Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Michael Faradays Vorstellung von einem mit Kraftlinien bzw. Feldlinien erfüllten Raum revolutionierte die Interpretation der Wechselwirkung zwischen Ladungen bzw. stromdurchflossenen Leitern und initiierte gleichzeitig die Entwicklung der Feldtheorie. James Clerk Maxwell konnte, aufbauend auf diesem Konzept, die Grundgesetze der Elektrodynamik in sich konsistent und quantitativ formulieren. Die nach ihm benannten Maxwell-Gleichungen stellen einen Meilenstein in der klassischen Physik dar. Heutzutage stellt der Feldbegriff in der modernen Physik ein zentrales Konzept dar.
Internationale und eigene Studien zeigen allerdings, dass Lernende nur sehr vage Vorstellungen über den Feldbegriff aufweisen und den ontologischen sowie den epistemologischen Status des Feldbegriffs nicht kennen (Bar & Zinn, 1997; Furio & Guisasola, 1998; Pocovi & Finley, 2002; Saarelainen et al., 2007; Aschauer & Hopf, 2014). Evaluierte Unterrichtsvorschläge, die diesem Umstand entgegenwirken, finden sich in der Fachliteratur nicht.
Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, eine Unterrichtssequenz zur Einführung des Feldbegriffs am Beispiel elektrischer und magnetischer Felder für die Sekundarstufe I zu konzipieren und zu evaluieren. Zentrales Element der Unterrichtssequenz ist eine neu entwickelte Analogie, mit der der sehr abstrakte Feldbegriff anschaulich eingeführt werden kann und der ontologische bzw. epistemologische Status des Feldbegriffs offensichtlich wird.
Das Forschungsprojekt folgt der Prämisse des Design-Based Research (Design-Based Research Collective, 2003; Barab & Squire, 2004). Nicht nur die Konzeption einer praxistauglichen Einführungssequenz steht im Vordergrund. Nach Möglichkeit sollen auch im Rahmen der Evaluation Ergebnisse erzielt werden, die wiederum in Form lokaler Theorien (Prediger & Link, 2012) einen Beitrag zur Grundlagenforschung leisten. Bei der empirischen Überprüfung der Intervention wird die Methode der Akzeptanzbefragung (Jung, 1992) eingesetzt. Dabei lassen sich einerseits lernförderliche bzw. lernhemmende Elemente identifizieren. Anderseits kann aber auch Wissen über die Lern- und Lehrprozesse im entsprechenden Inhaltsbereich generiert werden, das zur Theoriebildung beiträgt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB)
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moosbrugger, Robert; Mag. Dipl.-Ing. BSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB)
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Christina Maria; BEd MEd
, N.N., Masterstudierende;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 –
Beschreibung
Individuelle Coping-Strategien im Umgang mit Herausforderungen im Alltag werden früh geprägt, im Idealfall gefördert und weiterentwickelt. Viele Kinder und Jugendliche erleben allerdings das schulische Umfeld und das Lernen als stark belastend. Auch für Studierende und Erwachsene im Berufsleben sind persönliche Coping-Strategien wichtige Gesundheitsressourcen. Die frühe Entwicklung und potentielle Förderung von Resilienz ist eine Grundlage für physische, psychische und sozio-emotionale Gesundheit und Lernen, und ist jedenfalls gesellschaftlich relevant.

** Sozialpädagogische Grundlagen:
Wirksame Ressourcen werden durch tierische Begleiter bei Kindern und Erwachsenen beobachtet. Die Förderung von Mensch-Natur-Beziehungen ist auch in den Lehrplänen aller Schulstufen ein fächerübergreifendes Bildungsziel im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung, i.e. SDGs. Tiergestützte Interventionen werden gezielt im Kontext von bindungsgeleiteter Pädagogik eingesetzt. Die Wirksamkeit solcher Interventionen ist belegbar und wird oft mit der Biophilie als Basis und der Du-Evidenz erklärt. Biophilie ist das dem Menschen universell angeborene Interesse für lebende Organismen und naturnahe Umgebungen. Wenig empirische Belege gibt es für die dahinterliegende Ontogenie und Mechanismen, wie z. B. physiologische Prozesse sowie zum Potential von Bindungsoffenheit.

** Coping und Flexibilität:
In seltenen Längsschnittstudien wurden die potentiellen Auswirkungen familiärer Bedingungen während des frühen Aufwachsens (Krieg und Hunger) auf die Entwicklung von Verhalten und Resilienz an Menschen beobachtet. Kontrollierte Studien mit Menschen sind ethisch limitiert und daher selten. Allerdings können mithilfe von Experimenten an Tiermodellen wichtige Erkenntnisse für die Bedingungen von Resilienz und Lernen ergänzt werden (zB soziale Kompetenzen, Verhalten, stress coping). Fischer et al. (2024; 2025) zeigen in Experimenten mit hochsozialen Buntbarschen, dass Resilienz – zusätzlich zu früh geprägten „sozialen Wurzeln“ – laufend Energiereserven benötigt und, dass Verhaltensflexibilität und Lernen nicht durch die Häufigkeit von Stress-Ereignissen beeinflusst wird, sondern durch die Fähigkeit zum zeitnahen Beenden von Stressreaktionen („stress recovery“).

** Mechanismen bindungsgeleiteter Pädagogik:
Stress recovery wird bei Menschen auch durch Musik erreicht, wir hören Musik zur Entspannung und Musik wird auch in therapeutischen Kontexten eingesetzt. Es ist allerdings auch hier wenig untersucht, welche Mechanismen die Wirkungen von Musik auf die subjektiv erlebte Stressbelastung erklären und die technische Umsetzung solcher Studien ist komplex. In ersten Experimenten beobachteten wir zuletzt effektivere Stress-Regulation (i. e. RMSSD) bei aktiv musizierenden Probanden als beim passiv Musikhören.
Ein weiterer Fokus ist die potentielle verhaltensphysiologische Synchronisation zwischen Lehrperson und Schüler*in. Die Synchronisation wird oft als Indikator für Bindungsoffenheit genannt, auch wenn derzeit noch unklar ist, welche Regulationsmechanismen hier wirken. Eine erste Einzelfallstudie zeigte synchrone HR-Muster zwischen Lehrperson und Schüler während rhythmischer Interventionen im pädagogischen Kontext. In einem quasi-experimentellen Ansatz werden nun diese Wirkungen auf die HR und HRV von Lehrperson und Schüler*in an einer größeren Stichprobe überprüft.

*** Erträge für die Praxis:
a.) Grundlagenverständnis für die Entwicklung persönlicher Ressourcen und der komplexen Wechselwirkungen zwischen Stress und Lernen
b.) Empirische Evidenzen für den gezielten Einsatz von tiergestützter Pädagogik zur Förderung von Resilienz und Lernen
c.) Evidenzbasierte Empfehlungen für bindungsgeleitetes Musizieren zur Förderung von Resilienz und Coping in der Inklusiven Pädagogik.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 –
Beschreibung
Die Professionalisierung von Pädagog*innen im Bereich der Berufspädagogik stellt eine zentrale Aufgabe des Instituts für Berufspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich dar.

Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunkts stehen aktuelle Fragestellungen der Pädagog*innenbildung im Bereich der Berufspädagogik. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und zur Professionalisierung von Lehrkräften zu gewinnen. Der Fokus liegt derzeit insbesondere auf zwei Themenbereichen:

Online-Lehre: Im Rahmen der digitalen Hochschullehre untersuchen wir die Gestaltung von Online-Phasen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung sozialer und kognitiver Präsenz durch die Lehrpräsenz im Online-Setting. Hierbei orientieren wir uns am Community of Inquiry Framework, das als theoretische Grundlage für die Entwicklung und Analyse von Online-Lernumgebungen dient.
Künstliche Intelligenz (KI): Ein weiterer Schwerpunkt ist der sinnvolle Einsatz von KI-Technologien in der Hochschullehre. Wir erforschen sowohl die praktischen Einsatzmöglichkeiten als auch die Akzeptanz und Nutzung durch Lehrkräfte. Zudem entwickeln wir hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote, die Lehrpersonen den reflektierten und kompetenten Umgang mit KI in der Lehre ermöglichen sollen.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Erling, Elizabeth; Dr.
Projektleitung intern
Erling, Elizabeth; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Ungspråk-Ö builds upon pioneering work from the original Norwegian Ungspråk project, which explored multilingualism in secondary school learners of English and its implications for English language education and educational policy. Building on this work, we aim to explore the lan-guage repertoires and beliefs about multilingualism (BAM) among lower secondary school stu-dents, particularly those from lower socioeconomic backgrounds. This research is motivated by the recognition of a critical gap in understanding language learning dynamics among this demo-graphic within the Austrian educational landscape. Research questions guiding Ungspråk-Ö are multifaceted. Firstly, we seek to validate the questionnaire used in the original Ungspråk project for the Austrian context. This involves ensuring that the questionnaire accurately captures the nuances of language repertoires and beliefs among Austrian students. Secondly, we aim to iden-tify predictors of multilingual identities, examining factors such as language habits, migration background, extracurricular activities, and stays abroad. Thirdly, we explore potential differ-ences in multilingual identities between students attending vocationally oriented middle schools (MS) and academically oriented general academic secondary schools (AHS). Finally, we investi-gate the influence of foreign language enjoyment and motivation on multilingual identities, seek-ing to understand in how far both constructs predict BAM, and how these factors interact with school type. Methodologically, Ungspråk-Ö adopts an exploratory mixed-methods convergent parallel design. This approach allows for the integration of both quantitative and qualitative data collection and analysis, offering a comprehensive understanding of language learning dy-namics. The translation of the questionnaire into German and its adaptation to the Austrian context precedes validation studies with small-scale samples and large-scale surveys involving approximately 400 lower secondary students from diverse socioeconomic backgrounds. Statistical analyses include exploratory and confirmatory factor analyses, mixed ordinal regression, and member checking for data triangulation, ensuring the robustness and reliability of our findings. Ultimately, the findings of Ungspråk-Ö have the potential to inform targeted educational strate-gies aimed at improving English language education outcomes, particularly among students from marginalized backgrounds. By understanding and addressing the diverse linguistic needs and multilingual resources of lower secondary school pupils, Ungspråk-Ö will be instrumental in helping acknowledge these premises as pedagogical assets and affordances.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haim, Kurt; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beaty, Roger;
Green, Adam;
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
In vielen nationalen wie auch internationalen Lehrplänen sind die sogenannten 21st Century Skills, die beispielsweise Kreativität und Problemlösefähigkeit beinhalten, verankert. Für die Förderung des divergenten Denkens und der kreativen Problemlösefähigkeit wurde speziell für die MINT-Fächer das flex-based learning (fbl) Programm entwickelt. Um die Effektivität des Programms untersuchen zu können, wurde ein kreativer Problemlösetest (DPAS) entwickelt und validiert. Im Rahmen der Validierungsstudie an österreichischen Schulen, konnte das Potential des Programms, die kreative Problemlösekompetenz zu fördern, empirisch belegt werden. Studien über das fbl-Programm und die Validierung des DPAS-Tests außerhalb Österreichs wurden noch nicht durchgeführt. Im Rahmen dieser Pilotstudie soll daher an ausgewählten Schulen in den USA die Effektivität des fbl-Programms untersucht werden. Dabei wird die Fähigkeit des kreativen Problemlösens der Schülerinnen und Schüler jeweils am Beginn und am Ende des Schuljahres mittels des DPAS-Tests erhoben. Parallel dazu werden die Kooperationspartner der Penn State und Georgetown University die kreative Denkfähigkeit der Schüler:innen mittels neuropsychologischer bildgebender Verfahren (funktioneller Magnetresonanztomographie und funktioneller Nahinfrarot-Spektroskopie) untersuchen.
Beschreibung (engl.)
In many national and international curricula, the so-called 21st Century Skills, which include, for example, creativity and problem-solving skills, are anchored. The flex-based learning (fbl) program was developed specifically for STEM subjects to promote divergent thinking and creative problem-solving skills. In order to be able to examine the effectiveness of the program, a creative problem solving test (DPAS) was developed and validated. In the validation study at Austrian schools, the potential of the program to promote creative problem-solving skills was empirically proven. Studies on the fbl program and the validation of the DPAS test outside Austria have not yet been conducted. This pilot study will therefore examine the effectiveness of the fbl program at selected schools in the USA. The DPAS test will be used to assess the students‘ creative problem-solving skills at the beginning and end of the school year. Along with this, collaborating partners at Penn State and Georgetown University will use neuropsychological imaging techniques (functional magnetic resonance imaging and functional near-infrared spectroscopy) to examine the creative thinking abilities of the students.
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spann, Harald; Mag. Dr. Dr.
Projektleitung intern
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt erforscht die Potenziale der fremdsprachendidaktischen Verwendung literarisch-kreativer Texte im Englischunterricht an Sekundarschulen. Da die Rolle von literarischen Texten im Fremdsprachenunterricht in Fachkreisen unterschiedlich bewertet wird (Tsang et al., 2023) und die empirische Datenlage zu ihrem Wert noch relativ dünn ist (Hall, 2015), stellt sich vor dem Hintergrund der 2023 in Kraft getretenen neuen Lehrpläne für das Unterrichtsfach Englisch (Erste/Zweite lebende Fremdsprache in der Sekundarstufe) die Frage, welchen Beitrag diese Texte zur Erreichung der neuen curricularen Ziele leisten können und wie dabei die Arbeit mit literarischen und kreativen Texten in das Unterrichtsfach Englisch integriert werden kann. Dieses Projekt hat zum Ziel, Antworten auf diese Frage zu liefern, um dadurch einen Beitrag zur Theorie und Praxis der fremdsprachlichen Literaturdidaktik und in weiterer Folge zur stärkeren Verankerung literarisch-kreativer Unterrichtsarbeit im Sekundarschulbereich zu leisten. Zur Erreichung dieses Ziels kommen sowohl empirisch-qualitative als auch hermeneutische Methoden zur Anwendung. In einem ersten Schritt wird eine Bestandsaufnahme zur literarisch-kreativen Unterrichtspraxis an Sekundarschulen durchgeführt. Diese basiert zum einen auf einer empirisch-qualitativen Untersuchung, in der Lehrer*innen zu ihren Einstellungen, Erwartungshaltungen, Erfahrungen und subjektiv wahrgenommenen Herausforderungen hinsichtlich ihrer Arbeit mit literarisch-kreativen Texten befragt werden. Zum anderen werden in Österreich derzeit gängige Englischlehrwerke hinsichtlich ihres literarisch-kreativen Text- und Methodenangebots einer umfassenden Lehrwerkanalyse unterzogen. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme wird in einem nächsten Schritt ein literaturdidaktischer Methoden- und Aufgabenpool erstellt und unter Heranziehung vorliegender Kompetenzmodelle (z.B. Alter & Ratheiser, 2018) in den Kompetenzrastern des Lehrplans 2023 verortet. Schließlich werden diese Aufgaben und Methoden durch Aktionsforschung (Altrichter et al., 2018) an Sekundarschulen erprobt und weiterentwickelt. Ein prioritäres Ziel ist hier die Erstellung von Fallstudien (Case Studies) zur literaturdidaktischen Unterrichtsarbeit, die in weiterer Folge für die fachdidaktische Erstausbildung (Bachelor- und Masterprogramm) und Fortbildung von Englischlehrpersonen herangezogen werden können.
Beschreibung (engl.)
This research project explores the potential of using literary and creative texts in English teaching and learning in secondary schools. As there are different accounts of the role of literature in foreign language education (Tsang et al., 2023) and more empirical evidence is needed to prove its value (Hall, 2015), the question arises as to what and how literary and creative texts can contribute to achieving the new curricular goals in light of the new Austrian curricula 2023 for the subject English (secondary education). Focusing on these questions, the aim of this project is to investigate this potential, thus, making a contribution to both the theory and practice of teaching and learning with literary texts, and subsequently, enhancing its role in EFL secondary school contexts. To this end, empirical-qualitative and hermeneutic methods will be used. The first step is to take stock of literary-creative teaching practice in secondary schools. Here, an empirical-qualitative study will be carried out in which English teachers will be interviewed about their teaching practices, their subjective beliefs about using literary texts in the classroom, their expectations and the challenges they face. In addition, EFL course books currently used in Austrian schools will be analysed in terms of the literary-creative texts and methods they offer. Based on these findings, a pool of methods and tasks will be created, which, building on current competence models (e.g. Alter & Ratheiser, 2018), will be integrated into the competence matrices specified in the new Austrian curricula 2023. Finally, these tasks and methods will be tried out and further developed in secondary schools through action research (Altrichter et al., 2018). Here, a key objective is to design case studies on the teaching with literary texts, which, in turn, can be used for methodology courses in initial EFL teacher education (Bachelor’s and Master’s programmes) and EFL further education.
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Katharina;
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Dem aktuellen Mangel an Lehrpersonen in Österreich wird bildungspolitisch in vielfältiger Weise entgegengewirkt, etwa durch die Verkürzung des Studiums, dem Zulassen von Quereinsteiger*innen als Lehrpersonen oder durch die Rückholung pensionierter Lehrpersonen in den aktiven Schuldienst. Über die letztgenannte Maßnahme ist wenig bekannt und noch weniger dokumentiert. Nur wenige pensionierte Lehrpersonen haben im Schuljahr 2022/23 die Möglichkeit wahrgenommen, nach ihrer Pensionierung wieder zu unterrichten. Welche Erfahrungen diese bei der Rückholung in den aktiven Schuldienst gemacht haben, steht im Zentrum der vorliegenden Studie. Wir gehen davon aus, dass sowohl finanzielle Aspekte, sowie auch gesundheitliche, arbeitsplatzbezogene (schulorganisatorische) und familiäre Faktoren bei der Entscheidung, wieder zu unterrichten, eine Rolle spielen. Ziel der Studie ist die Exploration der bisherigen Erfahrungen mit diesem bildungspolitischen Modell aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Expert*innen und der Sicht von pensionierten Lehrpersonen. Die Forschungsfrage lautet: Wie wird der akute Lehrer*innenmangel von Expert*innen aus der Bildungspolitik sowie pensionierten Lehrpersonen wahrgenommen und eingedämmt? Im Zentrum der qualitativen Studie stehen zwei Formen des qualitativen Interviews: das Expert*inneninterview nach Bogner et al. (2002) mit bildungspolitisch Verantwortlichen und das episodische Interview nach Flick (1995) mit pensionierten Lehrpersonen.

Publikationen:
– Resch, K. (2026 in revision). Education policy and urgent teacher shortage in Austria: Exploring the influential role of education policy making on the teaching profession from an uncertainty lens. In Rambla, X. & Larson, A. (eds.). Handbook on Politics and Education: Understanding the shaping of national and global policies. Bloomsbury.

– Resch, K. (2025). Lehrpersonen im Ruhestand kehren in den aktiven Schuldienst zurück – eine explorative Studie zur Eindämmung des Lehrer*innenmangels. Zeitschrift für Bildungsforschung. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00519-z –

– Resch, K. (2025). Retired teachers return to school to tackle teacher shortages in Austrian schools. An untapped reserve or emergency response? European Journal of Teacher Education. DOI:10.1080/02619768.2025.2531930

Beschreibung (engl.)
There are a number of educational policy measures which are meant to counteract the current teacher shortage in Austria, such as the general cutback of the teacher education programme, the admission of career changers into the field of teacher education or the returning of retired teachers into school-teaching. Not much is known and even less is reported about the last-mentioned policy measure. Only a few retired teachers returned into active teaching in the schoolyear of 2022/23. Which experiences they have made in the framework of their return, is the centrepiece of this study. We assume that multiple dimensions play a role in the decision-making process to return to school-teaching, such as finances, health, family and workplace-related factors. The main aim of the study at hand is the exploration of these experiences from two perspectives: the perspective of experts and of retired teachers themselves. The research question we aim to answer is: How can the current teacher shortage be described and how is it embanked in the opinions of experts in educational policy and retired teachers? For this purpose, two forms of qualitative interviews are conducted: the expert interview (Bogner et al.,2002) with experts from educational policy and the episodic interview (Flick, 1995) with retired teachers.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Projektleitung intern
Kirchhoff, Jochen; Dr. MA OStR
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 –
Beschreibung
Entwicklung und Validierung eines Prüfbogens, finale Fassung vom 21.12.2023 (Mitarbeit: Christoph Weber)
Beschreibung (engl.)
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Bericht