Kategorie: Hochschuldidaktik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Stefan, Ferdinand; Mag.
Projektleitung intern
Stefan, Ferdinand; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Amberg, Isabel; Mag.
Furch, Elisabeth; Mag. Dr.
Maurič, Ursula; Mag. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
An den Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien steigt die Zahl der Studienbewerber/innen mit familiärem Migrationshintergrund. In Hinblick auf die historische und kulturelle Situation Kärntens kommt der slowenischen Sprache in Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen für das Minderheitenschulwesen große Bedeutung zu. Es liegen bis dato für beide Hochschulen keine umfassenden Erhebungen zu den sprachlichen Ressourcen vor, die Studierende und Lehrende mitbringen. Forschungsfragen: – Über welche sprachlichen Ressourcen verfügen die an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Wien lernenden und lehrenden Personen? – Wie erleben sie diese Ressourcen im Kontext der jeweiligen Hochschule? – Wie lassen sich die vorhandenen Ressourcen im Rahmen ihrer Ausbildung und im Hinblick auf ihre zukünftige Tätigkeit als Lehrer/innen in einer Schule, die von zunehmender Diversität geprägt ist, nutzen? Forschungsdesign: Das Forschungsprojekt wird an den beiden Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Erhebung eines Sprachenprofils der jeweiligen Pädagogischen Hochschule. Das Erheben von Sprachprofilen ist dazu geeignet das Sprachenregime einer Institution zu erfassen. Dabei nimmt das Sprachenprofil eine Bildungsinstitution als Raum wahr, in dem verschiedene sprachliche Praktiken aufeinandertreffen und in ihrer Gesamtheit ein lokales Sprachenregime bilden (vgl. Busch 2013, S. 171f). Zur Anwendung kommt ein mixed-methods Ansatz: Neben Expert/inneninterviews finden Gruppeninterviews in sprachbiografischen Workshops statt. Hier können unterschiedliche Perspektiven, Vorstellungen und Einstellungen zur Sprache deutlich werden und die Teilnehmenden werden gleichzeitig als Expert/innen wahrgenommen. Die Forschungsmethodik versteht sich auch als Aktionsforschung und zielt auf eine Sensibilisierung der Beteiligten bereits durch den Forschungsprozess selbst ab. Datenerhebung: Für die Ist-Stand-Analyse (Forschungsfrage 1) werden zwei Erhebungsmethoden herangezogen: (1a) Fragebogenerhebung an einer Student/innen-Stichprobe (z. B. Totalerhebung bei Student/innen aller Lehramtsstudien des 1. und 5. Semesters). (1b) Fragebogenerhebung an den Mtiarbeiter/innen beiden Pädagogischen Hochschulen. Die Fragebögen bestehen großteils aus geschlossenen Fragen, um die Vergleichbarkeit gewährleisten zu können. Die Auswertung wird vor allem deskriptiv erfolgen, da es um eine Darstellung des Status quo geht. (2) Die sprachbiographischen Erhebungen werden in Gruppeninterviews durchgeführt. Als Versuchspersonen dienen sowohl zwei- als auch einsprachige Student/innen. Die Daten dieser Gruppenitnerviews werden auch zur Beantwortung der Forschungsfragen 2 und 3 herangezogen, da es um das Generieren von individuellen Erfahrungen und Ansichten in Hinblick auf die persönliche (oder bei anderen wahrgenomme) Zwei-/Mehrsprachigkeit geht. Datenauswertung: Die Auswertung der Fragebogenerhebung wird an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführt. Die qualitativen Daten werden in Protokollen bzw. Transkripten dokumentiert. Die Auswertung der qualitativen Daten erfolgt im gesamten Forschungsteam in Form von Inhaltsanalysen. Ziel der Studie ist, durch das Aufzeigen von vorhandenen Ressourcen hinsichtlich Mehrsprachigkeit und sprachlicher Heterogenität an den beteiligten Hochschulen die Grundlage für die Erschließung neuer pädagogischer Handlungsfelder zu schaffen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Domej, Theodor; Dr.
Wakounig, Vladimir; Univ-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt , Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung,
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2007 – 2012
Beschreibung
Seit der Implementierung der neuen Curricula für die Lehrgänge „Zweisprachiger Unterricht an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ bzw. „Teamlehrer/in an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, im Studienjahr 2007/08 werden sowohl die Bildungsinhalte als auch die Bildungsziele der einzelnen Lehrveranstaltungen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse fließen in eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der Ausbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Kogler, Reinhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; Mag. Dr. Priv.-Doz. Prof.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2022
Beschreibung
Seit dem Studienjahr 2016/17 wird an der PHK in der Ausbildung für zukünftige Volksschullehrer/innen im Zuge des Bachelorstudiums für die Primarstufe die Schwerpunktsetzung „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung: die Alpen-Adria Region im Fokus“ angeboten, was einem formulierten Strategieziel der Pädagogischen Hochschule entspricht (vgl. Ziel- und Leistungsplan der PHK).
Um die inhaltliche Schwerpunktsetzung gut zu begleiten und um Rückmeldungen für eine weitere Entwicklung der curricularen Inhalte zu erhalten, hat das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung ein Evaluationsteam etabliert, das versucht, den Schwerpunkt in Form einer curricularen Entwicklungsforschung zu begleiten und zu evaluieren.
Beschreibung (engl.)
Od študijskega leta 2016/17 je težišče „Večjezičnost in medkulturno izobraževanje: Regija Alpe-Jadran pod drobnogledom“ del dodiplomskega programa (BA) za usposabljanje bodočih učiteljev v ljudski šoli, kar ustreza strateškemu cilju Pedagoške visoke šole na Koroškem (glej Ziel- und Leistungsplan). Institut za raznojezičnost in transkulturno izobraževanje je ustanovil evalvacijsko skupino, ki raziskuje na področju kurikularnega razvoja ter težišče spremlja in vrednoti. Kakovostno spremljanje programa in prejemanje povratnih informacij služi usmerjanju nadaljnjega razvoja učnih vsebin. // Since the academic year 2016/17, in the course of the bachelor’s program for primary education, PHK offers the focus ’Multilingualism and intercultural education: focusing on the Alps-Adriatic Region’ for future elementary school teachers, which is a formulated strategic goal of the University College of Teacher Education in Carinthia (see target and performance plan). In order to accompany the content-related focus well and to receive feedback for a further development of the curricular content, the Institute for Multilingualism and Transcultural Education has established an evaluation team, which tries to accompany and evaluate the focus in the form of curricular development research. // Nell’ambito del programma della laurea triennale per la formazione degli insegnanti della scuola primaria, la PHK offre – dall’anno accademico 2016/17 – anche l’indirizzo di studi „Plurilinguismo ed educazione interculturale: focus sulla regione Alpe-Adria“, che corrisponde a un obiettivo strategico formulato dalla PHK (cfr. il Piano obiettivi e prestazioni della PHK). Allo scopo di accompagnare adeguatamente tale indirizzo di studi e di ricevere riscontri per l’ulteriore sviluppo dei contenuti curricolari, l’Istituto per il plurilinguismo e l’educazione transculturale ha istituito un gruppo di valutazione per seguire e valutare tale indirizzo sotto forma di una ricerca sullo sviluppo curricolare.
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Vor dem Hintergrund zahlreicher aktueller fächerunspezifischer Studien über die Einstellung zu und Nutzung von digitalen Medien durch Studierende für deren Studium und den privaten Einsatz fehlen gegenwärtig spezifische Untersuchungen für eine wichtige Gruppe für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien: die Gruppe der Lehramtsstudierenden. Diese sind es, die innovative Maßnahmen mittels digitaler Medien im Unterricht verwirklichen sollen. Von ihnen wird erwartet, dass sie den Entwicklungen im E-Learning-Bereich offen und positiv entgegentreten und entsprechend den Forderungen nach einer konstruktivistischen, individualisierenden und differenzierenden Unterrichtsgestaltung anwenden können. Die Studie erhebt das Nutzungsverhalten, die Nutzungsintensität von digitalen Medien und die persönliche sowie die berufliche Bedeutung derselben für Lehramtsstudierende in einem Bundesland Österreichs. Ziel der Arbeit ist eine differenzierte Erfassung der gegenwärtigen studiumsbezogenen Mediennutzung von Lehramtsstudierenden. Aktuelles Datenmaterial für Lehramtsstudierende aus dem Grundschul- und dem Sekundarstufenbereich fehlt bis dato. Vorliegende Studie greift das Fehlen von Daten in einem ersten Schritt auf. Lehramtsstudierende zeichnen häufig ein von an E-Learning-Programmen teilnehmenden Lehrpersonen und Mentoren etwas abweichendes Bild der Ergebnisse. So sind sie in ihrer Beurteilung der Bedeutung von Kommunikation und Kooperation über eine Lernplattform oder in ihrer Einschätzung des Lernzuwachses durch E-Learning-Aktivitäten skeptischer als andere Befragte (Harrich 2013; Kysela-Schiemer 2015). Zudem reicht den Lehramtsstudierenden eine Betreuung durch Mentoren nicht aus. Sie suchen die unmittelbare Kommunikation mit den Lehrenden und vor allem zu den Kommilitonen in den Präsenzveranstaltungen – obwohl sie die für erforderlich gehaltene direkte Kommunikation mit Lernenden und Lehrenden nutzen, nützen sie ausführlich die Möglichkeit der Online-Kommunikation. Es wird konstatiert, dass durch Computer und Internet eine erhebliche Ausweitung der Kommunikation stattgefunden hat, diese jedoch viel Zeit in Anspruch nimmt und nicht im Speziellen dem fachwissenschaftlichen Austausch dient. Der hohe Aufwand virtueller Studienangebote ist für die Lehrenden ohne Assistenz, notwendige Tutoren, erforderliche personelle und finanzielle Ausstattung nur schwer durchführbar oder nicht zu leisten (Arnold et al. 2011, S. 30ff.). Die Studie zeigt Fakten auf, die als Basis für weitere Prognosen dienen können. Hinweise auf Trends und Widersprüche werden gegeben. Dafür wird in einem ersten Schritt der Entstehungsprozess eines Modells initiiert („work in progress“), um die zu untersuchenden Sektoren zu zeigen und die Fragestellungen schärfen zu können. Im Mittelpunkt aller Fragestellungen steht immer der Lehramtsstudierende und seine Nutzung der digitalen Medien (E-Learning-Angebote), wobei vorerst untersucht wird, in welcher Intensität der Studierende welche Angebote nutzt.
Beschreibung (engl.)
The importance of using digital media
(E-learning) for teaching students:

Against the background of numerous recent non-fan-specific studies on students‘ attitudes towards and use of digital media for their study and private use, there is currently a lack of specific research for an important group for teaching and learning with digital media: the group of teacher education students. These are the ones that are to realize innovative measures by means of digital media in the classroom. They are expected to be open and positive in facing e-learning developments, and to be able to respond to demands for constructivist, individualizing and differentiated instruction. The study surveys the usage behavior, the intensity of use of digital media and the personal and professional significance of it for teaching students in one federal state of Austria. The aim of the work is a differentiated recording of the current study-related media use of teacher training students. Up-to-date data for teacher education students from primary and secondary education is missing to date. The present study takes up the lack of data as a first step. Teaching students often draw a slightly different picture of the results from teachers and mentors participating in e-learning programs. For example, they are more skeptical in their assessment of the importance of communication and cooperation via a learning platform or in their assessment of learning gain through e-learning activities than other respondents (Harrich 2013, Kysela-Schiemer 2015). In addition, the teacher training students are not sufficient mentoring mentors. They are looking for direct communication with the teachers and especially with the classmates in the classroom sessions – although they use the necessary direct communication with learners and teachers, they make extensive use of the possibility of online communication. It is stated that the computer and the Internet have significantly expanded communication, but it takes a lot of time and does not specifically serve scientific exchange. The high expenditure on virtual study programs is difficult or impossible for non-assistants, necessary tutors, and the necessary personnel and financial resources to provide (Arnold et al., 2011, pp. 30ff.). The study presents facts that can serve as a basis for further forecasts. Indications of trends and contradictions are given. In a first step, the development process of a model is initiated („work in progress“) in order to show the sectors to be examined and to be able to sharpen the questions. At the center of all questions is always the student teacher and his use of digital media (e-learning offers), whereby for the time being it is examined in which intensity the student uses which offers.

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Wobak, Maria; BEd Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Zuge der Tertiarisierung der Ausbildung von Pflichtschullehrer/innen durch die Etablierung von Pädagogischen Hochschulen rücken zunehmend Fragen in der Vordergrund, wie z. B. „Wer sind Lehrer/innenbildner/innen?“ oder „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“ Die Berufsgruppe der Lehrer/innenbilder/innen – sofern man überhaupt von „einer“ Berufsgruppe ausgehen kann – ist insofern besonders, als sie sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen – meist ohne Lehrerfahrung in Schulen –, die aus dem universitären Bereich kommen (Murray & Male 2005, Yogev & Yogev 2006, Swennen & Snoek 2012, Murray 2014, Tannehill 2014).
Auch wenn das Forschungsgebiet international neu ist, gibt es doch schon einige Studien zu „identity of teacher educators“ (Swennen & Snoek 2012, Tack & Vanderlinde 2014). In Hinblick auf die internationalen Studien resümiert Izadinia allerdings, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (Izadinia 2014, S. 427). Im deutschsprachigen Raum gibt es zu keinem der angesprochenen Themen ausreichend empirischen Daten.
Im Anschluss an das 2014 bis 2015 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführte Pilotprojekt „Lehrer/innenbildner/innen als Forscher/innen?“ (2014-2015) wird das Projekt nun in einem mixed-method-Ansatz weiterverfolgt: Zum einen befindet sich ein Erhebungsinstrument zur Berufsrolle (2017-2018) im Einsatz, zum anderen wird in einer qualitativen Studie (Interviews) der Frage nachgegangen, wie lehrende Mitarbeiter/innen der PH Kärnten ihre Tätigkeiten beschreiben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Kaye Academic College of Education
Mofet Institute
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Fragen wie „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“, „Welche Kompetenzen sind für ihre professionelle Arbeit notwendig?“, „Welche Rolle spielt dabei die Forschung als eine wichtige Kompetenz?“ stehen im Zusammenhang mit der Professionalisierung von Lehrer/innenbildner/innen, ihren Kompetenzansprüchen und Professionalisierungsbestrebungen. Lehrer/innenbilder/innen stellen eine besondere Berufsgruppe dar, die sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen, die aus dem universitären Bereich kommen.
Während es international in den letzten fünfzehn Jahren in Zusammenhang damit vermehrt Studien zu „identity of teacher educators“ (vgl. Swennen u. Snoek 2012, S. 20, Tack u. Vanderlinde 2014, S. 297) gab, zeichnet sich im deutschsprachigen Raum erst eine zögerliche Auseinandersetzung damit ab. Dem erwachten Interesse an dieser Thematik versucht auch eine Publikation der European Commission – „Supporting Teacher Educators for better learning outcomes“ (2013) – gerecht zu werden. Trotzdem verweist Izadinia resümierend darauf, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (vgl. Izadinia 2014, S. 427).
Angeregt von und im Austausch mit israelischen Kolleginnen (vom Kaye College bzw. Mofet-Institute), die im Zuge eines Tempus-Iris-Projekts die PH-Kärnten besuchten, wurde ein Projekt konzipiert, das als Pilotstudie angelegt ist und in der es um erste Erhebungen in Hinblick darauf geht, was Mitarbeiter/innen der PH-Kärnten unter Forschung verstehen. In weiterer Folge werden die Ergebnisse in die Organisationsentwicklung einfließen.
Unter anderem wurde in diesem Pilotprojekt folgenden Fragen nachgegangen:
(1) Was verstehen Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Kärnten unter Forschung?
(2) Was macht sie zu Forscher/innen?
(3) Welche Forschung betreiben sie? Unter welchen Voraussetzungen?
(4) Wie macht sich die von ihnen betriebene Forschung in der Lehre bemerkbar?
In einer ersten Erhebungsphase (April bis Juni 2014) wurden qualitative schriftliche Befragungen mit jenen Personen durchgeführt, die Forschungserfahrung besitzen (Rücklauf: n=23). Die Auswertung dieser ersten Erhebungen erfolgte in mehrfachen Durchläufen in Form einer Inhaltsanalyse.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Medeni, Elif; MEd.
Stanfel, Gernot;
Projektleitung intern
Medeni, Elif; MEd.
Stanfel, Gernot;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
In diesem Projekt soll die Arbeit der islamischen ReligionslehrerInnen in Bezug auf Inklusion evaluiert und systematisiert werden. Da dieser sich sehr dynamisch entwickelnde Bereich ein bislang eher weniger beachteter war, die Notwendigkeiten dafür aber stetig steigen, sollen den Aspekten Inklusion und IRU in diesem Projekt Rechnung getragen werden. Sowohl die Erfahrungen der islamischen ReligionslehrerInnen, die bisher oft mit sehr viel Engagement und Eigeninitiative gearbeitet haben, als auch die im Institut für Islamische Religion seit einigen Jahren systematisch in Theorie und Praxis gelehrten Kompetenzen und Konzepte sollen erweitert und standardisiert werden. Daraus sollen sich neue Impulse und Standards für den Islamischen Religionsunterricht in der Theorie, der Praxis, der Lehrmittelgestaltung und der Lehrpläne gesetzt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindner, Johannes; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Lindner, Johannes; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
In diesem Projekt kooperieren Hochschulen und Volksschulen aus sechs Ländern (Dänemark, Finnland, Niederlande, Österreich, Portugal, Ungarn). Der Lead des Projektes liegt bei der KPH Wien/Krems. Es arbeiten Kolleg*innen der Standorte Krems und Wien, sowie der Partner-Volksschulen Krems und Wien, zusammen. Ziel des Projekts ist es (Social) Entrepreneurship Education als Lehr-Lernangebot in der Lehrerausbildung für die Primarstufe und den verbundenen Partnerschulen der Primarstufe zu verankern. Das Projekt knüpft an den Ergebnissen des Erasmus+ Policy Experimentation Projektes Youth Start Entrepreneurship Challenges (www.youthstart.eu) an. Es werden Lehr-Lern-Arrangements für die Primarstufe eingesetzt und neue entwickelt (z. B. Marketday Challenge, Communitiy Challenge). Für die Lehrerausbildung werden neue Unterlagen (Social Entrepreneurship Access Points) erarbeitet, erprobt und eingeführt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt mit einem Aktionsforschungsansatz.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Bildung und Lehrerbildung spielt in der Befähigung von Menschen, die Welt zukunftsfähig zu gestalten, eine tragende Rolle. Dafür braucht es engagierte Lehrkräfte mit entsprechendem Wissen, Können und entsprechenden Personeneigenschaften. Das Projekt interessiert, in welcher Ausprägung Resilienz im Kreise der Lehramtsstudierenden vorliegt, ob sich Unterschiede zwischen Studierendengruppen ergeben, und ob zwischen der subjektiven Studienbelastung und der Resilienz ein Zusammenhang besteht. Ziel ist die gewonnen Erkenntnisse hochschuldidaktisch im Zuge der Lehramtsausbildung zu nutzen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ebenberger, Astrid; HD MEd. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Potzmader, Sylvia; Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das intendierte Forschungsvorhaben evaluiert den Start des Mastersudiums für Primarstufenlehrper-sonen, welches an PHn im Studienjahr 2019-20 beginnt. Es besteht die Möglichkeit, das Studium parallel zum Berufseinstieg berufsbegleitend zu absolvieren, wie auch als Vollzeitstudium.
Das erkenntnisleitende Interesse dieser Pilotstudie bezieht sich darauf, wie Studierende den per se herausfordernden Berufseinstieg mit der zusätzlichen zeitlichen Belastung eines Masterstudiums in der Induktionsphase erleben und bewältigen. Als Vergleichsgruppe dienen die Studierenden, die die Variante eines Vollzeitstudiums gewählt haben.
Methodologisch wird die Studie sowohl im quantitativen wie auch im qualitativen Bereich verortet sein. Quantitativ werden mittels Fragebogenerhebungen unabhängige Variable (wie Geschlecht, Berufstätigkeit etc.) und abhängige Variable mit Skalen zu Konstrukten wie Persönlichkeitseigenschaf-ten, Belastungsfaktoren, etc. erhoben.
Da es sich auch um eine Studie mit explorativem Charakter handelt, werden im Sinne einer Datentri-angulation leitfadengestützte Interviews mit den Studierenden geführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht