Forschungsschwerpunkt: soziales Lernen

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Kulhanek-Wehlend, Gabriele; Mag. Dr. BEd OStR
Projektleitung intern
Riegler, Peter; Mag. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die Evaluationsziele bestehen aus zwei Bereichen. Ein erster Bereich umfasst ein tieferes Verständnis für die Entwicklung und Wirkweisen des Projekts aus Sicht der Projektentwicklerin zu erlangen. Der zweite Bereich bezieht sich auf die Wirkungen des Projekts, welche aus der Sicht von Lehrer*innen und Schüler*innen beschrieben werden sollen.
Die konkreten Fragestellungen zum ersten Bereich lauten:
• Welche Theorien können für die Entwicklung des Projekts aus Sicht der Projektentwicklerin beschrieben werden?
• Welchen Einfluss übt das Projekt aus Sicht der Projektentwicklerin auf das Schulleben der PVS aus?
• Welche Stolpersteine erlebt das Projekt aus Sicht der Projektentwicklerin?
Für den zweiten Bereich sind folgende konkrete Fragestellungen forschungsleitend, welche aus Sicht der untersuchten Lehrer*innen und Schüler*innen untersucht werden:
• Welche Auswirkungen des Projekts können auf die Schüler*innen beschrieben werden?
• Welche Auswirkungen des Projekts können auf die Lehrer*innen beschrieben werden?
• Welcher Einfluss des Projekts wird auf die Schulkultur wahrgenommen?
• Welche Auswirkungen des Projekts können auf die Studierenden beschrieben werden?
• Welche Stolpersteine werden für das Projekt identifiziert?
Als Erhebungsmethode für den ersten Bereich wurde das episodische Interview (vgl. Flick, 2006) gewählt. Für den zweiten Bereich wurde die fokussierte Gruppendiskussion (vgl. Bohnsack, 2000) sowohl für die Lehrerinnen als auch für die Schüler*innen als Erhebungsinstrument ausgewählt. Im nächsten Schritt werden die forschungsleitenden Fragestellungen und Themenkomplexe in Kategorien übergeleitet, um das Datenmaterial einer kategorienbasierten Auswertung unterziehen zu können. Diese Vorgehensweise entspricht der deduktiven Kategorienanwendung (vgl. Kuckartz, 2008, 2012; Mayring, 2000). Das weitere Analyseverfahren entspricht der evaluativen strukturierenden Inhaltsanalyse (vgl. Kuckartz, 2012). Bei der evaluativ strukturierende Inhaltsanalyse wird nach Schreier (2014, Abs. 17) das Material nach ausgewählten Dimensionen von den Forschenden eingeschätzt bzw. bewertet. Dabei handelt es sich um eine interpretative Leistung der Forschenden, deren Zuverlässigkeit der Bewertungen im Rahmen dieses Forschungsprojektes anhand einer sogenannten Intracoderreliabilität überprüft werden. Den Abschluss bildet eine Daten-Triangulation (Flick, 2011), die ein vollständigeres Bild des untersuchten Gegenstandes liefern soll, welches durch die unterschiedlichen Perspektiven der Erforschten generiert wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd MSc Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Steinlechner, Petra; Dr.rer.nat. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Albrecht, Judith; Mag. BEd MSc
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Gegenstand des Projektes:

Niederschwellige Gewalt- und Mobbingprävention verstanden als Förderung der psychosozialen Gesundheit aller Beteiligten im Lebensraum Schule.

Strategische Ziele:

– Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen (Emotionswissen, Emotionsausdruck, Selbstregulation, Empathie, prosoziales Verhalten, Gestalten von Gleichaltrigenbeziehungen, Konfliktmanagement)

– Sensibilisierung für Gewalt und (Cyber-)Mobbing sowie deren Auswirkungen

Zur Zielerreichung wird ein standortspezifischer Entwicklungsprozess initiiert. Dieser Prozess gliedert sich in zwei Stränge:

– Durchführung eines standortspezifischen Schulentwicklungsprozesses zur Förderung psychosozialer Gesundheit und (Cyber-)Mobbingprävention. In dessen Verlauf werden partizipative Maßnahmen durch Expertinnen/Experten begleitet, geplant und durchgeführt, mit dem Ziel, die Handlungskompetenz am Schulstandort zu erweitern.

– Durchführung eines Trainings (ELLA-Schule) zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen (Grundstufe I) sowie von Maßnahmen zur Gewalt- und Mobbingprävention (Grundstufe II).

Beschreibung (engl.)
Low-threshold prevention of violence and bullying is understood as promoting the psychosocial health of all those involved in the school environment.

Strategic goals:

1. promoting emotional and social skills (emotive knowledge, emotional expression, self-regulation, empathy, pro-social behaviour, shaping peer relationships, conflict management)

2. raising awareness of violence and (cyber)bullying and its effects

A site-specific development process is initiated to achieve the objectives. This process is divided into two strands:

1. implementation of a site-specific school development process to promote psychosocial health and (cyber)bullying prevention. In the course of this process, participatory measures are accompanied, planned and implemented by experts with the aim of expanding action competence at the school location.

2. implementation of training (ELLA Schule) to promote emotional and social skills (Basic Level I) and measures to prevent violence and bullying (Basic Level II).

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Fasching, Maria; Mag.
Turecek, Egon; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beer, Regina; Diol.Päd.
Biba, Johannes; Dr.
Eigenbauer, Karl; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2014
Beschreibung
Das vorliegende Projekt beschreibt eine Forschungskooperation mit dem Kompetenzzentrum für künstlerische und kulturelle Bildung der KPH Wien/ Campus Strebersdorf – für eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Schulversuchs „Methode Drama und soziales Lernen als Unterrichtsprinzip“ ab WS 08/09. In der HS Gumpoldskirchen wird ab WS 2008/09 das Projekt Methode Drama und soziales Lernen als Unterrichtsprinzip durchgeführt. Alle Lehrer/innen dieser Schule werden in Fortbildungsveranstaltungen von Fachleuten des Kompetenzzentrums für künstlerische und kulturelle Bildung der KPH Wien in Techniken des Darstellenden Spiels und der Drama- und Theaterpädagogik geschult. Die Lehrenden setzen Inhalte ihrer Fachbereiche mittels dramapädagogischer Aktivitäten wie z.B. Übungen zu Körperarbeit, Sensibilisierung und Konzentration, Bewegung und Tanz, Rollenspiel, „Interaktion, szenisches Spiel, spezielle Techniken wie heißer Stuhl, Statuen und Standbilder, Gedankenallee etc. um. Ziel des Schulversuches ist es, Techniken des Darstellenden Spiels und der Drama- und Theaterpädagogik als Mittel für persönliche, soziale, ästhetische und künstlerische Bildung und als ganzheitlich-kreative Methode einzusetzen. Kompetenzen, die durch den Schulversuch bzw. die Schwerpunktklassen erworben werden, sind u.a., sich mit der eigenen Persönlichkeit und Identität auseinandersetzen lernen, eigene und fremde Gefühle wahrnehmen, Toleranz und Akzeptanz für Fremdsein und Anderssein entwickeln, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Wünsche und Bedürfnisse äußern, mit dem anderen Geschlecht wertschätzend umgehen, Lust und Freude am Spiel wecken und erhalten. „
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht