Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pilz, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Huchler, Martin;
Höfferer, Gerrit;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Hubert;
Rapp, Ursula;
Sorgo, Gabriele;
Winter, Kate;
Wopfner, Edith;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
4 Abstract(Max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Das Abstrakt soll folgende Punkte beinhalten: 1.) Ausgangslage/Problemaufriss, 2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts und 3.) Methode)

Egalitäre Bildungsbeteiligung sowie Diversitäts- und Genderbewusstsein sind zentrale Desiderate in Bildung und Unterricht. Das geplante Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit sich schon im Kindergarten soziale Konstruktionen einer Geschlechterstereotypisierung durch die Pädagoginnen- und Pädagogen- Kind-Beziehung zeigen. Die Qualität der Beziehung zu den Pädagoginnen und Pädagogen spielt in elementarpädagogischen Einrichtungen eine zentrale Rolle, da sie neben dem Entdecken der biologischen Geschlechtsunterschiede auch unterschiedliche Reaktionen der sozialen Umwelt auf die Zuschreibung von „männlich“ und „weiblich“ erkennen. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Pädagoginnen und Pädagogen in elementaren Bildungseinrichtungen geschlechtsstereotype Rollenbilder zuschreiben und Unterschiede im Beziehungsaufbau zu männlichen und weiblichen Kindern aufweisen.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt in der bildungstheoretischen Analyse von geschlechtsbezogenen Aspekten der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung und wie diese in Zusammenhang mit der Gestaltung von Räumen egalitärer Bildungsbeteiligung stehen. Weiters soll diskutiert werden, wie diese Ergebnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden können und sollen.
Die forschungsleitenden Fragestellungen dazu lauten: „Wie können elementarpädagogische Bildungsräume für egalitäre Entwicklung mit dem Fokus Geschlecht geschaffen werden, die eine „sichere“ Lern- und Bildungsatmosphäre gewährleisten?“, „Inwieweit wirkt sich die Qualität der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung auf die Entwicklung von Mädchen und Buben aus und welche geschlechtsbezogenen Zusammenhänge können dabei festgestellt werden?“ und „Wie können diese Erkenntnisse in elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen aufgegriffen, berücksichtigt und implementiert werden?“

Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist es, anhand einer bildungstheoretischen Analyse Thesen für die Pädagoginnen- und Pädagogen – Kind Beziehung mit dem Fokus Geschlecht auf handlungstheoretischer und handlungspraktischer Ebene für die Elementarpädagogik zu generieren. Diese Erkenntnisse sollen dann in einen Verwertungszusammenhang mit elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen gebracht werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist angedacht, die Befunde als Bericht und/oder in Form einer Publikation zu veröffentlichen. In Zusammenhang mit dem übergeordneten Projekt sollen die Ergebnisse weiters im Rahmen einer Projektkonferenz referiert werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof. / 401660 Pädagogische Hochschule OÖ
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier können die Entwicklung von emotionalen und sozialen Kompetenzen enorm fördern. Die Wirkungen von tiergestützten schulischen Interventionen auf
kognitiver Ebene wurden bisher empirisch nur selten belegt. Aktuell vermuten wir, dass primär sozio‐emotionale Veränderungen auf Grund von tiergestützten Erfahrungen auftreten, und diese dann sekundär auch beim Lernen, also auf kognitiver Ebene förderlich sind / sein können. Hier sollen drei (für Schule und erfolgreiches Lernen relevante) Wirkungen von Mensch‐Tier‐Beziehung auf mehreren Ebenen empirisch überprüft werden. (a) Ontogenetisch – es geht um Heimtiere als
„soziale Kumpane“ während des Aufwachsens. Überprüft wird die soziale Pufferwirkung von Heimtierbeziehungen auf die Entwicklung von Resilienz und Impulskontrolle von Schulkindern; (b) Akute Interventionen – es sollen Fallbeispiele für die verhaltensphysiologischen Wirkungen
kurzfristiger tiergestützter Angebote dargestellt werden; in intensiver Begleitung von bindungsgeleiteten Paar‐Interventionen werden Veränderungen in Verhalten, Stressbelastung und Impulskontrolle von Kindern während einzelner Pferdegestützter Einheiten erhoben; (c)
Langfristige Interventionen – Unter Lehrpersonen ist es zunehmend populär, ihren (speziell ausgebildeten) Hund als sogen. „Co‐Pädagogen“ mit ins Klassenzimmer bringen. Die Wirksamkeit von „Präsenzhunden“ auf das soziale Klassenklima und die Einstellung zu Schule und Lernen sind belegt. Hier sollen nun auch die Wirkungen von Schulhunden auf die Belastbarkeit und Impulskontrolle (emotional) und auf Lernerfolge (kognitiv) von Schüler/innen und Lehrpersonen
näher untersucht werden. Die individuelle Stressbelastung von Kindern soll anhand von Stresshormonen aus Speichelproben erhoben werden. Zur Erhebung von Impulskontrolle werden
Fragebögen und experimentelle Tests eingesetzt. Auch eine (d) interkulturelle Informationsbroschüre soll erstellt werden, die v.a. Eltern informieren soll, welche potenziellen und für das Lernen förderlichen Wirkungen die schulischen Erfahrungen mit dem Hund haben können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Demmig, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Demmig, Silvia; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss

Die Lehrenden in Oberösterreich sind zunehmend verunsichert, wie sie mit den in Bezug auf unterschiedliche Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit sehr heterogenen Lerngruppen umgehen sollen. Die Kognitionen und das Handeln der Lehrenden in Bezug auf dieses Handlungsfeld sollen im Mittelpunkt des Projektinteresses stehen.

Das Konzept der Language Awareness ist seit Langem ein in Europa favorisierter Weg, um mit dieser sprachlichen Heterogenität der Schulklassen konstruktiv umzugehen. Im Projekt soll zunächst geprüft werden, ob sich das Konzept das Sprachbewusstheit im Rahmen der oberösterreichischen Schulen als so weit beschreibbar und operationalisierbar erweist, dass auch Folgestudien über den Zusammenhang von Language Awareness der Lehrenden (im Folgenden Teacher Language Awareness (TLA ) genannt) und dem Lernen der SchülerInnen (wie im ADEQUA-Projekt, das weiter unten beschrieben wird) möglich sind. Langfristiges Ziel ist es somit, auf beiden Ebenen, dem Lernen der SchülerInnen und dem Handeln der Lehrenden Elemente der Language Awareness zu identifiziern und miteinander in Beziehung zu setzen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Das Programm „Sparkling Science“ hat in den letzten zehn Jahren eine Fülle von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Schule angeregt. Im vorliegenden Projekt hinterfragen wir kritisch, welchen Mehrwert die Teilnahme an einem solchen Projektangebot explizit für die Bildungsseite darstellen kann. Gleichzeitig bieten die Kooperationen im Rahmen des Programms „Sparkling Science“ auch Lehramtsstudierenden wertvolle Gelegenheiten, pädagogisches Professionswissen zu generieren und Lerninhalte sowie inklusive Aspekte des Lernens in neuen Zusammenhängen zu erkennen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Resch Katharina, Mag., PLAN9078;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Der aktuelle Lehrer*innenmangel gilt weltweit als eine der größten bildungspolitischen Herausforderungen, auf die dringend Antworten gefunden werden müssen (UNESCO 2024). Sollte dem Personalmangel nicht begegnet werden können, so drohen den Schulen fachliche Engpässe und den Lehrpersonen an Schulen ein Workload in einem nicht abschätzbaren Ausmaß. Der Lehrer*innenmangel ist freilich kein neuartiges Phänomen – im Gegenteil zeigt er sich als wiederholende und unregelmäßige Abfolge eines gesättigten Marktes oder eines Mangels (Fölling-Albers 2024; Bacher et al. 2024; Keller-Schneider und Schneider-Boye 2023). Zum aktuellen Mangel an Personal wurde in den letzten Jahren auch ein Anstieg an Ausstiegen aus dem Lehrberuf vermerkt – etwa in Dänemark, wo jede dritte Lehrperson aus dem Beruf aussteigt (Blanco et al. 2023). Dieser frühzeitige Ausstieg von Lehrpersonen ist vor allem für städtische Ballungsräume und Brennpunktschulen dokumentiert – dort sei das Risiko hoch, dass junge Lehrpersonen den Beruf in den ersten fünf Berufsjahren aufgeben (Martinez et al. 2010; Cottle 2022). Ein Lehrer*innenmangel mit komplexen Ursachen und Wirkungen scheint daher vielerorts vorprogrammiert.
Bedingt durch den demografischen Wandel entsteht auch in Österreich ein akuter Mangel an Lehrpersonen, der bildungspolitische Maßnahmen zur Gegensteuerung erfordert. Die aktuellen Maßnahmen gegen den Lehrer*innenmangel in Österreich sind Medienkampagnen zur Attraktivierung des Berufs (https://klassejob.at/), die Verkürzung der Lehramtsausbildung, der frühzeitige Einstieg von nicht vollständig ausgebildeten Lehrpersonen in den Schuldienst, der Ausbau des Quereinstiegs sowie die Rückholung pensionierter Lehrpersonen in den aktiven Schuldienst, um nur einige Maßnahmen zu nennen. Es fehlt ein aktueller Überblick zu den Ursachen, Maßnahmen und Effekten des Lehrkräftemangels in Österreich, der Daten sowie Erfahrungen unterschiedlicher Beteiligter diesbezüglich zusammenführt. Dies ist das Anliegen dieses Forschungsprojekts (Publikationsschwerpunktes).

Laufende Publikationen:
– Resch, K., Ladendorfer, H. (2026 in press). Akzeptanz- und Ablehnungserfahrungen von Quereinsteigenden im Kollegium. Erziehung und Unterricht 3-4,2026.
– Altrichter, H., Soukup-Altrichter, K. & Resch, K. (2026 in revision). Understanding and Addressing Teacher Shortages in Austria: Emergence, Research and Policy Reactions. Education Sciences.
– Resch, K. (2026 in revision). Education policy and urgent teacher shortage in Austria: Exploring the influential role of education policy making on the teaching profession from an uncertainty lens. In Rambla, X. & Larson, A. (eds.). Handbook on Politics and Education: Understanding the shaping of national and global policies. Bloomsbury.

Bereits veröffentlicht:
– Resch, K. (2025). Lehrpersonen im Ruhestand kehren in den aktiven Schuldienst zurück – eine explorative Studie zur Eindämmung des Lehrer*innenmangels. Zeitschrift für Bildungsforschung. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00519-z
– Resch, K. (2025). Retired teachers return to school to tackle teacher shortages in Austrian schools. An untapped reserve or emergency response? European Journal of Teacher Education. DOI:10.1080/02619768.2025.2531930

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dressnandt, Doris;
Kladnik, Christine; IL MA. Prof.
Prammer-Semmler, Eva; MA.
Steiner, Regina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im Modul BWG 2 (1. Und 2. Semester) die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents, die in der zweiten Entwicklungsphase dann „bedeutungsvolle Lernereignisse“ (BeLe) umbenannt wurden, werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Es ist von Interesse, Professionalisierungsprozesse von Studierenden zu beobachten, um daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung von Lehre zu ziehen. Wir folgen in der Professionalisierungsdebatte dem strukturtheoretischen Ansatz von Oevermann (1997: 81ff). Dort wird Profession als Antwort auf Krisenfälle verstanden. Bildung wird nicht nur als routinierter, standardisierbarer Prozess angesehen, sondern als störanfälliger und individueller, der ein gemeinsames Handeln von Lernenden und Lehrenden erfordert. Professionalisierung ist dann notwendig, wenn es nicht möglich ist, Handeln durch eindeutige Vorgaben und Regeln zu strukturieren und Handlungsroutinen zu entwickeln (vgl. Oevermann 2002: 19ff). Wissen kann hier nicht pragmatisch, sondern muss fallspezifisch angewandt werden.
Folgende Fragestellung leiten das Forschungsinteresse:
1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden?
2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden?
3. Welche Veränderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben?
4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet?
2018/19 Neu
Aufgrund einiger Tagungsteilnahmen und einer Publikation widmen wir uns seit 2018 einer weiteren Forschungsfrage:
• Wie denken Studierenden über Heterogenität?
• Im Ringen um Struktur und Ordnung – welche Erklärungen (Kategorisierungen) finden Sie zur Beschreibung von Heterogenitätsphänomenen?
• Welche Maßnahmen lassen sich dazu für die Lehre an der Hochschule ableiten?
2019/2020 Neu
• Im Arbeitsprozess wurde ersichtlich, dass bezüglich der Auswertung der Interviews neben der Inhaltsanalyse mit MaxQda auch eine Hermeneutische Analyse zu interessanten Ergebnissen führen könnte. Die beiden Fragestellungen aus den Interviews 1 bis 4
„Was ist eine gute Lehrerin“ und „Was ist guter Unterricht?“ eignen sich im Längsschnitt in besonderer Weise.
• In der letzten Interviewwelle wurde eine kommunikative Validierung vorgenommen, auch deren Analyse kann zu einer abschließenden Betrachtung des Projektes beitragen.
• Auf der Datengrundlage aus den Lerntagebüchern wurden Ergebnisse über die Herstellung einer „pädagogischen Ordnung“ (Bourdieu 1990) bezüglich Heterogenität zusammen gefasst. Auch das ist eine interessante Frage, die wir an diese Datenmaterial stellen können.
• Welche Implikationen für die hochschulische Lehre lassen sich daraus ableiten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Rechenentwicklung beginnt nicht erst mit der ersten Klasse Primarstufe, die Entwick-lungsrichtung kann bereits im Kindergarten erhoben werden. Themenfelder, die in der Primarstufe inhaltlich erarbeitet werden, sind „Raum und Form“, „Muster und Struktu-ren“, „Größen und Messen“, „Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten“ und „Mengen, Zahlen und Operationen“. Die Voraussetzungen zum Erwerb dieser Kompe-tenzen sind in der Elementarstufe bedeutsam unterschiedlich, was die Entwicklungs-chancen der Kinder mit geringeren Voraussetzungen schmälert und den Schulstart erschweren kann.
Bisherige Längsschnittstudien zum Verlauf der mathematischen Leistungen von der Elementar- in die Primarstufe weisen auf eine hohe prognostische Validität von Aufgaben zum numerischen Zahlvorwissen hin. Während rechenunspezfische Faktoren, wie etwa Intelligenz oder Motorik keine -oder nur geringen Einfluss auf die ma-thematische Entwicklung haben, sind es vor allem basisnumerische Fertigkeiten, die einen hohen Vorhersagewert aufweisen. Als günstigster -weil stabilster- Erhebungs-zeitpunkt für die Prognose der mathematischen Leistungen wurde das zweite Halbjahr des letzten Kindergartenjahres beschrieben.
Kinder, die in den Entwicklungsschritten des Rechnens Schwierigkeiten aufweisen, werden in der Literatur als mit den Begriffen Rechenschwäche oder Dyskalkulie be-schrieben. Die Differenzierung der Begriffe ist uneinheitlich, meist wird unter Dyskalkulie verstanden, dass die Leistungen im Rechnen diskrepant zur Intelligenz sind, während beim Begriff Rechenschwäche die Intelligenz unberücksichtigt bleibt und der Fokus auf mangelnde mathematische Leistungen gelegt wird. Fischbach und Kollegen (2011) wiesen in einer umfangreichen deutschsprachigen Stichprobe darauf hin, dass eine Differenzierung fachlich nicht gerechtfertigt ist. Bezüglich der Vorkommenshäufigkeit muss auf diese artifizielle Unterscheidung hingewiesen werden: Im deutschsprachigen Raum werden Prävalenzraten für Dyskalkulie zwischen 4,4 % und 6,6 % angegeben. Berücksichtigt man dagegen den Anteil an förderwürdigen Kindern, so steigt dieser auf mindestens 15 %. Diese Zahlen weisen auf eine große Anzahl an Kindern in der Grundschule hin, die Probleme in der Rechenentwicklung aufweisen. Gleichzeitig können obig beschriebene Längsschnittstudien herausstreichen, dass bereits vorschulisch Risikofaktoren (testpsychologisch) erhebbar sind, am günstigsten im letzten Kindergartenjahr, und dass diese relativ unabhängig von Intelligenz, Händigkeit und anderen unspezifischen Faktoren sind. Evaluierte Verfahren hierzu sind mehrfach vorhanden: OTZ, MARKO-D, TEDI-MATH, MBK-0. Schließlich zeigten unter anderem Kaufmann und Lorenz (2009), dass durch ein vorschulisches Training von „domä-nenspezifische Beeinträchtigungen der kognitiven Verarbeitung von Numerositäten“ Kinder mit Risikopotential das Aufschließen zur durchschnittlichen Leistung in der Pri-marstufe ermöglicht wird.

Innerhalb einer explorativen Längsschnittstudie werden zwei Formen von Leistungs-standserhebungen in der Rechenentwicklung von Kindergartenkindern in der 2.Hälfte des letzten Kindergartenjahres erhoben: Elementarstufenpädagoginnen schätzen die vorschulische Rechenleistungen der Kinder mit einem am 5-Stufen-Modell der Re-chenentwicklung Beobachtungsbogen ein. Diese Ergebnisse werden zuerst quer-schnittlich mit jenen aus der standardisierten und normierten Testbatterie MARKO-D verglichen. Die untersuchten Kinder sollen möglichst lückenlos in die Primarstufe ver-folgt werden und erneut etwa nach 3 Monaten Beschulung hinsichtlich ihrer basisnu-merischen Fertigkeiten untersucht werden (KALKULIE). Mit dieser Versuchsanordnung soll die Güte eines ökonomischen Beobachtungsbogens für den schulischen Einsatz analysiert werden. Die Elementarstufenpädagoginnen erhalten insbesondere für Kinder mit Schwächen zum Zeitpunkt der Ersterhebung individualisierte Förderanregungen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nowak, Elisabeth; Mag.
, N.N. Masterstudierende;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2034
Beschreibung
Die Biologie ist ein sehr breites Fach, viele der Teildisziplinen haben große gesellschaftliche Relevanz, und neue Erkenntnisse werden laufend ergänzt. Die Vermittlung von biologischem Basiswissen und eines grundsätzlichen Wissenschaftsverständnisses werden deshalb dringend empfohlen um Lernenden Einsichten in die Tiefe und Breite des Fachs zu ermöglichen. Ein Verständnis des Wesens der Naturwissenschaften (Nature of Science; NoS), kann dazu beitragen, neue Studien und ihre Erkenntnisse in bestehendes Wissen und Konzepte einzuordnen sowie etwaige Konsequenzen für sich und andere abzuleiten. In den USA sind diese Überlegungen bereits weit gediehen (Vision and Change in Undergraduate Biology Education: AAAS, 2011). In diesem Rahmen wurden zentrale fachliche Konzepte entwickelt, wie z. B. Reproduktion und Erblichkeit, Evolution und Selektion, Prozesse der Stoffumwandlung, oder Interaktion zwischen Organismus und Umwelt. Die Fachdidaktik der Biologie ist also gefordert, den Bezug zu elementaren biologischen Vorgängen mit „Wiedererkennungswert“ herzustellen, wie z. B. Variation und evolutionäre Entwicklungen, Angepasstheit von Verhalten, Homöostase sowie Zusammenhänge dieser Vorgänge mit One Health und Nachhaltigkeit. Dieser konzeptionelle Rahmen bietet die Möglichkeit für eine strukturierte Planung der Lehrinhalte. Das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten in biologischen Phänomenen und die Erfahrung, dass Erklärungen für ein Phänomen auch andere Phänomene erklären können, erlaubt Studierenden und Schüler*innen potentiell zentrale fachliche Einsichten. Empirische Evidenz für das Erreichen der Lehrziele und die Anwendbarkeit dieses vernetzenden Wissens gibt es bisher noch spärlich. und die tatsächliche praktische Umsetzung als Lehrperson im Unterricht bleibt vermutlich ungewiss. Ein Modell zur konkreten Planung (basis)-konzeptorientierten Unterrichts gibt es von Förtsch et al. (2018). Hier bietet sich die Entwicklung von Unterrichtssequenzen an, die es ermöglichen, zentrale fachliche Einsichten zu gewinnen und diese in neuen Problemstellungen anzuwenden (z. B. Evolutionswissen). Nicht zu unterschätzen sind in diesem Kontext auch kulturelle Barrieren im BU-Unterricht, wenn es um gesellschaftlich brisante Themen geht, wie zB Gesundheit und Evolutionsakzeptanz, die beide von einer weit verbreiteten Wissenschaftsskepsis betroffen sind. Erhebungen unter Linzer Schüler*innen zeigen wiederholterweise alarmierende Anteile von kulturell bedingtem Fehlen von Evolutionsakzeptanz. Die Fachcommunity ist bisher noch wenig konzentriert auf die Entwicklung einer weltanschauungssensiblen Fachdidaktik (sensu Reiss, 2009). Das Ziel des „Conceptual Teachings“ ist es, Lernende mit selbstständiger Urteilsfähigkeit für biologisch, medizinisch und gesellschaftlich relevante Probleme auszustatten. Dieser Publikationsschwerpunkt legt den Fokus auf (i) die Partizipation von Studierenden, (ii) die Berücksichtigung kultureller Barrieren im BU-Unterricht, (iii) empirische Evidenz und Publikationen gemeinsam mit Masterstudierenden, und (iv) die Nachwuchsförderung im Bereich der Fachdidaktik Biologie. Die Erträge dieser Forschungsaktivitäten sind in der Lehrer*innenbildung bzw. fachlichen und fachdidaktischen Bildung in BU für die Sekundarstufe direkt einsetzbar. Sinnvolle Themenangebote für Projekt- und Abschlussarbeiten und für Lehrinhalte in verschiedenen LV-Formaten in BU. Studierende erfahren wissenschaftliches Arbeiten in der Fachdidaktik Biologie kennen, Ziel ist auch die Nachwuchsförderung im Bereich der Fachdidaktik der Biologie.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Gamsjäger, Manuela; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Himmelsbach, Michael; Dr.
Lenz, Sonja; Mag. MA MEd
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Im Zuge der Neuordnung der Lehrerinnenbildung in Österreich (BGBl. I Nr. 211/2013) wurden die Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS) als verbindendes Element zwischen universitären Lehrinhalten und schulischer Praxis etabliert (Kucher & Rulofs, 2018). Ziel der PPS ist es, Reflexionsprozesse und Verbindungen zu initiieren, die Studierende in ihrer professionellen Entwicklung und bei der Durchführung der Praktika unterstützen (UG §51, Abs. 5e). Während österreichweite Befunde die Praktika hinsichtlich Unterricht und Umgang mit Schülerinnen positiv bewerten, wird die Kohärenz als zentrales Merkmal der PPS meist nur neutral bis negativ eingeschätzt (Flick-Holtsch et al., 2023; Schnider et al., 2023). Am Standort Linz, Cluster Mitte, zeigen erste Analysen eine etwas höhere, jedoch weiterhin moderate Kohärenz zwischen Lehrveranstaltungen und Praktika (Himmelsbach et al., 2023). Die Schaffung eines „dritten Raums“ zur Verbindung von Theorie und Praxis kann daher bislang nicht als umfassend gelungen betrachtet werden (Fahrenwald & Gamsjäger, in Druck).
Trotz der bislang begrenzten Evidenz werden die PPS in der aktuellen Reform der Lehrerinnenbildung als vierte Säule weiter gestärkt (RV: 943/BNR, BGBl. I Nr. 50/2024). Gleichzeitig unterrichten aufgrund des Lehrerinnenmangels immer mehr Studierende bereits im Bachelorstudium an Schulen und absolvieren dadurch keine klassischen Praktika mehr. Es stellt sich daher die Frage, was Studierende im Rahmen der PPS bzw. im Früheinstieg tatsächlich lernen und wie dieses Lernen zur Professionalisierung beiträgt. Die seit 2019 laufende Evaluierung der PPS am Standort Linz für das Bachelorstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung bietet eine erste, umfangreiche Datenbasis, um diese Fragen im Quasi-Längsschnitt zu untersuchen.
Das Forschungsprojekt EPPAL widmet sich darauf aufbauend bzw. diese erweiternd folgenden Forschungsfragen, um Erkenntnisse für das aktuelle und zukünftige Curriculum der Sekundarstufe Allgemeinbildung zu generieren und die PPS am Standort Linz kontinuierlich zu evaluieren und weiterzuentwickeln:
1. Inwieweit tragen die wahrgenommenen Lerngelegenheiten in den PPS bzw. studienunbezogenen Tätigkeiten zur Professionalisierung der Studierenden bei?
2. Inwieweit gelingt am Standort Linz die Verbindung von Theorie und Praxis?
3. Welche Faktoren beeinflussen die Nutzung von Lerngelegenheiten bzw. die Einschätzung der Kohärenz?
Auf Basis eines für die PPS adaptierten Angebots- und Nutzungsmodells (Gamsjäger et al., 2022) wird mittels regelmäßiger Onlinebefragungen von Bachelorstudierenden im Praktikum untersucht, welche Lerngelegenheiten genutzt werden und wie Kohärenz zwischen Praktika und Begleitlehrveranstaltungen gelingt. Durch vertiefte Mehrebenen- und Modellanalysen der Daten (WiSe 2019 bis SoSe 2024) werden standortspezifische Erkenntnisse generiert, die in die Weiterentwicklung der PPS einfließen. Neben den Kernfragen werden weitere Aspekte analysiert, die bisher nur teilweise untersucht wurden, etwa Motive und Überzeugungen der Praxispädagoginnen, die Qualität der Unterrichtsbesprechungen sowie die Beziehung zwischen Praxispädagoginnen und Studierenden. Die bisherigen Befunde machen zudem eine Neukonzeption der Evaluierung notwendig, um die Fragen sowohl für regulär Studierende als auch für Früheinsteiger*innen zu beantworten.
Im Rahmen eines quantitativen Längsschnittdesigns werden in drei aufeinanderfolgenden Studienjahren Studierende der Kohorte 2024/25 sowie Praxispädagoginnen mittels Onlineerhebung befragt. Ergänzend werden zwei qualitative Teilstudien durchgeführt: Gruppendiskussionen und eine Dokumentenanalyse von Lernprodukten, um spezifische Aspekte wie das Belastungserleben bei Früheinsteigerinnen vertiefend zu untersuchen. Das Mixed-Methods-Design ermöglicht es, die PPS am Standort Linz evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
In the course of the reorganization of teacher education in Austria (Federal Law Gazette I No. 211/2013), the Pedagogical Practical Studies (PPS) were established as a connecting element between university teaching content and school practice (Kucher & Rulofs, 2018). PPS aims to initiate reflection processes and connections that support students in their professional development and the implementation of internships (UG §51, para. 5e). While Austria-wide findings rate the internships positively in terms of teaching and interaction with students, coherence as a central feature of the PPS is usually only rated neutrally to negatively (Flick-Holtsch et al., 2023; Schnider et al., 2023). At the Linz location, Cluster Mitte, initial analyses show slightly higher but moderate coherence between courses and practicals (Himmelsbach et al., 2023). The creation of a „third space“ to link theory and practice can not yet be considered a comprehensive success (Fahrenwald & Gamsjäger, in press).
Despite the limited evidence to date, the PPS are being further strengthened as the fourth pillar in the current reform of teacher training (RV: 943/BNR, Federal Law Gazette I No. 50/2024). At the same time, due to the shortage of teachers, more and more students are already teaching in schools during their Bachelor’s degree. They are, therefore, no longer completing traditional internships. This raises the question of what students actually learn as part of the PPS or early entry and how this learning contributes to professionalization. The evaluation of the PPS at the Linz site for the Bachelor’s degree program in secondary general education, which has been ongoing since 2019, provides an initial, comprehensive database to examine these questions in a quasi-longitudinal section.

The EPPAL research project is dedicated to the following research questions in order to generate findings for the current and future curriculum of secondary general education and to evaluate and further develop the PPS in Linz continuously:
1. To what extent do the perceived learning opportunities in the PPS or non-study-related activities contribute to the professionalization of students?
2. To what extent does the Linz location succeed in combining theory and practice?
3. Which factors influence the use of learning opportunities and the coherence assessment?
Based on a supply and utilization model adapted for the PPS (Gamsjäger et al., 2022), regular online surveys of Bachelor’s students on internships are used to investigate which learning opportunities are used and how coherence between internships and accompanying courses is achieved. In-depth multi-level and model analyses of the data (winter semester 2019 to summer semester 2024) will generate site-specific findings that will be incorporated into the further development of the PPS. In addition to the core questions, other aspects will be analyzed that have only been partially investigated so far, such as the motives and convictions of the practice teachers, the quality of the lesson discussions and the relationship between practice teachers and students. The findings to date also make it necessary to redesign the evaluation to answer the questions for both regular students and early entrants.
As part of a quantitative longitudinal design, students from the 2024/25 cohort and practice teachers will be surveyed online for three consecutive academic years. In addition, two qualitative sub-studies will be conducted: group discussions and a document analysis of learning products to examine specific aspects, such as the experience of stress among early career teachers, in greater depth. The mixed-methods design makes it possible to develop the PPS in Linz further in an evidence-based manner. EPPAL, thus, significantly contributes to fulfilling the quality framework for pedagogical-practical studies.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Helm, Christoph; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Mahringer, Eva; MEd BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Ein Pflichtschulabschluss reicht für eine gesellschaftliche Teilhabe heute vielfach nicht (mehr) aus. Junge Menschen ohne ausreichender (Aus)Bildung haben häufiger Schwierigkeiten bei der Arbeitsmarktintegration, was sich u.a. negativ auf ihren materiellen Wohlstand, die Lebenszufriedenheit und ihre Gesundheit auswirkt. Gleichzeitig fehlen sie dem Arbeitsmarkt als etwaige Fachkräfte.

Während zur Häufigkeit von frühem (Aus)Bildungsabbruch und NEET-Status (Not in Education, Employment or Training) und deren Risikofaktoren eine gute Evidenzlage besteht, ist zur Wirkung von entsprechenden Präventionsprogrammen weniger bekannt. Life-Skill-Programme, die auf die Förderung von Fähigkeiten zur Bewältigung von Anforderungen des täglichen Lebens abzielen, sind als aussichtsreiche Präventionsmaßnahmen zu sehen, da sie u.a. auch zur Prävention von Risikofaktoren für (Aus)Bildungsabbruch und NEET (z.B. Substanzkonsum oder anderes Problemverhalten) eingesetzt werden.

ProLiSk soll hier in Kooperation mit dem Institut für Suchtprävention, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, das in Oberösterreich Life-Skill-Programme für Schulen anbietet – Evidenzen zum Potential dieser Programmen sowie Ansatzpunkte für deren Weiterentwicklung liefern, um Jugendliche erfolgreich im (Aus)Bildungssystem zu halten.

Beschreibung (engl.)
Bericht