Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bernat, Eva; Dipl. Päd.
Haucinger, Sabine; LSI Dipl. Päd.
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK, 2008), die Zielsetzungen des Nationalen Aktionsplans Behinderung (NAP, 2012) und der Aktionsplan des Landes Steiermark zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (AP, 2012 – 2020) bilden den Ausgangspunkt für eine umfassende Weiterentwicklung der schulpädagogischen Praxis auf der Basis zeitbezogener wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und eines zukunftsweisenden Diskurses mit dem Berufsfeld. Diese Entwicklungen werden gestützt vom Bundesrahmengesetz zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen/Pädagogen (HG, 2013), das Inklusion zum Kernelement der mit dem Studienjahr 2015/16 gestarteten Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen aller Altersstufen und Schularten erklärt. Die Grundlage bildet die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese zielt darauf ab, fachübergreifend und standardisiert den funktionalen Gesundheitszustand, die Behinderung, die soziale Beeinträchtigung und die relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen zu beschreiben. Die bio-psycho-sozialen Aspekte können unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren demzufolge systematisch erfasst werden. Ausgehend davon gilt es, die Lebensbereiche Bildung und Schule sowie die schulische Praxis mit Fokus auf allgemeine, besondere und spezielle Förderbedürfnissen weiterzuentwickeln. Grundlage hierfür bieten die Richtlinie zur Entwicklung von Inklusiven Modellregionen (BMB, 2016) sowie das Rundschreiben zum Sonderpädagogischen Förderbedarf (BMB, 2016). Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und organisiert vom Bundeszentrum für Inklusive Bildung werden relevante Konzepte und Modelle durch Vertreter/innen mehrerer Bundesländer im Berufsfeld erprobt, die Ergebnisse werden in einer moderierten Arbeitsgruppe reflektiert und infolge werden die Konzepte, Modelle und Werkzeuge auf die Erfordernisse der österreichischen Schule hin adaptiert (2015 – 2017). Für die Implementierung einer Praxis der ICF im Berufs- und Handlungsfeld Schule sind demzufolge schulische Standortgespräche (SSG), ein standardisiertes Abklärungsverfahren (SAV) sowie Aktivitäts- und Partizipationsanalysen (APA) empfehlenswert (EDK, 2014: http://www.edk.ch/dyn/28060.php). Im Zuge dessen ergeht der Auftrag an die Arbeitsgruppe, im Anschluss an das bestehende bundesweite Rahmencurriculum „Das sonderpädagogische Gutachten“, das Personen für die sonderpädagogische Gutachter/innentätigkeit qualifiziert hat, eine Strategie für die Implementierung der ICF in der Ausbildung zukünftiger Pädagoginnen/Pädagogen als auch in der Fortbildung für im Dienst stehende Lehrer/innen zu entwickeln als auch Curricula für spezifische Lehrgangsformate in der Weiterbildung. Die Pädagogische Hochschule Steiermark nimmt sich dieser Zielsetzung im Rahmen des vorliegenden Entwicklungsprojekts an mit dem Ziel, an der Erarbeitung des bundesweiten Rahmencurriculums zu partizipieren, ebenso an der Entwicklung einer landesbezogenen Strategie für die Implementierung von Theorie und Praxis des ICF auf der Basis der aktuell geltenden gesetzlichen schulrechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus setzt sich die Arbeitsgruppe zum Ziel, spezifische Qualifikationsformate für Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Steiermark zu realisieren, um die Qualität in Lehre und Forschung zu steigern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gerold, Heidemarie;
Kernbichler, Gerda; MA.
Pötz, Julia;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gasteiger Klicpera, Barbara; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Gebhardt, Markus; Dr. M.A. / Universität München, TUM School of Education
Krammer, Mathias; M.A. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Nebel, Anna; MA, B.Ed. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS)
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Annahme, dass der Einsatz von Methoden des wechselseitigen Lehrens und Lernens, auch WELL-Methoden (vgl.
Huber 2007) benannt, in einer innovativen Lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in
positiver Hinsicht verändert (vgl. Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011). Durch gezielte Trainings der Methodenvermittlung und begleitende Beratung unter
Einsatz von KOPING – Strategien (KOmmunikative Praxisbewältigung IN Gruppen;
Schmidt 2001) wird es den an den Kursen und an den
Untersuchungen teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen. Die Wirksamkeit der kooperativen Lernarrangements wird hinsichtlich der Schülerleistung und hinsichtlich der sozialen Kompetenzen sowie der Integration der Schülerinnen und Schüler im Längsschnitt im Rahmen eines Interventions- Wartegruppendesigns geprüft. Zentral ist die Überprüfung der Wirksamkeit des Einsatzes kooperativer
Lernarrangements unter besonderer Berücksichtigung von WELL-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf Leistungen im
Fach Deutsch, soziale und emotionale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie soziale Partizipation in der Klasse. Es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer Lernarrangements hinsichtlich der Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch fokussierend auf Lesen, Textverständnis und Rechtschreiben. Es geht weiterhin um die Analyse der Wirkungen dieser Lernumgebungen
hinsichtlich der sozial-emotionalen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler (vgl. Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit verbundenen
verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung. Des weiteren wird die adäquate Verwendung der kooperativen Methoden durch die Lehrerinnen und Lehrer mittels angemessener Methoden evaluiert. Schließlich soll die Leistungs- und emotionale wie soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) über die
Zeit untersucht werden. Zudem werden die Effekte der Intervention für besonders leistungsstarke und besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler geprüft.

Lehrer/innenteams an den teilnehmenden Schulen arbeiten gleichermaßen in einem kooperativen Setting, jeweils in einem Team zu zweit (Tandem – Konstellation) und zu viert jeweils an einem Schulstandort. Es erfolgt die Umsetzung einer Kursarchitektur nach den Sandwich-Prinzipien im Anschluss an Wahl (2006). Bei der Gestaltung der Lernumgebung gelangt aufseiten der Lehrenden als flankierende Maßnahmen bei der Implementation der Ansatz eines fünfstufigen Modells zur Umsetzung.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Die Forderung zur erweiterten Schuleingangsphase (Regierungsprogramm2013) artikuliert den Kindergarten als Elementarstufe des Bildungssystems zu betrachten und geht gleichzeitig mit dem Postulat einher, den Übergang zur Volksschule dermaßen auszugestalten, dass vom Kindergarten zur Schule fortlaufende Bildungsprozesse organisiert werden. Der Paradigmenwechsel zur erweiterten Schuleingangsphase kann sich nur einstellen, sofern Pädagog/innen in ihren subjektiven Theorien diese Neuorientierung mittragen. -Theoretische und deskriptive Darstellung der Schuleingangsphase (längsschnittliche Analyse der österreichischen Schulstatistik) -Quantitative Erhebung: Fragebogenstudie über Einstellung, Herausforderungen und Potentiale im Rahmen der erweiterten Schuleingangsphase -Qualitative Erhebung: Kindheitsforschung zur normativen Konstruktion des Schulanfangs.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mit 1. September 2018 startet das Erasmus+ Projekt „CIL – Common Inclusive Language“ im Rahmen der Key Action „Cooperation for innovation and the exchange of good practices“. Gemeinsam mit neun nationalen und internationalen Projektpartner/innen setzt sich die Pädagogische Hochschule Steiermark in diesem Rahmen zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings für alle Beteiligten in und rund um Schule und Unterricht zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dies vollzieht sich unter besonderer Berücksichtigung der Praxis einer gemeinsamen Sprache auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in der Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY, Deutsche Version: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel des Projekts ist es, ein Ressourcenpaket in vier Modulen für Schüler/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen, Schulleitungen und Berufsgruppen in den interdisziplinären Teams an Schulen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Der Projektzeitraum erstreckt sich über drei Jahre.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Bachmann, Gerhild; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frantz-Pittner, Andrea;
Grabner, Silvia;
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
STEPS (IMST-Projekt): Der Erwerb naturwissenschaftlicher Handlungskompetenzen gilt als zentraler Faktor im Aufbau von Scientific Literacy und stellt daher einen wesentlichen Aspekt in der Diskussion um Bildungsstandards in der Sekundarstufe dar. Voraussetzung für den Erwerb dieser Handlungskompetenzen ist jedoch, dass bereits im Vor- und Grundschulalter entsprechende Primärerfahrungen gemacht werden können und zentrale Vorläuferkompetenzen erworben wurden. Ziel des Projekts ist es praktikable Modelle zur Integration außerschulischer Lernorte in die elementare und primäre Bildungsarbeit zu entwickeln und zu erproben und Ansätze zur Kompetenzdiagnostik bei jungen Kindern entwickeln. Die Projektergebnisse fließen ein in den Hochschullehrgang „Frühe Bildung“ an der PH Graz und in Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Steinlechner, Petra; Mag.
Kooperationspartner
BIFIE Graz
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Das österreichische Hochschulgesetz idgF sieht gemäß § 42 Abs. 10 vor, dass die Curricula die Zielsetzungen von Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention zu beachten und gemäß Anlage zu §74a Abs. 1 Z 4 die Entwicklung professionsorientierter Kompetenzen wie allgemeiner und spezieller pädagogischer Kompetenzen, fachlicher und didaktischer, inklusiver, interkultureller, interreligiöser und sozialer Kompetenzen, Diversitäts- und Genderkompetenzen zu berücksichtigen haben.
Weiters sind in der vom Entwicklungsrat (2013) vorgegebenen Zielperspektive im Hinblick auf professionelle Kompetenzen von Pädagoginnen und Pädagogen neben den allgemeinpädagogische, fachlichen und didaktischen und dem sozialen Kompetenzbereich explizit auch die Diversitäts- und Gender-Kompetenz verankert. Pädagoginnen und Pädagogen „haben eine inklusive Grundhaltung und fundierte wissenschaftliche Kenntnisse, mit Diversität im Rahmen eines institutionellen Gesamtkonzepts umzugehen“ (Entwicklungsrat, 2013, S.3).
Die vorliegende Studie verfolgt das Erkenntnisinteresse, inwieweit die aktuellen Curricula der Primarstufe, der Sekundarstufe Allgemeinbildung und der Sekundarstufe Berufsbildung Bezug zu ausgewählten Inhalten im Zusammenhang mit Inklusion nehmen und welcher Kompetenzerwerb damit verbunden wird.
Drei Analysen stehen im Mittelpunkt
1) Häufigkeitsanalyse der Begriffe Diagnose (respektive Pädagnose) und Beratung in den Curricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung und Berufsbildung
2) Häufigkeitsanalyse der Begriffe Kooperation und Teamarbeit und Beispiele für Kompetenzbeschreibungen in den Curricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung und Berufsbildung
3) Analyse der Darstellung der Förderbereiche Sehen, Hören, Motorik, Sprache, Sozial-emotionale sowie Kognitive Entwicklung und Beispiele für Kompetenzbeschreibungen in den Curricula des Schwerpunktes Inklusive Pädagogik in der Primarstufe und der Spezialisierung der Sekundarstufe Allgemeinbildung
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Koch, Bernhard; Dr. phil.
Mittischek, Lea; Bakk.phil MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Frauscher, Eva; BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Gumpold-Hölblinger, Irene; Mag. BSc. MSc Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Kupplent, Eva; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
KPH Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
In Österreich gab es bislang nur an der FH Campus Wien das Angebot für ein Bachelorstudium „Elementarpädagogik“. Erstmals wird in Graz ab dem Jahr 2018/19 ein Bachelorstudium Elementarpädagogik angeboten. Wir wissen nur sehr wenig über die Studierendengruppe, ihre soziodemographischen Merkmale, ihre Motive und Erwartungen an das Studium, ihre Einschätzungen zur Qualität ihrer Arbeit, konkrete Bereiche, in denen Sie ihre Kompetenzen erweitern wollen und darüber wie sie das Studium empfinden und wie das Studium verbessert werden könnte, um den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Elementarpädagogik gerecht zu werden.

Insgesamt stehen folgende Fragen im Zentrum: Inwieweit verändern sich im Laufe des Studiums die beruflichen Lebenssituationen, inwieweit ändern sich die Einschätzungen zur Qualität des Kindergartens und zur Leitungsqualität, inwieweit ändern sich die Motive, inwieweit wurden Erwartungen eingelöst, wie wird der Nutzen des Studiums beschrieben und wo besteht Verbesserungsbedarf aus Sicht der Studierenden und anderer beteiligter Personen.

Methoden:

Zwei Online-Befragung aller Studierenden (n=32), Zeitpunkt 1: Beginn 1. Semester; Zeitpunkt 2: 6. Semester. Erhoben werden: Soziodemographische Grunddaten, berufsspezifische Grunddaten, aktuelle Berufszufriedenheit in verschiedenen Aspekten, Einschätzung der Qualität der Arbeit, Motivation für das Studium, Erwartungen an das Studium, Grad der Zufriedenheit mit dem Studium, Perspektiven nach dem Studium.

Interviews mit neun Studierenden am Ende des 1. Semesters und im 6. Semester (Zufallsauswahl). Damit können vertiefte Erkenntnisse zur Studieneingangsphase, zum Studienverlauf, zu Motivlagen und Erwartungen an das Studium, etwaige Sorgen und Ängste, Hoffnungen und Wünsche gewonnen sowie Informationen zur Verbesserung des Studiums gesammelt werden. Die Interviews werden transkribiert und inhaltsanalytisch ausgewertet.

Befragung der Lehrenden: Alle Lehrenden inklusive der Studiengangsleitungen werden zu folgenden Themen befragt: Zufriedenheit, Einschätzung der Rahmenbedingungen von Lehre und Studium, ihrer Lehrtätigkeit und dem Kontakt zu Studierenden, den Stärken und Schwächen des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ und den gewünschten Veränderungen/Verbesserungen. Zusätzlich werden deren Qualifikationen, Berufserfahrungen etc. erhoben.

Lerntagebücher: Studierende notieren im 2. und 3. Semester zu entsprechenden Leitfragen ihre Gedanken und Erlebnisse (z.B. Was beschäftigt mich im Rahmen des Studiengangs inhaltlich, organisatorisch, emotional? Kann ich die erarbeiteten Inhalte in meiner Arbeit fruchtbar machen? Was finde ich gerade besonders schwierig, sodass ich mir Hilfe holen sollte?)

Darüber hinaus werden die Informationen aus den Lehrveranstaltungsevaluationen in die Gesamtanalyse miteinbezogen

Da die Daten im Wesentlichen an zwei Zeitpunkten erhoben werden, ist die Feststellung von Veränderungen möglich. Auch Vergleiche mit anderen Studierendengruppen an der PH Steiermark sind möglich. Die Ergebnisse sollen helfen, weitere, berufsbegleitende Studien im Bereich Elementarpädagogik zu verbessern.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gros, Michael; / Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes
Projektleitung intern
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Herunter, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Ganztagsgrundschule Dellengarten
Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes
Technische Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die zunehmende Digitalisierung erfordert die interdisziplinäre Entwicklung von fachdidaktisch elaborierten und innovativen digitalen Angeboten: Im Falle des vorliegenden Projektes wird dieses Ziel für das (Recht-)Schreiben und somit für den Erwerb einer Schlüsselqualifikation des Faches Deutsch ab der Grundstufe 2 verfolgt.
In Folge des von 2014-2017 erfolgreich durchgeführten Erasmus+ Projektes IDeRBlog (gefördert von der Europäischen Kommission unter Erasmus+ mit der Projektnummer VG-SPS-SL-14-001616-3) wird nun darauf aufbauend ein weiteres Projekt mit dem Schwerpunkt der Individualisierung und Implementierung durchgeführt. Im IDerBlog-Projekt wurde eine webbasierte Plattform für Schüler/innen zwischen acht und zwölf Jahren zum Schreiben, Überarbeiten und Publizieren sowie zum Lesen und Kommentieren der veröffentlichten Blog-Einträge programmiert. Kernstück dieser Plattform ist das intelligente Wörterbuch, das Schüler/innen im Falle bereits kategorisierter Rechtschreibfehler verschiedene strategiebasierte Rückmeldungen zur Korrektur gibt und mithilfe von Learning-Analytics-Methoden entsprechend der gemachten Fehler zu Rechtschreibübungen und Rechtschreibkursen weiterleitet.
In Iderblog_ii geht es nun in didaktischer Hinsicht darum, dieses intelligente Wörterbuch unter der Leitung der PH Steiermark zu erweitern, indem evidenzbasiert weitere häufige (Fehler bzw. Wörter integriert werden. Außerdem sollen neue digitale Übungsformate entwickelt und weitere didaktische Materialien für den Rechtschreibunterricht erstellt werden, um dem individuellen Förderbedarf seitens der Schüler/innen besser gerecht zu werden. In technischer Hinsicht wird das Ziel verfolgt, die Plattform auf verschiedenen Endgeräten nutzbar zu machen und aus der Praxis geforderte Funktionalitäten zu implementieren, darunter etwa auch die Veränderung des Designs um einen größeren Nutzer/innenkreis anzusprechen.
Das Projekt umfasst sechs große Arbeitspakete, die in internationaler (Deutschland, Österreich, Belgien) und interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Fachwissenschaft und -didaktik Deutsch, Mediendidaktik und Medieninformatik sowie in enger Zusammenarbeit mit den involvierten Praxisschulen durchgeführt werden. Außerdem wird die weitere Verbreitung der kostenlos nutzbaren Plattform durch diverse Fortbildungen für Lehrer/innen angestrebt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Ernst; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ascher, Christoph; Mag. / Österreichische Wirtschaftskammer
Berger, Christoph; Mag. Dr. / KPH Wien
Degendorfer, Walter; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Fridrich, Christian; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Karl, Mezera; OStR DI Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Khom, Walter; / bit media e-learning solution GmbH & Co KG
Lückl, Michael; AL DI / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Prumetz, Claudia; Mag. / Tourismusschulen Semmering
Tetz, Manfred; Mag. / Informatics Sales & Service Mag. Manfred Tetz KEG
Zunegg, Erich; Dr. / Universität Graz – Institut für Geographie und Raumforschung
Kooperationspartner
bit media e-learning solution GmbH & Co KG
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz
KPH Wien
Österreichische Wirtschaftskammer
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Zentrale Fragestellungen: Inwieweit ist das Konzept zur Umsetzung einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ stimmig und stößt es auf Akzeptanz bei den Schulen?
Welche Stärken und Schwächen ergibt die Untersuchung des Einsatzes von elektronischen Verfahren bei der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich?
Methoden:
Für die zentrale standardisierte Reife- und Diplomprüfung ergeben sich grundsätzlich vier verschiedene Bereiche, wo der Einsatz elektronischer Hilfsmittel (IKT) möglich erscheint:
1. Die Übermittlung der Aufgabenstellungen auf elektronischem Wege.
2. Die Durchführung der Prüfungen am Computer
3. Die vollautomatische Korrektur der Ergebnisse
4. Die Archivierung der Ergebnisse in einer zentralen/dezentralen Datenbank.
– Metadatenanalyse von IT-Erhebungen des BM:UKK, der LSRs und des SSR zur Untersuchung und Auswertung des IST-Standes in Bezug auf die IT-Infrastruktur von Schulen.
– Qualitative Erhebung in Form von Interviews an 20 Schulen (10 Schulleiter/innen und IT-Kustod/innen aus dem AHS-Bereich, 10 Schulleiter/innen und IT-Kustod/innen aus dem BHS-Bereich) zur Untersuchung der IT-Strategien und -Pläne der Schulen in den kommenden 2-3 Jahren.
– Kommunikative Validierung eines Konzepts zur Umsetzung einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ an 20 Schulen.
– Erstellung einer digitalen Testumgebung und Erprobung dieser an 20 Standorten.
– Qualitative Erhebung der Eignung der digitalen Testumgebung durch Interviews und ggf. User Interface Rating Forms.
– Zusammenfassende Darstellung (die Analyse erfolgt nach jedem Projektschritt) der Ergebnisse; Erstellung eines Abschlussberichts mit Empfehlungscharakter zwecks
Antragsformular 2010 2/14
weiterer Vorgehensweise des Einsatzes von IKT im Zusammenhang mit der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich.
Nutzen und Verwendung:
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts RDPIT sollen wesentliche Kriterien definieren, die für einen effektiven Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der neuen Reife- und Diplomprüfung in Österreich von zentraler Bedeutung sind. Insbesondere soll dadurch eine Vereinfachung bei der Verwaltung und Übermittlung von Prüfungsaufgaben und -ergebnissen ebenso wie eine elektronische Unterstützung bei der Beantwortung und Beurteilung von Prüfungsaufgaben erreicht werden.
Vor dem Hintergrund von stetig wachsenden Anforderungen an die Schulen in Bezug auf Organisation und Verwaltung soll ein stimmiges Konzept einer „digitalen Reife- und Diplomprüfung“ wiederum eine deutliche Vereinfachung und Entlastung – in Anlehnung an aktuelle eGovernment Strategien in Österreich – bringen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hausberger, Bärbel Ruth; Dr.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Die Ziele des Projekts sind die folgenden:
Kinder als Expert/innen über ihre eigene Erfahrungs- und Lebenswelt in den Forschungsprozess mit ein beziehen.
Identifizieren von altersadäquaten Kommunikations- und Ausdrucksformen: (Rollen)Spiel, Zeichnungen, (Fortsetzungs-) Geschichten.
Sichtweisen und Meinungen der Kinder erfassen, rekonstruieren, analysieren.
Feststellen des Ausmaßes der Umsetzung der Inhalte von Artikel 12 der CRC im (Schul-)Alltag der Kinder.

Die zentrale Fragestellung lautet: Ist das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern von Respekt und Wertschätzung geleitet?

Projektverlauf:
1. Phase: Warming up – Kennenlernphase – Beziehungsaufbau zwischen Kindern und Forscherinnen
2. Phase: Whole group discussions – Gruppendiskussionen, Verständnis für die Zusammenarbeit aufbauen, Kooperationsbereitschaft der Kinder sicherstellen
3. Phase: Small group discussions/pair group discussions: Generieren von Teilfragen und Beantwortung in Zeichnungen, Geschichten, ggf. Rollenspielen
4. Phase: Individual or paired interactions: Analyse und Auswertung der verbalen und nonverbalen Daten
5. Abschließen der Studie

Beschreibung (engl.)
Bericht