Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karpati, Andrea; Dr. / Eötvös Loránd Universität
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fenyvesi, Kristof; Dr. / University of Jyväskylä
Herth, Christiane; Dr.
Kooperationspartner
Eötvös Loránd Universität
University of Jyväskylä
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Im Projekt „Raumwahrnehmung – Empirische Betrachtungen“ steht die Reflexion von Raum bzw., wie sich die Reflexion und Rezeption von Raum durch geschulte Wahrnehmung verändern kann, im Fokus der Betrachtungen. Aus den Pilotstudien kristallisiert sich die These heraus, dass der Erwerb von Sprachkompetenz in Bezug auf die Vermittlung/ Übermittlung von Bedürfnissen, Wünschen und Kritik am gebauten Raum sehr stark von der Fähigkeit „Raum wahrzunehmen“ abhängig ist. Diese Kompetenz kann mittels konzeptueller Übungen erworben und gefestigt werden, sodass sie in das implizite Wissen übergeht.

Raum als bekannte Größe: Der Raum als dritter Pädagoge ist ein geflügeltes Wort, wenn es um die Gestaltung von Lernumgebungen geht. Es wurde die Bedeutung des Schulraumes sowie der Gestaltung des Schul–Raumes als beeinflussender Faktor für die Lehrenden und die Lernenden erkannt. Seitdem befassen sich Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen wie der Architektur, der Pädagogik, der Psychologie mit dem Entwerfen, Gestalten, Bauen und Bewerten von optimalen Lernumgebungen, in denen die unterschiedlichsten Bedürfnisse der beteiligten Personen (Lernende und Lehrende) berücksichtigt werden sollen. Abseits finanzieller Zwänge werden Beteiligungsprozesse forciert, um den Schulbau ins 21. Jahrhundert zu bringen. Ressourcen werden bereitgestellt, um in die Jahre gekommene Schulgebäude zu adaptieren und zu attraktiveren. Es sollen eine angenehme Atmosphäre, sowie Raumqualität für Lehrende und Lernende erzeugt werden, sodass sich diese gerne in dieser Umgebung aufhalten: es geht dabei um die Innen‐ und um die Außenbereiche von Bildungseinrichtungen.

Das fehlende Element in diesen Prozessen ist die Forschung zu Vermittlungsmethoden und -instrumenten zur Raumwahrnehmung. Ausgehend von der Sinneswahrnehmung durch die menschlichen Sinne soll Raumwahrnehmung als weiteres Instrument in der Kompentenzbildung „Raum“ verwendet werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hasenhüttl, Erika; HS-Prof. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Die Akzeptanz von Diversität als konstituierende Komponente menschlicher Vergesellschaftung stellt eine notwendige Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft dar. In einer inklusionspädagogisch ausgerichteten Perspektive ist daher die Heterogenität der Lernausgangsbedingungen zunehmend stärker wahrzunehmen (Kronberger, Kühberger & Oberlechner, 2016). Diese Wahrnehmung und die damit verbundenen Herausforderungen haben die Neugestaltung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Österreich maßgeblich beeinflusst. Inklusive Pädagogik ist curricular integraler Bestandteil der Ausbildung und somit Teil des Professionalisierungsprozesses von Lehrerinnen und Lehrern, wie zahlreiche Vertiefungen und Spezialisierungen in den einzelnen Lehramtsstudien belegen (Entwicklungsverbund SüdOst, 2017). Der Wandel der Lehrerinnenbildung in der Transformation von einem segregativen hin zu einem inklusiven System zeigt sich nicht zuletzt im Wegfall eines spezifischen sonderpädagogischen Lehramtsstudiums zugunsten von Lehramtsstudien für Primar- und Sekundarstufe, die jeweils Schwerpunkte und Spezialisierungen zu inklusiver Pädagogik vorsehen. Ein zentrales Ziel der Pädagog_innenbildung Neu im Entwicklungsverbunds SüdOst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass acht Universitäten und Pädagogische Hochschulen gemeinsam Lehramtsstudien anbieten, ist der Erwerb von Wissen und Handlungskompetenzen, sowie einer professionellen Haltung, damit Lehrer/innen den vielseitigen Anforderungen eines inklusiven Unterrichts gerecht werden können (Holzinger, Wohlhart & Gasteiger-Klicpera, 2016).
Somit haben sich nunmehr Lehramststudierende aller Fächer und für alle Altersgruppen mit Aspekten von Diversität und Inklusion auseinanderzusetzen. Eine gleichnamige Lehrveranstaltung begleitet die zweiten Pädagogisch-Praktischen Studien im Studienverlauf und soll derart sicherstellen, dass Diversitätsaspekte und ein auf Inklusion gerichtetes Handeln in Theorie und Praxis erlebbar gemacht werden. Ein Team von Lehrenden an der Pädagogischen Hochschule Steiermark hat dazu ein Lehrveranstaltungskonzept entwickelt, das einerseits den aktuellen Stand der Forschung vermitteln und andererseits Diversitätskategorien auch persönlich erfahrbar machen soll. Im Forschungsprojekt sollen die konkrete Vorgehensweise sowie die bisher gemachten Erfahrungen dargestellt und reflektiert werden, um erste Schlussfolgerungen zu ziehen, inwieweit dadurch eine inklusionssensible Grundhaltung der Studierenden sowie Kompetenzen für eine inklusive Schule (weiter-)entwickelt werden können. Weiters soll ein theoretisches Modell entwickelt werden, das die Vielschichtigkeit der Diversitätsmerkmale von Schülerinnen und Schülern einerseits und die Rahmenbedingungen des schulischen Kontexts andererseits abbildet. Dafür bietet sich eine Weiterentwicklung jener Systematisierungsform an, die von Lee Gardenswartz und Anita Rowe (2002) für den unternehmerischen Bereich vorgelegt wurde. Die dort im Kontext von Diversity Management formulierten „Four Layers of Diversity“ bilden Diversitätsbereiche ab, die in den verschiedensten Lebensbereichen soziale sowie strukturelle Inklusions- und Exklusionsprozesse begründen können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Wohlhart, David, KPH Graz; BEd / KPH Graz
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof. / 5100 Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Levc, Barbara; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Schrammel-Leber, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burger, Eva Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Guggenbichler, Silvia; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Herndler, Karin; Dr. MMag / Pädagogische Hochschule Kärnten
Krojer, Eva; PhD Mag. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Paleczek, Lisa; Mag. Mestre PhD / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Thomas, Almut; Dr. MMag, / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Burgenland
Bildungsdirektion für Kärnten
Bildungsdirektion für Steiermark
KPH Graz
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Ratifizierung und Implementierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN, 2007) und die Verbreitung eines alle Diversitätsbereiche umfassenden Inklusionsbegriffes (Biewer und Schütz, 2016; Ainscow, Booth und Dyson, 2009) haben die Anforderungen an Schulen und LehrerInnen hinsichtlich der Realisierung von Inklusion verändert.

Das vorliegende Projekt setzt sich Ziel, für die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Burgenland eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme der konkreten Realisierungsformen, Strukturen und Praktiken im Kontext inklusiver Bildung an Volksschulen zu leisten.

Mittels Theoretical Sampling (Lamnek, 2010) diskutieren in den drei Bundesländern vergleichbar zusammengesetzte repräsentative Fokusgruppen entlang eines auf inklusiven Strukturen und Praktiken beruhenden Leitfadens ihre jeweiligen Realisierungsvarianten. Die Aufzeichnungen werden transkribiert und inhaltsanalytisch unter Einbezug von Elementen der dokumentarischen Methode ausgewertet. Durch komparative, fallübergreifende Analysen werden durchgehende Muster und Trends in den Aussagen identifiziert, um daraus Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Hochschullehre erhält dadurch einen aus aktueller Praxis gewonnen Bezugsrahmen, die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung kann in Kenntnis der Ergebnisse ihre Steuerungsaktivitäten gezielter und effizienter einsetzen.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim-Galehr, Gabriele; VRin Dr.in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Quenzel, Gudrun; Dr.in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bruneforth, Michael; Mag. / Pädagogische Hochschule Tirol
Gabriel, Herbert; HS-Prof. IL Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Grössing, Helga; Mag.a / Pädagogische Hochschule Wien
Kirner, Leopold; Dipl.-Ing. Dr. / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Lindner, Doris; Mag. Dr. / KPH Wien/Krems
Neureiter, Herbert; Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Resinger, Paul; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Rudigier, Ursula; Mag. Dipl.Päd. BEd / Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein
Straßegger-Einfalt, Renate; VR HS-Prof. Mag. DDr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Wagner, Gundula; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Weber, Christoph; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Wutti, Daniel; Prof. MMag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KPH Edith Stein
KPH Graz
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die österreichischen Pädagogischen Hochschulen planen eine österreichweite Jugendstudie (quantitative Befragung mittels internetbasiertem, standardisiertem Rückmeldeinstrument; n=18.000), die einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in Österreich geben soll. Die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter 14 und 16 Jahren, da in diesem Alter Jugendliche sich üblicherweise sehr konkrete Gedanken zu ihren zukünftigen Wegen machen, bzw. sich vor kurzem bereits für einen weiteren (Aus-)Bildungsweg entschieden haben.
Mit ca. 2.000 befragten Jugendlichen pro Bundesland aus allen infrage kommenden Schultypen der Sekundarstufe I und II (MS, PS, BS, AHS sowie BMHS) wird eine repräsentative Stichprobe sichergestellt. Neben Aussagen über die gesamte Population, sollen vielfältige Fragestellungen – für jedes Bundesland spezifisch und für Österreich generell – entlang der Variablen wie Geschlecht, Wohnregion, sozioökonomischer und Bildungshintergrund des Elternhauses, Umgangssprache, Alter, besuchter Schultyp et cetera untersucht werden. Damit sollen Zusammenhänge mit folgenden Fragenstellungen geprüft werden: Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Diese und andere Fragen sind zentrale Themenfelder der österreichweit repräsentativen Jugendstudie „Lebenswelten“.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gučanin-Nairz, Verena; Prof.in Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Tirol
Schicker, Stephan; MMag. PhD / Universität Graz
Theurl, Peter; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht die Umsetzung der Curricula der Pädagog/inn/enbildung Neu (PBN) für das Studium Lehramt Primarstufe Bachelor in ausgewählten Aus- und Weiterbildungsangeboten zum Themenfeld sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit. Im Fokus der Untersuchung stehen Pflichtlehrveranstaltungen sowie wählbare Schwerpunktangebote zum Thema. Da derzeit ein großer Nachqualifizierungsbedarf in diesem Themenfeld besteht, werden auch Angebote zum Themenfeld in der Weiterbildung in das Projekt miteinbezogen. Besonders in Hinblick auf die Studienschwerpunkte, aber auch in Bezug auf Weiterbildungsangebote, die eine umfassende Qualifikation in Bezug auf das Themenfeld bieten sollen, stellt sich die Frage ob diese Lehrveranstaltungsformate die Studierenden entsprechend den Anforderungen und Herausforderungen des Schulalltags in Bezug auf Diversität ausbilden. Ziel des Projekts ist es aufzuzeigen, welche curricularen Inhalte tatsächlich in der Lehre umgesetzt werden und wie sich die untersuchten Aus- und Weiterbildungsformate in Bezug auf den Wissenszuwachs der Studierenden sowie deren professionelle Haltungen auswirken. Die Ergebnisse des Projekts werden im Kontext von aktuellen Standards zu Qualifikationen im Themenfeld sprachlicher Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit diskutiert und sollen zur Weiterentwicklung der bestehenden Aus- und Weiterbildungsformate beitragen. Das Projekt wird als Kooperation mehrerer österreichischer pädagogischer Hochschulen (PH Steiermark, PH Tirol, PH Vorarlberg, PH Wien) durchgeführt. Während die Fragestellungen und methodische Zugänge gemeinsam entwickelt werden, obliegt die Umsetzung der Forschungsaktivitäten den einzelnen beteiligten pädagogischen Hochschulen. Die Projektergebnisse erlauben sowohl einen regionalen als auch einen überregional vergleichenden Blick auf den Status Quo bzw. potentielle Entwicklungsrichtungen in Bezug auf Professionalisierung im untersuchten Themenfeld.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pleyer, Brigitte Ursula; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Pleyer, Brigitte Ursula; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krausneker, Gundula; MA Prof.
Schneider, Veronika; MA Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Optimieren von Speisen entsprechend ernährungswissenschaftlicher Empfehlungen für ältere Erwachsene wird in der Lehre und im Unterricht ein immer wichtigeres Thema. Für die praxisnahe Implementierung dieser Inhalte ist das Anwenden von Checklisten als Methode der Ernährungsgeragogik zu evaluieren und in Lehre und Unterricht zu implementieren.

Dieses Forschungsvorhaben wird mit einem Mixed-Method-Ansatz mit quantitativen und qualitativen Methoden durchgeführt (Roch 2017, S 95). Die Analyse von bestehenden Checklisten erfolgt mit Hilfe eines Fragebogens. Die Anwendung von Checklisten wird im Wahlfach Ernährungsgeragogik, in Diätetik, sowie in der Küchen- und Schulpraxis durchgeführt. Im Anschluss an diese Phase ist das Implementieren der modifizierten Checklisten in Lehre und Schulpraxis durchzuführen, und an Hand von qualitativen Leitfadeninterviews bei Personen, die beruflich mit älteren Erwachsenen und deren Ernährung betraut sind, zu evaluieren.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit unterstützen das Etablieren des neuen Forschungsfeldes der Ernährungsgeragogik an der Pädagogischen Hochschule Steiermark in Graz. Checklisten als Methode der Ernährungsgeragogik erleichtern das Implementieren von alters- und bedürfnisangepassten ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen in Lehre und Unterrichtspraxis. Sie bilden die Basis für den theoretischen und praktischen Unterricht zum Thema Ernährung im Alter an humanberuflichen Schulen. Dies erfolgt im Rahmen der derzeit gültigen Lehrpläne zur Ernährung unterschiedlicher Personengruppen. Damit erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen in Ernährungsgeragogik. Dies verschafft ihnen einen kompetenzorientierten Wettbewerbsvorteil für die berufliche Tätigkeit mit älteren Personen für Berufsbilder im Tourismus und der Gastronomie (Küche und Service).

Diese Fortführung des Forschungsprojektes in Ernährungsgeragogik implementiert die bereits entwickelten
und evaluierten Tools für die ernährungswissenschaftlich orientierte Optimierung von Speisen
für ältere Erwachsene in ein Blended Learning Fortbildungsangebot für Lehrende an humanberuflichen
Schulen. Fachdidaktische Tools, die im Rahmen des Forschungsprojektes in Ernährungsgeragogik von
1.10.2019 -30.9.2021 erstellt und evaluiert wurden, sind die Basis für Lernvideos zum Erwerb von Kompetenzen
in Ernährungsgeragogik in einer orts- und zeitungebundenen Form. Diese Inhalte zur Ernährung
im Alter stehen im Rahmen der Verlängerungsphase des Forschungsprojektes durch die Dissemination
der Forschungsergebnisse im Rahmen dieses Forschungsprojektes für Lehrende als Aus- und
Fortbildung für den Fachbereich Ernährung in der Berufsbildung orts- und zeitungebunden als MOOCs
auf der Lernplattform iMooX zum Selbststudium zur Verfügung.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; MA Dipl.-Päd. BEd Prof.
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Knoll, Elke; Mag. MMag. Prof. / 2100 Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das 6-semestrige Curriculum zum Schwerpunkt „mutig&fair – Persönlichkeit entwickeln und Gemeinschaft stärken“ im Bachelorstudium Lehramt Primarstufe wird für Studierende ab dem Studienjahr 2018/19 angeboten und startet erstmalig in dieser Form mit dem 3. Ausbildungssemester im Studienjahr 2019/20. Die Inhalte und Ziele des Schwerpunktes dienen der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen in den Bereichen Menschenrechts- und Wertebildung. Das Forschungsprojekt wird aus den Perspektiven der Evaluation und Qualitätssicherung durchgeführt.
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht die Kompetenzentwicklung der Studierenden durch eine multimethodische Mehrebenen-Evaluation. Es wird erwartet, dass Studierende des Schwerpunktes nach Absolvierung der Ausbildung höhere Ausprägungen auf der Skala zur Erfassung der zivilgesellschaftlichen Handlungsbereitschaft und des Engagements aufweisen als vorher. Auch die grundlegende Ausrichtung in der Werteorientierung wird sich innerhalb der Ausbildung vermutlich weiterentwickeln und verändern. Dazu werden die Studierenden in ihrer dreijährigen Selbstevaluation kontinuierlich begleitet. Die Wirkzusammenhänge von curricularen Inhalten des Schwerpunktes, hochschuldidaktischer Methoden und leistungsförderlichen Beurteilungsformen werden untersucht.
In Form eines Mixed-Methods-Ansatzes gelangen quantitative und qualitative Instrumente zur Datenerhebung zur Anwendung. Das Forschungsprojekt ist als Längsschnittstudie über die gesamte Dauer der Schwerpunktausbildung im Ausmaß von sechs Semestern angelegt. Diese Begleitforschung zum Schwerpunkt „mutig&fair – Persönlichkeit entwickeln und Gemeinschaft stärken“ liefert wichtige Erkenntnisse, welche die nachhaltige Wirksamkeit der Schwerpunktausbildung in diesem Themenfeld abbilden. Am Ende des Projekts erfolgt nicht nur eine Bewertung des Curriculums, sondern darüber hinaus werden anhand geeigneter qualitativer Datenerhebungsmethoden auch hochschuldidaktische Merkmale, die förderlich für die Kompetenzentwicklung wirken, identifiziert. Zusätzlich kann die Werteorientierung und Handlungsbereitschaft vor dem Spiegel individueller Lernerfahrungen beschrieben werden. Letztlich werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Schwerpunktcurriculums und zum Transfer in die Gesamtcurricular für das Bachelor- und Masterstudium Lehramt Primarstufe gegeben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Knoll, Elke; Mag. MMag. Prof.
Projektleitung intern
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Knoll, Elke; MMag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Seit der Gründung der Pädagogischen Hochschulen im Jahr 2007 stehen verantwortliche Akteurinnen und Akteure der ministeriellen Steuerungsebene sowie jene der Hochschule vor der Aufgabe, die Hochschule als Institution sowie deren Strukturen und Leistungen entsprechend der Logiken der Neuen Steuerung zu gestalten. Die Forderung nach einer praxisnahen Aus-, Fort- und Weiterbildung der Studierenden, die Bedeutung der Forschungsleistungen für die Erweiterung der Wissens- und Handlungsqualität von im Bildungsbereich tätigen Personen und die Etablierung der Hochschule als zeitgemäße zentrale Dienstleistungseinrichtung im Bildungsbereich führen zu den aktuellen Bemühungen, die Effizienz und Effektivität der Organisation zu verbessern. Begriffe wie Organisationsentwicklung, Prozess- und Qualitätsmanagement rücken ins Zentrum der Debatte. Pädagogische Hochschulen sind verstärkt gefordert, Ziele und Strategien klarer zu definieren und eine eigenständige Profilbildung erkennen zu lassen. Diese Entwicklung fordert von den Führungskräften an den Pädagogischen Hochschulen die Gestaltung und Implementierung unterschiedlichster Steuerungs-, Management-, Kontroll- und Kommunikationssysteme. Hochschulentwicklung unter dem Aspekt von New Public Management heißt Auseinandersetzung mit der Idee des unternehmerischen Denkens und Handelns und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das Ergebnis von Leistungsprozessen steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Das Konzept der Wirkungsorientierung ist unabdingbar an die Messung der Leistung gekoppelt, die Darstellung in Form von Kennzahlen, InputOutput-Relationen oder Benchmarks ist damit unumgänglich verknüpft. Diese Vorgehensweise sichert eine erhöhte Transparenz und dient als solide Grundlage für strategische und operative Entscheidungen. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird daher in diesem Sinne der Fokus auf die Möglichkeit des Einsatzes von betriebswirtschaftlichen Instrumenten an Pädagogischen Hochschulen, am Beispiel der PHSt, gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kopp, Michael; Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Digitale Kompetenzen gewinnen im Erwerbsleben an immer höherer Bedeutung. Unter der Annahme, dass Studierende als so genannte „digital natives“ ohnehin über ausreichende digitale Kompetenzen verfügen, um ihr Studium in einem zunehmend digitalisierten Hochschulbetrieb erfolgreich absolvieren zu können, hat sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Erwerb und der Vermittlung digitaler Kompetenzen am tertiären Bildungssektor bisher vor allem auf Hochschullehrende konzentriert. Praktische Erfahrungen aus der technologiegestützten Hochschullehre – in die immer mehr mediendidaktische Kompetenz seitens der Lehrenden einfließt – lassen jedoch darauf schließen, dass Studierende ihre bislang erworbenen und eingesetzten Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien und Applikationen nicht unmittelbar auf ihre Studiensituation übertragen können. Die digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen scheinen sehr heterogen zu sein, was sich in der uneinheitlichen Akzeptanz technologiegestützter Lehr- und Lernangebote der Hochschulen widerspiegelt.

Um die akademische Lehre erfolgreich mit digitalen Elementen anreichern zu können, ist es daher notwendig zu ergründen, über welche unterschiedlichen digitalen Kompetenzen Studienanfängerinnen und -anfänger tatsächlich verfügen. Eine fundierte Erhebung dieser digitalen Kompetenzen ist bisher nicht verfügbar, sie stellt aber eine essentielle Basis dar, um Studierende mit Hilfe zeitgemäßer technologischer Werkzeuge und mediendidaktischer Methoden zu unterrichten, sowie dafür, unterschiedliche Kompetenzstände der Studierenden im Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen möglichst frühzeitig auszugleichen. Das Projektvorhaben widmet sich der möglichst umfassenden Erhebung der digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen und deren Anforderungen an eine zeitgemäße technologiegestützte Hochschullehre an allen neun steirischen Hochschulen. Das Projekt zielt zunächst auf eine Vollerhebung ab, zumindest soll es jedoch möglich sein, eine repräsentative Stichprobe für den steirischen Hochschulraum zu erzielen. An die Erhebung schließt sich die Formulierung von praktischen Implikationen für die Hochschullehre an. Diese Empfehlungen bilden die Basis für zukünftige technologiegestützte Lehr- und Lernsettings, die auf den entsprechenden Kompetenzen der Studierenden bzw. auf deren Erwartungshaltungen aufbauen und/oder vorhandene Kompetenzdefizite ausgleichen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelz, Jakob; Mag. PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fellmann, Anne; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Grasser, Ursula; MEd. BEd / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Greiler-Zauchner, Martina; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Reiter, Markus; Dr., MAS, MSc / Pädagogische Hochschule Burgenland
Skrabitz, Ursula; MEd Prof. BEd Dipl.Päd. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Varelija-Gerber, Andrea; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Laufzeit
2019 – 2026
Beschreibung
Eine notwendige, wenn auch noch nicht hinreichende Voraussetzung, um erfolgreich Wissen und Kompetenzen vermitteln zu können, ist das eigene Beherrschen der selbigen.
Studien zum mathematischen Wissen von Lehramtsstudierenden am Beginn ihres Studiums zeigen, dass die Grundkompetenzen zum Teil nur unzureichend beherrscht werden.
Im Rahmen dieses Projektes soll der Frage nachgegangen werden, über welche mathematischen Eigenkompetenzen Studierende am Beginn und am Ende des vierjährigen Bachelorstudiums Primarstufe an Österreichischen Hochschulen verfügen. Parallel dazu sollen innerhalb der Laufzeit dieses Projekts jährlich Erhebungen der neuen Jahrgangsstufen am Studienbeginn (während der gesamten Projektlaufzeit) stattfinden und der Frage nachgegangen werden, ob es zu Leistungsunterschieden verschiedener Jahrgangsstufen kommt (der unbelegte, aber oftmals anekdotenhaft erwähnte Leistungsabfall im Laufe der Zeit auch wirklich stattfindet). Die dabei betrachteten mathematischen Kompetenzen orientieren sich am Niveau für M8 (Niveau Ende Sekundarstufe 1). Dieses Projekt soll auch ein Anstoß sein, dass österreichweit ein Diskurs zum Aufbau von Eigenkompetenzen bei Studierenden für das Lehramt Primarstufe gestartet wird.

Ehem. Mitarbeitende:
Cornelia Binder (2019 – 2022)
Christoph Gruber (2019 – 2022)

Beschreibung (engl.)
Haider, Rosina; BEd. MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau (bis 2022)
URL
Bericht