Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias; Dr.
Frey, Anne; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen ist eine zentrale Phase ihrer Bildungsbiografie, in der sie neuen Aufgaben und Verantwortungen begegnen. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch Herausforderungen wie Lehrermangel, verkürzte Studienzeiten und einen Anstieg von Quereinsteiger*innen. Unklar bleibt, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg nötig sind. Das Forschungsnetzwerk Berufseinstieg (FoNeB) untersucht diese Frage im Rahmen einer österreichweiten Studie unter Beteiligung aller 14 Pädagogischen Hochschulen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzen, Persönlichkeitsstruktur, emotionales Erleben, Qualität des Mentorings sowie die Rolle der Schulleitungen. Dabei werden vier Einstiegsformen – verfrüht, regulär, Quereinstieg und Sonderverträge – werden miteinander verglichen.
Beschreibung (engl.)
The career entry of teachers is a central phase of their educational biography in which they encounter new tasks and responsibilities. The current situation is characterised by challenges such as a shortage of teachers, shorter study periods and an increase in career changers. It remains unclear which requirements are necessary for a successful entry. The Research Network for Career Entry (FoNeB) is investigating this question as part of an Austria-wide study involving all 14 universities of teacher education. The focus is on competences, personality structure, emotional experience, quality of mentoring and the role of school management. Four forms of entry – early, regular, lateral entry and special contracts – are compared with each other.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bögl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsprojekt soll die Wirksamkeit (Begleitforschung) der Chorakademie des Bachchors Salzburg evaluieren und davon ausgehend wichtige Erkenntnisse zur Gestaltung transformativer, musikalischer Bildungsräume für die Lehrer*innenausbildung sowie Fort- & Weiterbildung liefern. Der musikpädagogische und -didaktische Diskurs mit Musikdidaktiker*innen der Pädagogischen Hochschule Salzburg sowie der Bildungsdirektion Salzburg bildet ein zentrales Fundament für die Erstellung des Forschungsdesigns.
Das Konzept der Chorakademie Salzburg ist in Österreich einzigartig. Es handelt sich dabei um eine ganzheitliche chorische Exzellenzförderung im Bundesland Salzburg, die neben der chorisch-stimmlichen Förderung (durch wöchentliche Chorarbeit, Probenwochenenden, Chorcamp im Sommer und Stimmtraining in Kleingruppen) auch die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen (Coaching in Gruppen und Einzelcoaching auf Basis der Positiven Psychologie nach Martin Seligman) zum Ziel hat. Für die Akademie werden ca. 40 Sänger*innen im Alter von ca. 13 Jahren durch ein Talentscouting (chormusikalische Workshops an Schulen im Bundesland Salzburg) identifiziert und zur Teilnahme eingeladen. Das Scouting soll im SS 2025 starten, die Förderung und Begleitung durch die Akademie im SJ 2025/26. Die Evaluation untersucht diese beiden Bereiche: In Bezug auf das Talentscouting ist von Interesse, durch welche Merkmale sich sängerisch talentierte Schüler*innen im Alter von ca. 13 Jahren auszeichnen, nach welchen Kriterien das Scouting durchgeführt wird und wie hoch die Passung zwischen den aufgenommenen Schüler*innen und den Interventionen der Chorakademie nach dem ersten Förderjahr eingeschätzt wird. In Bezug auf die Förderung und Begleitung im Rahmen der Chorakademie soll evaluiert werden, wie die Interventionen die physischen, sängerisch-chorischen Fähigkeiten sowie die künstlerisch-psychologischen Persönlichkeitsmerkmale der Schüler*innen (mit Fokus auf Selbstwirksamkeit, Grit, Growth Mindset und Flourishing/Steigerung des Wohlbefindens) verändern. Das Untersuchungsdesign wird längsschnittlich multi-methodal mit mehreren Messzeitpunkten und Perspektiven (der Schüler*innen und der Trainer*innen der Chorakademie) angelegt. Es handelt sich um eine partizipative Forschung, in der auch die Sichtweise des Bachchors Salzburg miteinbezogen wird, welcher sein Konzept der Chorakademie auf Basis der Evaluationsergebnisse weiterentwickeln und optimieren möchte.
Die hohe gesellschaftspolitische Relevanz des Projektes beruht auf der Einzigartigkeit des musikalisch-sängerischen Förderkonzepts, das Anleihen aus der sportlichen Talentförderung (Red Bull Akademie) nimmt. Erkenntnisse aus der Evaluation sollen als Transferleistungen in die bildungspolitische Beratung zur Gestaltung transformativer musikalischer Bildungsräume ebenso einfließen wie in die musikdidaktische Aus-, Fort- & Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Brunner, Katharina; M.Ed.
Lindner, Lisa; M.Ed.
Projektleitung intern
Brunner, Katharina; BEd MEd
Lindner, Lisa; MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreilinger, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Angesichts der Heterogenität in unserer Gesellschaft, die sich auch in den Schulklassen widerspiegelt, sind Lehrpersonen mit der Vielfalt von Kindern stets konfrontiert. Verschiedene Ansätze bieten Möglichkeiten zum Umgang mit dieser Herausforderung/ Vielfalt und zeigen, wie gemeinsamer Unterricht gelingen kann. Im Fokus des Forschungsprojekts steht einer dieser Ansätze: „die Kooperation am gemeinsamen Gegenstand und eine innere Differenzierung durch entwicklungsniveaubezogene Individua- lisierung“ (Feuser, 2011). In der Pädagogik, insbesondere im Kontext der Inklusion, bezieht sich der Begriff „Gemeinsamer Gegen- stand“ auf einen pädagogischen Ansatz, bei dem alle Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Unterschieden, an einem gemeinsamen Lehr- oder Lerngegenstand teilnehmen. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Schüler*innen die Gelegenheit haben, am gleichen Unterrichtsthema oder Projekt teilzunehmen, jedoch mit individuell angepassten Zielen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Höfer, Friedrich; H-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Höfer, Friedrich; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grosser, Julia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Im Projektteil „Inklusive Hochschule I“ sollen erste Erkenntnisse in Bezug auf die Inklusive Hochschule mit Fokus auf das Hochschulprogramm „BLuE“ gewonnen werden.
Den Ausgangspunkt bildet dabei die Individualität jeder Person, um zu einer anerkennenden Form der Teilhabe für alle und jeden Menschen zu gelangen. Im Rahmen der durchgeführten partizipativen Beforschung des Hochschulprogramms bzw. des tutorialen Systems werden daraus resultierende erfolgreiche Praktiken, aber auch bestehende Spannungsfelder aus Sicht der Akteur:innen aufgezeigt. „Dabei treten mitunter die Widersprüche separierender/exkludierender hochschulischer Bildungsräume sublim (z.T. aber auch offen) zutage“ (Schneider-Reisinger et.al, 2020, S. 297). Diese Widersprüche werden anhand von teilstrukturierten Interviews mit BLuE-Studierenden und Tutor:innen dargestellt und diskutiert.
Diese Widersprüche sollen im Projektteil „Inlusive Hochschule II“ mittels einer Fragebogenerhebung unter Lehrenden der PH erhoben werden. Gefragt wird unter anderem nach dem eigenen Verständnis von Inklusion und woran die PH im Alltagsgeschehen als inklusive Hochschule erkennbar ist. Zudem wird der Bekanntheitsgrad von BLuE und die Solidarisierung damit erhoben. Mögliche Auswirkungen des Hochschulprogramms auf die PH Salzburg als Institution werden erfragt. Die Ergebnisse und daraus folgenden theoretischen Implikationen werden dargestellt und diskutiert. Bezug genommen wird vor allem auf Faktoren, die sich in der Studie als besonders relevant hinsichtlich einer Weiterentwicklung von (postsekundären) Bildungssystemen mit Blick auf Inklusion erwiesen haben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Carpenter, Susan; PhD
Projektleitung intern
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Die kollaborative Studie zwischen dem Kingsborough Community College (KCC) der City University of New York und der Pädagogischen Hochschule Salzburg (PH Salzburg) zielt darauf ab, transformative Bildungsprozesse in der Hochschulbildung zu erforschen und zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie innovative Lehrmethoden die kritische Denkfähigkeit, Selbstreflexion und Problemlösungsfähigkeiten der Studierenden verbessern können, um sie optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Der Forschungsansatz basiert auf einem sozialkonstruktivistischen Rahmen, der betont, dass Lernen und Entwicklung durch soziale Interaktion und kulturelle Einflüsse geprägt sind. Die Theorie des transformativen Lernens von Jack Mezirow (Mezirow, 1997, 2003, 2018), die hervorhebt, wie Erwachsene durch Reflexion über persönliche Erfahrungen tiefgreifende Veränderungen in ihren Perspektiven erfahren können, bildet die Grundlage. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Stephen Brookfields (2005) Fokus auf kritische Selbstreflexion und soziale Dynamiken, die für transformative Lernprozesse entscheidend sind. Darüber hinaus wird transformative Bildung als Konzept innerhalb der Debatten um Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung herangezogen (Singer-Brodowski, 2016). Diese theoretischen Rahmenbedingungen unterstützen die Analyse, wie Hochschulen durch pädagogische Innovationen transformative Bildungserlebnisse fördern können (Cranton, 2023). Es werden zwei zentrale Forschungsfragen untersucht: Erstens soll herausgefunden werden, welche Lehransätze besonders wirksam sind, um tiefgreifende Veränderungen in den Ansichten und Einstellungen von Studierenden zu bewirken. Zweitens wird erforscht, welche praktischen Aspekte und pädagogischen Techniken transformative Lernprozesse unterstützen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird mit etwa zehn Fokusgruppen am Standort PH Salzburg und etwa vier bis fünf Fokusgruppen am KCC gearbeitet. Als Stichprobe werden freiwillige Lehramtsstudierende der LV Citizenship Studies herangezogen. Die Analyse erfolgt nach Rädiker & Kuckartz (2018, 2020). Diese Methodik ermöglicht es, die Perspektiven und Erfahrungen der Studierenden zu erfassen und sichtbar zu machen. Die Fokusgruppen werden genutzt, um tiefere Einblicke in die individuellen und kollektiven Erfahrungen der Studierenden mit transformativen Lernprozessen zu gewinnen. Für die Analyse werden auch Concept-Maps herangezogen, die von Studierenden in der Lehrveranstaltung erstellt werden. Die Diskussionen aus den Fokusgruppen werden aufgenommen, transkribiert und thematisch analysiert, um zentrale Muster und Erkenntnisse zu identifizieren und entsprechende Lehrmethoden zu entwickeln. Der Berufsfeldbezug liegt in der Anwendung und Entwicklung von Lehrmethoden, die auf die Förderung kritischen Denkens und transformativer Lernprozesse Sari et al., (2023) abzielen. In der heutigen Welt sind Fähigkeiten wie kritisches Denken, Selbstreflexion und die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen, von zentraler Bedeutung. Diese Fähigkeiten bei Studierenden zu fördern, trägt wesentlich zur Vorbereitung auf berufliche Herausforderungen bei. Transformative Lernprozesse ermöglichen es den Studierenden, flexibel und kreativ auf neue Situationen zu reagieren und innovative Lösungen zu entwickeln.
Es wird erwartet, dass die Ergebnisse verdeutlichen, wie gezielte Lehrmethoden und pädagogische Innovationen transformative Bildungserlebnisse effektiv fördern können.
Beschreibung (engl.)
The collaborative study between Kingsborough Community College (KCC) of the City University of New York and the Salzburg University of Education (PH Salzburg) aims to explore and promote transformative educational processes in higher education. The central question is how innovative teaching methods can improve students‘ critical thinking, self-reflection and problem-solving skills in order to optimally prepare them for the challenges of the modern working world. The research approach is based on a social constructivist framework that emphasizes that learning and development are shaped by social interaction and cultural influences. The theory of transformative learning by Jack Mezirow (Mezirow, 1997, 2003, 2018), which emphasizes how adults can experience profound changes in their perspectives through reflection on personal experiences, forms the basis. This approach is complemented by Stephen Brookfield’s (2005) focus on critical self-reflection and social dynamics, which are crucial for transformative learning processes. Furthermore, transformative education is used as a concept within the debates on global learning and education for sustainable development (Singer-Brodowski, 2016). These theoretical frameworks support the analysis of how universities can promote transformative educational experiences through pedagogical innovation (Cranton, 2023). Two central research questions will be examined: Firstly, which teaching approaches are particularly effective in bringing about profound changes in students‘ views and attitudes? Secondly, which practical aspects and pedagogical techniques support transformative learning processes? To answer the research questions, we will work with about ten focus groups at the PH Salzburg site and about four to five focus groups at the KCC. Volunteer teacher training students from the Citizenship Studies course will be used as a sample. The analysis will be conducted according to Rädiker & Kuckartz (2018, 2020). This methodology makes it possible to capture and visualize the students‘ perspectives and experiences. The focus groups will be used to gain deeper insights into the students‘ individual and collective experiences of transformative learning processes. Concept maps created by students in the course are also used for the analysis. The focus group discussions are recorded, transcribed and thematically analyzed to identify central patterns and insights and to develop corresponding teaching methods. The professional field of application lies in the application and development of teaching methods that aim to promote critical thinking and transformative learning processes Sari et al., (2023). In today’s world, skills such as critical thinking, self-reflection, and the ability to solve complex problems are of central importance. Fostering these skills in students is an essential part of preparing them for professional challenges. Transformative learning processes enable students to react flexibly and creatively to new situations and to develop innovative solutions.
It is expected that the results will clarify how targeted teaching methods and pedagogical innovations can effectively promote transformative educational experiences.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Siller, Klaus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
INHALT
Mit der Implementierung neuer kompetenzorientierter Lehrpläne in der Volksschule ab dem Schuljahr 2023/24 wird eine
wichtige Veränderung im Bildungssystem eingeleitet: die Einführung einer Fremdsprache, in der Regel wohl Englisch, als
verbindliche Übung für die ersten beiden Lernjahre und als verpflichtendes Fach mit Benotung für die folgenden beiden
Lernjahre. Für einen qualitativ hochwertigen Fremdsprachenunterricht braucht es dann vor allem eines: fachlich kompe-
tente Lehrkräfte (Härtel et al., 2010). Diese Kompetenz hängt maßgeblich vom professionellen Wissen der Lehrpersonen
und deren Überzeugungen und Einstellungen zum Fremdsprachenunterricht im Kontext der Primarstufe ab (vergleiche
z. B. BIG-Kreis, 2007; Böttger, 2017; Legutke et al., 2015; Müller, 2017).
ZIEL
Um diesem Kompetenzanspruch gerecht zu werden und gegebenenfalls in der Aus- bzw. auch in der Fort- und Weiter-
bildung gezielt intervenieren zu können, sind valide Informationen darüber notwendig, (1) welches Niveau an Sprachkom-
petenz und welche Einstellung zum Fremdsprachenunterricht die Studierenden zu Beginn ihres Primarstufenstudiums
mitbringen, (2) ob und wie sich diese Faktoren im Verlauf des Bachelorstudiums entwickeln und (3) inwiefern Sprachkom-
petenz und Einstellung die Planung des Fremdsprachenunterrichts im Kontext der Primarstufe beeinflussen.
METHODE
Zur Sammlung dieser Informationen kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: Die Einschätzung und Entwicklung
der Fremdsprachenkompetenz der Studierenden wird zu Beginn, in der Mitte und gegen Ende des Bachelorstudiums
mithilfe des standardisierten Oxford Online Placement Tests durchgeführt. Die Einstellung der Studierenden zum Fremd-
sprachenunterricht wird zu den genannten Zeitpunkten mittels Online-Befragungen erfasst. Zusätzlich erfolgt eine detail-
lierte Inhaltsanalyse (nach Mayring) von Unterrichtsplanungen für den Englischunterricht im Verlauf des Studiums.
ERGEBNISSE
Durch die Kombination von objektiven Testergebnissen, subjektiven Rückmeldungen der Studierenden und der Analyse
von Unterrichtsplanungen werden wertvolle Einblicke in die Wirksamkeit des Fremdsprachenunterrichts gewonnen.
Diese Erkenntnisse bilden somit eine Grundlage für potenzielle zukünftige Verbesserungen hinsichtlich Lehrmethoden,
Lehrinhalten und pädagogischer Strategien im Bereich des Fremdsprachenunterrichts der Primarstufe.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Schmid, Florian; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
mBET-excellence wird als Coaching für begabte und leistungsstarke Studierende der PH Salzburg konzipiert, entwickelt, evaluiert und zu einem disseminationsfähigen Begabungscoaching für Studierende aller Fachgruppen und Institutionen optimiert. Es ist von Interesse, ob und wie sich das Verständnis der Studierenden von Begabung sowie ihres Expertisierungsprozesses, ihrer intensiven Übungseinheiten im Sinne des deliberate practice, etc. im Zuge der Teilnahme am Freifach mBET-excellence-Coaching ändert. Weiters soll untersucht werden, ob es bei den Studierenden einen Zuwachs an Selbstwirksamkeit und selbsteingeschätzten Kompetenzen gibt sowie welche Tools und Gelingensbedingungen des Coaching-Prozesses dafür relevant sind. Das Untersuchungsdesign ist längsschnittlich multi-methodal mit mehreren Messzeitpunkten der Coachees angelegt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Lister, Sarah;
Projektleitung intern
Schratzberger, Bernhard; MMag. Dr. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd.
Kletzl, Hilde; Mag.phil. Dr.
Koidl, Thomas; Mag. Prof.
Landsgesell, Elisabeth; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Trauner-Rieppel, Martina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Von 2018 bis 2022 wurden in Zusammenarbeit mit der Manchester Metropolitan University (Projektleitung Sarah Lister), der Vrije Universiteit Brussel, der Universidad de Cordoba sowie der Università degli Studi di Torino sechs Computerspiele zum Thema „Brüche“ entwickelt. Dabei wurde einerseits darauf Wert gelegt, auf die Realität übertragbare Lerneffekte zu erzielen (mathematischer Inhalt, game-based-learning), andererseits werden diese Lerninhalte in einer fremden Sprache unterrichtet (content and language integrated learning).
Beschreibung (engl.)
The aim of project (2018-1022) was to design multilingual videogames, and related learning resources, based on the principles of the CLIL (content and language integrated learning) approach, to be used in learning mathematical contents. The six games focus on various topics in connection with “fractions”.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike;
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Es wurde ein positiver Zusammenhang zwischen Extraversion und vermeidungsorientierter Bewältigung in Stresssituationen festgestellt (Brebner, 2001; Uehara et al., 1999). Gewissenhafte Menschen sind im Allgemeinen anpassungsfähiger als andere und haben eine höhere Lernfähigkeit (Costa & McCrae, 1992). Andere Studien haben gezeigt, dass Resilienz negativ mit Neurotizismus und positiv mit Extraversion, Offenheit und Gewissenhaftigkeit korreliert ist. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Extraversion einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Selbstakzeptanz, persönlicher Kompetenz und wahrgenommener sozialer Unterstützung hat (de las Olas Palma-García & Hombrados-Mendieta, 2017).
Im Zusammenhang mit der Problemlösung zeigt sich, dass Personen mit höheren Werten bei Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen auch eine höhere Problemlösungsfähigkeit aufweisen. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass Personen mit schlechten Problemlösungsfähigkeiten höhere Werte bei Neurotizismus aufweisen (D’Zurilla et al., 2011). Dies stimmt mit den Ergebnissen von McMurran et al. (2001) überein, in denen eine positive Beziehung zwischen Neurotizismus und Impulsivität/Aufmerksamkeit, Vermeidungsstil und negativer Problemorientierung festgestellt wurde. Darüber hinaus wurde ein negativer Zusammenhang mit den beiden konstruktiven Dimensionen des Problemlösens, nämlich der positiven Problemorientierung und dem rationalen Problemlösen, festgestellt. Außerdem wies Coskun (2016) auf einen positiven Zusammenhang zwischen konstruktivem Problemlösen und Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Verantwortung hin.
Weiters ist die Fähigkeit zum Multitasking für die vorliegende Studie von Interesse. Multitasking ist definiert als die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Aktivitäten zu wechseln (Mark et al., 2016). Der Umfang des Multitaskings einer Person kann durch kognitive Unterschiede beeinflusst werden (Keele & Hawkins, 1982). Es wurde festgestellt, dass Personen, die viel Multitasking betreiben, weniger in der Lage sind, Störungen durch Umweltreize herauszufiltern, wodurch sie anfälliger für Ablenkungen sind (Ophir et al., 2009). Auch bei der Steuerung der Aufmerksamkeit gibt es individuelle Unterschiede (Keele & Hawkins, 1982). So zeigt sich beispielsweise, dass eine Person mit hohen Neurotizismus- oder Impulsivitätswerten eine kürzere Fokusdauer aufweist (Mark et al., 2016). Zudem deuten die Ergebnisse von Mesmer-Magnus et al. (2014) darauf hin, dass Personen, die sich mit Multitasking wohlfühlen, wahrscheinlich auch in der Lage sind, Herausforderungen selbstständig zu bewältigen und gesellig zu sein. Sie scheinen auch gerne schnell zu arbeiten, fühlen sich in autonomen Rollen wohl und gehen Aufgaben seltener geplant und strukturiert an. Darüber hinaus fanden sie in ihrer Studie heraus, dass Personen, die kontaktfreudig und extravertiert sind, besser mit Unterbrechungen umgehen können. Darüber hinaus zeigten Mark et al. (2016), dass Personen mit höheren Ausprägungen der Eigenschaften Offenheit und Gewissenhaftigkeit eine unterbrochene Aufgabe schneller abschließen.

Die vorliegende Studie soll Unterschiede im Arbeitsverhalten (kognitive Fähigkeiten, Multitasking, Stressbewältigung, Resilienz) abhängig von der Persönlichkeit (Big 5) untersuchen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht