Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA. Prof.
Hyry-Beihammer, Eeva Kaisa; HS-Prof. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Hyry-Beihammer, Eeva Kaisa; HS-Prof. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „Reform der Lehrerausbildung in der Sekundarstufe. Eine qualitative Längsschnittstudie im internationalen Vergleich.“ beschäftigt sich mit der Erforschung und Evaluierung von Pädagog/innenbildung NEU Sekundarstufe aus der Perspektive der Studierenden. Im Fokus des Forschungsinteresses steht, wie die Studierende die das Sekundarstufenstudium erfahren und erleben und wie sich ihre Professionalität während des Studiums sich entwickelt. Das Hauptziel ist, neues Wissen über die Entwicklung des pädagogischen Denkens und der subjektiven Theorien (Kansanen et al. 2000; Hyry-Beihammer, 2018) von Lehramtsstudierenden sowie die Entwicklung der Sensibilität gegenüber Themen wie Diversität und Heterogenität und das Verhältnis von Praxis und Theorie während der Ausbildung zu generieren. Die Fokusgruppe besteht aus 15 Lehramtsstudierenden, die einmal pro Studienjahr interviewet werden.
Die Erhebung soll sich jedoch nicht nur auf Studierende der PH OÖ beziehen, sondern sie soll weitere Erkenntnisse durch den Vergleich (vgl. u.a. Adick, C. 2008; Allemann-Ghionda, 2004; Waterkamp 2006) generieren. Dabei sollen mehrere Vergleichsachsen trianguliert werden: einerseits soll der internationale Vergleich mit der Universität Helsinki die internationale Dimension und Entwicklungsrichtung der Sekundarstufenlehrerausbildung erhellen, zum anderen soll ein inter-institutioneller Vergleich Unterschiede zwischen den verschiedenen Einrichtungen herausarbeiten. Es geht nicht darum, eine internationale Rangfolge herzustellen, sondern es sollen die jeweiligen Besonderheiten herausgearbeitet und analysiert werden, die die Entwicklung des „Lehrerwerdens“ beeinflussen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Forschungsfrage:
Welche grundlegenden Einstellungen und Kompetenzen zur Umsetzung inklusiver Pädagogik erwerben Studierende an Pädagogischen Hochschulen? Welche Lernsettings sind dabei besonders hilfreich?

Forschungsdesign:
– Fragebogenerhebung bei Studierenden in allen drei Jahrgängen sowie bei AbgängerInnen der Hochschulen im 1. und 2. Dienstjahr mittels der beiden Skalen SACIE (= The Sentiment, Attidues and Concerns about Inclusive Education Scale) und TEIP (= Teacher Efficacy for Inclusive Practice)
– Gruppeninterviews mit Studierenden
– Fallstudien mit AbsolventInnen
– Start einer echten Längsschnittuntersuchung mit den Erstsemestrigen des Studienjahres 2012/13

Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
– Adaptierung zweier international gebräuchlicher Instrumente zur Messung von inklusiven Einstellungen und Kompetenzen
– Aussagen über die Effektivität der derzeitigen Lehrerbildung in diesem Bereich
– Identifizierung wirksamer Lernsettings
– Erarbeitung von Empfehlungen für die PädagogInnenbildungNEU
– Stärkung der internationalen Vernetzung zum Thema Inklusion und Lehrerbildung

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Freynschlag, Susanne; MA. SR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schachinger, Helga; Dr.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Die Beherrschung der Unterrichtssprache stellt eine wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg von Kindern dar, wobei vor allem „schlechte Leistungen“ von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache in Zusammenhang mit Defiziten in der Sprachkompetenz (Deutsch) gebracht werden (siehe dazu u.a. Herzog-Punzenberger & Schnell, 2012). Musikalisch-rhythmische Aktivitäten (u.a. Bossen, 2014; Tüpker, 2013; Keller, 2013; Paquett & Rieg, 2008) stellen einen möglichen Ansatz zur Sprachförderung dar. So weisen aktuelle Studien auf die zentrale Bedeutung von musikalischen Aktivitäten für die kindliche Entwicklung im Allgemeinen (Schulleistungen, Intelligenz, soziale Kompetenzen, …) und die Sprachentwicklung bzw. das phonologische Bewusstsein im Speziellen hin (Bossen, 2014; Slater, Strait, Skoe, O‘Connell, Thompson & Kraus, 2014; Hallam, 2010; Gordon et al., 2015; Patscheke, Degé & Schwarzer, 2016.). Im Projekt wird auf Basis eines quasi-experimentellen Designs (ca. 10 Experimentalklassen und 10 Kontrollklassen; T1 = Anfang 1. Klasse, T2 = Ende 2. Klasse, T3 = Ende 3. Klasse, T4 = Ende 4. Klasse) der Frage nachgegangen, ob musikalisch-rhythmische Aktivitäten in der Primarstufe (u.a. Bossen, 2014; Tüpker, 2013; Keller, 2013; Paquett & Rieg, 2008) zur Entwicklung des Schriftspracherwerbs (Lesen, Grammatik, Rechtschreibung) beitragen.

Bossen, A. (2014). Sprachförderung mit Musik und Bewegung–Evaluation eines Berliner Modellprojektes. Sprache· Stimme· Gehör, 38(01), 20-24.
Gordon, R. L., Fehd, H. M., & McCandliss, B. D. (2015). Does Music Training Enhance Literacy Skills? A Meta-Analysis. Frontiers in psychology, 6.
Hallam, S. (2010). The power of music: its impact on the intellectual, social and personal development of children and young people. International Journal of Music Education, 28(3), 269-289.
Keller, B. (2013). Zur Sprache kommen: Konzeptualisierung und Evaluierung eines musiktherapeutischen Förderangebotes. BoD–Books on Demand.
Patscheke, H., Degé, F., & Schwarzer, G. (2016). The effects of training in music and phonological skills on phonological awareness in 4-to 6-year-old children of immigrant families. Frontiers in Psychology, 7.
Paquette, K. R., & Rieg, S. A. (2008). Using music to support the literacy development of young English language learners. Early Childhood Education Journal, 36(3), 227-232.
Tüpker, R. (2013). Durch Musik zur Sprache: Handbuch. BoD–Books on Demand.
Slater, J., Strait, D. L., Skoe, E., O’Connell, S., Thompson, E., & Kraus, N. (2014). Longitudinal effects of group music instruction on literacy skills in low-income children. PloS one, 9(11), e113383.
Standley, J. M. (2008). Does music instruction help children learn to read? Evidence of a meta-analysis. Update: Applications of Research in Music Education, 27(1), 17-32.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Ausgangspunkt der Arbeit dieser ExpertInnengruppe (siehe Anhang A) war der von der Vorbereitungsgruppe im Juni 2011 vorgelegte Bericht (Schnider et al. 2011). Ein wichtiger Anstoß kam auch aus der RektorInnen-Tagung im Mai 2011, die gemeinsam mit ExpertInnen des Projektes „Teacher Education for Inclusion“ zum Thema inklusive Lehrerinnenbildung gearbeitet hat. Als Konsequenz daraus erteilte das bm:ukk der PH OÖ im August 2011 den Auftrag, aufbauend auf diese Empfehlungen bundesweit und institutionsübergreifend zwischen den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten abgestimmte Empfehlungen für eine zeitgemäße Ausbildung aller PädagogInnen unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der (inter)nationalen Entwicklung der Inklusion und Sonderpädagogik zu entwickeln. Dabei sollten insbesondere Aussagen über Struktur, Umfang, inklusions- und sonderpädagogische Kompetenzen und Inhalte für die neuen Studiengängen gemacht werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Fahrenwald, Claudia Maria; Dr. MA. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Feyerer, Jakob; Mag. Dr.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Filzmoser, Angelika;
Kooperationspartner
Tips Zeitungs GmbH & Co KG
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen, die durch Individualisierung, Pluralisierung und zunehmende soziale Ungleichheit gekennzeichnet sind, stellt sich verstärkt die Frage nach dem gesell-schaftlichen Zusammenhalt und nach der Übernahme von sozialer Verantwortung. Die zukünftige gesell-schaftliche Entwicklung kann auf diese Weise immer weniger lediglich als eine Frage der Politik betrachtet werden, sondern wird zunehmend zu einer Frage des gesamten Bildungswesens (Fahrenwald 2013, 2014). In den Fokus rückt damit auch die zentrale Bildungsorganisation Schule, da sie als der einzige gesellschaftliche Ort gilt, der alle Menschen einer Altersgruppe erreicht (Rauschenbach 2013). In diesem Zusammenhang hat das Thema ‚Lernen durch Engagement‘ (LdE)in der Schule in den vergangenen Jahren in immer mehr Ländern eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Lernen durch Engagement (engl. Service Learning) stammt aus der angloamerikanischen ‚Citizenship Education’ bzw. ‚Civic Education’ und orientiert sich an der erfahrungsorientierten Lerntheorie John Deweys (Dewey 2000). LdE kann als eine Form des sozialen Lernens angesehen werden, die gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung mit der Entwicklung kognitiver, persönlicher und sozialer Kompetenzen im Rahmen (inter-)kultureller, sozialer oder ökologischer Projekte verbindet (Sliwka 2008; Seifert und Zentner 2010). Auf die Notwendigkeit einer verstärkten Ausbildung demokratischer Kompetenzen verweist auch der Nationale Bildungsbericht Österreich von 2012 – nicht zuletzt aufgrund der geringen politischen Partizipation junger Menschen in Österreich. Explizit betont wird in diesem Zusammenhang neben der Bedeutung fachlicher Kompetenzen auch die Bedeutung überfachlicher Kompetenzen, da die Kernaufgabe der Schule darin liege, junge Menschen auf das Leben mit anderen und in der Gesellschaft vorzubereiten (Eder und Hofmann 2013).
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Forschungsprojekt mit dem Thema ‚Lernen durch Engagement‘ in Oberösterreich. Ausgangspunkt für die empirische Untersuchung ist der Wettbewerb ‚Spitzenschule‘ in der lokalen Wochenzeitung ‚Tips‘, der in den Jahren 2014 und 2015 lief und sich an Schulen mit einem Angebot an sozial engagierten Projekten richtete. Teilgenommen am Wettbewerb haben über die beiden Jahrgänge verteilt ca. 100 Schulen aus ganz Oberösterreich. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden die eingereichten Projekte zunächst mit Hilfe von Dokumentenanalyse im Hinblick auf Potentiale und Perspektiven für LdE analysiert. In einem nächsten Untersuchungsschritt werden dann ausgewählte Schulleitungen zu den Engagement-Projekten an ihrer Schule befragt. Im Mittelpunktstehen insbesondere folgende Forschungsfragen:

(a) Rekonstruktion der pädagogischen Praxis: Welche Engagement-Projekte werden an den Schulen durchgeführt?
(b) Kompetenzerwerb: Welcher Kompetenzerwerb wird nach Ansicht der Schulleitung durch Enga-gement-Projekte gefördert?
(c) Schulentwicklung: Inwiefern findet durch die Durchführung von Engagement-Projekten Schul-entwicklung statt?
Ziel des Forschungsprojekts ist es, das Thema ‚Lernen durch Engagement‘ in Oberösterreich im Hinblick auf bereits bestehende Projekte sowie zukünftige Potentiale und Perspektiven zu erschließen und für eine de-mokratisch und gesellschaftlich engagierte Schulentwicklung zu nutzen (vgl. dazu auch Fahrenwald & Feyerer 2016; Fahrenwald & Filzmoser 2016).

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim-Galehr, Gabriele; Dr. / 804660 Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Böheim-Galehr, Gabriele; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bahl-Marte, Eva; Mag.
Gratt, Ulla; VL MAS
Maier, Dietmar;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bifo
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Pädagogische Hochschule Thurgau
Pädagogische Hochschule Weingarten
Züricher Hochschulinstitut, für Schulpädagogik u. Fachdidaktik
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Ziel dieses Projekts ist die Darstellung der regionalen Entwicklung von Berufsvorbereitungs- und Übergangsmanagementsysteme in Schulen der Sekundarstufe I.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Amanda, Watkins;
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
The project has addressed the following key issues:
What kind of teachers do we need for an inclusive society in a 21st century school?
What are the essential teacher competences for inclusive education?

Project activities have focused upon:
The education of mainstream, general teachers and how they are prepared to work in inclusive settings;
The initial teacher education phase as a priority.

The essential question for consideration has been: how all teachers are prepared via their initial education to be ‚inclusive‘.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Andrea, Holzinger;
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Der Beitrag im Nationalen Bildungsbericht 2018 greift internationale wie nationale Diskurse um die Begriffsbestimmung von Inklusion auf, leitet Kompetenzdimensionen für eine inklusive Unterrichtsgestaltung aus anschlussfähigen Professionsmodellen ab und beleuchtet vor dem Hintergrund der bildungspolitischen Situation in Österreich die Struktur und Umsetzung der Lehrerbildung.
Der Beitrag fokussiert auf entsprechende Modelle von Lehrer-/innenkompetenzen im Kontext von Diversität und Inklusion.
– Welche Kompetenzen sollen alle Pädagoginnen/Pädagogen für einen inklusiven Unterricht erwerben, welche diejenigen, die einen Schwerpunkt in Inklusion haben?
– Was soll bereits in der Grundausbildung, was in der Fort- und Weiterbildung vermittelt werden?
– Wie spezifizieren sich die erforderlichen Kompetenzen mit Blick auf verschiedene Diversitätsbereiche?
– In welcher Beziehung sehen sich die Diversitätspädagogiken und die Inklusive Pädagogik?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Feichter, Helene Juliana; Mag. Dr. BEd
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; Univ. Prof. Dr.
Helm, Christoph; Assoc. Prof. Dr.
Nausner, Ernst; Dr.
Reitinger, Johannes; Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
Bildungsdirektion OÖ
Johannes Kepler Universität Linz
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2018 – 2023
Beschreibung
Vor dem Hintergrund von national wie international substanziellen Anteilen von Schüler/innen, die nach der Pflichtschulzeit zentrale Grundkompetenzen nicht ausreichend erworben haben, rücken Ansätze zur Sicherung eines ausreichenden Kompetenzerwerbs zunehmend in den Fokus von Bildungsforschung und Bildungspolitik. Das in den 1960er Jahren entstandene Konzept des Formativen Assessments (FA) wird in diesem Zusammenhang als erfolgsversprechendes Modell gehandelt. Die Idee des FA ist einfach: diagnostische Informationen werden erhoben und anschließend zur Optimierung von Lehr-Lern-Prozessen genutzt. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die Nutzung dieser Informationen für Unterrichtsentwicklung und individuelle Förderung nicht immer im erhofften Ausmaß passiert. Eine besondere Form zur Gewinnung diagnostischer Informationen stellt die Lernverlaufsdiagnostik dar. Dabei werden in kurzen Abständen über das Schuljahr verteilt diagnostische Tests durchgeführt, die den Lernverlauf der Schüler/innen sichtbar machen sollen und somit engmaschig Informationen als Basis für individualisierte Fördermaßnahmen liefern. Im Rahmen des Projekts Wir Wollen’s Wissen (W3) wird 28 Volksschulen das internetbasierte Lernverlaufsdiagnostiktool quop (www.quop.de) für Lesen und Mathematik über vier Jahre (Begleitung eines Jahrgangs von der ersten Klasse bis zum Ende der vierten Klasse) zur Verfügung gestellt. Das Projekt geht u.a. folgenden drei Fragestellungen nach: (1) Wie sehen Lehrkräfte die Anwendbarkeit und den Nutzen des für Deutschland entwickelten Tools für den Unterricht an österreichischen Volksschulen? (2) Unterscheidet sich die Leistungsentwicklung in Mathematik und Lesen zwischen Klassen an Projektschulen und einer Gruppe von Kontrollklassen? (3) Bestehen Leistungsentwicklungsunterschiede zwischen den Projektschulen bzw. -klassen? Können etwaige Entwicklungsunterschiede durch Unterschiede im Unterstützungsangebot (begleitende Fortbildung) erklärt werden?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun; HS.Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Feyerer, Jakob; Mag. Dr.phil.
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr.phil.
Kladnik, Christine; MA.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Diese und andere Fragen sind zentrale Themenfelder der österreichweit repräsentativen Jugendstudie, die von den Pädagogischen Hochschulen gemeinsam durchgeführt wird. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren. Die Daten der Jugendstudie werden aus einem standardisierten Rückmeldeverfahren (internetbasierter Fragebogen) generiert. In allen Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Zusätzlich kann in jedem Bundesland ein weiteres Themenfeld bearbeitet werden. Die Ergebnisse sind für alle relevant, die mit Jugendlichen arbeiten, insbesondere auch für Lehrpersonen, für Lehramtsstudierende und für die Bildungsplanung in den Bildungsdirektionen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in einer Publikation vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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