Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rieger, Evelin; BEd
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Für Schüler/innen an mittleren humanberuflichen Schulen an der HLW St.Veit (HLW = Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) wird im Schujahr 2011/12 zum ersten Mal ein sogenanntes Winterpraktikum durchgeführt. Die Schüler/innen absolvieren zwischen Weihnachten 2011 bzw. ab dem neuen Jahr 2012 ein 3 Monate umfassendes Praktikum in ausgewählten Kärntner Hotel- und Gastgewerbebetrieben. Die Schüler/innen werden mittels eines Fragebogens und mit strukturierten Interviews zur ihren Erfahrungen befragt. Interviews werden auch mit dem Leiter und dem Fachvorstand der HLW St.Veit als auch mit den Verantwortlichen in den Praktikumsbetrieben geführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlacher, Willibald; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Erlacher, Willibald; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Elisabeth; Dr.
Plattner, Alexander; Dr.
Zwerger-Bonell, Verena; Dr.
Kooperationspartner
Deutsches Bildungsressort , Bereich Innovation und Beratung
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von der Forschungsfrage „Wie kann, soll und muss Fortbildung aussehen und organisiert werden, damit diese in die Schule und das Klassenzimmer transferiert werden kann?“ stehen die Erfahrungen, die Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer allgemein mit Fortbildung machen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Insgesamt neun Forscherinnen und Forscher (sechs aus Kärnten und drei aus Südtirol) bilden dabei eine Forschungsgruppe.
Das Forschungsdesign basiert auf einem Mixed-Method-Verfahren, bei dem in einem ersten Schritt (qualitativer Forschungsteil) pro Region 4-5 Gruppendiskussionen (n. Bohnsack 2014) mit Schulleiter/inne/n, Lehrer/inne/n sowie Kolleg/inn/en aus dem Mittleren Management an Schulen (Schulkoordinatorinnen, Lerndesigner/innen, Fachgruppenleiter/innen usw.) durchgeführt werden. Auf Grundlage der sich aus den Gruppendiskussionen ergebenden Themenfelder wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ergebnisse der qualitativen Erhebung quantitativ „absichert“ bzw. neue Differenzierungen erlaubt.
Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie Fortbildung konzipiert sein muss, um nachhaltig zu wirken. Damit will dieses Projekt einen Beitrag zum Thema Transferforschung leisten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Waibel, Eva Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Siller, Heidi; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Existential Pedagogy (EP) derives from Existential Analysis and Logotherapy developed by Viktor Frankl and Alfried Längle in the tradition of Existential Philosophy and Phenomenology. This study investigated how EP influences pedagogues’ and teachers’ attitudes and teaching.
Four focus groups with a total of 12 persons were conducted in an elementary school in Germany that is tailored for students with emotional and behavioral problems. Data were analyzed with the Qualitative Content Analysis.
EP helped teachers come into relationship with students, strengthen students’ self-esteem and find meaningful approaches to the learning content. It also facilitated coming into touch with one’s own emotions and with the children’s emotions. The individualized approach does not solely focus on children, but highly impacts teachers and pedagogues.
Similarities to other pedagogies can be found but the impact of EP on teachers and pedagogues and the individual and flexible handling of EP appear to be specific for EP.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Beschreibung Mädchen und Jungen unterscheiden sich hinsichtlich Interesse, Teilhabe und Leistung an den unterschiedlichen Schulfächern und beruflichen Fachbereichen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass vor allem unbewusste Stereotype eine wichtige Rolle bei der Entstehung geschlechtsspezifischer Leistungsunterschiede in Mathematik und den naturwissenschaftliche Fächern (MNI-Fächern) spielen (Kiefer & Sekaquaptewa, 2007; Nosek, 2007; Nosek et al., 2009). Zur Messung impliziter (unbewusster, automatischer) Stereotype eignet sich der implizite Assoziationstest (IAT, Greenwald, McGhee, & Schwartz, 1998), der die Stärke von impliziten Assoziationen abbildet. Explizite (kontrollierte, reflektierte) Selbstbeurteilungen bilden einen inhaltlich anderen Aspekt von Stereotypen ab als implizite Stereotype (Greenwald & Farnham, 2000). Noch weitgehend unerforscht ist das Zusammenspiel expliziter und impliziter Einstellungen, beispielsweise die Frage, inwieweit explizite Überzeugungen einen moderierenden Einfluss ausüben können. Ebenfalls noch wenig erforscht ist die Rolle von unbewussten Einstellungen (impliziten Stereotypen) von Lehrpersonen für die Entwicklung geschlechtsspezifischer Unterschiede im fachspezifischen Selbstkonzept, im Interesse und in der Wertschätzung (im Folgenden fachspezifische Selbstwahrnehmungen) in den MNI-Fächern. In einer österreichweiten Erhebung an ca. 80 Lehrpersonen der Sekundarstufe und ihren SchülerInnen sollen die impliziten und expliziten Einstellungen der Lehrpersonen sowie die fachspezifischen Selbstwahrnehmungen der Schülerinnen und Schüler erhoben werden. Die Daten werden im Rahmen der IMST-Begleitforschung erhoben.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Offensichtlich gehen Lehrer/innen bei ihren „Normalitätsvorstellungen“ von einer Vorstellung von der „Klasse“ als einem dem eigentlichen Unterricht und dem Lernen der Schüler/innen vorgängigen „Ordnungsprinzip“ aus. Das Projekt untersucht die Genese dieses Ordnungsprinzips. Dabei wird diese Genese als Übergang von der Makroebene der administrativen „Herstellung“ zur Mikroebene der pädagogischen „Belebung“ untersucht.
Das erste Mal werden Kinder am Beginn ihrer Schullaufbahn (in den ersten Klassen der Grundschule) mit diesem Ordnungsprinzip konfrontiert. Hier lassen sich die Ebenen der „Herstellung“ auch am besten dokumentieren. Die Forschungsfrage lautet: Wann erleben Lehrer/innen und Schüler/innen diesen Prozess als erfolgreich abgeschlossen bzw. wie gestaltet sich der Übergang von der „bloß“ sozialen Ordnung der Klasse (Regulationsdiskurs) zur Klasse als Ordnung für inhaltliche Unterrichtsarbeit.
Das Forschungsprojekt wird in insgesamt sechs größeren städtischen Volksschulen durchgeführt, zwei Schulen pro Bundesland (bzw. PH). Die Auswahl der Schulen erfolgt nach unterschiedlicher sozialer Zusammensetzung, jeweils eine Schule in einem eher privilegierten und einem weniger privilegierten Einzugsgebiet. Es wird jeweils eine erste Klasse pro Schule dokumentiert und beobachtet.
Die Datenerhebung erfolgt mit Leitfaden-Interviews in der Phase der administrativen Konstruktion von Klasse und in Form Teilnehmender Beobachtung in der Phase der pädagogischen Konstruktion von Klasse, unterstützt durch Interviews und informelle Gespräche.
Das Projekt versucht für Österreich den Anschluss an eine interessante innovative Entwicklung in der Theorie des Unterrichts zu schaffen. Der besondere Fokus liegt dabei bei der „Erzeugung“ einer interaktionalen Ordnung des Unterrichtsgeschehens als eines „verschränkten“ Prozesses sowohl Makro- als auch der Mikroebene (Instruktionsdiskurs eingebettet in den Regulationsdiskurs).
Wenn die Ergebnisse die Bedeutung des Regulationsdiskurses bestätigen, dann bildet dies eine Ergänzung zum Diskurs über Individualisierung/Personalisierung. Dem personalisierten Lernen des Einzelnen wird ein kollektives Geschehen als interaktional und gemeinsam generierter Prozess gegenübergestellt – nur in der gemeinsamen Betrachtung beider Ansätze ist die Entwicklung einer Theorie des Unterrichts möglich.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benke, Gertraud; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Das OECD-Projekt Innovative Learning Environments nimmt Lehren und Lernen in innovativen Lernumgebungen in den Blick. Es geht dabei um Settings, in denen Lernen als aktiver Prozess verstanden und die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert wird, sich eigenständig, in kreativer Weise und in unterschiedlichen Kontexten Wissen und Fertigkeiten anzueignen.
Das Projekt (ILE) fokussiert auf die Frage, wie Menschen lernen und wie die Umgebung gestaltet sein muss, um nachhaltiges Lernen und die Bereitschaft und Fähigkeit zu lebenslangem Lernen zu optimieren. Das Projekt versucht, gute Beispiele inspirierender Unterrichtspraxis in der Regelschule zu identifizieren und deren Erfolgsindikatoren zu erforschen. Die OECD betont im ILE-Projekt folgende Aspekte: den aktiven, konstruktiven und holistischen Lernansatz; die selbst-regulierenden, co-konstruktiven Lernprozesse; das kritische und selbst-reflektierende Denken und das formative Feedback.

Das nationale ILE-Forschungsprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium (BMWF) und vom Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) 2008 in Auftrag gegeben. Das Projekt ist gekennzeichnet durch eine Zusammenarbeit zwischen Bildungswissenschafterinnen und Bildungswissenschafter an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und Innovatoren aus dem BMUKK.

Ziel des Projekts war es, österreichische Schulen unterschiedlicher Schultypen (drei Volksschulen, zwei Hauptschulen bzw. Neue Mittelschulen, ein Gymnasium und eine Berufsbildende Höhere Schule), die von der OECD als Schulen mit innovativen Lernumgebungen identifiziert wurden, zu erforschen. Im Mittelpunkt der Analyse steht das Lernen der Schülerinnen und Schüler im ganz „normalen“ Schulalltag.
Die folgenden Fragestellungen wurden im Projekt bearbeitet: (1) Welche Lerngelegenheiten und Lernchancen bietet die schulische Lernumgebung den Schülerinnen und Schülern? (2) Welche Aspekte des Unterrichts können als innovativ im Sinne der OECD-Kriterien eingestuft werden? (3) Welche Faktoren hemmen oder fördern den Aufbau innovativer schulischer Lernumgebungen? (4) Was kann aus der (Entwicklungs-) Geschichte von ILE-Schulen gelernt werden?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Monika; Dipl.-Ing. Dr.mont. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2021
Beschreibung
Unter Berücksichtigung wesentlicher Forschungsergebnisse hat das Fachdidaktikzentrum für Naturwissenschaften, an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, ein Konzept für den außerschulischen Lernstandort „NAWImix“ ausgearbeitet. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam im NAWImix arbeiten können. Die Pädagoginnen und Pädagogen erwerben mit der Absolvierung einer Fortbildung im NAWImix die „Eintrittskarte“ für einen Besuch gemeinsam mit ihrer Klasse. Bei diesen Fortbildungen erhalten die Lehrer/innen unter anderem Arbeitsmaterialien und methodisch-didaktische Anregungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Lehrausgangs. Dadurch sind größere Wissens- und Kompetenzzuwächse sowohl bei den Lehrer/innen als auch bei den Schüler/innen zu erwarten. Durch Interventionsstudien sollen Wirkungen der NAWImix-Besuche im Unterricht, unter anderem auf den naturwissenschaftlichen Wissenszuwachs der Schüler/innen, bestimmt werden. Dabei ist vor allem die Nachbereitung in der Schule von großem Interesse. Außerdem soll der Motivationsgrad bei Schüler/innen, sich mit naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, über Pre-Post-Fragebögen geschlechterspezifisch erhoben werden. Mit Hilfe eines Kontrollgruppendesigns wird in der Experimentalgruppe die Intervention realisiert und anschließend der Effekt in beiden Gruppen (Experimental- und Kontrollgruppe) gemessen. Bei den Lehrer/innen ist sowohl der individuelle Wissenszuwachs (fachlich und methodisch-didaktisch) als auch die Bereitschaft zur Umsetzung im eigenen Unterricht von großem Interesse. Es sollen die fachlichen und didaktischen Kompetenzen von Lehrkräften durch Fragebögen und Interviews erfasst werden. Zusätzlich werden in diesem Zusammenhang die Haltungsänderungen von Lehrer/innen in Bezug auf die Naturwissenschaften untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
ERLACHER-ZEITLINGER, Edith; Mag. MAS Prof.
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Seit 2006 setzt die PHK kontinuierlich Schritte institutionellen Literacy Managements, um eine nachhaltige Veränderung der institutionellen Schreibkultur zu schaffen. Im Fokus dabei steht insbesondere das Etablieren einer Kultur des Austausches und der gemeinsamen Reflexion, mit dem Ziel ein breites, vielstimmiges, gut aufeinander abgestimmtes Bild von Lehren und Lernen sowie nachhaltige, sinnorientierte Lehrveranstaltungskonzepte, Formate und Inhalte in der Aus- und Fortbildung zu schaffen. Wesentliche Aspekte des Literacy Managements sind aber nicht nur die Planung und Konzeption, sondern auch der kritische Blick auf durchgeführte Maßnahmen, mit dem Ziel, deren Wirksamkeit zu hinterfragen, aktuelle Stärken und Schwächen zu erfassen bzw. Möglichkeiten und Gefahren für die Zukunft zu prognostizieren oder Konzepten zu verändern. Im Zuge des Projektes soll in einem ersten Schritt das bisherige Literacy Management der Hochschule gesammelt dokumentiert werden. Am konkreten Beispiel der Entwicklung eines fächerübergreifenden Schreibleitfadens in der Primarstufe, setzt sich die PHK seit 2018, zum Ziel, Aufgabenarrangements mit einem konkret erlebbaren Gebrauchswerts zu erstellen sowie Synergieeffekte in den Fächern zu nutzen. Im Zuge des Projekt soll eine Evaluierung der Maßnahme erfolgen. In einem ersten Schritt wird eine Online-Befragung der von der Maßnahme betroffenen Lehrenden in einem mixed-methods-Verfahren (Johnson et al. 2007) durchgeführt. Hierbei kommt ein sequential Mixed Design (Teddlie und Tashakkori: 2006) zum Einsatz. Qualitative Interviews mit ausgewählten Vertreter*innen des Lehrpersonals bauen folgend auf den Ergebnissen der Online Erhebung auf. Ziel dieses Aufbaus ist eine Verbreiterung der Erkenntnismöglichkeiten, wie sie Flick (2011: 19) beschreibt. Eine kriteriengeleitete Textanalyse studentischer Abschlussarbeiten/Leistungsaufgaben (Prä-Post Maßnahme) soll erste Anhanltspunkte darüber geben, inwiefern die Maßnahme bei den Studierenden ankam.
Beschreibung (engl.)
Project “Literacy Management”: Documentation of the literacy management process at Pädagogische Hochschule Kärnten, practical evaluation of a literacy management measure
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pfatschbacher, Birgit Waltraud; BEd MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Der Fibelunterricht in den Volks- und Sonderschulen stellt noch immer den Kernbereich der Erarbeitung des Lesens und Schreibens dar. Es gab historisch gesehen bereits viele verschiedene Ansätze, um den Prozess des Erstlesens und Erstschreibens für SchülerInnen bestmöglich aufzubereiten. Dazu zählen sowohl die synthetischen Verfahren (z.B. Buchstabiermethode, Lautiermethode), als auch für die analytischen Ansätze (Normalsatz-Methode, Normalwort-Methode, Ganzheitliche Methode …). — In den 1980-er Jahren entstanden sog. „Offene Lernangebote“. Jürgen Reichen (1982) prägte die Bezeichnung „Lesen durch Schreiben“, Sommer-Stumpenhorst (1986) die „Rechtschreibwerkstatt“ und Brügelmann (1983) den „Spracherfahrungsansatz“. Alle drei eint die Annahme, dass die Lehrperson die Fehler beim Erlernen von Schriftsprache vorerst nicht korrigieren sollten, um die Freude am Schreiben nicht zu bremsen. Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Rechtschreibung dabei auf der Strecke bleibt (Steinig 2012). — Die wenigen empirischen Studien, die versuchen, Vorteile der unterschiedlichen methodischen Orientierungen des Anfangsunterrichts zu bilanzieren, zeigen kein eindeutiges Ergebnismuster im Sinne der Theoriebildung (Schründer-Lenzen 2003). In Österreich gibt es dazu keine aktuelle Daten. — Im Schuljahr 2008/09 wurde in Kärnten das Modell „EVEU“ – Ein veränderter Elementarunterricht – erstmals praktiziert. Dabei handelt es sich um einen an Bildungsstandards orientierten Elementarunterricht, der den Schwerpunkt auf die Prävention von Rechenschwächen und Lese-Rechtschreib-schwierigkeiten legt. Basis dieser Mischmethode stellen die lautgetreue Leserechtschreibförderung nach Reuter-Liehr und der Kieler Leseaufbau dar, d.h., es werden Teile des analytischen und des synthetischen Verfahrens miteinander kombiniert. — Diese Methode, welche auf Wunsch der Schulaufsicht in Kärnten unter der Bezeichnung „neue Fachdidaktik Deutsch“ geführt werden soll, wurde in den letzten Jahren von zirka 80 Grundschulpädagog/innen in Kärnten praktiziert. Geprägt ist dieser Anfangsunterricht durch monatlich stattfinden Qualitätszirkel für Lehrpersonen, mit dem Blick auf eine professionelle Lernbegleitung im Bereich Mathematik und Deutsch/Lesen/Schreiben. Eine fünfteilige Seminarreihe und ein daran anschließendes Coaching vermittelt das entsprechende Basiswissen in diesen beiden Bereichen. — Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist, dass der Anfangsunterricht in der 1. Schulstufe in Kärnten zwei grundlegend unterschiedliche Designs zeigt: (1) Die Kinder lernen das Lesen und Schreiben über den „herkömmlichen“ Fibelunterricht oder (2) über die sog. „neue“ Fachdidaktik Deutsch. — Bis heute gibt es keine Studien, die einen aussagekräftigen, empirisch gestützten Vergleich zwischen den beiden Zugängen ermöglichen würden. Dies bedeutet, dass sich eine „neue“ Fachdidaktik Deutsch etabliert, welche wissenschaftlich in einer flächendeckenden Vergleichsstudie in Kärnten untersucht und analysiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Grillitsch, Waltraud; FH-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Scherling, Josefine; Mag. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Fachhochschule Kärnten
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des „Übereinkommens über die Rechte des Kindes“ der Vereinten Nationen (1989) wurde im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science vom Studiengang Soziale Arbeit der Fachhochschule Kärnten in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP) Kärnten, des Bundesrealgymnasiums Feldkirchen, der Volksschule Himmelberg und der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) Kärnten ein partizipatives Forschungsprojekt zum Thema „Jugendliche erforschen Kinderrechte“ eingereicht. Das Forschungsprojekt zielt unter Einbeziehung aller Projektpartner darauf ab, fruchtbare Konzepte zu entwickeln, die es erlauben, ein gestärktes Bewusstsein von Kinderrechten in den Alltag von Bildungsinstitutionen zu implementieren. Das Besondere an dieser Förderschiene ist es, dass Kinder und Jugendliche unter Begleitung von Wissenschafter/innen zu Forscher/innen – in diesem Fall im Bereich der Kinderrechte – werden und die für dieses Projekt relevanten Ergebnisse erzielen. — Die Pädagogische Hochschule bringt sich ein u.a. in Form von wissenschaftlicher Expertise und der Konzeption und Durchführung von vier aufeinander aufbauende Lehrveranstaltungen (in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), die sich thematisch mit dem Wissensaufbau zu Kinderrechten und deren didaktischer Umsetzung widmen. Neben einer interdisziplinären Ring-Lehrveranstaltung, in der ein multiperspektivischer Blick auf die Thematik der Kinderrechte gerichtet wurde, wurde im Sommersemester 2015 von denStudierenden der Pädagogischen Hochschule Klagenfurt, Viktor Frankl Hochschule und der Alpen-Adria- Universität Klagenfurt eine Kinderrechte-Exkursion für die Zielgruppe Primarstufe entwickelt, durchgeführt und evaluiert. Im Wintersemester 2015/16 stand die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Kinderrechte-Spaziergangs in Klagenfurt mit SchülerInnen des BRG Feldkirchen im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung. Die Lehrveranstaltung im darauffolgenden Sommersemester widmete sich der Thematik Zukunft im Kontext der Kinderrechte. Im Rahmen dieses Seminars stellten sich die Studierenden der Herausforderung eine Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk zu planen und mit den SchülerInnen des BRG Feldkirchen umzusetzen und zu evaluieren. — Dieses innovative Lehrveranstaltungskonzept wurde von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt für den Staatspreis Ars Docendi Preis für exzellente Lehre 2016 nominiert und wurde im Atlas der guten Lehre (eine Initiative des BMWFW) aufgenommen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht