Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kobler, Evelyn Maria; Mag.
Projektleitung intern
Kobler, Evelyn Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Fragestellung
In welchen Ausprägungen finden sich die SWE und die Lehr-Lernüberzeugungen elementarpädagogischer Fachkräfte im Bildungsbereich Natur und Umwelt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Kompetenzfacetten?

theoret. Zugang
Wirkungsmodell früher naturwissenschaftlicher Bildungsangebote – Professionelle Kompetenzen elementarpädagogischer Fachkräfte – Dispositionale Kompetenzfacetten – Motivationale Aspekte und Haltung

Forschungsstand
Laut Welzel (2006) sind empirische Erkenntnisse zu den Kompetenzen der Fachkräfte für eine adäquate naturwissenschaftliche Frühförderung unabdingbar. Die domänenspezifische SWE der Fachkräfte bedingt das Aufgreifen von naturwissenschaftlichen Lerngelegenheiten sowie die qualitätsvolle Gestaltung selbiger und stellt deshalb im Kontext des Wirkmodells eine essentielle Komponente dar (Lohse-Bossenz et al., 2012; Spektor-Levy et al., 2013).
Die empirische Datenlange zu einerseits motivational-emotionalen Kompetenzfacetten und andererseits zu Überzeugungen ist im Allgemeinen unbefriedigend. (Steffensky et al., 2018; Baumart & Kunter, 2006), v.a. im Fokus etwaiger Zusammenhänge zwischen diesen beiden Aspekten.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Kern dieses Projekts steht eine international vergleichende Analyse des öffentlichen Diskurses über Smart Toys in Europa (Deutschland, Finnland, Island, Italien, Litauen, Malta, Österreich, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowenien, Spanien, Vereinigtes Königreich) und Australien. Die Erhebung erfolgt in zwei Wellen: Im Jahr 2016/17 wird die öffentliche Berichterstattung zu Smart Toys und Internet of Things in Bezug auf Kinder analysiert. Daran schließt im Jahr 2017/18 eine zweite Erhebungswelle mit besonderem Fokus auf den deutschsprachigen Raum an. Um über den öffentlichen Diskurs hinausgehend auch die persönliche Perspektive von Kindern als zentrale Bezugsgruppe dieses Projekts zu erfassen, werden zudem im Zeitraum 2018/19 Unboxing Videos von Smart Toys auf YouTube analysiert. Die Auswertung des Datenmaterials erfolgt mittels quantitativer und qualitativer Inhaltsanalyse sowie kontextualisierter Medieninhaltsanalyse.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Geier, Ingrid; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Basierend auf einer begriffstheoretischen Auseinandersetzung wurde das dahinterliegende theoretische Konzept von Sol auf den Einschätzungen der Lehrpersonen (Vollerhebung durch Gruppendiskussionsverfahren nach Bohnsack, 2003) herausgearbeitet und zu Papier gebracht. Ausgehend von diesem theoriegeleiteten Konzept wurden pädagogische Leitlinien erstellt und die Erkenntnisse in das Praxisfeld Rückgeführt (mehrmalige Präsentationen), um ein gemeinsames kollektives Verständnis am Standort zu unterstützen. In einem nächsten Schritt wurden jene Schüler_innen befragt, die das Sol Konzept von Beginn an (vier Jahre) umsetzen konnten. Die Erhebungen zeigen auf, inwieweit sich das Konzept auch in der Sichtweise der Lernenden abbildet. Durch die Ergebnisse kann das eigentheoretische Konzept der Lehrenden abgesichert werden. Derzeit findet eine Anpassung des Schüler_innenfragebogens statt, um die Einschätzungen der Schüler_innen weiterhin kontinuierlich zu erheben und Entwicklungen sichtbar zu machen. Eine erneute Schüler_innenbefragung ist für März 2018 (N=75) terminisiert. Im kommenden Studienjahr 2018/19 sollen im Sinne einer Triangulation alle Eltern der 4. Klassen befragt werden. Die Erhebung soll aufzeigen, wie das theoretische Konzept aus Elternsicht eingeschätzt wird und soll Probleme des SoL-Unterrichts sichtbar machen. Ein entsprechendes Erhebungsinstrument (Elternfragebogen -N=7S) soll bis Ende des SoSe 2018 erstellt und eingesetzt werden.

Im Sinne einer partizipativen Forschung gestalten auch die Lehrpersonen als aktiv Mitentscheidende den weiteren Forschungsprozess von Sol entscheidend mit. Dazu werden aktuell die Interessenslagen der Lehrpersonen erhoben (Direktionsbeirat). Ziel ist, die pädagogische Arbeit am Schulstandort der Praxis-NMS kontinuierlich weiterzuentwickeln und in der wissenschaftlichen Begleitung bedarfsanalytisch auf die Interessen des Standortes zu reagieren. Als neuer Forschungsschwerpunkt für das Studienjahr 2018/19 wurde im Zuge dieses Prozesses die Entwicklung des Schulstandortes zur „inklusiven Schule“ gewählt. Die Thematik deckt sich mit dem Ziel-und Leistungsplan der Praxis-NMS. Im WiSe 2018 erfolgt die Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur, um eine theoriegeleitete Erstellung eines Erhebungsinstrumentes (Interviewleitfaden Lehrer_innen und/oder Schüler_innen) zu ermöglichen, welches zentrale und notwendige Entwicklungsrnaßnahmen sichtbar machen soll. Für den Herbst 2018 sind Interviews mit Lehrpersonen und/oder Schüler_innen (N= 10-15) geplant, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Sie sollen die gelebte Praxis im Hinblick auffestgelegte Ziele und Anforderungen des Ziel-und Leistungsplanes aufzeigen. Die Ergebnisse werden dargestellt und ins Praxisfeld rückgeführt (Präsentation SoSe 2019).

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Forschungsfrage
Das geplante Forschungsvorhaben zielt darauf ab, Denkweisen und Vorstellungen von Seiten der Lernenden der Sekundarstufe I an Österreichs Schulen zu mathematischen Begriffen, Sachverhalten und Verfahren festzustellen und zu analysieren. Dabei spielen Fehlermuster eine wichtige Rolle.

theoret. Zugang
Ein Fehler kann als ein Abweichen von den mathematischen Regeln aufgefasst werden und wird in Fehlerphänomenen bzw. Fehlermustern sichtbar. Hinter diesem Resultat stehen meist tiefer gehende Fehlerursachen oder Fehlerstrategien. Dabei können drei Fehlertypen unterschieden werden:
1) Flüchtigkeitsfehler,
2) Systematische Fehler und
3) Typische Fehler.
Der Zugang des Projekts ist es, typische Fehler in diversen Inhaltsbereichen des Mathematikunterrichts der Sekundarstufe I über Bildungsstandardsaufgaben sowie deren Lösungshäufigkeiten über die bereits vorhandenen österreichweiten Daten (vom BIFIE zur Verfügung gestellt) zu analysieren bzw. auszuwerten. Für den Einblick in die Aufgaben/ Daten ist ein Kooperationsvertrag mit dem BIFIE nötig.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Geier, Ingrid; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Inhalt
Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig versteht sich als Institution, die neben der Bildungswissenschaftlichen, fachlichen und fachdidaktischen Ausbildung bei den Studierenden Haltungen erzeugt, die „soziale Kompetenzen, insbesondere bezüglich der Unterschiedlichkeit (Diversität/Inklusion) der im Schulsystem agierenden Menschen und den damit verbundenen Bedürfnissen und Anforderungen” (Curriculum, 2015, S. 8) hervorrufen. Dazu wurde einerseits ein besonderes Lehr-Lernkonzept entwickelt und andererseits Lernen durch gesellschaftliche Verantwortung ins Curriculum aufgenommen (Curriculum, 2015, S. 8). Das Entwicklungsprojekt, das an der Schnittstelle von Forschung und Handlungspraxis angesiedelt ist, greift als Thematik das Konzept des Active Citizenship Learning (ACL) auf. Ziel des Projektes ist es, ein theoretisch strukturelles Konzept für die Umsetzung von Active Citizenship Learning in die Hochschullehre zu ermöglichen.

Zielsetzung
Im Entwicklungsprojekt werden zwei zentrale Erkenntnisinteressen verfolgt: Das Projekt dient (1) der Positionierung bezüglich des Active Citizenship-Ansatzes der PH in der nationalen/internationalen Community und (2) der Implementierung dieses Ansatzes in der Lehre der PH Salzburg Stefan Zweig entsprechend der Auffassung von Active Citizenship Learning.

Ergebnisse
Active Citizenship soll von Lehrenden und Lernenden erfolgreich umgesetzt werden. Um Studierende und Lehrende optimal darauf vorzubereiten, sieht das Konzept folgende Schritte vor:
Begriffstheoretische Auseinandersetzung für die PH Salzburg und Herausarbeiten des dahinterliegenden theoretischen Konzeptes, ausgehend von einem theoriegeleiteten Konzept, von einer theoretischen Basis. Veröffentlichung des Konzeptes im Hinblick auf praktische Implikationen im Sammelband „Inklusive Hochschule”.
Präsentation des Konzeptes im Forschungskolloquium der PH Salzburg (SoSe 2018) und in verschiedenen (internationalen) Tagungen.
Herausarbeiten von inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen für die Pädagogisch Praktischen Studien und Veröffentlichung des Praxiskonzeptes auf der Homepage sowie auf relevanten Tagungen.
Erstellung von Broschüren/Handreichungen zu Active Citizenship Learning für Studierende und Lehrende der PH Salzburg.

Veröffentlichung und Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Hochschulnetzwerkes „Bildung durch Verantwortung”. Präsentation der Gesamtergebnisse des Entwicklungsprojektes im Rahmen einer (internationalen) Tagung an der PH Salzburg im Mai 2019 – eventuell in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung”.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Inhalt/Ziele
Im Rahmen der Überprüfung der Bildungsstandards für Englisch (E8 Standards) hat sich gezeigt, dass ein relativ großer Anteil der österreichischen Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe über unzureichende Lesekompetenzen in Englisch verfügt. Vor allem kognitive Prozesse und metakognitive Lesestrategien hatten einen signifikanten Einfluss auf die Schwierigkeit der Leseitems in den vergangenen E8 Überprüfungen (Siller, 2017). Darüber hinaus ist aber auch bekannt, dass Lernende auf sehr unterschiedlichen Wegen zur richtigen Lösung derselben Aufgabe kommen können (Sigott, 2006). Aus fachdidaktischer Sicht ist es daher notwendig, zu untersuchen, welche Strategien und Prozesse Schülerinnen und Schüler auf der 8. Schulstufe tatsächlich anwenden, um Testaufgaben zu lösen und wie sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Leserinnen und Lesern beim Lösen von Leseverständnisaufgaben in der Fremdsprache Englisch auf der 8. Schulstufe unterscheiden.

Methode
In einem ersten Schritt wird die Lesefertigkeit von Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe (NMS und AHS) in der Fremdsprache Englisch erfasst. Dafür werden aus dem Aufgabenpool des BIFIE Testhefte generiert, die eine Befragung nach individuellen Lösungsprozessen und Lösungsstrategien ermöglichen. In einem zweiten Schritt wird ein Interviewleitfaden entwickelt, um kognitive Prozesse retrospektiv zu versprachlichen. Um die Anzahl der Befragten massiv erhöhen zu können und dadurch aussagekräftigere Erkenntnisse für Fachdidaktik und Testentwicklung gewinnen zu können, soll in weiterer Folge ein Fragebogen in einer für Lernende auf der 8. Schulstufe verständlichen Sprache entstehen.

Ergebnisse
Das Wissen, wie sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Leserinnen und Lesern beim Lösen von Lese-Testaufgaben in der Fremdsprache Englisch auf der 8. Schulstufe unterscheiden, soll maßgeblich dazu beitragen, dass Leseprozesse und Lesestrategien von Lehrpersonen zukünftig bewusster wahrgenommen werden. Damit wird ihre Diagnosekompetenz gestärkt und das Wissen um Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler beim Lesen kann im Rahmen der Individualisierung und differenzierten Lernbegleitung von den Lehrkräften berücksichtigt werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
kipman, ulrike;
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Das Projekt basiert auf dem von Aron und Aron im Jahr 2005 weiterentwickelten Konstrukt der sensory-processing sensitivity. Zentrale Annahmen des von Aron und Aron entwickelten Konstrukts ist, dass ein gewisser Prozentsatz an Menschen (Aron geht von 15- 20% der Allgemeinbevölkerung aus) eine niedrigere sensorische Reizschwelle (visuell, taktil, auditiv, olfaktorisch) aufweist; Reize werden daher intensiver wahrgenommen und führen in Folge zu einer stärkeren Erregbarkeit, die in reizintensiven Situationen zu Übererregung führt. Reize werden aber nicht nur intensiver wahrgenommen, nach Aron und Aron werden diese auch differenzierter wahrgenommen, wobei das nicht nur sensorische Reize betrifft, sondern z.B. auch die Emotionswahrnehmung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Projektleitung intern
Grogger, Marina; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der transnationalen Partnerpartnerschaft „Menschen im Gespräch”schließen sich Institutionen der Lehrer_innenbildung, Schulen und Behörden aus Baden-Württemberg, Südtirol, dem Kosovo und Salzburg zusammen, um gemeinsam innovative Bildungskonzepte zu entwickeln. In Projektteams werden für Deutsch als Zweitsprache – unter Berücksichtigung der Migrationspädagogik – Fortbildungskonzepte für Lehrpersonen entwickelt und evaluiert. Auf einer abschließenden Tagung werden die Arbeitsergebnisse im März 2020 in Stuttgart präsentiert und den Partnereinrichtungen, Schulbehörden und Schulen anschließend zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt „Menschen im Gespräch” haben sich die Projektpartner folgende Ziele gesetzt:

Erarbeitung eines transnationalen Fortbildungskonzepts zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern, insbesondere für das Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache Erstellung eines Mehrsprachencurriculums Konzeption eines Kompetenzrasters für Schüler/innen in der 3. und 4. Klassen Primarstufe und der 1. und 2. Klasse Sekundarstufe Entwicklung von MOOCs – Massive Open Online Courses zu Deutsch als Zweitsprache (ca. 8x 6 min interaktive Lernvideos) Ausbau der Kooperation mit Schulen und Hochschulen im Kosovo Strategic Partnership „Talk together“.

Beschreibung (engl.)
The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCsThe transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs – Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in KosovoMassive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Innerhalb der Mediengebrauchs- und Medienaneignungsforschung sowie der medienpädagogischen Forschung hat sich ein besonderer Diskurs über Mediensozialisation (Krämer 2012) herausgebildet, der über rein empirische Betrachtungen hinausgeht und auch auf theoretischer Ebene (siehe Hoffmann 2013; Hoffmann & Mikos 2007; Hoffmann, Krotz & Reißmann 2017a) die Rolle von Medien im Rahmen von Sozialisationsprozessen beleuchtet. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung stehen zum einen die Annahme, dass Individuen in der Lage sind, sich aktiv mit Medien auseinanderzusetzten, und zum anderen die Auffassung von Handlungsfähigkeit als Ziel von Sozialisationsprozessen (Krotz 2017, S. 23). Aus dieser Perspektive ergibt sich sowohl auf theoretischer als auch empirischer Ebene eine Fokussierung auf Chancen und Risiken des Mediengebrauchs, auf den Erwerb von Medienkompetenz sowie auf jene Fähigkeiten, welche für die Medienaneignung von Bedeutung sind – und dies jeweils unter Berücksichtigung alltagsweltlicher und lebensweltlicher Bezüge. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Entwicklung und Aneignung von Handlungswissen sowie der Ausbildung sozial-kommunikativer Kompetenzen vor dem Hintergrund individueller und gesellschaftlicher Bedingungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Fragen der Persönlichkeitsentwicklung und der Identitätsbildung (Hoffmann, Krotz & Reißmann 2017b, S. 5-6).

Dazu werden besonders im deutschen Sprachraum häufig sozial- und entwicklungspsychologische Ansätze wie etwa Havighursts Modell der Entwicklungsaufgaben herangezogen. Im internationalen Forschungsfeld der audience research mit besonderem Schwerpunkt auf Heranwachsende, das auch innerhalb internationaler Fachgesellschaften zunehmend Bedeutung erlangt, ist der Sozialisationsbegriff in Bezug auf Medien kaum verbreitet. Der Terminus ‚media socialisation‘ taucht als Übersetzung zumeist nur im Rahmen von Vorträgen oder Publikationen deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf. Allerdings setzt man sich auch auf internationaler Ebene mit ähnlichen Fragen auseinander, welche die deutschsprachige Mediensozialisationsforschung prägen. So werden auch dort Fragen der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung sowie Zuschreibungen der westlichen Moderne an die Lebensphasen Kindheit und Jugend diskutiert und kritisiert. Im Unterschied zur deutschsprachigen Mediensozialisationsforschung spielen auf internationaler Ebene theoretische Diskurse im Umfeld der Cultural Studies eine größere Rolle in der Auseinandersetzung mit der Aneignung und dem Gebrauch von Medien (Hoffmann, Krotz & Reißmann 2017b, S. 6)

Im beantragten Forschungsprojekt sollen ausgehend von diesen Diskussionen im Rahmen einer international-vergleichenden Literaturanalyse verschiedene theoretische Bezugspunkte der Auseinandersetzung mit der Sozialisationsrelevanz von Medien erörtert werden, um daraus neue Erkenntnisse über die Bedeutung von Medien in Kontexten der Identitätsfindung, der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt sowie der Orientierung in der Welt zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Ausbildung von Medienkompetenz und medienbezogenen Habitualisierungen gestellt.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht