Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Saalmann, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Mit der Entwicklung der „Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache“ wurde im Jahr 2006 im Rahmen des Modellprogramms FörMig (Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) in den Länderprojekten Sachsen und Schleswig-Holstein kooperierend begonnen. In beiden Ländern bestand Bedarf an Austausch zwischen Fach- und Betreuungs- bzw. DaZ-Lehrkräften über die Deutschkenntnisse und sprachlichen Fähigkeiten einzelner Schülerinnen und Schü-ler. Um für diesen Austausch eine strukturierende Grundlage zu schaffen, sind zu-nächst nur für die Sekundarstufe I die „Niveaubeschreibungen“ als Beobachtungs-verfahren für die Anwendung durch alle Lehrkräfte erarbeitet worden. Nach positi-ver Evaluation dieses Instruments ist eine Fassung für die Primarstufe entwickelt worden. Im Rahmen dieses Projektes werden nun in Kooperation mit Hans H. Reich (Universität Koblenz-Landau) eine Fassung für die Sekundarstufe II erarbeitet und testtheoretisch geprüft.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Flotzinger, Christian; IL HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. BSc.
Pichler, Johanna Philippa; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Flotzinger, Christian Walter; IL HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. BSc
Pichler, Johanna; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Redhammer, Oskar;
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Das Lernjournal als Instrument zur Erhöhung der inhaltlichen Konnektivität in der dualen Ausbildung

Die duale Ausbildung liefert in Österreich seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräfteausstattung. Trotzdem besteht Verbesserungspotenzial in einigen Bereichen. So zeigt sich beispielsweise für die Kooperationstätigkeit zwischen den beiden Lernorten Berufsschule und Betrieb, insbesondere auf der Mikroebene, Handlungsbedarf. Ostendorf hält fest: „Betriebe und Berufsschulen stehen relativ für sich, außer in beiden Institutionen existiert eine Kultur der Zusammenarbeit“ (Ostendorf 2014, S. 18). Zwar ist aus ihrer Sicht auf curricularer Mesoebene das duale System durchaus konnektiv, jedoch dringt es auf der Mikroebene des Lernens und Lehrens nicht so stark durch (Ostendorf 2014, S. 18f). Weiters untermauern empirische Studien wie der österreichische Lehrlingsmonitor (Lachmayr/Mayr 2017, S. 45) und Studien des Ibw (z.B. Dornmayr/Winkler 2016, S. 20) die Erkenntnisse von Ostendorf. Für das vorliegende Forschungsprojekt wird der Begriff Konnektivität folgendermaßen definiert:
„Eine Verknüpfung schulischen und betrieblichen Lernens bzw. Konnektivität […] bezieht sich zunächst auf intendierte und/oder realisierte Lehr-Lernprozesse der Mikroebene, in denen eine Übertragung von Lern- und Anwendungskontext entweder von den Schülern explizit wahrgenommen wird oder bei denen der (Lern-) Transfer implizit stattfindet.“ (Wirth, 2013, S.7)
Das Instrument des Lernjournals stellt eine Möglichkeit der Unterstützung dar, um die inhaltliche Konnektivität zwischen den beiden Lernorten Schule und Betrieb (im Rahmen der dualen Ausbildung) zu stärken. Für das vorliegende Projekt wurde, basierend auf zentralen Theorien zur Konnektivität Tynjälä (2008, S. 19f), Schwendimann et al. (2015, S. 6ff), Elsholz/Knutzen (2010, S. 6) sowie Griffiths/Guile (200), S. 57f) ein theoretisches Modell (2019) entwickelt. Dabei soll bei den Lehrlingen über die s.g. „Lernortkooperation im Kopf“ – also das Verbinden des in den beiden Lernorten Gelernten – anhand des „border crossing“ der für die Konnektivität notwendige Transferprozess initiiert werden. Im Forschungsprojekt spielen die Begriffe Konnektivität und Lernortkooperation eine zentrale Rolle.

Seit 2018 beschäftigten sich die Autor*innen mit der Fragestellungen zur Verbesserung der Konnektivität und Lernortkooperation in der dualen Ausbildung in Österreich. Aufbauend auf einem explorativem Forschungsdesign wurde die erste Forschungsfrage, wie Lernortkooperation zwischen Berufsschule und Betrieb auf der Mikroebene (Ebene der Lehr-Lernprozesse), mittels konnektiver Lernanlässe verbessert werden kann, näher beleuchtet. Um fundierte Informationen zu den Rahmenbedingungen für eine gelungene Lernortkooperation zu generieren, wurden mit verschiedenen Expert*innen der Lernorte des dualen Systems acht qualitative Interviews geführt. Basierend auf diesen Erkenntnissen sowie dem Stand der Forschung wurde anschließend ein konnektives Lernjournal als Lernanlass entwickelt, erprobt und evaluiert. Für die nächste Phase ist nun der Einsatz des Lernjournals in der Ausbildung der Lehrkräfte (duale Ausbildung) an der PH OÖ geplant. Diese Vorgangsweise wird u.a. durch die Ergebnisse von Wesselink et. al (2010) gestützt. Die Verfasser*innen weisen auf Basis ihrer Studie explizit darauf hin, dass eine gemeinsame Reflexion über Lernaktivitäten die geteilte Verantwortung von Lehrkräften, Ausbilder*innen und Lernenden darstellt. (Wesselink 2010 et. al. zit. n. Caruso et. al., 2020, S. 216). Caruso et. al. (2020) stützen diese Vorgehensweise und halten fest, dass die Reflexion von Lernerfahrungen und die Verbindung von Kontexten nicht spontan stattfinden können, sondern unterstützt und stimuliert werden müssen. (Caruso et. al., 2020, S. 217).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Wällnitz, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2017
Beschreibung
Der Lehrplan wurde fristgerecht überarbeitet und ist veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
Ab dem Schuljahr 2021/22 werden alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Zur Unterstützung und Begleitung der Mathematiklehrkräfte wurde an der School of Education der JKU im Fachbereich Mathematikdidaktik das Pilotprojekt „FLINK in Mathe“ ins Leben gerufen. In diesem Projekt werden interaktive und offene Lern- und Lehrressourcen für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe 1 entwickelt, welche ergän-zend zum jeweils verwendeten Schulbuch zur Verfügung gestellt werden. Durch eine sinnvolle Integration von Technologie zielen diese Materialien darauf ab, das mathematische Verständnis von Schülerinnen und Schülern zu fördern, wobei durch den digitalen Charakter ein Mehrwert im Vergleich zu traditionellen Werkzeugen gegeben sein soll.
Im Rahmen des LZMD (Linzer Zentrum für Mathematikdidaktik) bietet sich die Möglichkeit der Zusammenarbeit bei der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts. Es ermöglicht die empiri-sche Untersuchung vielfältiger Fragestellungen, welche auf Basis des didaktischen Tetraeders in folgende Themenbereiche zusammengefasst werden können: (1) Entwicklung und Evaluierung digitaler Materialien zur nachhaltigen Förderung von mathematischen Kompetenzen für die ein-zelnen Jahrgänge der Sekundarstufe 1, (2) Implementierung der entwickelten Materialien im Unterricht aus der Perspektive der Lehrkräfte sowie (3) Implementierung der digitalen Materia-lien aus der Lernendenperspektive. Konkrete Fragestellungen zu den einzelnen Themenberei-chen werden im Projektverlauf expliziert.
Die Methodik umfasst einen Mixed-Methods Ansatz mit Schwerpunkt auf qualitativer For-schung. Die qualitativen Studienanteile umfassen einen designbasierten Forschungsansatz für die Entwicklung und Evaluierung der digitalen Materialien sowie ergänzende Fallstudienfor-schung im Bereich der Implementierungsforschung. Die qualitativen Daten werden durch quanti-tative Erhebungen ergänzt; diese Analyse und Synthese von Daten aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll die Triangulation und damit die Validität der Untersuchungen gewährleisten.
Obwohl sich die fachdidaktische Forschung seit einigen Jahrzehnten mit dem Thema des Techno-logieeinsatzes im Unterricht beschäftigt, besteht – auch durch die fortlaufende Entwicklung digi-taler Medien und deren Verfügbarkeit – Bedarf an empirischen Untersuchungen zu einem sinn-vollen unterrichtlichen Einsatz digitaler Materialien sowie zum Einfluss dieser Materialien auf Vorstellungen und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese Studie bietet somit ei-nen Beitrag zur Unterstützung von Lehrkräften bei der Digitalisierung, zur theoretischen Fundie-rung eines digitalen Materialeinsatzes und zum Verständn
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) werden u.a. Blended-Learning-Fortbildungskurse für Erzieher_in-nen und Lehrkräfte entwickelt. Das Team der PH OÖ ist dabei für Kurseinheiten zum Themenbereich Seiteneinsteiger_innen verantwortlich.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA. Prof.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Buchner, Tobias; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Pilz, Maria; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fageth, Barbara;
Vollmann, Petra;
Kooperationspartner
Bildungsdirektion OÖ
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das geplante Forschungsprojekt setzt es sich als Ziel ein mehrdimensionales Konzept für das
Land OÖ zu entwickeln, das unter Berücksichtigung struktureller (u.a. obligatorische
Vernetzungstreffen der Leiter*innen beider Institutionen), gesetzlicher (Vorbereitungszeit,
Datenschutzrichtlinien) und pädagogischer (einheitliches Verständnis der Schuleingangsphase)
Rahmenbedingungen die konstruktive Kooperation zwischen Kindergarten und Schule unter
aktiver Partizipation der beteiligten Akteur*innen ermöglicht.
Für die Entwicklung dieses Konzepts ist zunächst eine Online-Befragung (Vollerhebung in OÖ:
alle Kindergartenleitungen, gruppenführende Elementarpädagog*innen; Schulleitungen und
Klassenlehrer*innen Primarstufe) vorgesehen, um eine erste Bestandsaufnahme der
gegenwärtigen Kooperationsformen, der institutionellen/personellen Rahmenbedingungen
und der gängigen Einschulungsentscheidungen durchzuführen.
Für die inhaltliche Konkretisierung des Konzepts werden Gruppendiskussionen mit
Fokusgruppen (Schulleiter*innen, Kindergartenleiter*innen, Eltern, Expert*innen aus der Aus-,
Fort- und Weiterbildung) durchgeführt. Eine erste Pilotierung des Konzepts ist bereits im
Frühjahr 2022 vorgesehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Magistrat Linz, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Marischler, Elisabeth; Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Im Sommer 2015 haben die Kinder- und Jugend-Services der Stadt Linz in Koope-ration mit dem Kinder- und Jugendbüro und der PH OÖ erstmals ein Theatersprach-camp für Volksschülerinnen der 3. Schulstufe mit Deutsch als Zweitsprache organi-siert und realisiert. Auf Grundlage des Buchs „Das Vamperl“ von Renate Welsh wurde mit den Kindern zwei Wochen lang theaterpädagogisch und deutschfördernd gearbeitet. Vor Beginn und nach Abschluss der Maßnahme wurde mit den teilneh-menden Kindern eine altersgemäße Profilanalyse durchgeführt, wodurch sowohl di-agnosegestütztes Fördern als auch die Dokumentation von Veränderungen der sprachlichen Performanz möglich war.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
BIFIE, N.N;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2016
Beschreibung
Im Rahmen des BIFIE-Projektes „Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in der Grundschule“ wurde ein sprachdiagnostisches Verfahren für den Einsatz im Pri-marbereich entwickelt. Der Entwicklungsprozess wird durch die PHOÖ, namentlich Prof. Dr. Marion Döll, beratend begleitet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Saalmann, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Dass Maßnahmen der sprachlichen Bildung idealerweise diagnosebasiert geplant und umgesetzt werden sollen, ist eine weit verbreitete Forderung (u.a. bei Gogolin et al. 2011). Gleichzeitig ist zu sprachdiagnostischen Kompetenzen von Lehrkräften und v.a. zur Nutzung sprachdiagnostischer Daten für die Sprachbildungsplanung nur we-nig bekannt und die Verquickung von Sprachdiagnose und Sprachbildung und -för-derung für Lehrkräfte eine große Herausforderung. Im Rahmen des Projekts „Praxis-hilfe zu den Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache“ wurde in Kooperation mit Lehrkräften und Bildungsadministration eine Handreichung erarbeitet, die Lehr-kräfte bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen soll. Ausgehend vom Forschungsstand zur fachintegrierten Sprachbildung und Didaktik des Deutschen als Zweitsprache wurde ein Konzept für die diagnosebasierte Sprachbildungsplanung für den Regelunterricht erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Mußmann, Jörg; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Im Kontext inklusiver Bildung und der institutionellen und professionstheoretischen Entwicklung inklusiver Pädagogik wird mit dem Anspruch einer de-kategorisierenden Perspektive ein Spektrum an Diversitätsdimensionen aufgespannt, das im entwick-lungspsychologischen Bereich ebenso Erstsprachentwicklung und Sprachentwick-lungsschwierigkeiten wie auch die Mehrsprachigkeit umfasst. Pädagogische Unter-stützungsmaßnahmen der Förderung bei entwicklungsbedingten Sprachbeeinträchti-gungen und bei Deutsch als Zweitsprache (DaZ) scheinen dabei in ein und densel-ben professionellen Kontext zu fallen. Professionsgeschichtlich, institutionell und strukturell stellen die Sprachheilpädagogik und die sprachlichen Bildungstheorie im Kontext der aktuellen Migrationsgesellschaft aber auch in einem inklusiven System völlig unter-schiedliche Handlungsbereiche dar. Das Vorhaben geht von der An-nahme aus, dass in Österreich sprachheilpädagogisch ausgebildete bzw. speziali-sierte Lehrkräfte in der Förderung bei DaZ eingesetzt werden und dass dabei diese genannten Divergenzen hinsichtlich der Zielsetzung, Handlungsformen und professi-onellem Selbstverständnis nicht in einem hinreichenden Maße berücksichtigt wer-den. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass dies mit einem theoretischen Ver-ständnis des Zweitspracherwerbs und Argumenten pädagogischer Diskurse über migrationsgesellschaftliche Differenz begründet wird, aus migrations- und inklusiv-pädagogischer Perspektive kritisch zu hinterfragen sind. In dem Forschungsprojekt sollen der Umfang des Einsatzes, die Zielsetzungen und das professionelle Selbst-verständnis sprachheilpädagogisch qualifizierter Lehrkräfte in der DaZ-Förderung in einem methodenkombinierten Erhebungsdesign mit dem Anspruch eines explorati-ven Survey rekonstruiert werden. Semi-standardisierte Online-Fragebögen werden sukzessive mit qualitativen und kontrastiven Expert*inneninterviews ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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