Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Arrich, Roland; Mag.
Niederer, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Jäger, Norbert; BEd Ing. Prof.
Ogris, Gerda; Mag. BEd
Wintersteiger, Johann; BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Die zentrale Bedeutung von Bildung hinsichtlich individueller Zukunftschancen und Lebensperspektiven, sozialer und politischer Partizipationsmöglichkeiten sowie persönlicher Kulturfähigkeit wird mittlerweile seit vielen Jahrzehnten in öffentlichen Debatten intensiv diskutiert. Es besteht geschlossene Einigkeit darüber, dass Bildung sich auf jeden unserer individuellen und gesellschaftlichen Lebensbereiche unmittelbar und nachhaltig auswirkt. So gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, die den Konnex zwischen Bildung im Sinne von erworbenen Bildungsabschlüssen und Lebensstandard sowie Erwerbstätigkeit bzw. Arbeitslosigkeit empirisch belegen). Darüber hinaus können auch auf nationaler bzw. globaler Ebene volkswirtschaftlich deutliche Zusammenhänge zwischen Bildung und Prosperität eines Landes hergestellt werden.
Trotz dieser bestimmt nicht neuen Erkenntnisse ist das Bildungssystem in Österreich und Kärnten dahingehend unverändert, als dass es in höchstem Maße selektiv ist und Bildungsabschlüsse und soziale Herkunft bzw. schulische Kompetenzen und der sozioökonomische Status untrennbar miteinander verknüpft sind. Der Impetus eines gerechteren Bildungssystems ist teilweise vorhanden, scheitert aber in der nachhaltigen Umsetzung.

In einem innovativen Forschungsprojekt untersucht ein Forschungsteam des Instituts für Berufspädagogik die Pädagogische Hochschule Kärnten-
Viktor Frankl Hochschule seit Oktober 2013 die Ursachen und Folgen von Bildungsbenachteiligung bei Jugendlichen in Kärnten. Die Erforschung und Beschreibung des Alltags und der Perspektive der betroffenen jungen Menschen stehen hierbei im Mittelpunkt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Studie zeigen Schieflagen im System auf und alternative Strategien, Maßnahmen und Korrekturen bereitstellen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Wohlhart, David; BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guggenbichler, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Herndler-Leitner, Karin; MMag. Dr. BEd Prof.
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burger, Eva; Mag. Dr.
Gilly, Dagmar; Mag.
Komposch, Ursula; Mag.
Krojer, Eva; Mar. Dr.
Levc, Barbara; Mag.
Paleczek, Lisa; Mag. Dr.
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Ratifizierung und Implementierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN, 2007) und die Verbreitung eines alle Diversitätsbereiche umfassenden Inklusionsbegriffes (Biewer und Schütz, 2016; Ainscow, Booth und Dyson, 2009) haben die Anforderungen an Schulen und LehrerInnen hinsichtlich der Realisierung von Inklusion verändert. Das vorliegende Projekt setzt sich in den Bundesländern Steiermark, Kärnten und Burgenland eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme der konkreten Realisierungsformen, Strukturen und Praktiken im Kontext inklusiver Bildung an Volksschulen zum Ziel.
Mittels Theoretical Sampling (Lamnek, 2010) diskutieren in den drei Bundesländern vergleichbar zusammengesetzte repräsentative Fokusgruppen entlang eines auf inklusiven Strukturen und Praktiken beruhenden Leitfadens ihre jeweiligen Realisierungsvarianten. Die Aufzeichnungen werden transkribiert und inhaltsanalytisch unter Einbezug von Elementen der dokumentarischen Methode ausgewertet. Durch komparative, fallübergreifende Analysen werden durchgehende Muster und Trends in den Aussagen identifiziert, um daraus Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Hochschullehre erhält dadurch einen aus
aktueller Praxis gewonnen Bezugsrahmen, die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung kann in Kenntnis der Ergebnisse ihre Steuerungsaktivitäten gezielter und effizienter einsetzen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Trattnig, Maria Angelika; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Stand der Forschung:
Forschungsprojekte, die sich mit der Verzahnung von Elementar- und Primarbereich beschäftigen, widmen sich sowohl in Österreich als auch in Deutschland bislang vor allem neuartigen Formen der Kooperation zwischen den Kindergarten- und Volksschul-Pädagog/innen und der Neugestaltung der kindlich erlebten Transition als bedeutender Entwicklungsabschnitt.
Der Fokus dieses Forschungsprojektes liegt daher auf der Bewusstmachung der Elternpartizipation während der Transition. Dabei soll das subjektive Erleben der Eltern im Hinblick auf die Veränderungen auf individueller, interaktionaler und kontextueller Ebene untersucht werden. Die Forschungsfrage lautet demnach:
Welchen Einfluss haben die gegenwärtig praktizierten kooperativen und pädagogischen Maßnahmen zur Gestaltung des Übergangs vom Elementar- in den Primarbereich auf die Elternpartizipation? —
Forschungsdesign:
Ausgehend von der Fragestellung werden die Eltern gebeten, sich mithilfe eines Fragebogens und eines Interviews über förderliche und hemmende Faktoren zur Elternpartizipation zu äußern.
Die Auswertung der durch Audiotranskription gewonnenen Daten erfolgt mithilfe der ethnomethodologischen Konversationsanalyse nach Harvey Sacks (1935 – 1975). Diese Art der qualitativen Analyse zeigt auf, mit welchen alltagspraktischen Handlungen soziale Wirklichkeiten geschaffen werden, da „sich Interagierende in sozialen Interaktionen nicht einfach an einer vorgegeben sozialen Ordnung orientieren, sondern eben diese soziale Ordnung als geordnete Struktur erzeugen (welche wiederum reflexiv auf die Situation wirkt)“ (Sander 2008, S. 346). —

Dissemination:
• Nutzung der Erkenntnisse aus dem Projekt als „best practice“-Beispiele für die Arbeit von Kindergarten- und Volksschul-Pädagog/-innen.
• Anwendung der Ergebnisse (eingebettet in theoretisches Grundlagenwissen) in die Aus- und Fortbildung beider Berufsgruppen.
• Erarbeitung weiterer Aspekte der Forschungsergebnisse im Rahmen von Bachelor- und Master-Arbeiten.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.
Petrovic, Angelika; Mag.
Sixt, Ulrike; Mag. Dr. Bakk
Projektleitung intern
Frank, Erik; HS-Prof. Reg.-Rat Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Herndler, Karin; MMag. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation u. Entwicklung des Bildungswesens
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Bei diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Department EBB (Evaluation, Bildungsforschung und Berichterstattung) des Bundesinstituts BIFIE eine formative Evaluation der Inklusiven Modellregionen Österreichs in den drei Bundesländern Tirol, Steiermark und Kärnten durchführt. — Im Zuge von explorativen Fallstudien wird in diesen Modellregionen eine Standortbestimmung durchgeführt, um einen umfassenden und vertieften Blick auf Implementationsstrategien, erste Erfahrungen, Schwierigkeiten sowie Erfolge bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu gewinnen. — Die Einrichtung dieser Inklusiven Modellregionen geht auf das im Jahr 2008 von Österreich ratifizierte Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BGBl. III Nr. 155/2008) zurück. Für den Bereich des Schulwesens wurden im aktuellen Regierungsprogramm sowie im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine von Bund, Ländern und Gemeinden getragene Entwicklung von Inklusiven Modellregionen und darauf aufbauend ein flächendeckender Ausbau der Inklusion bis 2020 verankert. — Projektziel: Primäres Anliegen dieses Projekts ist es, die Inklusiven Modellregionen formativ zu evaluieren, und aus den Daten Erkenntnisse über Möglichkeiten einer Optimierung der Implementierungsprozesse zu gewinnen, die bei der österreichweiten Ausweitung der schulischen Inklusion berücksichtigt werden sollten.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Utrecht University, Netherlands;
Projektleitung intern
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
PARRISE ist ein internationales Forschungsprojekt an dem sich 18 Institutionen aus 11 europäischen Ländern beteiligen. Anliegen von PARRISE ist es, eine wissenschaftlich gebildete demokratische Gesellschaft aufzubauen. Zukünftige Generationen sollen durch den integrativen Bildungsansatz Socio-Scientific Inquiry-Based Learning (SSIBL) für verantwortungsvolle gesellschaftsrelevante Forschung und Innovation begeistert werden. Der SSIBL-Ansatz soll in neuen Kursangeboten der Lehrer/innenbildung erprobt und im naturwissenschaftlichen Unterricht implementiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2018
Beschreibung
Blütenstaub (Pollen) ist allen Kindern der Sekundarstufe aus vielen Alltagserfahrungen recht gut bekannt und vor allem die Pollenallergien erzeugen in unserer Zeit gesundheitliche Beeinträchtigungen, die viele Schulkinder aus persönlicher Erfahrung kennen.
Das Projekt „Pollen macht Schule“ beschäftigt sich mit der Erfassung des allergologisch relevanten Pollenfluges am Schulstandort.
Das Gesamtprojekt hat insgesamt eine Laufzeit von 10 Jahren an fünf verschiedenen Schulen der Sekundarstufe 1 in Kärnten.
An jeder Schule läuft dieses Projekt in Form von mehreren Projekttagen über zwei Jahre.
Das Projekt wird während der gesamten Arbeitsphasen durch Rückmeldebögen seitens der Schüler/innen evaluiert und nachjustiert.
In jeder Arbeitsphase werden im Rahmen von mehreren Projekttagen professionelles Wissen und Können zur Technik des Mikroskopierens erarbeitet und eingefordert. Dabei soll auch ein grundlegendes Verständnis für die Arbeit einer Wissenschafterin/eines Wissenschafters geschaffen werden. Von höchstem Wert ist die Vermittlung der Bedeutung von wissenschaftlich korrekter und ehrlicher Arbeit. Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung für Themen aus dem Bereich Allergien und Gesundheit.
In jeder Projektphase erforschen die Schüler/innen einer 3. und 4. Klasse am Schulstandort die Pollenfreisetzung von 4 Pflanzen mit hohem Allergenpotential (Erle, Hasel, Birke, Gräser). Die Schüler/innen erlernen die Technik des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten und die Interpretation von Messdaten.
Das Kennen lernen von Fragestellungen aus dem Bereich der Allergieforschung und das Einüben von einfachen mikrobiologischen Arbeitstechniken kann das Interesse für einen Beruf aus dem Umfeld der Gesundheitsberufe fördern.
Jeder Klassenverband besteht aus einer heterogenen Gruppe von Kindern mit unterschiedlicher Bereitschaft zur vorwissenschaftlichen Arbeit. Bei allen Schüler/innen kann aber erreicht werden, dass gewürdigt wird, welche Anstrengungen und Mühen hinter dem Erhalten von wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen!
Das Projekt „Pollen macht Schule“ ermöglicht den Schüler/innen eigenständiges Arbeiten im Bereich des Mikroskopierens und fördert in einem hohen Maß die Lern- und Arbeitskompetenz im Bereich naturwissenschaftliches Arbeitens und Denkens.
Am Ende wird eine Publikation zur Biologie und Didaktik des Projektes „Pollen macht Schule“ vorgelegt. Diese Publikation soll eine Anregung für Biologie-Lehrer/innen zur Durchführung von Folgeprojekten im Rahmen der Erforschung des Pollenfluges am Schulstandort sein.
Parallel zur Erfassung der Pollensedimentation seitens der Schüler/innen wird mit Hilfe einer Burkard-Pollenfalle der Pollengehalt pro Kubikmeter Luft von allen allergologisch relevanten Pollentypen erhoben. Diese Erhebung des Pollenfluges wird vom Projektleiter im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pollenwarndienstes des Amtes der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Ziel ist die Einarbeitung dieser Ergebnisse zum lokalen Pollenflug an fünf Schulstandorten in eine umfassende Publikation mit dem Titel „Allergieatlas für Kärnten“ (Pollenflugmessungen 1980-2020). Die Arbeiten der Schüler/innen fließen hierbei ein, womit die Leistung der kleinen Forscher/innen auch in der geplanten großen Gesamtpublikation gewürdigt wird.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brousek, Jan; Dr.
Grafenanuer, Danijel; Dr.
Rehsmann, Daniel; Mag.
Wintersteiner, Werner; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Dieses Projekt folgt einer fünfjährigen transnationalen Kooperation zwischen slowenischen und österreichischen ForscherInnen und RepräsentantInnen der Zivilgesellschaft zur Erinnerungspolitik und –kultur der beiden Länder. Es ist zugleich Dokumentation eines vergangenen Prozesses als auch eine Intervention in den fortwährenden Dialogprozess, wie mit der konfliktreichen Vergangenheit des Alpen-Adria-Raums kritisch und gewaltlos umgegangen werden kann.

Der barocke englische Titel des Projekts ist zugleich die Beschreibung seines Programms: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries (PRAA)”. Das Projekt versteht sich als eine kritische Reflexion dieses genau geplanten und organisierten “BürgerInnendialogs”, bei dem einander widersprechende (historische) Narrative immer wieder mit einander konfrontiert wurden. Im Besonderen ging es dabei um den Ersten Weltkrieg und die Grenzstreitigkeiten in seinem Gefolge, um das NS-Regime und die Nazi-Besetzung Jugoslawien, um den Widerstand der PartisanInnen und neuen Grenzstreit in der Nachkriegszeit, um die Frage der Kärntner SlowenInnen und die österreichisch-jugoslawischen Beziehungen in der Zeit des Kalten Krieges sowie um die Bewertung des Titoismus in Slowenien (bzw. Jugoslawien).

Im Projekt wird ein Buch herausgegeben und eine internationale wissenschaftliche Konferenz veranstaltet. Die Arbeit kreist um folgende drei Fragen:

– Wie können wir mit der komplexen Konfliktlage in unserem eigenen Land wie im Nachbarland konstruktiv umgehen? Das gilt natürlich ganz besonders für die Frage der Bewertung des Partisanenkampfes

– Wie können wir vermeiden, dass diese offenen oder schlummernden Konflikte nach wie vor von der Politik für ihre Machtspiele instrumentalisiert werden?

– Welche neuen Zukunftsperspektiven können aus diesem Dialog erwachsen? (Wie) können wir eine „Friedensregion“ Alpen-Adria schaffen?

Das Projektteam handelt mit konkreten Visionen und Perspektiven für einen weiteren Dialogprozess, auch abseits österreichisch-slowenischer Beziehungen. Verschiedene historische Narrative und Sichtweisen werden nicht ignoriert oder „versöhnt“, sondern miteinander konfrontiert, und zwar auf respektvolle Art und Weise.

Beschreibung (engl.)
This project if following a five-year process of transnational cooperation between Slovenian and Austrian researchers and practitioners, shortly called PRAA. While it is meant as a documentation of a past process, its main purpose is an intervention into the ongoing dialogue process of dealing with the past in a critical and nonviolent way.
The baroque title of the project is already a description of its program: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries.” It provides a critical reflection of this purposeful planned and organized citizens’ dialogue where opposing (historical) narratives are confronted with each other, namely the case of World War I and the following border dispute, the NS-regime and the Nazi occupation of Yugoslavia, the partisan resistance and the post-war period with the communism in Yugoslavia and new border disputes and a specific “cold war”, at least in the perception of some people in Carinthia and Slovenia.
In the project, we are publishing a book and organizing an international conference, with the main concerns:
– How can we prevent that (open or potential) conflicts are still exploited by political parties for their power play?
– How can we deal with these complex conflicts in a constructive way? For instance how to continue and deepen the work of antifascist (self-)education without neglecting the errors, wrongdoings or even crimes committed in the name of antifascism?
– Which new perspectives for the future result from this dialogue? (How) is it possible to create a Peace Region Alps Adriatic?

Furthermore, we deal with visions and perspectives of a further dialogue process, even beyond the Austro-Slovenian relations. Different historical narratives and worldviews are not ignored or “reconciled”, but confront each other in a respectful way.

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Petrovic, Angelika; Mag.
Svecnik, Erich; Mag.
Projektleitung intern
Juritsch, Friederike; Mag. Dipl.Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden und die Einbettung einer breiten Befragtengruppe jeweils eines Standortes soll ein umfassendes und vertiefendes Bild über die Prozesse, die Akzeptanz, den Nutzen, die Hürden der Entwicklungsplanarbeit sowie die darauf aufbauenden Tätigkeiten gewonnen werden. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich über drei Jahre, indem zu drei Erhebungszeitpunkten á 5-6 Interviews bzw. Gruppendiskussionen mit unterschiedlichen Befragtengruppen an insgesamt 21 Standorten in 6 Bundesländern durchgeführt werden. An jedem Standort werden verschiedene Zielgruppen interviewt: Schulleiter/in, SQA-Schulkoordinator/in, Lerndesigner/in, Lehrpersonen, Eltern, Schüler/innen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelih, Florian;
Merva, Tatjana;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Danglmaier, Nadja; Mag. Dr.
Hartmann, Eva; BEd
Peko, Madlin; BA
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Im Zeitraum des Projekts steht die Bevölkerung in Kärnten vor Umbrüchen: Kärnten wird im Jahr 2020 den 100. Jahrestag seiner Volksabstimmung feiern, auch aber jährt sich 2018 das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird sich 2020 zum 75. Mal jähren. Zugleich weilen nur noch wenige ZeitzeugInnen des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus unter uns und immer seltener können sie von ihren Erfahrungen berichten. Wir stehen somit am Übergang vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis an diese Zeit. Gegenwärtige SchülerInnen verlieren den Zugang zu Themen und es werden Fragen relevant, wie man aus dieser Zeit heutzutage noch lernen und Lehren daraus ziehen kann. Immerhin sind es diese gegenwärtigen Jugendlichen, die in naher Zukunft den Diskurs über Vergangenheit – Gegenwärt – Zukunft unseres Bundeslands und unserer Grenzregion zuerst nur mittragen, später aber auch bestimmen werden.
Geplant ist die Abhaltung von drei Workshops mit LehrerInnen und SchülerInnen aus dem Grenzbereich in Kärnten und Slowenien sowie die anschließende Erstellung von innovativen, grenzüberschreitenden Unterrichtsmaterialien für Schulen in beiden Ländern in beiden Sprachen. Dazu sollen im Schuljahr 2019/2020 an teilnehmenden Schulen in beiden Ländern Schulprojekte durchgeführt werden, die von einem wissenschaftlichen Team begleitet werden. Die Schulprojekte widmen sich regionalen und grenzüberschreitenden Gedenkorten. Die Ergebnisse der Schulprojekte fließen in die Workshops und schließlich in die Unterrichtsmaterialien ein, die breitenwirksam publiziert und veröffentlicht werden.
Parallel zu den Workshops werden in einem gemeinsamen Prozess von LehrerInnen sowie SchülerInnen in Kärnten und Slowenien didaktische Materialien auf Deutsch und Slowenisch ausgearbeitet. Die Unterrichtsmaterialien greifen nationale Sichtweisen auf, überschreiten diese aber und führen zu gegenwärtigen und inklusiveren Zugängen. Anhand der Materialien wird eine mehrperspektivische Sichtweise auf regionale Geschehnisse in beiden Ländern ermöglicht. Ein besonderer Fokus im Projekt kommt jungen Menschen auf beiden Seiten der Grenze zu. SchülerInnen verschiedener Schulstufen werden sich im Rahmen von Schulprojekten mit geschichts- und zukunftsträchtigen Orten in ihrer Region beschäftigen. Im Rahmen eines eigenen SchülerInnenworkshops arbeiten sie mit den offiziellen und weniger sichtbaren Geschichtserzählungen in ihrer Region, reflektieren ihre eigene Familiengeschichte im Kontext von „Grenzen“ und erkunden ihre Region und dokumentieren Erinnerungszeichen. Über diese Aktivitäten treten sie in Austausch mit anderen SchülerInnen aus beiden Ländern und reflektieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im regionalen und internationalen Rahmen. Neben diesem Austausch treten auch LehrerInnen aus beiden Ländern in einen solchen, tauschen sich über ihre Perspektiven aus und arbeiten an der Erstellung didaktischer Materialien.
Beschreibung (engl.)
Currently, the population of Austria´s southern region Carinthia (in German: Kärnten, in Slovene: Koroška) is confronted with important anniversaries: the 100th anniversary of the Carinthian plebiscite in 2020, the 75th anniversary of the end of WW2 in 2020, the 100th anniversary of WW1 in 2018. Meanwhile, contemporary witnesses of these times are not any more in a position of handing down their experiences to oncoming generations: just few of them are still living. In this sense, we are expecting the shift from communicative memory to cultural memory (Assman). In schools, pupils are loosing their connection to these topics and questions are raised, how education on e.g. National socialism could be done, after the disappearing of contemporary witnesses. Soon, the youth of today will take over the discourse on history and international relations in our borderland. However, youngest studies show, the youth is not good informed about these times.
In the project, we plan three international workshops with teachers and pupils from the borderland of Slovenia and Carinthia. Teaching material will be generated, in Slovene and German language, on an international, inclusive and contemporary level. Partner schools in both regions will invite our project team to evaluate current school projects on the topic of memory culture. The results will be transferred in our workshops and the teaching material. The teaching material will introduce outdated national narratives on memory culture, but focus on a contemporary and inclusive memory culture: Different perspectives on the history of our border regions will be introduced and the project team will hand down newer, more acceptible narratives together with the teachers.
A main focus of our project is the younger generation. Pupils will work on memory culture in certain school projects and report as well as evaluate them on our workshop. The school projects will focus personal family memory, the history of the school region and working with descendants of contemporary witnesses. During this international meeting, they will learn different perspectives and narratives. Their teachers will, meanwhile, work with the project team on the bilingual and international school material.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Stefan, Ferdinand; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gombos, Georg; Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt , Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung,
Laufzeit
2010 – 2014
Beschreibung
Beginnend mit dem Jahre 2006 ist im Dreiländereck zwischen Kärnten, Slowenien und Italien ein grenzüberschreitender „Alpen-Adria-Bildungsverbund“ entstanden. Die Kindergärten und Schulen von Nötsch im Gailtal, Kranjska Gora in Slowenien und Camporosso/ Tarvisio in Italien tauschen ihre Lehrkräfte aus und ermöglichen so den Kindern, die beiden Nachbarsprachen bzw. die zweite Landessprache zu lernen. Das Evaluationsdesign des Forschungsprojekts wurde in Kooperation zwischen der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Alpen-Adria Universität Klagenfurt entwickelt. Befragt wurden Eltern, Kindergarten-pädagoginnen bzw. -pädagogen, Sprachlehrer/innen und Klassenlehrer /innen der Kinder bzw. Schüler/innen in den drei beteiligten Kindergärten und Schulen. Die Datenerfassung erfolgte in Form von quantitativ sowie qualitativ orientierten Fragebögen in den Erstsprachen der Beteiligten. Folgende Bereiche standen im Zentrum der Untersuchung: die Qualität des Unterrichts, Motive zur Teilnahme am Projekt, organisatorische Aspekte, Sprachfortschritte der Kinder und Schülerinnen bzw. Schüler sowie Vorschläge für die Zunkunft.
Beschreibung (engl.)
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Bericht