Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Scherling, Josefine Margrit; Mag. Dr. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mauric, Ursula; Mag. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In einem früheren Forschungsprojekt der beiden Forscherinnen (2018 – 2022) stand die Frage im Mittelpunkt, welche Orientierungspunkte für gute hochschulische Lehre zu GCE im Kontext der Ausbildung von Lehrpersonen identifiziert werden können. Ein besonderer Schwerpunkt galt dem Konzept der kognitiven Gerechtigkeit. Aufbauend auf den daraus gewonnenen Ergebnissen rückt dieses neue Projekt nun die Herausforderungen, die sich für Institutionen der Lehrer:innenbildung aufgrund von globalen Vorstellungen von Bildung ergeben, stärker in den Mittelpunkt. Es geht demnach in der Lehrer:innenbildung darum, kritische Zugänge zu finden, die den lokalen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in der Bildung adäquat begegnen, indem sie immer auch den Bezug zu globalen Entwicklungen herstellen. Am Beispiel von GCE lässt sich dies gut illustrieren.
Mit einem Fokus auf die lokale Perspektive als Ausgangspunkt für eine Analyse von GCE in der Lehrer:innenbildung will das Forscherinnenteam den Denkraum öffnen und sich Positionen im Kontext von GCE daraufhin ansehen, was das Kritische in GCE ausmacht und wie es sich in hochschuldidaktischen Zugängen manifestieren kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Glas, Gernot; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gollowitsch, Karin; Mag.
Zorzenoni, Eduard; Mag.
Starzacher, Marion; DI arch. Dr. tech.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Volksschule „Stattegg“
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, basierend auf den Forderungen des neuen Lehrplans, Grundkompetenzen für das Fach Technik und Design (Technisches und Textiles Werken) zu konkretisieren und kompetenzorientierte Aufgabenstellungen zu entwickeln, welche in den einzelnen Schulstufen praktisch erprobt und evaluiert werden. Bei der Ausarbeitung der Aufgabenstellungen werden einerseits auf die Unterrichtsschwerpunkte des Gesamtunterrichts sowie andererseits auf Querverbindungen zu anderen Fächern Bezug genommen. Es sollen eine Auswahl an Aufgabenstellungen erarbeitet werden, welche die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen berücksichtigen, damit die Lehrpersonen an den unterschiedlichen Schulen die für ihre Klasse geeigneten Aufgaben auswählen können. Dabei soll auf eine sinnvolle Verzahnung der traditionellen Fächer Technisches Werken und Textiles Werken geachtet werden, welche im neuen Lehrplan als ein Fach mit der Bezeichnung Technik und Design konzipiert wurden.
Nicht zuletzt sollen die ausgearbeiteten Aufgabenstellungen in einem Praxishandbuch oder einer Handreichung für Lehrpersonen der Volksschule zusammenfließen und so einen nachhaltigen Wissenstransfer ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; HS-Prof Dr. Dipl.Päd. MA Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Riemer, Anida; MEd. BEd
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark, Standort Ortweinplatz
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Digitale Angebote, entweder in Form von Zusatzmaterialien zu den Schulbüchern oder als frei zugängliche, kostenlose Übungen im Internet, wurden auch schon vor dem pandemiebedingten Homeschooling, wie im Masterplan Digitalisierung (BMBWF 2018) gefordert, eingesetzt, wobei viele Fragen offen sind. Erstens ist bis dato nicht untersucht, ob und inwiefern diese digitalen Übungen zum Erstlesen und -schreiben fachwissenschaftliche, fachdidaktische und/oder mediendidaktische Qualitätskriterien erfüllen. Zweitens ist nicht bekannt, wie diese Angebote von Lehrkräften eingeschätzt bzw. im Regelunterricht eingesetzt werden. Drittens gibt es noch keine Erhebungen, wie die Zielgruppe dieser Angebote, die Schulanfänger*innen, mit den Angeboten umgehen.
Aus diesem Grund werden im vorliegenden Projekt diesen drei zusammenhängenden Fragen, eingeschränkt auf das Erstlesen und Erstschreiben und den damit verbundenen digitalen Übungen, nachgegangen. Eine solche Analyse ist im Sinne der Qualitätssicherung und Professionalisierung von Lehrkräften und Unterricht notwendig, insbesondere weil es sich beim Erstlesen und Erstschreiben um einen für den weiteren Bildungserfolg maßgeblich beeinflussenden Kompetenzerwerb handelt.
Ziel von SCHLEMEDI 1.0 ist, auf Basis der in Schlemedi bereits etablierten Kriterien digitale frei verfügbare und digitale fibelbasierte Übungen zu analysieren, die Erkenntnisse für die Praxis aufzubereiten und den Umgang damit seitens der Schüler*innen zu erheben.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Fogale, Matteo; Prof. Mag.
Menegale, Marcella; Prof. Mag.
Serragiotto, Graziano; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Die zweite Phase des Projekts Lavagne Plurilengâl hat in September 2016 wieder begonnen (die erste Phase ist vom 01.09.2015 bis 31.12.2015 gelaufen). Insgesamt umfasst das Projekt 12 Bildungsseminare und 14 Workshops für eine Gesamtdauer von 90 UE. Die Seminare werden zu den Schlüsselelementen der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen veranstaltet. Es werden Aspekte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops werden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem werden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, etc.) mit der Zusammenarbeit von 6 Sekundarschulen entwickelt. Außerdem bietet das Projekt 14 Workshops in den oben genannten Schulfächern an.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela; Dr. / 22202 Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Prof.
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel in ausgewählten Bereichen Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Basiserhebung an, in der soziodemographische Merkmale, berufliche Positionen, Zufriedenheit mit ihrer Arbeit, sowie zu Motiven und Lernbedarfe der Studierenden der ersten Kohorte am Standort Graz erhoben wurden (Koch 2019). Im Fokus stehen für die zweite Kohorte die Erfassung der Veränderung in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals hinsichtlich der (A) Handlungspraxen in der „Begleitung sozial-emotionaler Bildung“ (vgl. Hollerer, Schirgi & Strauß, 2018) und ihre Veränderungen in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals. (B) Einstellungen zum Bildungsbereich „Natur und Technik“ In Teilbereichen werden Vergleichsdaten zur ersten Kohorte zu generiert, um Hinweise auf eine Optimierung der Studien hinsichtlich des Studiengangs ableiten zu können. Weiters werden spezifische Fragestellungen erhoben, um die Professionalisierungseffekte bei den Studierenden erkennbar zu machen. Die Studierenden der zweiten Kohorte (n=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Fogale, Matteo; Prof. Mag.
Menegale, Marcella; Prof. Mag.
Perini, Rosalba; Prof. Mag.
Serragiotto, Graziano; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Das Projekt umfasst die Erstellung von Unterrichtsmaterial in Friulanisch, die Fortbildung der Lehrer/innen und die wissenschaftliche Begleitung. Es werden 12 Bildungsseminare und 14 Workshops in der Gesamtdauer von 90 UE abgehalten. Die Seminare zielen auf die Schulung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen. Es werden Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen, verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem werden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, etc.) in der Zusammenarbeit mit 6 Sekundarschulen entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kühberger, Christoph; Univ. Prof. Dr. habil.
Mittnik, Phillip; HS-Prof. Mag. Dr.
Rathkolb, Oliver; Univ.-Prof. Mag. DDr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Christian; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Helga;
Heuer, Christian;
Lauß, Georg;
Pohl, Dieter;
Rupnow, Dirk;
Stelzl-Marx, Barbara;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Im Jahr 2021 hat die Studie der PH Wien (https://www.wochenschau-verlag.de/Generation-des-Vergessens/4127 0) gezeigt, dass Schüler*innen in Wien kaum über Wissen zu Nationalsozialismus und Holocaust verfügen. Univ. Prof. DDr. Oliver Rathkolb und Prof. Dr. Philipp Mittnik haben sich in mehreren Gesprächen darauf verständigt, dass es einen österreichweiten Versuch geben soll, diesen Umstand zu ändern. Aus diesem Anlass wurden Expert*innen der österreichischen Zeitgeschichte und /oder der Geschichtsdidaktik eingeladen, an einem Projekt teilzunehmen.
Hierbei sollen fachliche und fachdidaktische Überlegungen zusammengeführt werden, welche Themen und Inhalte absolut notwendiger Bestandteil jedes Geschichtsunterrichts sein sollten. Das Projekt soll zu einer schnell umsetzbaren und merklichen Qualitätssteigerung des Geschichtsunterrichts in Österreich führen. Es sollen max. 15 Themen festgelegt werden, die in max. 15 Unterrichtseinheiten bewältigbar sind und so auch zum integralen Bestandteil jedes Geschichtsunterrichts gehören sollten.
Im Frühjar 2024 ist eine Publikation zu inhaltlichen Themen und Unterrichtskonzepten vorgesehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Weisz, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Haider, Sabine; IL Mag. MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Das Schuljahr 2016/17 startete für die Lehrpersonen der HTL Pinkafeld in einer ungewöhnlichen Art und Weise:
Die Eröffnungskonferenz am Abend des 6. September 2016 war gleichzeitig die Kick-Off-Veranstaltung eines Schulentwicklungsprozesses mit dem Kernthema „kollegiale Hospitation“.
Das Erfahrungswissen der Kolleg/innen nutzen, voneinander lernen, „blinde Flecken“ im eigenen Verhalten in der Klasse verringern, die Qualität des Unterrichts weiterentwickeln – das sind die zentralen Zielsetzungen, die das Leitungsteam der HTL Pinkafeld mit diesem Schulentwicklungsprozess verfolgt.
Bis zum 9. Dezember 2016 sollten alle Lehrpersonen zumindest ein Mal von einer Kollegin / einem Kollegen ihrer Wahl im Unterricht hospitiert worden sein bzw. diese/n hospitieren und ein Feedbackgespräch darüber führen. Dazu wurde ein Beobachtungsbogen unterstützend verwendet.
Am 9. Dezember, an einem schulautonom für die Schüler/innen unterrichtsfreien Tag, wurde mit den Ergebnissen dieses Teilprozesses weiter gearbeitet und eine nach dem Zufallsprinzip vorgenommene Einteilung von Tandems für eine zweite Runde kollegialer Hospitation gestartet, die im Frühling 2017 abgeschlossen sein soll.
Nach einer Zwischenevaluierung im Dezember 16 wird die Wirkung dieses Prozesses auf die Unterrichtsentwicklung quantitativ und qualitativ erhoben und ins Feld kommuniziert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Leimstättner, Brigitte; Dr.
Schrammel, Sabrina; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haider, Sabine; Mag. MSc.
Kernbichler, Maria; Dr.
Meller, Stefan; BEd MA.
Ortner-Lidy, Irma; Mag.
Rauter, Gundl; Mag. Dr. BEd
Selinger, Adolf; Dipl.-Ing.
ZEIRINGER, Johann; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Mit den Novellierungen des Bundes-Schulaufsichtsgesetzes § 18 sowie dem Schulunterrichtsgesetz § 56 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um Schul- und Qualitätsmanagement an österreichischen Schulen gesetzlich zu legitimieren. Auf Basis des nationalen Qualitätsrahmens erfolgt mittels der bildungspolitischen Qualitätsinitiativen SQA und QIBB die Umsetzung an den Einzelschulen, wofür die Schulleiter/innen Letztverantwortung tragen. Schulleiter/innen obliegt als unmittelbare/r Vorgesetzte/r aller an der Schule tätigen Lehrer/innen und sonstiger Bediensteter laut SchUG (§ 56) „die Leitung der Schule und die Pflege der Verbindung zwischen der Schule, den Schülern und den Erziehungsberechtigten, bei Berufsschulen auch den Lehrberechtigten“ (ebd.). Ihre Aufgaben umfassen „insbesondere Schulleitung und -management, Qualitätsmanagement, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Führung und Personalentwicklung sowie Außenbeziehungen und Öffnung der Schule.“ (SchUG, § 56). Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den formulierten Qualitätsansprüchen der bildungspolitischen Initiativen SQA und QIBB zeigt, dass der kooperativen Zusammenarbeit der beteiligten Akteur/innen gegenwärtig eine zentrale Bedeutung in Hinblick auf qualitätsvolle Weiterentwicklung von Einzelschulen zugeschrieben wird. Wenn gegenwärtig über qualitätsvolle Schulentwicklung verhandelt wird, dann unter der Maxime der Kooperation (vgl. hierzu Huber 2009, S. 509 und Rahm 2010, S. 83). Diese Maxime findet sich auch in den Leittexten des BMBF über „Unterrichts- und Schulqualität“ (Altrichter u.a. 2012) sowie zur „Dialogischen Führung“ (Schubert u.a. 2014) wieder. In der Fachliteratur wird zwischen Kooperationspartner/innen innerhalb und außerhalb der Schule unterschieden (Huber und Hader-Popp 2013, S. 354). Innerhalb der Schule werden primär folgende Gruppen genannt: – erweiterte Schulleitung, Leiter von Fachbereichen, Lehrkräfte der Schulberatung (z. B. Beratungslehrer, Schulpsychologen etc.); – Lehrkräfte, verschiedene formelle und informelle Gruppierungen, Personalrat; – Schüler, Schülerverwaltung (z.B. Klassensprecher); – nicht-unterrichtendes Personal. Auch außerhalb der Schule werden zahlreiche Kooperationspartner/innen genannt (ebd.). Angesichts der aktuellen Entwicklungstendenzen hin zu eigenverantwortlichen Schulen (Öffnung gegenüber den Ansprüchen des regionalen Umfeldes; stärkere Mitbestimmung und Mitverantwortung von Eltern, der politischen Gemeinde, der regionalen Wirtschaft; Marktorientierung, die Schulen in Konkurrenz zueinander bringt; Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit) kommen auf die Leitungs- und Führungsverantwortlichen im Bereich der Kooperation und Kommunikation „bislang unvertraute Tätigkeiten zu und die Gestalt von vertrauten verändert sich“ (Huber und Hader Popp 2013, 354). Huber und Hader-Popp geben zu bedenken, dass Schulleiter/innen mit Akteur/innen unterschiedlichster Altersgruppen, verschiedenen Expertisengrades und mit schulinternen und -externen Menschen arbeiten müssen, die mitunter differente Interessen und Ziele verfolgen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Weghaupt, Dominik; Mag. Dr. / 1153 ZGMP – Pilotprojekte
Projektleitung intern
Weghaupt, Dominik; Mag. Dr.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Herzog, Petra; Mag.
Schmidtbauer, Karin; Mag. Dr. MSc. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
In zahlreichen Studien der letzten zehn Jahre (aktuell werden ca. 1400 wissenschaftliche Artikel pro Jahr zum Thema Achtsamkeit mindfulness publiziert) hat sich gezeigt, dass im Achtsamkeitskonzept ein psychologisches und pädagogisches Potential steckt, damit Lehr-Lern-Prozesse im Kontext Schule besser gelingen. Knapp zusammengefasst kann gesagt werden, dass durch die Achtsamkeitsübung die psychosoziale Gesundheit der Lehrer:innen (Taylor et al. 2021) und Schüler:innene (Fulambarkar et al. 2023) gefördert wird. Weiters werden durch diese Übungsformen Faktoren – wie z.B.: Aufmerksamkeitsregulation (Verhaeghen 2021), Emotionsregulation (Hoge et al. 2021) – gefördert, die maßgeblich zum Gelingen von Lehr-Lern-Prozessen beitragen.

Im Zuge eines Projektauftrags vom BMBWF an das Zentrum für Gewalt- und Mobbingprävention und Persönlichkeitsbildung (ZGMP) der PPH Burgenland wurde im SS 2023 ein neues Fortbildungskonzept zu achtsamkeitsbasiertem Lehren und Lernen entwickelt. Dieses mehrphasige Fortbildung soll im Rahmen eines Schulentwicklungsprozesses an Schulen der Sekundarstufe II als SCHILF durchgeführt und beforscht werden.

Durch eine Wirkungsforschung soll untersucht werden inwieweit die aus den internationalen Meta-Analysen (Mettler et al. 2023; Dunning et al. 2022; Fulambarkar et al. 2023) bekannten Effekte hinsichtlich der psychosozialen Gesundheit auf der Ebene der Lehrer:innen und Schüler:innen unter spezifischen Implementationsbedingungen im Kontext von österreichischen Schulen bestätigt werden können. Konkret werden auf der Schüler:innenebene und auf der Lehrer:innenebene die gesundheitspsychologischen Variablen: Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden, Stressempfinde, Selbstwirksamkeit erfasst.

Um Handlungsempfehlungen für die zukünftige Implementierungen von achtsamkeitsbasierten Schulprogrammen geben zu können, werden drei Varianten der Umsetzung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft.

Externe Faktoren:
Mit diesem Vergleich wäre es möglich einen bedeutsamen Beitrag zum aktuellen Forschungsstand zu liefern, da es zwar zahlreiche Befunde zur Wirkung einzelner Programme und Projekte gibt, es jedoch bislang kaum Kenntnis über die Faktoren für eine high quality implementation gibt (Roeser et al. 2023). Mit den Erkenntnissen aus dem Vergleich dieser drei Varianten können mitunter Empfehlungen hinsichtlich der Faktoren Zeit- und Kostenaufwand formuliert werden. Diese sind wiederum entscheidend, wenn es auf bildungspolitischer Ebene um eine mögliche Skalierung der ALLS-Modulreihe oder anderer achtsamkeitsbasierter Programme geht.

Interne Faktoren:
Neben den strukturellen Rahmenbedingung, die durch die Umsetzungsvarianten (slow, rapid, expert teaching) resultieren, sollen im Rahmen des qualitativen Forschungsstrangs auch weitere Faktoren identifiziert werden, die zu einer gelingenden bzw. nicht-gelingenden Implementation beitragen. Im Zentrum steht hier die Perspektive der Lehrpersonen, da die Lehrpersonen der Dreh- und Angelpunkt in einem solchen Prozess sind. Ihre Perspektive ist relevant,
•um die Akzeptanz des Fortbildungsprogramms einzuschätzen
•um die schulinternen Prozesse zu erkennen und zu reflektieren
•um die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung von Achtsamkeitsübungen im Unterricht zu erfassen
•um die Herausforderungen und Unterstützungsfaktoren für eine nachhaltige Implementation zu identifizieren

Auch damit könnte dieses Projekt einen Beitrag zum Diskurs im internationalen Forschungsfeld leisten, da es bislang kaum Befunde zu den Faktoren einer erfolgreichen und nachhaltigen Implementation gibt (Baelen et al. 2023).

Beschreibung (engl.)
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