Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Ernst; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ascher, Christoph; Mag. / Österreichische Wirtschaftskammer
Berger, Christoph; Mag. Dr. / KPH Wien
Degendorfer, Walter; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Fridrich, Christian; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Karl, Mezera; OStR DI Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Khom, Walter; / bit media e-learning solution GmbH & Co KG
Lückl, Michael; AL DI / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Prumetz, Claudia; Mag. / Tourismusschulen Semmering
Tetz, Manfred; Mag. / Informatics Sales & Service Mag. Manfred Tetz KEG
Zunegg, Erich; Dr. / Universität Graz – Institut für Geographie und Raumforschung
Kooperationspartner
bit media e-learning solution GmbH & Co KG
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz
KPH Wien
Österreichische Wirtschaftskammer
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Zentrale Fragestellungen: Inwieweit ist das Konzept zur Umsetzung einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ stimmig und stößt es auf Akzeptanz bei den Schulen?
Welche Stärken und Schwächen ergibt die Untersuchung des Einsatzes von elektronischen Verfahren bei der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich?
Methoden:
Für die zentrale standardisierte Reife- und Diplomprüfung ergeben sich grundsätzlich vier verschiedene Bereiche, wo der Einsatz elektronischer Hilfsmittel (IKT) möglich erscheint:
1. Die Übermittlung der Aufgabenstellungen auf elektronischem Wege.
2. Die Durchführung der Prüfungen am Computer
3. Die vollautomatische Korrektur der Ergebnisse
4. Die Archivierung der Ergebnisse in einer zentralen/dezentralen Datenbank.
– Metadatenanalyse von IT-Erhebungen des BM:UKK, der LSRs und des SSR zur Untersuchung und Auswertung des IST-Standes in Bezug auf die IT-Infrastruktur von Schulen.
– Qualitative Erhebung in Form von Interviews an 20 Schulen (10 Schulleiter/innen und IT-Kustod/innen aus dem AHS-Bereich, 10 Schulleiter/innen und IT-Kustod/innen aus dem BHS-Bereich) zur Untersuchung der IT-Strategien und -Pläne der Schulen in den kommenden 2-3 Jahren.
– Kommunikative Validierung eines Konzepts zur Umsetzung einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ an 20 Schulen.
– Erstellung einer digitalen Testumgebung und Erprobung dieser an 20 Standorten.
– Qualitative Erhebung der Eignung der digitalen Testumgebung durch Interviews und ggf. User Interface Rating Forms.
– Zusammenfassende Darstellung (die Analyse erfolgt nach jedem Projektschritt) der Ergebnisse; Erstellung eines Abschlussberichts mit Empfehlungscharakter zwecks
Antragsformular 2010 2/14
weiterer Vorgehensweise des Einsatzes von IKT im Zusammenhang mit der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich.
Nutzen und Verwendung:
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts RDPIT sollen wesentliche Kriterien definieren, die für einen effektiven Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich von zentraler Bedeutung sind. Insbesondere soll dadurch eine Vereinfachung bei der Verwaltung und Übermittlung von Prüfungsaufgaben und -ergebnissen ebenso wie eine elektronische Unterstützung bei der Beantwortung und Beurteilung von Prüfungsaufgaben erreicht werden.
Vor dem Hintergrund von stetig wachsenden Anforderungen an die Schulen in Bezug auf Organisation und Verwaltung soll ein stimmiges Konzept einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ wiederum eine deutliche Vereinfachung und Entlastung – in Anlehnung an aktuelle eGovernment Strategien in Österreich – bringen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hausberger, Bärbel Ruth; Dr.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Die Ziele des Projekts sind die folgenden:
Kinder als Expert/innen über ihre eigene Erfahrungs- und Lebenswelt in den Forschungsprozess mit ein beziehen.
Identifizieren von altersadäquaten Kommunikations- und Ausdrucksformen: (Rollen)Spiel, Zeichnungen, (Fortsetzungs-) Geschichten.
Sichtweisen und Meinungen der Kinder erfassen, rekonstruieren, analysieren.
Feststellen des Ausmaßes der Umsetzung der Inhalte von Artikel 12 der CRC im (Schul-)Alltag der Kinder.

Die zentrale Fragestellung lautet: Ist das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern von Respekt und Wertschätzung geleitet?

Projektverlauf:
1. Phase: Warming up – Kennenlernphase – Beziehungsaufbau zwischen Kindern und Forscherinnen
2. Phase: Whole group discussions – Gruppendiskussionen, Verständnis für die Zusammenarbeit aufbauen, Kooperationsbereitschaft der Kinder sicherstellen
3. Phase: Small group discussions/pair group discussions: Generieren von Teilfragen und Beantwortung in Zeichnungen, Geschichten, ggf. Rollenspielen
4. Phase: Individual or paired interactions: Analyse und Auswertung der verbalen und nonverbalen Daten
5. Abschließen der Studie

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Komposch, Ursula; Mag.
Kopp-Sixt, Silvia Maria; MA.
Much, Peter;
Pickl, Gonda; Dr.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Durch das Hochschulgesetz 2005 sind die Pädagogischen Hochschulen beauftragt, im öffentlich-rechtlichen Bereich den Bachelorstudiengang Sonderschule zu führen. Ziel dieser Ausbildung ist die berufliche Befähigung, als Sonderschullehrer/in zu arbeiten. Weiters sind die Pädagogischen Hochschulen verpflichtet, Fort- und Weiterbildungsangebote für alle Lehrer/innen anzubieten, die in inklusiven Settings arbeiten.

Das Berufsfeld und damit verbunden das Kompetenzprofil der Sonderschullehrerin/des Sonderschullehrers ist stark im Wandel begriffen. Die Anforderungen an die Fach-, Methoden- und Personalkompetenzen repräsentieren einerseits allgemeine pädagogische Kompetenzen für den Unterricht an allgemeinbildenden Pflichtschulen von der Schuleingangsstufe über die Grundstufe und die Sekundarstufe bis zum Berufsvorbereitungsjahr (Allrounderanspruch), andererseits sind die Erwartungen an Sonderschullehrer/innen als Diversitätsmanager/innen in inklusiven Settings überaus hoch und zielen auf spezifisches Fach-, Methoden- und Expert/innenwissen ab (Spezialist/innen und Expert/innenanspruch).

Ausgehend von der Frage, welche Kompetenzen alle in inklusiven Settings arbeitenden Lehrer/innen brauchen, wird in weiterer Folge der Frage nachgegangen, welche Kompetenzen Lehrer/innen benötigen, die sich auf den Differenzbereich Behinderung spezialisieren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dalton-Puffer, Christiane; Univ. Prof. Mag. Dr. / Universität Wien
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hinger, Barbara; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Ein Überblick über die österreichische Forschungslandschaft im Bereich Sprachenunterricht, Lehr- und Lernforschung, der 2018 erscheinen wird.
Beschreibung (engl.)
A review of Austrian Research and development activities in the field of language teaching to appear in 2018.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Wachter, Elisabeth; Prof. Mag. BEd
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Reitbauer, Michaela; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pustak, Sonja; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Seit den Ergebnissen internationaler Bildungsstudien wurden zahlreiche Methoden und Maßnahmen zur Förderung der Lesemotivation und zur Verbesserung der Lesekompetenz entwickelt, deren Wirksamkeit bis dato nur ansatzweise überprüft wurde. Im Rahmen dieses Projekts sollen allgemeine und fachspezifisch sinnerfassende Leseförderungsmethoden einer Wirksamkeitsüberprüfung unterzogen werden. Zur Förderung des allgemeinen sinnerfassenden Lesens wird der systematische Leselehrgang „Lesen. Das Training“ im Projekt verwendet. Schulen aus Rumänien, Südtirol und der Steiermark werden mit diesem Lehrgang das allgemeine sinnerfassende Lesen trainieren. Dem gegenüber steht das fachintegrierende Lesen, bei dem die sprachliche Bildung als Aufgabe aller Fächer vermehrt in den Fokus der Forschung rückt. Ein entsprechendes Training wird im Rahmen dieses Projektes entwickelt. Die Lehrpersonen erhalten zur Implementierung des Trainings Fortbildungsangebote. Drei Messzeitpunkte dienen der Feststellung, ob ein Zuwachs der Lesekompetenz durch das jeweilige Training verzeichnet werden kann. Am Ende des Projektes werden die Ergebnisse aller teilnehmenden SchülerInnen verglichen und nach Prädikatoren für einen nachhaltigen Leseerfolg gesucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hecht, Petra; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Krammer, Georg; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Lenske, Gerlinde; Jun.-Prof. Dr. / Universität Koblenz Landau
Mayr, Johannes; Univ.-Prof. i.R. Dr. / Universität Klagenfurt
Seethaler, Elisabeth; HS-Prof. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Universität Klagenfurt
Universität Koblenz Landau
Laufzeit
2018 – 2026
Beschreibung
Klassenführung ist ein wesentlicher Bestandteil professionellen Lehrerhandelns. Klassenführung sollte deshalb bereits im Lehramtsstudium vermittelt werden, aber auch bei im Beruf stehenden Lehrkräften ein Teil der eigenen kontinuierlichen Professionalisierung sein. In beiden Fällen sollte die Professionalisierung das Ziel verfolgen, das eigene unterrichtliche Handeln besser zu verstehen und kontinuierlich zu verbessern. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Lehramtsstudierende und im Beruf stehende Lehrkräfte die Selbsteinschätzung ihrer Klassenführung mit der Fremdeinschätzung durch ihre Schülerinnen und Schülern vergleichen. Dieser Vergleich kann Handlungsbedarf aufzeigen und dazu beitragen sich als reflektierende Praktikerin/reflektierender Praktiker weiterzuentwickeln.

Um in einem Professionalisierungsprozess die Perspektive der Schülerinnen und Schülern mit der Selbsteinschätzung der Lehrkraft vergleichen zu können ist es eine Bedingung, dass Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung dasselbe messen. Erst wenn dies gegeben ist, kann der Vergleich der beiden Einschätzungen aussagekräftig sein und zur persönlichen Weiterentwicklung herangezogen werden. Das Forschungsprojekt greift diese messtheoretische Voraussetzung auf und stellt die Frage: Können Lehramtsstudierende und im Beruf stehende Lehrkräfte die Selbsteinschätzungen der eigenen Klassenführung direkt mit den Einschätzungen durch Schülerinnen und Schülern vergleichen, oder sind Unterschiede in den Einschätzungen behaftet mit einem Bias in der Messung?

PL (2018 – 2023): HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Georg Krammer

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Pichler, Ernst; Mag. Prof. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Jarz-Sand, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Pichler, Ernst; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eibel, Thomas; Dipl.-Ing. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Hinkel, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Tieber, Alois; / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
AIS Jugendservice Südsteiermark
Polytechnische Schule
Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Für einen gelingenden Berufseinstieg von Schulabgängern und –abgängerinnen ist die Beherrschung von relevanten Kompetenzen ein wesentlicher Faktor. In diesem Forschungsprojekt beschäftigen wir uns mit den Fragen, welche Kompetenzen die Überleitung ins Berufsleben von Schülerinnen und Schülern erleichtern und wie die relevanten Kompetenzen gefördert und entwickelt werden können. Am Beispiel der ganzjährigen Berufspraxis an der Polytechnischen Schule Gratkorn sollen diese Forschungsfragen beantwortet werden.
Die theoretische Basis bilden das Kompetenzmodell mit den vier Grundkompetenzen nach Erpenbeck und Heyse (Erpenbeck & Heyse, 2007) sowie eine aktuelle Studie der Steirischen Volkwirtschaftlichen Gesellschaft (Marterer & Härtel, 2017). Des Weiteren wird in der Studie die Frage analysiert, welche berufsfeldbezogenen Kompetenzen Unternehmen von Bewerberinnen und Bewerbern von Lehrstellen erwarten.

Die Untersuchung erfolgt mithilfe der Methoden der Aktionsforschung (Posch & Altrichter, 2007). Ausgehend vom Forschungsproblem werden spezifische Daten zum Thema ganzjährige Berufspraxis in der Polytechnischen Schule Gratkorn erhoben. Befragt werden die Schulleitung, die Lehrenden, Schülerinnen und Schüler sowie Unternehmen, welche Praktikumsplätze anbieten, und Jugendcoaches. Die Daten werden laufend und im Prozess sukzessive analysiert und interpretiert, die Erkenntnisse werden unmittelbar in den schulpraktischen Alltag implementiert.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit dienen einerseits dazu, geforderte Kompetenzen zu identifizieren, Veränderungsprozesse auszulösen, um Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu unterstützen, erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen. Andererseits soll dadurch die Qualitätssicherung im Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule gefördert werden, indem das Ausbildungs- und Fortbildungsangebot zur effizienten Vermittlung von Kompetenzen für Lehrende weiterentwickelt wird.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Projektleitung intern
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Reichel, Erich; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
2017 wurde an der PH Steiermark ein neues Zentrum für fachdidaktische Forschung in der naturwissenschaftlich-technische Bildung (NATech) eröffnet. Es definiert sich als zentrale Einheit fachdidaktischer Grundlagen- und angewandter Forschung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Bereits im Frühjahr 2018 wird ein Arbeitsraum für das Umsetzen der definierten Arbeitsbereiche, zu denen auch das Modell des Forschenden Lernens zählt, installiert. Dieser Raum steht der fachdid. Forschung, beispielw. für die Entwicklung innovativer Lernarrangements und der Umsetzung dieser zur Verfügung. Um Pädagoginnen/Pädagogen für das Kennenlernen und das Einbringen ihrer persönlichen Ressourcen in das Zentrum NATech zu motivieren, bedarf es eines innovativen Angebotes. Ziel ist es ein Entwicklungs- bzw. Forschungsprogramm zu kreieren, das Pädagoginnen/Pädagogen anspricht und ermöglicht, durch das Kennenlernen und Umsetzen des adaptierten Modells des Forschenden Lernens, selbst aktiv zu werden und Lerninhalte bzw. Material nach dem entwickelten Konzept hervorzubringen und zu erproben. Es geht um eine Bedürfnisweckung für das in die Tiefe gehende Auseinandersetzen mit naturwissenschaftlich-technischen Inhalten, durch das gemeinsame Weiterentwickeln und Erforschen nach vorgegebener Struktur. Dahingehend soll der Weg mit vorliegendem Forschungsvorhaben bereitet werden. Die Nutzung des NATech Zentrums für Pädagoginnen/Pädagogen, als Raum der Begegnung, des miteinander Redens, als Plattform für den Austausch von Erfahrungen, des gemeinsamen Erforschens von naturwissenschaftlich-technischen Inhalten mit Nachhaltigkeitseffekt, der sich in Veränderungen des Unterrichtens im Klassenraum zeigt. Das Forschungsvorhaben ist im genannten Arbeitsbereich von NATech angesiedelt und verfolgt die Entwicklung und Erforschung eines fachdid. Konzeptes. Es soll ein neues Lernarrangement für physikalische, chemische und biologische Inhalte entstehen, das den fachlichen Erkenntnisprozess und -gewinn durch forschendes Lernen berücksichtigt. Der erste Schritt der Umsetzung des Projekts zeigt sich in der Entwicklung naturwissenschaftlich-technischer Inhalte nach vorgegebenem Konzept, welche Studierende des Schwerpunktes „Entdeckungsreise Natur und Technik“ im Zentrum NATech erarbeiten. Es erfolgt auch die Ausschreibung einer Abschlussarbeit für Studierende der Chemie, Physik, Biologie, und für Studierende des Schwerpunktes „Entdeckungsreise Natur und Technik“ im Primarbereich.
Sodann erfolgt die Evaluierung des Konzeptes. Dabei sollen in Kooperation mit Studierenden, welche die Veranstaltung „Forschendes Lernen an ausgewählten Beispielen“ besuchen, entwickelte Arbeits- und Lernmaterialien nach dem genannten Konzept, mit den Grundschulkindern umgesetzt und erprobt werden. Die Infrastruktur des Zentrums NATech und Klassenräume sollen dabei genützt werden.
Anhand der Studie soll festgestellt werden, ob das neue Lernarrangement bei Grundschulkindern den Erkenntnisprozess und Erkenntnisgewinn im Bereich des Fachwissens positiv beeinflusst und für eine Dissemination in fachdidaktische Konzepte, sowie für eine Entwicklung weiterer Lehr- und Lernmaterialien geeignet ist. Die Nachhaltigkeit des Forschungsprojekts soll auch durch ein Zusammentreffen von interessierten Pädagoginnen/Pädagogen im Begegnungs- und Forschungszentrum NATech entstehen. Das Konzept „Experimente verändern“ soll vorgestellt und ausprobiert werden, um die Basis für die weitere kooperative Entwicklung von Inhalten des Lernarrangements zu bilden. Forschendes Lernen in Rahmen der persönlichen Weiterentwicklung wird von den Pädagoginnen/Pädagogen selbst erlebt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Führer, Andreas; MA BEd / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Öffentliches Interesse an digitalen Schulbüchern konstatiert der nationale Bildungsbericht (Bruneforth et al., 2016) indem er diesem Thema ein Kapitel widmet. Empfehlungen, um das Potenzial des digitalen Schulbuchs nutzen zu können, gehen in Richtung Entwicklung und Evaluation didaktischer Nutzungsmuster, die positiv bewertete Anwendungsszenarien darstellen, in denen das digitale Schulbuch als integrativer Bestandteil eines qualitätsvollen Unterrichts erscheint. Es wird explizit die Entwicklung von Pilotprojekten angeregt, die als Referenzmodelle dienen können, um nachhaltig wirksame Lehr-/Lernprozesse sicherzustellen (Baumgartner et al., 2016, S. 112–114). Ausgangspunkt für das Projekt DIS ist eine umfassende Literaturrecherche, die die Schulbuchforschung allgemein und die Beforschung von digitalen Schulbüchern fokussiert und die Ausgangslage darlegt. Zwischen den recherchierten Beispielen von digitalen Schulbüchern spannt sich ein Bogen von eher geringen Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu weitgehender Offenheit hinsichtlich freier Konstruktion und selbständigen Lehr-/Lernformen. Lerntheoretische Überlegungen, die für moderne digitale Schulbücher von Bedeutung sind, richten sich entlang einer konstruktivistischen Didaktik und der Kompetenzorientierung. Im Projekt soll zunächst erhoben werden, welche Anforderungen und Interessen Lehrerinnen und Lehrer (n = 2000) haben, um basierend auf diesen Evidenzen Kriterien, die für die Erstellung von digitalen Schulbüchern relevant sind, zu definieren. Diese Kriterien sollen in die Konzeption und Konstruktion eines Prototyps für ein digitales Schulbuch für den Informatikunterricht einfließen. Der Prototyp wird in mehreren Klassen erprobt und abschießend dessen Einsatz evaluiert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bodi-Fernandez, Otto; Mag. Dr. / Universität Graz
Muckenhuber, Johanna; Univ.-Prof. MMag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe stehen seit mehrere Jahrzehnen im Blickfeld der Forschung (zusammenfassend Koch, 2004, S.577ff.), wobei diese aus Schülerperspektive oftmals mit Ängsten verbunden sind und als biografische Brüche (vgl. beispielsweise Hacker, 1988) interpre-tiert werden können. Aus der Übergangsforschung ist ebenfalls bekannt, dass es an den unterschiedlichen Schulformen unterschiedliche Perspektiven gibt, wobei die Grundschulen stärker an kindlichen Interessen und Problemen orientiert sind, während die weiterführenden Schulen eher einheitliche Leistungsstandards im Blickfeld haben (vgl. Mitzlaff/Wiederhold 1989).
Ausgangspunkt für das beantragte Forschungsprojekt war die Anfrage zweier Volksschulen, die in der Initiative „Schule im Aufbruch“ verankert sind, an das Institut für Educational Governance und Qualitätsentwicklung um eine externe wissenschaftlich begleitete Evaluierung. Beide Schulen verfolgen innovative Konzepte und wollten der Frage nachgehen, wie diese Maßnahmen greifen, mit besonderem Fokus auf das Gelingen der Transition von der Volksschule in die weiterführenden Schulen. In der Evaluationsstudie wurden sowohl Schüler*innen der vierten Klasse Volksschule als auch ehemalige Schüler*innen und deren Eltern schriftlich befragt. Ergänzend dazu wurden Gruppendiskussionen mit Lehrer*innen der Abnehmerschulen geführt. In der inhaltsanalytischen Analyse (vgl. Kuckartz 2012) der Daten zeigte sich, dass die Perspektiven der Abnehmerschulen sehr divers sind. So gibt es Schulen, die sich in ihrem Schülerbild und den Ansprüchen, die sie an Schüler*innen stellen, eine ähnliche Perspektive wie die Volksschulen einnehmen, wohingegen andere ein eklatant unterschiedliches Schülerbild haben.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll mittels eines komplexen Mixed-Methods Designs die Identitätsentwicklung der Schüler*innen beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schulkulturen in den Blick genommen werden. Dazu sollen an vier Volksschulen und an vier Abnehmerschulen der Sekun-darstufe I (je zwei Gymnasien und Neue Mittelschulen) Schulkulturerhebungen (mit besonderem Blick auf Dimensionen, die das Erleben der Schüler*innen beeinflussen) durchgeführt werden. Um zu erfassen, welche Diskurse Aufnahme in die geteilten Orientierungen der Schüler*innen finden, wer-den Gruppendiskussionen mit Schüler*innen an allen Schulen durchgeführt. In einem zweiten Arbeitsschritt soll der Zusammenhang zwischen dem Übergang aus einer in eine andere Schulkultur und der Identitätsentwicklung der Schüler*innen erfasst werden. Dazu soll ein Mixed-Methods-Längsschnitt durchgeführt werden, in welchem die Kinder zu je zwei Zeitpunkten in der Volksschule und nach dem Übergang in der Sekundarstufe I befragt werden. Vor und nach dem Wechsel werden auch die Eltern interviewt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht