Projektdetails
Zerlauth, Martin; Mag.
Pädagogische Hochschule Weingarten
Dabei wird versucht durch Literaturstudium Eckpunkte eines tragfähigen Zahlbegriff zu identifizieren und gemeinsam mit der Expertise von Fachleuten zu einem Förderkonzept zu entwickeln.
Als erster Beobachtungszeitpunkt wird das letzte Kindergartenhalbjahr angesetzt.
Mittels Einschätzung der Pädagogen/innen und modellbasiertem Beobachtungsbogen werden Kinder mit Defiziten erkannt. Durch spezielle alltagsintegrierbare und spielbasierende Fördermaßnahmen soll hier bereits die Entwicklung arithmetischer und basisnumerischer Kompetenzen angeregt werden.
Forschungsdesign:
– Fragebogenerhebung bei Studierenden in allen drei Jahrgängen sowie bei AbgängerInnen der Hochschulen im 1. und 2. Dienstjahr mittels der beiden Skalen SACIE (= The Sentiment, Attidues and Concerns about Inclusive Education Scale) und TEIP (= Teacher Efficacy for Inclusive Practice)
– Gruppeninterviews mit Studierenden
– Fallstudien mit AbsolventInnen
– Start einer echten Längsschnittuntersuchung mit den Erstsemestrigen des Studienjahres 2012/13
Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
– Adaptierung zweier international gebräuchlicher Instrumente zur Messung von inklusiven Einstellungen und Kompetenzen
– Aussagen über die Effektivität der derzeitigen Lehrerbildung in diesem Bereich
– Identifizierung wirksamer Lernsettings
– Erarbeitung von Empfehlungen für die PädagogInnenbildungNEU
– Stärkung der internationalen Vernetzung zum Thema Inklusion und Lehrerbildung