Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA. Prof.
Hyry-Beihammer, Eeva Kaisa; HS-Prof. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Hyry-Beihammer, Eeva Kaisa; HS-Prof. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „Reform der Lehrerausbildung in der Sekundarstufe. Eine qualitative Längsschnittstudie im internationalen Vergleich.“ beschäftigt sich mit der Erforschung und Evaluierung von Pädagog/innenbildung NEU Sekundarstufe aus der Perspektive der Studierenden. Im Fokus des Forschungsinteresses steht, wie die Studierende die das Sekundarstufenstudium erfahren und erleben und wie sich ihre Professionalität während des Studiums sich entwickelt. Das Hauptziel ist, neues Wissen über die Entwicklung des pädagogischen Denkens und der subjektiven Theorien (Kansanen et al. 2000; Hyry-Beihammer, 2018) von Lehramtsstudierenden sowie die Entwicklung der Sensibilität gegenüber Themen wie Diversität und Heterogenität und das Verhältnis von Praxis und Theorie während der Ausbildung zu generieren. Die Fokusgruppe besteht aus 15 Lehramtsstudierenden, die einmal pro Studienjahr interviewet werden.
Die Erhebung soll sich jedoch nicht nur auf Studierende der PH OÖ beziehen, sondern sie soll weitere Erkenntnisse durch den Vergleich (vgl. u.a. Adick, C. 2008; Allemann-Ghionda, 2004; Waterkamp 2006) generieren. Dabei sollen mehrere Vergleichsachsen trianguliert werden: einerseits soll der internationale Vergleich mit der Universität Helsinki die internationale Dimension und Entwicklungsrichtung der Sekundarstufenlehrerausbildung erhellen, zum anderen soll ein inter-institutioneller Vergleich Unterschiede zwischen den verschiedenen Einrichtungen herausarbeiten. Es geht nicht darum, eine internationale Rangfolge herzustellen, sondern es sollen die jeweiligen Besonderheiten herausgearbeitet und analysiert werden, die die Entwicklung des „Lehrerwerdens“ beeinflussen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Forschungsfrage:
Welche grundlegenden Einstellungen und Kompetenzen zur Umsetzung inklusiver Pädagogik erwerben Studierende an Pädagogischen Hochschulen? Welche Lernsettings sind dabei besonders hilfreich?

Forschungsdesign:
– Fragebogenerhebung bei Studierenden in allen drei Jahrgängen sowie bei AbgängerInnen der Hochschulen im 1. und 2. Dienstjahr mittels der beiden Skalen SACIE (= The Sentiment, Attidues and Concerns about Inclusive Education Scale) und TEIP (= Teacher Efficacy for Inclusive Practice)
– Gruppeninterviews mit Studierenden
– Fallstudien mit AbsolventInnen
– Start einer echten Längsschnittuntersuchung mit den Erstsemestrigen des Studienjahres 2012/13

Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
– Adaptierung zweier international gebräuchlicher Instrumente zur Messung von inklusiven Einstellungen und Kompetenzen
– Aussagen über die Effektivität der derzeitigen Lehrerbildung in diesem Bereich
– Identifizierung wirksamer Lernsettings
– Erarbeitung von Empfehlungen für die PädagogInnenbildungNEU
– Stärkung der internationalen Vernetzung zum Thema Inklusion und Lehrerbildung

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Ausgangspunkt der Arbeit dieser ExpertInnengruppe (siehe Anhang A) war der von der Vorbereitungsgruppe im Juni 2011 vorgelegte Bericht (Schnider et al. 2011). Ein wichtiger Anstoß kam auch aus der RektorInnen-Tagung im Mai 2011, die gemeinsam mit ExpertInnen des Projektes „Teacher Education for Inclusion“ zum Thema inklusive Lehrerinnenbildung gearbeitet hat. Als Konsequenz daraus erteilte das bm:ukk der PH OÖ im August 2011 den Auftrag, aufbauend auf diese Empfehlungen bundesweit und institutionsübergreifend zwischen den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten abgestimmte Empfehlungen für eine zeitgemäße Ausbildung aller PädagogInnen unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der (inter)nationalen Entwicklung der Inklusion und Sonderpädagogik zu entwickeln. Dabei sollten insbesondere Aussagen über Struktur, Umfang, inklusions- und sonderpädagogische Kompetenzen und Inhalte für die neuen Studiengängen gemacht werden.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Freynschlag, Susanne; MA. SR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schachinger, Helga; Dr.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Die Beherrschung der Unterrichtssprache stellt eine wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg von Kindern dar, wobei vor allem „schlechte Leistungen“ von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache in Zusammenhang mit Defiziten in der Sprachkompetenz (Deutsch) gebracht werden (siehe dazu u.a. Herzog-Punzenberger & Schnell, 2012). Musikalisch-rhythmische Aktivitäten (u.a. Bossen, 2014; Tüpker, 2013; Keller, 2013; Paquett & Rieg, 2008) stellen einen möglichen Ansatz zur Sprachförderung dar. So weisen aktuelle Studien auf die zentrale Bedeutung von musikalischen Aktivitäten für die kindliche Entwicklung im Allgemeinen (Schulleistungen, Intelligenz, soziale Kompetenzen, …) und die Sprachentwicklung bzw. das phonologische Bewusstsein im Speziellen hin (Bossen, 2014; Slater, Strait, Skoe, O‘Connell, Thompson & Kraus, 2014; Hallam, 2010; Gordon et al., 2015; Patscheke, Degé & Schwarzer, 2016.). Im Projekt wird auf Basis eines quasi-experimentellen Designs (ca. 10 Experimentalklassen und 10 Kontrollklassen; T1 = Anfang 1. Klasse, T2 = Ende 2. Klasse, T3 = Ende 3. Klasse, T4 = Ende 4. Klasse) der Frage nachgegangen, ob musikalisch-rhythmische Aktivitäten in der Primarstufe (u.a. Bossen, 2014; Tüpker, 2013; Keller, 2013; Paquett & Rieg, 2008) zur Entwicklung des Schriftspracherwerbs (Lesen, Grammatik, Rechtschreibung) beitragen.

Bossen, A. (2014). Sprachförderung mit Musik und Bewegung–Evaluation eines Berliner Modellprojektes. Sprache· Stimme· Gehör, 38(01), 20-24.
Gordon, R. L., Fehd, H. M., & McCandliss, B. D. (2015). Does Music Training Enhance Literacy Skills? A Meta-Analysis. Frontiers in psychology, 6.
Hallam, S. (2010). The power of music: its impact on the intellectual, social and personal development of children and young people. International Journal of Music Education, 28(3), 269-289.
Keller, B. (2013). Zur Sprache kommen: Konzeptualisierung und Evaluierung eines musiktherapeutischen Förderangebotes. BoD–Books on Demand.
Patscheke, H., Degé, F., & Schwarzer, G. (2016). The effects of training in music and phonological skills on phonological awareness in 4-to 6-year-old children of immigrant families. Frontiers in Psychology, 7.
Paquette, K. R., & Rieg, S. A. (2008). Using music to support the literacy development of young English language learners. Early Childhood Education Journal, 36(3), 227-232.
Tüpker, R. (2013). Durch Musik zur Sprache: Handbuch. BoD–Books on Demand.
Slater, J., Strait, D. L., Skoe, E., O’Connell, S., Thompson, E., & Kraus, N. (2014). Longitudinal effects of group music instruction on literacy skills in low-income children. PloS one, 9(11), e113383.
Standley, J. M. (2008). Does music instruction help children learn to read? Evidence of a meta-analysis. Update: Applications of Research in Music Education, 27(1), 17-32.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Amanda, Watkins;
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
The project has addressed the following key issues:
What kind of teachers do we need for an inclusive society in a 21st century school?
What are the essential teacher competences for inclusive education?

Project activities have focused upon:
The education of mainstream, general teachers and how they are prepared to work in inclusive settings;
The initial teacher education phase as a priority.

The essential question for consideration has been: how all teachers are prepared via their initial education to be ‚inclusive‘.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hyry, Eeva Kaisa; PhD. Prof.
Projektleitung intern
Hyry-Beihammer, Eeva Kaisa; HS-Prof. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bruch, Sabine; Mag.
Busch, Karin; Mag. Dr. OStR Prof.
Mitterlehner, Kurt;
Steiner, Regina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ELLIS beschäftigt sich mit der Erforschung und Evaluierung von Pädagog/innenbildung NEU aus der Perspektive der Studierenden. Im Fokus des Forschungsinteresses steht, wie Studierende die Pädagog/innenausbildung NEU erfahren bzw. erleben und wie sich ihre Professionalität während des Studiums entwickelt. Das Hauptziel ist, Wissen darüber zu gewinnen, wie das neue Curriculum insbesondere hinsichtlich der Perspektive des selbstregulierten Lernens (Pintrich, 2004; Maaike et al., 2013) und bezüglich des Erwerbs von Lehrer/-innenkompetenzen (Hargreaves & Fullan, 2012; Herzog, 2013; Schratz & Schrittesser, 2013; Weinert, 2001) realisiert wird. Weitere Zielsetzungen sind, neues Wissen über die Entwicklung des pädagogischen Denkens und der subjektiven Theorien von Lehramtsstudierenden zu generieren. Pädagogisches Denken ist intentionales Denken und orientiert sich am Prozess „Unterrichten-Studieren-Lernen“ (Kansanen et al., 2000). Die subjektive Theorie leitet alltägliche Handlungen und Entscheidungen von Lehrpersonen (Hyry, 2007).
Die Datenerhebung im Rahmen des Forschungsprojekts erfolgt mit qualitativen Methoden – vorrangig mit narrativen Interviews (Riessman, 2008) mit Studierenden. Die Fokusgruppe besteht aus 14 Lehramtsstudierenden, die einmal pro Semester interviewet werden. Als Analysemethoden dienen die qualitative Inhaltsanalyse (Mayring, 2010; Neuendorf, 2002) und die Methode der narrativen Forschung (Gubrium & Holstein, 2009; Riessman, 2008). Die Inhaltanalyse wird mittels der Software MaxQda umgesetzt. Die Forschungsergebnisse werden sowohl in nationalen als auch in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert und im Sinne einer formativen Evaluation zur Weiterentwicklung der Pädagog/innenbildung NEU genutzt.

Gubrium, J. F., & Holstein, J. A. (2009). Analyzing narrative reality. Thousand Oaks, Cal.: Sage.
Hargeaves, A., & Fullan, M. (2012). Professional capital: transforming teaching in every school. Columbia University, New York, NY: Teachers College.
Herzog, W. (2013). Professionalität im Beruf von Lehrerinnen und Lehrer. In H. Berner & R. Isler (Hrsg.), Lehrer-Identität, Lehrer-Rolle, Lehrer-Handeln (S. 49–77). Professionswissen für Lehrerinnen und Lehrer Band 8. Baltmansweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Hyry, E. K. (2007). Matti Raekallio soitonopetuksensa kertojana ja tulkitsijana [Matti Raekallio as a narrator and interpreter of his music teaching]. Acta Universitatis Ouluensis E 95. Oulu: University of Oulu. [Doctoral Thesis] (in Finnish)
Kansanen, P., Tirri, K., Meri, M., Krokfors, L., Husu, J., & Jyrhämä, R. (2000). Teachers’ pedagogical thinking. Theoretical landscapes, practical challenges. New York: Peter Lang.
Maaike D., Endedijk, M., Vermunt, J., Verloop, N., & Brekelmans, M. (2012). The nature of student teachers’ regulation of learning in teacher education. British Journal of Educational Psychology 82(3), 469–491. doi: 10.1111/j.2044-8279.2011.02040.x
Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. 12. überarbeitete Auflage. Weinheim und Basel: Belz.
Neuendorf, K. A. (2002). The content analysis guidebook. Thousand Oaks, CA: Sage.
Pintrich, P. R. (2004). A conceptual framework for assessing motivation and self-regulated learning in college students. Educational Psychology Review, 16, 385-407. doi: 10.1007/s10648-004-0006-x.
Riessman, C. K. (2008). Narrative methods for the human sciences. Thousand Oaks, CA: Sage.
Schratz, M., & Schrittesser, I. (2013). Was müssen Lehrerinnen und Lehrer in Zukunft wissen und können? In H. Berner, & R. Isler (Hrsg.), Lehrer-Identität, Lehrer-Rolle, Lehrer Handeln (S. 177–198). Professionswissen für Lehrerinnen und Lehrer Band 8. Baltmansweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Weinert, F. E. (2001). Concept of competence: A Conceptual clarification. In D. S. Rychen, & L. H. Salganik (Eds.), Definition and selection of key competences (pp. 45–65). Germany, Göttingen: Hogrefe.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prammer-Semmler, Eva; MA. Prof.
Steiner, Regina; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im BWG 2 die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Diese, nach einer speziellen didaktischen Einführung in der Studieneingangsphase geführten, zeitnah zum Ereignis handgeschriebenen Lerntagebücher, die in der hochsschuldidaktischen Konzeption auch das Fundament für das Portfolio liefern sollen, sowie die Prozessportfolio selbst, werden nach dem ersten Jahr und bei Weiterführung in den Folgejahren einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Induktives Vorgehen / Grounded Theory – axiale Codierung zur Theoriefindung Forschungsfrage: 1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden? 2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden? 3. Welche Veränderänderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben. 4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet. Zu Beginn des Studiums wird eine ProbandInnengruppe von 25 Personen gefunden. Diese stellen ihr handgeschriebenes Lerntagebuch und auch das entsprechende Portfolio am Ende jeden Semesters zur Verfügung, die Dokumente werden anonymisiert und erhalten eine Kennzahl. Die kopierten Tagebücher werden nach einer speziellen Form (Ersterzählung: rechte Seite – Reflexion/Beobachtungssprache: linke Seite) transkribiert, diese Texte und das Prozessportfolio werden mithilfe des Programmes MaxQda einer inhaltlichen Analyse) im Team unterzogen. Dieser Forschungsschritt erfolgt an mehreren Zeitpunkten: am Ende des ersten, zweiten, vierten und sechsten Semesters. Der Focus liegt hierbei auf den oben beschriebenen Fragen. Zusätzlich werden am Ende des ersten und dritten Studienjahres Interviews mit einem groben fallspezifischen Leitfaden, überwiegend aber mit narrativem Charakter geführt. Die Ergebnisse sollen laufend in den Entwicklungsprozess der hochschuldidaktischen Konzeption des Lerntagebuchs in Verbindung mit dem Prozessportfolio einfließen, in diesem Sinne hat dieses Forschungsprojekt auch aktionsforschenden Ansatz.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA. Prof.
Projektleitung intern
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
in Kooperation mit dem Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum (ULF) Linz
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bruch, Sabine; Mag.
Michal, Alexandra; M.Ed. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 –
Beschreibung
Mit dem Studienjahr 2015/16 startete die neue Ausbildung im Bereich der Primarstufe (PBNEU). An der Pädagogischen Hochschule (PH) OÖ begannen rund 100 Studierende das neue Studium. Im Rahmen einer summativ ausgerichteten Evaluation werden die Effekte der neuen Ausbildung auf die Entwicklung berufsbezogener Merkmale der Studierenden in den Blick genommen. Das Evaluationskonzept orientiert sich dabei wesentlich an der deutschen PaLea (Panel zum Lehramts, die auch in der Schweiz bereits durchgeführt wurde) Studie (Bauer et al., 2010), die die professionsbezogene Entwicklung von Lehramtsstudierenden – untersucht. Entsprechend Baumert und Kunter (2006) fokussiert PaLea auf vier Dimensionen von berufsbezogenen Merkmalen (Professionelles Wissen, Werthaltungen und Überzeugungen, Motivationale Orientierungen und überfachliche Kompetenzen), die auch im Rahmen der Evaluation der neuen Primarstufenausbildung als Zielvariablen herangezogen werden. Anders als bei PaLea wird das professionelle Wissen nicht auf Basis von Selbsteinschätzungen erfasst, sondern durch Tests aus der TEDS-M-Studie (König & Blömeke, 2010) zum pädagogischen Unterrichtswissens. Darüber hinaus werden die Erhebungsinstrumente der PaLea-Studie durch weitere Instrumente ergänzt, wobei ein spezieller Fokus auf Einstellungen und Haltungen im Bereich der inklusiven Pädagogik – als wichtiger Eckpunkt des neuen Curriculums – liegt. Neben der Erfassung einer breiten Palette an Zielvariablen werden auch Studienmerkmale (Erfahrungen in LVs, …) erfasst. Die Studierenden des neuen Curriculums werden viermal (jeweils einmal pro Studienjahr) über das Studium hinweg befragt. Um die Ergebnisse und Entwicklungen der Studierenden der neuen Ausbildung einordnen zu können, erfolgen parallel Befragungen von Studierenden des alten Curriculums (d.h. im 2 Jahr und 3 Jahr). Durch das angedachte Erhebungsdesign ergeben sich unterschiedliche Analysezugänge und Fragestellungen, die in den Blick genommen werden können. (1) Einfache Längsschnittanalysen (nur PBNEU); Forschungsfragen (FF): Wie entwickeln sich die Zielvariablen im Studienverlauf? Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede? Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden? (2) Gruppenvergleiche im Querschnitt (altes Curriculum (AC) vs. PBNEU); FF: Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen im zweiten bzw. dritten Studienjahr? Unterscheiden sich Studierende (AC vs. PBNEU) im ersten bzw. fünften Semester in ihrem pädagogischen Wissen? (3) Gruppenvergleiche im Längsschnitt (AC vs. PBNEU); FF: Verläuft die Entwicklung der Zielvariablen zwischen Studierenden des alten und neuen Curriculums unterschiedlich? (4) Internationale Vergleiche; FF: Unterscheiden sich die Ergebnisse (PaLea-Skalen ) an der PH OÖ von den publizierten Ergebnissen in Deutschland bzw. der Schweiz?
Bauer, J., Drechsel, B., Retelsdorf, J., Sporer, T., Rösler, L., Prenzel, M., & Möller, J. (2010). Panel zum Lehramtsstudium-PaLea: Entwicklungsverläufe zukünftiger Lehrkräfte im Kontext der Reform der Lehrerbildung. Beiträge zur Hochschulforschung, 32(2), 34-55.
Baumert, J., & Kunter, M. (2006). Stichwort: Professionelle Kompetenz von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 9(4), 469-520.
König, J., & Blömeke, S. (2010). Pädagogisches Unterrichtswissen:(PUW); Dokumentation der Kurzfassung des TEDS-M Testinstruments zur Kompetenzmessung in der ersten Phase der Lehrerausbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Czepl, Magdalena; BEd
Fröhlich, Lisanne;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 –
Beschreibung
Zur Erweiterung und Verbesserung des Fortbildungsangebots sollen im Rahmen des beantragten Projektes auf Grundlage der SCHILF-Modulreihe „Sprachbewusster Unterricht“ (Döll & Tajmel 2017) und bereits vorliegender erprobter Materialien aus Präsenzveranstaltungen digitale Lernmaterialien zu den Themen Bildungssprache, sprachbewusster Unterricht und Sprachdiagnose mit USB DaZ entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht