Kategorie: Schulentwicklungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Inklusionsreferat des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV)
LebensGroß, Forschungsbüro Menschenrechte
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die positiven Auswirkungen regelmäßiger körperlicher Aktivität auf das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden sind unbestritten (Misener & Darcy, 2014). Dies gilt für alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlechtszugehörigkeit, Herkunft oder einer möglichen Beeinträchtigung. Dennoch gibt es einige Hinweise dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigungen aus unterschiedlichen Gründen ein geringeres Bewegungsverhalten aufweisen und weniger an organisierten Sportangeboten partizipieren (Martin Ginis et al., 2021). Die Beteiligung an (inklusiv gestalteten) (Schul-)Sportveranstaltungen (Kreinbucher-Bekerle, 2021) oder dem Vereinssport (Eghbalpour, 2024) haben neben den positiven Auswirkungen auf alle Aspekte von Gesundheit zudem ein hohes Potential zur Förderung sozialer Inklusion (Anneken, 2013).

Die Teilhabe an unterschiedlichen Sportangeboten ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2008 in Österreich gilt, verankert ist (Aichele, 2012). Aus bisherigen Forschungsarbeiten ist bekannt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen mit einigen Herausforderungen konfrontiert sind, z.B. mangelnde barrierefreie Gestaltung (Bükers & Wibowo, 2020) oder strukturelle Voraussetzungen einer Veranstaltung (Klenk et al., 2019).

Die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen an Sportveranstaltungen ist in zweierlei Form erreichbar: Einerseits besteht die Möglichkeit aktiv als Teilnehmer:in an Sportveranstaltungen teilzunehmen. Eine eigene aktuelle Erhebung aus dem Tennissport zeigt, dass die Teilnahme von Menschen mit körperlichen und intellektuellen Beeinträchtigungen an regulären Tennisveranstaltungen von allen Beteiligten begrüßt wird, jedoch weiterhin Herausforderungen hinsichtlich der barrierefreien Gestaltung existieren (Kreinbucher-Bekerle, 2025). Der Tennissport bietet mit dem Ranking System (ITN) ähnlich wie das „Handicap“-System im Golf die Chance, dass Personen unterschiedlichen Geschlechts, Alters oder einer Beeinträchtigung mit und gegeneinander spielen können (Österreichischer Tennisverband, 2025). Inklusive Spiel- und Turnierformate sind jedoch nach wie vor selten und bislang noch nicht systematisch beforscht worden.

Neben einer Teilnahme als Spieler:in oder Athlet:in an einer öffentlichen Sportveranstaltung, ist die Perspektive der Mitarbeit als Volunteer eine zweite Möglichkeit der Partizipation an Sportveranstaltungen. Auch in diesem Bereich sind Menschen mit einer Beeinträchtigung bislang unterrepräsentiert, was unter anderem auf strukturelle Voraussetzungen und fehlende Ausbildungsmöglichkeiten hindeutet (McDowell et al., 2022). In einer kürzlich durchgeführten eigenen Studie konnte gezeigt werden, dass die Inklusion bei Sportevents aus der Sicht von Volunteers mit Beeinträchtigung und Organisator:innen von beiden Seiten sehr positiv wahrgenommen wird (Jobst & Kreinbucher-Bekerle, 2025). Dennoch bleiben Fragen der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen bei öffentlichen Sportveranstaltungen weitgehend ungeklärt, es benötigt dafür eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Forschungsdisziplinen und Praxispartnern.
Fragestellungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen und skizzierten Forschungslage ergeben sich die folgenden Fragestellungen bezüglich der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen an öffentlichen Sportveranstaltungen:

• Wie kann eine Teilnahme oder Mitarbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen an öffentlichen Sportveranstaltungen gelingen?
• Welche Herausforderungen ergeben sich diesbezüglich bei den Sportarten Laufsport und Tennis?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Weissenbacher, Barbara; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
(N.N. (Name)), 6570, ;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bergner, Sabine; Assoz. Prof.in Mag.a Dr.in / Universität Graz
Hörl, Gabriele; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Müller, Florian H.; a.Prof. Dr. Habil. / Alpen-Adria-Universität
Neubauer, Aljoscha; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Alpen-Adria-Universität
N.N., , Dissertant; / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
N.N., , Dissertant; / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Besonders in Zeiten eines Lehrer:innenmangels ist sicherzustellen, dass geeignete (potenzielle) Lehrkräfte dem Bildungssystem erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen, müssen jene Faktoren eruiert werden, die zum Studienabbruch bzw. Berufsausstieg führen. Internationale Forschung zeigte hierzu, dass Dropout im Studium bzw. Beruf ein multikausaler, in Phasen ablaufender Prozess ist, der durch individuelle (z.B. biografische, motivationale/leistungsbezogene Aspekte) sowie strukturelle und situative Faktoren bedingt wird (Borman & Dowling, 2008; Heublein et al., 2022).

Bislang fokussieren sich Studien vor allem auf Abbruchquoten und Abbruchgründe. Wir erweitern diese Perspektive und erforschen zudem, welche Personen im Studium bzw. Beruf bleiben. In diesem Projekt wird der gesamte Dropout-Prozess – von der Zulassung bis zum langfristigen Verbleib – beforscht. Die Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht eine di-rekte Integration von Interventionen in die Hochschulen und das Zulassungsverfahren.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eichinger-Gössmann, Monika; BEd Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pro Mente Steiermark, pro mente steiermark GmbH
Verein der Sportpsychologie Steiermark
Laufzeit
2026 – 2027
Beschreibung
Die psychosoziale Gesundheit von Schüler:innen ist eine essentielle Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Restriktionen rund um die Covid-Pandemie und dem Einfluss von Social Media hat sich das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen jedoch erheblich verschlechtert. Auch weiterhin zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche aufgrund vielfacher Krisen und mangelnder Perspektiven stark belastet sind. Es fehlt zunehmend an resilientem Verhalten und der Anwendung proaktiver Coping-Strategien. Eine mögliche Ressource wäre regelmäßige körperliche Aktivität, doch auch hier zeigt sich in den letzten Jahren eine Verringerung des Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen.

Der daraus resultierende dringende Handlungsbedarf veranlasst die Pädagogische Hochschule Steiermark gemeinsam mit Pro Mente Steiermark und dem Verein Sportpsychologie Steiermark im Projekt „Mental und Körperlich Fit“ Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext in ihrer psychischen sowie physischen Handlungskompetenz zu fördern und zu stärken. Vor allem die Kombination aus regelmäßiger gezielter Bewegung und der Anwendung mentaler Techniken hat positive Auswirkungen auf die kognitive und sozio-emotionale Entwicklung und kann zu einer Erhöhung des psychischen Wohlbefindens beitragen. Dies soll in unterschiedlichen Workshopformaten münden, die gemeinsam mit Schüler:innen in einem partizipativen Ansatz entwickelt und erprobt werden um dann in teilnehmenden Schulen der Sekundarstufe anzuwenden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Herzog, Manfred; MA Mag. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Jaksche-Hoffmann, Elisabeth; Profin. Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Strauß, Sabine; Prof.in Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Thomas, Almut; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Sektion II
IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Laufzeit
2026 – 2029
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to science, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppenentwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Lanzmaier-Ugri, Katharina; MA BEd Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Dieses Vorprojekt soll dazu dienen, ein im Oktober 2025 startendes PHSt-Fonds-Projekt vorzubereiten, indem bereits spezifischeVorarbeiten stattfinden, die der Recherche des Stands der Forschung und der Entwicklung eines adäquaten Forschungsdesigns dienen. Das Hauptprojekt soll sich mit der Frage auseinandersetzen, wie es um die individuelle Mehrsprachigkeit (Plurilingualismus) von Lehrpersonen an Schulen in der Steiermark bzw. ihre Einstellungen dazu steht. Dabei soll zwar auch bildungsbedingte Mehrsprachigkeit berücksichtigt werden, also beispielsweise in der Schule erworbene Englisch- und Französischkenntnisse deutschsprachig aufgewachsener Lehrpersonen, besonders soll aber auf die so genannte „lebensweltliche“ Mehrsprachigkeit fokussiert werden, bei der im Alltag einer Person abwechselnd mehrere Sprachen gesprochen werden, z.B. weil in der Familie gewohnheitsmäßig eine andere Sprache als Deutsch verwendet wird. Denn diese lebensweltliche Mehrsprachigkeit ist es, die für so viele Schüler*innen alltägliche Normalität ist: 27% aller Schüler*innen in Österreich haben im Schuljahr 2022/23 eine andere Sprache als Deutsch als erstgenannte Alltagssprache, über 30% an Volks- und Mittelschulen (Statistik Austria, 2024a, Tab. 5). Das sind die Zahlen für Gesamtösterreich, örtlich liegen die Zahlen weit höherbei 49,8% im Durchschnitt aller Grazer Volksschulen (Statistik Austria, 2024b, Tab. 2.1_8). Weiters verdeutlicht die Statistik (Statistik Austria, 2024a, Tab. 8), dass die Top 3 der angegebenen Sprachen Türkisch, Serbisch und Arabisch sind und es insgesamt neun Sprachen gibt, die an österreichischen Schulen von über 10.000 Schüler*innen gesprochen werden (neben den genannten sind das in absteigender Zahl der Nennungen Rumänisch, Bosnisch, Albanisch, Kroatisch, Ukrainisch und Ungarisch) – über die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen wissen wir also einiges.

Demgegenüber ist davon auszugehen, dass eine große Mehrheit von Lehrkräften (nur oder primär) die Mehrheitssprache Deutsch spricht – genaue Zahlen sind im Unterschied zu den Schüler*innen nicht verfügbar. Es gibt nicht wenige Schulen, an denen (fast) alle Schüler*innen neben der Mehrheits- auch Minderheitensprachen sprechen und trotzdem noch immer wenige Lehrkräfte eine Minderheitensprache beherrschen. Wenn fast alle Schüler*innen zwar in verschiedenster Weise mehrsprachig sind, für die Lehrkräfte aber immer noch »Wenigersprachigkeit« (Tajmel, 2019) als Qualifikation genügt, klaffen die sprachlichen Erfahrungswelten beider Gruppen so weit auseinander, dass die Rede von der »Parallelgesellschaft im Lehrerzimmer« (Terkessidis, 2016) durchaus naheliegt. Ein Anhaltspunkt ist eine Zahl, die im Rahmen des Forschungsprojekts »Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in der Aus- und Weiterbildung« (Boeckmann et al., 2024) an der PH Steiermark erhoben wurde: Hier haben von 143 Lehramtsstudierenden der Primarstufe im Studienjahr 2019/20 weniger als sieben Prozent angegeben, dass sie auch eine andere Sprache sprechen oder mehrsprachig sind. Im zu entwickelnden Hauptprojekt soll zumindest für die Steiermark ein repräsentatives Bild der Mehrsprachigkeit von Lehrpersonen der Primarstufen im aktiven Schuldienst erhoben werden. Die zweite große Forschungsfrage soll sich den Einstellungen und subjektiven Theorien von Lehrpersonen zu Mehrsprachigkeit widmen, da in der Forschung zunehmend deutlich wird, wie bedeutsam diese für das tatsächliche Handeln der Lehrenden sind.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Albert, Dietrich; Univ.-Prof. Dipl.Psych. Dr. / Universität Graz
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bergmann, Laura; Mag. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Klotz, Johannes; BEd BSc. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Mauerhofer, Michaela; Mag. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Goritschnig, Alexander; Mag. Dr. / Universität Graz
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Weichselgartner, Erich; Dr.habil. Erich Weichselgartner / Universität Graz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Grazer Modell des flexiblen Lernens, implementiert in den Flexiklassen der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark, zielt darauf ab, die Herausforderungen zunehmender Heterogenität in Klassenzimmern durch innovative, evidenzbasierte Ansätze zu bewältigen. Das beantragte Forschungsprojekt verfolgt zwei zentrale Schwerpunkte: die fachdidaktische Weiterentwicklung im Mathematikunterricht und die systemische Schulentwicklung.

Im Mathematikunterricht liegt der Fokus auf der Entwicklung adaptiver Module, die auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen und mathematische Kompetenzen, Freude am Lernen sowie Selbstwirksamkeit fördern. Dabei kommen digitale Tools und KI-gestützte Methoden zum Einsatz. Auf systemischer Ebene wird untersucht, wie sich die Gelingensbedingungen des Modells für die nachhaltige Implementierung in weiteren Schulformen oder der Sekundarstufe II optimieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Perspektive der verschiedenen Stakeholder, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und die Bildungspolitik abzuleiten.

Durch eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen soll das Projekt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schul- und Unterrichtsentwicklung generieren als auch praxisrelevante Materialien wie Open Educational Resources und Leitfäden entwickeln, um das Grazer Modell langfristig als Best-Practice-Beispiel für inklusives, flexibles Lernen zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen des Ad-Hoc-Projektes wird eine Intervention zur Umsetzung eines sprach(en)sensiblen MINT-Projektes im Elementarbereich konzipiert; dabei stehen insbesondere deskriptive Sprachhandlungskompetenzen (mündliches Beschreiben von Bildern und Vorgängen als Grundlage bildungssprachlicher Förderung), das Lesen von Bilderbüchern und die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten (ein chemisches Experiment) im Fokus. Dies erfolgt mit dem Ziel, Lesen und Sprache im Kontext fachlicher Inhalte in elementaren Bildungseinrichtungen zu unterstützen. In einem weiteren Schritt ist die Umsetzung der Intervention in einer elementaren Bildungseinrichtung geplant, bei der sprachliche Daten seitens der Kinder elizitiert werden. Die sprachlichen Performanzen werden in weiterer Folge auf qualitativer Ebene untersucht und sollen u.a. als Analysegrundlage für einen Workshop beim „Chemielehrerkongress des VCÖ“ 2025 in Graz dienen, welcher sich an Elementar- und Primarstufenpädagog*innen richtet.

Als fachtheoretische Basis für das hier skizzierte Projekt dient folgende Literatur:
Amberg, I., Holub, B., Tahmasian, N., & Wiedner, M. (Hrsg.). (2022). Handlungsfeld Mehrsprachigkeit in der Elementar- und Primarstufe. wbv.
Chilla, S., & Niebuhr-Siebert, S. (2017). Mehrsprachigkeit in der KiTa: Grundlagen – Konzepte – Bildung (1. Auflage). Verlag W. Kohlhammer.
Schmidt, M. (2018). Kinder in der Kita mehrsprachig fördern: Mit 15 Abbildungen und 3 Tabellen: mit Online-Zusatzmaterial. Ernst Reinhardt Verlag.
Bildungsdirektion für Wien (Hrsg.). (2019). Handbuch zur reflektierten Praxis im Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kindergärten und Schulen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Raser, Gerald; Mag.phil. / 6700 Institut für Educational Governance
Steinscherer-Silly, Barbara; MEd Dr. BEd MSc Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Sturm, Hildegard; Mag. OStR Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Die Steiermark ist das Bundesland mit den meisten Clusterbildungen von Schulen in Österreich. Viele dieser Clusterbildungs-prozesse werden von Schulentwicklungsberater*innen begleitet. Sowohl die Praxis von Clusterbildungen als auch von Schul-entwicklungsberatungen sind ein wenig ausgeleuchtete Forschungsfelder. Im beantragten Forschungsvorhaben erfolgt eine umfassende formative Evaluation der bisherigen Praxis der Schulentwicklungsberatung im Kontext von Clusterbildungspro-zessen. Ziel ist es, Gelingensbedingungen und Herausforderungen des Schulentwicklungsberatungsprozesses bei Clusterbil-dungen zu identifizieren Beleuchtet werden sowohl die Perspektiven der Schulentwicklungsberater*innen als auch der schuli-schen Akteur*innen (Clusterleitungen und Bereichsleitungen). Aus den Ergebnissen sollen neben wissenschaftlichen Erkennt-nissen Ableitungen für die Beratungspraxis sowie für die Ausbildung von Schulentwicklungsberater*innen getroffen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Knoll, Elke; MMag. Prof. / 2100 Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement
Radler, Manuela; MA Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Österreicher, Felix; BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Mit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtekonvention (UN-KRK, 1989) hat sich Österreich verpflichtet, die Rechte von Kindern
und Jugendlichen ernst zu nehmen und in allen definierten Bereichen gesetzliche Rahmenbedingungen zur Umsetzung
zu schaffen. Dazu zählt neben der Verwirklichung des Rechts auf Förderung vor allem das Recht auf angemessenen Schutz
von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft. Auch der OECD-Lernkompass beschreibt die Notwendigkeit der Schule für
morgen sich mit den universellen Werten der Menschen- und Kinderrechte als Wertekompass unserer Gesellschaft zu befassen
(OECD, 2020). Die Kinderrechtekonvention, gültig für alle Menschen von 0 bis 18 Jahren, verpflichtet vor allem auch
pädagogische Einrichtungen zum angemessenen Schutz von Kindern.
Allein im Bundesland Steiermark leben im heurigen Jahr etwa 230.000 Kinder und Jugendliche[1] im Alter von 0 bis 20 Jahren.
Im Schuljahr 2021/22 besuchten insgesamt 150.047 Schülerinnen und Schüler der Steiermark verschiedene schulische Bildungseinrichtungen.
Zudem werden etwa 40.000 Kinder[2] in der Steiermark in öffentlichen Betreuungseinrichtungen (32.151
Kindergarten, 5.400 Kinderkrippen, 2.143 Hort) versorgt und begleitet. Zahlreiche dieser Kinder und Jugendlichen sind von
unterschiedlichen Formen der Gewalt betroffen, die Mehrzahl davon im familiären und häuslichen Umfeld. Laut Unicef wird
Gewalt in der Erziehung in Österreich bagatellisiert und das Bewusstsein zum Thema Gewaltfreiheit in der Erziehung wäre zu
verbessern (Unicef, n.d.). Im pädagogischen Setting stellen sich Fragen zu den Möglichkeiten der Intervention und Prävention
von außerschulischer Gewalt, zusätzlich besteht die Herausforderung zur Intervention und Prävention von schulischer Gewalt,
in Form von Übergriffen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ebenso wie in Form der Gewalt zwischen Schüler*innen. Die
Notwendigkeit, das Thema Gewalt und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Kontext zu fokussieren,
mündete in der dringenden Empfehlung bzw. Forderung des BMBWF zur Implementierung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten
in allen pädagogischen Einrichtungen. Die erste Umsetzungsphase zur Verschriftlichung und Einsetzung des
Schutzkonzeptes beginnt ab 01.09.2024. Hiermit wird mit September 2024 an allen pädagogischen Einrichtungen in der Steiermark
die Implementierung eines Konzepts zum Kinder- und Jugendschutz empfohlen bzw. im schulischen Bereich verpflichtend
vorgeschrieben. Mit Hilfe dieses begleitenden Forschungsprojekts werden bereits vorhandene Ressourcen zur Umsetzung
sowie mögliche Unterstützungsmaßnahmen für Schulen und Lehrkräfte zur langfristigen Implementierung, Evaluation
und Adaptierung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten identifiziert. Dabei werden Herausforderungen und Gelingensbedingungen zur langfristigen Umsetzung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten im pädagogischen Arbeitsfeld gebündelt und ebenso als hilfreich gemeldete Maßnahmen der Begleitung, Fort- und Weiterbildung des Personals abgeleitet.
[1] Vgl. Landesstatistik Steiermark https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/beitrag/12651292/141979459/
[2] Vgl. https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/beitrag/12651297/141979459/
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Obrecht, Clara; Bakk.phil. Dipl.-Päd. / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Reissner, Sabine; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Spiegel-Neumann, Birgit; MEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Forschendes Lernen stellt ein hochschuldidaktisches Prinzip in der Lehrer- und Lehrerinnenbildung dar (Mieg, 2017), dessen Implementation mit zwei konkreten Erwartungen verknüpft ist:
(1.) Durch die Förderung von Forschungsorientierung soll das professionelle Lernen Studierender während des Studiums gefördert werden (Hofer, 2013);
(2.) Die angehenden Lehrpersonen sollen bereits während ihrer Ausbildung Forschung aufgreifende Professionalisierungsstrategien entwickeln, die im späteren Berufsleben nutzbar gemacht werden können.
Studierende sollen also in Lernumgebungen Forschenden Lernens die Kompetenzen erwerben, ihre Praxis, während sie forschend tätig sind, theorie- und evidenzbasiert zu analysieren, kritisch zu reflektieren sowie weiterzuentwickeln und sich dabei professionalisieren (Altrichter, 2003; Fichten & Meyer, 2014). Dies soll die künftigen Lehrer und Lehrerinnen dazu befähigen, in ihrem Berufsleben Strategien zu entwickeln, um den ungewissen Herausforderungen der Zukunft professionell begegnen zu können (OECD, 2017).
Das im vorliegenden Antrag präsentierte Forschungsprojekt „FLiPS – Forschendes Lernen in Pädagogen und Pädagoginnenbildung und Schule“ zielt darauf ab, Einblicke zu liefern, inwieweit die Implementation des hochschuldidaktischen Prinzips Forschenden Lernens in Lehrer- und Lehrerinnenbildung den Zielsetzungen gerecht wird, dass sich
1) bei Absolventen und Absolventinnen von Lehramtsstudien nachhaltige Effekte im Hinblick auf ihre forschende Haltung, ihre Forschungskompetenzen und ihre praxisbezogenen, professionellen Kompetenzen zeigen, inwieweit Forschung von ihnen im Beruf grundsätzlich genutzt wird und inwieweit sie Forschung als Tool für ihre Professionalisierung verstehen.
2) Des Weiteren wird, um eine Grundlage zu schaffen, ob Forschendes Lernen die Bedarfe des Berufsfelds trifft, Fragen zur Verortung und zu Anwendungsgebieten von Forschung sowie Kompetenzen und Haltungen in Bezug auf Forschung im Bereich Schule nachgegangen.
3) Komparative Analysen von theoretischer Fachliteratur, Curriculumsinhalten zum Bereich Forschendes Lernen und den im Zuge der Studie zu 1) und 2) gewonnen Resultaten sollen es erlauben, Schlüsse für die Lehrer- und Lehrerinnenaus-, -fort- und -weiterbildung zu ziehen sowie konkrete Kriterien und Ideen für die Entwicklung von hochschuldidaktischen Modellen, Konzepten, Fortbildungen und Forschungsprojekten zu Forschendem Lernen in der Lehrer- und Lehrerinnenbildung abzuleiten. Zu diesen Fragen wird im Projekt FLiPS (s. Abbildung 1) in einem Zwei-Phasen-Mixed-Methods-Designs, im Rahmen dessen einerseits qualitative und quantitative Methoden ver-netzt werden und andererseits unterschiedliche Akteure und Akteurinnen des Berufsfelds Schule befragt werden, geforscht, um umfassende Einblicke in diese, bislang kaum be-forschten Thematiken zu erlangen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht