Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Johannes; Dr.
Nausner, Ernst; Mag. Dr. Prof.
Boxhofer, Emmerich; Mag. Dr. Prof.
Reibnegger, Harald; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Boxhofer, Emmerich;
Mayr, Johannes; Dr.
Nausner, Ernst;
Reibnegger, Harald; Dr., MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
In den Jahren 1995 bis 2005 fand an allen Pädagogischen Akademien Österreichs eine Studie statt, in der die
individuellen Lernvoraussetzungen der Studierenden (z. B. ihre Berufswahlmotive), die im Studium und in der
Fortbildung angebotenen Lerngelegenheiten (z. B. Informationsinputs zu bestimmten Inhalten), die Nutzung
dieser Lerngelegenheiten durch die Studierenden bzw. Lehrkräfte (z.B. durch unterschiedliche Lernstrategien)
sowie das daraus erwachsende Können, Handeln und Befinden im Beruf und dessen Veränderung erhoben
wurden. Es wurde auch erfasst, welche Entwicklungen in der Persönlichkeits- und Interessenstruktur
abliefen und wie sich die Laufbahn gestaltete (z. B. Berufsausstieg). Die Studie wurde von Johannes Mayr
(damals PA der Diözese Linz) geleitet.
In einer weiteren Serie von Erhebungen wurden an der PA der Diözese Linz bei den Studierenden und Absolvent/
innen der Studienjahrgänge 1985 bis 1999 sowie bei den Studierenden der Studienjahrgänge 2001 bis
2010 ähnliche Merkmale erfasst wie in der österreichweiten Studie. Diese Erhebungen wurden zunächst von
Johannes Mayr durchgeführt, später von Emmerich Boxhofer und Ernst Nausner (beide PH der Diözese Linz).
Bei einzelnen Erhebungen wirkten weitere Personen – teilweise auch solche aus anderen Institutionen –
maßgeblich mit, wobei insbesondere Barbara Hanfstingl (Universität Klagenfurt) zu erwähnen ist.
Im Zuge der TEDCA-Studie sollen nun – voraussichtlich im Sommersemester 2018 – möglichst viele der Teilnehmenden
an den skizzierten österreichweiten bzw. an der PA/PH der Diözese Linz stattgefundenen Studien
nochmals kontaktiert und im Hinblick auf die seit der letzten Erhebung stattgefundenen Lern- und Veränderungsprozesse,
deren Hintergründe und den nunmehr erreichten Stand ihrer Kompetenz- und Laufbahnentwicklung
befragt werden. Im Zentrum sollen dabei die Erfahrungen in der formalen, non-formalen und
informellen Fortbildung stehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Eva; MA
Projektleitung intern
Oyrer, Susanne; Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die PHDL ist im EU- Leader-Projekt strategischer Partner. Es geht um den Austausch der Grenzregionen AT/CZ. Deswegen wird 2-sprachig gearbeitet.
Im Rahmen des Projektes führt die PHDL eine interkulturelle Begleitstudie durch. Mit Hilfe eines Messinventars wird untersucht, wie sich neu entwickelte Materialien von Projektpartnern zum Forschenden Lernen auf die Kinder auswirken. Der Fragebogen/Beobachtungsfragebogen wird entwickelt (Vorstudie), dann die Interventionen mit den Kindern getestet (Begleitstudie Interreg).
Im ersten Jahr 19/20 wird ein erster Entwurf des Inventars in einer Pilotstudie in A auf seine statistische Reliabilität getestet.
Im zweiten Jahr 20/21 findet die eigentliche Studien statt, nämlich in CZ und in Österreich – derzeit angedacht, wodurch mindestens 200 -400 Kinder erreicht werden könnten.
In den Ergebnissen könnten sich auch Aussagen über interkulturelle Unterschiede ergeben.
Die interkulturelle Begleitstudie kommt allen Projektpartner und damit dem Gesamtprojekt zu Gute, wenn für die von den Projektpartnern entwickelten Materialien positive Effekte auf die Kinder bestätigt werden können.

Das Messinventar soll Forschendes Lernen, Involvement und Wohlbefinden post-interventionell abfragen. Im Folgenden werden die dahinterliegenden Konzepte kurz umrissen.
1) Forschendes Lernen (Reitinger, 2013,Pedaste et. Al., 2015)
Es wird auf den Fragebogen Permanschlager, Reitinger, Reitinger, Seyfried, & Waid (2018) zugegriffen (SVF-Kurzskala).
2) Involvement (Zaichkowsky, 1994, Astin, 1984,)
Das Involvement oder, wie es Zaichkowsky (1994) definiert, die persönliche Relevanz, ist eine wichtige Voraussetzung für die Beteiligung (affektiv und kognitiv) von Personen an einer Sache oder einem Prozess (z.B. Unterricht). Zaichkowsky entwicklete einen Fragebogen, den PII (Personal Involvement Inventory) für die persönliche Relevanz von Werbespots (ebd.). Die Verwendung von Items im Fragebogen hinsichtlich der affektiven Faktoren von Involvement wird durch Erkenntnisse von Fredricks et al. (2004) unterstützt.
Der PII wurde 2016 von Oyrer übersetzt und im schulischen Kontext (Sekundarstufe) im Zuge einer Unterrichtsphase in Physik nach einem Forschenden Lernarrangement eingesetzt. Die Ergebnisse standen im Einklang mit anderen getesteten Faktoren wie Motivation und Entfaltung Forschenden Lernens. Darüber hinaus wurde der PII an 109 Tn im Hochschulkontext erprobt und statisitisch geprüft (Oyrer& Reibnegger, 2020 in press). Aufbauend auf dieser ersten erfolgreichen Vorstudien, wird die weitere Entwicklung des Fragebogens/Beobachtungsbogens für die VS und den KIGA sich u.a. an der Theory of Involvement (Astin, 1984) orientieren.

3) AEQ-ES (Lichtenfeldet al. , 2012; ); The role of positive emotions (Fredrickson, 2001)

Vor diesem theoretischen Hintergrund soll ein getestetes Inventar nach Lichtenfeld et al. (2012) verwendet bzw. an die Zielgruppe angepasst und auf Deutsch und Tschechische übersetzt werden („Achievement Emotions Questionnaire – elementary school. AEQ-ES.

Abgesehen von der Begleitstudie ist eine Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Lyzeum in Prachatice geplant, die auch gemeinsame Exkursionen/Hospitationen/div. zu entwickelnde Kooperationen beinhalten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Müller, Martina; Dr. BEd M.A.
Projektleitung intern
Müller, Martina; Dr. BEd M.A. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Zukünftige Lehrpersonen müssen im Rahmen ihrer Ausbildung auf die Anforderungen von Schule und Gesellschaft vorbereitet werden. Neben dem Erwerb fachspezifischer Kompetenzen geht es auch um die Entwicklung eines Professionsbewusstseins.
Gegenstand der beschriebenen Studie ist die Klärung der Fragen, welche Eigenkompetenzen die Studierenden der Primarstufenausbildung in den Bereichen Rechtschreiben und Grammatik mitbringen, wie sich diese im Laufe der Studienzeit verändern und welche Einstellungen hinsichtlich der Wertigkeit dieser Kompetenzen für ihre spätere berufliche Tätigkeit die Studierenden haben.
Beschreibung (engl.)
Future teachers must be prepared for the needs of the school and society. In addition to the acquisition of subject-specific competences, it is also about the development of professional awareness.
The study deals with the self-competences of the students in orthography and grammar, how they change in the course of study time and what attitudes regarding the value of these skills for their subsequent professional activity students have.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Die Forschungsfrage lautet: Was denken und fühlen Lehramtsstudierende in interpersonalen Konfliktsituationen in der Schulpraxis. Interpersonale Konfliktsituationen (z.B. Unterrichtsstörungen sind häufige und für Lehramtsstudierende belastende Situationen in der Schulpraxis. Die Interviews von 75 Studierenden werden auf der Basis des kognitiv-affektiven Prozesssystems ausgewertet. Das kognitiv-affektive Prozesssystems von Mischel und Shoda (2009) ist ein persönlichkeitstheoretischer Ansatz, der davon ausgeht, dass unser Handeln durch verschiedene Kognitionen und Affekte gesteuert wird, die situationsabhängig interagieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Klampfer, Alfred; Mag. Dr. BA
Projektleitung intern
Klampfer, Alfred; Mag. Dr., BA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
“Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.”
Antoine de Saint-Exupery

Der Spruch von Antoine de Saint-Exupery versucht einen Erklärungsansatz für menschliches Verhalten zu liefern. Menschen sind keine Maschinen, die wie in der operant-behavioristischen Sicht programmiert werden und dann richtig
funktionieren. Genauso wenig ist die Geburt eines Kindes, wie Talcott Parsons meint, eine „invasion of a barbarian“, der erst gezähmt werden muss. Menschen suchen von Geburt an Herausforderungen nicht aufgrund einer Programmierung
oder weil sie dazu „gezwungen“ werden, sondern weil das ihrer Natur entspricht.

„Development, when viewed from this perspective, as Piaget and a few other pioneering psychologists, such as Heinz Werner, have done, is really quite a different matter. It is a more constructive matter, a more human matter. Development is not something done to the child by the social world, but, rather, it is something the child does actively, with the support and nourishment of the social world.” (Deci 1995, S. 79)

Dies führt zu einer holistischen Betrachtung von Lernen und menschlicher Entwicklung, die eine breitere und tiefere Perspektive von Bildung in kognitiver und affektiver Hinsicht berücksichtigt. John Hare (2010, S. 7) beschreibt die “Vision”
von Holistischer Bildung:

“The aim of holistic education must be to prepare students for a fulfilling and productive life in which their skills and attributes are constantly challenged, developed and applied as part of their lifelong learning. It is an educational journey of personal discovery starting within formal education and then continuing throughout life. The learning and life experiences are continuous with individuals gaining in different ways from the various situations and demands that they are presented with.”

Dabei spielt die Motivation sowohl in der Entwicklung des Menschen im Allgemeinen als auch im Lehr-/Lernprozess im Besonderen eine wichtige Rolle. Ein wissenschaftlich anerkannter theoretischer Zugang ist in der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation von Deci und Ryan zu finden, welcher den holistic psychological theories zugeordnet werden kann. Im vorliegenden Projekt werden Potentiale der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation sowie motivationale Faktoren im pädagogischen Kontext diskutiert, wobei eine holistische Sichtweise den Hintergrund dazu bildet.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Klampfer, Alfred; Mag. Dr. BA
Projektleitung intern
Klampfer, Alfred; Mag. Dr., BA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Mark Zuckerberg, founder and CEO of Facebook and owner of the virtual reality company Oculus, posted the following on Facebook on October 6, 2016:

“Here’s the crazy virtual reality demo I did live on stage at Oculus Connect today. The idea is that virtual reality puts people first. It’s all about who you’re with. Once you’re in there, you can do anything you want together – travel to Mars, play games,
fight with swords, watch movies or teleport home to see your family. You have an environment where you can experience anything.”

Virtual Reality has become a hype in recent years, thanks especially to new hardware and software packages. But this hype already existed in the 1990s and it was being speculated that Virtual Reality would soon enter the classroom. Aaron
Walsh founded the Immersive Education Initiative (http://immersiveeducation.org). At universities, the possibilities of VR were being investigated (e.g., Virtual Harlem at the University of Arizona). But the technology didn’t manage to establish itself in the teaching/learning context. The Internet bandwidths were too low, the technical requirements for schools and university much too high. This has changed in recent years. The development of new, cheaper technologies as well as fast internet connections have created the prerequisites for the use of virtual and augmented reality in the teaching/learning process.

The aim of this project is to consider virtual and augmented reality in the teaching and learning context of schools and universities. Starting from the principles of learning and action theory according to Baumgartner and Kalz 2004, possible
potential applications of VR / AR in the teaching / learning context are described and linked to the theoretical teaching / learning paradigm.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hartl, Klaudius; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hartl, Klaudius; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Die Geschichte des Faches „Technisches Werken“ lässt auf sehr heterogene werkpädagogische Konzepte zurückblicken. Einer der Gründe liegt im Einwirken sehr unterschiedlicher Motive und abweichender Anschauungen auf seine Fachstruktur und seine
Bezugsdisziplinen. Zudem kennzeichnet eine ausgeprägte Kontextfähigkeit zu verschiedensten Fachdisziplinen sein pädagogisches Potenzial. Dieses schwächt aber auch seine
Legitimation als eigenes Unterrichtsfach, wenn die Bestimmung seines Wesens und seiner fachlichen Eigenheit nicht erfolgt oder unzulänglich bleibt. Eine inhaltliche Abgrenzung
ist nötig, um sich als autarker Unterrichtsgegenstand im schulischen Fächerkanon zu positionieren. Die Zusammen- legung der Fächer „Technisches Werken“ und „Textiles Werken“ in der Sekundarstufe verschärft diese Problematik. Genderargumente wie das Auflösen traditioneller Rollenbilder wurden ins Treffen geführt, aber weder eine inhaltliche noch eine überlegte bildungstheoretische Fundierung ging diesem massiven Eingriff in die Fachstrukturen voraus. Auch der neue Lehrplan wird dem Anspruch, die fachliche Mitte schlüssig zu bestimmen, nicht in der nötigen Schärfe gerecht. Aus diesem
Problemkomplex ergibt sich die Notwendigkeit einer Grundlagen forschung für ein Fach „Werken“. Diese muss von zwei Enden unternommen werden: zum einen von den fachlichen Bezugsbereichen, zum anderen von einer übergeordneten Idee von Bildung
– beides eingebunden in einen schulpraktischen und lebensweltlichen Sinnzusammenhang. Aussichtsreich erscheint ein ganzheitlicher Ansatz, der von einer innigen Korrelation
von Mensch und Werk ausgeht. Für eine tragfähige Konzeption sind – ausgehend von der skizzierten Problemstellung – folgende Fragen angemessen zu beantworten:
• Welche fachlichen Bezugsfelder legitimieren ein eigenes Fach „Werken“ im Kontext zu seiner bildungstheoretischen Ausrichtung?
• Welche Merkmale sind maßgeblich für ein Bildungsfach „Werken“ im Sinne der Allgemeinbildung und bestimmen seine fachliche Mitte?
• Welche Grundlinien ergeben sich für ein Bildungsfach „Werken“ aus einem ganzheitlichen Ansatz?
• Welche Konzepte in der Geschichte der Werkpädagogik, der Bildungswissenschaft und der philosophischen Anthropologie liefern lohnende Ansätze und Beiträge?
• Welchen Stellenwert haben aktiv-handelnde und gestaltende Begegnungen mit der Lebenswelt im Sinne der Bildung?
• Welche Integrationsleistungen kann ein Bildungsfach „Werken“ im Ensemble des Bildungskanons erbringen?
Beschreibung (engl.)
Schlagwörter:
Werken in mehrperspektivischer Betrachtung,
Technik als weitreichende Kulturleistung,
lebensweltlicher Sinnzusammenhang,
Technik und humanes Welt- und Menschenbild,
pädagogische Erschließung der „Leondardo-Welt“ – das ganze Werk – der ganze Mensch
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Boxhofer, Emmerich;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Schaffung einer Plattform für die Implementierung eines WBL-Rahmens (Work-based Learning) in den nationalen Hochschulsystemen Armeniens und Russlands, um die Kluft zwischen Qualifikationsangebot und Arbeitsmarktanforderungen in Hochschulen zu schließen Netzwerkzusammenarbeit und das breitere wirtschaftliche und soziale Umfeld gemäß den Zielen von Yerevan Communique, Paris Communique und der Strategie EU 2020.
Beschreibung (engl.)
The overall aim of the project is to create a platform for the implementation of a work-based learning (WBL) framework in the national HE systems of Armenia and Russia in order to bridge the gap between skills supply and labour market demands in university-enterprise network cooperation and the wider economic and social environment according to the Yerevan Communique, Paris Communique and EU 2020 strategy’s objectives.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred;
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Für die Evaluierung der Implementation des Primarstufencurriculums aus Sicht der Studierenden und Lehrenden erfolgt sowohl formative als auch summative Evaluation auf der Grundlage einer Längsschnittanalyse, indem ein kompletter Jahrgang von Studierenden über die Dauer ihres Studiums untersucht wird. Die formative Evaluation gewährt Rückschlüsse auf die Qualität ganz spezifischer Module oder Lehrveranstaltungen, während die summative Evaluation einen „Gesamteindruck“ bietet. In der Längsschnittanalyse werden folgende drei Instrumente eingesetzt, die es erlauben, sowohl qualitative, sehr individuelle, als auch quantitative, eher curriculumspezifische Daten zu erheben (Mixed-Method-Studie).
1. Ein SWOT (Strength Weakness Opportunities Threats)-Fragebogen mit vier offenen Fragen bezieht sich auf die Stärken und Schwächen des aktuellen Curriculums bzw. der aktuellen Ausbildung (formative Evaluation). Dieser SWOT-Fragebogen enthält folgende offene Fragen:

1. Was waren die Stärken Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
2. Was waren die Schwächen Ihrer bisherigen Lehramtsausbildung?
3. Welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?
4. Welche Risiken für die Qualität der Lehramtsausbildung sehen Sie?

Die teilnehmenden Studierenden werden jährlich befragt. Es macht Sinn den aktuellen Studienjahrgang 2015/16 in der Längsschnittanalyse zu begleiten. Da das Studienjahr aber schon zu Ende ist, müsste die erste Fragebogenerhebung im Oktober 2016 (gleich zu Beginn des neuen Studienjahres) stattfinden. Es ist empfehlenswert, wenn die Datenerhebung (Dauer ca. 30-45 Minuten) im Rahmen einer Lehrveranstaltung stattfindet, da bei einer freiwilligen Teilnahme zur Beantwortung der Fragen die Rücklaufquote erfahrungsgemäß zu gering ist. Hierbei ist eine Unterstützung durch das Institut Ausbildung notwendig (z.B. bei der Auswahl der betreffenden Lehrveranstaltungen). Prinzipiell haben sich SWOT-Analysen für die begleitende Evaluierung von Curriculum-Implementationen in der beruflichen Ausbildung bewährt (z.B. Lanning et al. 2012).
2. Auf der Basis der durch die SWOT-Analysen erhaltenen Daten finden im letzten Studiensemester Fokusgruppen-Interviews mit einigen Studierendengruppen statt (summative Evaluation). Diese Interviews haben einerseits zum Ziel, die Zuverlässigkeit der bisher gewonnenen inhaltsanalytisch ausgewerteten Daten zu überprüfen (Triangulation), als auch vertiefende Einblicke in die Qualität des Studiums zu gewinnen.

3. Schließlich findet eine quantitative Befragung mit einem Fragebogen statt, der sich auf Aspekte des Curriculums bezieht, wie z.B. dem zugrundeliegenden Bildungsbegriff, den Zielen des Studiums, den curricularen Prinzipien und den Querschnittsthemen. Diese Fragebogenerhebung wird gegen Ende des Studiums in elektronischer Form durchgeführt (summative Evaluation).

Insbesondere die Instrumente 2 und 3 können und sollen auf institutionsspezifische Aspekte (z.B. Bezug zu interreligiösen Themen) eingehen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Jungwirth, Gunda; M.A.
Projektleitung intern
Jungwirth, Gunda; Dr. MA OSR Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie Lehrer_innen mit dem Unterrichtsprinzip Sexualerziehung angesichts heterogener Schüler_innensschaft umgehen. Im Fokus dieses Forschungsprojektes steht die Befindlichkeit der Lehrpersonen, ihre Handlungsmotivation, ihre subjektiven Theorien sowie ihrer Wahrnehmung von Heterogenität im Zusammenhang mit Sexueller Bildung.
Ziel dieser Studie war, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Bedingungen dazu beitragen, dass Sexuelle Bildung im Kontext von Schule gelingt. Im Zuge der Analyse narrativer Interviews entstand ein Bedingungsgefüge von Einflussfaktoren für die Verantwortungsübernahme der Sexuellen Bildung durch Lehrkräfte. Die Erkenntnisse dieser Studie dienen als Grundlage der Konzeptentwicklung für eine Lehrer_innenbildung, sowie für Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich Sexualpädagogik.
Beschreibung (engl.)
The aim of the research project is to learn – talking to teachers – how they think about the educational principle “sex education”, how they experience and reflect their own actions in their capacity as class teacher in the context of sex education. Of further interest was in what form and to what extent the interviewed persons feel responsible for sex education, where they experience difficulties and what measures may be subjectively meaningful to them to perform the teaching principle sex education in the best possible way. It was also important, which “subjective theories” are largely responsible how teachers think about sex education in heterogeneous context and as this is shown in the teaching practice.
The result of this study is a set of conditions for the assumption of responsibility of teachers for school sexual education in heterogeneous context
Proceeding from this, educational content for initial and continuing teacher trainings are being developed which empower teacher to make an emancipatory and gender-sensitive sex education.
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