Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2011
Beschreibung
Das Akronym AuRELIA steht für „Authentic Reflective Exploratory Learning and Interaction Arrangement“ und bezeichnet ein konstruktivistisches Konzept für differenziertes forschendes Lernen.
Im vorliegenden Forschungsbericht wird dieses Konzept hinsichtlich seiner theoretischen Konzeption und Praxisperformanz beschrieben.
Ebenso werden Befunde zur Wirksamkeit des AuRELIA-Konzeptes für forschendes Lernen hinsichtlich allgemeiner und spezieller Selbstwirksamkeitserwartung sowie subjektiver Kon-zepte bezüglich forschendem Handeln vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2019
Beschreibung
Professionelles pädagogisches Handeln zeichnet sich durch Entscheidungen aus, die auf der Basis von Professionswissen und einem Berufsethos gefällt werden. In der Lehrer/-innenbildung ist die Aneignung professionellen Wissens zentral, während die Entwicklung eines Berufsethos vernachlässigt wird. Die moralischen Aspekte sind in den Curricula kaum verankert. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Ethos im Verlauf des Studiums von selbst entwickelt. Aktuelle Untersuchungen widersprechen dieser Annahme.

Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist berufsmoralische Aspekte im Kontext wissensbezogener Lehrveranstaltungen zu integrieren. Es wird angenommen, dass das Lehr- und Lernmodell VaKE (Values and Knowledge Education) dazu beitragen kann. Auf der Basis sozialkonstruktivistischer Ansätze zum Lernen in der Erwachsenbildung in der Tradition des situierten Lernens von Lave und Wenger (1991), der situierten Kognition von Brown, Collins und Duguid (1989) und der Entwicklung ethischer Kompetenz nach Kohlberg (1984) erfolgt eine Modifikation von VaKE, welche den Anforderungen einer professionellen Ausbildung gerecht wird. Ausgehend von authentischen moralischen Fallgeschichten, das sind moralisch relevante herausfordernde Situationen aus der Unterrichtspraxis der Lehramtsstudierenden, werden sowohl professionelles Wissen angeeignet als auch die Entwicklung eines professionellen Ethos in Form von moralischer Urteilskompetenz gefördert. Das Ziel der Untersuchung liegt in der theoretischen und praktischen Ausdifferenzierung der Methode, sodass Erkenntnisse über förderliche Elemente als auch Schwierigkeiten und Probleme in der Durchführung gewonnen werden können.

Die Hypothesen lauten, dass beim Einsatz der modifizierten VaKE-Methode im Vergleich zu einer traditionellen Lehr- und Lernmethode 1) das moralische Urteil, 2) das moralische Handeln stärker gefördert und es Unterschiede in der Wahrnehmung 3) des Lernprozesses, 4) des Lernklimas und 5) des Lernergebnisses gibt.

Die Hypothesenprüfung erfolgt mittels eines quasi-experimentellen Untersuchungsdesigns mit Prä und Posttest und einer Kontrollgruppe. Nachträglich wird das Erleben der Studierenden erhoben. Die Teilnehmer/-innen der Untersuchung sind Lehramtsstudierende für Neue Mittelschulen der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Als Instrumente werden der moralische Urteilstest MUT (zur Erhebung der Urteilskompetenz), Fragebögen mit offenen Fragen (zur Erhebung der Anwendung moralischen Handlungswissens) und leitfadengestützte Interviews (zur Erhebung des subjektiven Erlebens) verwendet. Das moralische Urteil wird mit dem Moralischen-Urteils-Test erhoben. Berufsmoralisches Handeln wird über einen Fragebogen mit offenen Fragen zur Lösung von interpersonalen Konfliktsituationen gemessen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Reitinger, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2013
Beschreibung
Nicht alle Lernprozesse sind (immer) plan- und curricular festlegbar. Angenommen wird, dass in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung auch solche Aspekte erworben und entwickelt werden, die nicht in Form von Inhalten oder Kompetenzbereichen in der Beschreibung der jeweiligen Lehrveranstaltung explizit aufgeführt werden. Der Fokus wird auf die Lernprozesse gerichtet, die informell in Seminaren und durch Schulpraxiserfahrungen stattfinden und als subjektbezogen verschieden beschrieben werden können. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Potentiale informelles Lernen für pädagogische Kompetenzentwicklung angehender Lehrerinnen und Lehrer im Kontext von Gestaltung und Reflexion Forschender Lernarrangements als formeller Lernbereich beschreibbar sind. Als theoretische Grundlage des vorliegenden Beitrages werden das Konzept „Informelles Lernen“ und die Kriterien Forschenden Lernens nach Reitinger (2012a, S. 73) herangezogen. Die Untersuchung erfolgt qualitativ mittels episodischer Interviews nach Flick (2011a, b).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Dähling, Christoph;
Standop, Jutta;
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Bonn
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Auf der Grundlage einer Pilotstudie (siehe Projekt „Förderung interkulturellen Lernens mit virtuellem Problem-Based Learning“) zielt das Projekt auf die Förderung interkultureller Kompetenzen bei Lehramtsstudierenden in einer problembasierten und virtuellen Lernumgebung. Die Hypothese lautet, dass bei einer Kooperation von Studierenden aus verschiedenen Kulturen interkulturelle Kompetenzen (interkulturelle Intelligenz, kritisches Denken) gefördert werden. In einem quasiexperimentellen Untersuchungsdesign lernen in der Experimentalgruppe Studierende der Universität Bonn mit Studierenden der PHDL in einem problembasierten virtuellen Lernsetting. In der Kontrollgruppe erfolgt keine binationale Kooperation. Abhängige Variablen sind interkulturelle Intelligenz, kritisches Denken und Lernerfahrung. Ausgangspunkt des Lernprozesses sind in beiden Untersuchungsgruppen selbst erlebte interkulturelle problematische Entscheidungssituationen (critical incidents). Datenerhebungsinstrumente sind die Cultural Intelligence Scale (CQS), virtuell erstellte Concept Maps und Logbooks.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Seyfried, Clemens; Dr.
Projektleitung intern
Seyfried, Clemens; Dr.
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2013
Beschreibung
Auf der Basis des im Diskurs behandelten, aktuellen Wissenstandes zum Thema „Lehrer/-innenbildung – Gesundheit – Kompetenzentwicklung“ steht im vorliegenden Projekt die Phase der Studienentscheidung im Zentrum. Dabei wird davon ausgegangen, dass Studienbewerber/-innen bestimmte Dispositionen in den Dimensionen Reflexion, Vertrauen, Grundhaltungen zu Entwicklungsfragen und allgemeinen pädagogischen Orientierungen benötigen, um sowohl im Studium als auch in der Berufspraxis als handlungswirksame Akteure und – i. S. des salutogenetischen Modells – mit entsprechenden Ressourcen für die psychische Gesundheit arbeiten zu können. In Modell DInE werden diese Dispositionen nicht als situations- und zeitstabile Faktoren interpretiert, jedoch als günstige Voraussetzungen für eine professionelle und persönliche Entwicklung, in der es auch immer wieder zu Veränderungen kommt, die mitunter auch die Berufswahl einbezieht.
Das dreiphasige Aufnahmeverfahren gliedert sich in die Testung zur Überprüfung der Dispositionen „Vertrauen“ und „Reflexionskompetenz“, ein „Einzelberatungsgespräch“ und in einen darin integrierten „Entscheidungsprozess“, in dem die Wahl für oder gegen das Studium getroffen wird und damit eine Instanz der Auswahl der Studienbewerber/-innen darstellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; Univ.Prof.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
A key issue in educators’ professionalism is their ability to apply scientific theories in their practice. However, as has been repeated over and over again there is a problem to do so. There are many reasons why a direct application of scientific knowledge (“theory”) in practice is im-possible. The research proposed here aims at further elaborating this theory of tact and testing hypotheses de-rived from this theory.The present project is the first attempt for a comprehensive theory-based empirical analysis of tact, which is highly needed given the importance of tact in professionalism.The proposal addresses a theory of the theory-practice relationship. The term theory is used here in two ways: There are theories about education that the practitioner might use in his or her practice about optimal actions to achieve educational goals), which will be called theories1. And there are theories that address the relationship between theories1 and practice, which will be called theories2. A theory of tact is a theory2. For the analysis of the relationship between theories1 and practice it is necessary to distinguish scientific and subjective theories1 (and theories2); the former are those developed and tested through re-search while the latter are those the practitioners use. Practice is defined as the attempt to achieve goals in single situations. In educational practice, at least one of these goals must be educational. Scientific theories1 cannot be translated directly into practice, among others, for several reasons (e.g.:Since theories1 are systems of statements, while practice is action, there cannot be a direct relationship). Tact has been very important in the German geisteswissenschaftliche Pädagogik, but it is also one of the most ambiguous concepts. One reason for this is that a comprehensive theory2 of tact is still missing. Our theory2 of tact it is already quite elaborated. Three general areas will be addressed: (1) a general list of elements, (2) the use of the CAPS theory1 and (3) the use of theories1. Two types of theory2 of tact are distinguished. The first is a micro-analytic theory2 in which the practitioner’s thoughts in actual practical contexts are addressed successively situation by situation The second is a macro-analytic theory2 whose content are general principles a practitioner defends; the relationship with concrete actions in practical contexts is limited. Based on the theory2 presented above, a tentative set of very general hypotheses is proposed
Beschreibung (engl.)
A key issue in educators’ professionalism is their ability to apply scientific theories in their practice. However, as has been repeated over and over again there is a problem to do so. There are many reasons why a direct application of scientific knowledge (“theory”) in practice is im-possible. The research proposed here aims at further elaborating this theory of tact and testing hypotheses de-rived from this theory.The present project is the first attempt for a comprehensive theory-based empirical analysis of tact, which is highly needed given the importance of tact in professionalism.The proposal addresses a theory of the theory-practice relationship. The term theory is used here in two ways: There are theories about education that the practitioner might use in his or her practice about optimal actions to achieve educational goals), which will be called theories1. And there are theories that address the relationship between theories1 and practice, which will be called theories2. A theory of tact is a theory2. For the analysis of the relationship between theories1 and practice it is necessary to distinguish scientific and subjective theories1 (and theories2); the former are those developed and tested through re-search while the latter are those the practitioners use. Practice is defined as the attempt to achieve goals in single situations. In educational practice, at least one of these goals must be educational. Scientific theories1 cannot be translated directly into practice, among others, for several reasons (e.g.:Since theories1 are systems of statements, while practice is action, there cannot be a direct relationship). Tact has been very important in the German geisteswissenschaftliche Pädagogik, but it is also one of the most ambiguous concepts. One reason for this is that a comprehensive theory2 of tact is still missing. Our theory2 of tact it is already quite elaborated. Three general areas will be addressed: (1) a general list of elements, (2) the use of the CAPS theory1 and (3) the use of theories1. Two types of theory2 of tact are distinguished. The first is a micro-analytic theory2 in which the practitioner’s thoughts in actual practical contexts are addressed successively situation by situation The second is a macro-analytic theory2 whose content are general principles a practitioner defends; the relationship with concrete actions in practical contexts is limited. Based on the theory2 presented above, a tentative set of very general hypotheses is proposed
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Müller, Martina; Dr.
Projektleitung intern
Müller, Martina; Dr. BEd M.A. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Österreichs PädagogInnenbildung Neu ist eingebettet in ein berufsbiografisch orientiertes Gesamtkonzept und basiert auf der Annahme, dass sich Professionalisierungsprozesse von Lehrpersonen über die gesamte Lebensspanne ziehen. Dieser Logik folgend sollten auch Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Lehrer*innenbildung konsistent in ihren Inhalten sein, Redundanzen vermeiden und möglichst keine blinden Flecken zurücklassen, um individuelle Professionalisierungsprozesse (Cramer, 2012) zu ermöglichen und zu unterstützen.
Kohärenz in der Lehrer*innenbildung (Hellmann et al., 2019) lässt sich aber nur gewährleisten, wenn alle Beteiligten in regem Austausch stehen, sich Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften und Pädagogisch Praktische Studien sinnvoll vernetzen und die Angebote der Fort- und Weiterbildung anschlussfähig an die Inhalte der Basisausbildung sind. Zahlreiche Forschungsarbeiten zu diesem Thema zeugen von dessen Bedeutsamkeit und Aktualität im deutschsprachigen Raum (Cramer, 2020; von Gehlen et al. 2019; Glowinski et al. 2018; Henning-Kahmann & Hellmann, 2019).
Auf der Grundlage des Freiburger Säulen-Phasen-Modells zur Kohärenz in der Lehrerbildung (Hellmann, 2019) wurde im Sommersemester 2021 mittels des Fragebogens zur Kohärenz im Lehramtsstudium (Henning-Kahmann & Hellmann, 2019) eine quantitative Untersuchung bei Studierenden im Abschlusssemester des Bachelorstudiums Primarstufe durchgeführt (N = 122).
Die Ergebnisse zeigen, dass die Kohärenzwahrnehmungen der Studierenden in einzelnen Bereichen durchaus positiv sind, aus hochschuldidaktischer Sicht aber deutlicher Handlungsbedarf besteht, was Vernetzungen zwischen den einzelnen Fachbereichen betrifft.
Weiterführend ist die Befragung mit einer größeren Stichprobe über alle Studiengänge und Studiensemester geplant, ergänzend dazu sollen langfristig auch die Kohärenzwahrnehmungen der Lehrenden einbezogen werden und die Ergebnisse langfristig in die Überarbeitung der Curricula einfließen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2012 – 2016
Beschreibung
Forschungsfrage:
Die zentrale Forschungsfrage der explorativen Untersuchung lautet, wie sich Wertpräferenzen bei Lehramtsstudierenden auf ihr unterrichtliches Handeln auswirken.
Die Untersuchung bezieht sich auf folgende Teilfragen:
Welche Werte erachten Lehramtsstudierende für ihren Unterricht als wichtig?
Wie interpretieren sie diese als wichtig erachteten Werte?
Wie wirken sich die Werte in der Unterrichtspraxis aus?
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in den Wertpräferenzen und Handlungen?

Forschungsdesign:
Wir verwenden die fallanalytische Methode (N = 20), um die Forschungsfragen qualitativ und quantitativ zu untersuchen. In einem ersten Schritt ergründen die Lehramtsstudierenden mittels eines Reflexionsinstruments ihre präferierten Werte und stellen sie dar (erste und vierte Fragestellung). In einem nächsten Schritt dienen Videosequenzen des unterrichtlichen Handelns der Lehramtsstudierenden als Grundlage für eine angeleitete Reflexion mittels eines Interviewverfahrens zur Erforschung der zweiten, dritten und vierten Fragestellung. Es erfolgt eine inhaltsanalytische Auswertung der transkribierten Interviews.

Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
Die Studie wirft Licht auf eine bis jetzt in der Lehrer/-innenbildung im deutschsprachigen Raum kaum erforschte Kompetenzfacette (Werthaltung). Die Ergebnisse sind für das Berufsfeld interessant, weil sie zu Konsequenzen in der Lehrer/-innenbildung anregen, indem der ethische Aspekt (z.B. Umgang mit individuell widersprüchlichen Zielen, Treffen ethisch begründeter Entscheidungen) in der Ausbildung stärker betont wird und zur Entwicklung angemessener Lehr- und Lernmethoden diesbezüglich beitragen kann. Ferner ist das methodische Setting so angelegt, dass ein Instrument zur gegenseitigen Reflexion zwischen Studierenden entsteht, das für die schulpraktische Ausbildung von Bedeutung ist. Die teilnehmenden Studierenden profitieren, indem sie ihre Reflexionskompetenz schulen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Vollmann, Petra; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Fageth, Barbara; Dr. MA
Vollmann, Petra; MEd. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2025
Beschreibung
Die geplante bzw. sich bereits in der Durchführung befindliche empirische formative wie summative mixed-methods Evaluationsstudie ist für den Zeitraum von 10/2018-10/2025 vorgesehen.
Durch den umfangreichen und längschnitthaft-angelegten Projektplan ist gewährleistet, dass an bisherige Untersuchungen – sowohl in Bezug auf das dialektische Verhältnis von Theorie und Praxis im Allgemeinen als auch die „Professionalisierung der Elementarpädagogik“ im Besonderen angeschlossen wird.

Ziel ist es, die ersten drei Kohorten sowohl mittels (1) Online-Fragebogen am Beginn und am Ende des Studiums (pre-post) schriftlich zu befragen, (2) am Ende des 5. Semesters mittels Fallvignetten-Generierung einen Einblick in die Transformationsleistung des theoretischen Wissens in die pädagogische Praxis zu gewinnen, sowie (3) ein Jahr nach Studienabschluss (nicht-)teilnehmende Beobachtungen sowie videobasierte Interviews durchzuführen.

Auf dieser Datengrundlagen sollen sukzessive die leitenden Forschungsfragen beantwortet werden:

*) Was sind aus curricularer Perspektive zentrale Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Transformation theoretischen Wissens in (elementar-)pädagogisches Handeln?

*) Welche Herausforderungen stellen sich den berufsbegleitenden Studierenden hinsichtlich der Vereinbarkeit von Studium und Beruf? Mit welchen Bewältigungsstrategien begegnen sie diesen Herausforderungen?

*) Inwieweit gelingt nach dem Studium eine theoriegeleitete Praxisreflexion?

*) …

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; Institutsleiterin BA BEd MA Prof.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; BA BEd MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Bildungsentscheidungen sind zentrale Weichenstellungen im Lebenslauf und in der Bildungsbiografie und ein zentrales Thema der Bildungsforschung (Miethe, Ecarius & Tervooren, 2014). Die im Zuge der PädagogInnenbildung NEU implementierte Lehramtsausbildung für die Primarstufe inkludiert eine Schwerpunktwahl, welche die Vertiefung in einen oder mehrere spezielle/n Bildungsbereich/e ermöglicht. An der PHDL können entweder zwei kleine Schwerpunkte (je 31,5 ECTS) oder ein großer Schwerpunkt (63 ECTS) gewählt werden. Das Ziel der Studie besteht darin, einerseits die Motivationen der Studierenden und andererseits die Bedeutung der institutionellen Informationsangebote für die Schwerpunkwahl zu erforschen, um ein besseres Verständnis der Gründe für die Schwerpunktwahl zu erlangen. Es wurde eine Fragebogenerhebung an zwei Kohorten von Lehramtsstudierenden der PHDL durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen insgesamt die hohe Bedeutsamkeit intrinsischer Motivationskomponenten, wobei jedoch Studierende, die mehrere Bildungsbereiche wählen, geringere intrinsische Motivationen aufweisen. Bei den institutionellen Informationsangeboten werden spezifische Veranstaltungen zum Inhalt des Schwerpunktes favorisiert.

Die beiden Forschungsfragen, (1) welche Motivationen und (2) welche institutionellen Informationsangebote für die Schwerpunktwahl bedeutsam sind, wurden anhand einer Fragebogenerhebung (Ex-post-facto-Forschungsdesign) an zwei Kohorten (NK1 = 147, NK2 = 131; 92,6% weiblich) von Lehramtsstudierenden der Primarstufe der PHDL in den Wintersemestern 2016/17 und 2017/18 untersucht. Als Datenerhebungsmethode wurde ein paper and pencil-Fragebogen, der auf der Grundlage des FEMOLA-Fragebogens (Pöhlmann & Möller, 2010) und theoretischer Reflexionen zu Motivationen bei Bildungsentscheidungen entwickelt wurde, im Rahmen einer Lehrveranstaltung eingesetzt. Als Signifikanztests zur Überprüfung von Unterschieden wurden Varianzanalysen mit Messwiederholung verwendet.

Beschreibung (engl.)
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Bericht