Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beetz, Andrea; PD Dr.
Kotrschal, Kurt; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind qualitativ vergleichbar zu zwischenmenschlichen Beziehungen und sind auf beiden Seiten mit kognitiven und sozialen Fähigkieten verbunden. Die Annahme, dass das Aufwachsen mit Heimtieren für die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern förderlich ist, ist weitverbreitet. Auch in der Pädagogik werden tiergestützte Aktivitäten gelobt. Positive Wirkungen von Schulhunden wurden betreffend soziales Klassenklima, Lernerfolge und Einstellungen der Schüler/innen zur Schule beschrieben. In der Schulpraxis ist jedoch die Haltung z. B. von Fischen möglicherweise ein realistischeres Angebot als der vieldiskutierte Schulhund. Ist ein Schulaquarium gleichermaßen nützlich, können Kinder auch zu anderen Tierarten eine Beziehung aufbauen? Dieses Projekt soll zu einem differenzierteren Verständnis der evolutionären Grundlagen von Kind-Tier-Beziehungen beitragen und konkrete Empfehlungen für den Einsatz von Tieren in der tiergestützten Pädagogik generieren.
Unter Mitarbeit von Studierenden der PHOÖ untersuchen wir das Thema auf drei Ebenen, pragmatisch, deskriptiv und experimentell: (a) Überprüfung der Grundannahme, dass Kinder intensive Beziehungen auch zu anderen Tierarten als dem Hund entwickeln; (b) Einfluss von Alter und Geschlecht auf den Zusammenhang zwischen Intensität der Heimtierbeziehung und Scala naturae (deskriptiv); (c) Pufferwirkung hundgestützter Interventionen auf die Stressbelastung von Volksschulkindern während der Leseförderung (experimentell).
Mit Hilfe eines Fragebogens werden die Qualität und Intensität von Beziehungen zwischen Kindern ver-schiedener Altersgruppen, i.e. Grundschulalter und Sekundarstufe I, und ihren Heimtieren erhoben. An Hand von Stresshormonen (aus Speichelproben) und Verhalten (Videoanalysen) wird die „soziale Pufferwirkung“ von tiergestützten schulischen Förderangeboten auf die Stressbelastung von Grundschulkindern in Prüfungssituationen experimentell überprüft.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wagner, Thomas; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Jong, Niels; BEd MA.
Gierlinger, Erwin; Mag. Dr. OStR Prof.
Huemer, Sonja; Mag. BEd Prof.
Spann, Harald; Mag. DDr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Angelovska, T.;
Born-Lechleitner, I.;
Kaltenbacher, M.;
Keplinger, G.;
Meara, P.;
Mercer, S.;
Peters, E.;
Rogers, V.;
Siller, K.;
Stansfield, C.;
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Johannes Kepler Universität Linz
Karl-Franzens-Universität Graz
Katholische Universität Leuven
Language Learning and Testing Foundation, Inc.
Pädagogische Hochschule Salzburg
Paris-Lodron-Universität Salzburg
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Swansea University
Universität Wien
Laufzeit
2015 – 2021
Beschreibung
Das internationale Forschungsprojekt discet 3 befasst sich mit dem Potenzial diagnostischer Verfahren zur Sprachstands- und Sprachentwicklungserhebung im Bereich Englisch für eine gezielte und bedarfsgerechte Förderung von Studierenden des fremdsprachlichen Unterrichtsfaches Englisch für die Sekundarstufe. Das Projekt hat zwei Ziele. Zum einen geht es um die Evaluation bestehender und Entwicklung neuer Test- und Erhebungsverfahren zur fremdsprachlichen Kompetenz. Zum anderen sollen, ergänzend zu den Test- und Erhebungsverfahren, forschungsgestützte Interventionsmaßnahmen entwickelt und angewendet werden, um Studierende gezielt und bedarfsgerecht bei der Entwicklung der angestrebten Fremdsprachenkompetenz Englisch begleiten und fördern zu können.
Ein solches Projekt ist sowohl bildungspolitisch als auch fachdidaktisch / linguistisch notwendig. Erstens machen es curriculare Veränderungen im neuen Cluster Mitte notwendig, die Ausbildung der eingeforderten Sprachkompetenz zukünftiger EnglischlehrerInnen im Sekundarbereich wissenschaftlich zu beforschen und darauf aufbauend durch gezielte Fördermaßnahmen zu professionalisieren. Zweitens konstatieren Universitäten und Pädagogische Hochschulen eine zunehmende Heterogenität an sprachlicher Qualifikation potenzieller StudienanfängerInnen. Dies betrifft vor allem BewerberInnen, die nicht die ‚klassische‘ Hochschulreife (Matura) nachweisen können. Daher erscheinen eine umfassende querschnittsartige fremdsprachliche Sprachstandserhebung sowie eine longitudinale Dokumentation der Sprachentwicklung, flankierend zu den national standardisierten Zulassungsprozeduren, bei Aufnahme des Studiums als unerlässlich.
discet 3 gliedert sich in drei Phasen. Zunächst werden, im Einklang mit den curricularen Anforderungen des Cluster Mitte, bestehende Erhebungsverfahren zielgruppenspezifisch adaptiert und pilotiert. Bei Bedarf werden komplementär dazu neue Verfahren entwickelt und getestet. In einem zweiten Schritt werden, basierend auf den ersten Querschnittsdaten, Förderinterventionen geschaffen und wiederum auf ihre Effektivität hin beforscht. Mit Bezug auf die Querschnitts- und Longitudinaldaten sowie auf die Evaluation der Fördermaßnahmen wird dann in einem letzten Schritt eine Testbatterie zusammengestellt und dokumentiert, die bei Bedarf auch von anderen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten zur systematischen Sprachstands- und Sprachentwicklungserhebung im Bereich Englisch (L2) herangezogen werden kann.
Beschreibung (engl.)
discet 3 is an international research project which deals with two key aspects of language learning. On the one hand, it deals with diagnostic screening tools and tests for foreign language aptitude, proficiency, and development with regards to our future students in the new Austrian EFL teacher education programme. On the other hand, part of this project is to create and evaluate data-driven pedagogical interventions and educational programmes in order to foster and develop language learning in prospective Austrian EFL students. Thus, this project pursues two objectives. First, existing tools and tests on foreign language aptitude and proficiency will be evaluated and adapted; if necessary, new tools and tests will be created. Second, based on the students’ testing and monitoring, tailor-made assistance programmes will be developed, applied, and also evaluated, so that the students can be supported professionally in their effort to reach the target proficiency level.
discet 3 is based on two assumptions. First, as a consequence of profound curricular revisions and adaptions in the new Cluster Mitte (i.e. the new teaching and research cooperation in Upper Austria and Salzburg), both the students’ language level at point of entry and language development in the course of the study programme need to be investigated and researched. Second, an increasing diversity in the English language proficiency levels of applicants – as voiced by a number of tertiary institutions in Austria – appears to necessitate a comprehensive cross-sectional screening and placement testing as part of the study programme’s inception.
discet 3 can be subdivided into three stages. At first, existing tools, tests, and routines will be, in accordance with the curriculum and local constraints, adapted and piloted. If required, complementing tools will be developed and evaluated in this stage, too. Then, based on the first cross-sectional data, assistance programmes will be implemented and evaluated. Finally, based on the cross-sectional and longitudinal data as well as the evaluation of the training programmes, a test battery will be compiled and documented. Such a battery could serve as an assessment and developmental tool for EFL teacher education programmes at tertiary level in Austria.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Viele Studienergebnisse zeigen, dass die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II über elektrische und magnetische Felder stark von physikalischen Konzepten abweichen. Allerdings findet man empirisch erprobte Unterrichtsansätze nur vereinzelt. Daher wurde eine
Unterrichtssequenz zur Einführung der Felder konzipiert und in einem Laborsetting und im Klassenverband evaluiert.
Auf Grund der Ergebnisse der Feldtestung muss dieser Prototyp überarbeitet werden und neuerlich untersucht werden.
Als zweiter Schritt soll die Unterrichtssequenz ausgebaut werden, sodass nicht nur die Einführung der Felder thematisiert wird, sondern auch zusätzliche Inhalte über den Elektromagnetismus integriert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Krainz, Ulrich; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Krainz, Ulrich; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
In Zusammengang mit der Qualität und Wirksamkeit von Schule ist die Bedeutung von effizientem Führen und Leiten unumstritten. Gerade in Hinblick auf die zukünftig verstärkte Schulautonomie und um schulische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln, muss Vieles vor Ort entschieden werden und von Leitungsverantwortlichen werden entsprechende Sozialkompetenz und Organisationsgeschick erwartet. So wichtig diese Aufgaben auch sind, sie zählen nicht zum traditionellen Erfahrungs- und Handlungsrepertoire von Schulleitungen, da sich die Schulführung bislang vorwiegend durch eine bürokratische Organisation, einem verwaltenden und durch vorgesetzte Dienstbehörden kontrollierenden Verständnis auszeichnet. Vielfach ungeklärt erscheint somit die Frage, wie es um das Managementverständnis schulischer Führungskräfte selbst bestellt ist, wo Herausforderungen aber auch Potentiale gesehen und genutzt werden können. Mit Hilfe eines rekonstruktiven Sozialforschungszugangs zielt das Projekt auf eine Klärung des vorherrschenden Verständnisses von Führen und Leiten im Handlungsfeld Schule. Die Analysen sollen nicht nur einen Beitrag zur Grundlagenforschung darstellen, sondern auch Ableitungen für geeignete Unterstützungssysteme und Zugänge der Professionalisierung von Managementkompetenzen schulischer Führungskräfte ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Drenowatz, Clemens; MMag. Dr.
Leitner, Martin; MMag.
Projektleitung intern
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Leitner, Martin; MMag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Greier, Klaus;
Rotkopf, Thomas;
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Innsbruck
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Auf Grund der vielfältigen positiven Auswirkungen körperlicher Bewegung gilt Bewegungsmangel als einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen. Dabei spielt auch die Entwicklung motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten eine wichtige Rolle, da die motorische Entwicklung in positivem Zusammenhang mit dem Bewegungsverhalten steht. Mit dem Projekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird versucht über verschiedene Maßnahmen die körperliche Aktivität von Schulkindern positiv zu beeinflussen.
In dem hier vorgestellten Projekt sollen die Auswirkungen der „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ auf die motorische Entwicklung in der Primarstufe untersucht werden. Speziell, wird in einer 4-jährigen prospektiven Studie die motorische Entwicklung mittels dem Deutschen Motorik Test 6-18 (DMT 6-18) von der 1. bis zur 4. Schulstufe erhoben.
Dazu wird der DMT 6-18 als Einstiegstest (Pre-Test) an insgesamt 16 Klassen der 1. Schulstufe (8 Interventionsklassen und 8 Kontrollklassen) im Herbst (Oktober/November) durchgeführt. Eine weitere Testung (Re-Test 1) erfolgt dann am Ende des Sommersemesters (Mai/Juni). In den folgenden drei Schuljahren (2., 3. und 4. Schulstufe) erfolgt der sportmotorische Test nur mehr am Ende des Sommersemesters (Re-Test 2, 3 und 4).
Der DMT 6-18 ist ein validiertes und vielfach verwendetes Instrument zur Bestimmung der motorischen Kompetenz für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren. Mittels 8 Test-Aufgaben, werden die wesentlichen Bereiche der motorischen Kompetenz (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit) erhoben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Dr.
Venhoda, Simone; Mag. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schönbauer, Regina;
Kooperationspartner
Barmherzigen Brüder Linz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Aufbauend auf den Ergebnissen einer vom Projektteam durchgeführten Längsschnittstudie zur Erhebung der Rechenleistungen an der Nahtstelle Elementar- zur Primarstufe soll nun das daraus abgeleitete Erhebungsinstrument „Beobachtungsbogen vor Schuleintritt – BvS“ an einer neuen Kohorte von Kindergartenkindern überprüft werden. Im Rahmen der Statuserhebung vor Schuleintritt prüfen Primarstufenpädagoginnen anhand eines Beobachtungsbogens Stufen der numerisch-mathematischen Entwicklung (Modell angelehnt an Fritz & Ricken, 2007). Als Außenkriterium wird mit diesen Kindern 12 Monate später ein an dieses Modell angepasstes Verfahren im Einzelsetting (MARKO D1) und einem Verfahren zur Erhebung des Rechenspeed (DIRG) durchgeführt, um die Ergebnisse der Erhebung im Kindergarten einer prospektiven Validierung zuführen zu können. Ziel ist die Erhebung von Risikofaktoren mathematischer Entwicklung und die Überprüfung der Bedeutung davon für die Mathematikleistungen im ersten Schuljahr. Abgeleitet von den Ergebnissen sollen Kinder mit Risikopunkten schnellstmöglich einer primären und sekundären Präventionsmaßnahme zugeführt werden. Diese wird nach dem 2. Testzeitpunkt eingesetzt und deren Effektivität in einem 3. Testzeitpunkt erhoben (DIRG).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Nachbaur, Gertrud; IL Mag. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BZBF – Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Diskurs um Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen wird verstärkt der Fokus auf die Einzelschule gelegt, deren Entwicklung als Trias von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung aufgefasst wird. Die Personalentwicklung in Form von Lehrer/innenfort- und weiterbildung wird dabei als zentraler Baustein für die individuelle Professionalisierung und die Weiterentwicklung von Schulen gesehen. Für die Fort- und Weiterbildung sind grundsätzlich die Pädagogischen Hochschulen verantwortlich. Empirisch sind in Österreich die Wirksamkeit und die innerschulische Nachhaltigkeit dieser Angebote durchaus ungesichert. Demgegenüber stehen dennoch Forschungsbefunde über Bedingungen und Merkmale wirksamer Fortbildungen.

Neben der individuellen Professionalisierung der Lehrkräfte ist an den Besuch von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen die Hoffnung geknüpft, dass die Teilnahme auch einen systemischen Nutzen für die Entwicklung der gesamten Schule bringt. Die Schulleitungen stellen dabei Schlüsselfiguren dar. Die Aufnahme bzw. Festlegung von Fort- und Weiterbildungsplänen als Teil des Gesamtkonzeptes für die Entwicklung der Schule sowie die Sicherstellung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten beeinflusst die Qualität der Schule und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt darin, ob und inwieweit Schulleitungen Fortbildung als ein Instrument zur Personalentwicklung wahrnehmen und einsetzen und welche Wirkungen sie der Fortbildung im Hinblick auf die Personalentwicklung zuschreiben. Zur Beantwortung der Fragen werden an 16 Volksschulen und Neuen Mittelschulen in Oberösterreich, differenziert nach Stadt/Land und der Schulgröße, leitfadengestützte Interviews mit Schulleiterinnen und Schulleitern durchgeführt. Die Auswertung der Interviews orientiert sich an der von Mayring beschriebenen Vorgehensweise zur Inhaltsanalyse.
Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist ein Erkenntnisgewinn, wie Schulleitungen als zentrale Akteure im System Schule Fortbildungen als Instrument der Personalentwicklung und damit letztlich auch im Hinblick auf Schulentwicklung einschätzen und selbst einsetzen und wie diese Erkenntnisse Anhaltspunkte für die Planung und Durchführung von Fortbildungsangeboten der Pädagogische Hochschule darstellen können.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pilz, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Huchler, Martin;
Höfferer, Gerrit;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Hubert;
Rapp, Ursula;
Sorgo, Gabriele;
Winter, Kate;
Wopfner, Edith;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
4 Abstract(Max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Das Abstrakt soll folgende Punkte beinhalten: 1.) Ausgangslage/Problemaufriss, 2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts und 3.) Methode)

Egalitäre Bildungsbeteiligung sowie Diversitäts- und Genderbewusstsein sind zentrale Desiderate in Bildung und Unterricht. Das geplante Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit sich schon im Kindergarten soziale Konstruktionen einer Geschlechterstereotypisierung durch die Pädagoginnen- und Pädagogen- Kind-Beziehung zeigen. Die Qualität der Beziehung zu den Pädagoginnen und Pädagogen spielt in elementarpädagogischen Einrichtungen eine zentrale Rolle, da sie neben dem Entdecken der biologischen Geschlechtsunterschiede auch unterschiedliche Reaktionen der sozialen Umwelt auf die Zuschreibung von „männlich“ und „weiblich“ erkennen. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Pädagoginnen und Pädagogen in elementaren Bildungseinrichtungen geschlechtsstereotype Rollenbilder zuschreiben und Unterschiede im Beziehungsaufbau zu männlichen und weiblichen Kindern aufweisen.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt in der bildungstheoretischen Analyse von geschlechtsbezogenen Aspekten der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung und wie diese in Zusammenhang mit der Gestaltung von Räumen egalitärer Bildungsbeteiligung stehen. Weiters soll diskutiert werden, wie diese Ergebnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden können und sollen.
Die forschungsleitenden Fragestellungen dazu lauten: „Wie können elementarpädagogische Bildungsräume für egalitäre Entwicklung mit dem Fokus Geschlecht geschaffen werden, die eine „sichere“ Lern- und Bildungsatmosphäre gewährleisten?“, „Inwieweit wirkt sich die Qualität der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung auf die Entwicklung von Mädchen und Buben aus und welche geschlechtsbezogenen Zusammenhänge können dabei festgestellt werden?“ und „Wie können diese Erkenntnisse in elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen aufgegriffen, berücksichtigt und implementiert werden?“

Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist es, anhand einer bildungstheoretischen Analyse Thesen für die Pädagoginnen- und Pädagogen – Kind Beziehung mit dem Fokus Geschlecht auf handlungstheoretischer und handlungspraktischer Ebene für die Elementarpädagogik zu generieren. Diese Erkenntnisse sollen dann in einen Verwertungszusammenhang mit elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen gebracht werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist angedacht, die Befunde als Bericht und/oder in Form einer Publikation zu veröffentlichen. In Zusammenhang mit dem übergeordneten Projekt sollen die Ergebnisse weiters im Rahmen einer Projektkonferenz referiert werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Demmig, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Demmig, Silvia; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss

Die Lehrenden in Oberösterreich sind zunehmend verunsichert, wie sie mit den in Bezug auf unterschiedliche Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit sehr heterogenen Lerngruppen umgehen sollen. Die Kognitionen und das Handeln der Lehrenden in Bezug auf dieses Handlungsfeld sollen im Mittelpunkt des Projektinteresses stehen.

Das Konzept der Language Awareness ist seit Langem ein in Europa favorisierter Weg, um mit dieser sprachlichen Heterogenität der Schulklassen konstruktiv umzugehen. Im Projekt soll zunächst geprüft werden, ob sich das Konzept das Sprachbewusstheit im Rahmen der oberösterreichischen Schulen als so weit beschreibbar und operationalisierbar erweist, dass auch Folgestudien über den Zusammenhang von Language Awareness der Lehrenden (im Folgenden Teacher Language Awareness (TLA ) genannt) und dem Lernen der SchülerInnen (wie im ADEQUA-Projekt, das weiter unten beschrieben wird) möglich sind. Langfristiges Ziel ist es somit, auf beiden Ebenen, dem Lernen der SchülerInnen und dem Handeln der Lehrenden Elemente der Language Awareness zu identifiziern und miteinander in Beziehung zu setzen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Böhm, Jan; Dr. MA. Prof.
Projektleitung intern
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
3 Abstract
Das öffentliche Schulwesen hat sich in allen industrialisierten Ländern zu einem allumfassenden System entwickelt. Die Expansion beschränkt sich jedoch nicht nur auf entwickelte Länder, sondern kann weltumspannend konstatiert werden, auch wenn in sog. Entwicklungsländern die Quoten der Schulteilnahme und Alphabetisierung noch weit von 100% entfernt sind (vgl. u.a. UNESCO 2016). Diese enorme Expansion, die in entwickelten Ländern kaum hinterfragt, da als selbstverständlich betrachtet wird, hat schwerwiegende Folgen in allen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen nach sich gezogen. So schreibt Baker (2014), dass die massive Expansion des öffentlichen Bildungswesens seit dem 19. Jahrhundert eine „powerful culture, transformed most individuals in the world, and created far-reaching consequences for all facets of society.“ (p.55) ausgelöst hat. Gleichzeitig zum öffentlichen Schulwesen hat sich parallel eine sog. „supplementary education“ in den meisten Ländern etabliert.

Gehörte Bildung bis zur Einführung einer flächendeckenden und staatlich organisierten Allgemeinbildung (Stichwort: Schulpflicht) zum wichtigsten Distinktionsmittel (neben Abstammung), so haben sich die Distinktionsvorsprünge der gesellschaftlichen Elite nicht egalisiert, sondern lediglich verschoben. Distinktionsgewinne werden nach wie vor im Bereich der Bildung gewonnen, indes weniger im schulischen Sektor (dort aber auch, z.b. durch teure private Schulen), sondern vermehrt im nebenschulischen Bereich, der ergänzenden Bildung.

Trotz dieser bildungspolitischen Brisanz gehört die „supplementary education“ zu den am wenigsten erforschten Gebieten innerhalb der (vergleichenden) Erziehungswissenschaft im deutschsprachigen Raum. Dies zeigt sich bereits an den unscharfen Begrifflichkeiten und Kategorien: so finden sich im englischsprachigen Raum (und dort finden fast alle Forschungen zum Thema statt) mehrere konkurrierende Begriffe: „supplementary education“, „supplementary tutoring“, „private tutoring“, „after school tutoring“ oder „shadow education“. Hier zeigen sich die unterschiedlichen Facetten von „supplementary education“ und ihr durchaus unterschiedliches Verhältnis zum öffentlichen Schulwesen.

Im Folgenden werden die Begriffe „ergänzende Bildung“ verwendet. Der geläufigere deutsche Begriff Nachhilfe(-unterricht) hingegen nur, wenn damit auch nur nachholende schulische Bildung gemeint ist.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht