Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „Feministisches Forumtheater“ fragt danach, in welcher Weise und mit welchen Effekten die Methoden des Forumtheaters in Schulen eingesetzt werden können, um geschlechtercodierte Einschätzungen dessen, was sich in Bildungsinstitutionen als legitimes Wissen erweist, aufzudecken, um die Reflexionskraft und Handlungsmacht Lernender durch die Verkörperung von Themen, Situationen und Problemen – multisensorische Methoden – zu stärken und um reflexive Geschlechterpädagogik in Schulen zu etablieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grosser, Julia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Im Projektteil „Inklusive Hochschule I“ sollen erste Erkenntnisse in Bezug auf die Inklusive Hochschule mit Fokus auf das Hochschulprogramm „BLuE“ gewonnen werden.
Den Ausgangspunkt bildet dabei die Individualität jeder Person, um zu einer anerkennenden Form der Teilhabe für alle und jeden Menschen zu gelangen. Im Rahmen der durchgeführten partizipativen Beforschung des Hochschulprogramms bzw. des tutorialen Systems werden daraus resultierende erfolgreiche Praktiken, aber auch bestehende Spannungsfelder aus Sicht der Akteur:innen aufgezeigt. „Dabei treten mitunter die Widersprüche separierender/exkludierender hochschulischer Bildungsräume sublim (z.T. aber auch offen) zutage“ (Schneider-Reisinger et.al, 2020, S. 297). Diese Widersprüche werden anhand von teilstrukturierten Interviews mit BLuE-Studierenden und Tutor:innen dargestellt und diskutiert.
Diese Widersprüche sollen im Projektteil „Inlusive Hochschule II“ mittels einer Fragebogenerhebung unter Lehrenden der PH erhoben werden. Gefragt wird unter anderem nach dem eigenen Verständnis von Inklusion und woran die PH im Alltagsgeschehen als inklusive Hochschule erkennbar ist. Zudem wird der Bekanntheitsgrad von BLuE und die Solidarisierung damit erhoben. Mögliche Auswirkungen des Hochschulprogramms auf die PH Salzburg als Institution werden erfragt. Die Ergebnisse und daraus folgenden theoretischen Implikationen werden dargestellt und diskutiert. Bezug genommen wird vor allem auf Faktoren, die sich in der Studie als besonders relevant hinsichtlich einer Weiterentwicklung von (postsekundären) Bildungssystemen mit Blick auf Inklusion erwiesen haben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schönbaß, Doris; Prof. Mag. Dr. / 501660 Pädagogische Hochschule Salzburg
Projektleitung intern
Schönbaß, Doris Gertrud; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Forschungsstand: Die Digitalisierung prägt die Lese-/Medienlandschaft durch ihr rasantes Tempo und die immer größere Vielzahl neuer Medien. War vor 20 Jahren (vor Smartphones, IPods, E-Books, soz. Netzwerken, WhatsApp…) Lesen am Screen noch die Ausnahme, so ist heute ein Leben ohne digitales Lesen undenkbar. Die Leseforschung (s.o.) ist sich des zentralen Stellenwerts der digitalen Lesekompetenz vollauf bewusst, in den letzten Jahren entstanden demnach bereits vermehrt Forschungsstudien zum digitalen Leseverhalten (Feierabend/Rathgeb, Philipp, Singer/Alexander etc). Die Auswirkungen der erhöhten Notwendigkeit und starken Ausweitung digitalen Lesens durchs Distance-Learning auf die diesbzgl. Einstellungen junger Menschen wird Gegenstand neuer Forschung.

Das instrumentelle Lesen von Sachliteratur zum Wissenserwerb, zum Informationsaustausch etc. ist bereits in den letzten rund zwei Jahrzehnten immer stärker mittels digitalem Text erfolgt. Durch die Covid-Maßnahmen verlagerte sich der Wissenserwerb noch einmal stärker von der face-to-face Vermittlung auf digitale Lektüre. Wie dieser Trend von jungen Menschen erlebt wurde bzw. wird und ob die schul-/ausbildungsspezifische Notwendigkeit und Gewöhnung ans digitale Lesen auch einen Anstieg bzw. eine höhere Akzeptanz des digitalen Lesens in der Freizeit, nicht zuletzt auch beim belletristischen Lesen, bewirkt hat, soll untersucht werden.
Hierbei stehen folgende zwei – gegensätzliche – (!) Thesen im Raum:
Einerseits könnte die notwendigerweise verstärkte Digitalisierung durch online-Lehr-/Lernformen zum Booster für eine digitale Lesekultur geworden sein; konkret durch die erweiterte und verbesserte Medienausstattung, den Medienbesitz der Jugendlichen, der vor den Homeschooling-Phasen z.T. noch nicht gegeben war (jede/r Schüler/in der Sekundarstufe verfügt spätestens seit Corona über eine eigenen Laptop/Tablet, über verbesserte IT-Rahmenbedingungen, z.B. Internetzugang etc.). Die Nutzung digitaler Medien zum Lesen, zum Downloaden von Textdokumenten etc wurde zum selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts. Für Studierende gilt dies noch in einem wesentlich höheren Ausmaß, da an den Universitäten und Hochschulen ganze vier Semester (SoSe 2020 bis einschließlich WS 2022) de facto nur online-Lehre stattfand. Zur digitalen Ausstattung kommt als weiterer Faktor noch die damit einhergehende Gewöhnung an digitales Lesen – auch jene Schüler/innen und Studierenden, die an sich keine Affinität für digitale Lektüre hatten, waren gezwungen, sich damit „anzufreunden“.
Die konträre These ist, dass durch die (von außen verpflichtend) gesteigerte Nutzung digitaler Medien, durch den quantitativ massiv erhöhten digitalen Lektürekonsum und die Notwendigkeit, anstelle realer Lehr-Lernsituation meist mehrere Stunden täglich Screen-lesend zuzubringen, ein Übersättigungsgrad erreicht wurde. Dieser kann – gerade bei Assoziation digitaler Medien mit beruflicher Pflichterfüllung – zu einer Abkehr von digitalen Lesemedien in der Freizeit führen.
Beide Thesen hinsichtlich der Auswirkungen der Covid-Umstände, nämlich dass diese ein „Upgrading“ der digitalen Lesekultur, allein aus pragmatischen Gründen, bewirkt hätten, oder aber in Wahrheit eher das Gegenteil, nämlich ein „Downgrading“ zumindest im privaten Bereich, in der subjektiven Beliebtheit – sind plausibel. Welche bei den befragten Jugendlichen und Studierenden stärker zutrifft, sollen die Erhebungen zeigen.
Neben den Covid-bedingten aktuellen Forschungsdesideraten werden in Anknüpfung an die beiden Studien aus 2013 und 2018 nach wie vor auch die generellen Lesehaltungen, Lektüregewohnheiten und -interessen – digital, aber ebenso analog – erhoben.

Beschreibung (engl.)
Die Befragten sind, so wie 2013 und 2018, Schüler/innen der Sekundarstufe 2 und Lehramtsstudierende. Die Erhebungen werden mittels Fragebogen durchgeführt, sie finden für die Schüler/innen direkt an den Schulen statt, für die Primarstufenstudierenden an der PH Salzburg und für die Sekundarstufenstudierenden wahlweise auch an der PH Salzburg oder am FB Germanistik/Unipark (je nachdem, in welcher Zeitschiene/LV die Erhebungen zeitlich platziert werden).
Die Erhebungen werden von Schönbaß in Kooperation mit den jeweiligen Lehrpersonen abgewickelt.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Brunner, Katharina; M.Ed.
Lindner, Lisa; M.Ed.
Projektleitung intern
Brunner, Katharina; BEd MEd
Lindner, Lisa; MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreilinger, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Angesichts der Heterogenität in unserer Gesellschaft, die sich auch in den Schulklassen widerspiegelt, sind Lehrpersonen mit der Vielfalt von Kindern stets konfrontiert. Verschiedene Ansätze bieten Möglichkeiten zum Umgang mit dieser Herausforderung/ Vielfalt und zeigen, wie gemeinsamer Unterricht gelingen kann. Im Fokus des Forschungsprojekts steht einer dieser Ansätze: „die Kooperation am gemeinsamen Gegenstand und eine innere Differenzierung durch entwicklungsniveaubezogene Individua- lisierung“ (Feuser, 2011). In der Pädagogik, insbesondere im Kontext der Inklusion, bezieht sich der Begriff „Gemeinsamer Gegen- stand“ auf einen pädagogischen Ansatz, bei dem alle Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Unterschieden, an einem gemeinsamen Lehr- oder Lerngegenstand teilnehmen. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Schüler*innen die Gelegenheit haben, am gleichen Unterrichtsthema oder Projekt teilzunehmen, jedoch mit individuell angepassten Zielen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Die systematische Erfassung von multidimensionalen Ausgangsvoraussetzungen für das Lernen im schulischen Kontext ist ein wichtiger Teil der Professionskompetenz von Lehrpersonen (z.B.: Hattie, 2003). Eine systematisierte und mehrperspektivische (Lehrer*in, Eltern, Schüler*in) Erfassung der Merkmale in Form eines semiformellen Diagnostikums hat sich zur Beurteilung der Ausgangsvoraussetzungen bewährt (Stahl, Rogl & Schmid, 2016). Um Lösungen zur Förderung gemeinsam (Lehrer*in, Eltern, Schüler*in) zu generieren liefert die lösungsorientierte Gesprächsführung mit der wohlwollenden lethologischen Haltung (sowohl beim Umgang mit Einschätzungsdaten aus der semiformellen Diagnostik als auch bei der Generierung von Förderinterventionen) den Rahmen.
Das wissenschaftlich fundierte Diagnoseverfahren mBET (Begabungsdomänen und moderierende Persönlichkeits- und Umweltmerkmale) soll um das Feld der chronischen Erkrankungen und kognitiven Beeinträchtigungen ausgeweitet werden. Die lösungsorientierte Gesprächsführung des mBET schließt als 2. Stufe an die semiformelle diagnostische Sammlung an und generiert partnerschaftlich (Schüler/in, Eltern, Lehrer/in) adäquate Interventionen und Maßnahmen. So kann in verschiedenen Bereichen die Heterogenität in Schulen gewährleistet werden.
Die UNESCO-Initiative „Education for All“ bekräftigt die Förderung aller Schüler*innen. Das mBET inclusiv kann ein Lösungsansatz sein, um allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer Herkunft und den ihnen zugänglichen außerschulischen Förderoptionen individuelle Förderung zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Nagele, Fabio; Dr. BA. MA.
Projektleitung intern
Nagele, Fabio; Dr. BA. MA.
Kendlbacher, Silvio; Mag. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Freller-Töglhofer, Margit; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Windischbauer, Elfriede; HProf.Mag.Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Prof.Mag.
Projektleitung intern
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt dient der Rassismus-Prävention. Lange wurde in Österreich darauf verwiesen, dass die Habsburger-Monarchie nur sehr kurz wenige, kleine Inseln als Kolonien besessen habe und daher nicht am Kolonialismus beteiligt gewesen sei. Dabei wird ignoriert, dass koloniales Denken und koloniale Sprachpraxis teilweise bis heute auch das Denken in Österreich beeinflusst(e), wie man u.a. an rassistischen Spielzeugen, rassistischen Liedern und den oben genannten Beispielen sehen kann. Im neuen Lehrplan ist die Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Rassismus vorgesehen, gleichzeitig liegt jedoch bisher wenig theoriegeleitetes Unterrichtsmaterial vor – insbesondere in Hinblick auf den österreichischen Blickpunkt. Das Projekt möchte daher solche Themen aufgreifen und es sollen theoriegeleitete Unterrichtsmaterialien für die Primar- und Sekundarstufe entwickelt werden, die Lehrer*innen in Fort- und Weiterbildungen und in Form von Publikationen zur Verfügung gestellt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wurden Informationen zum Risikoverhalten, zur Stressverarbeitung, zur Persönlichkeitsstruktur und zur Problemlösefähigkeit bei Erwachsenen eingeholt indem diverse valide und reliable Testverfahren durchgeführt wurden. Es wurden auch Patientengruppen wie Burnoutpatienten analysiert, um Risikofaktoren für eine Burnouterkrankung ausmachen zu können. Bei Personen mit Persönlichkeitsstörungen wurden Merkmale herausgefiltert, die negativen Einfluss auf das Problemlösen haben können. Zudem wurde das Risikoverhalten mit Persönlichkeitsmerkmalen in Verbindung gebracht und auch die Stressverarbeitung mit dem erfolgreichen Problemlösen korreliert. Grundidee war es, erfolgreiches Problemlösen besser vorhersagen zu können und Risikodispositionen für Burnout auszumachen.
Ziel des Projekts war es Modelle zu generieren, mit denen man das Burnoutrisiko, das Risikoverhalten und den Erfolg beim Problemlösen aus den Persönlichkeitsmerkmalen und aus dem Zugang zur Stressverarbeitung vorhersagen kann.
Es ergibt sich, dass Extraversion das Burnoutrisiko verringert, Neurotizismus erhöht das Risiko, Verträglichkeit hat ebenfalls einen signifikanten Einfluss, je verträglicher die Person, desto höher das Risiko, an Burnout zu erkranken.
Distanzierungsfähigkeit ist ein positiver moderierender Faktor, dasselbe gilt für die Offenheit in Bezug auf Problemfragestellungen.

Extraversion führt zu einer höheren Risikobereitschaft (sozial, körperlich und finanziell), ebenso die Offenheit für Erfahrungen, Selbstvertrauen und Entscheidungsfähigkeit. Problemlösekompetenzen sind negativ mit der Risikobereitschaft korreliert. Die soziale Risikobereitschaft stegt mit dem Empathievermögen, dem Reflexionsvermögen und dem Distanzierungsvermögen, soziale Anpassung korreliert negativ mit der sozialen Risikobereitschaft.

Eine gute Stressverarbeitung iSv „über die Ursache nachdenken und auch über die Reaktion auf den Stressor“ führt zu einer besseren Ausgangslage beim Problemlösen, Selbstvertrauen, positive Selbstinstruktion, Situationskontrolle und Reaktionskontrolle haben bei Männern einen positven Einfluss auf die Stressverarbeitung; Trivialisierung und Herunterspielen von Stressfaktoren wirkt negativ bei Frauen. Schizotypische, histrionische, abhängige und depressive Persönlichkeitszüge wirken sich, genau wie Soziabilität, negativ auf die Problemlösekompetenz aus, Handlungsorientierung, Gestaltungsmotivation und Resilienz sind positive Einflussfaktoren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Digitale Technologien wie programmierbare Roboter bieten neue Möglichkeiten mathematische sowie informatische Inhalte für die Schüler*innen in Einem erfahrbar zu machen. Besondere Relevanz erhält dieses Thema aufgrund von aktuellen Offensiven im österreichischen Schulwesen wie die Einführung des Pflichtgegenstandes „Digitale Grundbildung“ in der Sekundarstufe I, der 8-Stufenplan für die Digitalisierung sowie die DLPL-Pilotprojekte (Denken lernen – Probleme lösen) zur Förderung von informatischem Denken, Coding und Robotik in der Primar- und Sekundarstufe I. Informatische Konzepte sind die Grundlage für die Mitgestaltung in einer digital vernetzten Welt und damit wesentlicher Bestandteil einer allgemeinbildenden Schule. Das Hauptziel dieses Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines Handlungsrahmens für den Einsatz von fahr- und programmierbaren Robotern im Mathematikunterricht der Sekundarstufe. Damit wird die Grundlage für das Design von Unterrichtseinheiten geschaffen und die wesentlichen pädagogischen Umsetzungsstrategien akzentuiert. Dies stellt die Basis für den qualitätvollen Einsatz von derartigen Technologien im Unterricht dar. Die Entwicklung dieses Rahmens basiert im Wesentlichen auf Literaturrecherchen und -analysen sowie die Einbindung von Erfahrungen aus laufenden Projekten wie „Mathematikunterricht mit expressiven digitalen Medien“ (Projektleiter: Simon Plangg). Die Evaluation des entwickelten Handlungsrahmens erfolgt dann anhand von damit gestalteten Unterrichtseinheiten mit Schüler*innen im „Robotiklabor“ an der Pädagogischen Hochschule Salzburg im Rahmen des laufenden FFG-Projekts „Digital-kooperativ-interdisziplinär: Unterrichtskonstellationen vor dem Anspruch von Digitalisierung und Medienbildung“ (INTER-DI-KO, Projektleitung: Christine Trültzsch-Wijnen).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Jonas, Eva; Univ.-Prof.in
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Die hohe Quote der prüfungsinaktiven Studierenden stellt Universitäten österreichweit vor eine Herausforderung. Viele
Studierende entscheiden sich zwar aktiv für ein Studium, erzielen aber dann keine angemessenen Fortschritte. Die
Ursachen sind vielfältig und variieren je nach Studiengang und Studierendengruppe, wie etwa „First Generation
Students“ (FGS) oder strukturell benachteiligte Studierende. Das Gefühl „nicht dazu zu gehören“ ist dabei ein
grundlegendes Problem, welches noch verstärkt wird, wenn Informations- und Interaktionsdefizite im Studium vorliegen.
FGS stehen beispielsweise dem Unverständnis der Herkunftsfamilie gegenüber sowie dem Druck, alles alleine schaffen
zu müssen (Bernhardt et al., 2013). Finanzielle und soziale Hürden addieren sich zu fehlendem Wissen über nächste
Schritte und notwendige Handlungen für ein erfolgreiches Studium.Insbesondere bei Schwierigkeiten und Rückschlägen im Studium entsteht ein ungünstiger Kreislauf aus Frustration,
Stress, sozialer Isolation, Angst, vermehrten Zweifeln, Hemmung und Passivität. Unklarheiten, wie es weitergehen
könnte, tragen zu der bangen Frage bei, ob man selbst am richtigen Platz und auf dem richtigen Weg ist. V.a.
Studierende aus gesellschaftlich benachteiligten Gruppen sind sehr sensibel für Signale mangelnder sozialer
Zugehörigkeit und attribuieren Leistungsschwierigkeiten und Rückschläge im Studium oftmals auf die eigene
mangelnde Passung, was den ungünstigen Kreislauf verstärkt (Walton & Cohen, 2007). Damit einhergehende
Studienverzögerungen und finanzielle Belastungen führen häufig zum Studienabbruch.
Das Gefühl „nicht dazu zu gehören“ kann sich auch aus der mangelnden Identifikation mit dem eigenen Studienfach
ergeben. So fühlen sich z.B. Lehramtsstudierende trotz einer School of Education aufgrund ihrer unterschiedlichen
Fächer an mehreren Fachbereichen meist nicht richtig zugehörig (vgl. Hochschulrektorenkonferenz, 2013) und
entwickeln keine Fachidentität. Diese wäre jedoch sowohl für das Commitment als auch für die Qualität des fachlichen
Wissens von Bedeutung. Eine fachkulturelle Heterogenität, mangelnde Verinnerlichung von „fachspezifischen Denkund
Handlungsmustern“ und strukturelle Rahmenbedingungen erschweren die universitäre Sozialisation (Alheit, 2014;
Vosgerau, 2005).
Nutzen und Ziele des Projekts
Um die soziale Zugehörigkeit zur Universität Salzburg und die Identifikation mit dem eigenen Studienfach zu erhöhen,
soll die soziale Vernetzung der Studierenden auf verschiedenen Ebenen durch ein Community Networking & Mentoring
Projekt gefördert werden. Möglichkeiten der Digitalisierung werden hierbei sinnvoll eingesetzt und mit dem Erleben
eines echten sozialen Austausches so verbunden, dass unterstützende Peer-Kontakte aufgebaut, die Identifikation mit
erfolgreich Studierenden gefördert, das Selbstmanagement nachhaltig gestärkt und die Studien- und Prüfungsaktivität
erhöht werden.
a) Förderung des sozialen Kontaktes und fachlichen Austausches zwischen Studierenden eines Studienfaches und
zwischen Lehramt- und Hauptfachstudierenden (PLUS & PH),
b) Austausch mit Vorbildern und Rollenmodellen im Rahmen eines online gestützten Peer-Mentoring Programms für
Studienanfänger/innen,
c) Verminderung der Risikofaktoren für Studieninaktivität indem gefährdete Studierende gezielt auf persönlicher,
fachlicher und struktureller Ebene unterstützt werden.
Beschreibung (engl.)
Bericht