Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; HS-Prof MMag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bieg, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sonja;
Müller, Universität Klagenfurt, Florian H.;
Spreitzer, Universität Klagenfurt, Carina;
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2029
Beschreibung
In der Studie wird untersucht, wie sich die intrinsische Motivation von Studierenden im Verlauf eines Semesters entwickelt und in welchem Zusammenhang sie mit der Befriedigung grundlegender psychologischer Bedürfnisse (Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit) steht.
Pädagogische Hochschule Kärnten – Projektantrag Forschungsförderung 3 Dazu werden die Teilnehmenden über mehrere Messzeitpunkte hinweg online befragt. Ziel
ist es, sowohl individuelle Unterschiede zwischen Studierenden (Trait-Aspekte) als auch
kurzfristige Veränderungen innerhalb einzelner Personen (State-Aspekte) zu erfassen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, besser zu verstehen, welche Bedingungen im Studienalltag die Motivation und das Wohlbefinden von Studierenden fördern, und können Hinweise für eine motivierungsförderliche Gestaltung von Lehr- und Lernumgebungen liefern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Wohlhart, David; BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guggenbichler, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Herndler-Leitner, Karin; MMag. Dr. BEd Prof.
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burger, Eva; Mag. Dr.
Gilly, Dagmar; Mag.
Komposch, Ursula; Mag.
Krojer, Eva; Mar. Dr.
Levc, Barbara; Mag.
Paleczek, Lisa; Mag. Dr.
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Ratifizierung und Implementierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN, 2007) und die Verbreitung eines alle Diversitätsbereiche umfassenden Inklusionsbegriffes (Biewer und Schütz, 2016; Ainscow, Booth und Dyson, 2009) haben die Anforderungen an Schulen und LehrerInnen hinsichtlich der Realisierung von Inklusion verändert. Das vorliegende Projekt setzt sich in den Bundesländern Steiermark, Kärnten und Burgenland eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme der konkreten Realisierungsformen, Strukturen und Praktiken im Kontext inklusiver Bildung an Volksschulen zum Ziel.
Mittels Theoretical Sampling (Lamnek, 2010) diskutieren in den drei Bundesländern vergleichbar zusammengesetzte repräsentative Fokusgruppen entlang eines auf inklusiven Strukturen und Praktiken beruhenden Leitfadens ihre jeweiligen Realisierungsvarianten. Die Aufzeichnungen werden transkribiert und inhaltsanalytisch unter Einbezug von Elementen der dokumentarischen Methode ausgewertet. Durch komparative, fallübergreifende Analysen werden durchgehende Muster und Trends in den Aussagen identifiziert, um daraus Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Hochschullehre erhält dadurch einen aus
aktueller Praxis gewonnen Bezugsrahmen, die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung kann in Kenntnis der Ergebnisse ihre Steuerungsaktivitäten gezielter und effizienter einsetzen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Berzsenyi-Schweizer, Viktoria; Mag. Dr.
Bürger, anna;
Freytag, florian; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Aufgrund alarmierender Ergebnisse aktueller Gesundheitsberichte gewinnt die Entwicklung der sport-

motorischen Leistungsfähigkeit im Primarstufenalter zunehmend an Bedeutung und erfordert eine ver-

tiefte Betrachtung. Einen wesentlichen Beitrag zur Förderung sportmotorischer Fähigkeiten von Kindern

und Jugendliche leisten dabei sowohl Schulen als auch Sportvereine. In diesem Artikel wird untersucht,

Welche motorischen Basiskompetenzen Kinder der vierten Schulstufe aus dem Burgenland und Kärnten

haben und wie sie sich selbst schätzen. Dazu erfolgte eine MOBAK-Testung

Beschreibung (engl.)
Considering the alarming results of recent health reports, the development of physical performance in primary school age is gaining importance and requires a closer look. Both schools and sports clubs play a significant role in fostering these abilities.This article examines which motor skills children in the fourth grade in Burgenland and Carinthia possess and how they evaluate their own abilities. A MOBAK test was conducted.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Baden-Württemberg; E10213018
Projektleitung intern
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Ziel des Projektes ist die Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte auf der Grundlage der Resonanzpädagogik. Lehrkräfte sollen befähigt werden, resonanzpädagogischen Unterricht zu gestalten, um resonante Weltbeziehungen bei Schüler:innen zu fördern. Entfremdung und Benachteiligung im schulischen Kontext sollen reduziert und die Bildungsqualität durch die Fokussierung auf sozial-emotionale Interaktionen gestärkt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften wird ein resonanzpädagogisches Konzept partizipativ entwickelt u. im Sprach-, Literatur- u. Medienunterricht erprobt. Der Prozess wird nach dem DBR-Ansatz empirisch begleitet und evaluiert. Daraus
werden allgemeine Unterrichtsprinzipien für eine resonanzpädagogische Unterrichtspraxis abgeleitet. Konkrete
Unterrichtsmaterialien u. Methoden zur Umsetzung des Konzepts werden entwickelt. Workshops u. Lehrerfortbildungen zur Umsetzung des Ansatzes sind geplant.
Als Ergebnis werden wissenschaftlich erprobte resonanzpädagogische Lehr-Lernkonzepte für den Schulunterricht erwartet, einschließlich der Beschreibung übergeordneter Unterrichtsprinzipien. Für die Umsetzung werden konkrete Maßnahmen, Methoden und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die empirische Begleitung liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Ansatzes. Langfristig wird eine Verbesserung der Lernmotivation und des Schulklimas sowie eine Stärkung der Unterrichtsqualität angestrebt.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to develop innovative teaching and learning concepts based on resonance pedagogy. Teachers will
be empowered to design lessons to promote resonant world relations among students. The aim is to reduce alienation and
disadvantage in the school context and to enhance the quality of education by focusing on social-emotional interactions.
In close cooperation with teachers, a resonance pedagogical concept will be developed in a participatory way & tested in
language, literature & media classes. The process will be empirically monitored & evaluated using a DBR-Approach.
General teaching principles for resonance pedagogical practice will be derived. Concrete teaching materials & methods will
be developed to implement the concept. Workshops & teacher training courses on the implementation of the approach are
planned.
As a result, scientifically proven resonance pedagogical teaching & learning concepts for school lessons are expected,
including the description of overarching teaching principles. Specific measures, methods & teaching materials will be
developed for implementation. Empirical monitoring will provide insights into the effectiveness of the approach. Teachers will
gain expertise in resonance pedagogy. The long-term aim is to improve motivation to learn, the school climate & the quality
of teaching.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; HS-Prof MMag. Dr. Priv.-Doz.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. Dr.
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr.
Herzog, Manfred; Mag.
Krammer, Mathias; HS-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to sci-ence, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Glusic, Pamela; Mag. Dr. Prof. prof.
Brabec, Roman; BEd Dipl.Päd.
Kozlan, Oleksii;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt Adapt-AI zielt darauf ab, generative KI in die Bildung zu integrieren, indem strukturierte Lern- und Bewertungsmodelle entwickelt werden. Zu den Zielen gehören die Definition eines KI-Rahmenwerks, die Erstellung eines Prompting-Modells für KI-gestütztes Lernen und KI-Agenten, die Zusammenstellung von Best Practices, die Erprobung von KI-gestützten Unterrichtsstrategien und die Einführung eines Selbstlernkurses für Lehrkräfte. Dadurch wird sichergestellt, dass KI ethisch, effektiv und inklusiv eingesetzt wird, um eine adaptive und personalisierte Bildung zu fördern. Das Projekt Adapt-AI entwickelt KI-gestütztes Lehren und Bewerten in Deutschland, Österreich und Slowenien. Zu den Aktivitäten gehören die Entwicklung eines Prompting-Modells für die Entwicklung von KI-Agenten, die Erstellung und Erprobung adaptiver Lernarrangements und Bewertungsverfahren. In einem Online-Kurs zum Selbststudium werden die Teilnehmer darin geschult, ihre digitalen Kompetenzen im Bereich gen. AI zu fördern. Zusammenarbeit, Tests im Unterricht und iteratives Feedback gewährleisten eine ethische, inklusive und fachspezifische Integration von KI. Adapt-AI wird ein strukturiertes KI-Framework, ein interdisziplinäres Prompting-Modell und Best-Practice-Beispiele für adaptives Lernen liefern. Ein Selbstlernkurs wird Pädagogen mit KI-bezogenen digitalen Kompetenzen ausstatten. Das Projekt fördert den ethischen, inklusiven Einsatz von KI und verbessert Differenzierungs- und Bewertungsmethoden. Zu den Ergebnissen gehören eine verbesserte digitale Kompetenz, adaptive Lernstrategien und eine nachhaltige KI-Integration in verschiedenen Bildungsumgebungen.
Beschreibung (engl.)
The Adapt-AI project aims to integrate generative AI into education by developing structured learning and assessment models. Objectives include defining an AI framework, creating a prompting model for AI-supported learning and AI-Agents,
compiling best practices, piloting AI-supported teaching strategies, and launching a self-learning course for teachers. This ensures AI is used ethically, effectively, and inclusively to enhance adaptive and personalized education.
The Adapt-AI project develops AI-empowered teaching and assessment across Germany, Austria, and Slovenia. Activities
include designing a prompting model for the development of AI agents, creating and piloting adaptive learning arrangements
and assessment procedures. A self-paced online course will train participants to foster their digital skills regarding genAI.
Collaboration, classroom testing, and iterative feedback ensure ethical, inclusive, and subject-specific AI integration.
Adapt-AI will deliver a structured AI framework, an interdisciplinary prompting model, and best-practice examples for adaptive learning. A self-learning course will equip educators with AI-related digital competencies. The project fosters
ethical, inclusive AI use, improving differentiation and assessment methods. Outcomes include enhanced digital literacy, adaptive learning strategies, and sustainable AI integration in diverse educational settings.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Freiburg,, Deutschland;
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Sitter, Georg; Dipl.-Ing. BEd BSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
The overall objective of the ICSE STE(A)M vision is to create a sustainable interdisciplinary European partnership on integrated STE(A)M, offering clear European prospects for STE(A)M teacher education. Central to this endeavour is a high-capacity consortium that brings together 7 higher education institutions (all major providers of initial and ongoing teacher education), two European-level teacher training organisations, and 3 schools. By strategically combining three established alliances to form a ‚hyper-network‘ – the ICSE consortium of 18 higher education institutions, European Schoolnet’s network of over 30 Ministries of Education, and EduNet’s strong links with teachers and policy makers – the consortium ensures broad European reach and robust regional implementation. Our objectives in this project are threefold. 1. We develop a high-quality, integrated STE(A)M teacher training programme – 8 practice-based modules co-created by experts and practitioners from different STEM disciplines and based on real-world challenges. 2. We implement this programme in accessible mobility formats (virtual, blended, physical), enabling intercultural exchanges and shaping a valuable European STE(A)M learning community to offer teachers the opportunity for continuous training in an international setting and keep them motivated for their job. 3. We embed policy dialogue at all levels (European, national, regional), using seminars, briefs and networking to inspire evidence-based reforms in teacher education systems. The sustainability of the partnership will be ensured through established networks and ongoing support structures that will outlast the project itself. A systemic approach to co-creation, quality assurance, and a convincing plan for sustainable STE(A)M programme implementation will maximise long-term impact. With a strong European dimension and targeted communication with stakeholders, our project will achieve lasting improvements in STE(A)M teacher education.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kampfhofer, Daniela; BEd MAS Prof.
Schütz, Reinhold; SOL Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Klingler, BEd, Reingard; Mag. / Pädagogische Hochschule Wien
Marth, Johanne; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Rabensteiner, BEd, Elisabeth; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Röck, BEd, Corina; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Schwarzl, BEd, Daniela; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Stenzel, Helga; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Urlass, Mario;
Vith, Georg; MMag. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
„Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“, rückt die Bedeutung des Zeichnens und der Bildsprache von Schüler/innen auf dem Weg der ästhetischen Alphabetisierung und Persönlichkeitsentwicklung in den Focus. Veränderte kindliche Bildsprachen, Mehrwert des Zeichnens im Kontext emotionaler Entwicklung, allgemeiner Lernfähigkeit und Motivation werden untersucht.
Die Implementierung „Künstlerischer Skizzenbücher“ durch das Forscher/innenteam ermöglicht Schüler/innen ihre individuelle, einzigartige Bildsprache zu üben und hinterlässt ein bildnerisches Entwicklungsportfolio. Im ästhetischen Lernen wird, so eine Grundthese, erst die Basis für die übrigen Lernprozesse gelegt. Durch Schüler/innen und Lehrer/inneninterviews und die eingehende Dokumentenanalyse der Skizzenbücher erhält das Forscher/innenteam qualitative und quantitative Daten, die mit bestehenden fachwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und mit nationalen und internationalen Experten diskutiert werden sollen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Fischer, Michael; Dr.rer.nat. BSc MSc (Uni Grau)
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Greiler, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Binder, Cornelia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit der Agenda 2030 auch im österreichischen Lehrplan aller Fächer verankert. Ein zentrales Ziel besteht darin, Schülerinnen und Schüler durch kognitive, sozio-emotionale und handlungsorientierte Lernprozesse für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren (UNESCO, 2017).
Aktuelle Studien zeigen, dass Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext eine niederschwellige Möglichkeit darstellen, BNE-Inhalte in den Mathematikunterricht einzubetten, ohne die curriculare Struktur zu überlasten. Sie sind „well-posed“ und „dressed-up“ (Krawitz & Schukajlow, 2018) und können authentische Daten und reale Kontexte aufgreifen. Dadurch fördern sie nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern auch die Reflexion über gesellschaftlich relevante Fragestellungen.
Ergebnisse einer Interventionsstudie weisen auf signifikante Lernzuwächse in kognitiven Umweltkompetenzen von Schülerinnen und Schülern hin (Hackl & Fischer, 2025). Weitere Befunde verdeutlichen, dass auch Studierende bei der Entwicklung von BNE-Aufgaben eine klare Präferenz für fachnahe SDGs und lokale Kontexte zeigen, während authentische Daten bislang selten eingebunden werden (Fischer, Hackl, Tombeck & Raberger, 2025).
Forschungsfragen
1. Welche Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext entwickeln Studierende der PH Kärnten?
2. Welche inhaltlichen Schwerpunkte (SDGs, lokale vs. globale Bezüge, Authentizität der Daten) zeigen sich in den erstellten Aufgaben?
3. Inwiefern können Studierende ihre entwickelten Aufgaben durch forschungsbasierte Lehre reflektieren und überarbeiten?
Erwarteter Beitrag
Das Projekt verbindet die Lehrer:innenbildung mit aktueller BNE-Forschung. Es trägt dazu bei, Studierende für nachhaltigkeitsbezogene Kontexte im Mathematikunterricht zu sensibilisieren und praxisnahe, schulrelevante Materialien zu entwickeln. Damit leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE in der Primarstufenbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kucher, Vesna; Mag.a / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Rulofs, Martina; MMag. Dr. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Die schulische Inklusion ist eng verbunden mit dem Begriff der Heterogenität und wirft unweigerlich die Frage auf, wie damit im Unterricht umgegangen werden soll. Das Konzept der Differenzierung kann einen Beitrag zu dieser Heterogenitätsthematik leisten, „indem es auf die Vielfalt der Lernenden mit einem flexiblen, variantenreichen und differenzverträglichen Unterricht antwortet“ (Joller-Graf 2010, S. 123). In der Praxisschule Verbundmodell NMS Klagenfurt bietet sich die Möglichkeit, in einer sogenannten „Inklusionsklasse“ den Unterricht zu beobachten, Lehrende und Lernende zu befragen und Rahmenbedingungen zu analysieren.
Das geplante Projekt hat zum Ziel, die forschungsgeleitete Lehre zu diesem Themenschwerpunkt zu verstärken, unter anderem durch die Entwicklung von Arbeitsmaterialien für Lehrende und Studierende, insbesondere für die Lehrveranstaltung „Diversität und Inklusion“ im Rahmen der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen. —
Forschungsdesign: Als Forschungsfeld dient eine Inklusionsklasse einer Neuen Mittelschule in Kärnten. In dieser wird den 22 SchülerInnen unter Berücksichtigung ihrer kultureller, religiöser, sprach-, begabungs- und behinderungsbezogener Diversitätsmerkmale ein gemeinsamer Unterricht ermöglicht. Dafür stehen PädagogInnen mit unterschiedlichen Ausbildungen zur Verfügung. Der Unterricht wird nicht nur von der jeweiligen Fachlehrperson, sondern gemeinsam im Team mit einer Inklusionspädagogin und einer Gebärdendolmetscherin geplant und gestaltet.
Für das Forschungsvorhaben wird ein (teil-)partizipativer Forschungsansatz (von Unger 2014) unter Einbeziehung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden gewählt, mit dem die schulische Wirklichkeit in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen erforscht wird. In Anlehnung an die Grounded Theory (Equit/Hohage 2016) ist der Forschungsprozess zyklisch angelegt, dementsprechend wechseln sich Phasen der Datenerhebung und -auswertung ab. Das multiperspektivische Projektdesign zeichnet sich durch Leitfadeninterviews mit Lehrerinnen und Lehrern so wie Schülerinnen und Schülern aus. Nach der computergestützten Auswertung der qualitativen Interviews (MAXQDA) wird anhand der ersten Ergebnisse ein Fragebogen für die quantitative Befragung der Erziehungsberechtigten entwickelt und mit SPSS ausgewertet. —
Projektziele: Erkenntnisse über Methoden der Differenzierung im Unterricht gewinnen; Erkenntnisse über Gelingensfaktoren von Differenzierung im Unterricht für die neue LehrerInnenausbildung zur Verfügung stellen; Erkenntnisse über Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule gewinnen. —
Projektergebnisse: Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule; Arbeitsmaterial für den Einsatz in der Lehre der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen; Publikation der Resultate aus dem Forschungsprojekt. —
Literatur: Equit, C./Hohage, C. (Hrsg.) (2016): Handbuch Grounded Theory. Von der Methodologie zur Forschungspraxis. Beltz Juventa. Weinheim, Basel. — Joller-Graf, K. (2010): Binnendifferenziert unterrichten. In: Buholzer, A./Kummer Wyss, A. (Hrsg.): Alle gleich – alle unterschiedlich! Zum Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. Klett und Balmer. Zug. S. 122-136. — Von Unger, H. (2014): Partizipative Forschung. Einführung in die Forschungspraxis. Springer Fachmedien. Wiesbaden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht