Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandstetter, Bettina; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Brandstetter, Bettina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Bildungseinrichtungen sind in modernen Gesellschaften zu Kontaktzonen unterschiedlich geprägter Kinder und Jugendlicher geworden. Dort werden soziale, ökonomische und epistemologische Positionen und damit verbundene Entwicklungs- und Bildungschancen, sowie gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten ausgehandelt. Auch Religionspädagogik ist in diese Prozesse involviert und benötigt daher mehr denn je eine Sensibilität für Diskurse, also für jene Ordnungen, in denen über Wissensproduktion und Subjektvierungsvorgänge diese Möglichkeiten unterschiedlich verteilt werden. In den letzten Jahren ist ein wachsendes religionspädagogisches Bemühen um die Thematik der Differenz beobachtbar, in die ich meine Forschung einreihe. Ich möchte sie mit poststrukturalistischen und postkolonialen Perspektiven um eine diskurssensible Heuristik erweitern, die eine Dekonstruktion von impliziten Macht- und Ungleichheitsverhältnissen, diskriminierenden Bewertungen, intersektionalen Verschränkungen und dichotomen Ordnungen in konkreten Praktiken aber auch in wissenschaftlichen Diskursen ermöglichen. Die Beiträge der kumulativ angelegten Habilitation widmen sich der Konturierung notwendiger Begriffe und Konzepte im religionspädagogischen Kontext, der Analyse von Differenzierungspraktiken und der Erarbeitung von Praxisbausteinen für diverse (religions-)pädagogische Handlungsfelder.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Zuliani, Barbara Linda; MEd. Dr. Dipl.Päd.
Atzwanger, Michael; BEd MSc. Prof. SR
Projektleitung intern
Zuliani, Barbara Linda; MEd. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Die wissenschaftliche Begleitung des IMST-HLG erfolgt durch das Institut Medienbildung der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Dr.in Barbara Zuliani), die der Frage nach der Wirksamkeit nachgeht. Die Daten werden mittels leitfadengestützter Gruppeninterviews in einer Pre- und Posttestung erhoben und qualitativ mit einer phänomenologischen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) transkribiert und mit Hilfe des Programms MAXQDA ausgewertet. Ziel dieser Forschung ist, die erhobenen Daten weitgehend durch ein Datenreduktionsverfahren zu vereinfachen, so dass die wesentlichen Daten erhalten bleiben und die Kernaussagen konkretisiert werden können. Dabei stehen die Kategorien bzw. Subkategorien im Zentrum dieser Analyse (Mayring, 2010, S. 47).
Beschreibung (engl.)
The scientific monitoring of the IMST-HLG is carried out by the Media Education Institute of the Private University of Education of the Diocese of Linz (Dr. Barbara Zuliani), which investigates the question of effectiveness. The data is collected using structured group interviews in a pre- and post-test and qualitatively transcribed using a phenomenological content analysis according to Mayring (2010) and evaluated using the MAXQDA program. The aim of this research is to simplify the collected data to a large extent by means of a data reduction process, so that the essential data are retained and the core statements can be made more concrete. The categories and subcategories are at the center of this analysis (Mayring, 2010, p. 47).
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hagleitner, Silvia Rosa; Mag. Dr. Prof.
Ritzer, Georg; HS-Prof. Dr. Dr. Mag.
Strutzenberger-Reiter, Edda; HS-Prof.in Dr.
Wieser, Renate; HS.Prof.in Dr. Mag. Mag.
Projektleitung intern
Hagleitner, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Aufgrund der immer kürzeren Studienzeiten – sowohl im Schwerpunktstudium für den Bachelor wie auch in den Weiterbildungs-Lehrgängen der Religionslehrer*innnausbildung, stellt sich die Frage, wie die grundlegenden Inhalte so knapp und verständlich wie möglich dargelegt werden können. Die Orientierung am österreichischen Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht, fundierte Verknüpfung von religionspädagogischen Theorien mit praktischen Anregungen sowie eine Ausrichtung an den Lernbedürfnissen der Studierenden sind für das Konzept leitend.
In Kooperation der vier österreichischen Pädagogischen Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft – KPH Edith Stein, KPH Wien/Krems, PPH Augustinum und PPH der Diözese Linz – wird ein Handbuch zur Primarstufendidaktik für den katholischen Religionsunterricht konzipiert und erstellt. Auf Basis einer transparent gemachten Konfessionalität ist das Handbuch diversitätssensibel ausgerichtet.

Dieses Projekt füllt ein Forschungs- und Entwicklungsdesiderat, insofern grundlegende bzw. einführende religionspädagogische und -didaktische Literatur für das Fach katholische Religion zumeist auf die Sekundarstufe fokussiert. Zudem wurde bis dato – bis auf wenige und vereinzelte Artikel – der spezifisch österreichische Kontext hinsichtlich religionsdidaktischer Fragestellungen und Grundlegungen für die Primarstufe nur wenig reflektiert und thematisiert. Vor diesem Hintergrund fokussiert das vorliegende Handbuch auf den katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe in Österreich. Gewährleistet ist damit zum einen der Bezug auf die österreichischen schulischen Gegebenheiten (z. B. Recht) und auch – durch die Kooperation der oben benannten Hochschulen – die Beachtung der unterschiedlichen Kontexte und regionalen Bedarfe in den österreichischen Diözesen.
Das Handbuch zielt mit dieser Anlage auf die Professionalisierung von Religionslehrer:innen in der Primarstufe (Stichwort: „Berufshandlungsfähigkeit“) und leistet damit einen Beitrag zur (weiteren) Qualitätsentwicklung religiöser Bildung im schulischen Kontext Österreichs – dies ist vor allem in Zeiten der sich zunehmend diversifizierenden Ausbildungswege von hoher Relevanz. Primär orientiert am Recht des Kindes auf qualitätsvolle religiös-spirituelle Bildung und informiert durch den aktuellen religionspädagogischen bzw. -didaktischen Diskurs ebenso wie durch Erkenntnisse aus der Professionalitätsforschung soll der vorliegende Band Lehramtsstudierende wie auch bereits in der schulischen Praxis tätige Lehrer:innen dabei unterstützen, religiös-spirituelle Bildung-, Lehr- und Lernprozesse in der Primarstufe professionell zu planen und umzusetzen. Hochschullehrende an den Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitutionen unterstützt das Handbuch bei der Vermittlung theologisch-religionspädagogischer Kompetenz.

Hypothese
Ein an den Kindern orientierter schulischer Religionsunterricht kann in der verantworteten Verknüpfung von religionspädagogischen Theorien, Theologie und diversen didaktischen Zugängen plausibel und verständlich angeregt und durchgeführt werden.

Beschreibung (engl.)
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Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Schurz, Alexandra Itha; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schurz-Vogelsang, Alexandra Itha; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Coumel, Marion; Dr.
Kooperationspartner
University of York
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
European countries are increasingly implementing foreign language instruction in early primary education. However, the extent to which an early start is beneficial in the long run depends on the amount, quality, and type of input learners receive (e.g., Unsworth et al., 2015; Tragant et al., 2016). To examine the nature of instruction provided across different European countries, we developed a survey targeting (1) the time primary school teachers from Austria, Finland, France and Sweden (N = 480) dedicate to different activities, (2) the extent to which they use authentic vs. pedagogic material, and (3) the degree to which they employ certain motivational practices. According to teacher reports, instruction is geared primarily towards oracy skills, but Finnish and Swedish teachers implement more reading and writing activities than Austrian and French teachers. Moreover, Swedish teachers resort to authentic material more often than others, and motivational practices feature most frequently in the Finnish and Swedish samples. These findings may reflect cross-country differences in teacher education, teacher and student proficiency, and language exposure in everyday life.
Beschreibung (engl.)
Bericht

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Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. habil.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hörmann, Bernadette; Mag. Dr.
Neubauer-Hametner, Doris Agnes; MEd. BEd MA Prof.
Oyrer, Susanne; Mag. Dr. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, das Unterrichtsmodell Lelemi, eine Form des jahrgangsübergreifenden Unterrichts an der Praxisvolksschule der PHDL, auf der Basis des Design Based Implementation Research in enger Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Wissenschaftler:innen und unter Einsatz unterschiedlicher quantitativer und qualitativer Methoden weiterzuentwickeln. Die Forschungsfragen lauten: 1. Wie erleben Schüler:innen, Lehrpersonen und Eltern den Lelemi-Unterricht? 2. Wie kann auf der Basis des Erlebens das partizipative und demokratische Lernen weiterentwickelt werden? 3. Wie kann die Kooperation zwischen Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen gestaltet werden, um Lelemi effektiv weiter zu entwickeln?
Es werden Unterrichtshospitationen und Interviews durchgeführt (1. Forschungsfrage). Auf der Basis der Ergebnisse wird unter theoretischer Bezgnahme (Literaturreview) gemeinsam mit den Lehrpersonen ein Zukunftsmodell Lelemi entwickelt (2. Forschungsfrage). Die Kommunikation zwischen Forscher:innen und Praktiker:innen wird auf der Basis von Tonaufzeichnungen inhaltsanalytisch ausgewertet (3. Forschungsfrage).
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Schurz, Alexandra; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schurz-Vogelsang, Alexandra Itha; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
One of the main debates in second language acquisition research revolves around the rela-tive significance of implicit and explicit conditions in grammar learning. This question is pertinent especially in exploring how to reach implicit and/or highly automatized knowledge, which can be employed rapidly and effortlessly in communication. However, apparently no study to date has explored the effect of extramural, i.e., out-of-class, language use on implicit and/or automatized knowledge (henceforth automatized-implicit knowledge). Therefore, the present study enquired into the relationship of 13- to 14-year-old learners’ use of extramural English (henceforth EE) and their automatized-implicit and ex-plicit knowledge (N = 213). According to linear mixed models, student self-reports, and pre-viously published teacher interview data, EE use seems to predict automatized-implicit knowledge especially if it is extensive and starts early, if it is multimodal (viewing, gam-ing), and if it can build on prior linguistic and schematic knowledge. Findings and pedagogi-cal implications are valuable for an audience beyond the two target countries.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Standop, Jutta; Univ. Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dähling, Christoph; Dr. / Universität Bonn
Gordon-Ginzburg, Etti; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Im Kern basiert der hochschuldidakktische Ansatz Vis-a-vis auf dem problembasierten Lernen. Ausgehend von der Wahl einer von mehreren vorgegebenen berufsorientierten Fallgeschichten suchen die Studierenden in transnationalen Kleingruppen in selbst organisierten Videokonferenzen nach Lösungen, indem sie Fragen formulieren, Hypothesen generieren, relevantes Fachwissen dazu recherchieren und gemeinsam austauschen, Werte in der Fallgeschichte herausarbeiten und diskutieren und das Gelernte in Form der Formulierung einer eigenen Fallgeschichte anwenden. Der Ansatz wurde in einem Forschungsprojekt in den letzten Jahren entwickelt und erweist sich als praktikabel und effektiv (z.B. Weinberger et al., 2020). Ziel des aktuellen Projekts ist die Weiterentwicklung von Vis-s-vis, um angemessen auf aktuelle Forschungsergebnisse zum problem- und forschungsbasierten Lernen (z.B. deJong et al., 2023) und aktuellste gesellschaftliche Entwicklungen wie die Verwendung künstlicher Intelligenz für das Lernen , (z.B. Chinn, Barzilai & Duncan, 2021) zu berücksichtigen. Schließlich geht es auch darum, die Nachhaltigkeit interkulturellen Kompetenzaufbaus zu fördern.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Projektleitung intern
Hell, Barbara; Mag.phil. BEd
Hofbauer, Rebecca; Dipl.Päd. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2025
Beschreibung
.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun;
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das in Forschungskooperation von 15 (Pädagogischen) Hochschulen durchgeführte Projekt Lebenswelten 2025 geht der Frage nach den Werthaltungen junger Menschen zwischen 14 und 18 Jahren in Österreich nach. Mittels eines Online-Fragebogens werden in Klassenverbänden die Daten erhoben.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Jaramaz, Aleksandra; BEd
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jaramaz, Aleksandra; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Prandstetter, Ingrid;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Eine klare Vorgabe im Regierungsprogramm (Nationaler Bildungsbericht 2012, S. 233) lautete bereits vor 10 Jahren, dass alle Kinder in Österreich ein Recht auf gleiche Startbedingungen bei Schuleintritt haben, wobei der Erwerb der Sprachkompetenzen in Deutsch und der Muttersprache besonders wichtig sei und für einen erfolgreichen Schuleinstieg durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt werden. Die Grundlage für einen chancengerechten bzw. chancengerechteren Schuleintritt und Bildungsweg bildet sprachliche Förderung, die als ein obligatorischer Bestandteil der Aufgaben von elementaren Bildungseinrichtungen zu verstehen ist. Sprachförderung läuft quer durch alle Aktivitäten und Bildungsangebote im gesamten Alltag ab. Um einen bestmöglichen Beginn der Bildungslaufbahn und adäquate Bildungschancen für die Kinder zu gewährleisten, wird im elementaren Bildungsbereich, der als erste Bildungseinrichtung eine zentrale Rolle einnimmt, gemäß Art. 15a-B-VG (BMBWF) unter anderen der Schwerpunkt in der Intensivierung der Sprachförderung bei Vierjährigen gesetzt (Nationaler Bildungsbericht Österreich, 2021, S. 76). Niklas et al. (2011) konstituieren einen positiven Zusammenhang zwischen einer längeren Kindergartenbesuchsdauer und den sprachlichen Kompetenzen sowie dem phonologischen Bewusstsein von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache im vorletzten Kindergartenjahr.

Ein Mangel an sprachlichen Kompetenzen wirkt sich nicht nur nachteilig auf eine erfolgreiche Schullaufbahn aus, sondern auch auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Gebhardt et al., 2013, S. 306). Erfolgt der Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern mit einer anderen Erstsprache erst spät, dann haben diese eher schlechtere Leistungen in ihren Lese- und mathematischen Kompetenzen als Schüler*innen mit deutscher Erstsprache (Müller & Ehmke, 2013, S. 271-272). Der Sprachförderbedarf wird jedoch nicht nur bei Kindern mit einer anderen Erstsprache konstituiert, sondern auch zu einem wesentlichen Teil bei Kindern mit deutscher Erstsprache (Wendt et al., 2012, S. 24 ). Unter Heranziehung des Beobachtungsbogens BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindergarteneinrichtungen) von Zimmer (2019, S. 9) wird von einer Perspektive auf das Kind als soziales, in Bewegung seiendes und „von Anfang an aktiv lernendes, kompetent handelndes Wesen“ ausgegangen. Damit verbunden ist ein Bildungsbegriff, der Bildung als sozialen Prozess im Kontext der „sozialen, dinglichen und kulturellen Umgebung“ beschreibt (Zimmer, 2016; zit. n. Zimmer, 2019, S. 10). Diese Prämissen korrelieren mit der Auffassung von „Sprache als Schlüsselkompetenz“ und Sprachentwicklung als Erweiterung des eigenen Bewegungsradius sowie als Vorantreiben des eigenen Bildungsprozesses (ebd.). Das Projekt geht folgenden Fragen mittels einer Langzeitstudie nach: (1) Inwieweit können (DaZ-)Eltern von den (digitalen) W&L-Materialien profitieren bzw. die Kinder zuhause unterstützen? Wie beurteilen sie die Bedeutung der Sprachförderung ihres Kindes in elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen?
(2) Wie wirkt der Einsatz von „Wort- und Laut Detektive“ auf die Sprachentwicklung von Kindern in elementaren Bildungsinstitutionen? (3) Fördert der Einsatz von „Wort- und Lautdetektiven“ die alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung? (4) Erleben sich Elementarpädagoginnen kompetent für die Sprachförderung von Kindern mit DaZ?

Beschreibung (engl.)
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Bericht