaptation challenges on the technology and organization layer for digitally supported coaching, user adoption is crucial. The introduction of a web-based digital coaching support tool with metaverse components, for reflecting and processing PjBL from a teaching and organizational perspective, developed as part of this project, requires methodological structure, innovative and attractive design and in-depth user experience (UX) studies. The proposed user-centered approach is driven by digitally supported PjBL coaching principles assisted by gamification and visualization technologies: they allow for an engaging exploration of playful PjBL reflection and development, as teachers operate in increasingly digitalized educational ecosystems. In this project, use cases with selected educators from international and diverse educational contexts will be elaborated to demonstrate feasibility and possible impacts on educational settings in higher education.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred;
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Für die Evaluierung der Implementation des Primarstufencurriculums aus Sicht der Studierenden und Lehrenden erfolgt sowohl formative als auch summative Evaluation auf der Grundlage einer Längsschnittanalyse, indem ein kompletter Jahrgang von Studierenden über die Dauer ihres Studiums untersucht wird. Die formative Evaluation gewährt Rückschlüsse auf die Qualität ganz spezifischer Module oder Lehrveranstaltungen, während die summative Evaluation einen „Gesamteindruck“ bietet. In der Längsschnittanalyse werden folgende drei Instrumente eingesetzt, die es erlauben, sowohl qualitative, sehr individuelle, als auch quantitative, eher curriculumspezifische Daten zu erheben (Mixed-Method-Studie).
1. Ein SWOT (Strength Weakness Opportunities Threats)-Fragebogen mit vier offenen Fragen bezieht sich auf die Stärken und Schwächen des aktuellen Curriculums bzw. der aktuellen Ausbildung (formative Evaluation). Dieser SWOT-Fragebogen enthält folgende offene Fragen:

1. Was waren die Stärken Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
2. Was waren die Schwächen Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
3. Welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?
4. Welche Risiken für die Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?

Die teilnehmenden Studierenden werden jährlich befragt. Es macht Sinn den aktuellen Studienjahrgang 2015/16 in der Längsschnittanalyse zu begleiten. Da das Studienjahr aber schon zu Ende ist, müsste die erste Fragebogenerhebung im Oktober 2016 (gleich zu Beginn des neuen Studienjahres) stattfinden. Es ist empfehlenswert, wenn die Datenerhebung (Dauer ca. 30-45 Minuten) im Rahmen einer Lehrveranstaltung stattfindet, da bei einer freiwilligen Teilnahme zur Beantwortung der Fragen die Rücklaufquote erfahrungsgemäß zu gering ist. Hierbei ist eine Unterstützung durch das Institut Ausbildung notwendig (z.B. bei der Auswahl der betreffenden Lehrveranstaltungen). Prinzipiell haben sich SWOT-Analysen für die begleitende Evaluierung von Curriculum-Implementationen in der beruflichen Ausbildung bewährt (z.B. Lanning et al. 2012).
2. Auf der Basis der durch die SWOT-Analysen erhaltenen Daten finden im letzten Studiensemester Fokusgruppen-Interviews mit einigen Studierendengruppen statt (summative Evaluation). Diese Interviews haben einerseits zum Ziel, die Zuverlässigkeit der bisher gewonnenen inhaltsanalytisch ausgewerteten Daten zu überprüfen (Triangulation), als auch vertiefende Einblicke in die Qualität des Studiums zu gewinnen.

3. Schließlich findet eine quantitative Befragung mit einem Fragebogen statt, der sich auf Aspekte des Curriculums bezieht, wie z.B. dem zugrundeliegenden Bildungsbegriff, den Zielen des Studiums, den curricularen Prinzipien und den Querschnittsthemen. Diese Fragebogenerhebung wird gegen Ende des Studiums in elektronischer Form durchgeführt (summative Evaluation).

Insbesondere die Instrumente 2 und 3 können und sollen auf institutionsspezifische Aspekte (z.B. Bezug zu interreligiösen Themen) eingehen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Stefan, Ferdinand; Mag.
Projektleitung intern
Stefan, Ferdinand; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Amberg, Isabel; Mag.
Furch, Elisabeth; Mag. Dr.
Maurič, Ursula; Mag. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
An den Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien steigt die Zahl der Studienbewerber/innen mit familiärem Migrationshintergrund. In Hinblick auf die historische und kulturelle Situation Kärntens kommt der slowenischen Sprache in Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen für das Minderheitenschulwesen große Bedeutung zu. Es liegen bis dato für beide Hochschulen keine umfassenden Erhebungen zu den sprachlichen Ressourcen vor, die Studierende und Lehrende mitbringen. Forschungsfragen: – Über welche sprachlichen Ressourcen verfügen die an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Wien lernenden und lehrenden Personen? – Wie erleben sie diese Ressourcen im Kontext der jeweiligen Hochschule? – Wie lassen sich die vorhandenen Ressourcen im Rahmen ihrer Ausbildung und im Hinblick auf ihre zukünftige Tätigkeit als Lehrer/innen in einer Schule, die von zunehmender Diversität geprägt ist, nutzen? Forschungsdesign: Das Forschungsprojekt wird an den beiden Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Erhebung eines Sprachenprofils der jeweiligen Pädagogischen Hochschule. Das Erheben von Sprachprofilen ist dazu geeignet das Sprachenregime einer Institution zu erfassen. Dabei nimmt das Sprachenprofil eine Bildungsinstitution als Raum wahr, in dem verschiedene sprachliche Praktiken aufeinandertreffen und in ihrer Gesamtheit ein lokales Sprachenregime bilden (vgl. Busch 2013, S. 171f). Zur Anwendung kommt ein mixed-methods Ansatz: Neben Expert/inneninterviews finden Gruppeninterviews in sprachbiografischen Workshops statt. Hier können unterschiedliche Perspektiven, Vorstellungen und Einstellungen zur Sprache deutlich werden und die Teilnehmenden werden gleichzeitig als Expert/innen wahrgenommen. Die Forschungsmethodik versteht sich auch als Aktionsforschung und zielt auf eine Sensibilisierung der Beteiligten bereits durch den Forschungsprozess selbst ab. Datenerhebung: Für die Ist-Stand-Analyse (Forschungsfrage 1) werden zwei Erhebungsmethoden herangezogen: (1a) Fragebogenerhebung an einer Student/innen-Stichprobe (z. B. Totalerhebung bei Student/innen aller Lehramtsstudien des 1. und 5. Semesters). (1b) Fragebogenerhebung an den Mtiarbeiter/innen beiden Pädagogischen Hochschulen. Die Fragebögen bestehen großteils aus geschlossenen Fragen, um die Vergleichbarkeit gewährleisten zu können. Die Auswertung wird vor allem deskriptiv erfolgen, da es um eine Darstellung des Status quo geht. (2) Die sprachbiographischen Erhebungen werden in Gruppeninterviews durchgeführt. Als Versuchspersonen dienen sowohl zwei- als auch einsprachige Student/innen. Die Daten dieser Gruppenitnerviews werden auch zur Beantwortung der Forschungsfragen 2 und 3 herangezogen, da es um das Generieren von individuellen Erfahrungen und Ansichten in Hinblick auf die persönliche (oder bei anderen wahrgenomme) Zwei-/Mehrsprachigkeit geht. Datenauswertung: Die Auswertung der Fragebogenerhebung wird an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführt. Die qualitativen Daten werden in Protokollen bzw. Transkripten dokumentiert. Die Auswertung der qualitativen Daten erfolgt im gesamten Forschungsteam in Form von Inhaltsanalysen. Ziel der Studie ist, durch das Aufzeigen von vorhandenen Ressourcen hinsichtlich Mehrsprachigkeit und sprachlicher Heterogenität an den beteiligten Hochschulen die Grundlage für die Erschließung neuer pädagogischer Handlungsfelder zu schaffen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Isak, Gabriele; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fusco, Fabiana; Prof. Dr. DILL
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.DSLCC
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des fachlichen Kompetenzschwerpunkts (vgl.: Profilgebende Schwerpunkte der PHK im ZLP 2022-2024 – in Arbeit) für den Bereich „Mehrsprachigkeit und transkulturelle Bildung“ eingereicht. Darin wird gegenwärtig (Stand 3.3.2021) bis 2024 folgendes Ziel angestrebt: „Eine wissenschaftliche Grundlage zur Didaktik im Bereich des Erlernens von Minderheitensprachen liegt vor“.
Das grenzüberschreitende Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, die PH Kärnten in diesem Bereich unter besonderer Berücksichtigung der „Sprachdidaktik von Minderheitensprachen“ ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu setzten, denn für den Bereich der Didaktisierung von Minderheitensprachen im schulischen Kontext liegen kaum Forschungsergebnisse vor.
Dies Projekt konzentriert sich insbesondere auf den Unterricht in den Varietäten der Sprachinseln, dh der äußerst begrenzten Sprechergemeinschaften, die spezifische sprachliche und didaktische Bedürfnissen haben.
Projektverlauf:
1. Exemplarische Forschungsarbeit am Beispiel der deutschen Sprachinseln in Friaul Julisch Venetien
2. Publizieren der Ergebnisse
3. Schaffen eines Transfers der Arbeitsergebnisse für weitere Sprachinseln in der Alpen-Adria Region (oder darüber hinaus).

Dieses Projekt befasst sich mit dem Unterricht lokaler deutscher Varietäten, die in den deutschen Sprachinseln in Friaul Julisch Venetien gesprochen werden: Plodn/Sappada, Zahre/Sauris und Tischlbong/Timau. Diese Sprachinseln am Südhang der Ostalpen stammen aus einer Besiedelung, die im 12. und 13. Jahrhundert stattfand.
Mit dem italienischen Staatsgesetz 482/1999 wurden die Rechte autochthoner Sprachgruppen in Italien anerkannt und die Förderung ihrer Sprachen – unter anderem durch die Einführung in den Schulunterricht – zum Gesetzesziel erhoben.
Aufgrund ihrer Isolation und geografischen Lage ist diesen Sprachinseln eine schwache bis gar keine sprachlich-kulturelle Orientierung am deutschsprachigen Raum, was dazu geführt hat, dass die jeweils gesprochene Sprache einerseits sehr archaisierend, andererseits von den sie umgebenden romanischen Varietäten beeinflusst ist, welche auch als High-Varieties dien(t)en, während die lokale deutsche Varietät der umgangssprachlichen Familien- und Dorfkommunikation vorbehalten war/ist und außer für eigenbezogene Themen kaum verschriftlicht war/ist.
Darüber hinaus sind diese deutschen Sprachinseln eine Sprachminderheit innerhalb einer anderen Sprachminderheit, der friaulischen, zu der enge Beziehungen bestehen. Diese Tatsache stellt sich als Herausforderung bei der Umsetzung des Schulunterrichts.

Beschreibung (engl.)
The project deals with the teaching of local varieties spoken in the German language islands in the region Friuli Venezia Giulia (Italy). Law 482/1999 recognizes the rights of autochthonous language groups in Italy and the promotion of their languages ​​- among other things by introducing them into school lessons – has become a legal objective. Among the recognized language groups, the law counted the “Germanic populations“, a collective name under which various groups historically settled on Italian territory, from the Walsers in Piedmont and Aosta Valley to Fersentalers and Cimbrians in Veneto, Trentino and South Tyrol to the language islands in Friuli. Most of these groups have in common a weak or no linguistic-cultural orientation towards the German-speaking area, which has led to the fact that the language spoken is on the one hand very archaic, on the other hand strongly influenced by the surrounding Romance varieties, which also serve as high varieties (t) en, while the Germanic variety was / is reserved for close-linguistic family and village communication and was / is hardly written down except for self-related topics. In addition, these linguistic islands are a linguistic minority within another linguistic minority, the Friulian, with which there are close ties. This fact presents itself as a challenge in the implementation of school teaching: How and at which school levels are these local language varieties taught? What instruments and materials are there? How can these be further developed? How can the language be implemented and expanded? What is the relationship with standard German (Austrian or German) taught as a second language in this school? All these questions are not regulated in Law 482/1999 or in the following implementing laws. The regional law 20/2009 for the protection of German-speaking minorities in Friuli Venezia Giulia provides that German lessons are guaranteed without defining it precisely. In our lecture we will show the current situation in the schools of the language communities in Plodn / Sappada, Zahre / Sauris and Tischlbong / Timau, which practical solutions have been proposed and which challenges arise.
The project is based on the collection and analysis of data collected on the three German-speaking islands of Friuli. The main research tool consists of interviews with primary school teachers and school principals as well as with cultural actors. The collection and analysis of the teaching material used, which is often created by teachers. Discussion of problems, results and possible solutions of the teaching in the local German varieties. Publication of the results.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Den Klimawandel zu verstehen, das fällt schon Erwachsenen nicht leicht. Das Projekt „Klima4Primar“ beschäftigt sich mit der Frage, wie man die komplexen Ursachen und Folgen des Klimawandels bereits in der Volksschule vermitteln kann. Dazu muss man andere Vermittlungsstrategien wählen als bei älteren Schülerinnen und Schülern. Kinder sind kein unbeschriebenes Blatt, sondern beginnen jedes Thema schon mit Vorstellungen im Kopf, die sich aus Alltagserfahrungen speisen. Neue Vorstellungen bilden sich dann stets durch Umformung und Ausbau dieser bestehenden Vorstellungen. Daher ist es aus wissenschaftlicher Sicht interessant: Was sind diese sogenannten „naiven Vorstellungen“, die Kinder vor dem Lernen haben, und wie verändern sich diese durch das Lernen.
Gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Aplen Adria Universität Klagenfurt werden in den nächsten zwei Jahren unterrichtstaugliche Konzepte zum Klimawandel für Sechs- bis Zehnjährige ausgearbeitet, erprobt und beforscht.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Claußen, Jonas; MMag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lackner, Peter Stefan; Mag. MAS Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Seit dem Bildungsreformgesetz 2018 ist es möglich Schulcluster zu bilden. In Kärnten wurden bis jetzt zwei Cluster aufgesetzt. Ein Bundesschul-Cluster und ein Pflichtschul-Cluster läuft bereits. Die Begleitung der Organisationsentwicklungsprozesse ist auf Seiten der PHK verankert, die organisatorischen Rahmenbedingungen und die Festlegung der nächsten Cluster erfolgt durch die Bildungsdirektion. Zukünftig werden in der Kärntner Bildungslandschaft eine Vielzahl von Clustern entstehen (4 weitere sind bereits in Planung). Der PHK kommt in diesem Zuge die Aufgabe zu, eine Vielzahl von Organisationsentwicklungsprozessen (Clusterprozessen) mitzugestalten. Hierzu ist es notwendig die Expertise im Feld aufzubauen, sowie durch Forschungsarbeiten Ergebnisse für die bessere Strukturierung solcher Prozesse zu generieren. Das vorliegende Forschungsprojekt wird im Sinne der Interventionsforschung durchgeführt, hat den Anspruch Wirksamkeit im Feld zu erzeugen und nachhaltig bei der Entwicklung von Strukturen zu unterstützen. Ziel ist es, Kindern einen individualisierten, die Transitionen im Blick habenden, kompetenzorientierten, mit Kennzahlen unterstützen Bildungsweg durch die Clusterprozesse zu ermöglichen. Die Forschungsebenen reichen daher über alle Stakeholdergruppen eines Clusterprozesses (Schüler, Eltern, Kollegium, Direktion, Schulerhalter, Bildungsdirektion, Pädagogische Hochschule usw.).
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchwald, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hartmann, Eva Kristina; BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Eine zentrale Aufgabe der schulischen Bildungseinrichtungen ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die sprachlichen Fähigkeiten von Schüler/innen als Ausgangslage bestmöglich nutzen, insbesondere jener, die mit zwei oder mehr Sprachen leben und als Potential ihre Zwei- und Mehrsprachigkeit in die Lerngemeinschaft einbringen. Im Rahmen des zweisprachigen Unterrichtes im Bereich des Minderheitenschulwesens in Kärnten/Koroška bilden sprachlich heterogene Lerngruppen für das Lehren und Lernen insgesamt eine besondere Herausforderung, andererseits aber auch einen Reichtum an Möglichkeiten, wie man aus den unterschiedlichen sprachlichen Bildungsvoraussetzungen, Ansätze und Modelle einer Zwei- und Mehrsprachigkeitsdidaktik entwickelt, die sprachliche Kompetenzen grundlegt und ausbaut, Transferprozesse unterstützt sowie Begabungen fördert.
Ziel der Untersuchung ist, mehr über das Potential mehrsprachigkeitsdidaktischer Unterrichtsmodelle zu erfahren. Dazu werden die Erfahrungen und Einschätzungen der Schüler/innen zum gleichzeitigen bzw. sukzessiven Erwerb von mehreren Sprachen (Erst-, Zweit- und Drittsprache) in der Primarstufe herangezogen.
Die Fragestellungen verfolgen das Ziel über folgende Bereiche Aufschluss zu geben:
Angaben zum derzeitigen Alter sowie örtliche und zeitliche Anführung zu besuchten familienergänzenden Kinderbetreuungseinrichtungen für Kleinstkinder, pädagogischen Einrichtungen im Elementarbereich bzw. besuchten Volksschulen.
Die allgemeinen Angaben zur Sprachverwendung veranschaulichen das Bild der Sprachenbalance und des sprachlichen Hintergrundes von zwei- und mehrsprachigen Schüler/innen.
Einschätzung sprachspezifischer Kompetenzen in slowenischer und deutscher Sprache (Leseverstehen, Hörverstehen, Sprechen, Schreiben) sowie eventuell anderer vorhandener Sprachen.
Entwicklungstendenzen der Sprachkompetenz während der Volksschulzeit für die oben angeführten Sprachen – Selbsteinschätzung.
Basis der institutionellen Rahmenbedingungen der Modelle des zweisprachigen Unterrichts in der Volksschule zur Rekonstruktion des Spracherwerbsprozesses sowie der Verständigungs- und Kommunikationssprache der Schüler/innen.
Relevanz und Wertigkeit der Sprachen sowie emotionale und persönliche Faktoren in Zusammenhang mit dem Sprachenlernen – Einstellungen/Motivation/Hemmungen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Die Intention mit diesem interdisziplinären Projekt ist es, das Thema „Klima“ anschaulich und spannend aufzubereiten, damit SchülerInnen die komplexen Zusammenhänge verstehen und Lösungen erarbeiten können.
Damit dies gelingen kann, wird eine neue Unterrichtsmethode zur Vermittlung sogenannter „Querschnittsthemen“ oder „übergreifender Themen“ (wie z.B. Klima) mit Hilfe von digitalen Bildgeschichten, Spielen und Experimenten entwickelt.
Um diesen Methodenmix als Lehr- und Lernmaterial einsetzen zu können, wird eine mehrsprachige Applikation (App) entwickelt, in der obgenannte methodische Ansatz eingearbeitet wird. Um die Inhalte und das Layout der Bildgeschichten für die Primarstufe so authentisch wie möglich abzubilden, werden nur Geschichten in die App implementiert, die von VolksschülerInnen im Zuge des Forschungsprojekts „Klima4Primar“ erarbeitet wurden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhardt, Barbara; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Fernaud Espinosa, Maria Jose; Dr. Prof.
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. Prof.
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helmerich, Markus; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Lehrpersonen sind tagtäglich damit konfrontiert zwischen konträren Handlungsoptionen in ihrem Unterricht zur wählen. Dabei bewegen sie sich ständig zwischen „didaktischen Extremen“ beziehungsweise Antinomien, sogenannten Spannungsfeldern.

Allgemeine didaktische Spannungsfelder wie beispielsweise die im Rahmen von IMST3 präsentierten 10 Spannungsfelder (Krainer, Posch, Stern) sind inzwischen allgemeinhin bekannt.

Für mögliche fachspezifische Spannungsfelder im Fachreich der Naturwissenschaften liegen hingegen für den Primarbereich noch keine Untersuchungen/Erkenntnisse vor. Dies bedeutet eine Kluft in der Professionalisierung im Sachunterricht.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, in einem ersten Schritt etwaige Spannungsfelder, in denen sich Lehrpersonen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe bewegen, zu detektieren und sichtbar zu machen. Der Fokus ist in diesem Vorhaben bewusst auf das Lehren gerichtet. Dazu soll die Sichtweise der Studierenden aus dem Bachelorstudium Lehramt Primarstufe in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung erfasst werden. Ergänzend liegt der Fokus auch auf im Beruf stehenden, erfahrenen Pädagog_innen der Primarstufe. Der Studienzeitraum umfasst zweieinhalb Jahre. Aufbauend, auf die aus der vorliegenden Studie gewonnen Basiserkenntnisse, wären dann in weiterer Folge gezielte Interventionen im Rahmen der Lehrer_innenausbildung, zur Stärkung der Handlungsfähigkeit innerhalb der aufgefundenen Spannungsfelder im naturwissenschaftlichen Sachunterricht, denkbar. Im Konkreten: Beispielsweise in den Schwerpunktveranstaltungen „Interdisziplinär Forschen, Entdecken, Verstehen im Kontinuum.“

Das vorliegende Projekt geht mit den von der PH Kärnten gesetzte Schwerpunkten im Ziel- und Leistungsplan 2021-2024 konform, konkret mit den Schwerpunkten „Forschendes Lernen in den MINT-Fächern“ sowie „Transformatives Lernen -Nachhaltige Bildung“.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Dafinger, Johannes; Postdoc-Ass. Dr.
Projektleitung intern
Danglmaier, Nadja; Mag. Dr.
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Als leitende Prämisse für das Projekt gilt, dass in den letzten 30 Jahren zwar einiges an Forschung zur Geschichte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Kärnten geleistet und durch zahlreiche Initiativen zivilgesellschaftlicher Art die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wachgehalten wurde. Doch kann nicht angenommen werden, dass die Ergebnisse dieser Forschung und die Erinnerung an die NS-Zeit selbstverständlich und ohne besondere Anstrengungen an die nächste Generation weitergegeben werden können. Eine internetbasierte Erschließung der Kärntner Erinnerungslandschaft kann gerade jetzt, wo wir uns aufgrund des Ablebens der ZeitzeugInnen Gedanken über neue Formen historischen Lernens machen müssen, eine große Bedeutung zukommen. Diese Karte soll mit den Mitteln und Methoden der Oral History, der Pädagogik und Bildungsforschung, der Fachdidaktik, der Digital Humanities sowie der Geschichtswissenschaft in einer durch auf der Grundlage des vom Zukunftsfonds Steiermark genehmigten Projekts „Digitale Erinnerungslandschaften – digitale Erinnerungspädagogik im Umgang mit Opfern des Nationalsozialismus“. In diesem Projekt werden möglichst alle Bundesländer einbezogen werden, um eine gesamtösterreichische Karte zu Erreichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht