Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gürtler, Hannelore;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Lernvorgänge setzen eine Atmosphäre der Vertrautheit, der Entspannung und des Sich-Wohlfühlens voraus. Die Wirkung von Bewegungseinheiten auf das Lernverhalten von Kindern wurde bereits häufig untersucht (Sibley & Etnier, 2005), empirische Studien zur Wirkung von Entspannungsübungen, insbesondere bei Kindern im Grundschulalter, fehlen bisher in der Fachliteratur.
Das vorliegende Projekt hat sowohl pädagogische, als auch wissenschaftliche Ziele. Die Ergebnisse sollen erlauben, belegbare Empfehlungen für einen (gesundheits-)förderlichen Umgang mit dem Schulalltag zu formulieren. Durch die aktive Mitarbeit der Kinder lernen diese die individuelle Belastbarkeit am eigenen Körper zu beobachten und die Heterogenität im Klassenverband wahrzunehmen. Die erstmalige Erhebung langfristiger Stresshormonmuster von Grundschulkindern ist darüber hinaus für die Verhaltensbiologie und Stressforschung von Interesse.
Pilotstudien mit Studierenden haben gezeigt, dass bereits kurze tägliche Übungen das Verhalten und die Aufmerksamkeit der Schüler/innen im Unterricht verändern. Im vorliegenden Projekt wird die Wirkung von kurzen in den Schulalltag integrierten Entspannungsübungen auf die Stressbelastung von neun- bis zehnjährigen Schulkindern überprüft.
Stress coping ist hochgradig individuell und subjektiv. Auch bei Erwachsenen kann die subjektive Wahr-nehmung von Belastung beeinflusst und trainiert werden. Die Wirkung von gesteigerter Achtsamkeit auf die subjektive Wahrnehmung von Stressbelastung soll an Studierenden der PHOÖ überprüft werden.
In diesem Projekt werden Methoden aus der Verhaltensphysiologie (Messung von Stresshormonen aus Speichelproben) und den Bildungswissenschaften (qualitative Erhebung von individuellen Erfahrungen) eingesetzt.
Beschreibung (engl.)
Both, science and education may benefit from merging traditional, i.e. quantitative and qualitative approaches. We focus on hormonal and biopsychological data for assessing stress load and on testing changes due to experiences as evidence of learning. We show modulatory effects of different treatments on stress in primary school children based on salivary cortisol levels, and in students based on self-reports of individually perceived stress load. In children we measured salivary cortisol levels twice during school days. Four weeks of ordinary school routine were compared with four weeks, during which short relaxation exercises were initiated as stringent daily interventions. An overall effect of the daily short exercises on cortisol was observed in the noon samples. Remarkably, this effect was not persistent over the entire period of repeated exercises. Interviews with the children revealed supplementary details on their individual perception of the intervention. With adult students we tested the modulation of the subjective perception of stress load during a course dealing with various aspects of stress research. The students were asked to fill out diary-protocols every evening during five months. The summary of these notes showed significant changes of the students’ subjective perception of stressors and stress load until the end of the course. Taken together, we show that teaching methods may effectively modulate physiological and perceptual concepts in children and students.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Rothböck, Johann; MA. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Das Projekt „Themenorientierte Mathematik“ geht im Rahmen eines quasi-experimentellen Designs der Frage nach, ob sich durch eine Aufgabensammlung, die sich an den Handlungsbereichen des Kompetenzmodells orientiert und diese Handlungsbereiche an lebensnahen Themen „trainiert“, eine positive Wirkung auf die Leistungen, das Selbstkonzept und die Motivation von Schüler/innen der 5. Schulstufe feststellen lässt. Rund 30 Lehrkräfte werden im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen mit den entwickelten Aufgaben vertraut gemacht und sollen diese Aufgaben im Schuljahr 2016/17 verwenden. Durch begleitende Fortbildungsveranstaltungen soll die Qualität des „Aufgabeneinsatzes“ optimiert werden, wobei aber auch auf etwaige Probleme bei der Anwendung eingegangen werden kann. An den teilnehmenden Schulen werden Parallelklassen der Experimentalklassen als Kontrollklassen rekrutiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Konrad Lorenz Research Station
Oberösterreichisches Landesmuseum
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Der Einsatz von lebenden Tieren im Sachunterricht ist für Lehrpersonen aufwändig, aber für Schüler/innen erlebnisreich und fachdidaktisch wertvoll. Außerschulische Angebote können den Aufwand z. B. für Tierpflege und -haltung „outsourcen“, nehmen aber dennoch oft einen großen Anteil der Unterrichtszeit in Anspruch. In diesem Projekt sollen die Erwartungen und pädagogischen Nutzen sichtbar gemacht werden, die mit dem Einbinden von außerschulischen Expertinnen und Experten in den Unterricht verbunden sind. Unter Mitarbeit von Studierenden der PHOÖ werden die Lernwege und veränderte Vorstellungen der Schüler/innen im Projektverlauf, sowie die Erwartungen und Einstellungen von Lehrpersonen untersucht. Auch die Einstellungen von Lernenden und Lehrenden zu Grundlagenforschung per se sollen erhoben werden. Mit Fokus auf naturwissenschaftliche Projektangebote des Programms Sparkling Science werden zudem ungenutzte Potenziale für Konzepte der inklusiven Pädagogik beleuchtet.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Universität Wien (Dr. D. Frigerio, Sparkling Science Projekt „Quo volis Geronticus eremita?“) und dem OÖ Landesmuseum (Mag. A. Bisenberger, Natur auf Tour) durchge-führt. Es werden Schüler/innen und Lehrpersonen in verschiedenen Schulen, aus Klassen beider Grundschulstufen untersucht, die außerschulische Lernangebote in Anspruch nehmen. Die gewählten Ansätze verschneiden Erkenntnisse aus quantitativen und qualitativen Erhebungen, es werden empirisch Daten gesammelt und Interviews mit Lehrpersonen durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Androsch, Gertrude; Mag.
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Eidenberger, Johanna; Mag. Dr. Fachoberlehrerin
Janny, Beate; M.Ed. BEd
Lindner, Gertrud;
Mayrhofer, Sandra; Mag.
Schuster, Natascha; Dipl.Päd. MA.
Wagner, Wolfgang; Mag.
Zauner, Norbert; M.Ed.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im WS2015 startet an der PH OÖ die neue Primarstufenausbildung. Das Curriculum sieht für das 3. und 4. Semester eine LV zu Lesson Studies (LS) vor. LS sind eine Form kollaborativer, reflexiver Praxis, im Rahmen derer Lehrkräfte gemeinsam Unterrichtseinheiten planen, durchführen, evaluieren und weiterentwickeln. Im Rahmen des Projekts soll die Durchführung von LS in der Ausbildung pilotiert werden und auf Basis der Befunde der Pilotstudie sollen entsprechende Lehrveranstaltungen für die neue Ausbildung entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschenberger, Rita; Dipl.Päd.
Marischler, Elisabeth;
Neulinger, Hanna Maria;
Oliveira-Mußmann, Maria;
Öttl, Patrick;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Im Kontext inklusiver Bildung und der institutionellen und professionstheoretischen Entwicklung inklusiver Pädagogik wird mit dem Anspruch einer de-kategorisierenden Perspektive ein Spektrum an Diversitätsdimensionen aufgespannt, das im entwick-lungspsychologischen Bereich ebenso Erstsprachentwicklung und Sprachentwicklungs-schwierigkeiten wie auch die Mehrsprachigkeit umfasst. Pädagogische Unterstüt-zungsmaßnahmen der Förderung bei entwicklungsbedingten Sprachbeeinträchtigungen und bei Deutsch als Zweitsprache (DaZ) scheinen dabei in ein und denselben pro-fessionellen Kontext zu fallen. Professionsgeschichtlich, institutionell und strukturell stellen die Sprachheilpädagogik und die sprachlichen Bildungtheorie im Kontext der aktuellen Migrationsgesellschaft aber auch in einem inklusiven System völlig unter-schiedliche Handlungsbereiche dar.
Das Vorhaben geht von der Annahme aus, dass in Österreich sprachheilpädagogisch ausgebildete bzw. spezialisierte Lehrkräfte in der Förderung bei DaZ eingesetzt werden und dass dabei diese genannten Divergenzen hinsichtlich der Zielsetzung, Hand-lungsformen und professionellem Selbstverständnis nicht in einem hinreichenden Maße berücksichtigt werden. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass dies mit einem theoretischen Verständnis des Zweitspracherwerbs und Argumenten pädagogischer Diskurses über migrationsgesellschaftliche Differenz begründet wird, aus migrations- und inklusivpädagogischer Perspektive kritisch zu hinterfragen sind. In dem For-schungsprojekt sollen der Umfang des Einsatzes, die Zielsetzungen und das professio-nelle Selbstverständnis sprachheilpädagogisch qualifizierter Lehrkräfte in der DaZ-Förderung in einem methodenkombinierten Erhebungsdesign mit dem Anspruch eines explorativen Survey rekonstruiert werden. Semi-standardisierte Online-Fragebögen werden sukzessive mit qualitativen und kontrastiven Expert*inneninterviews ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Prorok, Judith; IL Mag. Prof.
Projektleitung intern
Prorok, Judith; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; PhD Mag.
Katschnig, Tamara; Univ.Doz. Mag. Dr.
Schroll, Christian; HS-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Ad 1) Ausgehend von einer Initiative der Rektorate mehrerer pädagogischer Hochschulen und des BZBF soll in diesem kooperativen Forschungsprojekt an vier Hochschulen der Bereich der Fortbildung von Lehrer_innen beleuchtet werden. Konkret wird auf die Person der Fortbildnerin/des Fortbildners fokussiert, um Aufschluss über die Ausprägungen des Rollenverständnisses sowie jener Faktoren zu gewinnen, die aus Sicht der Fortbildner_innen zum Gelingen von Fortbildung beitragen können. Entlang der Aussagen der Fortbildner_innen in Leitfadeninterviews soll ein besseres Verständnis des bislang vergleichsweise wenig beforschten Bereichs Fortbildung entwickelt werden, das – nach einer diskursiven Validierung mit Verantwortlichen der Personal- und Hochschulentwicklung – wiederum Ableitungen geeigneter Unterstützungsmaßnahmen für bereits tätige Fortbildner_innen- sowie Rekrutierungsmaßnahmen geeigneter Personen für dieses Feld zulässt.
Ad 2) Die Projektziele lassen sich auf den folgenden Ebenen festlegen:
• Ebene 1 „Rollenverständnis“: Aufschluss über die Wahrnehmungen des Rollenverständnisses von in der Fortbildung von Lehrer_innen tätigen Personen erhalten. Aufschluss über deren Wahrnehmung von förderlichen und hindernden Faktoren in der Fortbildung zu erhalten.
• Ebene 2 „Fortbildungsbedarfe“: Ableitung von möglichen Unterstützungsangeboten von Fortbildner_innen (train the trainer – Formate).
• Ebene 3 „Personalrecruiting“: Ableitung von möglichen Strategien für die Rekrutierung von Fortbildner_innen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet:
• Welches Verständnis ihrer professionellen Rolle haben Lehrende der beteiligten Hochschulen in der Fortbildung?
Folgende spezifischen Fragestellungen wurden ausformuliert:
• Warum sind Personen in der Fortbildung tätig?
• Was verstehen Lehrende unter einer qualitätsvollen Fortbildung?
• Welche Erwartungen – etwa hinsichtlich Rahmenbedingungen, teilnehmenden Lehrer_innen, organisierendes Fortbildungsinstitut etc. – nehmen Lehrende der Fortbildung wahr?
• Welche Ansprüche haben Lehrende der Fortbildung an ihre Funktion und Rolle?

Ad 3) siehe Punkt 5.2.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschenberger, Rita; Dipl.Päd.
Marischler, Elisabeth;
Neulinger, Hanna Maria;
Öttl, Patrick;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2019
Beschreibung
Inklusiver Unterricht hat den Anspruch, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Sprache, individuellen Fähigkeiten, Religion oder Geschlecht die gleich-berechtigte Teilhabe an Bildung und Erziehung zu ermöglichen. Dies stellt insbesondere die Fachdidaktik der Unterrichtsfächer und Bildungsdomänen vor die Herausforderung, Kriterien für die Adaption der fachspezifischen Methodik zu entwickeln und ope-rationalisierbare Indikatoren für die Unterrichtsevaluation und Qualitätssicherung In-dikatoren für inklusiven Fachunterricht zu identifizieren. Sprache als Medium schulischen Lernens und sozialen Handelns erhält dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit primären oder sekundären spezifischen Beeinträchtigungen im Bereich der Sprache, des Sprechens und der Kommunikationsfähigkeit sind hinsichtlich des schulischen Lernens sowie ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung vulnerabel und können damit an der Teilhabe am Unterricht benachteiligt werden. Das Projekt beabsichtigt, mit Hilfe videogestützter Unterrichtsanalysen systematische und inzidentelle Merkmale einen entwicklungsförderlichen Unterrichts mit dem hier ge-nannten Fokus evidenzbasiert zu ermitteln.
Das Ziel des Vorhabens liegt in der Weiterentwicklung einer Unterrichtstheorie als Grundlage für ein Konzept zur Umsetzung des inklusiven Bildungsanspruches mit dem Fokus auf dem zentralen Unterrichtsmedium Sprache. Dabei werden die Problemlagen von Kindern mit spezifischen Entwicklungsstörungen der Erstsprache Deutsch als Aus-gangspunkt für eine didaktische Entwicklung sonderpädagogischer Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote im inklusiven Unterricht genommen. Dafür sollen auf der Ebene der Lehr-/ Lernprozesse in konkreten Unterrichtssituationen mit heterogenen Lerngruppen intuitive und intendierte Strategien der Lehrkräfte mit und ohne sonderpädagogische Qualifikation unter den Bedingungen ausgewählter fachdidaktischer Anforderungen identifiziert, rekonstruiert und typologisiert werden. Dabei werden drei Unterrichtsinteraktionen nach Zusammensetzungen der pädagogischen Professionen und paraprofessionellen Berufsgruppen unterschieden. Zum einen werden videobasierte Analysen inklusiven Unterrichts in der Grundschule ohne sonderpädagogische und sprachtherapeutische Professionen vorgenommen. Vergleichend werden Unterrichtsanalysen mit Grundschullehrkraft und Sonderpädagoge bzw. Sonderpäda-gogin mit dem Förderschwerpunkt Sprache vorgenommen sowie mit paraprofessionellen Berufsgruppen aus der Logopädie oder akademischen Sprachtherapie.
Auf einer zweiten Ebene sollen aus diesen Fallrekonstruktionen und Typologisierungen (Induktion) mit Bezug auf bereits vorliegende, evidenzbasierte Qualitätsdimensionen (Deduktion) in einem abduktiven Verfahren Kriterien für die adaptive Planung, Gestal-tung und Evaluation inklusiven Unterrichts entwickelt werden, die im weiteren Verlauf im Rahmen von Workshops einer ökologischen und kommunikativen Validierung un-terzogen werden sollen (Marquardt 2006; Tashakkori & Teddlie 2003), um sie schließlich zum obligatorischen Bestandteil einer inklusiven Lehramtsbildung zu entwickeln. In diesem Zusammenhang schließen sich verschiedene Disseminationsprodukte (Modi-fikation informierender und regulativer Sachtexte, z.B. Sachbücher, Unterrichtsmate-rialien etc. sowie eine Lehr-DVD mit Filmsequenzen zur Unterrichtsanalyse) an.
Die leitenden Fragestellungen werden wie folgt zusammengefasst und dargestellt:
 Welche Interaktionsmuster lassen sich im inklusiven Unterricht identifizieren, die die Teilhabe sprachbeeinträchtigter Schülerinnen und Schüler behindern oder fördern?
 Welche dieser Interaktionsmuster sind didaktisch intendiert?
 Welche Unterschiede lassen sich
 in den zufälligen und
 den intendierten Interaktionsmustern identifizieren in Abhängigkeit
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Dr.
Venhoda, Simone; Mag. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schönbauer, Regina;
Kooperationspartner
Barmherzigen Brüder Linz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Aufbauend auf den Ergebnissen einer vom Projektteam durchgeführten Längsschnittstudie zur Erhebung der Rechenleistungen an der Nahtstelle Elementar- zur Primarstufe soll nun das daraus abgeleitete Erhebungsinstrument „Beobachtungsbogen vor Schuleintritt – BvS“ an einer neuen Kohorte von Kindergartenkindern überprüft werden. Im Rahmen der Statuserhebung vor Schuleintritt prüfen Primarstufenpädagoginnen anhand eines Beobachtungsbogens Stufen der numerisch-mathematischen Entwicklung (Modell angelehnt an Fritz & Ricken, 2007). Als Außenkriterium wird mit diesen Kindern 12 Monate später ein an dieses Modell angepasstes Verfahren im Einzelsetting (MARKO D1) und einem Verfahren zur Erhebung des Rechenspeed (DIRG) durchgeführt, um die Ergebnisse der Erhebung im Kindergarten einer prospektiven Validierung zuführen zu können. Ziel ist die Erhebung von Risikofaktoren mathematischer Entwicklung und die Überprüfung der Bedeutung davon für die Mathematikleistungen im ersten Schuljahr. Abgeleitet von den Ergebnissen sollen Kinder mit Risikopunkten schnellstmöglich einer primären und sekundären Präventionsmaßnahme zugeführt werden. Diese wird nach dem 2. Testzeitpunkt eingesetzt und deren Effektivität in einem 3. Testzeitpunkt erhoben (DIRG).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 –
Beschreibung
Berufsbildende und auch die Berufsschulen leisten einen Beitrag zur Demokratie- und Umwelterziehung der Jugendlichen. Zudem sollten zukünftige Fachkräfte auf den Umgang mit ethischen Herausforderungen im Beruf vorbereitet werden. Sie sollten in der Lage sein, berufliche Ideal- und Wertevorstellungen zu entwickeln und unter gegebenen, teils restriktiven Bedingungen und Vorgaben (z.B. des Unternehmens/der Institution) zu balancieren, Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Verantwortung abzuwägen sowie in den gegebenen Spielräumen verantwortungsvoll und ethisch angemessen zu handeln. In diesem Forschungsschwerpunkt interessiert uns, wie (zukünftig) Berufstätige darauf vorbereitet werden können, Entscheidungen in moralrelevanten Situationen zu begründen und in Übereinstimmung mit ihren Urteilen zu handeln. In diesem Publikationsschwerpunkt werden Fragestellungen der moralpsychologischen Grundlagenforschung zu Entscheiden und Handeln in ethisch relevanten Situationen ebenso diskutiert wie Konzepte der Demokratie-, Moral- und Umwelterziehung in beruflichen Kontexten entwickelt, implementiert und evaluiert.
Der Fokus unserer Forschung liegt insbesondere auf den folgenden Themenbereichen:
1. Didaktische Gestaltung und Qualität von (Gruppen-)Diskussionen, Argumentation und Kommunikation zu ethischen Konflikten im Beruf
2. Lehrkräfteethos, insbesondere als Sozialfacette des Ethos von Berufspädagog:innen und betrieblichen Ausbilder:innen mit dem Blick auf die Gestaltung der Lehrkräfte-Schüler:innen-Beziehung und der Gestaltung sozialer Beziehungen unter Lernenden
3. Gelingensbedingungen und ethische Herausforderungen
Kooperation: im Kontext von Teamarbeit am (digitalen) Arbeitsplatz, unter Lehrkräften oder in Gruppenarbeiten in Lehr-Lern-Umgebungen der Berufsbildung oder der Hochschullehre
4. Der Happy Victimzer im Erwachsenenalter: Das Zusammenspiel von Kognition und Emotion in ethischen Konflikten insbesondere in beruflichen Kontexten
5. Partizipation in Schule und Ausbildung
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Nachbaur, Gertrud; IL Mag. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BZBF – Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Diskurs um Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen wird verstärkt der Fokus auf die Einzelschule gelegt, deren Entwicklung als Trias von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung aufgefasst wird. Die Personalentwicklung in Form von Lehrer/innenfort- und weiterbildung wird dabei als zentraler Baustein für die individuelle Professionalisierung und die Weiterentwicklung von Schulen gesehen. Für die Fort- und Weiterbildung sind grundsätzlich die Pädagogischen Hochschulen verantwortlich. Empirisch sind in Österreich die Wirksamkeit und die innerschulische Nachhaltigkeit dieser Angebote durchaus ungesichert. Demgegenüber stehen dennoch Forschungsbefunde über Bedingungen und Merkmale wirksamer Fortbildungen.

Neben der individuellen Professionalisierung der Lehrkräfte ist an den Besuch von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen die Hoffnung geknüpft, dass die Teilnahme auch einen systemischen Nutzen für die Entwicklung der gesamten Schule bringt. Die Schulleitungen stellen dabei Schlüsselfiguren dar. Die Aufnahme bzw. Festlegung von Fort- und Weiterbildungsplänen als Teil des Gesamtkonzeptes für die Entwicklung der Schule sowie die Sicherstellung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten beeinflusst die Qualität der Schule und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt darin, ob und inwieweit Schulleitungen Fortbildung als ein Instrument zur Personalentwicklung wahrnehmen und einsetzen und welche Wirkungen sie der Fortbildung im Hinblick auf die Personalentwicklung zuschreiben. Zur Beantwortung der Fragen werden an 16 Volksschulen und Neuen Mittelschulen in Oberösterreich, differenziert nach Stadt/Land und der Schulgröße, leitfadengestützte Interviews mit Schulleiterinnen und Schulleitern durchgeführt. Die Auswertung der Interviews orientiert sich an der von Mayring beschriebenen Vorgehensweise zur Inhaltsanalyse.
Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist ein Erkenntnisgewinn, wie Schulleitungen als zentrale Akteure im System Schule Fortbildungen als Instrument der Personalentwicklung und damit letztlich auch im Hinblick auf Schulentwicklung einschätzen und selbst einsetzen und wie diese Erkenntnisse Anhaltspunkte für die Planung und Durchführung von Fortbildungsangeboten der Pädagogische Hochschule darstellen können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht