Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Christa; Mag.
Kalcher, Lydia;
Pongratz, Hanns Jörg; Mag. Dipl.-Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark, Pädagogische Abteilung BMHS (P4)
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
Am Ausbildungszentrum für Sozialberufe der Caritas in Graz wurde 2009/10 österreichweit erstmalig eine neue Form einer Berufsausbildung umgesetzt: Der schulische Integrationsgedanke wird dabei auf der Ebene der Berufsausbildung weitergeführt und Personen mit Lernschwierigkeiten erhalten auf diesem Wege die Möglichkeit, eine reguläre Fachschulausbildung integrativ zu absolvieren. Das Forschungsprojekt erfasst und analysiert die Umsetzungsbedingungen und praktische Durchführung dieses integrativen Fachschulkonzeptes.

Ziele dieses Projektes sind prozessbegleitende Curriculaforschung, wobei der individuelle Lehrplan für den Schwerpunkt der „Integrativen Behindertenbegleitung“ in der Phase der Umsetzung evaluiert wird und prozessbegleitende Bildungsforschung stattfindet. Die tragenden Säulen des integrativen Konzepts werden reflektiert und evaluiert.

Prozessbegleitende Integrationsforschung: Das gemeinsame Arbeiten von Schüler/innen mit und ohne Lernschwierigkeiten im heterogenen Klassenverband von ca. 24 Personen an denselben Themen soll aus der Perspektive der sozialen und schulischen Integration reflektiert werden. Als Grundlage hierfür dienen Qualitätskriterien und Impulse aus der aktuellen Integrations- und Inklusionsforschung.

Prozessbegleitende Team- und Unterrichtsentwicklung: Das Konzept der Steuergruppe und das Schaffen von schulorganisatorischen Rahmenbedingungen für den integrativen Studiengang sollen den bereits zuvor genannten Qualitätskriterien folgend reflektiert und evaluiert werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Pflanzl, Barbara; Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Florian; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität
Laufzeit
2014 – 2031
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Das Bestreben jedes Selektionsprozesses sollte es sein, jene Personen zu selektieren, die geeignet sind, und nicht jene, die sich als geeignet darstellen können. Eine derartige Selbstdarstellung ist vor allem bei selbstbeschreibenden Instrumenten naheliegend und tatsächlich auftretend. Das Phänomen, bei der Bearbeitung von selbstbeschreibenden Instrumenten, die eigenen Ergebnisse bewusst zu verzerren, wird Faking genannt. Dadurch wird die Validität von Selektionsprozessen an sich gefährdet. Auch wird nicht mehr das eigentliche Merkmal gemessen, sondern die Selbstdarstellung. Weiters ist auch die Fairness von Selektionsprozessen gefährdet. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Personen in gleichem Maße zu solchen Selbstdarstellungsmaßnahmen greifen. Mittels Laborforschung kann relativ leicht gezeigt werden, dass Personen in hohem Maße fähig sind, zu faken. Feldforschungsstudien zu Faking weisen in tatsächlichen Bewerbungssituationen hingegen einen höheren Grad an Generalisierbarkeit auf; es gehen andererseits Vorteile der Laborsituation verloren. Die Studie zielt darauf ab, die Vorteile der Labor- und Felduntersuchungen miteinander zu verbinden und die Stärken jeweils synergetisch zu nutzen. Es sollen Daten aus dem Feld, nämlich einer tatsächlichen Teilnahme an einem Zulassungsverfahren zur Studienplatzvergabe, mit Daten aus dem Labor, in welcher Faking experimentell induziert wird, verglichen werden. An der Pädagogischen Hochschule Steiermark durchlaufen jedes Studienjahr alle StudienanwärterInnen einen Selektionsprozess zur Studienzulassung. In diesen Selektionsprozess fließen auch Persönlichkeitsmerkmale ein, die mittels selbstbeschreibenden Instrumenten erhoben werden. Durch eine Nacherhebung dieser Persönlichkeitsmerkmale soll untersucht werden, wie und in welchem Ausmaß eine verzerrte Selbstdarstellung tatsächlich auftritt. Unter der gegebenen Stabilität der Persönlichkeitsmerkmale können Abweichungen zwischen den beiden Messzeitpunkten auf diese Tatsache zurückgeführt werden. Weiters soll zur Nacherhebung eine experimentelle Manipulation stattfinden, um maximales Faking, Faking wie zur Bewerbungssituation und als Baseline kein Faking zu induzieren. Es werden Vergleiche mit den experimentellen Untersuchungsanordnungen angestellt. Schließlich wird erwartet, das vorhandene Zulassungsverfahren auf Basis der empirischen Analysen angemessen zu adaptieren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Fokus der beabsichtigten Reformbemühungen im Bereich des österreichischen Kindergartensystems stehen die Neuorganisation elementarpädagogischer Bildungs- und Erziehungsprozesse und weitreichende Veränderungen für die Professionalisierung der Kindergartenpädagog/inn/en. Ziel des Projekts war, relevante Parameter für Professionalisierungsprogramme für Elementarpädagog/inn/en unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer und forschungsbasierter Erkenntnisse, zu erarbeiten. Daraus leitet sich die Forschungsfrage ab, welche Handlungsperspektiven und Impulse sich aus Literaturstudium, Dokumentenanalyse, Expert/inn/eninterviews, Fragebogenerhebungen und Eliteforschungen für die Implementierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für Elementarpädagog/inn/en im tertiären Bereich ableiten lassen.

60,2% der befragten Pädagog/inn/en plädieren für eine dringend notwendige Ausbildungsreform. Veränderungs- und Handlungsbedarf, so die Ergebnisse, wird vor allem vor dem Hintergrund der Einführung des innovativen BildungsRahmenPlans gesehen. Neue Ausbildungsmodelle bedürfen eines gut ausbalancierten Verhältnisses von forschungsbasierten und praxisorientierten Ausbildungsmodulen, die teilweise gemeinsam mit Grundschullehrer/inne/n absolviert werden sollten. Mit der Anhebung der Ausbildung in den tertiären Bereich wird u. a. die Hoffnung auf Aufwertungseffekte des Berufs- und des Selbstbilds und auf Gleichstellung aller pädagogischer Berufe verbunden. Durch berufsgruppenübergreifende Professionalisierungsangebote könnten außerdem Synergie- und Solidaritätseffekte wirksam werden, die für eine Verbesserung des Nahtstellenmanagements „Kindergarten und Schule“ grundlegend wären.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaritz, Gertrude; BEd
Projektleitung intern
Jaritz, Gertrude; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schloffer, Birgit; B.Ed., Dipl.-Päd., Mag. / Private Sonderschule Odilien für sehbehinderte und blinde Kinder
Schrenk, Constance; SOL / Private Sonderschule Odilien für sehbehinderte und blinde Kinder
Kooperationspartner
Sonderpädagogisches Zentrum für sehbehinderte und blinde Kinder am Odilien-Institut der Barmherzigen Schwestern
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Das Zitat „Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren“ vom deutschen Expressionisten
August Macke beschreibt das Wesentliche unseres Förderansatzes. Dieser Satz ist für die Studie forschungsleitend und wird so verstanden, dass das Lernen in Multisensorischen Projekten ganzheitlich aufzufassen ist. Durch Selberhantieren, Experimentieren und Agieren werden dessen zentrale Annahmen operationalisiert. Die zentralen Forschungsfragen lauten wie folgend: Was sind Chancen und Herausforderungen, multisensorisch zu arbeiten?
Welchen Kontext braucht es, um fundierte Lernerfahrungen aus multisensorischen Lernumgebungen zu generieren?
Welche Handlungsrelevanz haben multisensorische Projekte im Besonderen bei SchülerInnen mit Sehbehinderung oder Blindheit oder cerebralen visuellen Verarbeitungsstörungen (CVI) sowie zusätzlichen Bedürfnissen? Basis ist das Sammeln von eigenen Erfahrungen, die durch das Auffassen mit allen Sinnen speziell durch Motivation und Emotion geleitet werden. Erfahrungen der Projektmitarbeiterinnen als Pädagoginnen im Schulunterricht unter Verwendung der Methode „Multisensorische Projekte“, als Forscherinnen des erfolgreichen Vorläuferprojekts CVI und weiters durch Beobachtungen von Unterrichtssituationen im In‐ und Ausland fließen bei der Umsetzung der Projektziele ein. Der multisensorische Zugang bietet hervorragende Möglichkeiten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem individuellen Entwicklungsstand. Erarbeitet werden soll eine solide Grundlage für PädagogInnen in ihrem je eigenen spezifischen Umfeld, die in einer Handreichung herausgegeben werden wird. Diese soll primär eine konkrete Hilfe sein für die Aufbereitung von Lerninhalten und soll Ideen anbieten für die Unterrichtspraxis mit SchülerInnen mit Sehbehinderung oder Blindheit, aber auch SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen, insbesondere Kinder mit Cerebralen Visuellen Verarbeitungsstörungen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tafner, Georg; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Tafner, Georg; HS-Prof. Mag. Dr. M.E.S M.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
beteiligung.st | die fachstelle für kinder-, jugend- und bürgerInnenbeteiligung
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Das Planspiel „Demokratie-Bausteine“ wurde im Rahmen eines EU-Projektes unter Mitwirkung des Vereins beteiligung.st und der Universität Graz, Institut für Wirtschaftspädagogik, von Schülerinnen und Schülern entwickelt. In einem weiteren Projekt, finanziert durch das Land Steiermark, wurde das Planspiel auf seine Wirkung und Funktionalität hin empirisch in 10 Spielen mit 291 Schülerinnen und Schülern untersucht. Das Planspiel wurde daraufhin leicht adaptiert. Im gegenständlichen Projekt wird das Planspiel mit folgenden Forschungsfragen untersucht: 1. Wie erleben Schülerinnen und Schüler die Rolle einer Politikerin und eines Politikers? 2. Wie erleben Schülerinnen und Schüler die Rolle der durch Politikerinnen und Politiker Vertretenen? 3. Wie gehen Schülerinnen und Schüler im Planspiel mit Mehr-Ebenen-Entscheidungen um? 4. Wie erleben und bearbeiten Schülerinnen und Schüler Konflikte? 5. Welche Bedeutung haben die Konstrukte Nation und Kultur? Es werden wiederum 10 Spiele (fünf mit Berufsschulen und fünf mit berufsbildenden höheren Schulen) durchgeführt und quantitativ als auch qualitativ empirisch untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag. Dr.
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd.
Geider, Patricia; Mag. Bakk.
Graß, Karl-Heinz; Mag. Dr. Dr.rer.nat. Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Perl, Ingrid;
Riegler, Brigitte;
Spiegel-Neumann, Birgit;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark, Abteilung für pädagogische Angelegenheiten an AHS (P3)
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
In der PädagogInnenbildung NEU ist eine durch MentorInnen begleitete Induktionsphase für LehrerIinnen der Primar- und Sekundarstufe vorgesehen. Diese für zwölf Monate vorgesehene Induktionsphase erfolgt entweder nach dem Bachelor- oder nach dem Masterstudium und dient der berufsbegleitenden Einführung in das jeweilige Lehramt. Die Zuweisung zu einer Mentorin/einem Mentor erfolgt über die landesgesetzlich vorgesehene Personalstelle, die Zusammenarbeit zwischen jeweils einem bzw. einer BerufseinsteigerIn und einem bzw. einer MentorIin ist verpflichtend. Ergänzend dazu müssen die von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen angebotenen Induktionslehrveranstaltungen, die der wissenschaftlichen Begleitung und Reflexion der Praxis im jeweiligen pädagogisch-praktischen Berufsfeld dienen, besucht werden (Dienstrechtsnovelle 2013 – Pädagogischer Dienst). Um diese Vorgaben erfüllen zu können, gilt es schon im Vorfeld Konzepte für Mentoring und für begleitende Induktionsveranstaltungen unter Einbeziehung vielseitigster Kommunikations- und Interaktionsformen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Zentrales Projektziel ist, die Entwicklung von Unterrichtskompetenz in der Phase des Berufseinstiegs forschend zu begleiten. Im Zentrum steht die Analyse von Angeboten und Strategien, die der Entwicklung von fachbezogenem handlungsrelevantem Wissen dient. Fachspezifische Unterrichtsberatung sowie fachspezifisches Unterrichtscoaching stellen zentrale Elemente des Projektes dar. Ausgewählte Hochschullehrpersonen der Pädagogischen Hochschule Steiermark, die sich durch besonderes fachliches und pädagogisches Wissen auszeichnen sowie über Aktionsforschungs- und Beratungskompetenz verfügen, fungieren als regionale MentorInnen und bieten für Deutsch, Mathematik und Sachunterricht fachspezifische Beratung und fachspezifisches Unterrichtscoaching für BerufseinsteigerIinnen in der Volksschule an. Nach Mixed-Method-Prinzipien sollen durch den Einsatz qualitativer Methoden Erkenntnisse für die im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU verpflichtend anzubietende Induktionslehrveranstaltungen abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. Mag. Dr.
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Renate; HOL Mag.phil. SR
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd
Reitbauer, Michaela; MA Dipl.-Päd. BEd
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Ausgehend von einer Analyse von zukunftsweisenden Entwicklungsfeldern und Schwerpunktsetzungen innerhalb der Aktivitäten des Instituts für Lehramtsstudien der Primar- und Sekundarstufe im Studienjahr 2014/15 identifizierte sich die Schulpraxisforschung als zentrales Anliegen, da sich die Pädagogisch-Praktischen Studien als ein Kernelement der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark verstehen und gleichsam den Motor für pädagogische Professionalisierung darstellen. Im Jänner 2015 wird in allen Studien, Volksschule, Sonderschule und Neue Mittelschule, zum Zweck der gezielten Vorbereitung auf dieses Forschungsprojekt eine Vorerhebung zu dem Verhältnis von Persönlichkeitsbildung und Schulpraktischen Studien mittels Fragebogen durchgeführt (n>300 Praxislehrpersonen und n>500 Studierende des 3. und 5. Semesters). Aufbauend auf diesen Vorarbeiten werden die Akteur/innen der Schulpraktischen Studien der auslaufenden Studiengänge in den Studienjahren 2015/16 und 2016/17 in einem Mixed-Methods-Verfahren längsschnittlich begleitend untersucht, mit dem Ziel evidenzbasierte Leit- und Gestaltungslinien für die neu startenden Durchgänge gemäß der Curricula der PädagogInnenbildung NEU zu generieren sowie die Datenbasis zum bis dato wenig thematisierten Verhältnis von Pädagogisch-Praktischen Studien und der Persönlichkeitsbildung zu erweitern. Zu den geplanten Methoden zählen neben der bereits laufenden Fragebogenerhebung Expertinnen-/Experteninterviews, Gruppendiskussionen sowie Fallarbeit begleitet vom Einsatz erprobter Persönlichkeitsinventare.

Die forschungsleitende Fragestellung lautet:
Welchen Beitrag leisten Pädagogische-Praktische Studien zur Entwicklung überfachlicher-personenbezogener Kompetenzen?Davon abgeleitet versteht sich das Forschungsprojekt als Qualitätsinitiative in der Hochschullehre, in dem es der weiterführenden Fragestellung nachgeht, welche persönlichkeitsbildenden Prozesse sich auf der Basis der Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Kontext der PädagogInnenbildung NEU sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog/innen modellieren lassen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Linde, Susanne; MSc / Verein Blickpunkt Identität
Linde-Leimer, Klaus; Mag. MSc / Verein Blickpunkt Identität
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Rembart, Ruth Katharina; Mag. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Balaouras, Pantelis; Dr.
Capelas, Stefanos; Dr.
Demery, Nathalie-Marie;
Gunnarsson, Karolin;
Helmerson, Karin; MA
Johansson, David;
Le Bihan, Catherine;
Merakos, Lazaros; Mag.
Raptis, Tilemachos; Mag. MSc
Sagodira, Eliane;
Sarrigeorgiou, Georgios; Mag.
Tsimpanis, Constantinos; MSc
Kooperationspartner
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium (BRG) Leibnitz
Europagymnasium Leoben
KPH Graz
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Zentrum des Forschungsprojektes steht die Entwicklung von neuen Zugängen und Materialien für den Einsatz im Politik-; Geschichte- und Ethikunterricht, die eine intensive Auseinandersetzung mit ausgewählten Episoden aus der Menschheitsgeschichte zu demokratischen Grundwerten fördern und die Reflexion über die eigenen Werte und Strategien anregen. In der Bearbeitung der Themen soll die Diversität innerhalb der Klasse bewusst genutzt werden, um in Gruppenarbeiten und Diskussionen ein Verständnis für demokratische Werte, Partizipation und Selbstverantwortung zu entwickeln.
Auf Basis von William Glassers „Five Needs“ und Elementen der gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg wird ein erlebnispädagogisch orientiertes Konzept zur Demokratiepädagogik mit Hilfe digitaler Medien entwickelt. Ausgehend von Meilensteinen der Demokratie werden gemeinsam mit Schüler*innen Shortmovies und Unterrichtsmaterialien für Geschichte, Politische Bildung, Ethikunterricht sowie fächerübergreifenden Unterricht konzipiert, welche die Möglichkeit bieten, Demokratie in den soziokulturellen, wirtschaftlichen, politischen, geografischen, technischen und globalen Kontexten greifbar zu machen. Indem die Schüler*innen in die Perspektiven verschiedener Menschen eintauchen und sich in ihre Motivationen, Bedürfnisse und Entscheidungen einfühlen, wird der empathische Zugang zu sich selbst und den Lebenswelten anderer gefördert, dadurch kann ein Beitrag zu tolerantem und friedlichem Zusammenleben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten geleistet werden.

Inhalte:
1. Soziale und interkulturelle Kompetenzen
2. kritisches Denken und Medienkompetenz
3. Verständnis des Kontextes der Europäischen Union, insbesondere im Hinblick auf die gemeinsamen Werte der EU
4. Zivilgesellschaftliches Engagement und Bürger*innenbeteiligung

Die konzipierten erlebnispädagogischen Arbeitsmaterialien sind geeignet zur kritischen Auseinandersetzung mit Diversität, Menschenrechten sowie Demokratie und dienen dem Ziel der Förderung der Mündigkeit bei Schüler*innen, abschließend wird ein Leitfaden für Pädagog*innen zur Verwendung der Arbeitsmaterialien mit weiterführenden Möglichkeiten für die Demokratieerziehung erstellt.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Sanahuja Gavaldà, Josep Maria; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Tragatschnig, Ulrich; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pizarro Madureira, Isabel; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Almeida, Tiago; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Bachmann, Susanne; Dipl. Arch. / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Labudovikj, Rozita Petrinska; MLS, MSc / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Lázaro Visa, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Liebal, Katja; BA / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Martín, Mar Badía; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Nunes, Clarisse; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Ribes Guardia, Francesc Xavier; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Rojas Pernia, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Salmón, Ignacio Haya; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Susinos Rada, Teresa; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Todorova, Katerina; MA / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Velasco, Mar Morón; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Vieira, Natália; / Instituto Politécnico de Lisboa
Kooperationspartner
Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH
NMS/BRG Klusemannstraße
Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Universalmuseum Joanneum, Kunst- und Kulturvermittlung
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Ziel dieses Projekts ist es, Kunst und Kultur auch an Menschen mit Beeinträchtigungen zu vermitteln und durch eigene künstlerische Gestaltungsräume Inklusionsprozesse im Museumskontext nachhaltig zu erleichtern. Das Projekt stellt eine Weiterentwicklung eines bereits umgesetzten, lokalen, inklusiven Museumsprojektes dar, welches am Museu Nacional d’Art de Catalunya (ES) gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Pädagog*innen und Fachpersonal aus Kulturinstitutionen entwickelt wurde.
Durch inklusive Museumspädagogik können alle Menschen, auch jene mit kognitiver Beeinträchtigung, vermittelte Inhalte und Hintergründe verstehen und daraus ihre eigenen künstlerischen Kreationen schaffen. Barrierefreiheit im Museum wird somit nicht nur in architektonischem Sinn, sondern auch in Bezug auf kognitive oder psychologische Barrieren angestrebt und mündet in künstlerischen Gestaltungsprozessen durch die Besucher*innen. Die dabei entstehenden Werke werden abschließend im Museum ausgestellt, um die Öffentlichkeit auf die (oft nicht anerkannten) Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Die bereits entwickelten, inklusiven Vermittlungsverfahren werden als Grundlage für konkrete Anpassungen und Erweiterungen in anderen künstlerischen Kontexten und auf internationaler, europäischer Ebene herangezogen. Das Ziele der Förderung inklusiver Bildung und Ausbildung sowie gesellschaftlicher Partizipation wird über die Unterstützung der Lehrkräfte in Bildungsinstitutionen, des Vermittlungspersonals im Museen, durch die Verbreitung bewährter, inklusiver Zugänge sowie durch die längerfristige Implementierung neuer inklusiver Methoden der Kunsterziehung verfolgt.
Das übergeordnete Ziel entspricht vier der vorrangigen Bereiche der Europäischen Behindertenstrategie 2010-2020: Zugänglichkeit (Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen); Beteiligung (sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen alle Vorteile der Unionsbürger*innenschaft genießen, Hindernisse für eine gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben und an Freizeitaktivitäten beseitigen, die Bereitstellung hochwertiger gemeindebasierter Dienstleistungen fördern); Gleichstellung (Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung und Förderung der Chancengleichheit) sowie Bildung und Ausbildung (Förderung einer inklusiven Bildung und des lebenslangen Lernens für Schüler und Schüler*innen mit Behinderungen. Gleicher Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen ermöglicht es allen Menschen, uneingeschränkt an der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern).
Der Aufbau inklusiver Gesellschaften, offen für Vielfalt, mit Chancengleichheit für alle Menschen ist zudem eines der Hauptziele der Agenda 2030, des von den Vereinten Nationen 2015 geförderten internationalen Programms für nachhaltige Entwicklung. Das Forschungsprojekt INARTdis leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verwirklichung dieser Ziele.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias; Dr.
Frey, Anne; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen ist eine zentrale Phase ihrer Bildungsbiografie, in der sie neuen Aufgaben und Verantwortungen begegnen. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch Herausforderungen wie Lehrermangel, verkürzte Studienzeiten und einen Anstieg von Quereinsteiger*innen. Unklar bleibt, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg nötig sind. Das Forschungsnetzwerk Berufseinstieg (FoNeB) untersucht diese Frage im Rahmen einer österreichweiten Studie unter Beteiligung aller 14 Pädagogischen Hochschulen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzen, Persönlichkeitsstruktur, emotionales Erleben, Qualität des Mentorings sowie die Rolle der Schulleitungen. Dabei werden vier Einstiegsformen – verfrüht, regulär, Quereinstieg und Sonderverträge – werden miteinander verglichen.
Beschreibung (engl.)
The career entry of teachers is a central phase of their educational biography in which they encounter new tasks and responsibilities. The current situation is characterised by challenges such as a shortage of teachers, shorter study periods and an increase in career changers. It remains unclear which requirements are necessary for a successful entry. The Research Network for Career Entry (FoNeB) is investigating this question as part of an Austria-wide study involving all 14 universities of teacher education. The focus is on competences, personality structure, emotional experience, quality of mentoring and the role of school management. Four forms of entry – early, regular, lateral entry and special contracts – are compared with each other.
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