Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2013
Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab der nächsten Generation neben der Bedeutung von erneuerbaren Energien vor allem die Wichtigkeit der Speicherung von Energie und damit dessen Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt näherzubringen. Damit wird das Stärkefeld des Bundeslandes Kärnten „Erneuerbare Energie“ auf eine höhere Ebene gestellt. Dazu wird ein Wettbewerb unter den Schulen veranstaltet, der das beste Speichermedium prämiert. Während der gesamten Zeit gibt es unterschiedliche Beratungsangebote, um den Pädagog/innen Hilfestellung zur Erarbeitung des Themas zu geben. Außerdem wird die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen in Kärnten gestärkt und neue Kooperationsformen können entstehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Im Gemeindeamt Kötschach-Mauthen wurde im Zuge des Projekts der erste österreichische „Lerngarten“ zum Thema „Erneuerbare Energien“ errichtet. Ein Lerngarten soll zeigen, dass Lernen handelnd, forschend und konstruktiv bzw. kreativ erfolgen soll und nicht mehr überwiegend rezeptiv und reproduzierend. Im neu renovierten Rathaus der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen wurde auf einer Ausstellungsfläche von 300 m2 dieser Lerngarten installiert. Entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen steht im Vordergrund. Der Lerngarten soll vor allem außerschulisches Lernen fördern und alle Altersgruppen ansprechen. Ziel dieses hier beschriebenen Projekts ist es Wege zur praktischen Umsetzung nachhaltiger naturwissenschaftlicher Bildungsarbeit aufzuzeigen und die Lehrer/innen bei der Umsetzung zu unterstützen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Morak, Wolfgang; HOL
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
Forschungsprojekt mit Schüler/innen der Sekundarstufe I zur Freisetzung von bedeutenden Pollenallergenen im Umfeld ihrer Schule (2009 und 2010 mit der HS Ferlach).
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jäger, Norbert; BEd Ing. MA Prof.
Prochazka, Christine; Mag. BEd Prof.
Wölbitsch, Lieselotte Anna; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das „Grundkompetenzen absichern“ Projekt ist ein Leitprojekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. „Im Mittelpunkt stehen die Schülerinnnen und Schüler – auf ihren Erfolg ist das gesamte Projekt ausgerichtet.“ Es orientiert sich am pädagogischen Qualitätsentwicklungs- und Qualitätssicherungsprogramm im allgemeinen Schulwesen (SQA). Die ausgewählten Schulen wurden aufgrund ihrer BIST Ergebnisse ermittelt. In Kärnten betrifft es insgesamt 53 Schulen, die in vier Kohorten über mindestens zwei Jahre begleitet werden. In dieser Bundesland-Fallstudie werden auf unterschiedlichen Ebenen (Steuergruppe, Multiprofessionelle Teams, Schulleitungen) Leitfadeninterviews durchgeführt und nach der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel der Studie ist es, Einblicke in die Umsetzungs- und Rekontextualisierungsprozesse dieser bildungspolitischen Initiative zu gewinnen. —
Die Forschungsfragen lauten:
1. Wie wird das Gruko Programm von relevanten Akteur_innen auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems rekontextualisiert (verstanden, verbalisiert und in berufliche Handlungen übersetzt?)
2. Werden die Elemente und Prozesse, die von den Proponent_innen des Programms als wesentlich angesehen werden, durch die Akteur_innen auf anderen Ebenen des Bildungssystems gleichermaßen bedeutsam eingeschätzt? Welche Elemente und Prozesse des Programms werden neu interpretiert sowie auf welche Weise und auf welcher Ebene verändert?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Kogler, Reinhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; Mag. Dr. Priv.-Doz. Prof.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2022
Beschreibung
Seit dem Studienjahr 2016/17 wird an der PHK in der Ausbildung für zukünftige Volksschullehrer/innen im Zuge des Bachelorstudiums für die Primarstufe die Schwerpunktsetzung „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung: die Alpen-Adria Region im Fokus“ angeboten, was einem formulierten Strategieziel der Pädagogischen Hochschule entspricht (vgl. Ziel- und Leistungsplan der PHK).
Um die inhaltliche Schwerpunktsetzung gut zu begleiten und um Rückmeldungen für eine weitere Entwicklung der curricularen Inhalte zu erhalten, hat das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung ein Evaluationsteam etabliert, das versucht, den Schwerpunkt in Form einer curricularen Entwicklungsforschung zu begleiten und zu evaluieren.
Beschreibung (engl.)
Od študijskega leta 2016/17 je težišče „Večjezičnost in medkulturno izobraževanje: Regija Alpe-Jadran pod drobnogledom“ del dodiplomskega programa (BA) za usposabljanje bodočih učiteljev v ljudski šoli, kar ustreza strateškemu cilju Pedagoške visoke šole na Koroškem (glej Ziel- und Leistungsplan). Institut za raznojezičnost in transkulturno izobraževanje je ustanovil evalvacijsko skupino, ki raziskuje na področju kurikularnega razvoja ter težišče spremlja in vrednoti. Kakovostno spremljanje programa in prejemanje povratnih informacij služi usmerjanju nadaljnjega razvoja učnih vsebin. // Since the academic year 2016/17, in the course of the bachelor’s program for primary education, PHK offers the focus ’Multilingualism and intercultural education: focusing on the Alps-Adriatic Region’ for future elementary school teachers, which is a formulated strategic goal of the University College of Teacher Education in Carinthia (see target and performance plan). In order to accompany the content-related focus well and to receive feedback for a further development of the curricular content, the Institute for Multilingualism and Transcultural Education has established an evaluation team, which tries to accompany and evaluate the focus in the form of curricular development research. // Nell’ambito del programma della laurea triennale per la formazione degli insegnanti della scuola primaria, la PHK offre – dall’anno accademico 2016/17 – anche l’indirizzo di studi „Plurilinguismo ed educazione interculturale: focus sulla regione Alpe-Adria“, che corrisponde a un obiettivo strategico formulato dalla PHK (cfr. il Piano obiettivi e prestazioni della PHK). Allo scopo di accompagnare adeguatamente tale indirizzo di studi e di ricevere riscontri per l’ulteriore sviluppo dei contenuti curricolari, l’Istituto per il plurilinguismo e l’educazione transculturale ha istituito un gruppo di valutazione per seguire e valutare tale indirizzo sotto forma di una ricerca sullo sviluppo curricolare.
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Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Im Rahmen des Projektes soll ein Erhebungsinstrument zur Beziehungsqualitt von LehrerInnen und SchlerInnen entwickelt und erprobt werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Vor dem Hintergrund zahlreicher aktueller fächerunspezifischer Studien über die Einstellung zu und Nutzung von digitalen Medien durch Studierende für deren Studium und den privaten Einsatz fehlen gegenwärtig spezifische Untersuchungen für eine wichtige Gruppe für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien: die Gruppe der Lehramtsstudierenden. Diese sind es, die innovative Maßnahmen mittels digitaler Medien im Unterricht verwirklichen sollen. Von ihnen wird erwartet, dass sie den Entwicklungen im E-Learning-Bereich offen und positiv entgegentreten und entsprechend den Forderungen nach einer konstruktivistischen, individualisierenden und differenzierenden Unterrichtsgestaltung anwenden können. Die Studie erhebt das Nutzungsverhalten, die Nutzungsintensität von digitalen Medien und die persönliche sowie die berufliche Bedeutung derselben für Lehramtsstudierende in einem Bundesland Österreichs. Ziel der Arbeit ist eine differenzierte Erfassung der gegenwärtigen studiumsbezogenen Mediennutzung von Lehramtsstudierenden. Aktuelles Datenmaterial für Lehramtsstudierende aus dem Grundschul- und dem Sekundarstufenbereich fehlt bis dato. Vorliegende Studie greift das Fehlen von Daten in einem ersten Schritt auf. Lehramtsstudierende zeichnen häufig ein von an E-Learning-Programmen teilnehmenden Lehrpersonen und Mentoren etwas abweichendes Bild der Ergebnisse. So sind sie in ihrer Beurteilung der Bedeutung von Kommunikation und Kooperation über eine Lernplattform oder in ihrer Einschätzung des Lernzuwachses durch E-Learning-Aktivitäten skeptischer als andere Befragte (Harrich 2013; Kysela-Schiemer 2015). Zudem reicht den Lehramtsstudierenden eine Betreuung durch Mentoren nicht aus. Sie suchen die unmittelbare Kommunikation mit den Lehrenden und vor allem zu den Kommilitonen in den Präsenzveranstaltungen – obwohl sie die für erforderlich gehaltene direkte Kommunikation mit Lernenden und Lehrenden nutzen, nützen sie ausführlich die Möglichkeit der Online-Kommunikation. Es wird konstatiert, dass durch Computer und Internet eine erhebliche Ausweitung der Kommunikation stattgefunden hat, diese jedoch viel Zeit in Anspruch nimmt und nicht im Speziellen dem fachwissenschaftlichen Austausch dient. Der hohe Aufwand virtueller Studienangebote ist für die Lehrenden ohne Assistenz, notwendige Tutoren, erforderliche personelle und finanzielle Ausstattung nur schwer durchführbar oder nicht zu leisten (Arnold et al. 2011, S. 30ff.). Die Studie zeigt Fakten auf, die als Basis für weitere Prognosen dienen können. Hinweise auf Trends und Widersprüche werden gegeben. Dafür wird in einem ersten Schritt der Entstehungsprozess eines Modells initiiert („work in progress“), um die zu untersuchenden Sektoren zu zeigen und die Fragestellungen schärfen zu können. Im Mittelpunkt aller Fragestellungen steht immer der Lehramtsstudierende und seine Nutzung der digitalen Medien (E-Learning-Angebote), wobei vorerst untersucht wird, in welcher Intensität der Studierende welche Angebote nutzt.
Beschreibung (engl.)
The importance of using digital media
(E-learning) for teaching students:

Against the background of numerous recent non-fan-specific studies on students‘ attitudes towards and use of digital media for their study and private use, there is currently a lack of specific research for an important group for teaching and learning with digital media: the group of teacher education students. These are the ones that are to realize innovative measures by means of digital media in the classroom. They are expected to be open and positive in facing e-learning developments, and to be able to respond to demands for constructivist, individualizing and differentiated instruction. The study surveys the usage behavior, the intensity of use of digital media and the personal and professional significance of it for teaching students in one federal state of Austria. The aim of the work is a differentiated recording of the current study-related media use of teacher training students. Up-to-date data for teacher education students from primary and secondary education is missing to date. The present study takes up the lack of data as a first step. Teaching students often draw a slightly different picture of the results from teachers and mentors participating in e-learning programs. For example, they are more skeptical in their assessment of the importance of communication and cooperation via a learning platform or in their assessment of learning gain through e-learning activities than other respondents (Harrich 2013, Kysela-Schiemer 2015). In addition, the teacher training students are not sufficient mentoring mentors. They are looking for direct communication with the teachers and especially with the classmates in the classroom sessions – although they use the necessary direct communication with learners and teachers, they make extensive use of the possibility of online communication. It is stated that the computer and the Internet have significantly expanded communication, but it takes a lot of time and does not specifically serve scientific exchange. The high expenditure on virtual study programs is difficult or impossible for non-assistants, necessary tutors, and the necessary personnel and financial resources to provide (Arnold et al., 2011, pp. 30ff.). The study presents facts that can serve as a basis for further forecasts. Indications of trends and contradictions are given. In a first step, the development process of a model is initiated („work in progress“) in order to show the sectors to be examined and to be able to sharpen the questions. At the center of all questions is always the student teacher and his use of digital media (e-learning offers), whereby for the time being it is examined in which intensity the student uses which offers.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
An den Universitäten Köln und Münster wurde in den vergangenen Jahren ein Fragebogen entwickelt, der geeignet ist, den Wissenserwerb und die Motivation zukünftiger Lehrer/innen abzubilden. In einer internationalen Langzeitstudie wird das neu erstellte Instrument validiert und hinsichtlich seiner Eignung zum Qualitätsmonitoring überprüft. Die gewonnen Daten ermöglichen den teilnehmenden Universitäten und Hochschulen eine Beurteilung des Wissensstandes ihrer Studierenden und den Vergleich mit anderen Institutionen der Lehrer/innenausbildung. Langfristig zielt das Projekt auf die Verbesserung der pädagogischen Ausbildung von Lehramtsstudierenden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pacher, Claudia; Dr. / Fachhochschule Kärnten
Projektleitung intern
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Voglhuber, Helga Helene; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2014
Beschreibung
Im Projekt „Bionik-Kids“ lernen die Kinder und Jugendlichen von Naturphänomenen. Das Fachwissen von Forscher/innen und Pädagog/innen wird als innovativer Ansatz gebündelt, um so das technische und pädagogische Verständnis optimal für die junge Zielgruppe einzusetzen.
Die Förderung von naturwissenschaftlich-technischem Verständnis im Kindergarten und die neuesten Erkenntnisse in Wissenschaft und Forschung von dort, wo sie entstehen, dahin zu bringen, wo sie morgen weiterentwickelt werden, ist Ziel von Bionik-Kids. Die Bionik ermöglicht es Kindern, Zugang zu bekommen, da sie an vielen unterschiedlichen Naturphänomenen abgeschaut werden kann. Im Projekt Bionik-Kids wird Fachwissen von Forscher/innen der Fachhochschule Kärnten und pädagogisches Verständnis von Lehrenden der Pädagogischen Hochschule Kärnten mittels Workshops und Hands-on Experimenten an Schüler/innen der Sekundarstufe II (Bundesanstalt für Kindergartenpädagogik/Bakip und Höhere Technische Lehranstalt/HTL) vermittelt. Diese kommen aus unterschiedlichen Richtungen und haben entweder einen pädagogischen oder einen technischen Hintergrund und gehen dann gemeinsam in Kindergärten, um den „Forschungskreis“ anzuwenden, der als Methode bestens geeignet ist, um Kinder über unterschiedliche Zugänge für eine Thematik zu interessieren. Somit werden technisches und pädagogisches Verständnis in innovativen Ansätzen gebündelt und weibliche Schülerinnen für die Technik begeistert. Zwischen den HTL- und den Bakip-Schüler/innen findet Peer-Tutoring statt. Diese geben ihr Wissen anschließend an die Kindergartenkinder und Volksschüler/innen weiter. Durch die gemeinsame Auseinandersetzung der Bakip- und HTL-Schüler/innen mit dem Thema Bionik ergibt sich ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit zwischen typischen Mädchen- und Burschenschulen. Hinzu kommt, dass das Thema Kooperationen zwischen der Pädagogischen Hochschule und der FH Kärnten über dieses Projekt nochmals verstärkt wird.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Blütenstaub (Pollen) ist vielen Kindern aus Alltagserfahrungen gut bekannt, Pollenallergien erzeugen oft gesundheitliche Probleme, die viele Schulkinder aus persönlicher Erfahrung kennen. Das Projekt „Pollen macht Schule“ beschäftigt sich mit der Erfassung des allergologisch relevanten Pollenfluges am Schulstandort. — Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von 10 Jahren an 5 verschiedenen Schulen in Kärnten, an jeder Schule läuft es in Form von mehreren Projekttagen über zwei Jahre. Abgeschlossen sind die Projektphasen 1-4: HS Ferlach 2008-2010, HS St. Paul im Lavanttal 2010-2012, NMS Kötschach-Mauthen 2012-2014, NMS Winklern im Mölltal 2014-2016, aktuell: Projektphase 5: NMS Friesach 2016-2018.
In jeder Arbeitsphase werden im Rahmen von mehreren Projekttagen professionelles Wissen und Können zur Technik des Mikroskopierens erarbeitet. Dabei soll auch ein grundlegendes Verständnis für die Arbeit einer Wissenschafterin/eines Wissenschafters geschaffen werden. Von höchstem Wert ist die Vermittlung der Bedeutung von wissenschaftlich korrekter und ehrlicher Arbeit. Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung für Themen aus dem Bereich Allergien und Gesundheit. — Die Schüler/innen einer 3. und 4. Klasse erforschen am Schulstandort die Pollenfreisetzung von 4 Pflanzen mit hohem Allergenpotential (Erle, Hasel, Birke, Gräser). Sie erlernen die Technik des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten und die Interpretation von Messdaten. — Durch das Projekt „Pollen macht Schule“ kann gezeigt werden, dass jede Schülerin/jeder Schüler einen Beitrag zur Erforschung von unbekannten naturwissenschaftlichen Phänomene leisten kann. Das Kennenlernen von Fragestellungen aus dem Bereich der Allergieforschung und das Einüben von einfachen mikrobiologischen Arbeitstechniken kann das Interesse für einen Beruf aus dem Umfeld der Gesundheit oder Naturwissenschaft/Technik fördern.– Das Projekt „Pollen macht Schule“ ermöglicht den Schüler/innen eigenständiges Arbeiten im Bereich des Mikroskopierens und fördert in hohem Maß die Lern- und Arbeitskompetenz im Bereich naturwissenschaftliches Arbeitens und Denkens. — Die 4 Arbeitssemester (jeweils 3.+4.Kl.) sind folgendermaßen eingeteilt: 1. Sem.: Aneignung einer professionellen Arbeitstechnik beim Mikroskopieren, 2. Sem.: Datenerhebung mit Hilfe von Pollensedimentationsfallen, 3. Sem.: Auszählen der Pollenpräparate im Mikroskop, Datenerfassung, 4. Sem.: Interpretation und Darstellung der Zählergebnisse, Vorbereitung für die Publikation. — Am Ende der insgesamt für 10 Jahre angelegten Arbeitsphasen wird eine Gesamtpublikation zur Biologie und Didaktik des Projektes „Pollen macht Schule“ vorgelegt. Parallel zur Erfassung der Pollensedimentation seitens der Schüler/innen wird mit Hilfe einer Burkard-Pollenfalle der Pollengehalt pro Kubikmeter Luft von allen allergologisch relevanten Pollentypen erhoben. Diese Erhebung wird vom Projektbetreiber im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pollenwarndienstes des Amtes der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Ziel ist die Einarbeitung dieser Ergebnisse zum lokalen Pollenflug an 5 Schulstandorten in eine umfassende Publikation mit dem Titel „Allergieatlas für Kärnten“ (Ergebnisse der Pollenflugmessungen der Jahre 1980-2020). Die Arbeiten der Schüler/innen zur Sedimentation des Pollens am Schulstandort werden für die Erstellung dieser Publikation mitverwendet.
Beschreibung (engl.)
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