Forschungsschwerpunkt: Förderung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Die Sommerschule ist ein zweiwöchiges Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Das Ziel dieses Programms ist die Entgegenwirkung der drohenden Bildungsnachteilen, die während der Schulschließung in Folge der COVID-19-Pandemie entstanden sind, sowie eine Vorbereitung auf den Unterricht im kommenden Schuljahr (BMBWF, 2021). Im Zuge dessen erfolgt eine individuelle und gezielte Förderung der Schüler*innen durch Aus- und Aufbau des Wissens und Kompetenzen in den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Mathematik (und Sachunterricht in der Primarstufe). Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht zum einen den Einfluss des Förderprogramms Sommerschule 2021 auf die Entwicklung und Weiterentwicklung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen von Schüler*innen. Zum anderen wird der Einfluss dieses Förderprogramms auf die Emotionen (z. B. Wohlbefinden) und akademisches Selbstkonzept von Schüler*innen beleuchtet. Die Stichprobe besteht aus Schüler*innen der Primarstufe. Ergebnisse des vorliegenden Forschungsprojekts sollen wertvolle Implikationen für die Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen im Bildungskontext liefern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDr. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDr. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wurden die kindlichen Stochastikkompetenzen beforscht.
Es wurde ein Testverfahren zur Messung kindlicher Stochastikfähigkeiten entwickelt und Prädiktoren für die kindliche Stochastikfähigkeit identifiziert um feststellen zu können, ob Kinder kognitiv in der Lage sind, stochastische Modelle zu verstehen und welche Faktoren diese Fähigkeiten beeinflussen. Zusätzlich wurden Materialien für den Unterricht in der Grundschule und Sekundarstufe I entwickelt und Unterrichtsvideos produziert. Der Effekt von handlungsorientiertem Unterricht wurde mit dem Effekt von Arbeitsblattunterricht in diesem Bereich verglichen um feststellen zu können, ob kindliche Stochastikkompetenzen dadurch verbessert werden können und welche Unterrichtsform hier effektiver ist.

In einem weiteren Teil wurden die stochastischen Fähigkeiten von Grundschülerinnen und Grundschülern analysiert. Es zeigte sich, dass bei GrundschülerInnen weder sozialer Hintergrund noch Geschlecht Einfluss auf die kindliche Stochastikleistung haben – es sich hier offenbar um ein Segment der Mathematik
handelt, in dem es mehr Chancengerechtigkeit gibt als in anderen Bereichen der Mathematik. Alter, Schulstufe, Interesse an Mathematik und mathematische Fähigkeiten beeinflussen die kindliche Stochastikkompetenz, wobei das Interesse einen höheren Einfluss als die mathematischen Fähigkeiten hat.
Intelligenz korreliert vor allem mit den Leistungen in Kombinatorik, wohl auch deshalb, weil die kombinatorischen Aufgaben Problemlösefähigkeiten erfordern, die bekanntermaßen in Zusammenhang mit den kognitiven Fähigkeiten stehen. Handlungsorientierter Unterricht führte zu signifikanten Verbesserungen in allen fünf Bereichen des Tests und hatte deutlich mehr Effekt als Arbeitsblattunterricht,
wobei hier festgestellt wurde, dass Buben mehr als Mädchen
von dieser Art des Unterrichts profitieren und jüngere SchülerInnen mehr als ältere SchülerInnen. Bei hochintelligenten Kindern waren beide Interventionen
in etwa gleich wirksam, was darauf zurückzuführen sein kann, dass ältere Kinder und hochintelligente Kinder bereits auf der abstrakten Ebene denken können und die haptische / enaktive Ebene nicht mehr brauchen, um derartige Dinge verstehen zu können. Interessant ist auch, dass die Verbesserung unabhängig
vom sozialen Hintergrund ist.

Vergleicht man SpitzenschülerInnen mit SchülerInnen, die nicht der Spitzengruppe in Mathematik angehören, zeigen sich signifikant bessere Leistungen bei den SpitzenschülerInnen (ausgenommen: Grafiken lesen). Handlungsorientierter
Unterricht führte in beiden Gruppen zu größeren Zuwächsen als Arbeitsblattunterricht, wobei die Kinder, die nicht der Spitzengruppe angehören, von dieser Art des Unterrichts mehr profitieren als die SpitzenschülerInnen, was wiederum darauf zurückzuführen sein könnte, dass SpitzenschülerInnen
vieles auf der abstrakten Ebene lösen können. Die Freude am Unterricht war bei den Kindern, die handlungsorientiert unterrichtet wurden, aber wesentlich größer als bei jenen, die Arbeitsblattunterricht genossen (90% vs. 50% der Lehrpersonen berichteten von positive Rückmeldungen seitens der Kinder).

Insgesamt zeigte sich, dass Stochastik auch in der Grundschule und der Sekundarstufe I unterrichtet werden kann und dass passende Materialien den Kindern das Lernen von Zufallsphänomenen und kombinatorischen Fragestellungen
insbesondere den Zugang zur Stochastik wesentlich erleichtern, da die Kinder auf der haptischen Ebene die Phänomene erfahren können. Handlungsorientierter Unterricht in Stochastik führt schon im Grundschulalter zu deutlichen Lernzuwächsen und bereitet den Kindern zudem wesentlich mehr Freude
als der Unterricht mit Arbeitsblättern.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Poterpin, Elke; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Projektleitung intern
Poterpin, Elke; Mag. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Validierung von Indikatoren zur Kategorie „Individuelles Fördern“. Im Rahmen eines institutionen-übergreifenden Netzwerkforschungs-projektes mit dem Titel „Unterrichten Lernen in der Schulpraxis“
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Das angestrebte Forschungsprojekt soll die Brauchbarkeit der beiden ausschlaggebenden Variablen (Motivation durch berufliche Vorteile und positives Arbeitsklima) zur Verhaltensabsicht bzw. Verhaltensakzeptanz zur schulischen Förderung seitens der Klassenlehrer/innen überprüfen. Zudem sollen differenzierte Aussagen zur Wahrnehmung der differenzierten Unterrichtsgestaltung in der Volksschule seitens der Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden. Erwartet wird eine Übereinstimmung der Schüler/innenwahrnehmung mit der Verhaltensakzeptanz zur schulischen Förderung (Umsetzung einer differenzierten Unterrichtsgestaltung) der Lehrpersonen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2009
Beschreibung
Projekttitel Beobachtungsbogen zur Erfassung entwicklungsspezifischer Interessen im Übergangsbereich Kindergarten-Schule Ist die Erfassung der interessierten Zuwendung eines Kindes in spezifischen Entwicklungsbereichen ein Schlüssel zu bedürfnisorientierten Entwicklung. Ist es möglich in der Gruppensituation mit vorgegebenen Materialien eine rasche Klärung des Entwicklungsstandes eines Kindes einzuschätzen, um eine förderliche Umgebung für jedes Kind zu gewährleisten, Interessen/Förderbedarf zu erkennen und gezielt Förderangebote machen zu können. Schafft der Austausch zwischen Eltern und PädagogInnen über die Interessenslage eines Kindes eine adäquate Förderung/ bzw. Bereitstellung von Entwicklungsangeboten. Verändert sich die elterliche Einschätzung die Interessen des Kindes betreffend durch den Einsatz des Beobachtungsbogens im Rahmen eines Entwicklungsgespräches.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Pickl, Gonda; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Schwer- und mehrfach behinderte Kinder, in deren Familien eine andere Muttersprache als Deutsch gesprochen wird, sind in ihren schulischen Partizipationsmöglichkeiten gegenüber Kindern mit deutscher Muttersprache und ähnlich schweren Behinderungen meist zusätzlich benachteiligt. Sind die Kinder nicht sprechfähig, ist es für Sonder- und SprachheilpädagogInnen kaum möglich, ihr passives Verständnis der Sprachen ihrer Umgebung zu überprüfen und sie entsprechend zu fördern. Werden die Kinder in der Schule durch alternative Kommunikationshilfen technischer oder nicht technischer Art unterstützt, zeigen sich nicht selten kulturelle Barrieren, etwa durch einen anderen Zugang zu Bildsymbolen oder ein anderes Gebärdenverständnis. So kann der Fall eintreten, dass ein Kind in seinem schulischen Umfeld ein unterstützendes Kommunikationssystem erfolgreich benützt, dieses in seiner häuslichen Umgebung jedoch kaum einsetzen kann. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existieren nur sehr wenige Studien zur Problematik bilingualer unterstützt kommunizierender Kinder, vor allem, wenn es sich dabei um Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen handelt. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, einerseits die Faktoren aufzuzeigen, die einer erfolgreichen kommunikativen Förderung dieser Kinder sowohl in schulischem als auch häuslichem Umfeld im Wege stehen, und andererseits nach Voraussetzungen zu suchen, damit eine effizientere Kommunikation und somit auch erhöhte Partizipation der Kinder in Schule wie auch Familie gelingen kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd.
Lenart, Friederike; Mag.
Schaupp, Hubert; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2011
Beschreibung
„Lesen, Schreiben und Rechnen sind mehr denn je zentrale Grundbausteine für eine erfolgreiche Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten und vor allem für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt geworden. Basisbildung ist vor allem auch für den Einstieg in lebensbegleitendes selbständiges Lernen und dem damit verbundenen Zugang zu Information (neue Informationstechnologien) enorm wichtig. Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben die Grundkulturtechniken auch auf Selbstwert und Selbstmanagement, sie sind notwendige Voraussetzung für ein selbständiges Agieren in vielen wichtigen Bereichen der Lebensorganisation wie Lehrstellen- oder Arbeitsplatzsuche, Nutzen von Beratungsstellen etc. Leider gibt es kein für Jugendliche und Erwachsene geeignetes Instrumentarium zur inhaltlichen Ersteinschätzung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen von Erwachsenen. Dies ist aber unabdingbar für eine passgenaue Förderung. „In diesem Forschungsprojekt soll ein Instrumentarium für den Bereich des Lesens und der Mathematik, allenfalls auch der Rechtschreibung, entwickelt und bereit gestellt werden. Die Anpassung an die Alters- bzw. Zielgruppe soll in Voruntersuchungen an Polytechnischen Schulen und mit KlientInnen von ISOP erreicht werden. Normiert werden sollen die Tests an SchülerInnen im 9. Schuljahr in Polytechnischen Schulen und Hauptschulen, sowie in AHS und Oberstufenrealgymnasien. Die Zielsetzung der Tests ist eine möglichst präzise Analyse des Leistungsstandes in den Grundkulturtechniken mit einer guten Differenzierung im unteren Quartil sowie eine Ableitbarkeit von ersten Förderschwerpunkten aus den Diagnoseergebnissen. Davon ausgehend soll dann auch in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ISOP eine Materialiensammlung mit erwachsenengerechten Fördermatierialien entwickelt werden, da hier ebenfalls ein großer Bedarf besteht. „Erprobung einzelner Itemgruppen in Voruntersuchungen an KlientInnen von ISOP sowie an PTS (N=25 bis 50). Entwicklung und Vorerprobung der Instrumentarien, Itemanalysen. Erprobung der Instrumentarien, (SchülerInnen am Ende des 9. Schuljahres, N = 80), weitere Itemanalysen. Durchführung einer ersten Normierungsuntersuchung gegen Ende des Schuljahres. Erstellung der Endform, Normierungsuntersuchung (N=400), Erstellen von Auswertungsvorlagen. Verrechnung, Normierung und Standardisierung der Tests, Verfassen von Testanweisungen und Auswertungsblättern. Fördermaterialien: Produktion nachvollziehbarer Beschreibungen, Grafiken und Bilder. Analyse bisher vorliegender Diagnostika, Erfahrungsaustausch mit dem Kooperationspartner, Sammeln eines Itempools, Erprobung hinsichtlich Altersadäquatheit und Lösbarkeit. Eingabe und Verrechnung der Daten, Itemanalysen. Erstellen einer Durchführungsanleitung, Erste Normierungsuntersuchung (N = 150). Eingabe und Verrechnung der Daten, Erstellung der Endform, Durchführung der Normierungsuntersuchung (N=400), Erstellen von Auswertungsvorlagen. Parallel dazu gemeinsam mit dem Kooperationspartner Entwicklung altersadäquater Fördermaterialien zu den aus den Diagnoseergebnissen ableitbaren Förderschwerpunkten. „1. Entwicklung eines Instrumentariums für eine inhaltliche Ersteinschätzung der Lese- (Schreib-) und Rechenkompetenzen von Erwachsenen und Jugendlichen. Aus den Diagnoseergebnissen sollen auch bereits erste Förderschwerpunkte ableitbar sein. 2. Materialiensammlung mit gezielten erwachsenengerechten Fördermaterialien zu den verschiedenen Förderschwerpunkten. 3. Dissemination in Form von Publikationen sowie durch Weiterbildungsangebote (Konzeption eines Lehrganges Basisbildung für Jugendliche und Erwachsene).
Beschreibung (engl.)
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Bericht