Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Roseano, Paolo; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; HS-Prof Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Balsemin, Tommaso; Dr.
Cadorini, Giorgio; Prof. Dr.
Casalicchio, Jan; Dr.
Cordin, Patrizia; Prof. Dr.
De Cia, Simone; Dr.
Heinemann, Sabine; Prof. Dr. / Universität Graz
Magistro, Giuseppe; Dr.
Pescarini, Diego; Prof. Dr.
Turello, Davide; Dr.
Vanelli, Laura; Prof. Dr.
Vicario, Federico; Prof. Dr.
Zanello, Gabriele; Dr.
Kooperationspartner
Regierung der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien, ARLeF Regionalagentur für die friaulische Sprache. Hilfskörperschaft der Regierung der Autonomen Reg
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Das Friaulische ist eine autonome Sprache, die mit dem Dolomiten-Ladinischen und dem Bündnerromanischen die Gruppe der rätoromanischen Sprachen bildet. Friaulisch wird in der Region Friaul von mehr als 600.000 Menschen gesprochen.
Mit der gesetzlichen Anerkennung des Friaulischen als historische Sprachminderheit Italiens (durch das Gesetz 482/1999) wird der Einführung des Friaulischen als Unterrichtssprache bzw. als Verkehrssprache in Kindergärten, Volksschule und an der Sekundarstufe I, sowie als Unterrichtsfach in letzterer eine legislative Legitimierung gegeben.
Da das Friaulische eine „dachlose“ Minderheitensprache ist – d.h. eine Sprache ohne extraterritoriale Referenzvarietät – und auch keine fest verankerte interne Norm kennt, ergeben sich auch für dessen Einführung in das Bildungssystem besondere Herausforderungen.
In Bezug auf den Korpusplanungssektor (Corpus planning) wurden in den letzten zwei Jahrzehnten einige Hauptziele (z. B. Rechtschreibcodierung) erreicht. Das Fehlen einiger didaktischer Instrumente, die für den Friaulischunterricht von vorrangiger Bedeutung sind, wird jedoch weiterhin von Lehrenden beklagt. Besonders wird das Fehlen einer sogenannten „Referenzgrammatik“ der friaulischen Sprache für den schulischen-didaktischen Gebrauch bemängelt.
Die in einer solchen Referenzgrammatik erarbeiteten Regeln, wären das Ergebnis einer induktiven Verallgemeinerung, die aus empirischen Daten gewonnen und durch sie gesichert werden können, gesammelt und analysiert mit den theoretisch-methodischen Instrumenten der modernen sprachdidaktischen Forschung und Grammatikographie. Der besondere Fokus dabei liegt auf Fragestellungen zur Sprachdidaktik für alle Unterrichtsfächer im Kontext der Minderheitensprache.
Das international angelegte Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, die PH Kärnten in diesem Bereich unter besonderer Berücksichtigung der „Sprachdidaktik von Minderheitensprachen“ ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu setzten, denn für den Bereich der Didaktisierung von Minderheitensprachen im schulischen Kontext liegen kaum Forschungsergebnisse vor.
Mit Hilfe dieses Forschungsprojektes kann eine exemplarische wissenschaftliche Grundlage (ein Instrumentarium) geschaffen werden, mit dessen Hilfe ein gesicherter Spracherwerb im Kontext von Lernen und Erlernen von Minderheitensprachen für das schulische Feld kodiert wird bzw. eine „Referenzgrammatik“ aufgebaut werden kann.
Im Januar 2025 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen ARLeF und PHK für die zweite Phase des Forschungsprojekts unterzeichnet. In diesem Vertrag ist vorgesehen, dass die Forschungsergebnisse und die für die Referenzgrammatik erstellten Materialien in der Produktion von Lehrmaterialien (Lehr- und Handbücher, Übungen usw., sowohl in gedruckter als auch digitaler Form) verwendet und in die technologische Entwicklung von Werkzeugen wie automatischen Übersetzern, Programmen zur Sprachsynthese und -erkennung sowie Künstlicher Intelligenz implementiert werden. Laut dem Kooperationsvertrag wird diese weitere Phase des Forschungsprojekts gemeinsam mit ARLeF und INSIEL, dem IT-Dienstleister der Region Friaul-Julisch Venetien, entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Friulian is an autonomous language that forms the group of Rhaeto-Romanic languages ​​with Dolomite-Ladin and Graubünden Romance. Friulian is spoken by more than 600,000 people in the Friuli region.
With the legal recognition of Friulian as a historical linguistic minority in Italy (through Law 482/1999), the introduction of Friulian as the language of instruction or as the lingua franca in kindergartens, elementary schools and at lower secondary level, and as a subject in the latter, is given legislative legitimation.
Since Friulian is a „roofless“ minority language – i.e. a language without an extraterritorial reference variety – and also has no firmly anchored internal norm, its introduction into the education system also poses special challenges.
In relation to the corpus planning sector, a number of key objectives (e.g., spelling coding) have been achieved over the past two decades. However, teachers continue to complain about the lack of some didactic tools that are of primary importance for teaching Friuli. The lack of a so-called „reference grammar“ of the Friulian language for educational and didactic use is particularly criticized.
The rules developed in such a reference grammar would be the result of an inductive generalization, which can be obtained from empirical data and secured by it, collected and analyzed using the theoretical-methodological instruments of modern language didactic research and grammarography. The special focus is on questions of language didactics for all subjects in the context of the minority language.
The international research project offers the possibility to put the PH Carinthia in the center of the scientific discussion in this area with special consideration of the „language didactics of minority languages“, because hardly any research results are available for the area of ​​the didactics of minority languages ​​in the school context.
With the help of this research project an exemplary scientific basis (a set of instruments) can be created, with the help of which a secure language acquisition in the context of learning and learning of minority languages ​​can be coded for the school field or a „reference grammar“ can be built.
In January 2025, a cooperation agreement was signed between ARLeF and PHK for the second phase of the research project. The agreement stipulates that the research outcomes and materials produced for the reference grammar will be used in the development of educational materials (textbooks, exercises, manuals, both printed and digital) and incorporated into the technological development of tools such as automatic translators, speech synthesis and recognition programs, and artificial intelligence. According to the collaboration agreement, this further phase of the research project will be developed with ARLeF and INSIEL, the IT service provider for the Friuli Venezia Giulia Region.
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Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Waibel, Eva Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Siller, Heidi; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Existential Pedagogy (EP) derives from Existential Analysis and Logotherapy developed by Viktor Frankl and Alfried Längle in the tradition of Existential Philosophy and Phenomenology. This study investigated how EP influences pedagogues’ and teachers’ attitudes and teaching.
Four focus groups with a total of 12 persons were conducted in an elementary school in Germany that is tailored for students with emotional and behavioral problems. Data were analyzed with the Qualitative Content Analysis.
EP helped teachers come into relationship with students, strengthen students’ self-esteem and find meaningful approaches to the learning content. It also facilitated coming into touch with one’s own emotions and with the children’s emotions. The individualized approach does not solely focus on children, but highly impacts teachers and pedagogues.
Similarities to other pedagogies can be found but the impact of EP on teachers and pedagogues and the individual and flexible handling of EP appear to be specific for EP.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bier, Ada; Dr.
Coonan, Mary Carmel; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Ottogalli, Antonella; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das Projekt EDUKA ist die Fortführung des Forschungsprojektes „Mehrsprachige Schultafeln: Lavagne Plurilengâl“. Es geht um Lehrerausbildung und -fortbildung über die CLIL-Methodik, die auf Minderheitensprachen angewendet werden kann. Das Projekt wird in Bildungsseminare und Workshops unterteilt. Die Seminare zu einer Erstausbildung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen geführt. Es wurden dann Knotenpunkte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops wurden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem wurden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, etc.) entwickelt. In den Sitzungen wurden die Sprachen Englisch, Italienisch, Deutsch, Slowenisch und Friaulisch verwendet.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Offensichtlich gehen Lehrer/innen bei ihren „Normalitätsvorstellungen“ von einer Vorstellung von der „Klasse“ als einem dem eigentlichen Unterricht und dem Lernen der Schüler/innen vorgängigen „Ordnungsprinzip“ aus. Das Projekt untersucht die Genese dieses Ordnungsprinzips. Dabei wird diese Genese als Übergang von der Makroebene der administrativen „Herstellung“ zur Mikroebene der pädagogischen „Belebung“ untersucht.
Das erste Mal werden Kinder am Beginn ihrer Schullaufbahn (in den ersten Klassen der Grundschule) mit diesem Ordnungsprinzip konfrontiert. Hier lassen sich die Ebenen der „Herstellung“ auch am besten dokumentieren. Die Forschungsfrage lautet: Wann erleben Lehrer/innen und Schüler/innen diesen Prozess als erfolgreich abgeschlossen bzw. wie gestaltet sich der Übergang von der „bloß“ sozialen Ordnung der Klasse (Regulationsdiskurs) zur Klasse als Ordnung für inhaltliche Unterrichtsarbeit.
Das Forschungsprojekt wird in insgesamt sechs größeren städtischen Volksschulen durchgeführt, zwei Schulen pro Bundesland (bzw. PH). Die Auswahl der Schulen erfolgt nach unterschiedlicher sozialer Zusammensetzung, jeweils eine Schule in einem eher privilegierten und einem weniger privilegierten Einzugsgebiet. Es wird jeweils eine erste Klasse pro Schule dokumentiert und beobachtet.
Die Datenerhebung erfolgt mit Leitfaden-Interviews in der Phase der administrativen Konstruktion von Klasse und in Form Teilnehmender Beobachtung in der Phase der pädagogischen Konstruktion von Klasse, unterstützt durch Interviews und informelle Gespräche.
Das Projekt versucht für Österreich den Anschluss an eine interessante innovative Entwicklung in der Theorie des Unterrichts zu schaffen. Der besondere Fokus liegt dabei bei der „Erzeugung“ einer interaktionalen Ordnung des Unterrichtsgeschehens als eines „verschränkten“ Prozesses sowohl Makro- als auch der Mikroebene (Instruktionsdiskurs eingebettet in den Regulationsdiskurs).
Wenn die Ergebnisse die Bedeutung des Regulationsdiskurses bestätigen, dann bildet dies eine Ergänzung zum Diskurs über Individualisierung/Personalisierung. Dem personalisierten Lernen des Einzelnen wird ein kollektives Geschehen als interaktional und gemeinsam generierter Prozess gegenübergestellt – nur in der gemeinsamen Betrachtung beider Ansätze ist die Entwicklung einer Theorie des Unterrichts möglich.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Isak, Gabriele; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fusco, Fabiana; Prof. Dr. DILL
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.DSLCC
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des fachlichen Kompetenzschwerpunkts (vgl.: Profilgebende Schwerpunkte der PHK im ZLP 2022-2024 – in Arbeit) für den Bereich „Mehrsprachigkeit und transkulturelle Bildung“ eingereicht. Darin wird gegenwärtig (Stand 3.3.2021) bis 2024 folgendes Ziel angestrebt: „Eine wissenschaftliche Grundlage zur Didaktik im Bereich des Erlernens von Minderheitensprachen liegt vor“.
Das grenzüberschreitende Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, die PH Kärnten in diesem Bereich unter besonderer Berücksichtigung der „Sprachdidaktik von Minderheitensprachen“ ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu setzten, denn für den Bereich der Didaktisierung von Minderheitensprachen im schulischen Kontext liegen kaum Forschungsergebnisse vor.
Dies Projekt konzentriert sich insbesondere auf den Unterricht in den Varietäten der Sprachinseln, dh der äußerst begrenzten Sprechergemeinschaften, die spezifische sprachliche und didaktische Bedürfnissen haben.
Projektverlauf:
1. Exemplarische Forschungsarbeit am Beispiel der deutschen Sprachinseln in Friaul Julisch Venetien
2. Publizieren der Ergebnisse
3. Schaffen eines Transfers der Arbeitsergebnisse für weitere Sprachinseln in der Alpen-Adria Region (oder darüber hinaus).

Dieses Projekt befasst sich mit dem Unterricht lokaler deutscher Varietäten, die in den deutschen Sprachinseln in Friaul Julisch Venetien gesprochen werden: Plodn/Sappada, Zahre/Sauris und Tischlbong/Timau. Diese Sprachinseln am Südhang der Ostalpen stammen aus einer Besiedelung, die im 12. und 13. Jahrhundert stattfand.
Mit dem italienischen Staatsgesetz 482/1999 wurden die Rechte autochthoner Sprachgruppen in Italien anerkannt und die Förderung ihrer Sprachen – unter anderem durch die Einführung in den Schulunterricht – zum Gesetzesziel erhoben.
Aufgrund ihrer Isolation und geografischen Lage ist diesen Sprachinseln eine schwache bis gar keine sprachlich-kulturelle Orientierung am deutschsprachigen Raum, was dazu geführt hat, dass die jeweils gesprochene Sprache einerseits sehr archaisierend, andererseits von den sie umgebenden romanischen Varietäten beeinflusst ist, welche auch als High-Varieties dien(t)en, während die lokale deutsche Varietät der umgangssprachlichen Familien- und Dorfkommunikation vorbehalten war/ist und außer für eigenbezogene Themen kaum verschriftlicht war/ist.
Darüber hinaus sind diese deutschen Sprachinseln eine Sprachminderheit innerhalb einer anderen Sprachminderheit, der friaulischen, zu der enge Beziehungen bestehen. Diese Tatsache stellt sich als Herausforderung bei der Umsetzung des Schulunterrichts.

Beschreibung (engl.)
The project deals with the teaching of local varieties spoken in the German language islands in the region Friuli Venezia Giulia (Italy). Law 482/1999 recognizes the rights of autochthonous language groups in Italy and the promotion of their languages ​​- among other things by introducing them into school lessons – has become a legal objective. Among the recognized language groups, the law counted the “Germanic populations“, a collective name under which various groups historically settled on Italian territory, from the Walsers in Piedmont and Aosta Valley to Fersentalers and Cimbrians in Veneto, Trentino and South Tyrol to the language islands in Friuli. Most of these groups have in common a weak or no linguistic-cultural orientation towards the German-speaking area, which has led to the fact that the language spoken is on the one hand very archaic, on the other hand strongly influenced by the surrounding Romance varieties, which also serve as high varieties (t) en, while the Germanic variety was / is reserved for close-linguistic family and village communication and was / is hardly written down except for self-related topics. In addition, these linguistic islands are a linguistic minority within another linguistic minority, the Friulian, with which there are close ties. This fact presents itself as a challenge in the implementation of school teaching: How and at which school levels are these local language varieties taught? What instruments and materials are there? How can these be further developed? How can the language be implemented and expanded? What is the relationship with standard German (Austrian or German) taught as a second language in this school? All these questions are not regulated in Law 482/1999 or in the following implementing laws. The regional law 20/2009 for the protection of German-speaking minorities in Friuli Venezia Giulia provides that German lessons are guaranteed without defining it precisely. In our lecture we will show the current situation in the schools of the language communities in Plodn / Sappada, Zahre / Sauris and Tischlbong / Timau, which practical solutions have been proposed and which challenges arise.
The project is based on the collection and analysis of data collected on the three German-speaking islands of Friuli. The main research tool consists of interviews with primary school teachers and school principals as well as with cultural actors. The collection and analysis of the teaching material used, which is often created by teachers. Discussion of problems, results and possible solutions of the teaching in the local German varieties. Publication of the results.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Sabine;
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Der für Österreich einzigartige Schulversuch an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, bei dem Kindergartenkinder und Volksschulkinder der 1. und 2. Schulstufe die Möglichkeit erhielten täglich in altersheterogenen Gruppen gemeinsam zu lernen, wurde wissenschaftlich begleitet und in drei Wellen evaluiert. Die im Vorfeld definierten Evaluationskriterien: Individuelle Förderung, Sozialkompetenz, nachhaltige Sach- und Fachkompetenz, die Peergruppe und die Akzeptanz des Kooperationsmodells wurden untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Claußen, Jonas; MMag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lackner, Peter Stefan; Mag. MAS Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Seit dem Bildungsreformgesetz 2018 ist es möglich Schulcluster zu bilden. In Kärnten wurden bis jetzt zwei Cluster aufgesetzt. Ein Bundesschul-Cluster und ein Pflichtschul-Cluster läuft bereits. Die Begleitung der Organisationsentwicklungsprozesse ist auf Seiten der PHK verankert, die organisatorischen Rahmenbedingungen und die Festlegung der nächsten Cluster erfolgt durch die Bildungsdirektion. Zukünftig werden in der Kärntner Bildungslandschaft eine Vielzahl von Clustern entstehen (4 weitere sind bereits in Planung). Der PHK kommt in diesem Zuge die Aufgabe zu, eine Vielzahl von Organisationsentwicklungsprozessen (Clusterprozessen) mitzugestalten. Hierzu ist es notwendig die Expertise im Feld aufzubauen, sowie durch Forschungsarbeiten Ergebnisse für die bessere Strukturierung solcher Prozesse zu generieren. Das vorliegende Forschungsprojekt wird im Sinne der Interventionsforschung durchgeführt, hat den Anspruch Wirksamkeit im Feld zu erzeugen und nachhaltig bei der Entwicklung von Strukturen zu unterstützen. Ziel ist es, Kindern einen individualisierten, die Transitionen im Blick habenden, kompetenzorientierten, mit Kennzahlen unterstützen Bildungsweg durch die Clusterprozesse zu ermöglichen. Die Forschungsebenen reichen daher über alle Stakeholdergruppen eines Clusterprozesses (Schüler, Eltern, Kollegium, Direktion, Schulerhalter, Bildungsdirektion, Pädagogische Hochschule usw.).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Mag.
Zehetmeier, Stefan; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2018
Beschreibung
Wie kann Lehrer/innenbildung konzipiert werden, damit sie möglichst große Wirkungen zeigt? Wie lernen Lehrer/innen? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Lehrer/innenfortbildung? Was kommt von dem, was in der Lehrer/innenfortbildung angeboten wird, in der Schule, bei den Lehrer/innen, im Unterricht, bei den Schüler/innen an?
Aktuelle Fragestellungen, die in der einschlägigen Literatur diskutiert, bis heute aber noch nicht ausreichend in der wissenschaftlichen Community beantwortet worden sind (z.B. Lipowsky, 2004, 2010, 2011; Zehetmeier 2011; Müller 2010). Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind weder eindeutig noch generell anwendbar. Als gemeinsame Klammer aller Forschungsinitiativen sieht Zehetmeier den Anspruch, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht.
Lehrer/innenfortbildung hat eine zentrale Funktion bei der Entwicklung und Veränderung von Unterricht und ist ein Bereich, der noch große Forschungslücken aufweist. Dass eine Weiterentwicklung notwendig ist, zeigen auch die Ergebnisse der ersten internationalen Vergleichsstudie im Bereich der Lehrer/innenfortbildung, die TALIS-OECD-Studie 2008. Angesichts dieser aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen und dem Stand der empirischen Befunde, sind neue Konzepte in der Lehrer/innenfortbildung gefordert, die eine Weiterentwicklung und Veränderung von Unterricht mit sich bringen (Altrichter 2003).
Dieser Aufforderung wird im neu entwickelten, innovativen Konzept, das 2011/2012 mit dem Titel „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule von einem institutsübergreifenden Team entwickelt, durchgeführt und evaluiert wurde, nachgegangen. Die Ergebnisse dieser Evaluation (2012/13), die die sieben Ziele des Konzepts hinterfragt haben, werden unter anderem auch die unmittelbaren Wirkungen des Konzepts auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems aufgezeigt und bilden die Grundlage für die weitere Beforschung des Konzepts, bei der die längerfristige Wirksamkeit (Nachhaltigkeit) aufgezeigt werden soll.
Forschungsfrage: Ist das Fortbildungskonzept für die Beteiligten wirksam im Sinne einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung? Der nächste Schritt besteht darin zu überprüfen, inwiefern der Anspruch einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung mit dem Konzept von Fortbildung Kompakt erfüllt wird. Dazu sind ausgehend von den vorliegenden Daten weitere Untersuchungen in einer Langzeitstudie notwendig.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhardt, Barbara; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Fernaud Espinosa, Maria Jose; Dr. Prof.
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. Prof.
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helmerich, Markus; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Lehrpersonen sind tagtäglich damit konfrontiert zwischen konträren Handlungsoptionen in ihrem Unterricht zur wählen. Dabei bewegen sie sich ständig zwischen „didaktischen Extremen“ beziehungsweise Antinomien, sogenannten Spannungsfeldern.

Allgemeine didaktische Spannungsfelder wie beispielsweise die im Rahmen von IMST3 präsentierten 10 Spannungsfelder (Krainer, Posch, Stern) sind inzwischen allgemeinhin bekannt.

Für mögliche fachspezifische Spannungsfelder im Fachreich der Naturwissenschaften liegen hingegen für den Primarbereich noch keine Untersuchungen/Erkenntnisse vor. Dies bedeutet eine Kluft in der Professionalisierung im Sachunterricht.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, in einem ersten Schritt etwaige Spannungsfelder, in denen sich Lehrpersonen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe bewegen, zu detektieren und sichtbar zu machen. Der Fokus ist in diesem Vorhaben bewusst auf das Lehren gerichtet. Dazu soll die Sichtweise der Studierenden aus dem Bachelorstudium Lehramt Primarstufe in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung erfasst werden. Ergänzend liegt der Fokus auch auf im Beruf stehenden, erfahrenen Pädagog_innen der Primarstufe. Der Studienzeitraum umfasst zweieinhalb Jahre. Aufbauend, auf die aus der vorliegenden Studie gewonnen Basiserkenntnisse, wären dann in weiterer Folge gezielte Interventionen im Rahmen der Lehrer_innenausbildung, zur Stärkung der Handlungsfähigkeit innerhalb der aufgefundenen Spannungsfelder im naturwissenschaftlichen Sachunterricht, denkbar. Im Konkreten: Beispielsweise in den Schwerpunktveranstaltungen „Interdisziplinär Forschen, Entdecken, Verstehen im Kontinuum.“

Das vorliegende Projekt geht mit den von der PH Kärnten gesetzte Schwerpunkten im Ziel- und Leistungsplan 2021-2024 konform, konkret mit den Schwerpunkten „Forschendes Lernen in den MINT-Fächern“ sowie „Transformatives Lernen -Nachhaltige Bildung“.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2015
Beschreibung
Lehrer/innenfortbildung gilt als Hoffnungsszenario für die Verbesserung des Bildungswesens per se. Auf der Suche nach effizienten, innovativen Maßnahmen dafür werden auf der Grundlage konstruktivistischen Lernens E-Learning- und Blended Learning-Aktivitäten für die Lehrer/innenfortbildung forciert. E-Learning-Aktivitäten gelten als Hoffnungsträger einer möglichen Veränderung der herkömmlichen Lehrer/innenfortbildung. Der offene Kommunikationsprozess im Lehren und Lernen, der sich durch E-Learning-Aktivitäten ergibt, soll zu mehr Professionalität im Lehrerberuf verhelfen. E-Learning-Maßnahmen sind mit Veränderungs- und Anpassungsprozessen sowie ungewohnten Lern- und Arbeitsformen verbunden und stoßen deshalb nicht selten auf Widerstand – so auch in der Lehrer/innenfortbildung. Das Forschungsprojekt nimmt Bezug zum Wissensstand und greift Defizite zum Stand der Forschung über Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung auf. Es stellt Fragen nach Wichtigkeit von Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen. Mittels eines eigenständig entwickelten Akzeptanzfaktorenmodells wird gezeigt, dass Akzeptanz einen wichtigen Aspekt in der Lehrer/innenfortbildung mit E-Learning darstellt. Die Bedeutung von personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren sowie Faktoren der persönlichen Nutzung und Wahrnehmung als Formen der Akzeptanz von Lehrpersonen werden theoretisch und empirisch aufgezeigt und untersucht. Das Zusammenspiel der oben genannten Handlungsstränge erforderte eine explorative Orientierung und danach eine gezielte Hypothesensuche (vgl. Bortz u. Döring 2006, S. 50). //
Die wichtigsten Forschungsfragen lauten:
(1) Welche Erkenntnisse gibt es im Zusammenhang zwischen Fortbildung und Wirkung auf die Professionsentwicklung, insbesondere mit Blick auf die Akzeptanz?
(2) Welche Erkenntnisse gibt es bezogen auf E-Learning in der Lehrer/innenfortbildung?
(3) Lassen sich die Erkenntnisse in einem Modell zusammenfassen, um dieses der empirischen Analyse der zu untersuchenden Fälle zugrunde zu legen?
(4) Welche Erkenntnisse werden aus den Fallanalysen gewonnen, die gestatten, sowohl Akzeptanz als auch Wirkbedingungen von E-Learning-Fortbildung genauer zu beschreiben? //
Nach Aufriss der Problemlage und Erstellung der Forschungsfrage wird systematisch mit Hilfe von 20 Hypothese die Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung untersucht. Den Fragen nach Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung wird differenziert nachgegangen, indem nach personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren geforscht wird. Für die nachhaltige Nutzung wird in dieser Arbeit zwischen der Einstellungsakzeptanz und der Verhaltensakzeptanz von E-Learning unterschieden (vgl. Bürg u. Mandl 2004, S. 8).
Beschreibung (engl.)
E-learning in teacher training:
In-service teacher training is seen as a hope scenario for improving the educational system per se. In search of efficient, innovative measures, e-learning and blended learning activities for teacher development are promoted on the basis of constructivist learning. E-learning activities are regarded as the hope of a possible change in conventional teacher training. The open communication process in teaching and learning, resulting from e-learning activities, aims to increase professionalism in the teaching profession. E-learning measures are associated with processes of change and adaptation as well as unfamiliar forms of learning and working and are therefore often met with resistance – as in teacher training.
The research project refers to the state of knowledge and addresses deficits regarding the state of research on the acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training. It raises questions about the importance of the acceptance and effectiveness of e-learning measures. Using an independently developed acceptance factor model, it is shown that acceptance is an important aspect of teacher training with e-learning. The importance of personal and contextual factors as well as factors of personal use and perception as forms of acceptance of teachers are shown and examined theoretically and empirically. The interaction of the above-mentioned storylines required an exploratory orientation and then a specific search for a hypothesis (see Bortz and Döring 2006, p.50). //
The main research questions are:
(1) What insights are there in connection between further education and the effect on professional development, especially with regard to acceptance?
(2) What findings are there in terms of e-learning in teacher training?
(3) Can the findings be summarized in a model to underlie the empirical analysis of the cases to be investigated?
(4) What insights are gained from the case studies that allow more detailed description of both the acceptance and the impact conditions of e-learning training? //
Following an outline of the problem situation and preparation of the research question, the acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training is systematically investigated with the help of a hypothesis. The questions of acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training are examined in a differentiated way by researching personal and context-related factors. For sustainable use, a distinction is made in this work between the attitude acceptance and the behavioral acceptance of e-learning (see Bürg and Mandl 2004, p.8).
URL
Bericht