Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; MA Dipl.-Päd. BEd Prof.
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Knoll, Elke; Mag. MMag. Prof. / 2100 Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das 6-semestrige Curriculum zum Schwerpunkt „mutig&fair – Persönlichkeit entwickeln und Gemeinschaft stärken“ im Bachelorstudium Lehramt Primarstufe wird für Studierende ab dem Studienjahr 2018/19 angeboten und startet erstmalig in dieser Form mit dem 3. Ausbildungssemester im Studienjahr 2019/20. Die Inhalte und Ziele des Schwerpunktes dienen der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen in den Bereichen Menschenrechts- und Wertebildung. Das Forschungsprojekt wird aus den Perspektiven der Evaluation und Qualitätssicherung durchgeführt.
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht die Kompetenzentwicklung der Studierenden durch eine multimethodische Mehrebenen-Evaluation. Es wird erwartet, dass Studierende des Schwerpunktes nach Absolvierung der Ausbildung höhere Ausprägungen auf der Skala zur Erfassung der zivilgesellschaftlichen Handlungsbereitschaft und des Engagements aufweisen als vorher. Auch die grundlegende Ausrichtung in der Werteorientierung wird sich innerhalb der Ausbildung vermutlich weiterentwickeln und verändern. Dazu werden die Studierenden in ihrer dreijährigen Selbstevaluation kontinuierlich begleitet. Die Wirkzusammenhänge von curricularen Inhalten des Schwerpunktes, hochschuldidaktischer Methoden und leistungsförderlichen Beurteilungsformen werden untersucht.
In Form eines Mixed-Methods-Ansatzes gelangen quantitative und qualitative Instrumente zur Datenerhebung zur Anwendung. Das Forschungsprojekt ist als Längsschnittstudie über die gesamte Dauer der Schwerpunktausbildung im Ausmaß von sechs Semestern angelegt. Diese Begleitforschung zum Schwerpunkt „mutig&fair – Persönlichkeit entwickeln und Gemeinschaft stärken“ liefert wichtige Erkenntnisse, welche die nachhaltige Wirksamkeit der Schwerpunktausbildung in diesem Themenfeld abbilden. Am Ende des Projekts erfolgt nicht nur eine Bewertung des Curriculums, sondern darüber hinaus werden anhand geeigneter qualitativer Datenerhebungsmethoden auch hochschuldidaktische Merkmale, die förderlich für die Kompetenzentwicklung wirken, identifiziert. Zusätzlich kann die Werteorientierung und Handlungsbereitschaft vor dem Spiegel individueller Lernerfahrungen beschrieben werden. Letztlich werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Schwerpunktcurriculums und zum Transfer in die Gesamtcurricular für das Bachelor- und Masterstudium Lehramt Primarstufe gegeben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2014
Beschreibung
Das Lehrgangsformat „Frühe sprachliche Förderung“ an der Pädagogischen Hochschule Steiermark wird auf Basis theoretischer Überlegungen zum Lernen und Lehren in der Erwachsenenbildung einer Evaluation unterzogen. Die Ergebnisse der qualitativen Auswertung von sechs Interviews stellen für die Weiterentwicklung des Curriculums eine evidenzbasierte und richtungsweisende Grundlage dar, die sich in Form von 13 Erfolgsfaktoren und Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Organisations- und Nachhaltigkeitsoptimierung sowie in der Erweiterung von Inhalten und praxisrelevanten Handlungskompetenzen charakterisieren lässt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Knoll, Elke; Mag. MMag. Prof.
Projektleitung intern
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Knoll, Elke; MMag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Seit der Gründung der Pädagogischen Hochschulen im Jahr 2007 stehen verantwortliche Akteurinnen und Akteure der ministeriellen Steuerungsebene sowie jene der Hochschule vor der Aufgabe, die Hochschule als Institution sowie deren Strukturen und Leistungen entsprechend der Logiken der Neuen Steuerung zu gestalten. Die Forderung nach einer praxisnahen Aus-, Fort- und Weiterbildung der Studierenden, die Bedeutung der Forschungsleistungen für die Erweiterung der Wissens- und Handlungsqualität von im Bildungsbereich tätigen Personen und die Etablierung der Hochschule als zeitgemäße zentrale Dienstleistungseinrichtung im Bildungsbereich führen zu den aktuellen Bemühungen, die Effizienz und Effektivität der Organisation zu verbessern. Begriffe wie Organisationsentwicklung, Prozess- und Qualitätsmanagement rücken ins Zentrum der Debatte. Pädagogische Hochschulen sind verstärkt gefordert, Ziele und Strategien klarer zu definieren und eine eigenständige Profilbildung erkennen zu lassen. Diese Entwicklung fordert von den Führungskräften an den Pädagogischen Hochschulen die Gestaltung und Implementierung unterschiedlichster Steuerungs-, Management-, Kontroll- und Kommunikationssysteme. Hochschulentwicklung unter dem Aspekt von New Public Management heißt Auseinandersetzung mit der Idee des unternehmerischen Denkens und Handelns und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das Ergebnis von Leistungsprozessen steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Das Konzept der Wirkungsorientierung ist unabdingbar an die Messung der Leistung gekoppelt, die Darstellung in Form von Kennzahlen, InputOutput-Relationen oder Benchmarks ist damit unumgänglich verknüpft. Diese Vorgehensweise sichert eine erhöhte Transparenz und dient als solide Grundlage für strategische und operative Entscheidungen. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird daher in diesem Sinne der Fokus auf die Möglichkeit des Einsatzes von betriebswirtschaftlichen Instrumenten an Pädagogischen Hochschulen, am Beispiel der PHSt, gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fritz, Sabine; MA BEd Prof.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Winter, Maria; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Longhino, Daniela;
Kooperationspartner
Volksschule Kalkleiten
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
„Schule im Aufbruch“ ist ein Verein, der er sich zum Ziel gesetzt hat, mit innovativen Konzepten an der Weiterentwicklung von Schule zu arbeiten. Die Volksschulen St. Oswald und Kalkleiten sind in der Steiermark federführend in dieser Initiative beteiligt. Beide Schulen haben diese Konzepte auch in ihren Entwicklungsplänen im Rahmen der Qualitätsinitiative SQA verschriftlicht und mit Zielen und Maßnahmen versehen. Eine externe wissenschaftlich begleitete Evaluierung soll nun Daten und Interpretationen dazu liefern, wie diese Maßnahmen greifen. Besonderer Fokus liegt auf dem Nahtstellen-Thema, welches auch vom Landesschulrat der Steiermark im Rahmen des Landesentwicklungsplans zentral als eines von zehn zu beachtenden Feldern vorgegeben wurde.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hoi, Wolfgang; MMag. / Universität Klagenfurt
Lippitz, MA, Armin; / Universität Klagenfurt
Schallegger, René; Assoc.-Prof. Mag. Dr. / Universität Klagenfurt
Schumm-Fauster, Jennifer; Dr.in / Universität Graz
Wolff, Charlotte Eliza; Ass. Prof.in / University of Iceland, Office of International Education
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Universität Klagenfurt
University of Iceland, Office of International Education
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
This multi-dimensional project unites three different focuses related to the shared topic of fantasy literature in English as a Foreign Language (EFL) learning and teaching. First, a series of smaller learning arrangements are developed, conducted and evaluated in AHS and MS classes. Second, in a subproject in co-operation with the Alps-Adriatic University of Klagenfurt the combination of fantasy literature and videogames in two classes at the upper level in schools in Styria and Carinthia will be investigated. Third, a joint project with the University of Iceland will shed light on the potential of Icelandic literature in teaching EFL. The overall goal of the endeavor is the publication of a book, namely a volume of the Studienreihe der Pädagogischen Hochschule Steiermark in 2022. The permission for the publication will be applied for as soon as this project is approved.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Munkholm Davidsen, Helle; PhD
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Pichler, Ernst; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2015
Beschreibung
The main focus of this project is to develop and launch a trans-European didactic entrepreneurial framework leading to the development of a joint trans-European didactic model. The model will be based on a trans-European entrepreneurial framework and on established national models, methods and experiences from the partners that have proven to develop and support entrepreneurial competences. The project aims at creating a joint model to maximize the impact of knowledge sharing and mutual learning among the YEDAC partners. It will be based on the identification of existing learning strategies and models as well as national and trans-European entrepreneurial networks of YEDAC partners.
The development of a joint, didactic entrepreneurial model, which can be implemented in secondary schools in accordance with school curricula, is meant to strengthen the growth of positive entrepreneurial mindsets of young people, to enhance innovative competences and to unlock business opportunities in the future.
The project furthermore values innovative models which deal with authentic projects in order to support entrepreneurial attitudes and skills like taking initiative, developing and implementing new ideas as well as planning and managing projects.
The didactic entrepreneurial model will be tested in the project in order to secure its ability to work in practical contexts in accordance with school curriculum and integrated in teaching subjects and in different national contexts. The project furthermore aims at producing materials and learning platforms in order to support the use and sustainability of the developed model.

The project consortium have well established and widely recognized track records within Entrepreneurship and entrepreneurship education. Three of the regions involved in the project have been awarded the title as European Entrepreneurship Regions (EER) by the European Commission: Southern Denmark and Styria, Austria recently received the EER label for the year 2013, whereas Helsinki-Uusimaa, Finland holds the current EER label of 2012. The titles have been awarded on the basis of the impressive results of these regions in paving the way for new entrepreneurs and their strategic dedication to ensuring that tomorrow’s entrepreneurship will be founded on expertise, higher education and specialization. The particular strength of the regions stems from the collaborative partnership between enterprises, education institutions and the public sector. There is a strong support from the regional authorities to make sure that the pipeline of future entrepreneurs is underpinned by state-of-the art entrepreneurship education in primary and secondary schools.
The partnership is completed by partners with relevant complementary competences from the regions of Andalusia, South Holland and Sofia. These partners are acknowledged as being on the European forefront with regard to educational research and will develop new didactic methods that involve the interplay of educational institutions and the business sector. The broad geographical representation of the project consortium will ensure a successful dissemination and implementation of the project results as well as their replicability at a broader European scale.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Sturm, Hildegard; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Arbeiterkammer Steiermark
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Das Konzept: Seit 2008 begleiten Mitarbeiterinnen des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement der PH Steiermark Neue Mittelschulen beim Prozess der Implementierung. Im Lauf dieser Jahre ist sichtbar geworden, wie intensiv an vielen Schulen an der Implementierung des Modells gearbeitet wird. Gerade im Bereich der Kompetenzorientierung besteht die Ansicht, dass die Neuen Mittelschulen eine Vorreiterrolle einnehmen könnten, da sich hier schon sehr viel Praxiswissen angesammelt hat. Dieses wartet darauf, in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht zu werden. Daher wird am Institut an der Herausgabe eines Buches zum Thema „Kompetenzorientierung in der Sekundarstufe“ gearbeitet, das Anfang 2016 erscheinen soll. Zum Forschungsprojekt: Fixer Bestandteil des Buchprojekts ist eine wissenschaftliche Begleitung in Form eines Forschungsprojekts mit der Leitfrage „Wie und wo spüren die Schüler/innen die Kompetenzorientierung der Schulentwicklungsvorhaben des Standortes (schon)?“. Die Aufnahme des Beitrages in das Buch ist an die Beteiligung an der Schüler/innenbefragung im Rahmen dieses Forschungsprojektes geknüpft. Für das Buch sind jedoch nicht die Einzelergebnisse interessant, sondern ein Gesamtüberblick über die Neuen Mittelschulen der Steiermark. Die Einzelergebnisse werden aber dem jeweiligen Standort für dessen eigene Entwicklungsarbeit zur Verfügung gestellt. 700 Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen von steirischen Neuen Mittelschulen nehmen an einer quantitativen Befragung teil. Der Fragebogen wird auf Basis des Modells von Erpenbeck/Arnold erstellt. Elf Schulleiter und Schulleiterinnen nehmen an einer qualitativen Befragung teil. In den Expert/inneninterviews werden Fragen zur Kompetenzorientierung in der Praxis, zum Handeln von Schulleitung und zur Steuerung von Maßnahmen thematisiert. Die Forscherinnen führen während des Projekts ein Forschungstagebuch. Zum Inhalt des Buches: Im Zentrum des Buches stehen Beispiele innovativer Konzepte von Schulen. Diese werden durch wissenschaftlich-systemische Fachbeiträge ergänzt (Kompetenzbegriff: Karl Klement, Kompetenzen & Nachhaltigkeit: Olivia de Fontana, Co-Teaching und Kompetenzorientierung: Angela Gastager, Ergebnisse einer großflächigen Schüler/innenbefragung: Brigitte Pelzmann und Hildegard Sturm). Die Autor/inn/en der Praxis-Beiträge sind Schulleiter/innen und Schulentwicklungsteams aus elf steirischen Neuen Mittelschulen. Im Zuge der Einführung von bundesweiten Qualitätsinitiativen wie beispielsweise „SQA: Schulqualität in der Allgemeinbildung“ richtet sich in vielen Ebenen des Bildungssystems die Aufmerksamkeit verstärkt auf Qualitäts- und Schulentwicklung. Damit Schulentwicklungsprozesse koordiniert und erfolgreich aufgesetzt und durchgeführt werden können, orientiert man sich weit über den deutschsprachigen Raum hinaus an Rolffs Modell der Schulentwicklung. Dieses verbindet die interdependenten Bereiche Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Unterrichtsentwicklung. Das Buch versteht sich in diesem Sinne als Nachschlagewerk, Ideensammlung, Handbuch, Leitfaden und richtet sich an Schulleitungen, Personen mit Schulentwicklungsinteresse, an die Schulaufsicht in ihrer Funktion als Qualitätssicherungsorgan, an Schulentwicklungs-Berater/innen und Bildungsexpert/inn/en. Die Drucklegung wird von der Arbeiterkammer Steiermark unterstützt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gerold, Heidemarie;
Kernbichler, Gerda; MA.
Pötz, Julia;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gasteiger Klicpera, Barbara; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Gebhardt, Markus; Dr. M.A. / Universität München, TUM School of Education
Krammer, Mathias; M.A. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Nebel, Anna; MA, B.Ed. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS)
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Annahme, dass der Einsatz von Methoden des wechselseitigen Lehrens und Lernens, auch WELL-Methoden (vgl.
Huber 2007) benannt, in einer innovativen Lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in
positiver Hinsicht verändert (vgl. Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011). Durch gezielte Trainings der Methodenvermittlung und begleitende Beratung unter
Einsatz von KOPING – Strategien (KOmmunikative Praxisbewältigung IN Gruppen;
Schmidt 2001) wird es den an den Kursen und an den
Untersuchungen teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen. Die Wirksamkeit der kooperativen Lernarrangements wird hinsichtlich der Schülerleistung und hinsichtlich der sozialen Kompetenzen sowie der Integration der Schülerinnen und Schüler im Längsschnitt im Rahmen eines Interventions- Wartegruppendesigns geprüft. Zentral ist die Überprüfung der Wirksamkeit des Einsatzes kooperativer
Lernarrangements unter besonderer Berücksichtigung von WELL-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf Leistungen im
Fach Deutsch, soziale und emotionale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie soziale Partizipation in der Klasse. Es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer Lernarrangements hinsichtlich der Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch fokussierend auf Lesen, Textverständnis und Rechtschreiben. Es geht weiterhin um die Analyse der Wirkungen dieser Lernumgebungen
hinsichtlich der sozial-emotionalen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler (vgl. Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit verbundenen
verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung. Des weiteren wird die adäquate Verwendung der kooperativen Methoden durch die Lehrerinnen und Lehrer mittels angemessener Methoden evaluiert. Schließlich soll die Leistungs- und emotionale wie soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) über die
Zeit untersucht werden. Zudem werden die Effekte der Intervention für besonders leistungsstarke und besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler geprüft.

Lehrer/innenteams an den teilnehmenden Schulen arbeiten gleichermaßen in einem kooperativen Setting, jeweils in einem Team zu zweit (Tandem – Konstellation) und zu viert jeweils an einem Schulstandort. Es erfolgt die Umsetzung einer Kursarchitektur nach den Sandwich-Prinzipien im Anschluss an Wahl (2006). Bei der Gestaltung der Lernumgebung gelangt aufseiten der Lehrenden als flankierende Maßnahmen bei der Implementation der Ansatz eines fünfstufigen Modells zur Umsetzung.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mit 1. September 2018 startet das Erasmus+ Projekt „CIL – Common Inclusive Language“ im Rahmen der Key Action „Cooperation for innovation and the exchange of good practices“. Gemeinsam mit neun nationalen und internationalen Projektpartner/innen setzt sich die Pädagogische Hochschule Steiermark in diesem Rahmen zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings für alle Beteiligten in und rund um Schule und Unterricht zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dies vollzieht sich unter besonderer Berücksichtigung der Praxis einer gemeinsamen Sprache auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in der Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY, Deutsche Version: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel des Projekts ist es, ein Ressourcenpaket in vier Modulen für Schüler/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen, Schulleitungen und Berufsgruppen in den interdisziplinären Teams an Schulen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Der Projektzeitraum erstreckt sich über drei Jahre.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Steinlechner, Petra; Mag.
Kooperationspartner
BIFIE Graz
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Das österreichische Hochschulgesetz idgF sieht gemäß § 42 Abs. 10 vor, dass die Curricula die Zielsetzungen von Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention zu beachten und gemäß Anlage zu §74a Abs. 1 Z 4 die Entwicklung professionsorientierter Kompetenzen wie allgemeiner und spezieller pädagogischer Kompetenzen, fachlicher und didaktischer, inklusiver, interkultureller, interreligiöser und sozialer Kompetenzen, Diversitäts- und Genderkompetenzen zu berücksichtigen haben.
Weiters sind in der vom Entwicklungsrat (2013) vorgegebenen Zielperspektive im Hinblick auf professionelle Kompetenzen von Pädagoginnen und Pädagogen neben den allgemeinpädagogische, fachlichen und didaktischen und dem sozialen Kompetenzbereich explizit auch die Diversitäts- und Gender-Kompetenz verankert. Pädagoginnen und Pädagogen „haben eine inklusive Grundhaltung und fundierte wissenschaftliche Kenntnisse, mit Diversität im Rahmen eines institutionellen Gesamtkonzepts umzugehen“ (Entwicklungsrat, 2013, S.3).
Die vorliegende Studie verfolgt das Erkenntnisinteresse, inwieweit die aktuellen Curricula der Primarstufe, der Sekundarstufe Allgemeinbildung und der Sekundarstufe Berufsbildung Bezug zu ausgewählten Inhalten im Zusammenhang mit Inklusion nehmen und welcher Kompetenzerwerb damit verbunden wird.
Drei Analysen stehen im Mittelpunkt
1) Häufigkeitsanalyse der Begriffe Diagnose (respektive Pädagnose) und Beratung in den Curricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung und Berufsbildung
2) Häufigkeitsanalyse der Begriffe Kooperation und Teamarbeit und Beispiele für Kompetenzbeschreibungen in den Curricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung und Berufsbildung
3) Analyse der Darstellung der Förderbereiche Sehen, Hören, Motorik, Sprache, Sozial-emotionale sowie Kognitive Entwicklung und Beispiele für Kompetenzbeschreibungen in den Curricula des Schwerpunktes Inklusive Pädagogik in der Primarstufe und der Spezialisierung der Sekundarstufe Allgemeinbildung
Beschreibung (engl.)
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