Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mittischek, Lea Corinna; MA Bakk.phil. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Mittischek, Lea; Bakk.phil MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gumpold-Hölblinger, Irene; Mag. MSc Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt basiert auf der ethnographischen Feldstudie Interaktionen zwischen Kindern im Kinderkrippenalltag professionell begleiten (Mittischek, 2020). In dieser wurde in drei Kinderkrippen in Österreich mit der Erhebungsmethode Videographie rund 57 Stunden Videomaterial erstellt. Dabei wurden insgesamt 27 Fachpersonen und 96 Kinder beim Interagieren im Kinderkrippenalltag festgehalten. Ausgewählte Videodaten wurden mittels Videointeraktionsanalyse und einem Event Sampling Verfahren ausgewertet. In dem vorliegenden Projekt PRO.i werden die Ergebnisse der Videointeraktionsanalyse mit einem neuen Fokus interpretiert und für die elementarpädagogische Aus-, Weiter- und Fort-bildung durch die Erstellung von Arbeitsmaterialien aufgearbeitet. Aus den analysierten Interaktionssequenzen, in denen ein responsives Begleiten der Kind-Kind-Interaktionen beobachtbar ist, werden übergeordnete Interaktionsmuster herausgearbeitet, anhand derer eine professionelle Begleitung festgemacht werden kann. Um diese zu verdeutlichen, werden den Sequenzen, in denen ein gelingender Interaktionsprozess sichtbar wird, kontrastierende Sequenzen gegenübergestellt und diese im Anschluss mit der Fachliteratur diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Christa; Mag.
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hultsch, Gottfried Eric; Mag. Dr.theol.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
An der HS St. Marein bei Graz wird ein Mehrstufenmodell geführt, dessen Qualität durch gezielte Maßnahmen im Rahmen einer Begleitforschung überprüft und verbessert werden sollte. Dies bedeutete die Begleitung der Lehrer/innen bei eigenen Forschungsaktivitäten im Rahmen einer Selbstevaluation zur Erhebung der Verbesserungspotenziale des Mehrstufenmodells und die Erstellung von Verbesserungsvorschlägen der Modellstruktur. Weiters wurde eine externe Evaluation der von der Schule gewünschten Qualität der Mehrstufenklassen durchgeführt. Diese umfasste die gezielte Entwicklung von Evaluationsstandards für komplexe schulische Modelle der Individualisierung und Personalisierung von Unterricht und die Entwicklung eines Evaluationskonzeptes für die Struktur des Mehrstufenmodells, das geeignet ist, eine permanente Evaluation zu ermöglichen. Letztlich bedeutete es auch, einzelne Aspekte des Modells der just community school für die speziellen Felder eines Mehrstufenmodells einer Hauptschule zu erproben und Modellpläne für die Übertragung der erprobten Aspekte auf andere schulische Verhältnisse zu entwickeln. Besondere Merkmale der diesem Forschungsprojekt zugrunde liegenden Evaluation sind die begleitete Formulierung der pädagogischen Ziele der Mehrstufenklassen in Form von Qualitätsstandards, die Unterstützung der Kompetenzerweiterung der Lehrer/innen für die Reflexion der eigenen Praxis und die Erweiterung des Selbstverständnisses der Lehrer/innen vom Entwicklungsteam zum Forschungsteam. Die Forschung und Entwicklung wurde durch Workshops mit den Lehrer/innen und durch Erhebungen, wie teilnehmende Unterrichts- und Pausenbeobachtung sowie Interviews von Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern umgesetzt.
Es wurden Qualitätsstandards zum Helfersystem, Lehrerhaltung, familiäres Klassenklima und Lernumgebung Mehrstufenklasse entwickelt und überprüft. Aus externer Sicht können die als Qualitätsstandards formulierten Zielvorstellungen der Lehrer/innen als in hohem Maße erreicht bestätigt werden. Kleine Verbesserungspotenziale liegen bei der Förderung leistungsstarker Schüler/innen, in der Vermittlung sozialer Kompetenzen und bei der Individualisierung und Differenzierung im Unterricht. Die Ergebnisse der Untersuchung wuren an die Schule in Form einer Feedbackkonferenz zurückgemeldet und diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Jarz-Sand, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pflug, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Steiner, Maria; MMag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2022 – 2022
Beschreibung
Das Angebot der Fortbildung in der Berufsbildung an den Pädagogischen Hochschulen Niederösterreich, Steiermark und Wien soll unter dem Hintergrund folgenden Fragestellungen vergleichend betrachtet werden.
• Wie können die FB LVs sinnvoll kategorisiert werden?
• Wie ist die Gewichtung des Angebots an den beteiligten PHn?
• Welche Lehrkräfte besuchen häufig FB in der Berufsbildung?
• Welche Lehrkräfte erreichen die PHn in der FB nicht?
• Passen die Angebote der FB in der Berufsbildung mit den Bedürfnissen der Lehrkräfte überein?
• Werden die vom BMBWF vorgegebenen Themen gebucht?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Sabine; HS-Prof. Mag. Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Zöhrer, Marlene; HS-Prof. MA Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Fuchs, Sabine; Dr.
Zöhrer, Marlene; HS-Prof. MA Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gittinger, Kerstin; Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Huemer, Georg; Prof. Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Mairbäurl, Gunda; OStR. Prof. Mag.a Dr.in
Seibert, Ernst; Univ.-Doz. Mag. Dr. / Universität Wien
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Wien
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Zur österreichischen Kinder- und Jugendliteratur (KJL) wurden in den letzten Jahrzehnten vielfältige Studien in Einzelbeiträgen in österreichischen und internationalen Zeitschriften, Sammelbänden und in Monografien vorgelegt, eine Publikation für das 20. Jahrhundert ist im Mai 2022 erschienen; ebenso wurde in einzelnen Publikationen das didaktische Potential dieser Literatur ausgelotet. Eine umfassende zusammenhängende Darstellung der österreichischen KJL in ihrer historischen Entwicklung fehlt jedoch noch. Mit diesem Studienbuch sollen initial bis zu 20 die Entwicklung der österreichischen KJL prägenden Autor*innen kompakt vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf die Besonderheiten (sprachlich, motivisch) der Texte des/der jeweiligen Autor*in, deren Vernetzung mit der Allgemeinliteratur und auf die Aktualität dieser (lieferbaren) Bücher für den Literaturunterricht gelegt wird. Auf Basis der in den (neuen) Lehrplänen formulierten Kompetenzen sollen Impulse für den Literaturunterricht und für das Literarische Lernen gegeben werden. Für eine historische Einordnung ist eine knappe „Literaturgeschichte“ der österreichischen KJL vorgesehen, ebenso ein Übersichtsartikel zum Bilderbuch. Für eine praktikable Nutzung sind ein Register und zusätzliche praxisorientierte Literaturangaben geplant. Über die hier anvisierte Projektdauer hinaus soll ein Folgeprojekt die stetige Aktualisierung bzw. Ergänzungen, die die zahlreichen Strömungen und Facetten der österreichischen KJL adäquat abbildet, garantieren. Auf diese Weise soll eine hohe Qualität und Praktikabilität für die Nutzer*innen sicher gewährleistet werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jug, Brigitte; Mag.
Projektleitung intern
Jug, Brigitte; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pronegg, Elisabeth;
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
Eine angemessene und altersgemäße Ernährung trägt nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen viel zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Die Ernährungsgewohnheiten von Schülerinnen und Schülern entsprechen jedoch weitgehend nicht diesen Erkenntnissen. Ziel des Forschungsprojekts ist die Gewinnung eines theoretischen Überblicks über Grundlagen gesunder altersgemäßer Ernährung. Dazu wird untersucht, ob die Konzentrations- und Lernfähigkeit von Schüler/innen durch gezielte Ernährung und regelmäßige Trinkwasserzufuhr positiv beeinflusst werden kann und es sich günstig auf das Lernverhalten von Schüler/innen auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass gezielte Information zum Thema Ernährung das Ernährungsverhalten von Schüler/innen beeinflusst. Diese Informationen dürfen jedoch nicht nur punktuell erfolgen, sondern müssen immer wieder stattfinden. Als unterstützend erwiesen sich in diesem Zusammenhang eigenerfahrende Unterrichtsmethoden, die unbedingt Verkostungen enthalten sollten. Es zeigte sich auch, dass männliche Jugendliche andere Getränke als weibliche bevorzugen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die Aufteilung der Schüler*innen in der Sekundarstufe I auf die AHS und unterschiedliche Pflichtschultypen führt zu unterschiedlichen Merkmalsverteilungen in den Schulklassen. Das Ziel der Leistungshomogenität an Gymnasien bewirkt, dass auch die Vielfalt in anderen Merkmalen, wie z. B. dem Bildungshintergrund oder der Staatsbürgerschaft der Eltern, schwindet. Ein Vergleich der soziodemographischen Merkmale von Schüler*innen der allgemeinen Pflichtschulen (APS) zeigt, dass eine höhere Heterogenität vorliegt als in den allgemeinen höheren Schulen (AHS). Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, bedarf es vielseitiger Differenzierungsmaßnahmen. Im Zuge der Bildungsstandardserhebungen für das Fach Mathematik wurden die Schüler*innen im Jahr 2017 zu den Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht befragt. Im Zuge dieses Projekts wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Grad der Heterogenität in den Klassen und dem Ausmaß der wahrgenommenen Differenzierungsmaßnahmen gibt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Zechner, Günter; Mag. Dr. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Zechner, Günter; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Sektion 1, Abteilung I/11
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Welche Kompetenzen benötigen HTL Fachschulabsolvent*innen aus Sicht der Wirtschaft?

Es solle eine Umfrage unter österreichischen Betrieben durchgeführt werden, die HTL- Fachschulabsolvent*innen einstellen.
Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen zu dem neuen Fachschullehrplan abgeleitet werden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
In Österreich werden Bildungsmaßnahmen aus der Sicht vieler Bildungsexpert(inn)en viel zu spät begonnen. Frühkindliche Bildungsförderung stellt einerseits eine Voraussetzung für erfolgreiche Schulbildung dar und hängt andererseits eng mit Bereitschaft und Freude an nachhaltigen weiterführenden Bildungsprozessen zusammen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll eine Bilanz der Schuleingangsphase bzw. der lernbereichsspezifischen Kooperationsmöglichkeiten von Kindergarten und Schule durch empirische Forschung erstellt werden. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie die Schuleingangsphase bzw. das erweiterte Modell der flexiblen Eingangsphase von den Lehrer(inne)n, Kindergartenpädagog(inn)en und anderen Fachexpert(inn)en bewertet werden.

Durch eine Bestandsaufnahme mittels breit angelegter Befragung von Expert(inn)en, Fokusgruppen, Interviews, Analyse der Schulstatistik, Literaturrecherche, etc. sollen zentrale Faktoren bestimmt werden, die gegenwärtig die Qualität hemmen bzw. fördern. Darüber hinaus wird erhoben und erläutert, welche subjektiven Theorien zu Lernen und schulnahen Vorläuferfähigkeiten die Pädagog(inn)en haben und ob sich diese verändern lassen. Die Ergebnisse stellen fachliche und pädagogische Orientierungen dar. Vor allem zeigen sie die wesentlichen Ansatzpunkte für Reformansätze im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf, die zu einer nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung beitragen können.

Als Konsequenz sollen daraus im Sinne einer teilweisen gemeinsamen Ausbildung von Kindergartenpädagog(inn)en und Grundschullehrer(inne)n für den Schwerpunkt der frühen Bildung an der Pädagogischen Hochschule Impulse abgeleitet, ein Curriculum verfasst bzw. optimiert werden. In einem Endbericht werden Entwicklungspotenziale für Aus-, Fort- und Weiterbildung (curriculare Möglichkeiten) auf Basis der Evaluationsergebnisse dargestellt. Aus dem Projekt sind wichtige Impulse für die zukünftigen Professionalisierungsmaßnahmen von Kindergartenpädagog(inn)en zu erwarten. Die Ergebnisse liefern außerdem Akzente für konkrete Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für Grundschullehrer/innen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof.
Gronold, Daniela; Mag. Dr. Prof.
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Carré-Karlinger, Catherine; Mag.
Gučanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Theurl, Peter; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Zentrum für Sprachliche Vielfalt und Transkulturalität
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Sekundarpädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Institut für Bachelorstudien, Schulpraktische Studien und Praxisschulen
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses zwischen den Pädagogischen Hochschulen Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg kooperativ durchgeführte Forschungsprojekt bezieht sich auf die PädagogInnenbildung NEU. Ziel ist die Erforschung und Positionierung des Themenfelds Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe auf Bachelor- und Masterniveau der nationalen Pädagogischen Hochschulen (PHn). Weiterhin geht es darum, österreichweit zu vergleichen, mit welcher Gewichtung diese Themen in den aktuellen Curricula im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU positioniert sind. Dabei wird das quantitativ-strukturelle Ausmaß an EC, die studienmethodische Verankerung, die Positionierung der Themen in den unterschiedlichen Studienfächern wie z.B. Bildungswissenschaften, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, etc. in den Curricula für die Primarstufe erhoben. Mittels inhaltsanalytischem Vorgehen wird weiters analysiert, wie das Themenfeld Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den einzelnen Curricula dargestellt wird und welche speziellen Inhalte diesem Themenfeld zugeordnet werden.
Die Ergebnisse des Projekts stellen eine themenspezifische Evaluierung der Curricula für die Primarstufe dar und können im Zusammenhang mit der vom Qualitätssicherungsrat an allen Bildungseinrichtungen vorgesehenen verpflichtenden dreijährigen Evaluationsphase der Studien einen Beitrag für die Ableitung von Maßnahmen zur weiteren Qualitätsentwicklung der Curricula betreffend der Verankerung sprachlicher und migrationspädagogischer Bildung im Anschluss an die Evaluationsphase herangezogen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwitter, Markus; Bakk. BEd Prof.
Projektleitung intern
Flecker, Gilbert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Flecker, Gilbert; Mag. Dr. Prof.
Monschein, Maria; BEd Prof.
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Verein Musik und Sprache
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Projekt wird versucht, mit altersadäquaten und praxiserprobten Liedern Kindern der Primarstufe nachhaltig Strukturen der Unterrichtssprache zu vermitteln. Folgende didaktische Überlegungen bestimmen den Projektablauf:
Die Formen und Strukturen einer Sprache zeigen sich in Liedern schematisch und einprägsam: die Texte werden laufend wiederholt (nachgesungen) und dadurch memoriert, auch wenn sie im Einzelfall noch nicht zur Gänze verstanden werden oder nicht zur aktiven Sprachkompetenz der Singenden gehören. Wörter und Silben werden im musikalischen Rhythmus durch Töne und Stimmgebung realisiert; somit können sie nicht ausgelassen werden, und die Sprachstruktur wird aufrechterhalten. Spezielle kompositionstechnische Effekte wie Wiederholung bzw. Refrain erlauben die Fokussierung auf bestimmte sprachliche Elemente. Eine gute Beherrschung der Unterrichtssprache fördert den Lernerfolg in allen Gegenständen.
Studierende der Pädagogischen Hochschule Steiermark werden in alle relevanten Projektphasen in diese Begleitforschung und Entwicklung mit einbezogen.
An der Pädagogischen Hochschule Steiermark wird das ursprünglich für Kindergartenkinder entwickelte Konzept und Liedgut evaluiert, für die Primarstufe weiterentwickelt und praktisch erprobt. Neben der theoretischen Auswertung steht die nachhaltige Dissemination eines erprobten und mit den Inhalten des Lehrplans kompatiblen Liedguts im Vordergrund, z.B. durch Veröffentlichung eines praxisrelevanten Lied- und Lehrbuchs, das musikalische und sprachliche Entwicklung zueinander in Beziehung setzt.
Am Beginn und am Ende des Projekts stehen ergänzende Datenerhebungen zu den sprachlichen Kompetenzen der Kinder sowie zur Bewältigung der Transitionsphase (Elementarstufe – Primarstufe).
Beschreibung (engl.)
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Bericht