Kategorie: Hochschuldidaktik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Mauric, Ursula; Mag. Prof.
Yashchyk, Nataliya;
Projektleitung intern
Mauric, Ursula; Dr.phil. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gullner, Barbara Roswitha; Institutsleiterin Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
TNPU – Ternopil Volodymyr Hnatiuk National Pedagogical University, Nationale Pädagogische Universität Ternopil
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Projekt sieht eine vergleichende Analyse der beiden Hochschulen zu subjektiven Vorstellungen von Lehramtsstudierenden der Primarstufe in Bezug auf Rolle und Aufgaben der Lehrperson in einer globalisierten Welt vor. Mittels eines qualitativen Fragebogens werden an beiden Hochschulen jeweils 40 – 50 Studierende des 7./8. Semesters ihres Lehramtsstudiums für die Primarstufe befragt. Die Forschung wählt einen interdisziplinären Ansatz und bezieht politikwissenschaftliche Ansätze ebenso ein wie soziokulturelle Überlegungen, kulturwissenschaftliche Linguistik und Ethnologie. Das Forschungsdesign ist vorrangig qualitativ, mischt jedoch in der Auswertung des Datenmaterials qualitative und quantitative Methoden.

Das Projekt stellt allgemein einen Betrag zur Weiterentwicklung von Lehre zu globalen Aspekten des Lehrberufs an beiden hochschulischen Institutionen dar. Die subjektiven Vorstellungen von Lehramtsstudierenden zu Rolle und Aufgaben der Lehrperson in einer globalisierten Gesellschaft werden in den Kontext nationaler Curricula und globaler bildungspolitischer Anliegen gestellt. Darauf aufbauend werden theoriegeleitet Hinweise auf Implikationen für die hochschulische Lehre abgeleitet.

Die Projektergebnisse richten sich an Lehramtsstudierende und indirekt an Hochschullehrende.

Beschreibung (engl.)
The project provides for a comparative analysis of the two universities on the subjective perceptions of student teachers of primary education with regard to the role and tasks of the teacher in a globalized world. By means of a qualitative questionnaire, 40-50 students in the 7th/8th semester of their primary teacher education studies will be interviewed at each of the two universities. The research adopts an interdisciplinary approach, incorporating political science approaches as well as sociocultural considerations, cultural studies linguistics, and anthropology. The research design is primarily qualitative, but mixes qualitative and quantitative methods in the analysis of the data material.

The project generally represents a contribution to the advancement of teaching on global aspects of the teaching profession at both higher education institutions. The subjective perceptions of student teachers on the role and tasks of the teacher in a globalized society are placed in the context of national curricula and global educational policy concerns. Based on this, theory-based indications for implications for university teaching will be derived.

The project results are addressed to student teachers and indirectly to university teachers.

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seufert, Sabine; Dr.
Projektleitung intern
Kollosche, David; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Campus Universität Liechtenstein
Fachhochschule Dornbirn
MCM-HSG Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement, Universität St.Gallen
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Mit dem Lehr-Projekt soll die studentische Forschung von Bachelorarbeiten systematisch untersucht und empirische Benchmarking-Daten erhoben werden. Die Leitfrage des Projekts lautet dabei, was unter studentischer Forschung verstanden werden kann und wie grundsätzlich an den IBH Hochschulen im Bodenseeraum gefördert werden kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seufert, Sabine;
Projektleitung intern
Peböck, Karl; Dr. M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2020
Beschreibung
Hochschulen sind derzeit sehr gefordert, aufgrund der Corona Krise flächendeckend auf die Online Lehre umzustellen. Zudem bestehen sehr grosse Herausforderungen darin, wie die Umstellung der Prüfungen erfolgen soll. Online Prüfungen durchzuführen, sind bisher wenig verbreitet und die Hochschulen im deutschsprachigen Raum haben damit sehr wenig Erfahrungen und somit liegt auch ein geringer Erkenntnisstand in diesem Bereich vor.

Mit dem „Onl-Lexi“ soll eine schnelle Wissenskommunikation für die Online Lehre unterstützt werden, mit dem spezifischen Fokus auf Online Prüfungen. Konkret soll in diesem gemeinschaftlichem Partnerprojekt eine Website mit fundierten Informationen zur Online Lehre und insbesondere Online Prüfungen, gestützt auf empirischen Erkenntnissen aus der Forschung bereitgestellt werden. Ein zweiter Baustein der Wissenskommunikation stellt ein offenes Webinar zu Online Prüfungen für verantwortliche an Hochschulen dar.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kurz, Peter; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr. BEd Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Zmelik, Katharina; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Zmelik, Katharina; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Mit der Planung und Einrichtung eines Lehr-Lerngartens (LLG) an der PH OÖ wurde im Jahr 2017 begonnen. Seitdem wurde der LLG kontinuierlich weiterentwickelt und im Rahmen verschiedener Lehrveranstaltungen in der Primar- und der Sekundarstufenpädagogik sowie in der Fortbildung als Lernumgebung genutzt. Ein eigenes Wahlfach „Projekt Schulgartenarbeit“ wird seit dem Sommersemester 2019 in zwei Teilen (Winter- und Sommersemester) angeboten. Die sukzessive Weiterentwicklung mit der Planung und Einrichtung neuer Ausstattungselemente erfolgt in einem partizipativen Prozess innerhalb einer Arbeitsgruppe aus interessierten und engagierten Kolleg*innen. Eine begleitende Forschung zum Einsatz des LLG in der Fachdidaktik erfolgt im Rahmen von Bachelorarbeiten sowie in Laborprojekten im Masterstudium Biologie.
Ziel des Verlängerungsantrages ist die Sicherung des weiteren Lehrgartenbetriebes sowie dessen Weiterentwicklung als Lernumgebung und als „Feldlabor“ im Rahmen der Primar- und Sekundarstufenausbildung an der PH OÖ.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
ECKER, Klemens; M.Ed.
Kurz, Peter; Dipl.-Ing. Dr. BEd Prof.
Zmelik, Katharina; Mag.
Projektleitung intern
ECKER, Klemens; MEd Prof.
Kurz, Peter; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr. BEd Prof.
Zmelik, Katharina; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Vermittlung biologischer Artenkenntnis bildet eine zentrale Grundlage für eine
„Umweltbildung für Nachhaltige Entwicklung“. Arten‐ und Formenkenntnis formt eine
Basiskompetenz für das Verständnis systemischer ökologischer Zusammenhänge, die ihrerseits – in
weiterer Folge – eine Voraussetzung für verantwortungsvolle, umweltbewusste Einstellungen und
Verhaltensweisen darstellen (vgl. Pütz 2013; Berck & Graf 2018). Allerdings sind biologische
Artenkenntnisse bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen rückläufig (vgl. Goller
2001, u.a.). Studien verweisen zudem auf ein geringes Interesse und eine niedrige Motivation zum
Erwerb von Artenkenntnissen, insbesondere bei „älteren“ Kindern und Jugendlichen der
Sekundarstufe (vgl. Holstermann & Bögeholz 2007). Demgegenüber ist die Bereitschaft, sich mit Tierund
Pflanzenarten auseinanderzusetzen bei Kindern der Elementar‐ und Primarstufe noch stärker
ausgeprägt, vor allem dann, wenn diese kontext‐ und alltagsbezogen und handlungsorientiert
erfolgt. Aufgabe fachdidaktischer und hochschuldidaktischer Forschung ist die Entwicklung und
Erprobung von Lerndesigns und Lernumgebungen, die die Vermittlung (seitens der Lehrkräfte) und
den langfristigen Erwerb von Arten‐ und Formenkenntnis unterstützen.
Gegenstand des eingereichten Forschungsprojektes ist die forschende Begleitung eines
mehrjährigen Unterrichtsprojektes in einer Klasse der Primarstufe, das die Vermittlung von
biologischen Artenkenntnissen und anwendungsorientiertem Umweltwissen zum Ziel hat. Im
Projekt wird der Ansatz verfolgt, durch aktive Eingriffe in Lebensräume (Herstellung von
Blühflächen aus Brachen) deren Lebensraumqualität zu verbessern und damit einen Beitrag zur
Erhöhung der Artenvielfalt zu leisten. Die didaktische Überlegung dahinter ist, Bewusstsein für
Artenvielfalt zu schaffen, die jeweils eigenen Handlungsmöglichkeiten (ebenso wie deren Grenzen)
kennenzulernen und auszuloten sowie – als Begleiteffekt – Artenkenntnis zu erwerben.
In der Begleitforschung sollen die Wirkungen des Projektes auf Artenkenntnis und ökologisches
Systemwissen der Kinder im Rahmen einer dreijährigen Längsschnittstudie untersucht, Lernwege
analysiert und die Ergebnisse mit Referenzgruppen verglichen werden. Ein Fokus liegt dabei auf
der Frage, wie handlungsorientierte Lerndesigns die Verknüpfung von Sachwissen
(Artenkenntnisse) und (ökologischem) Systemwissen beeinflussen und welche Tiefeneffekte im
Lernen bei Kindern, in zweiter Instanz aber auch bei (angehenden) Lehrkräften darüber erzielt
werden können. Methodisch werden diese Fragen durch einen Mix verschiedener Ansätze
(Leitfadeninterviews mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen Zeitpunkten im Projekt
sowie mit Kontrollgruppen; Fragenbögen zu Artenkenntnis und ökologischem Systemwissen,
teilnehmende Beobachtungen, Gruppeninterviews und Gruppendiskussionen mit Kindern und mit
Lehrkräften, Befragungen der Eltern, Forschungstagebücher, Dokumentationen zum Projektverlauf
und zu Entwicklungen im Projekt).
Ziel der Begleitforschung ist es, aus den Untersuchungen Erkenntnisse für eine mehrjährig
aufbauende didaktische Konzeption zur Vermittlung und zum Erwerb von Artenkenntnis und
ökologischem Systemwissen abzuleiten, die einerseits für die Unterrichtsplanung, andererseits zur
Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Konzepte eine Grundlage liefern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prammer-Semmler, Eva; MA. Prof.
Steiner, Regina; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im BWG 2 die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Diese, nach einer speziellen didaktischen Einführung in der Studieneingangsphase geführten, zeitnah zum Ereignis handgeschriebenen Lerntagebücher, die in der hochsschuldidaktischen Konzeption auch das Fundament für das Portfolio liefern sollen, sowie die Prozessportfolio selbst, werden nach dem ersten Jahr und bei Weiterführung in den Folgejahren einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Induktives Vorgehen / Grounded Theory – axiale Codierung zur Theoriefindung Forschungsfrage: 1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden? 2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden? 3. Welche Veränderänderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben. 4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet. Zu Beginn des Studiums wird eine ProbandInnengruppe von 25 Personen gefunden. Diese stellen ihr handgeschriebenes Lerntagebuch und auch das entsprechende Portfolio am Ende jeden Semesters zur Verfügung, die Dokumente werden anonymisiert und erhalten eine Kennzahl. Die kopierten Tagebücher werden nach einer speziellen Form (Ersterzählung: rechte Seite – Reflexion/Beobachtungssprache: linke Seite) transkribiert, diese Texte und das Prozessportfolio werden mithilfe des Programmes MaxQda einer inhaltlichen Analyse) im Team unterzogen. Dieser Forschungsschritt erfolgt an mehreren Zeitpunkten: am Ende des ersten, zweiten, vierten und sechsten Semesters. Der Focus liegt hierbei auf den oben beschriebenen Fragen. Zusätzlich werden am Ende des ersten und dritten Studienjahres Interviews mit einem groben fallspezifischen Leitfaden, überwiegend aber mit narrativem Charakter geführt. Die Ergebnisse sollen laufend in den Entwicklungsprozess der hochschuldidaktischen Konzeption des Lerntagebuchs in Verbindung mit dem Prozessportfolio einfließen, in diesem Sinne hat dieses Forschungsprojekt auch aktionsforschenden Ansatz.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Atzwanger, Regina; Mag. Dr.
Steiner, Regina; Dr.
Projektleitung intern
Atzwanger, Regina; Mag. Dr.
Steiner, Regina; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kladnik, Christine; IL MA.
Kurz, Peter; Dipl.-Ing. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Atzwanger, Regina; Dr. Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2024
Beschreibung
Raumplanung gestaltet den Lebensraum für heutige und zukünftige Generationen und ist im Sinne einer nachhaltig gestalteten Zukunft von großer Relevanz (Flächenverbrauch, Bodenversiegelung, nachhaltige Bauformen, Mobilität, Kommunikation, sozialer Zusammenhalt, etc.). Eine sozial, ökonomisch und ökologisch verträgliche Gestaltung unserer räumlichen Umwelt ist jedoch neben Ernährung, Heizen und Mobilität einer der Keypoints (Bilharz, 2008) einer nachhaltigen Entwicklung. Diesbezügliche (regional-)politische Vorschläge und Entscheidungen lösen sehr oft Konflikte zwischen davon betroffenen Personengruppen aus. Sinnvolle und zukunftsfähige Lösungen können aktuell nur mehr unter Einbeziehung und Partizipation vielfältig beteiligter Stakeholder gefunden werden. Dazu braucht es entsprechend informierte Bürger/innen, die bereit sind, über den eigenen Tellerrand zu blicken und Bedürfnisse der Gesamtgesellschaft zu berücksichtigen.
Schulische Bildungsangebote zum Thema Raumplanung finden sich bisher kaum, vor allem nicht in Bezug auf die Grundschule, weder explizit in den Lehrplänen, noch in Form von Unterrichtsmaterialien. Im Erfahrungs- und Lernbereich Raum (in der Grundstufe II) lässt sich ein Bezug zum österreichischen Lehrplan herstellen „Das Beziehungs- und Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft an einem Beispiel (…) verstehen lernen“, ebenso in den Unterrichtsprinzipien „Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung“ und „politische Bildung“. In der Schweiz (Lehrplan 21) und in Deutschland (vgl. Perspektivrahmen Sachunterricht der DGSU) ist dieses Thema viel ausführlicher beschrieben und gefordert.
Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, eines der bisherigen wenigen Angebote – Un-terrichtsmaterialien, Schulworkshops und Lehrerfortbildungen im Rahmen des Projektes „Raumplanung macht Schule“ des Umweltbildungszentrums Steiermark – zu evaluieren und weiter zu entwickeln und andererseits Möglichkeiten auszuloten, wie das Thema stärker in den Primarschulunterricht integriert werden könnte.
Zur Fragestellung „Wie müssen Unterrichtsmaterialien und Lehrerfortbildungen gestaltet sein, damit Lehrpersonen das Thema Raumplanung in ihren Unterricht integrieren können und wollen?“ sollen folgende Aspekte bearbeitet werden:
• Evaluation der bestehenden Unterstützungsangebote (WS-Angebote für Schulklassen, Fortbil-dungsveranstaltung für Lehrkräfte, Unterrichtsmaterialien)
• Allgemeine Einschätzung der Relevanz des Themas durch die LP
• Analyse weiterer Unterrichtsmaterialien und -angebote im In- und Ausland
Um folgende Subfragen zu beantworten:
1. Wie können Lehrpersonen unterstützt werden derartige Angebote zu nutzen?
2. Wie sollten Lehrerfortbildungen gestaltet werden?
3. Welchen Anforderungen müssen Unterrichtsmaterialien zum Thema „Raumplanung im Sachunterricht“ genügen und wie sollten sie weiterentwickelt werden?
Dazu ist ein qualitatives Forschungsdesign geplant: Etwa 15 leitfadengestützte Inter-views einerseits mit Lehrkräften, die das Angebot von Schulworkshops durch eine ex-terne Referentin für ihre Klasse nutzen, andererseits mit Teilnehmer/innen an Fortbil-dungs-Workshops zu den Lehrermaterialien des BMBF (Atzwanger et al, 2015) (Aus-wertung mit qualitativer Inhaltsanalyse mithilfe MaxQDA).
Zeitgleich erfolgt eine Recherche nach weiteren Angeboten zum Thema Raumplanung für Grundschulen national und international, anschließend ein Vergleich und eine Analyse dieser Unterrichtsmaterialien und -angeboten nach induktiv und deduktiv (dazu dienen Ergebnisse aus den Interviews) entwickelten Kriterien und die Formulierung von Empfehlungen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Peschel, Markus; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Universität des Saarlandes
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Eine zentrale naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise ist das Experimentieren und wird im Perspektivrahmen
(GDSU 2013) im Sinne der Scientific Literacy neben dem Erwerb konzeptuellem Wissen
auch für den Grundschulbereich eingefordert. Grundschulkinder in diesem Bereich erfolgreich zu fördern
und fordern, setzt jedoch voraus, dass (zukünftige) Lehrkräfte über das pädagogische, fachliche und
fachdidaktische Wissen im naturwissenschaftlichen Unterricht verfügen. Professionelle Kompetenzen und
damit auch Überzeugungen und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen wirken sich auf das Handeln im Unterricht
aus. Gerade im naturwissenschaftlichen Sachunterricht zeigen Grundschullehrkräfte jedoch nur
wenig Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten (Tonsun 2000, Möller 2004). Geringe Selbstwirksamkeitsüberzeugung,
negative Vorerfahrungen aus der eigenen Schulzeit (u.a. Appleton & Kindt 2002, Peschel &
Koch 2014) gepaart mit fachlichen Defiziten sind Gründe für Lehrpersonen naturwissenschaftliche Themen
im eigenen Unterricht zu vermeiden. Wichtig dabei ist es, von Beginn an Studierende im Bereich
naturwissenschaftlichen Sachunterricht in der Theorie und Praxis zu stärken.
Die vorgestellte Studie verfolgt das Ziel, experimentelle Fähigkeiten bei angehenden Sachunterrichtslehrkräften
in der Ausbildung zu fördern. Die zentrale Fragestellung ist, wie sich zwei unterschiedliche Ausbildungskonzepte
auf die individuellen Überzeugungen zum Experimentieren in der Grundschule sowie der
persönlichen Einschätzung des Professionswissens auswirken. Die beiden Ausbildungskonzepte (Lehrer/
innenbildung 2007 und Lehrer/innenbildung NEU) unterscheiden sich durch die Dauer der Ausbildung
(6 bzw. 8/10 Semester), Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung im mathematisch-naturwissenschaftlich
und technischen Bereich, sowie der Lehrveranstaltungskonzeptionen hinsichtlich geschlossener Experimenten
und inquiry based experiments.
Die Untersuchung erfolgt in Form einer quantitativen und qualitativen Längsschnittstudie mit einer Laufzeit
von vier Jahren. An der Studie nehmen 149 Studierende des alten Studiengangs und 104 Studierende
des neuen Studiengangs (Lehramt für Primarstufe) teil. Mittels Fragebogen werden die geschätzten
fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen erhoben. Bei der Befragung werden bewusst Items aus
dem Fragebogen (Gofex 2014) adaptiert und eingebaut, sodass die beiden Datensätze für einen späteren
internationalen Ländervergleich genützt werden können. Ergänzend dazu sollen Studierende zu ihren
vorbereiteten Unterrichtsplanungen mittels halbstandardisierten Interview befragten werden. Zur Ermittlung
der Veränderung ist ein Prä-, Post- und Follow-up Test geplant.
Appleton, K. & Kindt, I. (2002). Beginning Elementary Teacher´s Development as Teachers of Science. Journal of
Science Teacher Education, 13, 1, 43-61.
Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (2013). Perspektivrahmen Sachunterricht. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Möller, K. (2004). Naturwissenschaftliches Lernen in der Grundschule – Welche Kompetenzen brauchen Grundschullehrkräfte?
In: Merkens, H. (Hrsg.): Lehrerbildung: IGLU und die Folgen. Opladen, 65-84.
Peschel, M. & Koch, A. (2014). Lehrertypen – Typisch Lehrer? Clusterungen im Projekt SUN. In: Bernholt, S. (Hrsg.)
Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht. Kiel: IPN.
Tonsun, T. (2000). The Beliefs of Preservice Elementary Teachers toward Science and Science Teaching. School Science
and Mathematics, 100, 7, 374-379.
Beschreibung (engl.)
Experimentation is a key method of scientific inquiry. Teachers are required to build up knowledge and
experimental skills with their students already during primary school. Therefore, primary science teachers
need to retain a scientific literacy, including knowledge about experimental skills and the capacity to
teach these skills. Professional competence, self-concepts and beliefs are important for teachers and
teacher students in order to successfully plan lessons and for dealing with expert and didactical
knowledge. Primary science teachers, as well as teacher students frequently appear to have little confidence
in their own abilities (Tonsun 2000, Möller 2004). Due to low self-efficacy, negative own school
experiences (e.g. Appleton & Kindt 2002, Peschel & Koch 2014) and the lack of expert knowledge teachers
often avoid science topics in their teaching. It is important to reinforce students in the course of
teacher education in teaching science both in theory and in practice. Experiments result in scientific literacy
of learners rather than merely representing exercises of working methods (Haagen-Schützenhofer
2014).
In this study we ask whether two essentially different training concepts (2007 and 2015) result in different
individual beliefs of scientific experimentation in primary school and whether the training concept
may affect the students’ self-efficacy of professional knowledge.
The study will be conducted with quantitative and qualitative approaches over a term of four years. The
study involves cohorts of students who were instructed either following curriculum A (no focus on scientific
experiments), or based on curriculum B (with focus on scientific experiments). Questionnaires are
used to assess the students’ content knowledge and content pedagogical knowledge three times at regular
intervals of 18 months. The items of the questionnaire are adapted to be compatible with the larger
data set collected in the frame of the DACH project ‘Gofex’. Furthermore, the students will be interviewed
about their preparedness to experimenting during instruction using semi-structured interviews. To test
whether changes of self-efficacy and beliefs occur, pre-, post and follow-up tests are planned. The
presented study aims at demonstrating the effectiveness of promoting experimental skills in students of
primary science education.
Appleton, K. & Kindt, I. (2002). Beginning elementary teacher´s development as teachers of science. Journal of Science
Teacher Education, 13, 1, 43-61.
Haagen-Schützenhöfer, C. (2014). Professionalisierung durch Lehren: Lehramtsstudierende lehren und beforschen die
Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern. In Feyerer, E., Hirschenhauser, K. & Soukup-Altrichter, K.
(Hrsg.) Last oder Lust? Forschung und Lehrer_innenbildung. Waxmann: Münster.
Möller, K. (2004). Naturwissenschaftliches Lernen in der Grundschule – Welche Kompetenzen brauchen Grundschullehrkräfte?
In: Merkens, H. (Hrsg.): Lehrerbildung: IGLU und die Folgen. Opladen, 65-84. Köhnlein, W.
(2012). Sachunterricht und Bildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Peschel, M. & Koch, A. (2014). Lehrertypen – Typisch Lehrer? Clusterungen im Projekt SUN. In: Bernholt, S.
(Hrsg.) Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht. Kiel: IPN.
Tonsun, T. (2000). The beliefs of preservice elementary teachers toward science and science teaching. School Science
and Mathematics, 100, 7, 374-379.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hametner, Stephan; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Spann, Harald; Mag. DDr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Hören stellt im Musikunterricht im deutschsprachigen Raum seit den 1970er Jahren einen wichtigen methodischen Zugang zur Vermittlung von Musik dar. Im Kontext von schulischem Musikunterricht bzw. in der Lehrerausbildung existiert aber eine große Bandbreite dessen, was Musikhören alles sein kann: Hören als ein Trainingsinstrument im Musiktheorieunterricht, Hören als Kontrollinstanz des eigenen Musizierens im Sinne von sauberer Intonation, Hören als Ausdruck fachkundiger Rezeption eines Musikstücks und nicht zuletzt Hören als genuin subjektives Erlebnis, mit all den Assoziationen und individuellen Wirkungen, welche Musik beim Hören hinterlässt.
Die Reihenfolge dieser Aspekte ist nicht zufällig gewählt: In der persönlichen Ausbildungs-Biografie des Autors dominierten die objektivieren und analytischeren Zugänge beim Hören von Musik während die subjektiveren entweder gar nicht zur Sprache kamen oder nur eine untergeordnetere Rolle spielten. Bezüglich der Begegnung von Schüler/innen mit Werken der Musikgeschichte kann retrospektiv von einer Abbilddidaktik – verbunden mit souveränen Rechten bezüglich der Interpretation dieser aufseiten der Lehrperson – gesprochen werden. Abbilddidaktik meint in diesem Zusammenhang, dass das methodische Vorgehen der Lehrperson darin bestand, objektives Wissen aus dem Gebiet der Musikwissenschaft, -analyse und -theorie methodisch verknüpft mit kleinen Hörbeispielen und –ausschnitten zu präsentieren. Im Falle des Autors war das nicht besonders problematisch, war er doch als Klavierstudent interessiert an den Inhalten des Faches und motiviert. Dies galt aber nicht für alle seine Mitschüler/innen. Nachdem er selbst Musiklehrer am Gymnasium geworden war, erinnerte ihn die Praxis an die selbst erlebten Musikstunden der eigenen Schulzeit und methodische Überlegungen drängten mehr in den Vordergrund. Bezüglich des Hörens von Musikwerken im Sinne von Werkbetrachtung, Werkhören, Musikhören oder Werkinterpretation im Bereich der sg. ernsten Musik entstanden Herausforderungen bei der Planung von Musikstunden für 10- bis 18jährige Schüler/innen. Dies markierte den Anfangspunkt einer jahrelangen Praxisforschung bei der die folgenden Fragen im Fokus stehen:
• Wie kann ein Musiklehrer seine Schüler/innen zum Hören historischer bzw. “klassischer” Musikwerke bringen, vor allem jene, für die diese Art von Musik besonders fremd ist?
• Was machen die Schüler/innen eigentlich während des Hörens?
• Wie können die jeweiligen Interpretationen des Gehörten kommuniziert und verhandelt werden und welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang das Reden über Musik, die Rollenverteilung zwischen Lehrperson und Schüler/innen sowie die Faktoren Subjektivität und Heterogenität im Klassenzimmer?
• Was lernen Schüler/innen eigentlich, wenn verschiedene methodische Wege bezüglich des Hörens angeboten werden und welche Kompetenzen werden dabei jeweils gefördert?
• Was heißt eigentlich: “Jemand hat die gehörte Musik verstanden”?
Obwohl einige theoretische Entwürfe, Programme und Beiträge zu diesem Themenkomplex vorhanden sind fehlen sowohl exakte Modelle für die Durchführung von Musikhören und empirische Befunde. Insbesondere für den Bereich der Subjektivität beim Musikhören fehlt die systematische Auseinandersetzung. Dies markiert auch die zentralen Zielsetzungen des vorliegenden Projekts.
Der Autor entwickelt seit mehr als 15 Jahren Methoden und Modelle, führt diese in der Schulpraxis durch (Primarstufe, Sekundarstufe, Lehrerausbildung), beobachtet, dokumentiert und sammelt Antworten und Ergebnisse auf die genannten Fragestellungen. Das Projekt stellt den Versuch dar, das Material sowohl konzeptuell-theoretisch als auch dokumentarisch praktisch – insbesondere hinsichtlich seiner Zirkularität zwischen Theorie und Praxis – auf den Punkt zu bringen. Ziel ist es, die Arbeit als Habilitationsschrift für das Fach Musikdidaktik einzubringen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Androsch, Gertrude; Mag.
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Eidenberger, Johanna; Mag. Dr. Fachoberlehrerin
Janny, Beate; M.Ed. BEd
Lindner, Gertrud;
Mayrhofer, Sandra; Mag.
Schuster, Natascha; Dipl.Päd. MA.
Wagner, Wolfgang; Mag.
Zauner, Norbert; M.Ed.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im WS2015 startet an der PH OÖ die neue Primarstufenausbildung. Das Curriculum sieht für das 3. und 4. Semester eine LV zu Lesson Studies (LS) vor. LS sind eine Form kollaborativer, reflexiver Praxis, im Rahmen derer Lehrkräfte gemeinsam Unterrichtseinheiten planen, durchführen, evaluieren und weiterentwickeln. Im Rahmen des Projekts soll die Durchführung von LS in der Ausbildung pilotiert werden und auf Basis der Befunde der Pilotstudie sollen entsprechende Lehrveranstaltungen für die neue Ausbildung entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht