Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kladnik, Christine; MA Prof.
Prammer-Semmler, Eva; MA Prof.
Steiner, Regina; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Aus dem Forschungsprojekt ProBeLe, in dem bedeutungsvolle Lernereignisse der Studierenden im Mittelpunkt standen, wurde ersichtlich, dass der Großteil dieser Ereignisse sich in der Praxis bzw. in den schulpraktischen Studien ereignete (vgl. Plaimauer et.al 2019). Dazu liegen bereits Forschungsergebnisse vor, die offensichtlich machen, dass gerade die Praxis als der emotionale Lernort, die Professionalisierung in einer Weise beeinflusst, welche eine Evidenz basierte Sicht auf das Lernen der Studierenden und auch der Schüler*innen eher weniger fördert. Vielmehr werden Studierende nicht selten in den Habitus von Schüler*innen weiter eingeübt, der eine Ko-Konstruktion von Unterricht und eine differenzierte Sicht auf Lernprozesse unmöglich machen. Dieser Umstand hat uns veranlasst, die Studierenden der unterschiedlichen Semester auch noch zu Gruppendiskussionen einzuladen, um ihre Perspektive noch deutlicher zu machen. Diese Ergebnisse werden verglichen mit publizierten Praxiskonzepten und auch den Empfehlungen für die Praxis aus dem Projekt ProBeLe. Durch die Forschung wird eine Präzisierung von „Lernen und Praktikum“ bzw. der Rolle der Pädagogischen Hochschule bei lernunterstützenden Prozessen der Studierenden durch die Hochschule erwartet, die in eine Weiterentwicklung des Praxiskonzepts der PH Oberösterreich münden. Gestützt werden diese Überlegungen durch Erkenntnisse der Implementierungsforschung: „Die Implementierung von Reformen muss systematisch (und wissenschaftsgestützt) erfolgen, um in der Praxis die intendierten Veränderungen im Bildungswesen erzielen zu können. Unter Implementierung werden grundsätzlich alle Aktivitäten verstanden, die darauf ausgerichtet sind, eine professionelle Handlung systematisch in die Praxis umzusetzen“ (Schober et al 2019, S. 455).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ivanjek, Lana;
Krainer, Konrad;
Schmölzer, Bernhard;
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Johannes Kepler Universität Linz
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Im Schuljahr 2022/2023 startete an ausgewählten österreichischen Mittelschulen ein Schulversuch mit dem neuen Schulfach „MINT“. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs wird im Auftrag des BMBWF von AAU (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) und die PHK (Pädagogische Hochschule Kärnten) koordiniert. Im Rahmen dieser Begleitung sollen in dem hier beschriebenen Forschungsprojekt gemeinsam mit Forschergruppen anderer Institutionen, wie der JKU, Materialien für den Kompetenzbereich „Phänomene in Natur, Umwelt und Technik“ entwickelt und evaluiert werden. Konkret werden folgende Ziele verfolgt:
Kriteriengeleitete Sichtung von bestehenden Materialien für den MINT-Unterricht.
Bereitstellen der kommentierten Materialien auf einer digitalen Plattform.
Entwicklung und Evaluierung neuer Materialien für den MINT-Unterricht im Rahmen einer fachdidaktischen Entwicklungsforschung.
Beschreibung (engl.)
In the school year 2022/2023, a school project with the new school subject „MINT“ started at selected Austrian secondary schools. The scientific monitoring of the school trial is coordinated by the AAU (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) and the PHK (Pädagogische Hochschule Kärnten) on behalf of the BMBWF. The research project described here is to develop and evaluate materials for the competence area „Phenomena in Nature, Environment and Technology“ together with research groups from other institutions, such as the JKU. Specifically, the following goals are being pursued:
Criteria-based review of existing materials for STEM lessons.
Making the materials available on a digital platform.
Development and evaluation of new materials for STEM lessons within a design-based research framework.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
Ab dem Schuljahr 2021/22 werden alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Zur Unterstützung und Begleitung der Mathematiklehrkräfte wurde an der School of Education der JKU im Fachbereich Mathematikdidaktik das Pilotprojekt „FLINK in Mathe“ ins Leben gerufen. In diesem Projekt werden interaktive und offene Lern- und Lehrressourcen für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe 1 entwickelt, welche ergän-zend zum jeweils verwendeten Schulbuch zur Verfügung gestellt werden. Durch eine sinnvolle Integration von Technologie zielen diese Materialien darauf ab, das mathematische Verständnis von Schülerinnen und Schülern zu fördern, wobei durch den digitalen Charakter ein Mehrwert im Vergleich zu traditionellen Werkzeugen gegeben sein soll.
Im Rahmen des LZMD (Linzer Zentrum für Mathematikdidaktik) bietet sich die Möglichkeit der Zusammenarbeit bei der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts. Es ermöglicht die empiri-sche Untersuchung vielfältiger Fragestellungen, welche auf Basis des didaktischen Tetraeders in folgende Themenbereiche zusammengefasst werden können: (1) Entwicklung und Evaluierung digitaler Materialien zur nachhaltigen Förderung von mathematischen Kompetenzen für die ein-zelnen Jahrgänge der Sekundarstufe 1, (2) Implementierung der entwickelten Materialien im Unterricht aus der Perspektive der Lehrkräfte sowie (3) Implementierung der digitalen Materia-lien aus der Lernendenperspektive. Konkrete Fragestellungen zu den einzelnen Themenberei-chen werden im Projektverlauf expliziert.
Die Methodik umfasst einen Mixed-Methods Ansatz mit Schwerpunkt auf qualitativer For-schung. Die qualitativen Studienanteile umfassen einen designbasierten Forschungsansatz für die Entwicklung und Evaluierung der digitalen Materialien sowie ergänzende Fallstudienfor-schung im Bereich der Implementierungsforschung. Die qualitativen Daten werden durch quanti-tative Erhebungen ergänzt; diese Analyse und Synthese von Daten aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll die Triangulation und damit die Validität der Untersuchungen gewährleisten.
Obwohl sich die fachdidaktische Forschung seit einigen Jahrzehnten mit dem Thema des Techno-logieeinsatzes im Unterricht beschäftigt, besteht – auch durch die fortlaufende Entwicklung digi-taler Medien und deren Verfügbarkeit – Bedarf an empirischen Untersuchungen zu einem sinn-vollen unterrichtlichen Einsatz digitaler Materialien sowie zum Einfluss dieser Materialien auf Vorstellungen und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese Studie bietet somit ei-nen Beitrag zur Unterstützung von Lehrkräften bei der Digitalisierung, zur theoretischen Fundie-rung eines digitalen Materialeinsatzes und zum Verständn
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mußmann, Jörg;
Projektleitung intern
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2030
Beschreibung
https://www.praxis-sprache-inklusiv.eu/
Beschreibung (engl.)
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Prammer-Semmler, Eva; MA Prof.
Projektleitung intern
Prammer-Semmler, Eva;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eibl, Susanne; Mag.
Kladnik, Christine; MA Prof.
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
In Österreich werden aufgrund der angespannten personellen Situation in den Schulen neben „Second-Career-Teachers“ und Quereinsteiger*innen auch Studierende der Pädagogischen Hochschulen aus unterschiedlichen Semestern des Bachelorstudiums mit einem Sondervertrag als Lehrpersonen eingesetzt. Während es bisher für gewöhnlich erst nach Abschluss des Studiums möglich war, in den Schuldienst einzutreten, werden die Zugänge immer vielfältiger, laufen teilweise parallel zum Studium oder es werden neue verkürzte Ausbildungskonzepte entworfen und umgesetzt. Studierende werden in unterschiedlichen Bereichen schulischer Bildung und Erziehung, beispielsweise in Deutschförderklassen, in der Vorschule, in sozialpädagogischen Klassen, als Sonderpädagog*innen, als Teamlehrer*innen in geteilter Klassenführung,… mit einer unterschiedlich hohen Lehrverpflichtung eingesetzt. Die Hochschule als Studienort hat keinen Einfluss darauf, wann und in welcher Form sie in den Beruf “einsteigen”, dies obliegt den Bildungsdirektionen.
Es ist davon auszugehen, dass ein solch früher Berufseinstieg Auswirkungen auf den Professionalisierungsprozess der Studierenden sowie auf deren studentische Habitusbildung hat. Dafür liegen für die österreichische Situation keine Befunde vor. Die wenigen internationalen Forschungsergebnisse sind schwer untereinander und mit der österreichischen Situation vergleichbar. Zu unterschiedlich stellen sich die Studierangebote und die Möglichkeiten des alternativen Zuganges zum Lehrberuf in den einzelnen Staaten dar. Selbst die Bezeichnung und die Definition für die alternativ in den Lehrberuf einsteigenden Personengruppen variieren international.
Es ist zu erwarten, dass der frühe Einsatz von Studierenden nur eine kurzfristige Notlösung zur Regulation des Lehrer*innenmangels darstellt und wird möglicherweise nach Sättigung des Arbeitsmarktes wieder aufgelöst. In diesem geplanten Forschungsprojekt geht es also keineswegs um eine Infragestellung oder Erosion traditioneller Ausbildungswege, viel mehr kann erhofft werden, dass die Ergebnisse zu den Erfahrungen, die Studierende in ihren parallelen Rollen als Student*innen bzw. als Lehrpersonen machen, Anregungen für ein Lehramtsstudium abgeleitet werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
BIFIE, N.N;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2016
Beschreibung
Im Rahmen des BIFIE-Projektes „Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in der Grundschule“ wurde ein sprachdiagnostisches Verfahren für den Einsatz im Pri-marbereich entwickelt. Der Entwicklungsprozess wird durch die PHOÖ, namentlich Prof. Dr. Marion Döll, beratend begleitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Dirim, Inci;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Unterricht in der Herkunftssprache wird in Österreich seit den 1990er Jahren angeboten. Untersuchungen aus dieser Zeit zeigen, dass nur wenige Lehrkräfte explizit sprachdidaktisch qualifiziert waren und unter prekären Bedingungen arbeiteten (Çınar 1998), über die aktuelle Situation ist wenig bekannt. Erste Anhaltspunkte dafür, dass sich die Umstände nicht wesentlich verändert haben könnten, bieten zehn Expert*inneninterviews, die im November 2015 mit Teilnehmenden eines Hochschullehrgangs zum „Muttersprachlichen Unterricht“ in Oberösterreich erhoben wurden. In unserem Beitrag möchten wir die Ergebnisse einer Sekundäranalyse des Datensatzes vorstellen, in der entlang des Modells professioneller Handlungskompetenz (Baumert & Kunter 2006) und den von Calderhead (1996) skizzierten Facetten von teacher beliefs das Berufsalltagserleben und die professionelle Selbstwahrnehmung der Befragten rekonstruiert wird. Dabei treten das Belastungserleben, das professionelle Selbstverständnis und v.a. die Rahmenbedingungen der Durchführung des Unterrichts als zentrale Kategorien hervor. In der Gesamtschau werden hoch qualifizierte, engagierte und anpassungsfähige Lehrkräfte sichtbar, die aufgrund der linguizistischen Rahmenbedingungen ihrer beruflichen Tätigkeit hohen Belastungen ausgesetzt sind und deren professionelles Selbstverständnis unter gegebenen bildungspolitischen Umständen im Spannungsfeld zwischen Schulleitung, Eltern und Schüler*innen irritiert wird.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Saalmann, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Dass Maßnahmen der sprachlichen Bildung idealerweise diagnosebasiert geplant und umgesetzt werden sollen, ist eine weit verbreitete Forderung (u.a. bei Gogolin et al. 2011). Gleichzeitig ist zu sprachdiagnostischen Kompetenzen von Lehrkräften und v.a. zur Nutzung sprachdiagnostischer Daten für die Sprachbildungsplanung nur we-nig bekannt und die Verquickung von Sprachdiagnose und Sprachbildung und -för-derung für Lehrkräfte eine große Herausforderung. Im Rahmen des Projekts „Praxis-hilfe zu den Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache“ wurde in Kooperation mit Lehrkräften und Bildungsadministration eine Handreichung erarbeitet, die Lehr-kräfte bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen soll. Ausgehend vom Forschungsstand zur fachintegrierten Sprachbildung und Didaktik des Deutschen als Zweitsprache wurde ein Konzept für die diagnosebasierte Sprachbildungsplanung für den Regelunterricht erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Rankin, Thomas; Prof. Dr.
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist es, anhand der Grammatik der englischen Polaritätspartikel any zu zeigen, inwiefern deutschsprachige Lerner*innen des Englischen auf B2+ Niveau explizites Grammatikwissen auf der Metaebene lernen und gleichzeitig implizites Sprachwissen erwer-ben, bzw. inwiefern sich die expliziten und impliziten Komponenten parallel entwickeln. Dazu wird im vorliegenden Projekt eine Querschnittsstudie (Marsden, Whong, & Gil, 2018) repliziert. In der ursprünglichen Studie wurden implizites und explizites Wissen zur Partikel any bei arabischen Lerner*innen auf drei verschiedenen Kompetenzstufen erhoben. Die Daten aus dieser Studie legen nahe, dass die arabischsprechenden Lerner*innen ihr Grammatikwissen zu any einerseits aus instruierten Lernkontexten aufbauen, andererseits aber auch Feinheiten dieser Grammatik erworben haben, die weder instruiert noch aus sprachlichem Input ableitbar sind. Außerdem verläuft die Ausbildung der beiden Wissensbestände bei diesen Lerner*innen dediziert nicht parallel.
Eine Replikation dieser Studie würde wichtige Rückschlüsse darüber zulassen, inwiefern Studierende anhand des derzeitigen sprachlichen und fachlichen Inputs aus den Modulen EB5 und EB6 im Curriculum Cluster Mitte sowohl ihre sprachliche Eigenkompetenz als auch, parallel dazu, ihr pedagogical content knowledge tatsächlich entwickeln. Dies wäre einerseits für die anstehende Curriculums-revisionen zentral, andererseits aber auch sehr gut nutzbar in der Fortbildungen für Lehrpersonen aus der Sekundarstufe Englisch.
Beschreibung (engl.)
Theoretically grounded in the L2 poverty-of-stimulus approach, the present research project sets out to investigate the development of both explicit and implicit knowledge in Austrian teacher trainee students in Linz. In particular, the project will explore in how far learners build knowledge beyond in-structed and observable linguistic evidence and in how far both explicit and implicit knowledge tend to develop in a parallel fashion.
Using the polarity item any as an under-researched test case, the present project, therefore, aims at exploring, in how far German-speaking B2+ learners learn explicit knowledge on a metalevel while simultaneously and parallelly acquiring and developing implicit knowledge. To this end, a cross-sectional study (Marsden, Whong, & Gil, 2018) will be replicated. The original study explored both ex-plicit and implicit knowledge in Arabic-speaking learners of English on three different proficiency lev-els. Results from this study suggest that Arabic-speaking learners are able to derive, as expected, grammatical knowledge from instructed context, but quite surprisingly, also demonstrate detailed knowledge about aspects of this grammar which are neither instructed nor observable. Moreover, Arabic-speaking learners did not appear to build both types of knowledge parallelly.
A replication study would help understand, in how far the curricular modules EB5 and EB6 in fact support Cluster Mitte students in Linz in developing both their English L2 competence and their pedagogical content knowledge. On the one hand, such insights would be instrumental for the upcom-ing curricular revisions, on the other, they could be utilized for in-service teacher training courses.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Im Kontext inklusiver Bildung und der institutionellen und professionstheoretischen Entwicklung inklusiver Pädagogik wird mit dem Anspruch einer de-kategorisierenden Perspektive ein Spektrum an Diversitätsdimensionen aufgespannt, das im entwick-lungspsychologischen Bereich ebenso Erstsprachentwicklung und Sprachentwick-lungsschwierigkeiten wie auch die Mehrsprachigkeit umfasst. Pädagogische Unter-stützungsmaßnahmen der Förderung bei entwicklungsbedingten Sprachbeeinträchti-gungen und bei Deutsch als Zweitsprache (DaZ) scheinen dabei in ein und densel-ben professionellen Kontext zu fallen. Professionsgeschichtlich, institutionell und strukturell stellen die Sprachheilpädagogik und die sprachlichen Bildungstheorie im Kontext der aktuellen Migrationsgesellschaft aber auch in einem inklusiven System völlig unter-schiedliche Handlungsbereiche dar. Das Vorhaben geht von der An-nahme aus, dass in Österreich sprachheilpädagogisch ausgebildete bzw. speziali-sierte Lehrkräfte in der Förderung bei DaZ eingesetzt werden und dass dabei diese genannten Divergenzen hinsichtlich der Zielsetzung, Handlungsformen und professi-onellem Selbstverständnis nicht in einem hinreichenden Maße berücksichtigt wer-den. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass dies mit einem theoretischen Ver-ständnis des Zweitspracherwerbs und Argumenten pädagogischer Diskurse über migrationsgesellschaftliche Differenz begründet wird, aus migrations- und inklusiv-pädagogischer Perspektive kritisch zu hinterfragen sind. In dem Forschungsprojekt sollen der Umfang des Einsatzes, die Zielsetzungen und das professionelle Selbst-verständnis sprachheilpädagogisch qualifizierter Lehrkräfte in der DaZ-Förderung in einem methodenkombinierten Erhebungsdesign mit dem Anspruch eines explorati-ven Survey rekonstruiert werden. Semi-standardisierte Online-Fragebögen werden sukzessive mit qualitativen und kontrastiven Expert*inneninterviews ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht