Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Tatzgern, Markus; Dr.
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
FRITZ, Marie-Christin; BEd MEd
Neureiter, Herbert; Dr.
Nowy-Rummel, Silvia; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Um aktuelle sowie zukünftige alltägliche und berufliche Herausforderungen meistern zu können, sowie dem aktuellem Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegenzuwirken, muss die Basis für digitale und naturwissenschaftliche Kompetenzen bereits an den Schulen sowie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften gelegt werden (BMWFW, 2016; Land Salzburg, 2017). Hier setzt das Kooperationsprojekt der FH Salzburg, PH Salzburg und Paris Lodron Universität Salzburg an. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine analoge Lernumgebung – die innovative Landkarte von „Salzburg begreifen“ – die um digitale Elemente (Augmented Reality, Game-based Learning) erweitert wird, mit dem Ziel Wissenserwerb, Interesse sowie Motivation der Schüler*innen im Sachunterricht zu fördern (An, Poly & Holme, 2020; Arnold, Kilian, Thillosen & Zimmer, 2018). Eine Verknüpfung von traditionellen Medien (z.B. Schulbuch, Realexperimente, Landkarten etc.) mit digitalen Medien kann vor allem bei komplexen Themen zu einem besseren Verständnis bei SchülerInnen führen. Der Vorteil von Augmented Reality (AR) liegt vor allem in der Visualisierung und Erklärung der Wirkungszusammenhänge komplexer Prozesse (Arnold, Kilian, Thillosen & Zimmer, 2018; An, Poly & Holme, 2020). Weiterhin wird AR besonders in Bezug auf konstruktivistisches Lernen ein vielversprechendes Potential zugeschrieben (Dunleavy & Dede, 2014). Insgesamt scheint das Potential digitaler Medien insbesondere im naturwissenschaftlichen Unterricht bei Weitem noch nicht ausgeschöpft zu sein (Hanekamp, 2014).

Ziel
Pädagogisches Ziel des Projekts ist die Entwicklung praxistauglicher, fachdidaktischer Konzepte für den erfolgreichen Einsatz digitaler Medien im Sachunterricht mittels EdTech-Lösungen. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, den Einsatz von EdTech im öffentlichen Bildungsbereich zu stimulieren und Strukturen zu schaffen, die von Unternehmen zur Validierung ihrer eigenen EdTech-Lösungen genutzt werden können.

Methode
Die wissenschaftliche Evaluierung der entwickelten Lernumgebung erfolgt im Sachunterricht der 4. Schulstufe (Volksschule) mittels qualitativer (Lerntagebücher, Leitfadeninterviews) als auch quantitativer (Video-Analysen) Methoden, mit denen u. a. Technologieeinsatz und -akzeptanz, Interesse, Motivation sowie Fachwissenszuwachs erfasst werden sollen.

Ergebnisse
Bisher wurde ein EdTech-Prototyp zum Thema „Milchwirtschaft“ entwickelt, der im Wintersemester 2021/22 erstmals pilotiert wird.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Im Forschungsprojekt Begabungsbeliefs II soll ein Messinstrument für Begabungsüberzeugungen von Lehrer_innen in der Sekundarstufe (für alle Gegenstände) entwickelt und geprüft werden. Es ist von Interesse, wie sich
Begabungsüberzeugungen bei Lehrpersonen äußern und ob diese analog zu dem empirisch bestätigten Modell der
Begabungsüberzeugungen in Mathematik (s. Forschungsprojekt Bega-bungsbeliefs I – Dissertationsprojekt Rogl) auch
anderen Schulfächern und somit Begabungsdomänen (Naturwissenschaften, Sprachen, Literatur, Musik, Bildende Kunst, Sport etc.) gezeigt wird. In Folge soll untersucht werden, ob die Ausprägung und Stärke bestimmter
Begabungsüberzeugungen (Faktoren) unter bestimmten Kontextfaktoren verändern (Geschlecht, Fortbildungsstand,
Berufsdauer). Weiters interessiert, ob diese Begabungsüberzeugungen bzw. spezifische Ausprägungen (Faktoren) und die Mindsets der Lehrpersonen (growth /fixed) korrelieren.
Das Untersuchungsdesign zur Entwicklung und Prüfung des
Erhebungsinstruments ist querschnittlich multi-methodal in 3 Phasen angelegt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siekmann, Katja; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Siekmann, Katja; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Ein Desiderat in der Deutschdidaktik ist der Aufbau eines aktuellen Korpus an SuS-Texten und die sprachstatistische Analyse der Schreibungen in Bezug auf den Schreibwortschatz allgemein, Phonem-Graphem-Relationen und Fehler. Diese sprachstatistische Forschungslücke wird in drei Teilprojekten anhand von 1.000 freien SuS-Texten der Jahrgangsstufe 3-5 geschlossen: Teilprojekt 1: Wortschatz & Konsonanten (Veröffentlichung: Siekmann 2021), Teilprojekt 2: Wortschatz & Vokale (laufendes Projekt 2022-23). In Projekt 3 werden parallel zu Projekt 1 & 2 Materialien und Übungen für die schulische/lerntherapeutische Praxis entwickelt (laufendes Projekt 2022-2023).

Die deutsche Schriftsprache sollte SuS nach einem aufbauenden Konzept vermittelt werden (Thomé & Thomé, 2020). Aufbauend im Sinne von Comenius (bereits 1657) bedeutet, dass vom Einfachen zum Schwierigen und vom Häufigen zum Seltenen gelernt werden sollte. Was bedeutet häufig in Bezug auf die Schriftsprache?
Auf der untersten Ebene (Lautebene; Phonem-Graphem-Korrespondenz) werden die grundlegenden und statistisch häufigsten Repräsentationen eines Phonems als Basisgrapheme bezeichnet, alle anderen (statistisch seltenen und somit auch schwierigen Grapheme, die sich auf dasselbe Phonem beziehen) werden Orthographeme genannt (vgl. Thomé, Siekmann & Thomé, 2011). 90 % aller Grapheme in Texten sind Basisgrapheme, markierte Schreibung (Doppelkonsonanz, Dehnungsschreibung) und die Wahrung des morphematischen Schemas (Wortstammschreibungen) bzw. historische Formen bilden 10 % der Grapheme ab (Orthographeme). Auf Wort-/Textebene zeigt sich zudem eine sog. ‚degressive Struktur’ in der deutschen Schriftsprache. Degressiv bedeutet, dass verhältnismäßig wenige Wörter einen großen Teil deutscher Normaltexte ausmachen. So decken die 100 häufigsten Wörter mehr als 50 % der Wörter eines Textes ab (Siekmann, 2021; Teilprojekt 1). Für die Rechtschreibung bedeutet dies: Wird die Orthographie dieser Wörter beherrscht, ist ein erheblicher Teil eines Textes korrekt verschriftet. Aus didaktischer Sicht wäre für die Einführung der Schriftsprache somit eine Mischung aus häufigen Wörtern (Struktur-/Funktionswörter) und (individuellen) Lernwörtern mit orthographisch aufbauendem Charakter (von Basis- zu Orthographemen) sinnvoll.
Mittels der sprachstatistischen Analyse in den Teilprojekten 1 & 2 wird eine differenzierte, empirisch fundierte Grundlage für die Vermittlung im Anfangsunterricht eruiert. Exemplarische Übungseinheiten sowie Materialien zu den häufigsten Wörtern (Teilprojekt 3) sollen individuelle Lernprozesse im (Anfangs-)Unterricht unterstützen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Cerny, Doreen; Hprof. Dr. Mag
Projektleitung intern
Cerny, Doreen; Mag. Dr. Dr. habil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt startet mit einer umfangreichen Literaturrecherche über den Sommer/Herbst 2021. Im Sinne einer theoriegenerierenden Pilotstudie werden im Anschluss daran in vier Ländern (Österreich, Portugal, Dänemark, Vereinigtes Königreich) jeweils 4 Familien interviewt (insgesamt 16) und zur Bedeutung von Elternnetzwerken für die Unterstützung ihrer Kinder im Schulalltag aber auch bei privaten Herausforderungen befragt. Ein Schwerpunkt wird auch darauf liegen, wie sich die Bedeutung von Elternnetzwerken durch die Covid-19-Pandemie verändert hat und welche Rolle diese in Bezug auf die Meisterung des Fernunterrichts gespielt haben. Ziel dieser Pilotstudie ist es grundlegendes Wissen über diesen wenig erforschten Bereich zu erlagen und zu publizieren. Als theoriegenerierende Forschung ist dieses Projekt vorerst ergebnisoffen, es ist aber geplant, aufbauend auf dieser Pilotstudie einen größeren internationalen Forschungsantrag zu stellen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schönbaß, Doris; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schönbaß, Doris Gertrud; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Inhalt: Bei dem betreffenden Literaturprojekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt, in das alle am literarischen Bildungsprozess beteiligten Personengruppen eingebunden waren. Die Laufzeit an der Schule war SoSe 2022. Die Schüler*innen der 3. Klasse Mittelschule Kuchl lasen im Rahmen des Deutschunterrichts Bücher der Reihe „Gryphony“ (Fantasy-Freundschafts-Abenteuerroman) von M. Peinkofer. Der Auftakt für das Projekt erfolgte im März durch einen gemeinsamen Workshop, bei dem alle projektmitwirkenden Personen mit den Schüler*innen und Lehrerinnen zusammenkamen: der Autor, die Studierenden (Deutsch-Lehramt-Sek. der PH/PLUS), Peter Fuschelberger/Junges Literaturhaus und Doris Schönbaß. Danach folgten über das Semester verteilt mehrere Blocktermine, an denen die Schüler*innen parallel bzw. nach der Lektüre verschiedene differenzierte Beiträge zum Buch erarbeiteten. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von den Lehrpersonen, sondern vor allem von den Studierenden. Sie konnten eigenständig bzw. in Gruppen kreative Ideen entwickeln und so ihren eigenen Zugang zum Werk und dessen Nachbehandlung wählen. Nur bei Bedarf bekamen sie Vorschläge, es gab keine aufoktroyierten einheitlichen Pflichtaufgaben.

Ziel war es, die Lesefreude der Schüler*innen und ihre Begeisterung für Literatur zu fördern, und zwar durch:
– innere Differenzierung und Individualisierung
– die persönliche Beteiligung des Autors
– Coaching und Unterstützung durch Studierende
– Gestaltungsfreiheit und Selbstbestimmung der Schüler*innen bei den Beiträgen
– stark handlungs- und produktionsorientiertes Konzept
– kreative, innovative, fächer- und medienübergreifende Beiträge (z.B. Theaterszenen, digitales Bühnenbild, Soundanimation, Song, Plakate/Zeichnungen, PPP, digitaler Comic, Buchbewertungen, Projekt-Website auf der Schulhomepage, Gespräch mit dem Autor etc.)
– Loslösung von schulischem Notendruck/Pflichtcharakter
– Gleichwertige Teilhabe aller Kinder, unabhängig von ihren Voraussetzungen (Inklusion – 5 Kinder mit SPF)
– Gemeinschaftserlebnis durch Gruppenarbeiten und Abschlussveranstaltung mit Präsentationen (vor Eltern, Freunden, Mitschüler*innen, Lehrer*innen, Direktor, Bürgermeister etc.)
– Austausch zw. Schüler*innen, Studierenden, Literaturvermittler*innen, Lehrer*innen, Hochschullehrenden
Empirische Begleitforschung und Projektevaluation in Kooperation mit Salzburger Bildungslaboren
1. Teilnehmende Beobachtung durch die Studierenden während des gesamten Projekts
2. Nach Abschluss qualitative Befragungen aller Schüler*innen (Leitfadeninterviews )
3. Gruppendiskussion (Leitung: Fabio Nagele/Bildungslabore).

Ziel der Evaluation ist es, zu zeigen, ob das Projekt tatsächlich die Begeisterung der Schüler*innen fürs Lesen wecken konnte und welche Methoden, Zugänge, Aspekte des Projekts bei den Schüler*innen besonders erfolgreich waren. Diese können bei künftigen Literatur-Projekten/Klassenlektüren Berücksichtigung finden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Es wird ein Forschungsüberblick über die Smartphonenutzung Heranwachsender und junger Erwachsener sowie die repertoireorientierte Mediengebrauchsforschung mit Fokus auf Internet und Smartphone erstellt. Basierend auf diesen Erkenntnissen ist eine qualitative Pilotstudie geplant. Die Untersuchungspopulation besteht aus 12 Personen in Österreich und 12 Personen in der Schweiz im Alter von 12 bis 25 Jahren. Es werden semistrukturierte Interviews durchgeführt und zusätzlich wird die Q-Method zur Einordnung des persönlichen Stellenwerts von Apps angewandt. Die Daten werden mittels thematischen Kodierens fallübergreifend ausgewertet. Die Daten zum Stellenwert von Smartphone-Apps werden quantifiziert. Das Ziel dieser Pilotstudie ist die Erstellung eines gemeinsamen FWF-Antrags mit den Kooperationspartnern. Dazu wird auf die Erkenntnisse aus dieser Pilotstudie sowie aus dem Projekt zu „Location Based Services“ (bereits eingereicht) zurückgegriffen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kühberger, Christoph; Dr.
Projektleitung intern
Kühberger, Christoph; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
siehe englische Beschreibung
Beschreibung (engl.)
A paradigm shift within history didactics from a focus on content to a domain-specific competence orientation was implemented in the first decade of the 21st century. In this context, the challenge for history textbooks is that
they are potentially to prepare the ground for the development of historical competencies and, in the process, contribute to the development of a reflected historical consciousness.
This project pursues three main objectives:
Firstly (1), it will be determined using qualitative/quantitative triangulation methodology how teachers and pupils of secondary schools (grades 5-8) in Austria use the textbook and what role the competence orientation demanded by curricula and by history didactics plays in this context. An observation of textbook use in classrooms will be conducted, which will be followed by both in-depth-interviews with teachers about the motives of their approaches and a subsequent quantitative survey about textbook use directed to both teachers and pupils. It has been pointed out for decades that there is a research gap about the use of textbooks in classroom instruction, and this study aims to fill part of this gap with respect to the use of history textbooks in Austria.
Secondly (2), extensive textbook analyses of selected historical chapters in all approved Austrian secondary school (grades 5-8) history textbooks will determine how advanced the shift toward a domain-specific competence orientation in Austrian textbooks is and whether textbooks provide materials and approaches that potentially help students to learn to think historically. In this context different elements by which a textbooks is constructed (author’s text, images, sources, work orders, etc.) will be taken into consideration. It will be asked how ongoing discussions in the didactics of history with respect to the requirements of a domain-specific competence orientation are reflected in textbooks.
The final objective (3) is to determine whether there is a positive correlation between a competence orientation and an academic orientation, in the sense of Jörn Rüsen’s theory of the three plausibilities, in textbooks. By comparing the manifestation of the academic orientation and the competence orientation, it is possible to check the hypothesis that a higher degree of competence orientation in a textbook correlates with a higher degree of empirical, narrative and normative plausibility. The hypothesis assumes that the academic quality rises as a result of the disclosure of the structure of the historical narratives in textbooks that is required in competence-oriented approaches.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Salzburg, Große Universitätsaula
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Nach einem bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Paradigma, das mit Selbstverständ-lichkeit von der „Säkularisierung“ der religiösen Bestände der gesellschaftlichen Öffent-lichkeit ausging, sind die Interpretationen des Verhältnisses von Religion und Gesellschaft seit geraumer Zeit merklich vorsichtiger geworden: Migrationsprozesse und die damit verbundene neue religiöse Vitalität und Diversität, neue religiöse Bewegungen sowie eine bisher kaum bekannte Verbindung von Religion und Politik lassen die klassische säku-larisierungstheoretische Deutung von Religion(en) und Gesellschaft obsolet erscheinen. Doch auch die Positionen, die von einer „Wiederkehr der Religion“ sprechen, werden der widersprüchlichen gesellschaftlichen Realität nicht gerecht; zu offensichtlich sind Entwick-lungen, die zu einer tatsächlichen Auflösung religiöser Traditionen führen.
In vielen Institutionen (Bildungseinrichtungen, Vereinen, politischen Parteien, zivilgesell-schaftlichen Initiativen usw.) sowie im Kontext sozialer Spannungen und Konflikte zeigt sich, dass die Herausforderung, Religion(en) als Bildungsaufgabe zu begreifen, unausweich-lich ist und einer interdisziplinären Auseinandersetzung bedarf.
ür das Forschungsprojekt waren daher folgende Forschungsfragen von Interesse:
Was bedeutet es grundsätzlich, dass Religion(en) eine unerlässliche Bildungsaufgabe darstellen?
An welchen konkreten Beispielen lässt sich ein solcher Bildungsprozess verdeutlichen? Nach welchen wissenschaftlichen Kriterien und mit welchen Methoden lassen sich Bildungsprozesse, die sich auf Religion(en) beziehen, verstehen?
Welche aktuellen Herausforderungen sind in Zusammenhang mit der Frage, inwiefern „Religion bildet“, von besonderer Dringlichkeit?
Welcher Zusammenhang lässt sich zwischen Bildungsprozessen, die sich mit Religi-on(en) auseinandersetzen, und religiöser Praxis, die sich von Religion in Anspruch nehmen lässt, ausmachen?
Datenerhebungen zum Forschungsprojekt und hier speziell zur Thematik der historischen niederländischen Toleranz- und Aufklärungstradition und ihr besonderes Verhältnis zu Religion(en) aus Sicht der Kritischen Bildungstheorie erfolgten anhand von Recherchen in internationalen Archiven und Bibliotheken (Primärliteratur) und im Rahmen von Fa-chinterviews, die neue Perspektive freilegten, um auf dieser Basis die Lehrerprofessio-nalisierung in Bezug auf Diversität, Pluralität, Säkularität in gegenwärtigen Bildungs- und Wissenschaftsgesellschaft mit Blick auf Inklusion und Religion(en) kritisch zu reflektieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Lehrer, Johann; Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Lehrer, Johann; Mag. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Neueste Befunde der Bildungs-­ und Berufsbildungsforschung werden in der Berufsbildung intensiv diskutiert. Der Kontext des Schul-­ und Bildungswe­sens wird von zwei Faktoren, nämlich der demographischen Entwicklung und den sozioökonomischen Hintergründen der österreichischen Schülerinnen und Schüler, bestimmt. Diese beiden Faktoren, die den Kontext des Schul­- und Bildungswesens beschreiben und von den Akteurinnen und Akteuren nicht be­einflusst werden können, sind sowohl in der Ausbildung im elementarpädagogischen Bereich als auch in der Fort- und Weiterbildung der Berufsbildung mittelbar determinierend wirksam.
Der familiäre und soziale Hintergrund von Schülerinnen und Schülern, einer von vielen Gelingens­ bzw. Misslingensfaktoren, die in der Schule wirksam werden, ist dementsprechend auch in der Aus­, Fort- und Weiterbildung der Berufsbildung (AFWB der BB) mitzudenken.
Wichtige Faktoren, die für einen Misserfolg der Jugendlichen in der Berufsbildung verantwortlich sein können, lassen sich folgendermaßen festmachen: Für mehr als die Hälfte der Auszubildenden spielt die Gleichaltrigengruppe (z. B. peer-group), der Ausbildungsbetrieb und das außerschulische Umfeld (z. B. Berufsschulinternate) eine entscheidende Rolle.
Dementsprechend werden folgende Leitfragen in der geplanten empirischen Untersuchung diskutiert:
Wie definieren Berufsschulinternate und deren Personal ihre Rolle in kompensationspädagogischer Hinsicht?
Welche Weiterentwicklungspotenziale bezüglich biographischer Entwicklungsaufgaben bzw. pädagogischer Leistungsfähigkeiten sehen die Landesberufsschulinternate (­heime)?
Welche Rolle können Berufsschulinternate für die Berufsschülerinnen und- schüler in kompensationspädagogischer Hinsicht beim Erkennen von Gelingens­ bzw. Abbau von Misslingensbedingungen spielen?
Die Kombination qualitativer und quantitativer Verfahren soll dazu führen, dass auf der Grundlage der Befragung von SchülerInnen Hypothesen generiert werden und im Anschluss daran die Forschenden ihre Expertise aus der lang­jährigen Erfahrung und Arbeit mit Berufsschülerinnen und
­schülern an den Berufsschulen bzw. in Berufsschulinternaten beim Lösen der Forschungsfragen mit einbringen. Mögliche neue Forschungsfragen – eventuell das Ergebnis der
hypothesengenerierenden Forschungsmethode – könnten mit Hilfe wissen­schaftlicher Fragebögen einer Beantwortung zugeführt werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht