Forschungsschwerpunkt: Kompetenzerwerb

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gütl, Christian; Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gütl, Christian; Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. / Technische Universität Graz
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Karl- Franzens-Universität Graz
Steinmaurer, Alexander; Mag. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Karl- Franzens-Universität Graz
Technische Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Coding und Programmieren stellen die zentralen technischen Kompetenzen dar, die am Anfang eines Informatikstudiums erworben werden müssen. Somit ist die Lehrveranstaltung „Einführung in die Programmierung“ für ein Informatikstudium von wesentlicher Bedeutung. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sind Student:innen oft mit neuen und komplexen Paradigmen konfrontiert, welche das Lernen und den Kompetenzerwerb erschweren können. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird der Kompetenzerwerb im Bereich Coding und Programmierung in einem ersten Jahr des Programmierkurses analysiert. Es werden Hindernisse und Barrieren sowie förderliche Faktoren beim Kompetenzerwerb identifiziert mit dem Ziel, Studierenden eine passende Unterstützung beim neuen Kompetenzerwerb anzubieten.
Ein zusätzlicher Fokus des Projekts ist (digitales) Lehren und Lernen in der Zeit der Covid-19-Pandemie, da die Untersuchung währenddessen stattgefunden hat.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2019
Beschreibung
Professionelles pädagogisches Handeln zeichnet sich durch Entscheidungen aus, die auf der Basis von Professionswissen und einem Berufsethos gefällt werden. In der Lehrer/-innenbildung ist die Aneignung professionellen Wissens zentral, während die Entwicklung eines Berufsethos vernachlässigt wird. Die moralischen Aspekte sind in den Curricula kaum verankert. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Ethos im Verlauf des Studiums von selbst entwickelt. Aktuelle Untersuchungen widersprechen dieser Annahme.

Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist berufsmoralische Aspekte im Kontext wissensbezogener Lehrveranstaltungen zu integrieren. Es wird angenommen, dass das Lehr- und Lernmodell VaKE (Values and Knowledge Education) dazu beitragen kann. Auf der Basis sozialkonstruktivistischer Ansätze zum Lernen in der Erwachsenbildung in der Tradition des situierten Lernens von Lave und Wenger (1991), der situierten Kognition von Brown, Collins und Duguid (1989) und der Entwicklung ethischer Kompetenz nach Kohlberg (1984) erfolgt eine Modifikation von VaKE, welche den Anforderungen einer professionellen Ausbildung gerecht wird. Ausgehend von authentischen moralischen Fallgeschichten, das sind moralisch relevante herausfordernde Situationen aus der Unterrichtspraxis der Lehramtsstudierenden, werden sowohl professionelles Wissen angeeignet als auch die Entwicklung eines professionellen Ethos in Form von moralischer Urteilskompetenz gefördert. Das Ziel der Untersuchung liegt in der theoretischen und praktischen Ausdifferenzierung der Methode, sodass Erkenntnisse über förderliche Elemente als auch Schwierigkeiten und Probleme in der Durchführung gewonnen werden können.

Die Hypothesen lauten, dass beim Einsatz der modifizierten VaKE-Methode im Vergleich zu einer traditionellen Lehr- und Lernmethode 1) das moralische Urteil, 2) das moralische Handeln stärker gefördert und es Unterschiede in der Wahrnehmung 3) des Lernprozesses, 4) des Lernklimas und 5) des Lernergebnisses gibt.

Die Hypothesenprüfung erfolgt mittels eines quasi-experimentellen Untersuchungsdesigns mit Prä und Posttest und einer Kontrollgruppe. Nachträglich wird das Erleben der Studierenden erhoben. Die Teilnehmer/-innen der Untersuchung sind Lehramtsstudierende für Neue Mittelschulen der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Als Instrumente werden der moralische Urteilstest MUT (zur Erhebung der Urteilskompetenz), Fragebögen mit offenen Fragen (zur Erhebung der Anwendung moralischen Handlungswissens) und leitfadengestützte Interviews (zur Erhebung des subjektiven Erlebens) verwendet. Das moralische Urteil wird mit dem Moralischen-Urteils-Test erhoben. Berufsmoralisches Handeln wird über einen Fragebogen mit offenen Fragen zur Lösung von interpersonalen Konfliktsituationen gemessen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Nausner, Ernst; HS-Prof. Mag. Dr.
Pilz, Alexandra; Prof. BEd MA
Projektleitung intern
Nausner, Ernst;
Pilz, Alexandra; BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ziel des alternativen Praktikums ist es einen lebendigen, umfassenden realitätsnahen Einblick in schulische Abläufe und Anforderungen zu geben um bestmöglich „fit for the job“ zu werden. Eine Gruppe von Studierenden übernimmt hier für 2 Wochen den Unterricht und die Organisation der gesamten Volksschule. Die Studierenden arbeiten paarweise in einer Klasse (Hospitation und Unterrichtstätigkeit wechseln ab).
• In der ersten Phase (bereits abgeschlossen) wird eine quasiexperimentelle Studie im Prä-Post-Design ohne Kontrollgruppe durchgeführt. Die Triangularität wird gewährleistet indem sowohl die Studierenden als auch ihre Praxislehrpersonen hinsichtlich des Kompetenzerwerbs befragt werden. Angedacht sind anschließend an die quantitativen Erhebungen in mehreren Kohorten auch qualitative Interviews durchzuführen, um die Limitationen die sich durch das Forschungsdesign ergeben zu minimieren.
• In der zweiten Phase (Februar – März 2020) wird das Forschungsdesign der ersten Phase durch Online-Befragungen (Prä-Post-Befragungen) der Versuchsgruppe und einer Kontrollgruppe mit herkömmlichen Blockpraktikum erweitert. Erhoben werden Daten zu den Variablen Persönlichkeitsmerkmale (Big-5), Erfolge und Schwierigkeiten während des Praktikums, Klassenführung sowie Belastung und Beanspruchung. Die Studie wird im Folgejahr (2021) mit einer weiteren Kohorte ergänzt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Ausgehend von den in der Antrittsvorlesung „Was wir leisten, wenn wir beurteilen“ präsentierten Ergebnissen zur Fragestellung „Was müssen Lehrer*innen können (Teilprojekt A), um Leistungen von Schülerinnen und Schülern gerecht bewerten zu können“, sollen in diesem Forschungsprojekt (Teilprojekt B, September 2020 bis Februar 2021) die Curricula sowohl zum BA- als auch zum MA-Studium Lehramt Primarstufe der KPH analysiert werden. Die Inhaltsanalyse erfolgt nach Mayring (2008) und Früh (2001) und soll jene Bereiche der Curricula beleuchten, die sich inhaltlich auf den Erwerb von Kompetenzen im Bereich Leistungsbeurteilung beziehen. Eingeteilt wird in die Kategorien „erwartete Lernergebnisse/Kompetenzen“ (Ebene 1), Lehrveranstaltungen (Ebene 2) und „Bildungsziele und Bildungsinhalte“ (Ebene3).

Damit soll ein Überblick über die Struktur und die konkreten Lerninhalte zum Thema Leistungsbeurteilung in den Curricula der KPH entstehen.

Eine Ausdehnung der Analyse auf Curricula anderer PHs ist geplant.

In einem Nachfolgeprojekt (Teilprojekt C, ab SoSe 2021) sollen auf Basis der Ergebnisse der Curriculaanalysen sowohl Lehrenden- als auch Studierendenbefragungen durchgeführt werden. Ausgangs-punkt dafür ist die These, dass dem Themengebiet der Leistungsfeststellung und -beurteilung insgesamt im Lehramtsstudium zu wenig Bedeutung beigemessen wird. Da der Umgang mit Leistungsbeurteilung in Österreich aber hochselektiv und sozial ungerecht ist, ist es besonders wichtig ein detailliertes Bild über den Kompetenzerwerb von Studierenden in diesem Bereich zu erhalten und in weiterer Folge ein gemeinsames Konzept zur Thematik der Leistungsbewertung bzw. -beurteilung zu entwickeln.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht