Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jäger, Norbert; BEd Ing. MA Prof.
Prochazka, Christine; Mag. BEd Prof.
Wölbitsch, Lieselotte Anna; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das „Grundkompetenzen absichern“ Projekt ist ein Leitprojekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. „Im Mittelpunkt stehen die Schülerinnnen und Schüler – auf ihren Erfolg ist das gesamte Projekt ausgerichtet.“ Es orientiert sich am pädagogischen Qualitätsentwicklungs- und Qualitätssicherungsprogramm im allgemeinen Schulwesen (SQA). Die ausgewählten Schulen wurden aufgrund ihrer BIST Ergebnisse ermittelt. In Kärnten betrifft es insgesamt 53 Schulen, die in vier Kohorten über mindestens zwei Jahre begleitet werden. In dieser Bundesland-Fallstudie werden auf unterschiedlichen Ebenen (Steuergruppe, Multiprofessionelle Teams, Schulleitungen) Leitfadeninterviews durchgeführt und nach der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel der Studie ist es, Einblicke in die Umsetzungs- und Rekontextualisierungsprozesse dieser bildungspolitischen Initiative zu gewinnen. —
Die Forschungsfragen lauten:
1. Wie wird das Gruko Programm von relevanten Akteur_innen auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems rekontextualisiert (verstanden, verbalisiert und in berufliche Handlungen übersetzt?)
2. Werden die Elemente und Prozesse, die von den Proponent_innen des Programms als wesentlich angesehen werden, durch die Akteur_innen auf anderen Ebenen des Bildungssystems gleichermaßen bedeutsam eingeschätzt? Welche Elemente und Prozesse des Programms werden neu interpretiert sowie auf welche Weise und auf welcher Ebene verändert?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Die Intention mit diesem interdisziplinären Projekt ist es, das Thema „Klima“ anschaulich und spannend aufzubereiten, damit SchülerInnen die komplexen Zusammenhänge verstehen und Lösungen erarbeiten können.
Damit dies gelingen kann, wird eine neue Unterrichtsmethode zur Vermittlung sogenannter „Querschnittsthemen“ oder „übergreifender Themen“ (wie z.B. Klima) mit Hilfe von digitalen Bildgeschichten, Spielen und Experimenten entwickelt.
Um diesen Methodenmix als Lehr- und Lernmaterial einsetzen zu können, wird eine mehrsprachige Applikation (App) entwickelt, in der obgenannte methodische Ansatz eingearbeitet wird. Um die Inhalte und das Layout der Bildgeschichten für die Primarstufe so authentisch wie möglich abzubilden, werden nur Geschichten in die App implementiert, die von VolksschülerInnen im Zuge des Forschungsprojekts „Klima4Primar“ erarbeitet wurden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhardt, Barbara; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Fernaud Espinosa, Maria Jose; Dr. Prof.
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. Prof.
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helmerich, Markus; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Lehrpersonen sind tagtäglich damit konfrontiert zwischen konträren Handlungsoptionen in ihrem Unterricht zur wählen. Dabei bewegen sie sich ständig zwischen „didaktischen Extremen“ beziehungsweise Antinomien, sogenannten Spannungsfeldern.

Allgemeine didaktische Spannungsfelder wie beispielsweise die im Rahmen von IMST3 präsentierten 10 Spannungsfelder (Krainer, Posch, Stern) sind inzwischen allgemeinhin bekannt.

Für mögliche fachspezifische Spannungsfelder im Fachreich der Naturwissenschaften liegen hingegen für den Primarbereich noch keine Untersuchungen/Erkenntnisse vor. Dies bedeutet eine Kluft in der Professionalisierung im Sachunterricht.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, in einem ersten Schritt etwaige Spannungsfelder, in denen sich Lehrpersonen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe bewegen, zu detektieren und sichtbar zu machen. Der Fokus ist in diesem Vorhaben bewusst auf das Lehren gerichtet. Dazu soll die Sichtweise der Studierenden aus dem Bachelorstudium Lehramt Primarstufe in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung erfasst werden. Ergänzend liegt der Fokus auch auf im Beruf stehenden, erfahrenen Pädagog_innen der Primarstufe. Der Studienzeitraum umfasst zweieinhalb Jahre. Aufbauend, auf die aus der vorliegenden Studie gewonnen Basiserkenntnisse, wären dann in weiterer Folge gezielte Interventionen im Rahmen der Lehrer_innenausbildung, zur Stärkung der Handlungsfähigkeit innerhalb der aufgefundenen Spannungsfelder im naturwissenschaftlichen Sachunterricht, denkbar. Im Konkreten: Beispielsweise in den Schwerpunktveranstaltungen „Interdisziplinär Forschen, Entdecken, Verstehen im Kontinuum.“

Das vorliegende Projekt geht mit den von der PH Kärnten gesetzte Schwerpunkten im Ziel- und Leistungsplan 2021-2024 konform, konkret mit den Schwerpunkten „Forschendes Lernen in den MINT-Fächern“ sowie „Transformatives Lernen -Nachhaltige Bildung“.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Roseano, Paolo; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; HS-Prof Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Balsemin, Tommaso; Dr.
Cadorini, Giorgio; Prof. Dr.
Casalicchio, Jan; Dr.
Cordin, Patrizia; Prof. Dr.
De Cia, Simone; Dr.
Heinemann, Sabine; Prof. Dr. / Universität Graz
Magistro, Giuseppe; Dr.
Pescarini, Diego; Prof. Dr.
Turello, Davide; Dr.
Vanelli, Laura; Prof. Dr.
Vicario, Federico; Prof. Dr.
Zanello, Gabriele; Dr.
Kooperationspartner
Regierung der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien, ARLeF Regionalagentur für die friaulische Sprache. Hilfskörperschaft der Regierung der Autonomen Reg
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Das Friaulische ist eine autonome Sprache, die mit dem Dolomiten-Ladinischen und dem Bündnerromanischen die Gruppe der rätoromanischen Sprachen bildet. Friaulisch wird in der Region Friaul von mehr als 600.000 Menschen gesprochen.
Mit der gesetzlichen Anerkennung des Friaulischen als historische Sprachminderheit Italiens (durch das Gesetz 482/1999) wird der Einführung des Friaulischen als Unterrichtssprache bzw. als Verkehrssprache in Kindergärten, Volksschule und an der Sekundarstufe I, sowie als Unterrichtsfach in letzterer eine legislative Legitimierung gegeben.
Da das Friaulische eine „dachlose“ Minderheitensprache ist – d.h. eine Sprache ohne extraterritoriale Referenzvarietät – und auch keine fest verankerte interne Norm kennt, ergeben sich auch für dessen Einführung in das Bildungssystem besondere Herausforderungen.
In Bezug auf den Korpusplanungssektor (Corpus planning) wurden in den letzten zwei Jahrzehnten einige Hauptziele (z. B. Rechtschreibcodierung) erreicht. Das Fehlen einiger didaktischer Instrumente, die für den Friaulischunterricht von vorrangiger Bedeutung sind, wird jedoch weiterhin von Lehrenden beklagt. Besonders wird das Fehlen einer sogenannten „Referenzgrammatik“ der friaulischen Sprache für den schulischen-didaktischen Gebrauch bemängelt.
Die in einer solchen Referenzgrammatik erarbeiteten Regeln, wären das Ergebnis einer induktiven Verallgemeinerung, die aus empirischen Daten gewonnen und durch sie gesichert werden können, gesammelt und analysiert mit den theoretisch-methodischen Instrumenten der modernen sprachdidaktischen Forschung und Grammatikographie. Der besondere Fokus dabei liegt auf Fragestellungen zur Sprachdidaktik für alle Unterrichtsfächer im Kontext der Minderheitensprache.
Das international angelegte Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, die PH Kärnten in diesem Bereich unter besonderer Berücksichtigung der „Sprachdidaktik von Minderheitensprachen“ ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu setzten, denn für den Bereich der Didaktisierung von Minderheitensprachen im schulischen Kontext liegen kaum Forschungsergebnisse vor.
Mit Hilfe dieses Forschungsprojektes kann eine exemplarische wissenschaftliche Grundlage (ein Instrumentarium) geschaffen werden, mit dessen Hilfe ein gesicherter Spracherwerb im Kontext von Lernen und Erlernen von Minderheitensprachen für das schulische Feld kodiert wird bzw. eine „Referenzgrammatik“ aufgebaut werden kann.
Im Januar 2025 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen ARLeF und PHK für die zweite Phase des Forschungsprojekts unterzeichnet. In diesem Vertrag ist vorgesehen, dass die Forschungsergebnisse und die für die Referenzgrammatik erstellten Materialien in der Produktion von Lehrmaterialien (Lehr- und Handbücher, Übungen usw., sowohl in gedruckter als auch digitaler Form) verwendet und in die technologische Entwicklung von Werkzeugen wie automatischen Übersetzern, Programmen zur Sprachsynthese und -erkennung sowie Künstlicher Intelligenz implementiert werden. Laut dem Kooperationsvertrag wird diese weitere Phase des Forschungsprojekts gemeinsam mit ARLeF und INSIEL, dem IT-Dienstleister der Region Friaul-Julisch Venetien, entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Friulian is an autonomous language that forms the group of Rhaeto-Romanic languages ​​with Dolomite-Ladin and Graubünden Romance. Friulian is spoken by more than 600,000 people in the Friuli region.
With the legal recognition of Friulian as a historical linguistic minority in Italy (through Law 482/1999), the introduction of Friulian as the language of instruction or as the lingua franca in kindergartens, elementary schools and at lower secondary level, and as a subject in the latter, is given legislative legitimation.
Since Friulian is a „roofless“ minority language – i.e. a language without an extraterritorial reference variety – and also has no firmly anchored internal norm, its introduction into the education system also poses special challenges.
In relation to the corpus planning sector, a number of key objectives (e.g., spelling coding) have been achieved over the past two decades. However, teachers continue to complain about the lack of some didactic tools that are of primary importance for teaching Friuli. The lack of a so-called „reference grammar“ of the Friulian language for educational and didactic use is particularly criticized.
The rules developed in such a reference grammar would be the result of an inductive generalization, which can be obtained from empirical data and secured by it, collected and analyzed using the theoretical-methodological instruments of modern language didactic research and grammarography. The special focus is on questions of language didactics for all subjects in the context of the minority language.
The international research project offers the possibility to put the PH Carinthia in the center of the scientific discussion in this area with special consideration of the „language didactics of minority languages“, because hardly any research results are available for the area of ​​the didactics of minority languages ​​in the school context.
With the help of this research project an exemplary scientific basis (a set of instruments) can be created, with the help of which a secure language acquisition in the context of learning and learning of minority languages ​​can be coded for the school field or a „reference grammar“ can be built.
In January 2025, a cooperation agreement was signed between ARLeF and PHK for the second phase of the research project. The agreement stipulates that the research outcomes and materials produced for the reference grammar will be used in the development of educational materials (textbooks, exercises, manuals, both printed and digital) and incorporated into the technological development of tools such as automatic translators, speech synthesis and recognition programs, and artificial intelligence. According to the collaboration agreement, this further phase of the research project will be developed with ARLeF and INSIEL, the IT service provider for the Friuli Venezia Giulia Region.
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Claußen, Jonas; MMag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. Prof.
Mueller, Sabine; Mag.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Schuleingangsscreening ist als Instrument für die Schuleinschreibung in der VS konzipiert. An der ersten Version gab es sowohl inhaltliche Mängel als auch Kritik aus pädagogischer Perspektive, welche den Einsatz vor dem Ausrollen verhindert haben. Bei dem Einsatz des Instrumentes ist das WIE entscheidend – sowohl in der konkreten Anwendung als auch in der Frage wie mit den Ergebnissen umgegangen wird. Dies spielt insbesondere in der Transitionsphase eine zentrale Rolle. Das Forschungsprojekt stellt daher die Frage nach den standortspezifischen Rahmungen von Transition, der Einbettung des SES in diese und den Perspektiven aller Beteiligten zum Übergang.

Mit dem Forschungsprojekt werden folgende Ziele verfolgt:
– Erkenntnisse über unterschiedliche Passungsverhältnisse und Wirkungsweisen des Einsatzes des Schuleingangsscreenings unter Einbezug der Perspektive aller Beteiligten gewinnen
– Tieferes Verständnis über förderliche und hinderliche Zusammenhänge im Transitionsprozess erlangen und diese sichtbar machen
– Evaluation des Schuleingangsscreenings im Hinblick auf die damit verfolgten Ziele
– Identifikation förderlicher begleitender Maßnahmen, sowie von Ausbildungs- und Fortbildungsbedarfen

Erkenntnisse des Projektes fließen insbesondere in folgende Bereiche ein
– Nahtstelle KIGA-VS
– Qualitätsentwicklung an Schulen und Kindergärten
– Transitionsgestaltung der Kinder im Clusterprozess (Pflichtschul-Cluster und Mischcluster)
– Sozialraumorientierung

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlacher, Willibald; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Erlacher, Willibald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Elisabeth; Dr.
Plattner, Alexander; Dr.
Zwerger-Bonell, Verena; Dr.
Kooperationspartner
Deutsches Bildungsressort , Bereich Innovation und Beratung
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von der Forschungsfrage „Wie kann, soll und muss Fortbildung aussehen und organisiert werden, damit diese in die Schule und das Klassenzimmer transferiert werden kann?“ stehen die Erfahrungen, die Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer allgemein mit Fortbildung machen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Insgesamt neun Forscherinnen und Forscher (sechs aus Kärnten und drei aus Südtirol) bilden dabei eine Forschungsgruppe.
Das Forschungsdesign basiert auf einem Mixed-Method-Verfahren, bei dem in einem ersten Schritt (qualitativer Forschungsteil) pro Region 4-5 Gruppendiskussionen (n. Bohnsack 2014) mit Schulleiter/inne/n, Lehrer/inne/n sowie Kolleg/inn/en aus dem Mittleren Management an Schulen (Schulkoordinatorinnen, Lerndesigner/innen, Fachgruppenleiter/innen usw.) durchgeführt werden. Auf Grundlage der sich aus den Gruppendiskussionen ergebenden Themenfelder wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ergebnisse der qualitativen Erhebung quantitativ „absichert“ bzw. neue Differenzierungen erlaubt.
Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie Fortbildung konzipiert sein muss, um nachhaltig zu wirken. Damit will dieses Projekt einen Beitrag zum Thema Transferforschung leisten.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bier, Ada; Dr.
Coonan, Mary Carmel; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Ottogalli, Antonella; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das Projekt EDUKA ist die Fortführung des Forschungsprojektes „Mehrsprachige Schultafeln: Lavagne Plurilengâl“. Es geht um Lehrerausbildung und -fortbildung über die CLIL-Methodik, die auf Minderheitensprachen angewendet werden kann. Das Projekt wird in Bildungsseminare und Workshops unterteilt. Die Seminare zu einer Erstausbildung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen geführt. Es wurden dann Knotenpunkte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops wurden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem wurden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, etc.) entwickelt. In den Sitzungen wurden die Sprachen Englisch, Italienisch, Deutsch, Slowenisch und Friaulisch verwendet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Greiler-Zauchner, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Wiltsche, Harald; HS-Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Der Einsatz digitaler Medien kann den Aufbau und die Vernetzung mentaler Vorstellungsbilder zu mathematischen Begriffen positiv beeinflussen. Roth (2008, S. 135f.) und Weigand et al. (2018, S. 19) betonen in diesem Zusammenhang insbesondere den Vorteil dynamischer Visualisierungen durch den Einsatz Dynamischer Geometriesoftware – unter diese Bezeichnung fallen Computerprogramme, mit denen interaktive geometrische Konstruktionen durchgeführt werden können, z.B. GeoGebra, Euklid DynaGeo, Cabri Géomètre, Cinderella (ebd., S. 20).
Während zum Einsatz Dynamischer Geometriesoftware in der Sekundarstufe eine Fülle fachdidaktisch durchdachter Unterrichtsvorschläge zu relevanten geometrischen Themen zu finden sind, sowie auch Studien in Hinblick auf verschiedene Aspekte in der unterrichtlichen Umsetzung (Hohenwarter, 2006; Kimeswenger Barbara, 2017), gibt es zum Einsatz Dynamischer Geometriesoftware in der Grundschule kaum Lehr- Lernszenarien, die von Fachdidaktikern zum Einsatz in der Grundschule entwickelt bzw. evaluiert wurden. Ferner können die Beispielaufgaben, die auf Internetplattformen zu finden sind, großteils mit den Worten Krauthausen (2012) als didaktisch fragwürdig bewertet werden. Franke und Reinhold (2016) nennen im Lehrwerk Didaktik der Geometrie lediglich eine Studie von Kreis, Dording und Keller (2010), in der der Einsatz von GeoGebraPrim – eine abgespeckte, für die Grundschule konzipierte Version der Dynamischen Geometriesoftware GeoGebra – in Luxemburger Grundschulen evaluiert wurde. Der Schwerpunkt der genannten Studie lag auf Aufgaben rund um die Begriffe Punkt, Gerade, parallel und senkrecht.
Somit könnte eine Studie, die den Einsatz (Kreis, Dording, Keller, Porro & Jadoul, 2018) Dynamischer Geometriesoftware zum Aufbau von Grundvorstellungen zu den Begriffen Umfang und Flächeninhalt in der vierten Klasse Volksschule untersucht, durchaus neue Erkenntnisse in die aktuelle Forschungslage einbringen und Beiträge liefern zur Beantwortung der Frage, inwiefern der handelnde Zugang zu inhaltlichen Vorstellungen in der Volksschule auch teilweise virtuell am Computer erfolgen kann.
Daraus ergibt sich folgende Fragestellung für das vorliegende Forschungsvorhaben: Wie kann Dynamische Geometriesoftware in der Volksschule eingesetzt werden, um Grundvorstellungen zu den Begriffen Umfang und Flächeninhalt aufzubauen und zu festigen?

Als Produkte sollen in diesem Projekt ausgearbeitete und erprobte Lehr- Lernszenarien unter Nutzung von Dynamischer Geometriesoftware samt begleitendem Material für Lehrkräfte mit Informationen zum Hintergrund und zur Zielsetzung der Aktivitäten und Vorschlägen für die Gestaltung des Unterrichts entstehen. Dabei ist die Entwicklung der Lehr- Lernszenarien bereits Gegenstand der Forschung, welche durch eine enge Rückkoppelung mit der Praxis erfolgen soll.
Das vorliegende Forschungsprojekt will mit seinen Ergebnissen einen Beitrag zu folgenden bedeutenden Zielen der fachdidaktischen Forschung leisten:
– Weiterentwicklung der Praxis durch Produkte und Konzepte mit einem praktischen Nutzen für den Mathematikunterricht
– Professionalisierung von Studierenden und Lehrkräften in Fortbildungsangeboten für einen didaktisch fundierten Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Waibel, Eva Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Siller, Heidi; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Existential Pedagogy (EP) derives from Existential Analysis and Logotherapy developed by Viktor Frankl and Alfried Längle in the tradition of Existential Philosophy and Phenomenology. This study investigated how EP influences pedagogues’ and teachers’ attitudes and teaching.
Four focus groups with a total of 12 persons were conducted in an elementary school in Germany that is tailored for students with emotional and behavioral problems. Data were analyzed with the Qualitative Content Analysis.
EP helped teachers come into relationship with students, strengthen students’ self-esteem and find meaningful approaches to the learning content. It also facilitated coming into touch with one’s own emotions and with the children’s emotions. The individualized approach does not solely focus on children, but highly impacts teachers and pedagogues.
Similarities to other pedagogies can be found but the impact of EP on teachers and pedagogues and the individual and flexible handling of EP appear to be specific for EP.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr.
Jerabek, Christine; Master of Education BA.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helker, Kerstin; Mag. Dr.
Reischl, Julia; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ widmet sich der zentralen Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext. Im Mittelpunkt der multimethodischen und partizipativen Studie steht die Entwicklung eines Messinstruments in Form eines validen Kurzfragebogens zur Erfassung von Geborgenheit im Unterricht. Darüber hinaus soll die Studie die Analyse der zentralen Prädikatoren von Geborgenheit in Schule und Unterricht aus Schüler*innensicht und in weiterer Folge die Ableitung evidenzbasierter Maßnahmen zur Förderung von Geborgenheit sowohl für die Primar- als auch für die Sekundarstufe ermöglichen. Damit versucht das Projekt einerseits drei zentralen Forschungsdesideraten der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung entgegenzuwirken und möchte andererseits durch die Steigerung von Wohlbefinden und Lernfreude aller Schüler*innenkohorten einen konstruktiven Beitrag zur Schulentwicklung leisten.
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ verfolgt mehrere Zielsetzungen:
1. Die fundierte theoretische Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext als ein allgemeiner Beitrag zu metatheoretischen Verständnis dieser zentralen Emotion.
2. Die empirische Erhebung der Bedeutung, Genese und Funktionsweise von Geborgenheit als Beitrag zur Erforschung dieses Gefühls uns somit als entscheidender Beitrag zur empirischen Bildungsforschung und emotionstheoretischen Lehr-Lernforschung.
3. Die methodische Entwicklung eines validen Verfahrens zur Messung von Geborgenheit als Beitrag zur Schulentwicklungsforschung und die Entwicklung eines neuen Messinstruments als (praktischer) Beitrag für die Pädagogische Psychologie.
4. Der Nutzen für die Forschungspartner*innen im Hinblick auf die Verbesserung der Unterrichtsqualität und eine Steigerung des Wohlbefindens.
5. Der gesellschaftliche und bildungspolitische Nutzen durch die Möglichkeit, zukünftig die Praxisgestaltung in Schule und Unterricht im Primar- und Sekundarbereich gezielt zu verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht