Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Helga; / Pädagogische Hochschule Tirol
Oberrauch, Anna; / Pädagogische Hochschule Tirol
Projektleitung intern
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kosler, Thorsten; / Pädagogische Hochschule Tirol
Vollmer, Christian; / Pädagogische Hochschule Tirol
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Laufzeit
2020 – 2028
Beschreibung
Ziel(e) des Forschungsprojektes:
Ziel des Forschungsprojektes ist es zu evaluieren, inwiefern das Studium und unterschiedliche Schwerpunkte in der Primarstufe Wirkung bei den Studierenden zeigen im Vergleich zu Studierenden der PH Tirol.
Dafür werden die Studierenden in der Entwicklung ihrer (B)NE-spezifischen professionellen Handlungskompetenz im Verlauf des Studiums und darüber hinaus forschungsmethodisch begleitet, um Einsichten hinsichtlich der kurz- und längerfristigen Wirkung spezifischer Lehr-Lernformate zu erhalten und die Erkenntnisse in die laufende Verbesserung des Studienangebots einfließen zu lassen.

Zentrale Forschungsfrage(n):
Mit welchem (B)NE-relevanten Wissen, Fähigkeiten und Haltungen beginnen Primarstufenpädagog:innen ihre Ausbildung?
Inwiefern entwickeln die Studierenden ihre BNE-spezifische professionelle Handlungskompetenz im Verlauf des Studiums weiter?
Inwiefern sind Veränderungen in Einstellungen, Haltungen und dem Gefühl der Selbstwirksamkeitserwartung in Bezug auf NE und BNE im Verlauf des Studiums feststellbar?
Wie nehmen Studierenden ihren Lernprozess wahr? Welche Faktoren beeinflussen den Lernprozess in welcher Weise?
Inwiefern berücksichtigen Absolvent:innen das BNE-Konzept in ihrer späteren Tätigkeit als Pädagog:innen.
Spezifische Forschungsfrage(n):
Inwiefern entwickeln die Studierenden ihr BNE-spezifisches fachliches und fachdidaktisches Wissen sowie relevante motivationale und volitionale Bereitschaften und Fähigkeiten im Verlauf des Studiums
weiter?
Welche Effekte auf die BNE-spezifische professionelle Handlungskompetenz haben spezifische Lehr- Lernformate im Verlauf des Studiums?
Welche fördernden und hemmenden Faktoren für Lernprozesse lassen sich identifizieren? Wie nehmen Studierende ihre Lernprozesse in Verbindung mit ihren Lernergebnissen wahr?
Wie blicken die Proband:innen nach Abschluss des Studiums, wenn sie bereits im Berufsleben stehen, auf entsprechende Lernerfahrungen zurück und inwiefern prägen Themen, Perspektiven und Arbeitsweisen der BNE ihren Unterrichtsalltag?

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Univ. Doz. Dr. / KPH Graz
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr.
Kooperationspartner
KPH Graz
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Prozesse, die zwischen Mentorinnen/Mentoren und Mentees ablaufen, sind kaum durch empirische Studien erforscht. In diesem Kooperationsprojekt zwischen der KPH Graz, der PHSt und der PHB wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern lassen sich Dimensionen und verschiedene Stile des Mentorings identifizieren? Wie wirken sich diese Stile auf den Lerneffekt von Mentoringprozessen und die Zufriedenheit von Mentees aus?

Ausgehend von der theoretischen Grundlegung nach Fischer (2008), die fünf verschiedene Stile des Mentorings postuliert, das sind Letting go, Active listening, Advising, Prescribing und Cooperating, als auch dem Mentoring Style Inventory der Southeast Ohio Teacher Development Collaborative (2013), das vier Dimensionen umfasst, das sind Directiveness, Collaborativeness, Convergence, Openess, ist es Ziel des Forschungsvorhabens, ein Inventar in deutscher Sprache zu entwickeln, das als standardisiertes evidenzbasiertes diagnostisches Hilfsmittel objektivierte Feedbackmöglichkeiten für die handelnden Personen in Mentoringprozessen bietet. Das Inventar sollte das Potential haben, wesentliche Dimensionen des Mentorings zu identifizieren und eine Diagnose des Ausprägungsgrades einzelner Stile zu ermöglichen. Es wird dadurch zu kritischer Selbstreflexion angeleitet und so zu einem differenzierten reflexiven Dialog zwischen Mentorinnen bzw. Mentoren und Mentees angeregt.

Das Forschungsdesign ist quantitativ angelegt (multivariate quantitative Analysen mit dem Schwerpunkt auf Faktoren- und Clusteranalyse), wird aber durch die Beantwortung offener Fragen durch qualitative Auswertungen ergänzt. Die Stichprobe setzt sich aus Praxislehrer/innen, Mentorinnen bzw. Mentoren aller drei Pädagogischer Hochschulen, KPH Graz – PHSt – PHB, sowie Studierenden derselben zusammen.

Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund der PädagogInnenbildung NEU als besonders aktuell und relevant anzusehen, da Mentorinnen und Mentoren in Ausbildung und Induktion eine zukunftsweisende Schlüsselrolle einnehmen werden. In ihrer Funktion und in ihrem Aufgabenspektrum sind entscheidende Entwicklungspotenziale für Schule und Unterricht sowie Personal und Bildungsorganisation verankert. Das entwickelte Instrumentarium und die Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts können darüber hinaus für weitere Forschungszwecke im Bereich des Mentorings Verwendung finden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die historische Beforschung des südlichen Burgenlandes weist trotz jahrzehntelanger Bemühung nach wie vor Desiderate auf. Für ebendiese Beforschung sind Quellen von elementarer Bedeutung, die im Falle der Geschichte des Burgenlandes im Gegensatz zu anderen österreichischen Bundesländern auf unterschiedlichste Probleme stößt: Das schlichte Fehlen deutschsprachiger Quellen bzw. die fehlenden Kenntnisse des Ungarischen bei österreichischen Forschenden, die dezentralen Aufbewahrungsorte genuin burgenländischer Quellen (öst. Staatsarchiv, Landesarchiv Steiermark, ungarische Archive) bzw. die lückenhafte zentrale Sammlung im Burgenländischen Landesarchiv sowie die unterschiedlichsten Besitzverhältnisse erschweren die landeskundlichen Forschungen teilweise immens.
Um künftige Forschungen zu ermöglichen bzw. zu unterstützen, wurde das Editionsprojekt der Urbare/Urbarialkonskriptionen der Herrschaft Güssing ins Leben gerufen. Diese Quellengattung eignet sich vorwiegend, doch nicht zuletzt, für sozial- und wirtschaftshistorische Forschungen, denen es für das 18. Jahrhundert im betreffenden Raum eindeutig mangelt. Die Beschränkung auf das 18. Jahrhundert wurde sowohl aus pragmatischen als auch inhaltlichen Gründen vorgenommen: Einerseits sind frühere Quellenkorpora für den genannten Raum nicht vorhanden bzw. (noch?) nicht entdeckt, andererseits stellt vor allem auch das 18. Jahrhundert ob seiner sich abzeichnenden (wirtschafts-)politischen Umbrüche eine potentielle Grundlage für vielversprechende Erkenntnisse dar.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher, Hannelore; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jauk, Marlies;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Peer, Andrea; Mag. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Seidl, Angelika; Mag.
Spanner, Daniela; Mag.
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Mit Blickrichtung auf die schulischen Kernprozesse Lernen und Lehren fokussierte das Forschungsprojekt die Verschränkung des Gesundheitsförderungs-Diskurses im schulischen Setting mit dem Diskurs um Bildungsqualität. Es wurden drei Themenbereiche bearbeitet: 1. Psychosoziale Gesundheit: Wie sieht die subjektiv erlebte psychosoziale Gesundheit/Wohlbefinden seitens Lehrer/innen bzw. Schüler/innen aus? 2. Lernkultur: Wie wird Schule als Lernumwelt bzw. als Arbeitsort wahrgenommen? 3. Problembereiche: Wo wird Veränderungsbedarf gesehen? In einem Mixed-Methodology-Design wurde ein Lehrer/innen-Survey (n=326), ein Schüler/innen-Survey (n=1127) und eine Längsschnittstudie über ein Jahr mit einer Fotobefragung (n=20) und einer steiermarkweiten Online-Befragung von Klassen- und Schulsprecher/inne/n der Sekundarstufe II (n=108) zum Thema Partizipation sowie elf Interviews und Expert/inn/en-Interviews durchgeführt.

Die Ergebnisse beinhalten Vorschläge zur Veränderung von Rahmenbedingungen, zu Arbeitsbedingungen und personalen Ressourcen. Es wurde aufgezeigt, dass die Passung zwischen schulischen Lernumgebungen und entwicklungsspezifischen Bedürfnissen von Schüler/innen im Laufe der Zeit weniger gut zu gelingen scheint, denn im Schnitt war eine negativere Tendenz in Bezug auf Lernfreude und schulbezogenes Kohärenzerleben sichtbar. Es kommt zu einem Absturz der „lern.gesundheit“ in der Pubertät: Freude am Schulbesuch und Zufriedenheit sinken innerhalb eines Jahres deutlich; die Wahrnehmung von Lernumwelten wird vonseiten der Schüler/innen kritischer. Die Online-Befragung der Klassen- und Schulsprecher/innen der Sekundarstufe II zeigt, dass in der Schule deutlich eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Zusammenfassend konnten Impulse in Form von folgenden Handlungsfeldern gegeben werden: Personale Kompetenzen und Ressourcen stärken und Schüler/innen einbeziehen. Lernen und Lehren in den Brennpunkt einer gesunden Schule rücken. Strukturen aufbrechen und Räume zum Lernen, Bewegen und Entspannen bieten. Innere und äußere Vernetzung von Unterstützungssystemen fördern.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Der im Jahr 1938 nach der Machtergreifung durch NS-Deutschland vertriebenen jüdischen Gemeinde wurden bereits einige Forschungsprojekte und Publikationen gewidmet. Hinsichtlich der örtlichen Gedenkkultur weist der Raum jedoch im Vergleich zu anderen in der Nähe befindlichen Schauplätzen (z.B. Rechnitz) keine rezenten Ereignisse auf; so erinnert lediglich eine Gedenktafel am Rathaus sowie ein künstlich angelegter jüdischer Friedhof an die einst lebhafte jüdische Gemeinde vor Ort.
Ein auf das Thema zugeschnittenes Projekt, das den Opfern des Nationalsozialismus gedenkt, insbesondere auch den Jüdinnen und Juden, wurde vom deutschen Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Die unter dem Begriff „Stolpersteine“ bekannten Messingwürfel, auf denen Lebensdaten und Informationen verfolgter Opfer eingraviert und die an einem für die betreffende Person bedeutsamen Ort (z.B. Wohn- oder Arbeitsort) verlegt werden, gelten mittlerweile als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Sie befinden sich vorwiegend im urbanen Raum in Ländern, in denen die Verfolgung von Menschen durch das nationalsozialistische Regime stattgefunden hat.
Das Projekt besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird im Rahmen einer historischen Grundlagenforschung mit Hilfe von Quellen, ZeitzeugInneninterviews sowie rezenter Forschungsliteratur eine Auswahl an Biographien erhoben und beforscht. Insgesamt können damit zehn Personen ausgewählt und Biographien erstellt werden.
Der zweite Teil des Projekts wird in Kooperation mit einer lokalen Schule realisiert: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter arbeiten an einer niederschwelligen Vermittlungsmöglichkeit in Form einer Publikation, die sowohl analog als auch digital zur Verfügung gestellt werden soll. Dieser werden neben fachwissenschaftlichen Aspekten vor allem fachdidaktische Überlegungen zugrundegelegt: Schülerinnen sollen im Rahmen eines quellengestützten und sprachaufmerksamen Unterrichtssettings selbst am wissenschaftlichen Prozess teilhaben.
Als Nachfolgeprojekt ist die Erstellung von Lehr- Lernmaterialien sowohl für die Unter- als auch für die Oberstufe geplant, die das Thema Stolpersteine (im regionalen) Kontext behandeln; nicht zuletzt auch, um eine nachhaltige Form der gelebten Gedenk- und Erinnerungskultur sicherzustellen und die Stolpersteine in Güssing als außerschulischen Lernort zu festigen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Chibici-Revneanu, Eva-Maria; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Chibici-Revneanu, Eva Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Duschnig, Renate; Mag.
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Kölli, Oliver; MA.
Koppelhuber, Maria; Mag.phil.
Leinweber, Kathrin; BEd
Neubauer, Anna; BEd
Rossegger, Daniela; MA.
Scheibelhofer-Schroll, Eva; MA.
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Niederl, Elfriede;
Sachernegg, Annemarie;
Stuhlpfarrer, Eva; Mag.
Kooperationspartner
IFES Institut für empirische Sozialforschung GmbH
Landesschulrat für Steiermark Amtsdirektion
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
Das Lebensfach Glück wird in sechs steirischen Pilotschulen implementiert und die Auswirkung auf SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen untersucht. Forschungsfragen: 1. Kann durch die Einführung des Lebensfaches Glück in der Schule Selbstbewusstsein, Selbstwert und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder verbessert werden? 2. Welche hemmenden und förderlichen Faktoren treten bei der Implementierung des Lebensfaches Glück in Schulen auf? 3. Welche Maßnahmen tragen zur erfolgreichen Implementierung des Lebensfaches Glück in Schulen bei? 4. Welche Auswirkungen auf SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen hat die Einführung des Lebensfaches Glück? 5. Welche support structures für das Lebensfach Glück müssen in Schulen aufgebaut und weiterentwickelt werden?
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Gruß aus Güssing“ geht auf eine Initiative seitens der Stadtgemeinde Güssing sowie politischer Verantwortlicher des Landes Burgenland zurück und setzt sich zum Ziel, ein lokales Vermittlungsangebot von Regional- und Landesgeschichte anlässlich der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen des Burgenlandes zu schaffen. Dieses Vermittlungsangebot soll in Form einer kooperativen Sonderausstellung realisiert und nachhaltig in den lokalen musealen Kontext implementiert werden.
Das Ausstellungsprojekt ist insofern kooperativ konzipiert, als seine Realisierung in Zusammenarbeit zwischen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern (Geschichtsdidaktik, -wissenschaft), Lehrpersonen bzw. ihren Schülerinnen und Schülern sowie – dem citizen-science-Ansatz entsprechend – Geschichtsinteressierten erfolgt. So werden Ausstellungsinhalte und -exponate gemeinsam erarbeitet.
Dafür sind eine nachhaltige Etablierung der Ausstellung an einem noch auszuwählenden Ort sowie ein Ausstellungsband geplant, der einerseits die Ausstellungsinhalte dauerhaft sichert und andererseits zusätzliche Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung eröffnet, die aus logistischen Gründen in einer Ausstellung ausgespart werden müssten.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jug, Brigitte; Mag.
Projektleitung intern
Jug, Brigitte; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Pronegg, Elisabeth;
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2010 – 2014
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Untersuchung von interkulturellen Gegebenheiten im steirischen berufsbildenden Schulwesen. Im Vordergrund steht dabei die Suche nach Möglichkeiten des ressourcenvollen Umgangs mit Schüler/innen unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Weiters sollen vorhandene Integrations- oder Inklusionsprogramme für Jugendliche mit Migrationshintergrund im Sinne einer IST-Analyse erfasst und analysiert werden. Es geht auch darum aufzuzeigen, wie die steirischen berufsbildenden Schulen mit den Herausforderungen umgehen und zu analysieren, welche der existierenden Programme im Vergleich mit den Bedürfnissen der Betroffenen zielführend und somit beispielgebend sind.

Erste Thesen: Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache erreichen vermehrt die Unterrichtsziele nicht. Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache sind mehrheitlich in Schulformen vertreten, die niedrigere formale Abschlüsse vergeben. Es gibt Unterschiede zwischen Klassen mit vielen bzw. wenigen Migrantenkindern bezüglich Mobbing- und Gewaltverhalten. Bildungsberatung erreicht Schüler/innen mit Migrationshintergrund weniger als Schüler/innen ohne Migrationshintergrund.

Erste Ergebnisse aus der Befragung von zehn BMHS-Direktoren/innen: Jugendliche mit nichtdeutscher Muttersprache befinden sich eher in den BMS als in den BHS. Man erlebt die Schüler/innen mit nicht deutscher Muttersprache kaum als Ressource, sondern es wird von ihnen erwartet, sich in das vorhandene System einzugliedern. Selektionsmaßnahmen (z.B. Aufnahmetests, Aufnahmegespräche) führen dazu, dass Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache schlechtere Chancen haben, in höhere Schulformen zu gelangen. Der Großteil der Direktoren/innen wusste wenig über Problematiken an ihren Schulen zu berichten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der abrupten flächendeckenden Umstellung auf virtuelle Lehre durch den ersten COVID-19-bedingten Lockdown Anfang März 2020, mussten auch in der Lehre an Pädagogischen Hochschulen große Herausforderungen gemeistert werden. Die vorliegende Erhebung der Pädagogischen Hochschule Steiermark zeigt, dass dabei besonders der außergewöhnlich hohe Zeitaufwand und die deutlich reduzierten sozialen Interaktionsmöglichkeiten eine Belastung für die Hochschullehrenden darstellte. Zur dauerhaften Qualitätssicherung künftiger virtueller Lehrveranstaltungen sind daher Maßnahmen aus den Erkenntnissen dieser Erhebung zu empfehlen. Das grundsätzliche Bekenntnis der meisten Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zur Präsenzlehre wird durch die Erkenntnisse dieser Untersuchung unterstrichen, wobei der bedachte ergänzende Einsatz virtueller Lehre weitere Vorteile für die Studierenden der Aus-, Weiter- und besonders der Fortbildung bieten kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; o. Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bock, Anna; M.A., B.Ed., Bakk.phil.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Gesamtprojekt besteht aus fünf Studien:
1. Subjektive und wissenschaftliche Theorien im Vergleich: Erhebung von subjektiven Theorien von Praktikern zu einem Thema und Analyse der Literatur zum gleichen Thema und Vergleich; 2. Entwicklung eines standardisierten Verfahrens des Nachträglichen Lauten Denkens zur Erfassung des pädagogischen Taktes (Vorgehen, Instruktion, Analysesystem); 3. Validierung dieses Systems durch einen Vergleich zwischen Novizen und Experten; 4. Interventionsstudie: Vergleich der subjektiven Theorien und des pädagogischen Taktes vor und nach einer Intervention in einem quasiexperimentellen Design;
5. Entwicklung eines praxis-orientierten Handbuchs für pädagogisch taktvolles Handeln.
In der dritten Teilstudie, die an der PH Steiermark durchgeführt wird, geht es um einen Vergleich der Repräsentationen bezüglich des Pädagogischen Takts im Unterrichtspraktikum von Lehramtsstudierenden und deren Betreuungslehrpersonen. Um professionelle Handlungsstrategien im Praktikum ausbilden zu können, werden basierend auf Schön (1987) mehrere Merkmale der Qualitätsprozesse im Praktikum als erlern- und trainierbar, aber nicht lehrbar beschrieben, die die Theorie des Pädagogischen Takts unterstützen. Billett und Smith (2014) nehmen an, dass professionelle Praxis entscheidend durch interaktive Verfügungen von Wissen gekennzeichnet ist. Qualitative Unterschiede zwischen bei Novizen und Experten repräsentierten Kognitionen stellt Berliner (z.B. 2001) fest. Die Frage fokussiert auf eine systematische Analyse, inwiefern der geringere Anteil an praktischer Unterrichtserfahrung der Studierenden bewirkt, dass sie in Unterrichtssituationen ihres Praktikums qualitativ anders taktvoll sind als deren Betreuungslehrer/innen. Mittels Stimulated Recall (Calderhead 1981) wird die Annahme mit 24 Lehramtsstudierenden der Sekundarstufe I und deren Praxisbetreuer/innen an der Pädagogischen Hochschule Steiermark überprüft werden und dient der Validierung des Kodiersystems aus der Vorläuferstudie des Gesamtprojekts. Die analysierten Situationen der Praktika werden zusätzlich mittels LUM-Methode (Patry 1997) vonseiten der beteiligten Schüler/innen validiert.
In der Verlängerung geht es um die weitere Durchführung zur Herausgabe eines Bandes in der Studienreihe der PHSt, um weitere Intensivierung der qualitativen und quantitativen Datenanalysen und schließlich um weitere Dissemination der Ergebnisse in Form von Zeitschriftenbeiträgen und Kongresspräsentationen.
Beschreibung (engl.)
Study 3: One can assume that experienced teachers are indeed tactful if they are committed. Student teachers are assumed to be less tactful than experienced teachers for two reasons: (a) they are not used to teach and to deal with the problems of applying theories in practical situations, and (b) they are “closer” to the theories since they are still studying and passing exams etc. while expert teachers have “emancipated” from the dictatorship of theories. The assumption is not that the student teachers are unable to be tactful, but that they lack experience in acting tactfully in teaching situations which yields less tactful actions in these particular situations. This assumption will be used to validate the coding system. The procedure is as follows: in the University College of Teacher Education Styria about 12 teachers from 5 to 8 (secondary; across all disciplines) who host student teachers (pre-service teachers) as practitioners in internships in their classes will be selected on voluntary base; these teachers have been selected by the University College for their expertise and have been further trained. Each of them will have at least two senior student teachers. Both the 12 expert teachers and the 24 student teachers they host will be assessed independently for one lesson with stimulated recall, and the results will be coded using the coding system from study 2. By matching the expert teachers with the respective student teachers direct comparisons of experts and novices from the same field can be made. Higher values of the practitioners than of their student teachers according to the coding system will be interpreted as indicators of the validity of the assessment tool to measure tact. To make sure that there is indeed a difference in the experts’ and novices’ actions, the lesson interruption method (Patry, 1997b) will be used.
Bericht