Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Zum einen wird der verstärkte Einsatz digitaler Lehr- und Lernmedien (Stichwort „digitale Bildung“) propagiert, zum anderen hat der Erwerb der Grundkompetenzen des Lesens und Schreibens höchste Relevanz. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass es im Internet eine mittlerweile unüberschaubare Anzahl an freien Übungen zu diesem Bereich gibt, wohingegen die „digital-inklusive Fachdidaktik“ (Narosy 2017) vernachlässigt wird. Aufgrund dieser skizzierten Ausganglage setzt sich das Pilotprojekt SCHLEMEDI (Schreiben und Lesen lernen mit Medien digital) zum Ziel, die Qualität von kostenlosen und frei verfügbarer Online-Übungen zum Erstlesen und Erstschreiben zu thematisieren. Dafür werden zuerst literatur- und theoriebasiert fachwissenschaftliche, fachdidaktische und mediendidaktische Kriterien erarbeitet und formuliert. Anschließend werden diese für die Analyse von exemplarischen Übungen herangezogen, um in einer praxisorientierten Handreichung gemeinsam mit Hinweisen zur Gestaltung des didaktischen Settings zu münden.
Beschreibung (engl.)
SCHLEMEDI: Learning to read and write with digital media:
In connection with the demand for „digital education“, the increased use of digital teaching and learning media is propagated, but also the importance of teaching the basic skills of reading and writing is discussed. The combination of these two areas as „digital-inclusive didactics“ (Narosy 2017), taking account of scientific, subject-didactic and media didactic criteria so far lacking in both scientific and practical discourse, so teachers have no clue in the selection and integration of online exercises. The pilot project SCHLEMEDI (learning to read and write with digital media) wants to close this gap in the area of freely available online exercises for first reading and first writing, by aims to sensitize for quality criteria and to address the integration into a corresponding didactic setting in order to generate didactic added value. For this purpose, quality criteria are developed and formulated on the basis of the comprehensive scientific, didactic and media didactic literature (eg Maik 2017), which are used for the exemplary analysis of freely available online exercises to increase a critical-reflective approach and in a practice-oriented handout with notes to lead to the design of the didactic setting. The aim of the conceptual contribution is to present the planned procedure in the creation of the catalog of criteria and to clarify it on the basis of concrete criteria as well as to present the (possible) design of the manual on the basis of selected exercises.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchholz, Barbara; Dr. MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fanta, Hilda; MMag. Dr. OStR Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail; Mag. BA
Fasching, Maria; Mag. Dr.
Gruber, Marie-Theres; PhD MA BEd
Lewis, Catherine M.; Dr. BA BEd
Neugebauer, Gabriele; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Herbst 2018 soll der neue Volksschullehrplan für Fremdsprachen in Kraft treten. Sein Einsatz soll ab dem Zeitpunkt der Implementierung auf Grundstufe I evaluiert und am Ende der Projektlaufzeit ergebnisorientiert reflektiert werden. Dabei soll erhoben werden, welchen Mehrwert der neue Lehrplan für Fremdsprachen für die Lehrpersonen bietet. Als erster Schritt wird ein Online-Fragebogen an möglichst alle VolksschullehrerInnen in der Verbundregion Süd-Ost ausgegeben. Anschließend werden 1-2 LehrerInnen pro Bundesland (Burgenland, Kärnten, Stiermark) zu einem vertiefenden Interview herangezogen. Aus den erhobenen Daten sollen Rückschlüsse auf die Wünsche und Bedürfnisse der Lehrpersonen für eine optimale Implementierung im Verbund gezogen werden, welche folglich in den Fort- und Weiterbildungsangeboten des ESVO angeboten werden können.
Da der Lehrplan 2018 noch nicht vorlag, verzögerte sich der Beginn des Projektes bis 2019.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Arrich, Roland; Mag.
Niederer, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Jäger, Norbert; BEd Ing. Prof.
Ogris, Gerda; Mag. BEd
Wintersteiger, Johann; BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Die zentrale Bedeutung von Bildung hinsichtlich individueller Zukunftschancen und Lebensperspektiven, sozialer und politischer Partizipationsmöglichkeiten sowie persönlicher Kulturfähigkeit wird mittlerweile seit vielen Jahrzehnten in öffentlichen Debatten intensiv diskutiert. Es besteht geschlossene Einigkeit darüber, dass Bildung sich auf jeden unserer individuellen und gesellschaftlichen Lebensbereiche unmittelbar und nachhaltig auswirkt. So gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, die den Konnex zwischen Bildung im Sinne von erworbenen Bildungsabschlüssen und Lebensstandard sowie Erwerbstätigkeit bzw. Arbeitslosigkeit empirisch belegen). Darüber hinaus können auch auf nationaler bzw. globaler Ebene volkswirtschaftlich deutliche Zusammenhänge zwischen Bildung und Prosperität eines Landes hergestellt werden.
Trotz dieser bestimmt nicht neuen Erkenntnisse ist das Bildungssystem in Österreich und Kärnten dahingehend unverändert, als dass es in höchstem Maße selektiv ist und Bildungsabschlüsse und soziale Herkunft bzw. schulische Kompetenzen und der sozioökonomische Status untrennbar miteinander verknüpft sind. Der Impetus eines gerechteren Bildungssystems ist teilweise vorhanden, scheitert aber in der nachhaltigen Umsetzung.

In einem innovativen Forschungsprojekt untersucht ein Forschungsteam des Instituts für Berufspädagogik die Pädagogische Hochschule Kärnten-
Viktor Frankl Hochschule seit Oktober 2013 die Ursachen und Folgen von Bildungsbenachteiligung bei Jugendlichen in Kärnten. Die Erforschung und Beschreibung des Alltags und der Perspektive der betroffenen jungen Menschen stehen hierbei im Mittelpunkt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Studie zeigen Schieflagen im System auf und alternative Strategien, Maßnahmen und Korrekturen bereitstellen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Wohlhart, David; BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guggenbichler, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Herndler-Leitner, Karin; MMag. Dr. BEd Prof.
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burger, Eva; Mag. Dr.
Gilly, Dagmar; Mag.
Komposch, Ursula; Mag.
Krojer, Eva; Mar. Dr.
Levc, Barbara; Mag.
Paleczek, Lisa; Mag. Dr.
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Ratifizierung und Implementierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN, 2007) und die Verbreitung eines alle Diversitätsbereiche umfassenden Inklusionsbegriffes (Biewer und Schütz, 2016; Ainscow, Booth und Dyson, 2009) haben die Anforderungen an Schulen und LehrerInnen hinsichtlich der Realisierung von Inklusion verändert. Das vorliegende Projekt setzt sich in den Bundesländern Steiermark, Kärnten und Burgenland eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme der konkreten Realisierungsformen, Strukturen und Praktiken im Kontext inklusiver Bildung an Volksschulen zum Ziel.
Mittels Theoretical Sampling (Lamnek, 2010) diskutieren in den drei Bundesländern vergleichbar zusammengesetzte repräsentative Fokusgruppen entlang eines auf inklusiven Strukturen und Praktiken beruhenden Leitfadens ihre jeweiligen Realisierungsvarianten. Die Aufzeichnungen werden transkribiert und inhaltsanalytisch unter Einbezug von Elementen der dokumentarischen Methode ausgewertet. Durch komparative, fallübergreifende Analysen werden durchgehende Muster und Trends in den Aussagen identifiziert, um daraus Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Hochschullehre erhält dadurch einen aus
aktueller Praxis gewonnen Bezugsrahmen, die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung kann in Kenntnis der Ergebnisse ihre Steuerungsaktivitäten gezielter und effizienter einsetzen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Bakk. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Aufgaben, als Vermittlungsmedium zwischen Lerngegenstand, Schüler:in und Lehrperson (vgl. Neubrand 2002, S. 15, Ballis/Peyer 2012, S. 8) werden in der Fachdidaktik mehrheitlich als „zentrales Mittel zur Gestaltung des Unterrichts“ (Neubrand et. al 2011, S. 116) angesehen. Auch im Zuge des Pädagogik-Pakets (BMBWF 2025, Pädagogikpaket, https://www.paedagogikpaket.at/) wird der Einsatz von Lernaufgaben im Unterricht als eine von sieben zentralen Maßnahme eingefordert.
Lehrpersonen (im Fach Deutsch) sind dazu angehalten, kompetenzorientiert und integrativ zu unterrichten sowie zentrale Themenbereiche des Faches und fächerübergreifende Themen in ihrer Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Hierbei sehen sich Lehrpersonen angesichts der Tatsache, dass es bisher kaum Handreichungen zur praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch gibt, vor eine große Herausforderung gestellt.
Im Zuge dieses Projektes möchten wir diesem Desiderat auf zwei Ebenen begegnen. Zum einen sollen angehende Lehrpersonen bei der Entwicklung und praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Zuge mehrerer didaktischer Fachlehrveranstaltungen begleitet und beforscht werden. Zum anderen soll eine umfangreiche praktische Handreichung für Lehrpersonen entstehen, die Orientierungspunkte und konkrete Angebote für die Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch liefern bzw. längerfristig auch Eingang in die Lehrer:innenfortbildung finden soll.
Durch die Begleitung von Studierenden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Lernarrangements legen wir den Schwerpunkt auf eine fundierte Lehrkräftebildung, die durch forschungsgeleitete Lehre den Anspruch erhebt, neue Lernformate und Szenarien zu entwickeln und zu erproben. Zumal es sich bei der Umsetzung von Lernaufgaben im Unterricht um eine Vorgabe des Ministeriums handelt, hat die Maßnahme auch curriculare Relevanz.
Erhebung der Daten:
Die Ergebnisse sollen sowohl im Zuge einer Gruppendiskussion als auch ausgewählter Re-Interviews erhoben werden. Die Diskussion findet in der letzten Einheit der Kurse statt. Somit haben die Lehrpersonen alle Arbeitsphasen bereits durchlaufen und können darüber hinreichend reflektieren. Die Re-Interviews, die halb-strukturiert erfolgen sollen, haben die Funktion, die in der Gruppendiskussion angesprochenen Themen nochmals zu vertiefen oder weitere Themenfelder, die ausgespart wurden, zu eröffnen.
Auswertungsmethode:
Zur Auswertung und Analyse der Daten wird die qualitative Inhaltsanalyse, die vor allem im deutschsprachigen Raum im Zuge der Weiterentwicklung des Verfahrens durch Mayring (2010) als etabliertes Analyseverfahren in verschiedenen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Forschungsrichtungen beschrieben wird, herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fiechtner, Melanie;
Grote, Vincent; DDr.
Konrad, Andreas; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss körperlicher Fitness – insbesondere der Ausdauerleistung – sowie der psychischen Gesundheit auf die Lebensqualität bei gesunden Kindern zu untersuchen. Es wird angenommen, dass höhere körperliche Fitness und bessere psychische Gesundheit mit einer gesteigerten Lebensqualität und geringerem psychischem Stress einhergehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen zur Entwicklung gezielterer Maßnahmen der Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter beitragen.

Ziele und Fragestellungen
Primäres Ziel:
Untersuchung des Einflusses körperlicher Fitness auf die selbstwahrgenommene Gesundheit bei gesunden Schüler:innen.
Forschungsfragen:
1. Wie beeinflusst die Ausdauerleistung die subjektive Gesundheit von Kindern?
2. In welchem Ausmaß stehen psychische Belastungsfaktoren (z. B. Depression und Angst) mit Lebensqualität und körperlicher Fitness in Zusammenhang?
3. Wie sind körperliche Fitness, psychische Gesundheit und Lebensqualität bei Kindern miteinander verknüpft?

Datenerhebungsmethoden:
• Anthropometrische und Lebensstildaten: Body-Mass-Index (BMI), körperliche Aktivitätslevel usw.
• PROMs (Selbstberichtete Maße):
o Kinder: Kidscreen 52
• CROMs (Objektive Leistungstests):
o 6MWT (6-Minuten-Gehtest): Ausdauerleistung und Gehfähigkeit

Statistische Auswertung:
• Pearson- oder Spearman-Korrelationsanalysen zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den erhobenen Variablen
• Deskriptive Statistiken und Regressionsanalysen zur Überprüfung der Forschungsfragen

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, BEd MA PhD / PPHA, Marie-Theres;
Projektleitung intern
Reiter, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, MA / PPHB, Andrea; HS-Prof. MMag. Dr.
Eisner-Fasching, BEd / PPHA, Maria; Prof. Mag. Dr.
Geider, Bakk. / PHSt, Patricia; Prof. Mag.
Krenn, BEd MSc / PPHA, Elisabeth; Prof.
Krienzer, MA / PPHA, Daniela; Prof. Mag. Dr.
Lasnik, PGCE / PHSt, Silvia; Prof. Mag. Dr.
Resnik, MA / KPH Wien/NÖ, Pia; Prof. Mag. Dr.
Birsak de Jersey (Freelance, Kerstin; Dr.
Ghamarian-Krenn / KPH Wien/NÖ, Katharina; Prof. Mag. Dr.
Guczogi, BEd, MA MA / KPH Wien/NÖ, Theresa; Prof.
Kletzenbauer / KPH Wien/NÖ, Petra; Prof. Mag.
Rieder-Marschallinger / KPH Wien/NÖ, Silvia; Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht wächst stetig, ebenso wie die Literatur
zum frühen Fremdsprachenunterricht. In Österreich blieb der Fremdsprachenlehrplan für die
Grundschule jedoch von 1998 bis 2023 unverändert, trotz bedeutender Entwicklungen in der
Fremdsprachenpädagogik und Reformen in der Grundschullehrer*innenausbildung. Im
Schuljahr 2023/24 wurde an österreichischen Grundschulen ein neuer Lehrplan für lebende
Fremdsprachen eingeführt, der auch die Aufwertung der lebenden Fremdsprache als
benotetes Pflichtfach für die dritte und vierte Klasse mit sich brachte. Diese Studie
untersucht, wie der neue Lehrplan in Grundschulen und verwandten Einrichtungen
umgesetzt und seitens der Pädagog*innen aufgenommen wird. Besonderes Augenmerk wird
dabei auf die Schnittstellen zwischen den Bildungsstufen gelegt, da Lehrplaninnovationen in
der Grundschulbildung zwangsläufig sowohl frühere als auch spätere Lernphasen
beeinflussen. Die Studie zielt darauf ab, basierend auf österreichweiten qualitativen OnlineInterviews mit Pädagog*innen, praxisorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen zu
generieren, die für die Lehrer*innenausbildung an Hochschulen und weitere
Lehrplanänderungen relevant sind, und damit zur nachhaltigen Entwicklung des frühen
Fremdsprachenunterrichts in Österreich beizutragen.
Beschreibung (engl.)
Interest in early Foreign Language (FL) teaching has grown steadily in recent decades and
so has literature on Early Foreign Language Education (FLE). In Austria, however, the
primary school FL curriculum remained unchanged from 1998 until 2023, despite major
developments in language pedagogy and reforms in primary school teacher education. With
the implementation of the new curriculum in the 2023/24 school year, early FLE has been
established as a graded compulsory subject in the third and fourth grades, marking a
significant shift in curricular expectations and classroom practice. Against this backdrop, this
study investigates how the new curriculum is being implemented and received in primary
schools and related institutions, with particular attention given to the interfaces between
educational levels, as curricular innovations in primary education inevitably affect both earlier
and subsequent stages of learning. It aims to generate practice-oriented insights and
recommendations relevant for teacher education at university colleges and further curriculum
changes, thereby contributing to the sustainable development of early FLE in Austria.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kupper, Nadja Julia; BSc. MSc. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Brabec, Roman; BEd Dipl.Päd.
Sitter, Georg; Dipl.-Ing. BEd BSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Wirksamkeit des hochschulischen Lehrgangs MINT zu untersuchen. Schwerpunkt ist dabei die Förderung von Motivation, Kompetenzentwicklung und nachhaltigem Theorie-Praxis-Transfer bei Lehrkräften.
Das Forschungsdesign nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz, um die Wirksamkeit und Akzeptanz des hochschulischen Lehrgangs MINT umfassend zu untersuchen. Die Teilnehmer:innen werden direkt bei der Anmeldung zum Lehrgang rekrutiert. Quantitative Daten werden mittels eines Online-Fragebogens im Pre-, Post- und Follow-Up-Design zu Motivation, Kompetenzentwicklung und Theorie-Praxis-Transfer erhoben. Qualitative Einblicke gewinnen Fokusgruppen und Interviews zu den Gelingensbedingungen sowie strukturellen Herausforderungen im MINT-Unterricht. Die Datenauswertung erfolgt mit statistischen Methoden, qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring und der Grounded-Theory-Methodologie nach Corbin und Strauss. Ziel ist es, praxisrelevante Empfehlungen zur Optimierung der MINT-Fortbildung als Gelingensbedingungen abzuleiten.

Das Evaluationsprogramm zum Hochschullehrgang (HLG) MINT untersucht Wirkung, Implementation und Nachhaltigkeit des Lehrgangs entlang sechs verschiedener Untersuchungsschwerpunkte:
1. Teilnahme & Motivation
2. Kompetenzentwicklung
3. Unterrichtspraxis
4. Vernetzung: Von M.I.N.T zu MINT
5. Transfer & Nachhaltigkeit
6. Heterogenität, Sprachsensibilität, Diversität & Inklusion

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Grote, Vincent; DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frühwirth, Matthias;
Gaebel, Christine;
Moser, Maximilian;
Schäfer, Anja;
Weymann, Eckhard;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Major Depression (MDD) ist eine der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und geht mit Störungen der emotionalen Regulation, Schlafproblemen und einer Dysregulation des autonomen Nervensystems einher. Konventionelle Therapieformen zeigen häufig begrenzte Wirksamkeit oder unerwünschte Nebenwirkungen, wodurch ein Bedarf an komplementären, nicht-pharmakologischen Verfahren besteht.
Rezeptive Musiktherapie (RMT), insbesondere mit live gespieltem Monochord und Vokalimprovisation, kann parasympathische Aktivierung fördern, Stress reduzieren und die Körperwahrnehmung verbessern. Erste Studien berichten positive Effekte auf Wohlbefinden, Schlaf und HRV; jedoch liegen bislang nur wenige randomisierte kontrollierte Untersuchungen bei depressiven Erwachsenen vor.
Dieses Projekt untersucht die psychobiologischen Effekte einer standardisierten, rezeptiven Live-Musiktherapie unter Einbezug physiologischer (HRV) und psychometrischer Parameter.

2. Zielsetzung und Fragestellungen
Primäres Ziel:
Untersuchung, ob rezeptive Live-Musiktherapie bei depressiven Erwachsenen die autonome Regulation, Entspannung und Schlafqualität verbessert.
Hypothesen:
1. Die Interventionsgruppe (IG) zeigt stärkere Verbesserungen in HRV-Parametern als die Kontrollgruppe (CG).
2. Die IG berichtet signifikant mehr Entspannung, bessere Schlafqualität und erhöhte Vitalität.
3. Die IG erlebt eine verstärkte Verbindung zwischen körperlichen und emotionalen Zuständen.

3. Studiendesign
• Design: prospektive, randomisierte, zweiarmige Parallelgruppen-RCT
• Ort: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
• Dauer pro Teilnahme: Klinischer Aufenthalt (ca. 2 Wochen) + Follow-up (6 Wochen nach Entlassung)
• Randomisierung: alternierende Zuteilung nach Einverständniserklärung
• Verblindung: nicht möglich aufgrund der Art der Intervention

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Lehrkräfte und Schüler:innen stehen im schulischen Alltag zunehmend vor komplexen Herausforderungen, die ein hohes Maß an Flexibilität, Kreativität und lösungsorientiertem Denken erfordern. Kreativität und Problemlösekompetenz gelten
dabei als zentrale Schlüsselqualifikationen, um den Anforderungen einer dynamischen Bildungs- und Lebenswelt adäquat zu begegnen. Zur gezielten Förderung dieser
Kompetenzen wurde das Programm Scientific Creativity in Practice (SCIP; vormals „Flex-Based Learning“) für die Sekundarstufe entwickelt (Haim et al., 2022).
Das SCIP-Programm umfasst eine Sammlung didaktischer Ansätze und
Unterrichtsmethoden für den naturwissenschaftlichen Unterricht, die darauf abzielen,
geistige und experimentelle Flexibilität, divergentes Denken sowie kreative Lösungsstrategien zu fördern. Ein zentrales Element bildet dabei der Perspektivenwechsel, der wesentlich zur Entwicklung vielfältiger Lösungswege bei komplexen Aufgabenstellungen beiträgt. Empirische Befunde zeigen, dass das Flex-Based Learning-Programm (SCIP-Programm) die kreative Problemlösungsfähigkeit von Schüler:innen signifikant steigert (Haim et al., 2020).
Vor diesem Hintergrund verfolgt das vorliegende Vorhaben das Ziel, das SCIP-Programm in der Ausbildung des Hochschullehrgangs Quereinstieg (QE)
Sekundarstufe im Fach Biologie und Umweltbildung (BU) zu implementieren. Zentrales
Anliegen ist es, die Studierenden des QE-Studiengangs zu befähigen, die in den
Lehrveranstaltungen vermittelten SCIP-Methoden im Unterricht praktisch anzuwenden, in realen Unterrichtssituationen zu erproben und theoriegeleitet zu reflektieren.
Zur Untersuchung der Implementierung und Wirkung des SCIP-Programms wird ein qualitatives Forschungsdesign eingesetzt. Mittels leitfadengestützter Interviews mit
Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern des QE werden Erfahrungen, Umsetzungsprozesse sowie wahrgenommene Gelingensbedingungen und Herausforderungen bei der Anwendung der SCIP-Methoden im schulischen Alltag
exploriert. Die qualitative Herangehensweise ermöglicht eine vertiefte Analyse
individueller Perspektiven und institutioneller Rahmenbedingungen, wodurch ein
differenziertes Verständnis der Potenziale und Grenzen der SCIP-Implementierung gewonnen werden kann.
Im Mittelpunkt steht die Wirksamkeit des SCIP-Konzepts im Kontext naturwissenschaftlichen Unterrichts. Darüber hinaus werden neue SCIP-Interventionen im Sinne des zugrunde liegenden Konzeptes entwickelt, erprobt, kritisch reflektiert
und umfassend evaluiert. Das Forschungsvorhaben ist im Kontext des Quereinstiegs
in das Lehramt der Sekundarstufe im Fach Biologie und Umweltbildung verankert und leistet einen Beitrag zur Professionalisierung der Ausbildung von Quereinsteiger:innen
in den Lehrberuf, indem es evidenzbasierte Erkenntnisse zur Implementation und Weiterentwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte im naturwissenschaftlichen Unterricht bereitstellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht