Kategorie: Schulpädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
In Österreich werden Bildungsmaßnahmen aus der Sicht vieler Bildungsexpert(inn)en viel zu spät begonnen. Frühkindliche Bildungsförderung stellt einerseits eine Voraussetzung für erfolgreiche Schulbildung dar und hängt andererseits eng mit Bereitschaft und Freude an nachhaltigen weiterführenden Bildungsprozessen zusammen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll eine Bilanz der Schuleingangsphase bzw. der lernbereichsspezifischen Kooperationsmöglichkeiten von Kindergarten und Schule durch empirische Forschung erstellt werden. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie die Schuleingangsphase bzw. das erweiterte Modell der flexiblen Eingangsphase von den Lehrer(inne)n, Kindergartenpädagog(inn)en und anderen Fachexpert(inn)en bewertet werden.

Durch eine Bestandsaufnahme mittels breit angelegter Befragung von Expert(inn)en, Fokusgruppen, Interviews, Analyse der Schulstatistik, Literaturrecherche, etc. sollen zentrale Faktoren bestimmt werden, die gegenwärtig die Qualität hemmen bzw. fördern. Darüber hinaus wird erhoben und erläutert, welche subjektiven Theorien zu Lernen und schulnahen Vorläuferfähigkeiten die Pädagog(inn)en haben und ob sich diese verändern lassen. Die Ergebnisse stellen fachliche und pädagogische Orientierungen dar. Vor allem zeigen sie die wesentlichen Ansatzpunkte für Reformansätze im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf, die zu einer nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung beitragen können.

Als Konsequenz sollen daraus im Sinne einer teilweisen gemeinsamen Ausbildung von Kindergartenpädagog(inn)en und Grundschullehrer(inne)n für den Schwerpunkt der frühen Bildung an der Pädagogischen Hochschule Impulse abgeleitet, ein Curriculum verfasst bzw. optimiert werden. In einem Endbericht werden Entwicklungspotenziale für Aus-, Fort- und Weiterbildung (curriculare Möglichkeiten) auf Basis der Evaluationsergebnisse dargestellt. Aus dem Projekt sind wichtige Impulse für die zukünftigen Professionalisierungsmaßnahmen von Kindergartenpädagog(inn)en zu erwarten. Die Ergebnisse liefern außerdem Akzente für konkrete Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für Grundschullehrer/innen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Malkoc, Smirna; HS-Prof. Dr. BSc. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Die Sommerschule ist ein zweiwöchiges Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Das Ziel dieses Programms ist die Entgegenwirkung der drohenden Bildungsnachteilen, die während der Schulschließung in Folge der COVID-19-Pandemie entstanden sind, sowie eine Vorbereitung auf den Unterricht im kommenden Schuljahr (BMBWF, 2021). Im Zuge dessen erfolgt eine individuelle und gezielte Förderung der Schüler*innen durch Aus- und Aufbau des Wissens und Kompetenzen in den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Mathematik (und Sachunterricht in der Primarstufe). Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht zum einen den Einfluss des Förderprogramms Sommerschule 2021 auf die Entwicklung und Weiterentwicklung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen von Schüler*innen. Zum anderen wird der Einfluss dieses Förderprogramms auf die Emotionen (z. B. Wohlbefinden) und akademisches Selbstkonzept von Schüler*innen beleuchtet. Die Stichprobe besteht aus Schüler*innen der Primarstufe. Ergebnisse des vorliegenden Forschungsprojekts sollen wertvolle Implikationen für die Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen im Bildungskontext liefern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Die COVID-19-Pandemie hat zu wesentlichen und weltweiten Änderungen der Bildungssysteme geführt. Das Lernen hat sich enorm verändert – besonders für die jungen Lernenden. Der Unterricht wurde plötzlich auf das Homeschooling umgestellt und Lernprozesse, die zuvor im Klassenzimmer stattgefunden haben, mussten zu Hause stattfinden. Diese außerordentliche Situation hat mit sich zahlreiche Herausforderungen gebracht. Das vorliegende Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss diese neue Situation auf Emotionen und Motivation von Schüler*innen in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I hatte. Das Hauptaugenmerk liegt auf Identifizierung von Faktoren, die einen positiven bzw. einen negativen Einfluss auf die Emotionen (z. B. Wohlbefinden) und Motivation von Schüler*innen im Homeschooling nehmen und die dadurch eine protektive oder eine hinderliche Auswirkung auf den Lernprozess haben könnten.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Petrovic, Angelika; Mag. / BIFIE Graz
Svecnic, Erich; Mag. / BIFIE Graz
Projektleitung intern
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Kolleritsch, Kornelia; BEd MA
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Fontana, Olivia; Mag.phil.
Kolleritsch, Kornelia; MA BEd Prof.
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden und die Einbettung einer breiten Befragtengruppe jeweils eines Schulstandortes soll ein umfassendes und vertiefendes Bild über die Prozesse, die Akzeptanz, den Nutzen, die Hürden der Entwicklungsplanarbeit sowie die darauf aufbauenden Tätigkeiten gewonnen werden. In mehreren Bundesländern werden nach Möglichkeit längsschnittlich Fallstudien durchgeführt werden. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich über drei Jahre, in dem zu mindestens drei Erhebungszeitpunkten à 10-12 Interviews und/ oder Gruppendiskussionen pro Schulstandort/ Fall durchgeführt werden. Zur Durchführung der Fallstudien wurden bundesweit Forschungsgruppen (mit je 3-5 Personen) gegründet, die jeweils mehrere Fallstudien nach Zugänglichkeit und Interesse der Schulstandorte durchführen, wobei einer dieser Gruppen auch die Koordination zukommt. Als wichtige Partner in der Umsetzung dieses österreichweiten Evaluationsvorhabens des BIFIE werden die Pädagogischen Hochschulen gesehen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Tritremmel, Gerald; Mag. Dr. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Tritremmel, Gerald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Der quantitative und qualitative Ausbau der Ganztagsschulen in Österreich war als Globalbudgetmaßnahme zur Erreichung folgender Wirkungsziele des Bildungsministeriums vorgesehen. Erstes Ziel war die Erhöhung des Bildungsniveaus der Schülerinnen und Schüler und das zweite Ziel war die Verbesserung der Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit in einem Land, in dem Bildungschancen zu einem großen Teil vererbt werden.
Dieses Forschungsprojekt untersucht die Wirksamkeit von Ganztagsschulen, indem die Mathematikleistungen sowie die Deutschleistungen der Ganztagsschüler*innen und der Halbtagsschüler*innen verglichen werden. Ob eine Anhebung des Bildungsniveaus in diesen beiden Bereichen nachweisbar ist und die Leistungsfähigkeit des Systems gesteigert werden konnte, wird anhand des Vergleichs der Ergebnisse der Standardüberprüfung in der 8. Schulstufe in Mathematik (2017) bzw. Deutsch (2016) erforscht.
Zudem sollen belastbare empirische Ergebnisse zur unterschiedlichen Wirksamkeit von verschränkten Ganztagsschulen und Ganztagsschulen in getrennter Form erarbeitet werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fraundorfer, Andrea; Dr. / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Schrittesser, Ilse; Univ.Prof. Dr. / Universität Wien
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd
Winter, Maria; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Perkhofer-Czapek, Mona; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Potzmann, Renate; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Begabungsförderung, Begabten- und Exzellenzförderung werden im öffentlichen sowie im bildungspolitischen Diskurs immer wieder als wichtiges Anliegen kommuniziert und in einem Atemzug mit diversen gesellschaftlichen und ökonomischen Zielen genannt. Demnach müssten in der sogenannten Wissensgesellschaft Begabungsreserven und Humanressourcen stärker als bisher aktiviert werden; die viel zitierte Begabungs- und Exzellenzförderung fungierten dabei als „unverzichtbare Motoren für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation“ (Weilguny et al. 2011). In der einschlägigen Diskussion ist häufig von Ausschöpfung aller Begabungsreserven, von der Aktivierung von Humankapital und von der Förderung von Leistungsexzellenz in Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, im Sport und in anderen gesellschaftlich relevanten Domänen die Rede. Hintergrund dieser Überlegungen ist meist die Prosperität der Ökonomie, die gemeinhin als Grundlage der dynamischen Weiterentwicklung von Gesellschaft und Kultur gilt.
Daneben gibt es jedoch einen Diskussionsstrang, der Begabungsförderung als pädagogisches Anliegen definiert, um Menschen bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen und ihnen schließlich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Begabungsförderung korrespondiert in dieser Lesart mit einem Bildungsverständnis, das nicht alleine auf die Entwicklung von wirtschaftlich relevanten Kompetenzen und den Erwerb von Qualifikation gerichtet ist, sondern auf Ermächtigung der Person, auf Mündigkeit, eigenständiges Denken und gelingender Autorenschaft über das eigene Leben. Begabungsförderung wird hier mit Individualisierung und Personalisierung des Lernens in Verbindung gebracht, ebenso mit Chancengerechtigkeit und der Förderung aller Potenziale, nicht nur derjenigen, die gesellschaftlich und ökonomisch verwertbar erscheinen.
In welcher Form dieser gesellschaftlich meist hitzig ausgetragene Diskurs über Notwendigkeiten, Rahmenbe-dingungen und Erfolge der Begabungs-, Begabten- und Exzellenzförderung an den Schulen selbst seinen Nieder-schlag findet, ist wenig dokumentiert. Die (österreichische) Schul- und Unterrichtsforschung scheint kaum etwas darüber zu wissen, wie Lehrer/innen und Akteur/innen im Schulsystem die so häufig eingeforderten begabungsfördernden Lehr- und Lernwelten konkret ausgestalten, sodass auch etwas von der öffentlichen Emphase bei den Lernenden selbst ankommt und Begabungsförderung mehr als ein attraktives Schlagwort im Schulprofil oder auf der Webseite der Schule darstellt.
Im Projekt werden sechs österreichische Schulen mit ausgewiesenem Profil Begabungsförderung auf Haltungen, Einstellungen der Lehrer/innen hin angesehen, sowie konkrete Unterrichtssituationen erfasst und analysiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.rer.nat.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzinger, Andrea; SOL Mag. Dr. Prof.
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof.
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Pickl, Gonda; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Im Rahmen der umfassenden Evaluation der Inklusiven Modellregionen in Österreich kommen unterschiedliche Forschungsparadigmen zum Einsatz. Komplementär zu den quantitativen Erhebungen werden in einem Mixed-Methods-Ansatz auch Fallstudien durchgeführt. Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden und die Einbettung einer breiten Befragtengruppe jeweils eines Bundeslandes soll ein umfassendes und vertiefendes Bild über die Prozesse, die Implementationsstrategien, Gemeinsamkeiten und differentielle Aspekte, die Hürden für die Implementation sowie Erfolg versprechende Umsetzungsformen gewonnen werden. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich über insgesamt 5 Jahren und ist in drei Phasen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten gegliedert.

IMR-Fallstudien Phase I (2015 – 2017)
Fallstudien zu den Prozessen und Strategien in Kärnten, der Steiermark und Tirol mit dem Ziel, die Implementationsstrategien in den drei Bundesländern zu beschreiben.

IMR-Fallstudie Phase II (2017 – 2018)
Fallstudie zur Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf mit dem Ziel, vertieftes Wissen über Faktoren zu generieren, die die Inklusion von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf gelingen lassen.

IMR-Fallstudien Phase III (2018 – 2019)
Fallstudie zum Transformationsprozess einer Sonderschul-Oberstufe zu einer inklusiven NMS mit altersheterogenen Familienklassen mit dem Ziel, förderliche versus hinderliche Bedingungen in der Genese von der Sonderschule zur inklusiven Neuen Mittelschule zu eruieren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hellmich, Frank; Prof. Dr. / Universität Paderborn
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Komposch, Ursula; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Im Zusammenhang mit der Gestaltung inklusiver Bildungsangebote in Grundschulen sind angehende Lehrpersonen vor besondere Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Der Unterricht wird zukünftig so zu gestalten sein, dass er den Bildungsansprüchen aller Kinder gerecht wird. Ohne Zweifel stellen Aspekte der Lehrer/innenprofessionalität (Einstellungen, Erfahrungen, etc.) wichtige Voraussetzungen dar, um inklusiven Grundschulunterricht erfolgreich und mit dem Blick auf den Kompetenzerwerb aller Schülerinnen und Schüler wirksam umsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der vorliegenden Untersuchung, Einstellungen zur Inklusion von Studierenden des Lehramts an Grundschulen befragt. Das Ziel der Studie ist es dabei, Anhaltspunkte für die Ausbildung angehender Grundschullehrpersonen für den inklusiven Unterricht in der Grundschule zu finden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heissenberger, Katharina; Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Axmann, Mirijam; BEd BEd
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Matischek-Jauk, Marlies; Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Obrecht, Clara; Bakk.phil. Dipl.-Päd. / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Radler, Manuela; MA Prof. / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Reissner, Sabine; Mag.phil. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2023
Beschreibung
Der Schule kommt als Ort, an dem Theorie-Praxis-Transfer optimal hergestellt werden kann, besondere Bedeutung zu. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Effekte, die dem Einsatz des Konzepts „Personalisierte Professionalisierung im Schulpraktikum durch Practitioner Research“ (PPS-PR) zugeschrieben werden können, zu eruieren. Die zentrale Zielsetzung des Konzepts PPS-PR besteht darin, mittels Praxisforschung personalisierte Entwicklungsprozesse auf Studierendenseite anzuregen. Strukturierten, auf die individuellen Bedürfnisse der angehenden Lehrpersonen abgestimmte Coaching- und Mentoringbemühungen von Hochschullehrenden kommt dabei eine besondere Rolle zu. Lehramtsstudierende der Primarstufe der PH Steiermark wählen am Beginn des dritten, vierten und fünften Semesters einen subjektiv relevanten Schwerpunkt. Dem folgt die konzertierte Arbeit am Schwerpunkt sowie die Durchführung und Dokumentation von an Grundprinzipien der Praxisforschung orientierten Projekten im Rahmen der pädagogisch-praktischen Lehrveranstaltungen „Lehrpraxis“ und „Didaktische Reflexion und Analyse“. Diese Projekte beziehen sich auf die subjektiv relevanten Entwicklungsschwerpunkte der einzelnen Studierenden/ des einzelnen Studierenden. Die Schwerpunkte entsprechen den von Jank und Meyer (2011) beschriebenen Entwicklungsaufgaben und stellen biografisch bedeutsame und subjektiv notwendige Herausforderungen dar. Die Projekte der Studierenden werden in der Lehrveranstaltung „Didaktische Reflexion und Analyse“ initiiert sowie angeleitet und erstrecken sich jeweils über das gesamte Semester.

Die Fragestellung des Forschungsprojekts lautet folgend: Welche Lerneffekte ergeben sich nach Durchführung von Praxisforschungsprojekten zu subjektiv relevanten Schwerpunkten im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien auf Studierendenseite?

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden quantitative und qualitative Forschungsmethoden kombiniert eingesetzt. Studierende werden befragt, wobei sich die Fragebögen aus geschlossenen und offenen Fragen zusammensetzen. Die Auswertung erfolgt einerseits mittels deskriptiver Analyseverfahren unter Verwendung entsprechender Software und andererseits mit inhaltsanalytischen Verfahren. Zusätzlich wird eine moderierte Gruppendiskussion mit den Hochschullehrenden des dritten, vierten und fünften Semesters durchgeführt. Die Ergebnisse der Fragebogenerhebung der Studierenden des Wintersemesters 2015/16 fließen in die Entwicklung des Interviewleitfadens ein. Die Gruppendiskussion wird inhaltsanalytisch ausgewertet. Es werden Erkenntnisse abgeleitet, die zur zunehmenden Professionalisierung von Studierenden sowie zur Implementierung forschungsgeleiteter Praktika in der PädagogInnenbildung NEU beitragen. Die Ergebnisse der Studie werden angemessen dokumentiert und publiziert.

In der Verlängerung des Forschungsprojektes fließen die Resultate der Datenerhebungen im Studienjahr 2015/16 ein. Folgende forschungsleitende Fragen sollen die ursprünglichen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen klären:
– Welche konkreten Vorgehensweisen beschreiben Studierende in Bezug auf ihr forschungsmethodisches und didaktisch-methodisches Vorgehen im Zuge der Durchführung ihrer Praxisforschungsprojekte?
-Welche Ergebnisse werden von Studierenden im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erhoben?
– Inwieweit werden im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erworbene Kompetenzen in anderen situativen Kontexten angewandt? (Transferhypothesen; Fichten&Meyer, 2014)
-Inwieweit sind die im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erworbenen Kompetenzen dauerhaft und nachhaltig wirksam? (Stabilitätshypothes; Fichten&Meyer, 2014)
– Welche gegebenen Unterstützungsmaßnahmen, Bedingungen bzw. Adaptionen des Konzepts sind bzw. wären aus Studierendenperspektive für die persönliche Kompetenzentwicklung der Studierenden förderlich?
Im Rahmen der Verlängerung des Forschungsprojektes werden die Daten nach „mixed methods“ erhoben.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Preiner, Bernd; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Fontana, Olivia; Mag.phil.
Kolleritsch, Kornelia; MA BEd
Winter, Maria; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Ortner-Lidy, Irma; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Schrammel, Sabrina; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Innsbruck, Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
In diesem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit Schulleiter/innen im Kontext der Schulentwicklung Problemfelder ihrer Tätigkeiten beschreiben können und wie sie dabei mit diesen Herausforderungen umgehen.
Des Weiteren ist von Interesse, welche spezifischen Lernherausforderungen sich daraus ableiten lassen, die wiederum in methodisch-didaktischen Settings (problemorientiertes, kasuistisches und forschungsorientiertes Lernen) einer Führungsausbildung für Schulleiter/innen Anwendung finden können.
Die theoretischen Grundlagen bilden die Theorie der Praxeologie nach Bourdieu (1979), der kritischen Professionalisierung nach Messerschmidt (2013) sowie der lerntheoretischen Verortung nach den fünf Wissensbereichen von W. Herzog (2007). Methodologisch ist das Projekt im Paradigma der qualitativen Bildungsforschung verortet. Es zielt darauf ab, ausgehend von den Beschreibungen der Handlungspraxis von Schulleiter/innen, strukturelle Bedingungen in Verwobenheit mit (berufs-)biografisch angeeigneten Dispositionen zu erfassen und zu analysieren. Dabei werden durch das Durchführen von Leitfadeninterviews und deren Auswertung mittles qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2013) Ergebnisse erwartet, die Rückschlüsse auf eine Identifizierung von Problemfeldern von Schulleitungspersonen ergeben. Um eine noch genauere Beschreibung dieser Problemfelder zu bekommen, sind in einem zweiten Schritt Gruppendiskussionen vorgesehen.
Es sind gesamt 14 Interviews projektiert, wobei die Strategie des maximalen Vergleichs verfolgt wird. Das heißt, es werden Schulleiter/innen unterschiedlicher Schultypen interviewt. Das Sample umfasst je zwei Direktor/innen aus dem Bereich der Volksschulen, der Neuen Mittelschulen, der Allgemein bildenden höheren Schulen, der Berufsschulen und der Berufsbildenden höheren Schulen mit den technischen, kaufmännischen und wirtschaftskundlichen Zweigen.
Im Zuge des Forschungsprojekts werden dabei Fallanalysen erarbeitet, die in weiterer Folge auch für Fort- und Weiterbildungszwecke im Rahmen der schulischen Führungskräfteentwicklung, nach entsprechender methodisch-didaktischer Adaption, genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht