Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Amanda, Watkins;
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
The project has addressed the following key issues:
What kind of teachers do we need for an inclusive society in a 21st century school?
What are the essential teacher competences for inclusive education?

Project activities have focused upon:
The education of mainstream, general teachers and how they are prepared to work in inclusive settings;
The initial teacher education phase as a priority.

The essential question for consideration has been: how all teachers are prepared via their initial education to be ‚inclusive‘.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Andrea, Holzinger;
Projektleitung intern
Feyerer, Ewald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Der Beitrag im Nationalen Bildungsbericht 2018 greift internationale wie nationale Diskurse um die Begriffsbestimmung von Inklusion auf, leitet Kompetenzdimensionen für eine inklusive Unterrichtsgestaltung aus anschlussfähigen Professionsmodellen ab und beleuchtet vor dem Hintergrund der bildungspolitischen Situation in Österreich die Struktur und Umsetzung der Lehrerbildung.
Der Beitrag fokussiert auf entsprechende Modelle von Lehrer-/innenkompetenzen im Kontext von Diversität und Inklusion.
– Welche Kompetenzen sollen alle Pädagoginnen/Pädagogen für einen inklusiven Unterricht erwerben, welche diejenigen, die einen Schwerpunkt in Inklusion haben?
– Was soll bereits in der Grundausbildung, was in der Fort- und Weiterbildung vermittelt werden?
– Wie spezifizieren sich die erforderlichen Kompetenzen mit Blick auf verschiedene Diversitätsbereiche?
– In welcher Beziehung sehen sich die Diversitätspädagogiken und die Inklusive Pädagogik?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Feichter, Helene Juliana; Mag. Dr. BEd
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; Univ. Prof. Dr.
Helm, Christoph; Assoc. Prof. Dr.
Nausner, Ernst; Dr.
Reitinger, Johannes; Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
Bildungsdirektion OÖ
Johannes Kepler Universität Linz
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2018 – 2023
Beschreibung
Vor dem Hintergrund von national wie international substanziellen Anteilen von Schüler/innen, die nach der Pflichtschulzeit zentrale Grundkompetenzen nicht ausreichend erworben haben, rücken Ansätze zur Sicherung eines ausreichenden Kompetenzerwerbs zunehmend in den Fokus von Bildungsforschung und Bildungspolitik. Das in den 1960er Jahren entstandene Konzept des Formativen Assessments (FA) wird in diesem Zusammenhang als erfolgsversprechendes Modell gehandelt. Die Idee des FA ist einfach: diagnostische Informationen werden erhoben und anschließend zur Optimierung von Lehr-Lern-Prozessen genutzt. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die Nutzung dieser Informationen für Unterrichtsentwicklung und individuelle Förderung nicht immer im erhofften Ausmaß passiert. Eine besondere Form zur Gewinnung diagnostischer Informationen stellt die Lernverlaufsdiagnostik dar. Dabei werden in kurzen Abständen über das Schuljahr verteilt diagnostische Tests durchgeführt, die den Lernverlauf der Schüler/innen sichtbar machen sollen und somit engmaschig Informationen als Basis für individualisierte Fördermaßnahmen liefern. Im Rahmen des Projekts Wir Wollen’s Wissen (W3) wird 28 Volksschulen das internetbasierte Lernverlaufsdiagnostiktool quop (www.quop.de) für Lesen und Mathematik über vier Jahre (Begleitung eines Jahrgangs von der ersten Klasse bis zum Ende der vierten Klasse) zur Verfügung gestellt. Das Projekt geht u.a. folgenden drei Fragestellungen nach: (1) Wie sehen Lehrkräfte die Anwendbarkeit und den Nutzen des für Deutschland entwickelten Tools für den Unterricht an österreichischen Volksschulen? (2) Unterscheidet sich die Leistungsentwicklung in Mathematik und Lesen zwischen Klassen an Projektschulen und einer Gruppe von Kontrollklassen? (3) Bestehen Leistungsentwicklungsunterschiede zwischen den Projektschulen bzw. -klassen? Können etwaige Entwicklungsunterschiede durch Unterschiede im Unterstützungsangebot (begleitende Fortbildung) erklärt werden?
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun; HS.Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Feyerer, Jakob; Mag. Dr.phil.
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr.phil.
Kladnik, Christine; MA.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Diese und andere Fragen sind zentrale Themenfelder der österreichweit repräsentativen Jugendstudie, die von den Pädagogischen Hochschulen gemeinsam durchgeführt wird. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren. Die Daten der Jugendstudie werden aus einem standardisierten Rückmeldeverfahren (internetbasierter Fragebogen) generiert. In allen Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Zusätzlich kann in jedem Bundesland ein weiteres Themenfeld bearbeitet werden. Die Ergebnisse sind für alle relevant, die mit Jugendlichen arbeiten, insbesondere auch für Lehrpersonen, für Lehramtsstudierende und für die Bildungsplanung in den Bildungsdirektionen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in einer Publikation vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bastel, Heribert; IL Mag. Dr. OStR
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; Univ. Prof. Dr.
Bergmann, Jakob; Mag.
Nausner, Ernst; Dr.
Reitinger, Johannes; Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Kunstuniversität Linz – nicht verwenden!!!
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Ziele
Evaluation und theoriegeleitete Bildungsforschung: Bei der Neueinführung eines neuen Studienprogramms macht es Sinn, wesentliche Akzeptanz- und Erfolgsindikatoren begleitend zu beobachten. Begleitende Evaluationen werden aber oft zu kurzfristig konzipiert und in ihrem Potential unterschätzt; richtig konzipiert, bieten sie gleichzeitig auch die Chance, relevante Fragestellungen der (Lehrer-)Bildungsforschung zu untersuchen. Hier wird vorgeschlagen, neben kurzfristigeren Rückmeldungen zur Akzeptanz und zum Erleben der neuen Lehrerbildung durch die Studierenden auch Fragestellungen zur Kompetenzentwicklung zu verfolgen.
Vorgangsweise
Aus Gründen theorieorientierter Forschungskonzeption, aber auch übernationaler Vergleichbarkeit stützt sich die Studie auf das Lehrerkompetenzmodell von Baumert und Kunter (2006) , das vier Dimensionen berufsbezogenen Merkmalen unterschieden: (1) Professionelles Wissen, (2) Werthaltungen und Überzeugungen, (3) Motivationale Orientierungen und (4) überfachliche Kompetenzen. Zur forschungspraktischen Umsetzung dieses Modells können auch einzelne Instrumente aus der PaLea-Studie (vgl. Bauer et al., 2010), die an 13 deutschen Universitäten und einigen Schweizer Pädagogischen Hochschulen läuft, verwendet werden , die um weitere Instrumente aus anderen Studien (z.B. Skalen aus der TEDS-M-Studie zum pädagogischen Unterrichtswissens; vgl. König & Blömeke, 2010) sowie um spezielle Forschungsthemen aus dem Cluster Mitte ergänzt werden (z.B. überfachliche Kompetenzen, Einstellungen und Kompetenzen zur Inklusion und zur Begabungsförderung, Entwicklung steuerungsbezogener Einstellungen).
Die Entwicklung der Kompetenzen soll dem Studienerleben, dem Erleben von Lernprozessen und Lernbedingungen durch die Studierenden, gegenübergestellt werden. Dabei werden sowohl neu Instrumente entwickelt (z.B. zum Forschenden Lernen; vgl. Reitinger, 2016) als auch Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Untersuchungen (z.B. zur Studierenden Sozialerhebung; vgl. Zaussinger et al., 2016) gesucht. Bei der Konzipierung und Organisation der Studie wird auf Vorerfahrungen zur Begleitforschung zur neuen Primarlehrerbildung aus der PH OÖ zurückgegriffen.
Designmerkmale
Längsschnitt mit jährlichen Erhebungen
Mehrere Wellen (unterschiedliche Jahrgänge)
Ev. Vergleichserhebungen unter Studierenden der beiden alten Modelle der Sekundarlehrerausbildung (in deren zweiten und folgenden Studienjahren; würde zeitversetzten Vergleich erlauben)
Fragestellungen
Längsschnittanalysen: Wie entwickeln sich die Zielvariablen (professionelle Kompetenz- und Einstellungselemente) im Studienverlauf?
Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede?
Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden?
Gruppenvergleiche, z.B. Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen in äquivalenten Studienjahren?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschenberger, Rita; Dipl.Päd.
Marischler, Elisabeth;
Neulinger, Hanna Maria;
Oliveira-Mußmann, Maria;
Öttl, Patrick;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Im Kontext inklusiver Bildung und der institutionellen und professionstheoretischen Entwicklung inklusiver Pädagogik wird mit dem Anspruch einer de-kategorisierenden Perspektive ein Spektrum an Diversitätsdimensionen aufgespannt, das im entwick-lungspsychologischen Bereich ebenso Erstsprachentwicklung und Sprachentwicklungs-schwierigkeiten wie auch die Mehrsprachigkeit umfasst. Pädagogische Unterstüt-zungsmaßnahmen der Förderung bei entwicklungsbedingten Sprachbeeinträchtigungen und bei Deutsch als Zweitsprache (DaZ) scheinen dabei in ein und denselben pro-fessionellen Kontext zu fallen. Professionsgeschichtlich, institutionell und strukturell stellen die Sprachheilpädagogik und die sprachlichen Bildungtheorie im Kontext der aktuellen Migrationsgesellschaft aber auch in einem inklusiven System völlig unter-schiedliche Handlungsbereiche dar.
Das Vorhaben geht von der Annahme aus, dass in Österreich sprachheilpädagogisch ausgebildete bzw. spezialisierte Lehrkräfte in der Förderung bei DaZ eingesetzt werden und dass dabei diese genannten Divergenzen hinsichtlich der Zielsetzung, Hand-lungsformen und professionellem Selbstverständnis nicht in einem hinreichenden Maße berücksichtigt werden. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass dies mit einem theoretischen Verständnis des Zweitspracherwerbs und Argumenten pädagogischer Diskurses über migrationsgesellschaftliche Differenz begründet wird, aus migrations- und inklusivpädagogischer Perspektive kritisch zu hinterfragen sind. In dem For-schungsprojekt sollen der Umfang des Einsatzes, die Zielsetzungen und das professio-nelle Selbstverständnis sprachheilpädagogisch qualifizierter Lehrkräfte in der DaZ-Förderung in einem methodenkombinierten Erhebungsdesign mit dem Anspruch eines explorativen Survey rekonstruiert werden. Semi-standardisierte Online-Fragebögen werden sukzessive mit qualitativen und kontrastiven Expert*inneninterviews ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschenberger, Rita; Dipl.Päd.
Marischler, Elisabeth;
Neulinger, Hanna Maria;
Öttl, Patrick;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2019
Beschreibung
Inklusiver Unterricht hat den Anspruch, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Sprache, individuellen Fähigkeiten, Religion oder Geschlecht die gleich-berechtigte Teilhabe an Bildung und Erziehung zu ermöglichen. Dies stellt insbesondere die Fachdidaktik der Unterrichtsfächer und Bildungsdomänen vor die Herausforderung, Kriterien für die Adaption der fachspezifischen Methodik zu entwickeln und ope-rationalisierbare Indikatoren für die Unterrichtsevaluation und Qualitätssicherung In-dikatoren für inklusiven Fachunterricht zu identifizieren. Sprache als Medium schulischen Lernens und sozialen Handelns erhält dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit primären oder sekundären spezifischen Beeinträchtigungen im Bereich der Sprache, des Sprechens und der Kommunikationsfähigkeit sind hinsichtlich des schulischen Lernens sowie ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung vulnerabel und können damit an der Teilhabe am Unterricht benachteiligt werden. Das Projekt beabsichtigt, mit Hilfe videogestützter Unterrichtsanalysen systematische und inzidentelle Merkmale einen entwicklungsförderlichen Unterrichts mit dem hier ge-nannten Fokus evidenzbasiert zu ermitteln.
Das Ziel des Vorhabens liegt in der Weiterentwicklung einer Unterrichtstheorie als Grundlage für ein Konzept zur Umsetzung des inklusiven Bildungsanspruches mit dem Fokus auf dem zentralen Unterrichtsmedium Sprache. Dabei werden die Problemlagen von Kindern mit spezifischen Entwicklungsstörungen der Erstsprache Deutsch als Aus-gangspunkt für eine didaktische Entwicklung sonderpädagogischer Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote im inklusiven Unterricht genommen. Dafür sollen auf der Ebene der Lehr-/ Lernprozesse in konkreten Unterrichtssituationen mit heterogenen Lerngruppen intuitive und intendierte Strategien der Lehrkräfte mit und ohne sonderpädagogische Qualifikation unter den Bedingungen ausgewählter fachdidaktischer Anforderungen identifiziert, rekonstruiert und typologisiert werden. Dabei werden drei Unterrichtsinteraktionen nach Zusammensetzungen der pädagogischen Professionen und paraprofessionellen Berufsgruppen unterschieden. Zum einen werden videobasierte Analysen inklusiven Unterrichts in der Grundschule ohne sonderpädagogische und sprachtherapeutische Professionen vorgenommen. Vergleichend werden Unterrichtsanalysen mit Grundschullehrkraft und Sonderpädagoge bzw. Sonderpäda-gogin mit dem Förderschwerpunkt Sprache vorgenommen sowie mit paraprofessionellen Berufsgruppen aus der Logopädie oder akademischen Sprachtherapie.
Auf einer zweiten Ebene sollen aus diesen Fallrekonstruktionen und Typologisierungen (Induktion) mit Bezug auf bereits vorliegende, evidenzbasierte Qualitätsdimensionen (Deduktion) in einem abduktiven Verfahren Kriterien für die adaptive Planung, Gestal-tung und Evaluation inklusiven Unterrichts entwickelt werden, die im weiteren Verlauf im Rahmen von Workshops einer ökologischen und kommunikativen Validierung un-terzogen werden sollen (Marquardt 2006; Tashakkori & Teddlie 2003), um sie schließlich zum obligatorischen Bestandteil einer inklusiven Lehramtsbildung zu entwickeln. In diesem Zusammenhang schließen sich verschiedene Disseminationsprodukte (Modi-fikation informierender und regulativer Sachtexte, z.B. Sachbücher, Unterrichtsmate-rialien etc. sowie eine Lehr-DVD mit Filmsequenzen zur Unterrichtsanalyse) an.
Die leitenden Fragestellungen werden wie folgt zusammengefasst und dargestellt:
 Welche Interaktionsmuster lassen sich im inklusiven Unterricht identifizieren, die die Teilhabe sprachbeeinträchtigter Schülerinnen und Schüler behindern oder fördern?
 Welche dieser Interaktionsmuster sind didaktisch intendiert?
 Welche Unterschiede lassen sich
 in den zufälligen und
 den intendierten Interaktionsmustern identifizieren in Abhängigkeit
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spann, Harald; Mag. DDr. Prof.
Projektleitung intern
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gierlinger, Erwin; Mag. Dr. OStR Prof.
Wagner, Thomas; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
VARIATE 2|3, ein internationales Forschungsprojekt, befasst sich mit dem fachdidaktischen Potenzial der Variation Theory (VT) für den fremdsprachlichen Unterricht (Englisch) im Sekundar- und Tertiärbereich.
Die VT bildet das lerntheoretische Fundament der Learning Study, einem in der Tradition der Lesson Study stehenden aktionsforschungsbasierten Professionalisierungsmodell für LehrerInnen (Lo, 2012; Stigler & Hiebert, 1999). Charakteristisch für Lesson Study und Learning Study ist, dass es sich bei diesen Modellen um methodisch-didaktische Herangehensweisen handelt, die eine gemeinsame Unterrichtsplanung und -evaluation im Team vorsehen und die gegenwärtig in österreichischen Fachkreisen als Möglichkeit für die professionelle Weiterentwicklung von LehrerInnen diskutiert werden. Das Konzept der VT besagt dabei, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und verstehen, und dass folglich LehrerInnen diese intersubjektiven Variationen bei der Didaktisierung von sogenannten Lernobjekten (Lo, 2012) berücksichtigen und problematisieren müssen. Dies geschieht dadurch, dass eine Lehrperson im Dialog mit Lernenden und Forschenden die sogenannten kritischen Aspekte herausarbeitet, durch Lernaktivitäten sichtbar macht und dadurch ein tieferes Verständnis des Lernobjekts ermöglicht (Lo, 2012).
Nach Sichtung der bestehenden Literatur in Bezug auf die Anwendung der VT im fremdsprachlichen Unterrichtsfach Englisch (u.a. Lo, 2012; Holmqvist & Mattisson, 2008; Tong, 2012) lassen sich folgende Problembereiche für die Fremdsprachendidaktik Englisch erkennen. Erstens scheint sich ein Mangel an theoretischer Anbindung der VT an die Zweitsprachenerwerbsforschung und Fachdidaktik (Englisch) zu zeigen. Mit dem Fehlen dieses theoretischen Brückenschlags in engem Zusammenhang steht zweitens die Frage nach dem Lernobjekt, dem bei einer Learning Study eine zentrale Rolle zukommt. Drittens deutet sich eine Unschärfe des Variationsbegriffs in der Didaktisierung der Lerneinheiten an. Mit Blick auf den Untersuchungsgegenstand bedarf es schließlich der Schärfung und Verfeinerung des Forschungsdesigns und der darin zur Anwendung kommenden Analysemethoden.
Vor dem Hintergrund dieser Problembereiche wendet sich VARIATE 2|3 einer Reihe von Fragestel-lungen zu, die folgenden Forschungskontexten zugeordnet werden können:
1. VT und Hochschuldidaktik des fremdsprachlichen Unterrichts Englisch
2. VT und fremdsprachliche Literaturdidaktik Englisch
3. VT und SLA-Kontexte
4. VT und Kompetenzorientierung im fremdsprachlichen Unterricht Englisch der Sekundarstufe
Das Projekt gliedert sich in 2 Phasen. In Projektphase 1, der theoretisch-hermeneutischen Phase, ist das prioritäre Ziel der Untersuchung, die Potenziale der VT aber auch deren Grenzen und Redundanzen zu Theorien der Sprachlehrlernforschung und Fremdsprachendidaktik zu explizieren und theoretisch zu begründen. In dieser Phase wird weiterhin erhoben, inwiefern sich in der Praxis des Englischunterrichts an Sekundarschulen bereits variationstheoretische Elemente ausfindig machen lassen und welchen Einfluss diese auf die Fremdsprachenkompetenz der SchülerInnen haben. Im Falle einer aus der Projektphase 1 hervorgegangenen theoretischen Begründbarkeit des fremdsprachendidaktischen Potenzials der VT stehen folgende Schritte im Zentrum der 2. Projektphase, der Implementierungsphase:
1. Entwicklung und Erprobung innovativer Learning Study-Projekte im Englischunterricht an Sekundarschulen mit Hilfe von robusten quasi-experimentellen Designs.
2. Implementierung von Learning Study an der Pädagogischen Hochschule OÖ in der fachdidaktischen Begleitung der Praxisphase.
3. Verankerung der VT als Didaktisierungshilfe für Lehramtsstudierende des Sekundarstufenlehramts im Rahmen der PädagogInnenbildung Neu.
VARIATE 2|3 stützt sich auf ein forschungsmethodisches Mischdesign, bei dem sowohl hermeneutische als auch empirische (qualitative und quantitative) Verfahren verwendet werden.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bruch, Sabine; Mag.
Michal, Alexandra; M.Ed. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 –
Beschreibung
Mit dem Studienjahr 2015/16 startete die neue Ausbildung im Bereich der Primarstufe (PBNEU). An der Pädagogischen Hochschule (PH) OÖ begannen rund 100 Studierende das neue Studium. Im Rahmen einer summativ ausgerichteten Evaluation werden die Effekte der neuen Ausbildung auf die Entwicklung berufsbezogener Merkmale der Studierenden in den Blick genommen. Das Evaluationskonzept orientiert sich dabei wesentlich an der deutschen PaLea (Panel zum Lehramts, die auch in der Schweiz bereits durchgeführt wurde) Studie (Bauer et al., 2010), die die professionsbezogene Entwicklung von Lehramtsstudierenden – untersucht. Entsprechend Baumert und Kunter (2006) fokussiert PaLea auf vier Dimensionen von berufsbezogenen Merkmalen (Professionelles Wissen, Werthaltungen und Überzeugungen, Motivationale Orientierungen und überfachliche Kompetenzen), die auch im Rahmen der Evaluation der neuen Primarstufenausbildung als Zielvariablen herangezogen werden. Anders als bei PaLea wird das professionelle Wissen nicht auf Basis von Selbsteinschätzungen erfasst, sondern durch Tests aus der TEDS-M-Studie (König & Blömeke, 2010) zum pädagogischen Unterrichtswissens. Darüber hinaus werden die Erhebungsinstrumente der PaLea-Studie durch weitere Instrumente ergänzt, wobei ein spezieller Fokus auf Einstellungen und Haltungen im Bereich der inklusiven Pädagogik – als wichtiger Eckpunkt des neuen Curriculums – liegt. Neben der Erfassung einer breiten Palette an Zielvariablen werden auch Studienmerkmale (Erfahrungen in LVs, …) erfasst. Die Studierenden des neuen Curriculums werden viermal (jeweils einmal pro Studienjahr) über das Studium hinweg befragt. Um die Ergebnisse und Entwicklungen der Studierenden der neuen Ausbildung einordnen zu können, erfolgen parallel Befragungen von Studierenden des alten Curriculums (d.h. im 2 Jahr und 3 Jahr). Durch das angedachte Erhebungsdesign ergeben sich unterschiedliche Analysezugänge und Fragestellungen, die in den Blick genommen werden können. (1) Einfache Längsschnittanalysen (nur PBNEU); Forschungsfragen (FF): Wie entwickeln sich die Zielvariablen im Studienverlauf? Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede? Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden? (2) Gruppenvergleiche im Querschnitt (altes Curriculum (AC) vs. PBNEU); FF: Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen im zweiten bzw. dritten Studienjahr? Unterscheiden sich Studierende (AC vs. PBNEU) im ersten bzw. fünften Semester in ihrem pädagogischen Wissen? (3) Gruppenvergleiche im Längsschnitt (AC vs. PBNEU); FF: Verläuft die Entwicklung der Zielvariablen zwischen Studierenden des alten und neuen Curriculums unterschiedlich? (4) Internationale Vergleiche; FF: Unterscheiden sich die Ergebnisse (PaLea-Skalen ) an der PH OÖ von den publizierten Ergebnissen in Deutschland bzw. der Schweiz?
Bauer, J., Drechsel, B., Retelsdorf, J., Sporer, T., Rösler, L., Prenzel, M., & Möller, J. (2010). Panel zum Lehramtsstudium-PaLea: Entwicklungsverläufe zukünftiger Lehrkräfte im Kontext der Reform der Lehrerbildung. Beiträge zur Hochschulforschung, 32(2), 34-55.
Baumert, J., & Kunter, M. (2006). Stichwort: Professionelle Kompetenz von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 9(4), 469-520.
König, J., & Blömeke, S. (2010). Pädagogisches Unterrichtswissen:(PUW); Dokumentation der Kurzfassung des TEDS-M Testinstruments zur Kompetenzmessung in der ersten Phase der Lehrerausbildung.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Czepl, Magdalena; BEd
Fröhlich, Lisanne;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 –
Beschreibung
Zur Erweiterung und Verbesserung des Fortbildungsangebots sollen im Rahmen des beantragten Projektes auf Grundlage der SCHILF-Modulreihe „Sprachbewusster Unterricht“ (Döll & Tajmel 2017) und bereits vorliegender erprobter Materialien aus Präsenzveranstaltungen digitale Lernmaterialien zu den Themen Bildungssprache, sprachbewusster Unterricht und Sprachdiagnose mit USB DaZ entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht