Kategorie: Hochschuldidaktik

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Vollmann, Petra; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Fageth, Barbara; Dr. MA
Vollmann, Petra; MEd. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2025
Beschreibung
Die geplante bzw. sich bereits in der Durchführung befindliche empirische formative wie summative mixed-methods Evaluationsstudie ist für den Zeitraum von 10/2018-10/2025 vorgesehen.
Durch den umfangreichen und längschnitthaft-angelegten Projektplan ist gewährleistet, dass an bisherige Untersuchungen – sowohl in Bezug auf das dialektische Verhältnis von Theorie und Praxis im Allgemeinen als auch die „Professionalisierung der Elementarpädagogik“ im Besonderen angeschlossen wird.

Ziel ist es, die ersten drei Kohorten sowohl mittels (1) Online-Fragebogen am Beginn und am Ende des Studiums (pre-post) schriftlich zu befragen, (2) am Ende des 5. Semesters mittels Fallvignetten-Generierung einen Einblick in die Transformationsleistung des theoretischen Wissens in die pädagogische Praxis zu gewinnen, sowie (3) ein Jahr nach Studienabschluss (nicht-)teilnehmende Beobachtungen sowie videobasierte Interviews durchzuführen.

Auf dieser Datengrundlagen sollen sukzessive die leitenden Forschungsfragen beantwortet werden:

*) Was sind aus curricularer Perspektive zentrale Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Transformation theoretischen Wissens in (elementar-)pädagogisches Handeln?

*) Welche Herausforderungen stellen sich den berufsbegleitenden Studierenden hinsichtlich der Vereinbarkeit von Studium und Beruf? Mit welchen Bewältigungsstrategien begegnen sie diesen Herausforderungen?

*) Inwieweit gelingt nach dem Studium eine theoriegeleitete Praxisreflexion?

*) …

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Nausner, Ernst; HS-Prof. Mag. Dr.
Pilz, Alexandra; Prof. BEd MA
Projektleitung intern
Nausner, Ernst;
Pilz, Alexandra; BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ziel des alternativen Praktikums ist es einen lebendigen, umfassenden realitätsnahen Einblick in schulische Abläufe und Anforderungen zu geben um bestmöglich „fit for the job“ zu werden. Eine Gruppe von Studierenden übernimmt hier für 2 Wochen den Unterricht und die Organisation der gesamten Volksschule. Die Studierenden arbeiten paarweise in einer Klasse (Hospitation und Unterrichtstätigkeit wechseln ab).
• In der ersten Phase (bereits abgeschlossen) wird eine quasiexperimentelle Studie im Prä-Post-Design ohne Kontrollgruppe durchgeführt. Die Triangularität wird gewährleistet indem sowohl die Studierenden als auch ihre Praxislehrpersonen hinsichtlich des Kompetenzerwerbs befragt werden. Angedacht sind anschließend an die quantitativen Erhebungen in mehreren Kohorten auch qualitative Interviews durchzuführen, um die Limitationen die sich durch das Forschungsdesign ergeben zu minimieren.
• In der zweiten Phase (Februar – März 2020) wird das Forschungsdesign der ersten Phase durch Online-Befragungen (Prä-Post-Befragungen) der Versuchsgruppe und einer Kontrollgruppe mit herkömmlichen Blockpraktikum erweitert. Erhoben werden Daten zu den Variablen Persönlichkeitsmerkmale (Big-5), Erfolge und Schwierigkeiten während des Praktikums, Klassenführung sowie Belastung und Beanspruchung. Die Studie wird im Folgejahr (2021) mit einer weiteren Kohorte ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Projektleitung intern
Hell, Barbara; Mag.phil. BEd
Hofbauer, Rebecca; Dipl.Päd. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2025
Beschreibung
.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauer, Beatrix; HS-Prof.in MEd. Dr. Dipl.Päd.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses Projekt beschäftigt sich mit den Programmen ÖKOLOG und PILGRIM vor und zeigt auf, welche diesbezüglichen Initiativen an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PHDL) seit 2015 gesetzt wurden. Im Implementierungszeitraum entstanden an der Hochschule entwicklungsrelevante Fragen hinsichtlich kontextbezogener Wahrnehmungen betroffener Personengruppen (Lehrende, Mitarbeitende, Studierende), die zugleich das Erkenntnisinteresse der hier dargestellten Evaluierungsstudie repräsentieren. Anhand einer Onlinebefragung zu zwei Messzeitpunkten wurden Daten zur Erörterung der Forschungsfragen gesammelt. Die quantitativ-deskriptiven, inferenzstatistischen und quantitativ-inhaltsanalytischen Ergebnisse wurden bereits einer Veröffentlichung zugeführt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die PHDL gesetzte Initiativen hinsichtlich der ins Auge gefassten Programme seit 2015 gezielt verfolgt und diese Bemühungen von allen betroffenen Gruppen positiv wahrgenommen werden. Die PHDL ist damit auf einem konstruktiven Weg, insofern die Initiative ÖKOLOG/PILGRIM – unter Berücksichtigung der hier angeführten Evaluierungsergebnisse – von allen Involvierten bzw. Betroffenen gemeinsam konsequent weiter vorangetrieben wird.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Bachl, Wolfgang; Dipl.Päd. BEd
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Boxhofer, Emmerich;
Grabner, Veronika; Dipl.Päd. BA BA M.A. M.A.
Keplinger, Franz; Hofrat Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; BA BEd MA Prof.
Kitzmüller, Bernhard; BA
Nausner, Ernst;
Neulinger, Anna; Mag. BA
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Seyfried, Clemens; Dr.
Svoboda, Ursula;
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Wöß, Elke Martina; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Fragen der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung sind für jede Bildungsinstitution von Relevanz. In der Ausbildung von Lehrpersonen kann von einer zweifachen Relevanz gesprochen werden. Einerseits geht es wie in jeder Bildungsinstitution darum, dass die Leistungen der Lernenden auf der Basis lernpsychologischer und gesetzlicher Grundlagen festgestellt und bewertet werden. Andererseits setzen sich Lehramtsstudierende während ihrer Ausbildung selber mit der Thematik auseinander und es wird erwartet, dass sie in ihrem eigenen Unterricht geeignete Methoden verwenden. Auf diesem Hintergrund erweist es sich als sinnvoll, wenn das System der Leistungsfeststellung und -bewertung einer Ausbildungsinstitution auf der Basis neuer Erkenntnisse kritisch analysiert und adaptiert wird. Dieser Analyseprozess findet gegenwärtig an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz statt. Dazu wurde eine Interessensgemeinschaft Innovative Grading IG2 implementiert, die das Ziel verfolgt, Alternativen zur herkömmlichen Ziffernzensur zu untersuchen und gegebenenfalls in der Hochschule einzusetzen. Dieses Vorgehen stellt eine Maßnahme des Qualitätsmanagements der Pädagogischen Hochschule dar.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hueber-Mascherbauer, Elisabeth; Mag.phil.
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Projektleitung intern
Hueber-Mascherbauer, Elisabeth; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Durch die Integration von Service Learning an der PPHDL werden Räume außerhalb des schulischen Praxisfeldes ermöglicht, um Erfahrungen des sozialen Engagements theoriebasiert zu reflektieren. Der Fokus wird dabei auf eine Auseinandersetzung mit inklusiver Schule und inklusivem Unterricht gerichtet. Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung dem Service Learning für die Entwicklung inklusionsorientierter Sichtweisen auf schulische Arbeit zugeschrieben werden kann. Qualitätsvoll umgesetztes Service Learning kann folgende Ziele erreichen: Studierende lernen Wissen praktisch anzuwenden und produktiv für die Gesellschaft einzubringen. Sie verstehen pädagogische Inhalte tiefer und umfassender (u.a. Haski-Leventhal et al.,, 2010; Nährlich & Schröten 2013). Reinders und Youniss (2005) machen allerdings darauf aufmerksam, dass die spätere Bereitschaft zum politischen und sozialen Engagement nicht durch die ehrenamtliche Tätigkeit per se bedingt wird, sondern durch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit, durch die aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Lebenswelten sowie durch die prozessbegleitete Reflexion und die sich entwickelnde Prosozialität. Auch Hascher (2005) weist mit der „Erfahrungsfalle“ darauf hin, dass Erfahrungen in einen Reflexionsprozess zu überführen sind, um das eigene pädagogische Handeln weiter zu entwickeln. Den Kontext für Service Learning bildet das Projekt L.E.V. (Lernen. Engagegement. Verantwortung.), das seit dem WS 2015/2016 fixer Bestandteil an der PPHDL ist.
Der Frage nach der Entwicklung inklusionsorientierter Sichtweisen auf schulische Arbeit durch Service Learning wird mittels der Dokumentarischen Methode (u.a. Nohl, 2017) nachgegangen. Als Datenmaterial dienen schriftliche Reflexionen von insgesamt 37 Studierenden, die im Rahmen der Zukunfts- und Forschungswerkstatt (ZFW) ihre Erfahrungen im sozialen Engagement theoriebasiert reflektiert und darauf aufbauend ihre Sichtweisen abgeleitet haben. In einem mehrstufigen Verfahren erfolgt im ersten Schritt die formulierende Interpretation durch die Analyse des thematischen Verlaufs zu inklusionsorientierte Sichtweisen auf schulische Arbeit. Darauf folgt die reflektierende Interpretation durch die Analyse des dokumentarischen Sinngehalts, wobei durch die Textsortentrennung das „WIE“ des Reflektierten rekonstruiert wird. In einem dritten Schritt erfolgt eine sinngenetische Typenbildung, in dem Orientierungsrahmen für inklusionsorientierte Sichtweisen von den Einzelfällen losgelöst eine eigene Signifikanz im Sinne von Bedeutung bekommen (Nohl, 2017).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Daniele; HS-Prof. Dr, Mag.
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Im Zuge der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung Neu wurden dem forschenden Lernen curricular eine zentrale Rolle zugeschrieben. Dementsprechend ist eine Gestaltung forschender Lehr-Lernarrangements an pädagogischen Bildungsinstitutionen im tertiären Bereich notwendig und wird u.a. mit der Implementierung einer Zukunfts- und Forschungswerkstatt (ZFW) an der PHDL umgesetzt.
„Mit der Öffnung von Hochschulen für eine zunehmend breitere Studierendenschaft und mit der Anerkennung von Lebenswelten, die die ausschließliche Konzentration auf ein Studium erschweren“ (Platte, 2018, S. 21) liegt eine Herausforderung in didaktischen Gestaltungen von Bildungs- und Lernprozessen. Krönig (2018, S. 62) stellt an eine inklusive Hochschuldidaktik die Anforderung einer „Diskursivierung und damit Komplexitätserhöhung und -transformation“ pädagogischer Situationen und den damit verbundenen (Bildungs-)Inhalten.
Analysiert wird das für die Gestaltung der ZFW umzusetzende Konzept AuRELIA Kursdesign von Reitinger (2013, S. 92) vor dem Hintergrund der Frage, inwieweit dieses Konzept Momente und Möglichkeiten einer inklusiven Hochschuldidaktik bietet, in der die „Bildung inklusiver Gruppen, die Etablierung inklusiver Formen von Kommunikation und Interaktion“ als „genuin pädagogische Herangehensweisen“ (Krönig, 2018, S. 59) sichtbar gemacht werden können. Aus professionstheoretischer Perspektive zur Entwicklung pädagogischer Handlungen werden gemeinsames Lösungssuchen und Reflexionsprozesse ermöglicht, wodurch mit einer professionellen Distanz eigene Erfahrungen und Sichtweisen reflektiert werden können (Rumpf, 2016, S. 81).
Für eine hochschuldidaktische Weiterentwicklung der ZFW wird als empirischer Forschungsansatz die Aktionsforschung gewählt (siehe dazu Altrichter et al., 2013), wobei es sich entsprechend Fox, Martin & Green (2007, S. 48ff) um „Practioner Research“ als eine der „Spielarten“ der Aktionsforschung, „die eine systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis inkludiert, mit dem Ziel, diese zu verändern und weiterzuentwickeln“, handelt (Cendon, 2016, S. 30). Als Datenmaterial werden das Forschungstagebuch von zwei in der ZFW Lehrenden, Protokolle der Besprechungen des Lehrendenteams der ZFW, die Ergebnisse der SWOT-Analyse der Studierenden sowie die Ergebnisse der mittels CILI (Reitinger, 2016) erhobenen und ausgewerteten Daten herangezogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten erfolgt inhaltsanalytisch. Die Daten aus der Fragebogenerhebung werden einer deskriptiven Analyse unterzogen. Befragt werden alle Studierende der ZFW im Lehramtsstudium der Primarstufenpädagogik im 5. Semester.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Stefan, Ferdinand; Mag.
Projektleitung intern
Stefan, Ferdinand; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Amberg, Isabel; Mag.
Furch, Elisabeth; Mag. Dr.
Maurič, Ursula; Mag. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
An den Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien steigt die Zahl der Studienbewerber/innen mit familiärem Migrationshintergrund. In Hinblick auf die historische und kulturelle Situation Kärntens kommt der slowenischen Sprache in Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen für das Minderheitenschulwesen große Bedeutung zu. Es liegen bis dato für beide Hochschulen keine umfassenden Erhebungen zu den sprachlichen Ressourcen vor, die Studierende und Lehrende mitbringen. Forschungsfragen: – Über welche sprachlichen Ressourcen verfügen die an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Wien lernenden und lehrenden Personen? – Wie erleben sie diese Ressourcen im Kontext der jeweiligen Hochschule? – Wie lassen sich die vorhandenen Ressourcen im Rahmen ihrer Ausbildung und im Hinblick auf ihre zukünftige Tätigkeit als Lehrer/innen in einer Schule, die von zunehmender Diversität geprägt ist, nutzen? Forschungsdesign: Das Forschungsprojekt wird an den beiden Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Erhebung eines Sprachenprofils der jeweiligen Pädagogischen Hochschule. Das Erheben von Sprachprofilen ist dazu geeignet das Sprachenregime einer Institution zu erfassen. Dabei nimmt das Sprachenprofil eine Bildungsinstitution als Raum wahr, in dem verschiedene sprachliche Praktiken aufeinandertreffen und in ihrer Gesamtheit ein lokales Sprachenregime bilden (vgl. Busch 2013, S. 171f). Zur Anwendung kommt ein mixed-methods Ansatz: Neben Expert/inneninterviews finden Gruppeninterviews in sprachbiografischen Workshops statt. Hier können unterschiedliche Perspektiven, Vorstellungen und Einstellungen zur Sprache deutlich werden und die Teilnehmenden werden gleichzeitig als Expert/innen wahrgenommen. Die Forschungsmethodik versteht sich auch als Aktionsforschung und zielt auf eine Sensibilisierung der Beteiligten bereits durch den Forschungsprozess selbst ab. Datenerhebung: Für die Ist-Stand-Analyse (Forschungsfrage 1) werden zwei Erhebungsmethoden herangezogen: (1a) Fragebogenerhebung an einer Student/innen-Stichprobe (z. B. Totalerhebung bei Student/innen aller Lehramtsstudien des 1. und 5. Semesters). (1b) Fragebogenerhebung an den Mtiarbeiter/innen beiden Pädagogischen Hochschulen. Die Fragebögen bestehen großteils aus geschlossenen Fragen, um die Vergleichbarkeit gewährleisten zu können. Die Auswertung wird vor allem deskriptiv erfolgen, da es um eine Darstellung des Status quo geht. (2) Die sprachbiographischen Erhebungen werden in Gruppeninterviews durchgeführt. Als Versuchspersonen dienen sowohl zwei- als auch einsprachige Student/innen. Die Daten dieser Gruppenitnerviews werden auch zur Beantwortung der Forschungsfragen 2 und 3 herangezogen, da es um das Generieren von individuellen Erfahrungen und Ansichten in Hinblick auf die persönliche (oder bei anderen wahrgenomme) Zwei-/Mehrsprachigkeit geht. Datenauswertung: Die Auswertung der Fragebogenerhebung wird an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführt. Die qualitativen Daten werden in Protokollen bzw. Transkripten dokumentiert. Die Auswertung der qualitativen Daten erfolgt im gesamten Forschungsteam in Form von Inhaltsanalysen. Ziel der Studie ist, durch das Aufzeigen von vorhandenen Ressourcen hinsichtlich Mehrsprachigkeit und sprachlicher Heterogenität an den beteiligten Hochschulen die Grundlage für die Erschließung neuer pädagogischer Handlungsfelder zu schaffen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlacher, Willibald; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Erlacher, Willibald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Elisabeth; Dr.
Plattner, Alexander; Dr.
Zwerger-Bonell, Verena; Dr.
Kooperationspartner
Deutsches Bildungsressort , Bereich Innovation und Beratung
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von der Forschungsfrage „Wie kann, soll und muss Fortbildung aussehen und organisiert werden, damit diese in die Schule und das Klassenzimmer transferiert werden kann?“ stehen die Erfahrungen, die Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer allgemein mit Fortbildung machen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Insgesamt neun Forscherinnen und Forscher (sechs aus Kärnten und drei aus Südtirol) bilden dabei eine Forschungsgruppe.
Das Forschungsdesign basiert auf einem Mixed-Method-Verfahren, bei dem in einem ersten Schritt (qualitativer Forschungsteil) pro Region 4-5 Gruppendiskussionen (n. Bohnsack 2014) mit Schulleiter/inne/n, Lehrer/inne/n sowie Kolleg/inn/en aus dem Mittleren Management an Schulen (Schulkoordinatorinnen, Lerndesigner/innen, Fachgruppenleiter/innen usw.) durchgeführt werden. Auf Grundlage der sich aus den Gruppendiskussionen ergebenden Themenfelder wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ergebnisse der qualitativen Erhebung quantitativ „absichert“ bzw. neue Differenzierungen erlaubt.
Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie Fortbildung konzipiert sein muss, um nachhaltig zu wirken. Damit will dieses Projekt einen Beitrag zum Thema Transferforschung leisten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Mag.
Zehetmeier, Stefan; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2018
Beschreibung
Wie kann Lehrer/innenbildung konzipiert werden, damit sie möglichst große Wirkungen zeigt? Wie lernen Lehrer/innen? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Lehrer/innenfortbildung? Was kommt von dem, was in der Lehrer/innenfortbildung angeboten wird, in der Schule, bei den Lehrer/innen, im Unterricht, bei den Schüler/innen an?
Aktuelle Fragestellungen, die in der einschlägigen Literatur diskutiert, bis heute aber noch nicht ausreichend in der wissenschaftlichen Community beantwortet worden sind (z.B. Lipowsky, 2004, 2010, 2011; Zehetmeier 2011; Müller 2010). Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind weder eindeutig noch generell anwendbar. Als gemeinsame Klammer aller Forschungsinitiativen sieht Zehetmeier den Anspruch, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht.
Lehrer/innenfortbildung hat eine zentrale Funktion bei der Entwicklung und Veränderung von Unterricht und ist ein Bereich, der noch große Forschungslücken aufweist. Dass eine Weiterentwicklung notwendig ist, zeigen auch die Ergebnisse der ersten internationalen Vergleichsstudie im Bereich der Lehrer/innenfortbildung, die TALIS-OECD-Studie 2008. Angesichts dieser aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen und dem Stand der empirischen Befunde, sind neue Konzepte in der Lehrer/innenfortbildung gefordert, die eine Weiterentwicklung und Veränderung von Unterricht mit sich bringen (Altrichter 2003).
Dieser Aufforderung wird im neu entwickelten, innovativen Konzept, das 2011/2012 mit dem Titel „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule von einem institutsübergreifenden Team entwickelt, durchgeführt und evaluiert wurde, nachgegangen. Die Ergebnisse dieser Evaluation (2012/13), die die sieben Ziele des Konzepts hinterfragt haben, werden unter anderem auch die unmittelbaren Wirkungen des Konzepts auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems aufgezeigt und bilden die Grundlage für die weitere Beforschung des Konzepts, bei der die längerfristige Wirksamkeit (Nachhaltigkeit) aufgezeigt werden soll.
Forschungsfrage: Ist das Fortbildungskonzept für die Beteiligten wirksam im Sinne einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung? Der nächste Schritt besteht darin zu überprüfen, inwiefern der Anspruch einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung mit dem Konzept von Fortbildung Kompakt erfüllt wird. Dazu sind ausgehend von den vorliegenden Daten weitere Untersuchungen in einer Langzeitstudie notwendig.
Beschreibung (engl.)
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Bericht