Kategorie: Allgemeine Pädagogik

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Pehofer, Johann; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Pehofer, Johann; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2014
Beschreibung
Das grenzüberschreitende Projekt der Aktion Österreich- Ungarn, das von den Gemeinden Draßburg und Agendorf durchgeführt wird, beinhaltet zwei- bzw. dreisprachige Sequenzen in den Kindergärten von Draßburg und Agendorf, die im nächsten Jahr in den beiden Volksschulen fortgesetzt werden. Dabei steht bei der wissenschaftlichen Evaluation, die von der Pädagogischen Hochschule Burgenland und der Westungarischen Universität durchgeführt wird, insbesondere die Messung des Zuwachses an Sprachförderung und Sprachkompetenz im Vordergrund, was durch empirische Sprachstandserhebungen, Interviews und Beobachtungen erhoben wird.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Silvestrini, Javier; Mag.
Projektleitung intern
Silvestrini, Javier; Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Monday night 8:04 pm. I received a call from Tito Matos, the master of Plena in San Juan, saying „you´re late, los muchachos and me, we, are about to start.“ I got the call just as I was arriving at the Terraza del Bonanza (local gastronomy) in the Barrio Villa Palmeras in Santurce, Puerto Rico. Two thoughts crossed my mind. „Since when are Puerto Ricans on time and where is everybody, almost no one is here.“ As I am coming in Tito receives a few plates with typical Puerto Rican Food, among them hot frie plantains, and tells me to help myself. „I called becaus everyone likes to get home early,“ he said. In a few minutes three other pleneros (Plena players) joined and sat in between the rest of us at the Bonanza. Before I could unpack my camera, they began to sing „Guara no me quiere porque yo no se bailar“ (Guara doesn´t love me because I don´t dance). Some more men dressed in Basketball jumpsuits quickly joined the pleneros on the improvised stage. It so happens that teh pleneros have a Basketball league and afer their weekly games they meet to play Plena. In spite of what happens on the court, at the ned of the evening everyone Shares a few songs, some Food and something to drink before heading back to their homes and facing the rest of the week. People would Keep joining in the music. From the sidewalk, ongoing People would step in to listen to the Sound of the Plena. On the floor lied multiple panderos (Hand drums used to accompany the Plena) as an Invitation to anyone. There is no excuse if you are in the Bonanza on Monday night. You have to play and you have to sing! That was my first lesson in Plena!
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Mandl, Harald; MAS Prof.
Projektleitung intern
Mandl, Harald; MAS
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Unter Einsatz tiergestützter Pädagogik sollen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten (Lernen, geistige Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, körperliche und motorische Entwicklung, Hören, Sehen) ihre Schullaufbahn europaweit erfolgreicher gestalten können.
Pädagogisch richtig eingesetzt, stellen Tiere eine motivierende Bereicherung für den Unterricht dar. Sie verbessern das Klassenklima durch Stressreduzierung; sie führen zu einer verbesserten Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler; sie führen zum Abbau und zur besseren Steuerung von Aggression; sie aktivieren den Gefühlsausdruck und Emotionen bei Schülerinnen; sie führen zu einem verbesserten Einfühlungsvermögen sich selbst, den Tieren und anderen Menschen gegenüber; sie stärken das Verantwortungsbewusstsein für andere und die Tiere durch Übernahme von Aufgaben und Pflichten und sie fördern die Lesekompetenz.
Schülerinnen und Schüler in inklusiven Lerngruppen neigen durch die erlebte Überforderung zu auffälligen Verhaltensweisen oder stillem Rückzug. Die inneren Spannungszustände haben dabei Auswirkungen auf die Lern- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Tiere im Unterricht tragen dazu bei eine sichere und angstfreie Lernatmosphäre und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Schülerinnen und Lehrerinnen aufzubauen. Beides sind wichtige Voraussetzungen für gelingendes Lernen.
Durch den angeleiteten Beziehungsaufbau in der tiergestützten Pädagogik erleben Schülerinnen und Schüler eine vorbehaltlose Akzeptanz durch die Tiere. Diese Akzeptanz wiederum ist die Grundvoraussetzung Selbstvertrauen zurückzugewinnen und sicher im Umgang mit Lernsituationen zu werden. Die tiergestützten pädagogischen Settings bieten herausfordernde Situationen die stets bewältigbar sind, und in denen die Schüler sich als kompetent und erfolgreich erleben können. Sie eröffnen Spiel- und Handlungsräume, die der Schulalltag in dieser Weise nicht zur Verfügung stellt. Entwicklungsziele sind die Bewusstwerdung der individuellen Kompetenzen und der eigenen Bedürfnissen, die Übernahme von Verantwortung, und die Selbststeuerung, fremde und eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, zu reflektieren und zu verstehen. Dies ist die Grundlage für angstfreies Lernen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Nur so können Lernende aus benachteiligten Verhältnissen bestmögliche Lernergebnisse erzielen und Ungleichgewichte reduziert werden. Ein qualifizierter Schulabschluss wirkt sich dabei positiv auf eine spätere berufliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler aus und kann somit die Erfolgschancen auf dem Arbeitsmarkt signifikant erhöhen.
Durch die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Umsetzung der tiergestützten Pädagogik in den einzelnen europäischen Ländern werden all am Projekt beteiligten Akteure/innen neue Erfahrungen machen und diese im besten Falle im eigenen Land umsetzen können. Die entwickelten methodisch-didaktischen Ansätze werden dabei auf ihren Wirkungsgrad hin in den teilnehmenden Schulen erprobt und durch die Pädagogische Hochschule Burgenland evaluiert.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Mandl, Harald; IL Prof. MAS
Projektleitung intern
Mandl, Harald; MAS
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Im Projekt soll untersucht werden, ob sich über den Umweg einer Beziehung zu einer Großmutter sichere Bindungsbeziehungen zwischen Kindern und ihren Lehrern eher anbahnen lassen. Dieser zunächst ungewöhnlich anmutende Zugang begründet sich dadurch, dass es in der Beziehung zu einer Großmutter eher keine der beschriebenen Transmissionsprozesse zu gehen scheint. Unsichere Bindungen werden zwar auf andere Erwachsene übertragen (die dazu tendieren, sich wiederum komplementär zu verhalten), scheinbar aber nicht auf Großmütter. Die bisherigen narrativen Daten legen nahe, dass ungeachtet des internalisierten Bindungsmusters – ob es nun sicher, unsicher oder hochunsicher ist – Kinder eher eine positive Beziehung zu einer ihr fremden Großmutter entwickeln. Diese Ergebnisse basieren allerdings nur auf erste Fragebogendaten. Im Projekt soll zum ersten Mal untersucht werden, ob sich sichere Bindungsprozesse zwischen Kindern und Großmüttern auch auf der Verhaltensebene sowie auf neurobiologischer Ebene nachweisen lassen. Ließe sich das bestätigen, käme der Arbeit mit ausgebildeten älteren Menschen der schulischen Arbeit eine große Bedeutung bei der Veränderung der maladaptiven Beziehungsmuster unsicher gebundener Kinder zu. Großmütter könnten die Kinder für sichere Bindungserfahrungen offen machen und es Lehrern so extrem erleichtern, eine sichere Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen, die wiederum der wichtigste Prädikator für eine schulische Entwicklung sowohl im kognitiven als auch im emotionalen und sozialen Bereich ist. Mit den gleichen Ressourcen könnten so wesentlich mehr betroffene Kinder erreicht werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd MA PhD
Projektleitung intern
Bicsar, Andrea; HS-Prof. Dr. MA MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Birsak de Jersey, Kirsten; Freelance
Eisner-Fasching, Maria; PPH Augustinum
Geider, Patricia; PH Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; KPH Wien/NÖ
Guczogi, Theresa; KPH Wien/NÖ
Kletzenbauer, Petra; KPH Wien/NÖ
Krenn, Elisabeth; PPH Augustinum
Krienzer, Daniela; PPH Augustinum
Lasnik, Silvia; PH Stmk
Reinig, Pia; KPH Wien/NÖ
Reiter, Verena; PH Kärnten
Rieder-Marschallinger, Silvia; KPH Wien/NÖ
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
Interest in early Foreign Language (FL) teaching has grown steadily in recent decades and
so has literature on Early Foreign Language Education (FLE). In Austria, however, the
primary school FL curriculum remained unchanged from 1998 until 2023, despite major
developments in language pedagogy and reforms in primary school teacher education. With
the implementation of the new curriculum in the 2023/24 school year, early FLE has been established as a graded compulsory subject in the third and fourth grades, marking a
significant shift in curricular expectations and classroom practice. Against this backdrop, this
study investigates how the new curriculum is being implemented and received in primary
schools and related institutions, with particular attention given to the interfaces between
educational levels, as curricular innovations in primary education inevitably affect both earlier
and subsequent stages of learning. It aims to generate practice-oriented insights and
recommendations relevant for teacher education at university colleges and further curriculum
changes, thereby contributing to the sustainable development of early FLE in Austria.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Hansen, Camilla Franziska; Ph.D.
Projektleitung intern
Mersits-Linzer, Jasmin; BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; HS-Prof. Dr. MA MA MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
MiM aims to enhance the competencies of educators in national minority contexts, addressing the unique challenges and
opportunities within these communities, by fostering self-reflection, cultural and linguistic awareness, and inclusive
pedagogical practices. MiM involves partners from six countries, with two representatives per country, alongside educators
from early childhood to secondary levels. MiM equips educators with tools for self-awareness thereby strengthening minority
identity.
Beschreibung (engl.)
MiM aims to enhance the competencies of educators in national minority contexts, addressing the unique challenges and
opportunities within these communities, by fostering self-reflection, cultural and linguistic awareness, and inclusive
pedagogical practices. MiM involves partners from six countries, with two representatives per country, alongside educators
from early childhood to secondary levels. MiM equips educators with tools for self-awareness thereby strengthening minority
identity.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Weisz, Christian; Mag. BSc
Projektleitung intern
Weisz, Christian; Mag. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schneider, Claudia; BEd MEd MA PhD.
Wallner, Florian; MMag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Ziel der Evaluierung ist die Erhebung eines Ist-Zustands über die Verbreitung von Peer-Learning-Programmen an österreichischen Schulen der Sekundarstufe I und II. Dabei soll auch evaluiert werden, welche Rahmenbedingungen an den einzelnen Schulstandorten gegeben sind und inwieweit diese Peer-Learning-Aktivitäten begünstigen bzw. beeinträchtigen. Des Weiteren wird erhoben, inwieweit sich die Pädagog:innen, welche mit der Implementierung und Begleitung von Peer-Learning-Programmen betraut sind (Peer-Coaches), für diese Aufgabe kompetent fühlen. An Schulen ohne Peer-Programme sollen das Interesse an solchen Programmen sowie förderliche bzw. hinderliche Rahmenbedingungen für die Implementierung erhoben werden.
Beschreibung (engl.)
The aim of the evaluation is to determine the current status of the dissemination of peer learning programs at Austrian lower and upper secondary schools. The aim is also to evaluate which framework conditions exist at the individual school locations and to what extent these favor or hinder peer learning activities. Furthermore, the extent to which the educators who are entrusted with the implementation and support of peer learning programs (peer coaches) feel competent for this task will be assessed. At schools without peer programs, the interest in such programs as well as conducive or obstructive framework conditions for implementation will be surveyed.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Reumann-Buczolich, Anna; Mag.
Projektleitung intern
Reumann-Buczolich, Anna Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hopf, Martin; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Der Mangel an qualifizierten Physiklehrkräften ist ein zunehmendes Problem in vielen Bildungssystemen, insbesondere dort, wo Lehrkräfte fachfremd unterrichten. Um dem entgegenzuwirken, wurde 2023 an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (Österreich) ein Weiterbildungsprogramm zur Qualifizierung von Physiklehrkräften initiiert. Parallel dazu existiert ein vergleichbares Programm für Digitale Grundbildung, das unter ähnlichen strukturellen Bedingungen durchgeführt wird.
Signifikante Unterschiede in den Dropout-Quoten der beiden Weiterbildungsprogramme lassen sich feststellen: Während das Programm Digitale Grundbildung eine Abbruchquote von nur 10 % verzeichnete, lag sie im Programm Physik bei 43 %. Diese Diskrepanz legt nahe, dass der Dropout in naturwissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen von spezifischen Einflussfaktoren geprägt ist, die bislang wenig erforscht wurden.
Zur Untersuchung dieser Lücke werden zwei theoretische Ansätze herangezogen: Das Four Capital Framework betrachtet verschiedene Kapitalarten, die den Verbleib beeinflussen: Human Capital (Fähigkeiten, Wissen), Social Capital (Netzwerke, Unterstützung), Structural Capital (institutionelle Rahmenbedingungen) und Positive Psychological Capital (Selbstwirksamkeit, Optimismus, Resilienz). Das Self-to-Prototype Matching untersucht, inwiefern Individuen ihre eigene Identität mit dem Prototyp einer Gruppe oder Berufsrolle vergleichen.
Das vorliegende Forschungsvorhabgen untersucht die Ursachen für den hohen Dropout im Weiterbildungsprogramm Physik und überprüft, ob diese auch in anderen naturwissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen nachweisbar sind. Ziel ist es, zentrale Einflussfaktoren zu identifizieren und gezielte Unterstützungsmaßnahmen zur Verringerung der Abbruchquoten zu entwickeln. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Welche Faktoren beeinflussen den Dropout in der naturwissenschaftlichen Lehrer:innenweiterbildung, und welche Maßnahmen können zur Förderung des Studienerfolgs beitragen?
Die Studie kombiniert qualitative Einzelinterviews mit Teilnehmenden und Abbrecher:innen des Weiterbildungsprogramms für Physik sowie des Weiterbildungsprogramms für Digitale Grundbildung. Die Interviews werden halbstrukturiert geführt und methodisch durch stimulierende Elemente aus Fokusgruppeninterviews ergänzt, um die Reflexion der Befragten zu vertiefen.
Die erhobenen Daten werden mit MAXQDA nach der inhaltsanalytischen Methodik von Kuckartz ausgewertet. Dabei erfolgt zunächst eine deduktive Analyse auf Basis der theoretischen Modelle, gefolgt von einer induktiven Analyse zur Identifikation neuer, aus den Daten emergierender Kategorien.
In einer zweiten Erhebungsphase wird das Messinstrument auf weitere Populationen ausgeweitet. In Betracht gezogen werden dabei Quereinsteiger:innen in naturwissenschaftliche Unterrichtsfächer sowie Abbrecher:innen des Physik-Lehramtsstudiums.
Beschreibung (engl.)
The shortage of qualified physics teachers is an increasing challenge in many education systems, particularly in cases where teachers are required to teach subjects out of field. To address this issue, a professional development program for physics teachers was launched in 2023 at the Private University College of Teacher Education in Burgenland (Austria). In parallel, a comparable program for digital education was introduced under similar structural conditions.
Significant differences in dropout rates between the two programs were observed: While only 10% of the participants left the digital education program, the dropout rate in the physics program was 43%. This discrepancy suggests that dropout in science-related professional development programs is influenced by specific factors that have not yet been thoroughly investigated.
To bridge this gap, two theoretical approaches are applied in this study: The Four Capital Framework, which identifies four types of capital influencing persistence: Human Capital (skills, knowledge), Social Capital (networks, support), Structural Capital (institutional frameworks), and Positive Psychological Capital (self-efficacy, optimism, resilience). The Self-to-Prototype Matching Model which examines how individuals compare their self-perception to the prototypical image of a group or professional role.
This dissertation investigates the factors contributing to the high dropout rate in the physics professional development program and examines whether these factors are also relevant in other science-related professional development programs. The goal is to identify key influencing factors and develop targeted support strategies to reduce dropout rates.
The central research question is: Which factors influence dropout in science-related teacher professional development, and what measures can support retention and academic success?
The study employs qualitative semi-structured interviews with both current participants and dropouts from the physics and digital education programs. To deepen participants’ reflections, the interviews incorporate stimulating elements from focus group methodologies.
The data will be analysed using MAXQDA, following Kuckartz’s qualitative content analysis. The analysis follows a two-stage process: first, a deductive approach based on the theoretical frameworks, followed by an inductive approach to identify emerging categories from the data.
In a second phase, the instrument will be extended to additional populations, such as career changers in science education and former students who dropped out of physics teacher education programs.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Mandl, Harald; MAS Prof.
Projektleitung intern
Mandl, Harald; MAS
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Lehner, Alfred; PSI
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2016
Beschreibung
Im Projekt soll untersucht werden, ob sich über den Umweg einer Beziehung zu einem Tier (Hund, Pferd,…) sichere Bindungsbeziehungen zwischen Kindern und ihren Lehrern_innen eher anbahnen lassen. Dieser zunächst ungewöhnlich anmutende Zugang begründet sich dadurch, dass es in der Beziehung zu einem Tier eher keine bzw. signifikant weniger Transmissionsprozesse gibt. Sichere Bindungen werden zwar auf andere Erwachsene übertragen (die dazu tendieren, sich komplementär zu verhalten), nicht aber auf Tiere. In dem Projekt soll untersucht werden, ob sich sichere Bindungsprozesse zwischen Kindern und Lehrer_innen in Anwesenheit von Tieren auf der Verhaltensebene sowie auf deren Lernerfolge positiv auswirken. Lehrer_innen kann so geholfen werden, eine sichere Beziehung zu (benachteiligten) Kindern aufzubauen, die wiederum der wichtigste Prädikator für eine schulische Entwicklung sowohl im kognitiven als auch im emotionalen und sozialen Bereich ist. Mit den gleichen Ressourcen können so wesentlich mehr betroffene Kinder erreicht werden, diese können besser lernen und im System bleiben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; BEd MA MA
Projektleitung intern
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Leitgeb, Michael; Mag. Prof.
Leitgeb, Thomas; BEd MA MA
Reumann, Anna Maria;
Zimmermann, Alexander; MEd MMag. Dr. BEd BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rollett, Wolfram; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
COVID-19 hat weitreichende Auswirkungen auf praktisch alle Bereiche der Gesellschaft. Eine der größten Herausforderungen waren und sind die Maßnahmen bezüglich der Schule, insbesondere Schulschließungen. Diese Maßnahmen eröffneten aber auch ungeahnte Chancen. Digital Lehren und Lernen ist wichtiger und gefragter denn je, um trotz der schwierigen Lage einen geordneten Schulunterricht gewährleisten zu können. Eine der wichtigsten Fragen, die sich hieraus ergibt, ist der Einfluss von schulischen Maßnahmen (wie beispielsweise Schulschließungen und Wechselunterricht) auf die kognitive Entwicklung von Schulkindern der Primarstufe. Denn in diese Zeit fallen wichtige kognitive Entwicklungsprozesse wie z. B. hin zur konkret-operationalen (Sieben- bis Elfjährige). Aufgrund der Unterschiede, die zwischen den Familien z. B. sozioökonomisch, kulturell oder in Bezug auf den elterlichen Bildungshintergrund bestehen, ist zu befürchten, dass während beispielsweise der Schulschließungen bildungsbenachteiligende Faktoren stärker zum Tragen kommen. Denn bezüglich Primarstufenschulkinder sind sogenannte Schereneffekte gut belegt (Huber, Günther, Schneider, Helm, Schwander, Schneider & Pruitt 2022, 8), die sich womöglich aufgrund der COVID-19-Maßnahmen verstärken.

Ziel des Forschungsprojektes ist die empirische Überprüfung, ob und in welchem Ausmaß die COVID-19-Maßnahmen einen Einfluss auf die kognitive Entwicklung von Primarstufenschulkinder bezüglich der Schereneffekte hatten bzw. haben. Diese Schereneffekte betreffen soziokulturelle und -ökonomische Gegebenheiten (wie beispielsweise Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Endgeräten über etwa Jugendzentren, die Ausstattung mit solchen Geräten in den Familien, eigener Arbeitsplatz, feste Tagesstrukturen, elterliche Unterstützung, Lernen mit anderen etc.). Dazu wurden und werden Schulkinder der dritten Schulstufe aus 18 Schulen vier österreichischer Bundesländer (Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark) mittels einer psychometrischen Erhebung (KFT 1-3) befragt. Dabei ist besonders zu beachten, dass der erste Messzeitpunkt dieser Studie im September 2020 kurz vor der neuerlichen Schließung der Volksschulen lag. Der soziokulturelle und -ökonomische Hintergrund wird mittels einer Befragung der Erziehungsberechtigten festgestellt, die individuelle Belastungs- und Betreuungssituation der Schulkinder sowie die Art und der Umfang des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht mittels einer der jeweiligen Lehrpersonen und der Erziehungsberechtigten.

Beschreibung (engl.)
COVID-19 has far-reaching implications for virtually all sectors of society. One of the greatest challenges was and is the measures relating to schools, in particular school closures. However, these measures also opened up unimagined opportunities. Digital teaching and learning is more important and in greater demand than ever before, in order to be able to ensure orderly school instruction despite the difficult situation. One of the most important questions that arises from this is the influence of school measures (such as school closures and alternate teaching) on the cognitive development of primary school children. This is because important cognitive developmental processes, such as toward concrete-operational (seven- to eleven-year-olds), occur during this period. Due to the differences that exist between families, e.g., socioeconomically, culturally or in terms of parental educational background, it is to be feared that during school closures, for example, educationally disadvantageous factors will have a greater impact. This is because with respect to primary school children, so-called shear effects are well documented (Huber, Günther, Schneider, Helm, Schwander, Schneider & Pruitt 2022, 8), which are possibly intensified due to the COVID-19 measures.

The aim of this research project is to empirically test whether and to what extent the COVID-19 measures had or have an impact on the cognitive development of primary school children with respect to shear effects. These shear effects relate to socio-cultural and -economic circumstances (such as access to digital devices via, for example, youth centers, the provision of such devices in families, own workplace, fixed daily structures, parental support, learning with others, etc.). To this end, schoolchildren in the third grade from 18 schools in four Austrian provinces (Burgenland, Vienna, Lower Austria and Styria) were and are surveyed using a psychometric survey (KFT 1-3). It is particularly important to note that the first measurement point of this study was in September 2020, shortly before the recent closure of elementary schools. The socio-cultural and socio-economic background is determined by means of a survey of the legal guardians, the individual stress and care situation of the school children as well as the type and extent of the use of digital media in the classroom by means of a survey of the respective teachers and legal guardians.

URL
Bericht