Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt „Bau schlau! – Von neuen Technologien (KI) und nachhaltigen Lösungen bis zu spannenden Berufsfeldern der Zukunft“ fokussiert auf die Vermittlung von Wissen über Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Technologien im Bauwesen an Schüler:innen der Volks- und Mittelschule. Ziel ist es, die Bedeutung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen für zukünftige Berufe in der Baubranche praxisnah und inspirierend zu vermitteln. KI gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl im Alltag von Kindern, als auch im Bauwesen, wo sie bei Planung, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit eingesetzt wird. Studien zeigen, dass junge Menschen KI als wichtig für ihre persönliche und berufliche Zukunft betrachten, jedoch fehlt es im Bildungssystem häufig an praxisnahen und altersgerechten Zugängen. Das Projekt verbindet KI mit den lebensnahen Themen Bauen, Wohnen und Natur, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Mit dem interdisziplinären Ansatz der Bionik lernen Kinder, wie sich Vorbilder aus der Natur auf technische Innovationen übertragen lassen, z. B. durch Biomimikry oder Origami-Techniken zur Optimierung von adaptiven Baumaterialien und Produkten. Praktische Beispiele wie die KI-gestützte Optimierungen von Bienenbeuten verdeutlichen den Mehrwert generativer Designs. Spannende Technologien wie KI-gestützte Gebäudediagnostik, Drohnentechnologie, der Aufbau digitaler Gebäudezwillinge und Visualisierung mit AR/VR-Brillen bei der Bauplanung werden durch eigenes Experimentieren erlebbar. Dies fördert nicht nur das Verständnis für moderne Werkzeuge, sondern weckt auch Interesse an neuen, spannenden technischen Berufsfeldern – insbesondere bei Mädchen. Dank der Digitalisierung verlieren traditionelle körperliche Anforderungen in der Baubranche an Bedeutung, während die Verknüpfung mit Innovation, Design und Architektur zusätzlich inspiriert. Ein ausgewogenes Projektteam und weibliche Role-Models helfen, Rollenklischees aufzubrechen und weibliches Potenzial für technische Berufe zu mobilisieren. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung. Inhaltlich zeigt es, wie digitale Technologien einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bauwesen leisten können. Zudem entwickelt es innovative Bildungsangebote, die durch den Verein klasse!forschung und die Projektpartner dauerhaft in Schulen eingesetzt werden, um Wissen zu vermitteln und für nachhaltige Lösungen zu begeistern. Die enge Zusammenarbeit mit der FH Kufstein, der Universität Innsbruck, RIEDERBAU, Revitalyze und der PH-Tirol vereint wissenschaftliche Expertise mit praxisorientiertem Know-how. Gemeinsam wird der Innovationsprozess – von der ersten Idee über die Grundlagenforschung und angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in der Wirtschaft – greifbar vermittelt. Die, stark von der Baubranche geprägte Region Kufstein, profitiert von den Projektergebnissen, durch das Partnernetzwerk und die entwickelten Angebote eröffnen sich neue Perspektiven für nachhaltige Berufsfelder und zukunftsweisende Karrieremöglichkeiten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Pircher, Bianca; MMag. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Pircher, Bianca; MMag., Msc BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Im Zuge einer Recherche (Datenbanksuche im DBIS Universität Innsbruck und Wien) konnte die Autorin feststellen, dass keine umfassenden Untersuchungen oder Forschungsergebnisse im Bereich der Berufswahlmotive von Berufsschullehrer/-innen in Österreich vorliegen.
In der empirischen Forschung zum LehrerInnenberuf sind Interessen, Orientierungen und Motive junger Menschen, die sie dazu bewegen, den LehrerInnenberuf zu ergreifen, zahlreich erforscht worden (vgl. Brühwihler & Spychiger, 1997; Ulich, 2004; Mayr, 1994). Eine ausführliche Aufstellung über die empirische Forschung zur Frage, Wer und Warum sich jemand für den LehrerInnenberuf entscheidet, hat Martin Rothland im Handbuch der Forschung zum LehrerInnenberuf dargestellt. (Rothland, 2011). Vor allem wurden diese Forschungsarbeiten bei Lehramtsstudierenden der Primar- und allgemeinbildenden Sekundarstufe vorwiegend in Deutschland durchgeführt. Diese Ergebnisse können jedoch nicht auf den Berufsschulbereich in Österreich übertragen werden, da sich die Vorerfahrungen und die Ausbildung von Lehramtsstudierenden in der Primar- und Sekundarstufe grundsätzlich von denen der Berufsschullehrer/-innen unterscheiden.
Unterstrichen wird die Relevanz der Untersuchung auch durch die Bilanz Martin Rothlands in der Betrachtung der Forschungsergebnisse „Warum sich jemand für den Lehrerberuf entscheidet“. „Die Wirkung unterschiedlicher Motivkonstellationen von angehenden Lehrkräften bspw. auf die Qualität der Berufsausübung oder das Befinden der Berufsinhaber ist bislang trotz der zahlreichen deutschsprachigen Forschungsbeiträge, die Berufswahlmotive zu erfassen suchen, kaum empirisch erfasst worden. Stattdessen beschränken sich die deskriptiven Analysen – wie gezeigt – in der Regel auf die Erfassung der Berufswahlmotive von angehenden LehrerInnen, ohne diese in einen Zusammenhang mit weiterern Variablen zu stellen.“ (Rothland, Warum entscheiden sich Studierende für den Lehrerberuf, 2011, S. 268)
Aus diesen Gründen ergab sich die Entscheidung, eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zu Berufswahlmotiven und deren Auswirkungen auf die Ausbildung zum/r Berufsschullehrer/-in durchzuführen und damit einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten, diese Lücke in der Forschung der Berufspädgogik zu schließen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Grünwald, Jan; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Mozarteum
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.
Mediale Kommunikation

​Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.

Nachwuchsforscher:innen
Aktuelle PhD-Kandidat:innen und Doktorand:innen spielen für die Kommunikation innerhalb der Hochschullandschaft eine entscheidende Rolle – um den Diskurs bidirektional führen, und somit kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Third Mission & Öffentlichkeit
Nach außen möchten wir die heterogene Gesellschaft mit all ihren unterschiedlichen Altersgruppen, sowie den verschiedenen sozialen und kulturellen Backgrounds unabhängig von ihrer Nähe zur Bildungslandschaft erreichen.

Das geplante Maßnahmenpaket umfasst demnach konkret die Produktion von drei Videos für jede dieser Zielgruppen. Für eine möglichst breitangelegte mediale Vermittlung erweitern wir die digitale Kommunikation durch Workshops (zu den Themen Kommunikation und Wissenschaftskommunikation), sowie der Erstellung/Verbreitung eines Policy-Papers, um analoge Komponenten.

Der Content der verschiedenen Ebenen wird dabei nicht inhaltsgleich reproduziert, sondern je nach Focus Group und Anwendungsfeld, bzw. Umsetzung adaptiert. Somit entsteht zum einen für Personen, die mehrere Maßnahmen erleben, ein individueller Mehrwert anstatt einer Übersättigung – und zum anderen reichern sich die verschiedenen Inhalte gegenseitig an, speziell innerhalb der Schnittmengen unserer Zielgruppen. Der daraus resultierende Diskurs bzw. Austausch soll vor allem in den Workshops aktiv aufgegriffen und genutzt werden – wodurch wiederum essenzielle Themen des Forschungsprojekts durch partizipative Vermittlung evoziert werden.

Aufgrund der Integration dieser Aktivitäten in das bestehende Doktoratscurriculum werden Synergien geschaffen, die eine dynamische, interdisziplinär vernetzte und partizipativ orientierte Forschungsgemeinschaft fördern. Diese geht über die traditionellen, disziplinären Grenzen hinaus und schafft neue Möglichkeiten für Kooperation und Austausch.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Anita; Mag.phil. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Steiner, Melanie; Mag. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Steiner, Melanie; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
An allen Hochschulen gibt es angehende LehrerInnen, die multikulturell, mehrsprachig und direkt mit den gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Anforderungen eines modernen Europas befasst sind: die Gruppe der ERASMUS-Studierenden. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, Bildungssystemen, Kulturen, sozialen Schichten und fachlichen Schwerpunkten, bewältigen Studium und Alltag über Monate zumindest zwei-, meist sogar dreisprachig und sind sich der gesellschaftspolitischen und fachlichen Anforderungen an sie als zukünftige LehrerInnen meist stärker bewusst als ihre nicht-mobilen Kommiliton_innen.
Anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis sollen Konzepte, Inhalte, sprach- sowie fachdidaktische Methoden und Hilfsmittel für diese Gruppe ausgearbeitet, erprobt und analysiert werden. Damit sollen Lehrende dazu angeregt werden, mehrsprachige und multikulturelle Konstellationen zu nutzen, Potentiale und Herausforderungen zu erkennen und ein Umfeld für nachhaltiges Lernen zu gestalten.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die evidenzbasierten Zahlen zeigen die Dringlichkeit der psychosozialen Gesundheit und Resilienz für alle Akteur:innen (Schüler:innen, Pädagog:innen, Erziehungsberichtigte, Schulleitungen,…) im Kontext Schule.
Diesem inhaltlichen Fokus widmet sich das tirolweite Projekt „Stay Strong Together“. Über die Projektlaufzeit wird durch unterschiedliche Aktivitäten eine breitenwirksame Sensibilisierung für dieser Zielgruppen angestrebt. Weiters wird ein regionales, vielfältiges Angebotsportfolio für Lehrpersonen und Schüler:innen erarbeitet und eine Entwicklungsbegleitung für 10 Tiroler Schulen ab Sekundarstufe 1 für 3 Jahre zur Förderung der psychosozialer Gesundheit und Resilienz ermöglicht.
Um in einer Zeit der multiplen Krisen als Individuum und Bildungsorganisation resilient und achtsam zu bleiben, braucht es als eine Säule der Resilienz einer Netzwerkorientierung, ein soziales Kräftefeld, welches als individuelle und organisationale Ressource zur Verfügung steht. Hier bietet ein selbst entwickeltes online Tool für die Projektschulen eine transparente, intern vernetzende und öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Ressourcen für einen resilienten Standort nachhaltig für (neue) Kolleg:innen und Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte sichtbar zu machen. Die PHT-interne (Aus- und Fortbildung, instituts- und projektübergreifend), als auch externe Vernetzung (mit den regionalen relevanten Institutionen und Akteur:innen) ist ein weiterer Projektschwerpunkt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberhauser, Claus; MMag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Oberhauser, Claus; MMag. Hochschulprof. IL PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hirsch, Silvia; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Scharinger, Stephan; Mag.phil. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Michael, Kern; / Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Kooperationspartner
Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Das vorliegende interdisziplinäre fachdidaktische Projekt beschäftigt sich mit dem Einsatz von Untertiteln in Lehr- und Lernfilmen mit historischem und biologischem Inhalt in Hinsicht auf den Wissenserwerb, den Sprachenerwerb und die Steigerung der Lesekompetenz bei SchülerInnen der Primarstufe und der Sekundarstufe 1. Das Projekt versteht sich als Fortführung bzw. Vertiefung und Erweiterung des sich in der Schlussphase befindenden IMST-Projekts „Der Mehrwert der Untertitel in Unterrichtsfilmen“. An dieser Pilotstudie nahmen neben Geschichte und Deutsch auch die Fächer Englisch und Biologie teil. Die Umstellung der Ausbildung von Lehrkräften der Primarstufe auf ein Modulsystem bringt mit sich, dass verschiedene frei zu wählenden Bereiche von den Studierenden in den Vordergrund ihrer Beschäftigung rücken. Hervorzuheben ist, dass dieses fachdidaktische Projekt erstens in Hinsicht auf den Sachunterricht (Geschichte und Biologie) fokussiert ist und hierbei eine erste Anbahnung von Kompetenzen vorbereitet, zweitens wird der Wissenserwerb qua Sprache sowie der Sprachenerwerb in Hinsicht auf CALP-Vokabular untersucht. In Bezug auf das bereits vorgestellte IMST-Projekt ergeben sich neue, innovative Fragestellungen: Führt der Medieneinsatz im Sachunterricht (Geschichte und Biologie) dazu, dass Fachbegriffe bereits implizit erworben werden und somit Wissensstrukturen im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen filmischer Ästhetik und Sprache besser aufgebaut werden können? Steigert der Einsatz von Untertiteln in Lehr- und Lernfilmen auch den Wissenserwerb bei SchülerInnen der Primarstufe? Inwieweit wird die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler durch einen derartigen Medieneinsatz gefördert? Des Weiteren ist danach zu fragen, ob untertitelte Filme Kinder, insbesondere Flüchtlingskinder, beim Sprachenerwerb unterstützen. Eine abschließende Frage beschäftigt sich mit dem Medieneinsatz an sich: Führen seriöse empirisch überprüfbare Aussagen über die Wirksamkeit von Medien im Unterricht dazu, dass Hemmschwellen – in Hinsicht auf den Einsatz durch Lehrpersonen – abgebaut werden können?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd Hochschulprof IL M.A.
Projektleitung intern
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd Hochschulprof IL M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Kazakhstan National Pedagogic University
L.N. Gumilyov Eurasian National University
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Kooperationsprojekt mit der L.N. Gumilyov Eurasian National University (Astana) und der Kazakhstan National Pedagogic University (Almaty) zur Bearbeitung von Fallbeispielen aus der schulischen Praxis in multiprofessionellen Teams (Pädagog:innen/Sozialpädagog:innen). Das Projekt ist in einem blended-learning Konzept organisiert und umfasst u. a. die Möglichkeit für Lehrende und Studierende, short-mobilities in Kasachstan bzw. Österreich zur Diskussion der Fallbeispiele zu absolvieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Angelika, Petrovic; Mag. / Bundesinstitut BIFIE
Svecnik, Erich; HR Mag. / Bundesinstitut BIFIE
Projektleitung intern
Windisch, Monika; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frank, Erik; Mag. Dr. Prof.
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof.
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Salvador, Eva; Mag. Dipl.Päd. / Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Kooperationspartner
Bundesinstitut BIFIE
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Oktober 2008 verpflichtete sich
Österreich dazu, der schulischen, beruflichen und sozialen Ausgrenzung und Benachteiligung von
Menschen mit Behinderung entgegen zu wirken. Im Artikel 24 der Konvention wird in diesem
Zusammenhang der Zugang zum allgemeinen Bildungssystem für beeinträchtigte Personen
(programmatisch) sichergestellt. Der Besuch der gemeinsamen Schule für alle ist damit ebenso
völkerrechtlich verankertes und einklagbares Recht wie der Anspruch auf vorschulische, schulische,
universitäre Bildung und auf Lebenslanges Lernen. Als Voraussetzung dafür gilt eine strukturelle
Veränderung des Bildungssystems, die unter anderem darin besteht, dass sich institutionelle
Rahmenbedingungen an den Entwicklungsmöglichkeiten der Lernenden orientieren, dass Barrieren
beseitigt, Partizipation ermöglicht, (fach-)didaktische Modelle des Lernens in heterogenen
Lerngruppen und Möglichkeiten der Differenzierung und Personalisierung weiterentwickelt werden.
Bildungspolitische Forderungen, die im Zusammenhang mit Inklusiver Bildung und Erziehung
formuliert werden, gelten meist als Gegenentwurf zum Allgemeinen Bildungssystem und als kaum
verwirklichbares Projekt der Zukunft. Auch wenn die damit verbundenen gesetzlichen Regelungen
national einheitlich sind, entwickeln sich die Bundesländer und politischen Bezirke bezogen auf die
Quantität und Qualität inklusiver Bildungsangebote sehr unterschiedlich. Selbst wenn Konzepte der
Individualisierung und Differenzierung zunehmend als allgemeinpädagogische Grundsätze definiert
werden, scheint Inklusion ein höchst kontrovers diskutiertes bildungspolitisches Anliegen zu bleiben.
Das mag einerseits an der meist geringen inklusiven Kompetenz des allgemeinen Schulsystems
liegen, in dem die Förderung von beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen in Sondereinrichtungen
weiterhin als bevorzugte Lösung interpretiert wird. Andererseits ist seit Jahren eine permanente
Verringerung sonderpädagogischer Ressourcen und Unterstützung im inklusiven Unterricht zu
beobachten, die qualitativ hochwertige individuelle Förderung im Rahmen des gemeinsamen
Unterrichts aus strukturellen Gründen beinahe verunmöglicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pixner, Silvia; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Unsere Beobachtungen in der bisherigen pädagogischen und psychologischen Arbeit zeigen, dass manche Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum lieber Englisch als ihre Erstsprache sprechen. Autistische Kinder, die bulgarisch, tschechisch oder auch Deutsch als Erstsprache sprechen, bevorzugen sowohl im privaten Umfeld zu Hause als auch in der Schule die englische Sprache als Kommunikationsmittel. Laut Forschung kann dies unterschiedliche Ursachen haben, die mit den besonderen Wahrnehmungs- und Kommunikationsmerkmalen im Autismus-Spektrum zusammenhängen. Zusätzlich wird angeführt, dass emotionale Distanz, sensorische Präferenzen, Medienkonsum, Mehrsprachigkeitsvorteile sowie Struktur und Logik des Englischen einen Einfluss auf diese Präferenz haben könnten. Derzeit gibt es lediglich einzelne Beobachtungen und Hypothesen, die die Vorliebe autistischer Kinder und Jugendlicher für Englisch fokussieren, jedoch keine umfassenden wissenschaftlichen Studien, die alle Aspekte dieses Phänomens erklären. Unser exploratives Forschungsvorhaben setzt an der aufgezeigten Forschungslücke an und wird mit Hilfe von Interviews und Fragebögen mit Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum sowie ihren Erziehungsberechtigen und Lehrpersonen bzw. Schulassistent:innen erforschen, warum Kinder und Jugendlichen auf dem Autismus-Spektrum das Englische vor ihrer Erstsprache präferieren und wie das damit verbundene Potenzial lernförderlich in den Schulalltag eingebunden werden kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Posch, Doris Helene; Mag. BEd MSc. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bewegung & Sport permanent verknüpft mit vegetarischen Ernährungsformen werden als wesentlicher Beitrag zu individueller Lebensführunggrundlegender Wert anerkannt. Der jeweils enge Zusammenhang zwischen Gesundheit und den
Lebensstilfaktoren Bewegung & Sport sowie Ernährung gilt als unbestritten. Seit der Einführung des
Selbstwert des Individuums 1992 richtet sich der Appell an die selbstverantwortliche
Gesundheitsvorsorge u.a. durch täglich Bewegung & Sport und gesunde Ernährung zur Sicherung
einer hohen Lebensqualität bis ins Alter.
Der Begriff der Gesundheitsbildung erhebt, speziell im Hinblick auf Unterricht, den Anspruch
ganzheitlicher Persönlichkeitsbildung vor dem Hintergrund der gesundheitsorientierte
Handlungsfähigkeit & -Bereitschaft. Die Gesundheitsperspektive ist auf ein gesundheitsbewusstes
Bewegungs- & Ernährungsverhalten ausgerichtet, wobei die fachliche Entwicklung einer umfassend
gesundheitsbezogenen Handlungskompetenz auf allen Bildungsebenen im Fokus steht. Aus
pädagogischer Perspektive muss dieser Bildungsanspruch einer auf Empowerment &
Selbstbestimmung abzielenden mehrdimensionalen bewegungs- & ernährungszentrierten
Gesundheitsförderung sowie fachlichen Befähigung zu gesundheitsförderlicher Handlungskompetenz betont werden, und erscheint durch die Verknüpfung beider Einflußfaktoren im innovativen
2-dimensionalen Gesundheitskonzept in schulischer und Lehrerbildung langfristig in den
Handlungsfeldern Schule & Hochschule umsetzbar. Dessen gesundheitsfördernden Ziele & Inhalte im
Lehr-Lernprozeß individueller Aktivitäten & strukturelle Interventionen sollen Veränderungen auf a)
persönlich-fachlicher Ebene: Lebensstil & gesunde Lebensführung von SchülerInnen & LehrerInnen
(Schule & Unterricht, Lehrerbildung), b) schulorganisatorischer Ebene (Schulentwicklung) und c)
gesellschaftlicher Ebene bewirken. Hinsichtlich der nachhaltigen Implementierung dieses
2-dimensionalen Forschungsprojekts zur Gesundheitsförderung bilden Salutogenese und Diätetik die
wohl vielversprechendsten Gesundheitsmodelle.
Durch vermehrt gesellschaftliche Gesundheitsprobleme wie z. B. Übergewicht & Bewegungsmangel
bereits im Kindesalter rückt die körperliche Gesundheit in den Mittelpunkt bildungspolitischer &
-pädagogischer Maßnahmen. Dabei zählt die Gesundheitsförderung mit seinen komplexen
Themenfeldern im Unterricht der Pflichtfächer Bewegung & Sport und Ernährung & Haushalt zu den
obersten Lernzielen sport- & ernährungspädagogischer Interventionen, gilt aber vorrangig als
spezielle Aufgabe des Schulsports (vgl. NMS-Lehrplan: Allgemeines Bildungsziel. Punkt 5.
Bildungsbereiche. Gesundheit und Bewegung). Dem Pflichtfach Bewegung & Sport kommt allerdings
in der Gesundheitsförderung auf Basis des NMS-Lehrplans eine „tragende Rolle“ zu (vgl.
NMS-Lehrplan: Sechster Teil. Lehrpläne. Pflichtgegenstand Bewegung und Sport. Beiträge zu
Bildungsbereichen. Damit Relevanz für alle Pflichtfächer!).
Beide Lebensstilfaktoren Bewegung & Sport sowie gesunde Ernährung aber werden, anstatt den
Mehrwert einer Verknüpfung in den Fokus zu setzen, meist isoliert und 1-dimensional betrachtet und
umgesetzt, was wenig zielführend erscheint. Gerade aber dieses Ausschließlichkeitsdenken bzgl.
Sport & Ernährung bietet keine hilfreiche Orientierung für pädagogisches Handeln in der
Gesundheitserziehung.
Beschreibung (engl.)
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Bericht