Forschungsschwerpunkt: Schul- und Unterrichtsentw.

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Niederkofler, Benjamin; MSc.
Projektleitung intern
Niederkofler, Benjamin; MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Die Förderung und Entwicklung von professionellen
Handlungskompetenzen von Lehrkräften ist ein wichtiges Ziel von Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.
Es hat in Österreich zu weitreichenden Umstrukturierungen im Zuge der neuen Pädagog/innenbildung geführt. Die Forschung zu Fragen der Kompetenzentwicklung und -modellierung von Lehrkräften im Fach Bewegung und Sport steht jedoch erst am Anfang. In diesem Zusammenhang behandelt dieses Forschungsprojekt Fragen zur Handlungsebene der kognitiven Aktivierung im Sportunterricht. Die Grundannahme dabei ist, dass die kognitiv aktivierende Inszenierung von Bewegungs- und Lernaufgaben (im Sinne eines professionellen Handelns der Sportlehrkraft) eine kognitive Aktivität auf Seite der Lernenden (im Sinne der konstruktiven Tätigkeit im Sportunterricht) auslöst und zu einer verbindlichen Annahme der Lernsituation sowie der Lernevaluation führt. Mit dem Ziel, empirisches Wissen über die Sportlehrkraftausbildung zu generieren, werden Desiderate schrittweise der Bearbeitung zugeführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hilzensauer, Wolf; Mag. Dr.
Magnus, Andrea; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Hilzensauer, Wolf; Mag. Dr.
Magnus, Andrea; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Sich selbst und den eigenen Unterricht reflektieren zu können wird als Schlüssel der Lehrkompetenz angesehen (Helmke, 2010; Bromme & Haag, 2008; Häcker & Winter, 2009; Roters, 2012; u. a.). Jedoch – so scheint es – ist das Feld der Reflexion derart vielseitig und fragmentiert, dass es eine Unzahl an theoretischen Zugängen sowie praktischen Anleitungen zur Förderung der Reflexionskompetenz gibt. Demzufolge herrscht mitunter große Verwirrung bei Lehramtsstudierenden, die einerseits konkrete Anleitung bzw. eine enge Führung benötigen um die Reflexionskompetenz schrittweise weiterzuentwickeln, andererseits dazu angehalten werden, sich eine reflexive Haltung möglichst frei und selbstständig anzueignen.

In diesem Spannungsfeld setzt das vorliegende Projekt an und soll Studierende befähigen, ihre Reflexionskompetenz zu entwickeln und ihren Lehrkompetenzaufbau selbstständig in die Hand zu nehmen. Dazu bedarf es einer didaktischen als auch organisatorischen Vorgehensweise, wie die Erfahrungen und Erkenntnisse in den Pädagogisch Praktischen Studien von den Studierenden dokumentiert und reflektiert werden können sowie einer technischen Lösung, wie diese Erfahrungen möglichst handhabbar für die gemeinsame Bearbeitung im Seminar verfügbar gemacht werden können.

Das Gesamtprojekt verfolgt zwei Erkenntnisinteressen. Zum einen zielt es auf die Überprüfung der Handbarkeit des Modells ReflexionPPS (Hilzensauer, 2017) im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien an der PH-Salzburg Stefan Zweig ab, zum anderen wird die Entwicklung der Reflexionskompetenz und damit einhergehend die eigenverantwortliche Übernahme der Lehrkompetenzentwickung der Studierenden mit dem Tool E-Portfolio wissenschaftlich begleitet.

Die Begleitforschung erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren, um den Einfluss des Lernangebots (Reflexionsmodell) auf die Reflexionskompetenz der Studierenden in der Praxis verifizieren zu können. Sie ist als Mixed-Method-Design konzipiert. Der Studie liegt das Design einer quasiexperimentellen Interventionsstudie mit Prä- Post-Design mit einer Experimentalgruppe (EG) und einer Kontrollgruppe (KG) zugrunde. Bei drei Messzeitpunkten der Interventionsstudie findet eine qualitative Erhebung in Form von „reflection papers“, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden, statt. Beim quantitativen Ansatz wird das standardisiertes Testverfahren ISK-360° (Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in der Eigensicht) eingesetzt.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Inhalt/Ziele
Im Rahmen der Überprüfung der Bildungsstandards für Englisch (E8 Standards) hat sich gezeigt, dass ein relativ großer Anteil der österreichischen Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe über unzureichende Lesekompetenzen in Englisch verfügt. Vor allem kognitive Prozesse und metakognitive Lesestrategien hatten einen signifikanten Einfluss auf die Schwierigkeit der Leseitems in den vergangenen E8 Überprüfungen (Siller, 2017). Darüber hinaus ist aber auch bekannt, dass Lernende auf sehr unterschiedlichen Wegen zur richtigen Lösung derselben Aufgabe kommen können (Sigott, 2006). Aus fachdidaktischer Sicht ist es daher notwendig, zu untersuchen, welche Strategien und Prozesse Schülerinnen und Schüler auf der 8. Schulstufe tatsächlich anwenden, um Testaufgaben zu lösen und wie sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Leserinnen und Lesern beim Lösen von Leseverständnisaufgaben in der Fremdsprache Englisch auf der 8. Schulstufe unterscheiden.

Methode
In einem ersten Schritt wird die Lesefertigkeit von Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe (NMS und AHS) in der Fremdsprache Englisch erfasst. Dafür werden aus dem Aufgabenpool des BIFIE Testhefte generiert, die eine Befragung nach individuellen Lösungsprozessen und Lösungsstrategien ermöglichen. In einem zweiten Schritt wird ein Interviewleitfaden entwickelt, um kognitive Prozesse retrospektiv zu versprachlichen. Um die Anzahl der Befragten massiv erhöhen zu können und dadurch aussagekräftigere Erkenntnisse für Fachdidaktik und Testentwicklung gewinnen zu können, soll in weiterer Folge ein Fragebogen in einer für Lernende auf der 8. Schulstufe verständlichen Sprache entstehen.

Ergebnisse
Das Wissen, wie sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Leserinnen und Lesern beim Lösen von Lese-Testaufgaben in der Fremdsprache Englisch auf der 8. Schulstufe unterscheiden, soll maßgeblich dazu beitragen, dass Leseprozesse und Lesestrategien von Lehrpersonen zukünftig bewusster wahrgenommen werden. Damit wird ihre Diagnosekompetenz gestärkt und das Wissen um Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler beim Lesen kann im Rahmen der Individualisierung und differenzierten Lernbegleitung von den Lehrkräften berücksichtigt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bisher ist die Generierung von Wissen und Können rund um Klassenführung bei Lehramtsstudierenden im deutschsprachigen Raum kaum systematisch beforscht. So gibt es wenige Studien zu spezifischen Lernarrangements im Lehramtsstudium. Piwowar, Ophardt und Thiel (2016) etwa untersuchen Lehr-Lernarrangements zur Förderung von Kompetenzen im Klassenmanagement im Vorbereitungsdienst. Diese Forschung bezieht sich jedoch auf die zweiphasige LehrerInnenausbildung. Nachdem auch nach der Reform der LehrerInnenbildung in Österreich (BGBl I, 2013a) die Lehramtsstudierenden bereits mit einem Bachelor-Abschluss eigenverantwortlich in den Lehrberuf eintreten (können) (BGBl I, 2013b), ist das Erlernen von Klassenführung bereits im Rahmen der ersten Phase essentiell. Hier setzt das von 2016 bis 2019 laufende Projekt an: Dem Modell zur Entwicklung vom Novizen zum Experten nach Berliner (2001, 2004) folgend, werden Lehr- und Lernarrangements konstruiert und im Rahmen einer Interventionsstudie (N=200) an vier Pädagogischen Hochschulen Österreichs auf deren Wirksamkeit geprüft. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Lehramtsstudierenden nicht als „tabula rasa” in den Lernprozess eintreten, sondern mit unterschiedlichen relevanten Teilkompetenzen in unterschiedlich ausgeprägter Form bereits das Lehramtsstudium beginnen (Neuweg, 2010, S. 39). Insofern ist bei den anzubietenden Lernarrangements zu berücksichtigen, dass die persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden einbezogen werden. Darüber hinaus gilt es nach Ophardt und Thiel (2016, S. 18) zum Erlernen der Klassenführung komplexe Lernarrangements mit sich ergänzenden Ansätzen wie theorie-, simulations- und videobasiertem Lernen anzubieten. Die daraus für die Studie abgeleiteten Interventionen untersuchen die Wirksamkeit des Einsatzes von Rollenspielen bzw. videobasierten Trainings. Ziel ist es, dass die Lehramtsstudierenden nach Durchlaufen der entwickelten Lehr- und Lernarrangements Strategien der Klassenführung erkennen, analysieren und beurteilen können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Geier, Ingrid; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Inhalt
Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig versteht sich als Institution, die neben der Bildungswissenschaftlichen, fachlichen und fachdidaktischen Ausbildung bei den Studierenden Haltungen erzeugt, die „soziale Kompetenzen, insbesondere bezüglich der Unterschiedlichkeit (Diversität/Inklusion) der im Schulsystem agierenden Menschen und den damit verbundenen Bedürfnissen und Anforderungen” (Curriculum, 2015, S. 8) hervorrufen. Dazu wurde einerseits ein besonderes Lehr-Lernkonzept entwickelt und andererseits Lernen durch gesellschaftliche Verantwortung ins Curriculum aufgenommen (Curriculum, 2015, S. 8). Das Entwicklungsprojekt, das an der Schnittstelle von Forschung und Handlungspraxis angesiedelt ist, greift als Thematik das Konzept des Active Citizenship Learning (ACL) auf. Ziel des Projektes ist es, ein theoretisch strukturelles Konzept für die Umsetzung von Active Citizenship Learning in die Hochschullehre zu ermöglichen.

Zielsetzung
Im Entwicklungsprojekt werden zwei zentrale Erkenntnisinteressen verfolgt: Das Projekt dient (1) der Positionierung bezüglich des Active Citizenship-Ansatzes der PH in der nationalen/internationalen Community und (2) der Implementierung dieses Ansatzes in der Lehre der PH Salzburg Stefan Zweig entsprechend der Auffassung von Active Citizenship Learning.

Ergebnisse
Active Citizenship soll von Lehrenden und Lernenden erfolgreich umgesetzt werden. Um Studierende und Lehrende optimal darauf vorzubereiten, sieht das Konzept folgende Schritte vor:
Begriffstheoretische Auseinandersetzung für die PH Salzburg und Herausarbeiten des dahinterliegenden theoretischen Konzeptes, ausgehend von einem theoriegeleiteten Konzept, von einer theoretischen Basis. Veröffentlichung des Konzeptes im Hinblick auf praktische Implikationen im Sammelband „Inklusive Hochschule”.
Präsentation des Konzeptes im Forschungskolloquium der PH Salzburg (SoSe 2018) und in verschiedenen (internationalen) Tagungen.
Herausarbeiten von inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen für die Pädagogisch Praktischen Studien und Veröffentlichung des Praxiskonzeptes auf der Homepage sowie auf relevanten Tagungen.
Erstellung von Broschüren/Handreichungen zu Active Citizenship Learning für Studierende und Lehrende der PH Salzburg.

Veröffentlichung und Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Hochschulnetzwerkes „Bildung durch Verantwortung”. Präsentation der Gesamtergebnisse des Entwicklungsprojektes im Rahmen einer (internationalen) Tagung an der PH Salzburg im Mai 2019 – eventuell in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung”.

Beschreibung (engl.)
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Bericht